Juni

Gruppenbild mit zwei Frauen und zwei Männern mit roten Stühlen.
© Harald Rehling / Universität BremenFreuen sich über die Dickinson-Stühle auf dem Bremer Campus (v.l.): Konrektorin Yasemin Karakaşoğlu, Nancy Roseman, Präsidentin des Dickinson Colleges, Christoph Sodemann, Alumni-Netzwerk und Wilfried Müller, ehemaliger Rektor der Uni Bremen.

Uni feiert 30 Jahre Kooperation mit dem US-Dickinson College

Im Jahr 2015 sind es 30 Jahre, dass die Universität Bremen und das Dickinson College in Carlisle im US-Bundesstaat Pennsylvania eine intensive Partnerschaft leben. Mehr als 350 Studierende haben im Rahmen des Austauschprogramms auf beiden Seiten des Atlantiks wertvolle Erfahrungen sammeln können und Freunde gewonnen. Anfang Juni wird dieser runde Geburtstag mit mehreren Veranstaltungen in Bremen gewürdigt. Rote Stühle des Dickinson Colleges sollen diese Partnerschaft dauerhaft auf dem Campus der Uni Bremen sichtbar machen. Die ersten drei werden während der Feierlichkeiten am 4. Juni 2015 im Garten der Nationen enthüllt.

Erfahren Sie mehr über diese Kooperation im Jahresthema 2015.

 

 

Metallenes Gerät hängt über dem Meerwasser.
© Institut für Umweltphysik / Universität BremenEin Bodenecholot wird auf See verankert.

Schwankungen im Nordatlantikstrom: kein Trend in Sicht

Das Szenario wird oft beschrieben: Der Nordatlantikstrom (NAC) als Fortsetzung des Golfstroms wird schwächer. Europa wird sich abkühlen. Mit der Frage, ob es so kommt, haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen beschäftigt. Ihre Aussage: Bei den Transport-Schwankungen wärmerer Wassermassen in den Nordatlantik ist derzeit kein Trend nachweisbar. Professorin Monika Rhein und ihrem Team vom Institut für Umweltphysik und dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) ist es erstmals gelungen, eine 21-jährige kontinuierliche Zeitreihe der Stärke des Nordatlantikstroms (NAC) beim Einströmen vom West- in den Ostatlantik zu erstellen. Die Ergebnisse werden im Juni 2015 im renommierten Fachjournal „Journal of Geophysical Research“ veröffentlicht. „Dies ist die erste Studie, die langfristige Transport-Schwankungen aus dem offenen Nordatlantik liefert“, sagt die Bremer Umweltphysikerin Monika Rhein. Möglich wurde dies durch den Einsatz von Bodenecholoten, die in einer Nord-Süd-Linie am Mittelatlantischen Rücken über mehrere Jahre verankert waren.

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Hier geht es zum englischsprachigen Artikel im „Journal of Geophysical Research

Gruppe mit jungen Männern und Frauen.
© DAAD / Michael JordanDie internationalen Gäste der Uni-Bremen stammen weltweit aus rund 90 Ländern.

500 DAAD-Stipendiaten an der Uni Bremen

Sie stammen aus Mexiko, Argentinien, Malaysia, Indien, Russland und anderen Teilen der Welt und studieren oder forschen zurzeit an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Knapp 500 internationale Studierende und junge Wissenschaftler treffen sich an einem Juniwochenende  an der Universität Bremen zum bundesweiten Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).  Die Gäste stammen weltweit aus rund 90 Ländern und sind überwiegend im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich tätig. „Wir freuen uns, Gastgeber dieses internationalen Treffens zu sein“, sagt Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter. „Für uns ist es eine schöne Gelegenheit, die Universität Bremen als Exzellenzuni und als Campus der Vielfalt zu präsentieren. Es erhöht unsere Sichtbarkeit im internationalen Netzwerk.“ Der DAAD veranstaltet jährlich fünf Stipendiatentreffen an unterschiedlichen deutschen Hochschulen.

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Gebäude mit Menschen davor.
© Universität Bremen / Universität BremenIm Mittelpunkt der AS-Sitzung vom 24. Juli 2015 stand die Schließung des ZHG in der Loebener Straße.

Uni trennt sich vom Zentrum für Humangenetik

Die Universität trennt sich vom Zentrum für Humangenetik (ZHG). Das entscheidet der Akademische Senat am 24. Juni 2015. Demnach wird die Zentrale Betriebseinheit zum 30. September 2015 geschlossen. Für die rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens bis zum 31. Oktober ein Personalkonzept weiter entwickeln, um sie in andere Arbeitsfelder der Uni zu überführen. Ein Blick zurück: Nachdem das Uni-Parlament mehrfach blockiert worden war, brachte Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter die Einsparvorschläge der AS-Haushaltskommission per Eilentscheidung im März auf den Weg. Die Schließung des ZHG war ein Teil des Sparpakets. Ziel ist es, das millionenschwere Defizit der Uni in den nächsten Jahren in den Griff zu bekommen und zu gewährleisten, dass die Universität handlungsfähig bleibt.

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Podiumsrunde Rektorat
© Harald Rehling / Universität BremenZum vierten Mal informiert das Rektorat: (von links) Kanzler Dr. Martin Mehrtens, Prof. Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität, Rektor Prof. Bernd Scholz-Reiter, Prof. Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium, Prof. Kurosch Rezwan, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und Moderator Eberhard Scholz, Leiter der Pressestelle.

Rektorat informiert über zweites Zukunftskonzept

Informativ und in konstruktiver Atmosphäre verläuft Ende Juni die vierte Ausgabe der Reihe „Das Rektorat informiert“. Einmal im Semester bietet die Uni-Leitung diese uni-öffentliche Bilanz mit anschließender Fragestunde an. Das Interesse ist sichtlich groß, die Stühle in der Mensa von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitern gut besetzt. Themen waren das Zukunftskonzept 2 in Fortsetzung der Exzellenzinitiative ab 2017, Qualitätssicherung in Lehre und Forschung, Genderfragen und Inklusion sowie Sanierungsprojekte der Uni.

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