Ehrungen & Ernennungen

Junges Mädchen präsentiert einen kleinen selbst gestalteten Pandabär auf einem Monitor
© Karla Götz / Universität BremenWorkshop im FabLab: Hava stellt ihren Pandabär vor, den sie selbst am Computer programmiert hat. Im Hintergrund assistiert Matthias Löwe von der Code Week Award Initiative, die den Preis vergab.

Code Week Award für das FabLab

Das FabLab (Fabrication Laboratory) Bremen wurde als eines von zehn Projekten im Januar 2015 mit dem Code Week Award ausgezeichnet. Der Preis, vergeben von der Technologiestiftung Berlin gemeinsam mit der Firma Samsung, war mit 5000 Euro dotiert. 34 Anträge wurden bundesweit eingereicht. Der hochrangigen Jury hat die Idee, Mädchen an Technik heranzuführen, besonders gut gefallen. Das FabLab an der Uni Bremen verschafft Schülerinnen einen niedrigschwelligen Zugang zu Technologien, um individuelle Ideen kreativ umzusetzen. Mit dem Preisgeld hat die Einrichtung in den Osterferien Ende März 2015 zwölf Schülerinnen zu einem Workshop eingeladen, bei dem sie Schmuck selbst programmieren und am Lasercutter herstellen konnten. Das Hightech-Labor wird von einem Verein getragen, zu dessen Gründern dimeb – Digitale Medien in der Bildung der Universität Bremen gehört.

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Informationen zum FabLab

Informationen zum Code Week Award

Professorf Rolf Drechsler mit der Auszeichnungsurkunde
© Lisa JungmannProfessor Rolf Drechsler zeigt seine Urkunde als IEEE Fellow.
Mann lächelt in Kamera
© privat / Universität BremenProfessor Rolf Drechsler auf dem Campus der indischen Universität IIT Kharagpur.

Bremer Informatiker international geehrt

Der weltweit größte Berufsverband von Ingenieuren der Elektrotechnik und Informatik, das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), hat im Januar 2015 Professor Rolf Drechsler die Auszeichnung des „IEEE Fellow“ verliehen. Der Hochschullehrer für Rechnerarchitektur im Studiengang Informatik der Universität Bremen erhält diesen Titel als Anerkennung „for contributions to test and verification of electronic circuits“. Um Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit der immer komplexer werdenden elektronischen Schaltungen in vielen Geräten zu gewährleisten, müssen sie bereits im Entwurfsprozess kontinuierlich durch automatisierte und intelligente Verfahren getestet werden. Um die Entwicklung dieser Testverfahren hat sich Professor Rolf Drechsler verdient gemacht.

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Berufung an indische Elite-Universität

Noch eine weitere internationale Ehrung wurde Professor Rolf Drechsler zuteil. Die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur (AGRA) der Universität Bremen kooperiert schon seit vielen Jahren intensiv mit Partnern aus Indien. Diese Zusammenarbeit wird seit 2015 weiter intensiviert: Als Leiter der AGRA wurde Professor Rolf Drechsler bis 2017 an die Elite-Universität Indien Institute of Technology (IIT) Kharagpur berufen, die sich im Großraum von Kalkutta befindet. Er  lehrt , forscht und betreut dort zeitweise Studierende sowie Promovierende. Die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen mit ihren indischen  Kolleginnen und Kollegen  insbesondere über Korrektheit von Schaltungen und Systemen sowie über Computerarchitekturen der nächsten Generation forschen.

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© Harald Rehling /Universität BremenProfessorin Yasemin Karakaşoğlu erhielt für Ihre langjährige erfolgreiche Integrationsarbeit eine Auszeichnung.

Professorin Yasemin Karakaşoĝlu für Integrationsarbeit geehrt

Das Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien in Bremen zeichnete die Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen für ihre erfolgreiche Arbeit aus. Professorin Yasemin Karakaşoğlu vertritt im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften das Fachgebiet „Interkulturelle Bildung“. Im Mittelpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen das soziale Leben junger Migrantinnen und die Bedeutung von Familie, Schule und Religion. Die Bremer Wissenschaftlerin hat sich mit diesen Themen bundesweit einen Namen in Wissenschaft und Politikberatung gemacht.

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Mann sitzt am Schreibtisch im Büro
© Harald Rehling / Universität BremenSein Rat ist bei der Politik gefragt: Professor Rudolf Hickel vom Institut für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen.

Professor Rudolf Hickel ist einer der wichtigsten Politikberater

Bundesweit steht Professor Rudolf Hickel von der Universität Bremen als bevorzugter Politikberater auf dem vierten Platz. Das hat das Ökonomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ergeben. „Den Rat oder die Publikationen welcher Ökonomen schätzen Sie am meisten für Ihre Arbeit?“ – Diese Frage stellten die Universität Düsseldorf, der Verein für wissenschaftliche Politikberatung Econwatch und die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in einer Umfrage Parlamentariern und Führungskräften von Ministerien auf Bundes- und Landesebene. Hickel war seit 1971 am Aufbau der Uni Bremen beteiligt und ist Professor für politische Ökonomie mit dem Schwerpunkt öffentliche Finanzen. Er leitete das Institut für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen und ist jetzt im Ruhestand.

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Porträt eines Mannes mit Brille
© Universität BremenGeorg Müller-Christ, Professor für Nachhaltiges Management, ist in die Nationale Plattform für die Entwicklung eines Aktionsplans "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" berufen worden.

Professor Georg Müller-Christ in Nationale Plattform berufen

Georg Müller-Christ, Professor für Nachhaltiges Management an der Universität Bremen, ist eine hohe Ehre zuteil geworden. Als Leiter der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit an der Uni Bremen und Experte im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ist er im Juni 2015 in die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung neu gegründete „Nationale Plattform zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms BNE“ berufen worden. Das Gremium, bestehend aus 35 hochrangigen Mitgliedern, soll einen Nationalen Aktionsplan erstellen, der Nachhaltigkeit strukturell in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, hat Professor Müller- Christ persönlich zur Mitarbeit eingeladen.

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Mann lächelt in Kamera
© Universität BremenFreut sich über den Preis: Professor Stefan Görres, Dekan im Fachbereich Gesundheitswissenschaften.

Fachbereich Human-und Gesundheitswissenschaften erhält Preis in Polen

Der Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen hat am 27. Juni 2015 einen Preis für seine hervorragende Kooperation mit der Medizinischen Universität in Posen (Poznań) erhalten. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Fakultät Health Sciences der Medizinischen Universität Karola Marcinkowskiego wurde die fünfjährige erfolgreiche Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewürdigt. Der Kooperationsvertrag sieht die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Forschungsbereichen von Gesundheits- und Pflegewissenschaften vor. So etwa zu den Themen „Versorgung älterer Menschen“ und „Ausbildung von Pflegekräften“ im deutsch-polnischen Vergleich. Auch der Austausch von Lehrenden und Studierenden sowie die Veranstaltung gemeinsamer Summerschools im Rahmen des Erasmus-Programms sind im Vertrag festgelegt. Vor dem Hintergrund der historischen Vergangenheit beider Länder sind die regelmäßigen Seminare in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz mit polnischen und deutschen Studierenden besonders bedeutsam.

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The members of the chamber choir
© Svenja HornPleased about the international recognition: Members of the Chamber Choir of the HfK and the University of Bremen on tour in Portugal.

Zweimal „Gold“ für Kammerchor bei internationalem Festival

Der gemeinsame Kammerchor der Hochschule für Künste (HfK) und der Universität Bremen war im Juli 2015 beim Internationalen Chorfestival in Lissabon sehr erfolgreich. Er trat unter freiem Himmel vor der Kulisse des Jeronimo Klosters gemeinsam mit Chören aus Portugal, Dänemark, Lettland, Estland, Polen und Mexiko auf. Die 31 Sängerinnen und Sänger unter Leitung der HfK-Professorin Friederike Woebcken erhielten zweimal die höchste Ehrung „Gold“. Und das sowohl in der geistlichen als auch in der weltlichen Kategorie. Elf Studierende des Kammerchores kommen von der HfK und 13 von der Universität Bremen. Hinzu kommen sieben ehemalige Studierende (Absolventen) der beiden Hochschulen sowie Gäste aus der Stadt. Die Studierenden stammen aus unterschiedlichen Fakultäten: Neben der Musikwissenschaft und Musikpädagogik sind es unter anderem die Informatik, Mathematik, Politik und Germanistik.

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Zwei Männer im Anzug lächeln in die Kamera
IUGG Präsident Harsh Gupta (rechts) überreicht John Burrows die Auszeichnung, Fotorechte: "IUGG/C-IN"

Silbermedaille für John Burrows

Für seine herausragende Leistung in der Wissenschaft und seine dauerhaft führende Rolle in der Förderung internationaler Kooperationen wurde dem Bremer Physikprofessor John Philip Burrows im Juni 2015 die IUGG „Silver Medal“ verliehen. IUGG steht für International Union of Geodesy and Geophysics. Burrows hat seit 1992 den Lehrstuhl für „Physik und Chemie der Atmosphäre" im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen inne. Am Institut für Fernerkundung/Umweltphysik der Universität Bremen hat Burrows in den vergangenen Jahrzehnten ein hervorragendes Forschungsteam aufgebaut. In seinem Fachgebiet hat er eine ganze Generation von europäischen Wissenschaftlern auf den Weg gebracht und geprägt. Burrows hat sich einen Namen als renommierter Wissenschaftler mit internationalem Ansehen erarbeitet, so beispielsweise mit wichtigen Beiträgen in den Bereichen Satellitenfernerkundung, Biogeochemie, chemische Kinetik und der Photochemie der Erdatmosphäre. Gleichzeitig hat er kontinuierlich zu den Grundlagen der atmosphärischen Physik und Chemie unter Verwendung von atmosphärischen Messungen aus dem Weltall geforscht.  

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Mehrere Herren, teilweise verkleidet, stehen auf einer Bühne
© Michael Ihle / Sparkasse BremenMartin Baum (als Sparkasse-Bremen-Gründervater Heinrich Wilhelm Olbers), Dr. Theodore Alexandrov (Gründer SCiLS GmbH), Prof. Dr. Peter Maaß (Gründer SCiLS GmbH), Senator Martin Günthner, Dr. Dennis Trede (Geschäftsführer und Gründer SCiLS GmbH), Dr. Heiko Staroßom (Vorstandsmitglied Sparkasse Bremen), Frank Warneke (als Sparkasse-Bremen-Gründervater Simon Hermann Nonnen) und Guido Gallmann (als Sparkasse-Bremen-Gründervater Franz Friedrich Droste)

Uni-Ausgründung erhält Gründerpreis 2015

Gewinner des Bremer Gründerpreises der Sparkasse Bremen wurde im Juli 2015 die SCiLS GmbH. 2012 von Professor Peter Maaß, Dr. Theodore Alexandrov und Dr. Dennis Trede aus der Uni Bremen ausgegründet, hat das Unternehmen eine neuartige Softwarelösung für die bildgebende Massenspektrometrie entwickelt. Im Kern geht es um die Reduzierung großer Datenmengen, die in der medizinischen, pharmakologischen oder materialwissenschaftlichen Forschung entstehen. SCiLS agierte bereits drei Jahre nach Gründung sehr erfolgreich auf einem jungen Markt. Mit großen Anstrengungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung will das Unternehmen weiter Marktanteile hinzugewinnen. Der Preis wurde im Rahmen der 14. Bremer Unternehmer-Gala im FinanzCentrum der Sparkasse Am Brill vergeben. Damit werden Gründerinnen und Gründer aus Bremen ausgezeichnet, die besonders erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut haben. Der Bremer Gründerpreis ist eingebunden in den bundesweiten Deutschen Gründerpreis, der seit 1997 gemeinsam von den Sparkassen, der Zeitschrift „stern“, dem Zweiten Deutschen Fernsehen und Porsche ausgeschrieben wird. Für den lokalen Wettbewerb hatte die Sparkasse Bremen ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgelobt.

Hier eine Pressemitteilung der Sparkasse

Portrait Antje Boetius
© MPIMeereswissenschaftlerin Antje Boetius

Bremer Meeresforscherin im DFG-Senat

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist europaweit die größte Forschungsförderorganisation. Der Senat ist das wichtigste Gremium der DFG . Dort ist seit Sommer 2015 eine zweite Bremer Stimme dabei. Nach der Informatikerin Kerstin Schill ist die Bremer Meereswissenschaftlerin Antje Boetius von der Mitgliederversammlung der DFG in den Senat gewählt worden. Sie gehört damit für vier Jahre dem 39-köpfigen Gremium an und vertritt dort den Bereich Atmosphären- und Meeresforschung. Antje Boetius ist seit 2009 Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Zugleich leitet sie am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie die Forschungsgruppe Mikrobielle Habitate und am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven die Helmholtz-Max-Planck-Forschungsgruppe für Tiefseeökologie und -technologie.

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Mann lächelt in Kamera
©  / Universität BremenClaus Lämmerzahl wurde in die internationale Astronautik-Akademie gewählt.

ZARM-Direktor ist Mitglied der „International Academy of Astronautics“

Der geschäftsführende Direktor des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, Professor Claus Lämmerzahl, wurde für seine Verdienste im Bereich der Weltraumwissenschaften zum korrespondierenden Mitglied der „International Academy of Astronautics“ (IAA) gewählt. Die IAA widmet sich der Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Weiterentwicklung der Raumfahrt zu friedlichen Zwecken. Die International Academy of Astronautics“ ist die einzige Organisation im Bereich der Weltraumwissenschaften und der Raumfahrt, die ausschließlich aus gewählten Mitgliedern besteht. Ausgesucht werden die Raumfahrtexpertinnen und -experten aufgrund ihrer herausragenden Leistungen für die Astronautik und die Erforschung des Weltalls.

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Mann lächelt in Kamera
© IWTProfessor Ekkard Brinksmeier wurde zum Präsidenten gewählt

Professor Ekkard Brinksmeier wird Präsident der Internationalen Akademie für Produktionstechnik

Die Universität Bremen stellt 2016 erstmals den Präsidenten der Internationalen Akademie für Produktionstechnik. Im Rahmen der Vollversammlung des Collège International pour la Recherche en Productique (CIRP) im August 2015 in Kapstadt übernahm Produktionstechnik-Professor Ekkard Brinksmeier für das kommende Jahr das Amt von seinem Vorgänger Professor Kanji Ueda (University of Tokyo, Japan). In den Vorstand war Brinksmeier bereits 2013 gewählt worden. Für die Universität ist das ein großer Erfolg, weil die Produktionstechnik in Bremen mit ihren 30 Jahren eine der jüngsten deutschen Fakultäten im Bereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik ist.

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Porträt eines älteren Mannes mit Brille
© privat / Universität BremenChemieprofessor Franz-Peter Montforts unterrichtet in Vietnam.

Bremer Chemiker übernimmt Gastprofessur in Vietnam

Franz-Peter Montforts, emeritierter Professor für Organische Chemie im Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen, ist von der University of Science and Technology Hanoi (USTH) in Vietnam für das Wintersemester 2015/16 als Gastprofessor eingeladen worden. Die Professur wird im Rahmen des Johann Gottfried Herder-Programms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert. Die USTH wurde 2009 als Exzellenzzentrum für Lehre und Forschung durch Regierungsvereinbarungen zwischen Frankreich und Vietnam gegründet.

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Frau lächelt in Kamera
© Harald Rehling / Universität BremenProfessorin Yasemin Karakaşoğlu ist im Vorstand des Netzwerks junger Universitäten

Konrektorin Karakaşoğlu in Vorstand eines europäischen Netzwerks gewählt

Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Internationalität und Diversität der Uni Bremen, ist im Oktober 2015 in das Board des „Young European Research Universities Network” (YERUN) gewählt worden. Der Zusammenschluss wurde im Januar 2015 etabliert. Die derzeit knapp 20 Mitgliedsuniversitäten von YERUN sind alle vor weniger als 50 Jahren gegründet worden, gehören aber trotzdem zu den herausragenden Forschungsuniversitäten mit exzellenten Platzierungen im „Times Higher Euducation“-Ranking der jungen Universitäten. Bremen ist neben Ulm und Konstanz eine von drei deutschen Universitäten. Gemeinsam wird man sich aktuellen Themen des Hochschulmanagements annehmen. Europäische Förderinstrumente wie das Erasmus-Programm und die Möglichkeiten des Personalaustauschs sollen eine wichtige Rolle spielen.

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Wissensplattform wird „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

Die Universität Bremen und das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), sind im Oktober 2015 mit der Wissensplattform „meereisportal.de“ als Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015 geehrt worden. Die Wissensplattform ist eine Initiative des Helmholtz-Forschungsverbundes regionale Klimaänderungen REKLIM. Die Preisverleihung fand am 29. September auf der 5. REKLIM-Konferenz mit dem Thema „Klimawandel in Regionen“ in Bremen statt. Zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ liefert das Projekt in der Kategorie Wissenschaft eine Antwort auf die Frage, wie ein Internetportal zu einem Dach für Expertenwissen sowie zu einem vielseitigen Karten- und Datenarchiv zum Thema Meereis werden kann.

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Frau lächelt in Kamera
© privat / Universität BremenAnneliese Niehoff wurde erneut in den Vorstand der Gleichstellungsbeauftragten gewählt.

Anneliese Niehoff in den Vorstand der Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten gewählt

Mit überragender Mehrheit wurde Anneliese Niehoff, Leiterin des Referates Chancengleichheit/Antidiskriminierung der Universität Bremen, im Oktober 2015 von der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) in ihrem Amt als Vorstandsmitglied bestätigt. Von den 92 stimmberechtigten Hochschulvertreterinnen votierten 90 für eine weitere Amtszeit von Anneliese Niehoff im Vorstand der BuKof. Die BuKoF ist der Zusammenschluss der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen. Die inhaltliche Arbeit erfolgt unter anderem in verschiedenen Kommissionen zu Themenbereichen wie etwa Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung.

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Junge Frau lächelt in die Kamera
Dr. Margarethe Korsch, Universitätslektorin im Bereich Biologische Psychologie

Margarethe Kosch für Poster ausgezeichnet

Dr. Margarethe Kosch, Universitätslektorin für Biologische Psychologie, ist im Oktober bei der 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) in Lübeck mit dem Preis für das beste Poster ausgezeichnet worden. Sie errang den Preis für ihr Poster mit dem Titel “Ageing effects on early stages of conflict processing are specific for different conflict types - an ERP study". Die 30-jährige Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften arbeitet an den neuronalen Grundlagen der Konfliktverarbeitung im Alter und bei altersassoziierten Erkrankungen. Dabei kombiniert sie klinisch-neuropsychologische Untersuchungen mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) und der funktionellen Kernspintomografie.

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Frau und mann stehen sich an einem Tisch gegenüber
© DFKI GmbHDie Vizepräsidentin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, ehrt Prof. Dr. Frank Kirchner.

Frank Kirchner wird Mitglied in der Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Frank Kirchner, Lehrstuhlinhaber für Robotik an der Universität Bremen und Leiter des Forschungsbereichs Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), wurde im November 2015 als Ordentliches Mitglied in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) gewählt und aufgenommen. Zum Mitglied der BBAW kann berufen werden, wer sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet hat. Mit ihren aktuell 182 Ordentlichen Mitgliedern, die herausragende Vertreter ihres Faches sind, ist die BBAW eine Fach- und Ländergrenzen übergreifende Wissenschaftlervereinigung mit exzellentem Ruf. Mit der Aufnahme in die BBAW wurde Professor Kirchner für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Robotik gewürdigt. Die Auszeichnung ist zugleich ein Wegweiser, der die große Relevanz der Robotik als Schlüsseltechnologie verdeutlicht, welche die Forschung in Deutschland, insbesondere im Bereich Industrie 4.0 maßgeblich vorantreibt.

Informationen zum Lebenslauf von Prof. Dr. Frank Kirchner finden Sie hier:

Vier Männer und eine Frau vor einer Treppe
© Kai Uwe Bohn / Uni BremenDie Professoren: Wolfgang Bach, Frank Nullmeier, Justus Notholt, Rolf Drechsler und Karin Gottschall (v.l.n.r.)

Fünf Hochschullehrer der Uni Bremen in DFG-Fachkollegien gewählt

Bremer Kompetenz für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Die Professorin Karin Gottschall und die Professoren Frank Nullmeier, Justus Notholt, Wolfgang Bach und Rolf Drechsler von der Universität Bremen sind Ende 2015 in DFG-Fachkollegien gewählt worden. Verstärkt wird die Bremische Präsenz in den DFG-Fachkollegien durch Professor Heinz-Otto Pörtner und Privatdozentin Dr. Sabine Kasten vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Beide lehren auch an der Uni Bremen. Die Amtsperiode der insgesamt 48 Fachkollegien beginnt im Frühjahr 2016 und dauert vier Jahre. Die Fachkollegien sind die wichtigsten Beratungsgremien bei der Vergabe von Forschungsmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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