März

Portrait eines Mannes mit Brille
© Harald Rehling/Universität BremenRektor Bernd Scholz-Reiter

Rektor bringt Haushaltskonsolidierung auf den Weg

Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter bringt per Eilentscheidung die Einsparvorschläge der Haushaltskommission des Akademischen Senats (AS) auf den Weg. Ziel ist es, das Defizit der Uni in den nächsten Jahren in den Griff zu bekommen und zu gewährleisten, dass die Universität handlungsfähig bleibt. Zur Eilentscheidung forderten den Rektor die zwölf professoralen AS-Mitglieder nach der Blockade Ende Februar auf. Wie und wo gekürzt werden muss, sollte eigentlich der AS entscheiden. Dreimal hinderten jedoch protestierende Studierende die AS-Mitglieder daran, über konkrete Schritte zur Haushaltskonsolidierung abzustimmen. Das Sparpaket sieht unter anderem vor, das Zentrum für Humangenetik zu schließen, zahlreiche Institute zu konsolidieren, Fachbereichsstrukturen zu optimieren und Zusagen zentraler Ressourcen zu reduzieren.

Ausführlicher Artikel zur Eilentscheidung bei BUS aktuell.

Hand mit Laborhandschuhen hält Objektträger mit Gewebeproben
© Harald Rehling/Universität BremenMit dem an der Uni Bremen entwickelten Verfahren, können Gewebeproben punktgenau auf Veränderungen untersucht werden.

Mit Infrarot dem Krebs auf der Spur

Forscher der Uni Bremen zeigen neue Wege in der Diagnostik und Therapieentwicklung bei Krebs und Erkrankungen des Gehirns auf. Vier Jahre lang lief das Gesamtprojekt „EngCaBra“, an dem ein Konsortium von acht Forschungsgruppen aus sieben Ländern, darunter zwei Unternehmen und ein Krankenhaus, beteiligt waren. Das von der EU geförderte Projekt wurde von Professor Michael Vellekoop vom Institut für Mikrosensoren, -aktuatoren und -systeme (IMSAS) des Fachbereichs Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen geleitet. In vier Teilprojekten wurden ungewöhnliche Methoden zur Krebserkennung entwickelt. Besonders beeindruckend: Das Bremer Teilprojekt „Biopsy Analysis using an Infrared Quadruplewavelength Sensor“. Es könnte künftig tausenden Menschen aufwendige Krebsuntersuchungen ersparen und unerkannten Krebs vermeiden.

Lesen Sie ein Interview mit dem Projektleiter Professor Michael Vellekoop im Jahrbuch

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Ein Videoclip der Uni-Pressestelle gibt einen Eindruck von dem neuen Bau in der Leobener Straße.

Neuer MARUM-Pavillon

Die Universität Bremen weiht Anfang März ein neues Gebäude mit einer markanten Architektur ein: Den MARUM-Pavillon des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften. Zusätzliche Räume waren notwendig, weil das MARUM als eines der weltweit führenden Meeresforschungsinstitute in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Der Pavillon bietet Büros für insgesamt 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Arbeitsplätze nun nach und nach beziehen werden. Außerdem verfügt das Gebäude über einen rund 100 Quadratmeter großen Arbeitsraum, in dem beispielsweise Proben analysiert werden können.

Kinder sitzen im Hörsaal. Ein Dozent steht vorne, auf dem Boden dampft es.
© Harald Rehling/Uni BremenIn einer spannenden und unterhaltsamen Show vermittelt Professor Justus Notholt den kleinen und großen Zuschauern die Gesetze der Physik.

Zehn Jahre Kinder-Uni

Mit mehreren hundert Mädchen und Jungen findet die Kinder-Uni an der Universität Bremen zum 10. Mal statt. Die 8- bis 13-Jährigen erleben in den Osterferien drei Tage lang in Vorlesungen und Workshops hautnah, dass Wissenschaft und Forschung spannend sind und Spaß machen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären ihnen anschaulich, was sie an ihrem Fachgebiet begeistert und nehmen die Kinder auf eine spannende Reise mit. Alle Veranstaltungen sind ausgebucht.

Lesen Sie einen Bericht bei BUS-aktuell

Einen Bericht über die Kooperationen zwischen der Universität Bremen und Schulen finden Sie im Kapitel "Einblicke" des Jahrbuchs 2015.

SOCIUM startet

Am 16. März 2015 wird das Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Uni Bremen  offiziell gegründet. Es untersucht weltweit die sozialpolitischen Antworten auf soziale Risiken und  Ungleichheiten und ist ein Zusammenschluss des Instituts für empirische und angewandte Soziologie (EMPAS) und des Zentrums für Sozialwissenschaften (ZeS) der Uni.

Lesen Sie einen Artikel im Jahrbuch 2015 über das SOCIUM