Juni

Männer und Frauen stehen vor einem Publikum.
© Harald Rehling / Universität BremenDas Rektorat informierte und beantwortete Fragen der Uni-Angehörigen.

Rektorat diskutiert mit Uni-Angehörigen in der Mensa

Die Uni-Leitung lädt am 18. Juni alle Uni-Angehörigen zu einem gemeinsamen Austausch in der Mensa ein. Im Mittelpunkt stehen vor allem der Wissenschaftsplan 2020 und die strategische Entwicklung der Universität.

Versammlung von Studierenden.
© Harald Rehling/Universität BremenGroßes Interesse bei der Vollversammlung der Psychologiestudierenden. (Foto: Uni Bremen)

Tag der Lehre und Vollversammlung der Psychologie

Am 4. Juni dreht sich an der Uni wieder alles um Lehre und Studium. Studierende und Lehrende thematisieren an dem „Dies Academicus“ in ihren Fachbereichen gemeinsam zahlreiche Aspekte rund um die Lernkultur an ihrer Hochschule. Höhepunkt des Tages ist die Vergabe des Berninghausenpreises für hervorragende Lehre. Die Fachschaft Psychologie organisiert eine Vollversammlung und diskutiert mit der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt über den Entwurf des Wissenschaftsplans 2020, der für alle Hochschulen im Land Bremen gilt. Hier steht u.a. die Psychologie auf dem Prüfstand.

Bund übernimmt BAföG-Kosten

Der Bundestag beschließt, ab 2015 die gesamten Kosten für das BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) zu übernehmen. Die BAföG-Kosten für das Land Bremen liegen jährlich bei mindestens 14 Millionen Euro. Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter begrüßt diese Entscheidung. Denn die Uni erhält seit vielen Jahren keine ausreichende Grundfinanzierung. Er setzt sich dafür ein, dass die frei werdenden BAföG-Mittel Universität und Hochschulen zu Gute kommen. Zudem teilt Scholz-Reiter die mehrheitliche Meinung der Bremer Politiker, dass das in Artikel 91b des Grundgesetzes festgeschriebene Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Wissenschaft aufgehoben werden soll. Einer Grundgesetzänderung stimmen Bundestag und Bundesrat Ende des Jahres zu.

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Lesen Sie auch den Artikel in der Wirtschaftswoche

Uni reagiert auf Wissenschaftsplan 2020

Die Uni kritisiert in ihrer Stellungnahme zum Wissenschaftsplan 2020 die unzureichende Finanzausstattung, sieht aber Hoffnung durch die freiwerdenden Mittel für das Bundesausbildungsförderungsgesetz – kurz: BAföG. Im Grundsatz begrüßen das Uni-Parlament und das Rektorat den Entwurf der Bremer Senatorin Eva Quante-Brandt, weil er der Uni Planungssicherheit bis 2020 gibt. Sie erkennt an, dass das Land Bremen trotz der schwierigen Haushaltslage mehr Geld zur Verfügung stellt. Dennoch bleibt die strukturelle Unterfinanzierung des Uni-Grundhaushaltes.

Größte bibliothekarische Fachtagung Europas in Bremen

Anfang Juni findet in Bremen die größte bibliothekarische Fachtagung Europas mit mehr als 4.000 internationalen Besuchern statt. Mitorganisatorin des 103. Bibliothekartags ist die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB). Das Programm bietet 350 Vorträge, Workshops und Fachdiskussionen. Auf der zugehörigen Firmenmesse präsentieren sich 150 Unternehmen aus 14 Ländern. Dabei feiert die Tagung ein kleines „Jubiläum“: Der erste Bibliothekartag fand 1954 – also vor 60 Jahren – ebenfalls in Bremen statt.

Das Online-Magazin "Forum Bibliothek & Information" berichtet hier ausführlich.

Unigebäude mit zwei Bannern zur Exzellenzinitiative
© Harald Rehling / Universität Bremen

Exzellenzinitiative: Uni entscheidet über letzte Creative Units

Sieben Top-Anträge waren im Rennen, doch nur zwei konnten bewilligt werden. Im Rahmen der Exzellenzinitiative entscheidet die Uni Bremen über die Förderung ihrer letzten beiden Creative Units: Freuen dürfen sich die beiden Antragsteller der interdisziplinären Forschergruppen von Professorin Sabine Doff (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften) und dem Informatikprofessor Ron Kikinis. Mit dem Format der Creative Units unterstützt die Uni neue Ideen.

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Creative Units im Jahresthema

Interview mit Professor Ron Kikinis im Jahresthema

Erstaufführung von Brahms‘ Bremer Triumphlied

2013 war es ein Sensationsfund, als Bremer Musikwissenschaftler das über 140 Jahre verschollen geglaubte Stimmenmaterial der Uraufführung des Triumphliedes op. 55 von Johannes Brahms im Notenarchiv der Philharmonischen Gesellschaft Bremen wieder gefunden haben. Etwa ein Jahr später eröffnen jetzt das NDR Sinfonieorchester, der NDR Chor und der Rundfunkchor Berlin das Schleswig-Holstein Musik Festival mit der Erstaufführung von Brahms‘ Bremer Triumphlied.

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