Die aktuellen SFBs

Schleifmaschine mit Funken.
© SFB/TR 136Fertigungsprozesse, wie das Schleifen, wirken bei einem Werkstück auch in der sogenannten Randzone. Mit dieser Thematik beschäftigt sich der neue SFB/TR 136.

2014 gestartet: Der SFB „Prozesssignaturen"

Im April 2014 ist der transregionale Sonderforschungsbereich (SFB/TR) 136 mit dem Kurztitel „Prozesssignaturen“ gestartet. Er wird in den ersten vier Jahren mit 9,6 Millionen Euro gefördert und ist eine Kooperation mit der RWTH Aachen und der Oklahoma State University (USA). Sprecher und Initiator ist Professor Ekkard Brinksmeier im Fachbereich Produktionstechnik. In den nächsten vier Jahren ist es das Ziel der 46 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das Konzept der sogenannten „Prozesssignaturen“ zu entwickeln, zu konkretisieren und damit einen Paradigmenwechsel in der werkstofforientierten Fertigung einzuleiten. Ziel ist die Verbesserung der industriellen Produktion hochbelasteter Bauteile – wie zum Beispiel Zahnräder für Windkraftanlagen.

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Bleistiftspitze umgeben von kleinen Metallteilchen
© BIASGrößenvergleich: Eine Bleistiftmine umgeben von Mikrobauteilen, wie man sie etwa in Mobiltelefonen findet. Der SFB 747 erforscht, wie man für solche kleinen Elemente Herstellungsprozesse und Werkzeuge optimiert. (Foto: BIAS )

2014 verlängert: Der SFB „Mikrokaltumformen“

Gute Nachrichten gab es 2014  für den Sonderforschungsbereich (SFB) 747 „Mikrokaltumformen“: Kurz vor Weihnachten hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die dritte – und letzte – vierjährige Förderphase mit einer Gesamtsumme von 11,2 Millionen Euro genehmigt. Seit 2007 erforschen rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Fachbereichen Produktionstechnik, Physik/Elektrotechnik und Mathematik/Informatik, wie man für winzig kleine Bauteile Herstellungsprozesse und Werkzeuge optimiert. Man findet sie zum Beispiel in Mobiltelefonen, sowie Navigations- und Hörgeräten. Die Mikrobauteile sind so groß wie ein Reiskorn und für einwandfreie Funktionalität ist in der Produktion eine Genauigkeit von eintausendstel Millimeter erforderlich. Ziel ist es, hierfür die Grundlagen zu schaffen.

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