Dezember

Forschungsstation in der Antarktis.
© Peter Lemke / AWIDie Kohnen-Station des Alfred-Wegener Instituts in der Antarktis auf 75° 00'S, 0° 04'O auf einer Höhe von 2.892 m NN. Links befindet sich die Wetterstation.

Warum erwärmt sich die innere Antarktis nicht?

Die Erdoberfläche hat sich im Mittel in den vergangenen Jahrzehnten messbar erwärmt. Diese Erwärmung beruht zum größten Teil auf den anthropogenen Emissionen von CO2, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. Beobachtungen zeigen aber, dass in der inneren Antarktis die Oberflächentemperatur in den vergangenen Jahrzehnten kaum oder gar nicht angestiegen ist. Wissenschaftler der Universität Bremen und des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts haben die Besonderheit der Antarktis in Bezug auf den Treibhauseffekt mit Hilfe von Satellitenmessungen und Strahlungstransferrechnungen untersucht und in einem Artikel für die Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters” veröffentlicht.

Die Publikation: Holger Schmithüsen, Justus Notholt, Gerd König-Langlo, Thomas Jung. How increasing CO2 leads to an increased negative greenhouse effect in Antarctica. Geophysical Research Letters, in press, 2015. doi: 10.1002/2015GL066749.

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Eingangsschild des Instituts für Interkulturelle und Internationale Studien
© Harald Rehling / Universität Bremen

20 Jahre interkulturelle und internationale Studien an der Uni

Das Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen feiert am 10. und 11. Dezember 2015 sein 20-jähriges Bestehen. Mit Unterstützung des Bremer Senats wurde es mit der Idee gegründet, einen politikwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt zu Fragen globaler und interkultureller Konfliktentwicklung einzurichten. Diese Idee hat sich als weitsichtige Entscheidung erwiesen. Viele der ursprünglichen Forschungsthemen des Instituts haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt – im Gegenteil: Historische Konfrontationslinien, die lange überwunden schienen, haben eine neue Aktualität erfahren. Zugleich stellen international agierende terroristische Netzwerke eine neue globale Herausforderung dar. Auch die Entwicklung einer globalen Umweltpolitik ist dringender denn je zuvor, wie die gegenwärtigen Verhandlungen auf der Klimakonferenz in Paris zeigen. Die Frage, wie unter diesen Bedingungen politische Lösungen für globales Regieren möglich sind, gehört seit jeher zu den Kernanliegen der Forschungstätigkeit des Instituts.

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Mann und Frau bei der Unterzeichnung von Dokumenten
© Harald Rehling / Universität BremenMit ihrer Stiftung wollen Iris Spiegelhalter-Jürgens und Hartmut Jürgens für möglichst viele Menschen die Chance auf ein neues Leben ermöglichen

„Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung Chance auf ein neues Leben“ gegründet

Die Stiftung der Universität Bremen erhält mit der „Iris und Hartmut Jürgens-Stiftung Chance auf ein neues Leben“ Verstärkung. Am Montag, 14. Dezember 2015, unterzeichnen das Stifter-Ehepaar Iris und Hartmut Jürgens und Dr. Martin Mehrtens, Vorstandsvorsitzender der Stiftung der Universität Bremen, Satzung und Treuhandvertrag. Die neu errichtete Stiftung „Chance auf ein neues Leben“ fördert zwei Schwerpunkte: Sie unterstützt an der Universität Bremen vor allem medizindiagnostische und therapeutische Forschung sowie Projekte für geflüchtete Menschen. „Wir haben selbst die Chance auf ein neues Leben bekommen – dies ist für uns ein Geschenk und eine Verpflichtung“, begründen Iris Spiegelhalter-Jürgens und Hartmut Jürgens ihr Engagement. Hartmut Jürgens war mehr als drei Jahrzehnte an der Universität Bremen tätig gewesen, bevor ihn eine schließlich lebensbedrohende Lungenerkrankung aus dem aktiven Leben riss – mit wenig Hoffnung auf Gesundung. Doch dank einer gerade noch rechtzeitigen Organspende und mit Hilfe moderner Medizin konnte eine Lungentransplantation erfolgreich durchgeführt werden. Diese Grenzerfahrung verbunden mit gemeinsamem politischem und sozialem Engagement haben das Ehepaar Jürgens motiviert, ihre Stiftung „Chance auf ein neues Leben“ zu gründen.

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Vier Männer und eine Frau an Stehtischen
© Harald Rehling / Universität BremenKonrektoren und Kanzler standen Rede und Antwort (von links) Thomas Hoffmeister, Andreas Breiter, Yasemin Karakaşoĝlu, Martin Mehrtens. Die Moderation hatte der Leiter der Pressestelle, Eberhard Scholz. Rektor Bernd Scholz-Reiter war durch einen Dienstunfall verhindert.

Das Rektorat informiert

Das Format „Das Rektorat informiert“ hat sich an der Universität inzwischen etabliert. Bereits zum fünften Mal kommen interessierte Studierende und Mitarbeiter am 16. Dezember 2015 in die Mensa, um Neues zu erfahren. Die Themen reichen von neuen Lehrräumen und Beschilderungen bis hin zum Zukunftskonzept für die nächste Runde der Exzellenzinitiative und der Unterstützung geflüchteter Akademiker auf dem Campus.

Einen Artikel über die Veranstaltung finden Sie in unserer Online-Zeitung