Oktober

Roboter, der Pfannkuchen brät.
© Kai Uwe Bohn / Universität BremenDas TZI arbeitet in der Robotik daran, hilfsbedürftigen Menschen im Alltag leichte Aufgaben abzunehmen. Der Roboter PR2 sorgte hier schon oft für Schlagzeilen, weil er selbständig Popcorn und Pfannkuchen herstellen kann.

20 Jahre TZI

Es ist eine Erfolgsgeschichte für die Universität und das Land Bremen: Seit 20 Jahren entwickelt das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen innovative Technologien für unterschiedliche Arbeits- und Lebensbereiche. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben weitaus mehr als Grundlagenforschung. Mit regionalen und internationalen Forschungsverbünden erarbeiten sie Softwarelösungen für den Therapie-, Bildungs- Robotik-, und Industriebereich sowie die mobile Kommunikation. Das Besondere dabei: Die Forschenden beziehen ihre Studierenden oft eng mit ein. Ein weiterer Erfolg des TZI sind auch seine Ausgründungen. Mittlerweile gibt es im Land Bremen mehr als 24 Start-Ups vom TZI, die sich erfolgreich etabliert und rund 250 Arbeitsplätze geschaffen haben. Stark ist die Einrichtung auch bei der Einwerbung von Drittmitteln: Seit seiner Gründung vor 20 Jahren warb das TZI mit seinen mittlerweile rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 80 Millionen Euro Drittmittel ein.

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Grupe von Studierenden auf einer Wiese.
© Harald Rehling / Universität BremenAuch Campusführungen gehören zur Begrüßung der neuen Studierenden.

5.500 Studierende starten ins Wintersemester

Mit einem Mix aus Info-Veranstaltungen, Partys und einem festlichen Studienauftakt im Goethe-Theater beginnen Anfang Oktober rund 5.500 Studierende zum Wintersemester 2015/16 ihr Studium an der Universität Bremen. 4.000 Studierende starten im Bachelorstudium oder juristischen Staatsexamen, 1.500 befinden sich im Masterstudium. Während einer Orientierungswoche bekommen sie alle notwendigen Informationen von Bibliotheksführungen bis zu Campusrundgängen.

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Zwei Männer sitzen am Tisch und reichen sich die Hand.
© Harald Rehling / Universität BremenFreuen sich über die neue Kooperation: Staatsrat Henning Lühr (li.) und Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens.

Bundesweit einmaliges Weiterbildungsangebot

Die Universität Bremen entwickelt den bundesweit einmaligen weiterbildenden Masterstudiengang „Entscheidungsmanagement“. Er beginnt Anfang Oktober 2015. Das berufsbegleitende dreijährige Studium richtet sich an zukünftige Führungskräfte aus Verwaltung und Politik, die umfassende Handlungskompetenzen für die Analyse und Lösung komplexer Entscheidungslagen im öffentlichen Raum erwerben möchten. Dafür unterzeichnen Vertreter der Senatorin für Finanzen und der Universität am 7. Oktober 2015 eine langfristige Kooperationsvereinbarung. Beschäftigte aus dem bremischen öffentlichen Dienst können sich um die Teilnahme am Studium bewerben und werden mit Freistellungen und Stipendien unterstützt.

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Drei Männer in Anzügen lächeln in die Kamera.
© Harald Rehling / Universität BremenKontinuität mit eigenen Akzenten (v.l.): Andreas Breiter mit Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter und scheidendem Konrektor Kurosch Rezwan.

Andreas Breiter wird neuer Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs

Das Uni-Parlament empfiehlt dem Rektor in seiner Sitzung am 14. Oktober  mit 21 Ja-Stimmen und einer Enthaltung Professor Andreas Breiter als neuen Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs zu ernennen. Sein Vorgänger Professor Kurosch Rezwan hatte das Amt zweieinhalb Jahre inne. Die Amtszeit des neuen Uni-Konrektors beginnt am 1. November 2015 und geht bis zum 31. März 2018. Andreas Breiter studierte Informatik, Soziologie und Politikwissenschaft und ist seit 1997 an der Universität Bremen. Seit 2011 ist er neben seiner Hochschultätigkeit Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib), einem landesgeförderten An-Institut der Uni. Seine Kernaufgabe als neuer Konrektor sieht Professor Breiter darin, die übergreifende Forschungsstrategie der Universität in enger Zusammenarbeit mit Akteurinnen und Akteuren aus allen Fachgebieten weiterzuentwickeln. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen und dem bevorstehenden Wettbewerb um die Exzellenz-Anschlussförderung stehen nach seiner Einschätzung Entscheidungen über die zukünftige Profilierung der Universität ganz oben an.

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Gruppenbild mit Männern und Frauen.
© ZARMGroße Freude beim ZARM-Team bei ihrem Aufenthalt in Jerusalem (v.l.): Dr. Thorben Könemann, Dr. Lucie-Patrizia Arndt, Prof. Dr. Claus Lämmerzahl, Birgit Kinkeldey, Peter von Kampen.

Bremen bekommt Zuschlag für Internationalen Weltraumkongress

Zum Abschluss des Internationalen Weltraumkongress IAC in Jerusalem trifft die Generalversammlung am Freitag, 16. Oktober 2015, die Entscheidung über den Austragungsort für das Jahr 2018. Die Freie Hansestadt Bremen kann sich dabei gegen die Bewerbungen aus Wien (Österreich) und Punta del Este (Uruguay) durchsetzen und wird nun zum zweiten Mal nach 2003 den weltgrößten Weltraumkongress mit 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausrichten. An der Universität Bremen ist die Freude groß. Professor Claus Lämmerzahl, geschäftsführender Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrtforschung und Mikrogravitation (ZARM), ist Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees. Die Bremer Bewerbung wird zudem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitgetragen.

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Steinkorallen-Fragmente
© Dr. Ulisse CardiniHälterung von Steinkorallen-Fragmenten für nachfolgende Inkubationsexperimente

Dem Riff-Paradoxon auf der Spur

Tropische Korallenriffe sind die artenreichsten Lebensräume auf unserem Planeten. Gleichzeitig sind sie auch sehr produktiv, obwohl sie in extrem nährstoffarmen Meeresgebieten beheimatet sind. Dieses sogenannte Riff-Paradoxon, das schon 1842 von Charles Darwin formuliert wurde, beschäftigt bis heute die Wissenschaft. Einer Gruppe von Meeresbiologen ist es unter der Leitung des Bremer Meeresökologen Professor Christian Wild der Uni Bremen gelungen, eine plausible Erklärung für das Riff-Paradoxon zu liefern: Die Umwandlung von Stickstoff – die Stickstofffixierung – durch Mikroorganismen, die mit Korallen assoziiert sind, unterstützt offensichtlich die Umwandlung von Kohlenstoff – die Kohlenstofffixierung – durch Mikroalgen im Korallengewebe. Dies ist die Haupterkenntnis einer Bremer Studie, die am 28. Oktober 2015 in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society" veröffentlicht wurde.

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