Studierende & Nachwuchswissenschaftler

Gruppe von zwei Frauen und Männern, zwei halten eine Urkunde.
©  / OLB-StiftungDr. Fabian Meder (Zweiter von links) von der Uni Bremen und Georgiana Ciobotaru (Dritte von links) von der Jacobs University nahmen den OLB-Wissenschaftspreis von Karin Katerbau (OLB) und Juryvorsitzendem Professor Jürgen Mittelstraß entgegen.

OLB-Wissenschaftspreis für Absolvent der Uni Bremen

Der Absolvent Dr. Fabian Meder von der Universität Bremen ist im Februar 2015 mit dem Wissenschaftspreis der Stiftung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) ausgezeichnet worden. Der 30-jährige Materialwissenschaftler erhielt für seine Doktorarbeit über Nanomaterialien den 1. Platz. Einen weiteren 1. Platz bekam Andreas Schönfeld von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Physik) für seine Abschlussarbeit. Die beiden Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Insgesamt wurden sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der Nordwest-Region ausgezeichnet. Der OLB-Wissenschaftspreis würdigt alle zwei Jahre herausragende Doktorarbeiten und Studienabschlussarbeiten (Magister-, Diplom-, Staatsexamens-, Bachelor- oder Masterarbeiten).

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Gruppe von Menschen lächelt in die Kamera
© Harald Rehling / Universität BremenDie Verleihung des Bremer Studienpreises 2014: (von links) Prof. Bengt Beutler, Dr. Fabian Meder, Dr. Mathias Soeken, Prof. Eva Quante-Brandt, Hanna Grube, Dr. Andrea Schmeichel, Dr. Hanna Lührs, Prof. Kurosch Rezwan, Georg Pesch. Foto: Harald Rehling / Universität Bremen

Bremer Studienpreis 2014

Sechs Absolventinnen und Absolventen der Universität Bremen wurden im Februar 2015 mit dem Bremer Studienpreis 2014 geehrt. Die Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen („unifreunde“) zeichnet damit hervorragende Abschlussarbeiten und Dissertationen aus. Zudem wurden zwei Sonderpreise für natur- und ingenieurswissenschaftliche Dissertationen von der Firma Bruker Daltonik GmbH und dem Rotary Club Bremen-Roland vergeben. Ausgezeichnet wurde Dr. Hanna Lührs für ihre Dissertation zum Thema: „The Influence of Boron on the Crystal Stucture and Properties of Mullite“. Georg Pesch erhielt den Preis für seine Masterarbeit: „Simulation von chemischen Reaktionsmechanismen in hoch porösen Filmen mittels der Volume of Fluid Methode“. Dr. Andrea Schmeichel wurde für ihre Dissertation: „The sustainability criteria for biofuels and bioliquids: imports into the EU“ geehrt. „Wie beeinflusst regelmäßige Lernberatung das Lernen von Schülerinnen und Schülern? – Qualitative Schülerinterviews an einem Schulversuch“ war das Thema der exzellenten Masterarbeit von Hanna Grube. Der Sonderpreis der Bruker Daltonik für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen ging an Dr. Mathias Soeken und der Sonderpreis des Rotary Clubs Bremen-Roland an Dr. Fabian Meder.

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Mann lächelt in Kamera
© SchaefflerDr.-Ing. Cord Winkelmann: Für seine Promotionsarbeit erhielt er den "Innovation Award" der Schaeffler FAG Stiftung.

Doktorand der Mikrosystemtechnik erhält „Innovation Award“

Dr.  Cord Winkelmann ist im März 2015 für seine Promotionsarbeit mit dem „Innovation Award“ der Schaeffler FAG Stiftung ausgezeichnet worden. Der Mikrosystemtechniker erhielt für seine Dissertation über sensorische Oberflächen den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis der Stiftung. Winkelmann entwickelte eine Methode, Wälzlager mit Sensorik auf der Lauffläche auszustatten. So können die dort wirkenden Kräfte gemessen werden. In der Laudatio wurde dies als „absolute Pionierarbeit“ gelobt. Cord Winkelmann hat sich inzwischen mit der Idee der sensorischen Oberflächenüberwachung von Maschinen- und Anlagenkomponenten als Bremer Uni-Ausgründung „Winkelmann Mikrosysteme“ selbstständig gemacht.

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Junger Mann hält eine Urkunde in die Kamera
© Nonnenkamp-Klüting / BIAS GmbHFrank Trier freut sich über die Auszeichnung für seine Bachelorarbeit.

Produktionstechniker für Bachelorarbeit ausgezeichnet

Frank Trier, Student der Produktionstechnik an der Universität Bremen, wurde im März für seine Bachelorarbeit mit dem dritten Platz des Dörrenberg StudienAwards 2015 ausgezeichnet. Er hat die Arbeit als studentische Hilfskraft am Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) im Sonderforschungsbereich Mikrokaltumformen erarbeitet. Der 25-Jährige erhielt für seine Forschung mit dem Titel „Einfluss des Stempeldurchmessers des Ziehradius‘ und des Ziehspalts auf das Grenzziehverhältnis beim Mikrotiefziehen“ ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Frank Trier ist inzwischen im zweiten Mastersemester und vertieft seine Kenntnisse über Fertigungstechnik. Mit dem Preis fördert das deutsche Stahlunternehmen Dörrenberg wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Werkstofftechnik.

Hier finden Sie mehr Informationen über den Preis 

Mannschaftsbild
© Universität Bremen, DFKI, Team B-HumanZum siebten Mal in Folge Deutscher Meister: Das Bremer Team B-Human
Gruppe von acht jungen Männern vor drei Pokalen in Tellerform
© J. T. GenterDer Vizeweltmeister und seine Trophäen: Das Team B-Human von der Universität Bremen und dem DFKI in Hefei, China.

Bremer Fußballroboter wieder Gewinner

Das Team B-Human hat bei den RoboCup German Open Ende April 2015 in Magdeburg erfolgreich seine beiden Vorjahrestitel in der Standard Platform League verteidigt. In einem packenden Finale siegte das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) gegen den amtierenden Vizeweltmeister, Nao-Team HTWK aus Leipzig, mit 4:1. Damit hat B-Human seit sieben Jahren alle seine Spiele der Fußballroboter bei den RoboCup German Open gewonnen. Außerdem konnte wieder der Titel des „Besten Spielers“ nach Bremen geholt werden. Das Team B-Human besteht aktuell aus elf Studierenden der Universität Bremen sowie den Betreuern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems und Dr. Tim Laue von der Universität Bremen.

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Vizeweltmeister in China

Im Juli 2015 war das Team dann auch beim internationalen RoboCup 2015 in Hefei, China, erfolgreich. In der Standard Platform League konnten die Studierenden den Titel des Vizeweltmeisters sowie die Hälfte der insgesamt sechs vergebenen Trophäen erringen. Neben den zweiten Plätzen in den Fußball- und Auswahlmannschaftswettbewerben erzielte das Projekt den ersten Platz im technischen Wettbewerb. Den Weltmeistertitel im Fußballwettbewerb holte erneut das Team UNSW Australia aus Sydney. Die beiden Mannschaften lieferten sich ein packendes Finale.

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Informationen zum Team

Zum Wettbewerb

Ergebnisse des RoboCups in China

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Junge Frau lächelt in Kamera
© privatDie Bremer Uni-Studentin Maria Rüsseler schreibt ihre Dissertation in Oxford.

Maria Rüsseler erhält hochrangiges Oxford-Stipendium

Die Biologiestudentin Maria Rüsseler hat im Januar 2015 eines von sechs Stipendien von der University of Oxford erhalten. 220 Bewerberinnen und Bewerber hatten ihre Projekte beim „Welcome Trust Doctoral Programme in Neuroscience“ eingereicht. Es ist eines der besten Neurobiologieprogramme weltweit. Die 24-Jährige hat ihre Bachelorarbeit an der Universität Bremen über die Großhirnrinde von Makaken geschrieben. Der Bereich spielt bei vielen kognitiven Entscheidungen eine wichtige Rolle, weil tausende Neuronen abgefeuert werden, von denen man nicht weiß, wie sie miteinander verknüpft sind. Ihre Masterarbeit und ihre Dissertation wird sie mit dem Stipendium dann in Oxford schreiben.  

Junge Frau, lächelnd
© Foto: privatBianca Reinhardt hat in ihrer exzellenten Masterarbeit die Computersimulation einer Marslandung wissenschaftlich beschrieben.

Bianca Reinhardt mit ZARM Förderpreis ausgezeichnet

Für ihre exzellente Masterarbeit zur Computersimulation einer Marslandung ist Bianca Reinhardt ausgezeichnet worden. Sie forscht am Faserinstitut (FIBRE), das Kooperationspartner des Fachbereichs Produktionstechnik der Uni Bremen ist. Am 8. Mai 2015 erhielt die Studierende den 1. Preis des ZARM Fördervereins am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation. Er wird für herausragende Abschlussarbeiten vergeben. Ihre Arbeit fand große Beachtung unter den Raumfahrtexperten. Da die realen Bedingungen des Landevorgangs einer Raumsonde auf fernen Planeten – wie veränderte Gravitation, Strahlung oder Bodenbeschaffenheit – im Labor nur schwer nachgebildet werden können, zeigte sich Reinhardts Modellierung am Computer als ausgesprochen geeignete Methode, um Erkenntnisse über das Verhalten und die Funktionsfähigkeit einzelner Bauteile und Materialien des Landefahrzeuges zu gewinnen. Die erzielten Ergebnisse waren von großem Wert für das Bremer Verbundprojekt „Marslander“.

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Zwei Frauen auf Ruderboot während eines Wettkampfes.
© Peter LangeMelanie Baues und Julia Strübig (v.l.) erkämpften sich im Frauen-Doppelzweier eine Goldmedaille.

Uni-Ruderer gewinnen neun Medaillen bei Hochschulmeisterschaften

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) vom 19. bis 21. Juni 2015 haben die Uni-Ruderinnen und -Ruderer insgesamt neun Medaillen gewonnen. In München gab es dreimal Gold, zwei Silbermedaillen und viermal Bronze für die Sportlerinnen und Sportler. Damit landeten die Teams der Uni Bremen in der Gesamtwertung unter 48 teilnehmenden Hochschulen auf Platz zwei. In den sogenannten Ausbildungsrennen erkämpfte sich die Uni Bremen den dritten Platz. Damit war sie das erste Mal auch in dieser Kategorie sehr erfolgreich. Das Besondere an den Ausbildungsrennen ist, dass die Studierenden nicht aus dem Leistungssport stammen, sondern erstmals an den Hochschulen mit dem Rudersport in Kontakt gekommen sind.

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Gruppe: Vier Männer und eine Frau
© Harald Rehling / Universität BremenDas preisgekrönte Team (von links) Konstantin Tscherkaschin, David Horch, Theodor Hillebrand, Maike Taddiken und Yannik Auth.

Studierende der Uni Bremen gewinnen Preis beim iCan 15 in Alaska

Fünf Studierende der Elektro- und Informationstechnik der Universität Bremen holten am 21. Juni 2015 mit ihrer Erfindung „Scipio“ den 1. Platz im „International Contest of Applications in Nano-micro Technology“ (iCan 15) in Anchorage, Alaska. 19 Nachwuchsforscher-Teams aus den USA, Japan, Deutschland, der Schweiz, Neuseeland, Polen, Thailand, Hong Kong und Taiwan traten bei dem Wettbewerb mit innovativen Produkten gegeneinander an. „Scipio“, der „Scientific Purification Indicator“ ist ein Gerät zur Messung von Wasserqualität. Es ist so klein, dass es in eine PET-Flasche passt. In Entwicklungsländern wird eine einfache Methode zur Reinigung von Trinkwasser propagiert, das SODIS-Verfahren (Solar Water Desinfection). Die Sonne tötet mit Ihren UV-Strahlen Krankheitskeime ab. Scipio zeigt genau an, wann das Wasser in der PET-Flasche keimfrei ist.  Bereits im März 2015 wurde das Team mit dem Förderpreis der Firma Ferchau, Engineering-Dienstleistungen ausgezeichnet.

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Hier geht es zur Facebook-Seite des Teams (auf Englisch)

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Junger Mann lacht.
© Harald Rehling / Universität BremenHenning Ziegler ist ein "guter Hacker".

Henning Ziegler ist einer der besten Hacker Deutschlands

Einer der fünf besten Nachwuchshacker Deutschlands studiert an der Universität Bremen. Henning Ziegler hat sich auf Computersicherheit spezialisiert und 2015 erfolgreich an der „Cyber Security Challenge Germany“ in Berlin teilgenommen. Das Thema seiner Masterarbeit im Fachbereich Mathematik/Informatik ist die Wirksamkeit von Datenverschlüsselung bei Android-Apps. Der Wettbewerb „Cyber Security Challange“ ist eine Initiative zur Förderung des Fachkräftenachwuchses in der IT-Sicherheit. Ein Institut und zwei Firmen loben ihn aus, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert ihn. Henning Ziegler nennt sich selbst einen „guten Hacker“. Der Student will mit Kreativität Sicherheitslücken finden und beseitigen. Das ist seine Passion. Nach dem Studium der Informatik in Oldenburg und seinem Bachelorabschluss hat er sich nach der Spezialisierung „IT-Sicherheit und Qualität“ umgesehen und ist an der Universität Bremen fündig geworden.

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Junger Mann steht an einem Gerät im Labor
© Universität BremenJonas Warneke im Labor mit der Ultrahochvakuumapparatur in welcher elektroneninduzierte Reaktionen untersucht werden.

Feodor Lynen-Forschungsstipendium für Jonas Warnecke

Der Chemiker Jonas Warneke hat im Oktober 2015 eine hohe Auszeichnung erhalten. Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert ihn für seine überdurchschnittlichen wissenschaftlichen Leistungen mit dem Feodor Lynen-Forschungsstipendium, das nach einem deutschen Nobelpreisträger in der Biochemie benannt ist. Postdoc Warneke wechselt mit dem Stipendium Anfang 2016 von der Uni Bremen an das renommierte „Pacific Northwest National Laboratory“ (PNNL) in Richland im US-Bundesstaat Washington. Der 28-Jährige hat an der Universität Bremen studiert und in der Arbeitsgruppe von Professorin Petra Swiderek im Fachbereich Biologie/Chemie seine Promotion abgeschlossen. Sein Forschungsthema ist die weiche Landung von Ionen (Ion soft landing). Das ist eine Technik, die in einzigartiger Weise eine Präparierung von Oberflächen ermöglicht. Dabei werden Gas-Moleküle in einem Massenspektrometer vorbereitet und dann intakt gelandet. Eine der großen Herausforderungen dabei ist es, den Ladungszustand der gelandeten Moleküle exakt zu kontrollieren.

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Zwei junge Männer mit einer besonderen Fahrradkonstruktion
© privat / Universität BremenDie Studenten Kai Eggemann (sitzend) und Michael Meyer Coors präsentieren ihr selbst konstruiertes Paddelfahrrad „Kaiak“. Die drei Räder werden über ein Drahtseilsystem nur über die Kraft der Arme angetrieben und gelenkt.
Zwei Männer mit Preisgeldscheck und Auszeichnung
© Florian ManzFreuen sich über ihren Sieg in der Kategorie „Businesspläne“: Die Jurastudenten Marco Klock (li.) und Philipp Harsleben der Uni Bremen haben den digitalen Kanzleiassistenten „edicted GmbH" entwickelt.

Zwei Teams der Uni Bremen gewinnen Wettbewerb CAMPUSIDEEN

Zwei Studierendenteams der Universität Bremen haben im Oktober den 13. Wettbewerb CAMPUSiDEEN 2015 gewonnen. Mit diesem Preis zeichnet die Gründungsinitiative BRIDGE Geschäftsideen und Businesspläne von Studierenden aus. Die Preise haben einen Gesamtwert von 14.000 Euro. In diesem Jahr konnten das Paddelfahrrad "Kaiak" und der digitale Kanzleiassistent "edicted" die Jury überzeugen. Der Veranstalter BRIDGE lobte die hohe Qualität der eingereichten Beiträge. In der Kategorie „Geschäftsideen“ gewannen Kai Eggemann und Michael Meyer-Coors mit ihrem „Kaiak“. Bei diesem Paddelfahrrad werden die drei Räder über ein Drahtseilsystem nur über die Kraft der Arme angetrieben und gelenkt. So können Kanuten auch im Winter an der frischen Luft auf festen Wegen trainieren. Bei den „Businessplänen“ überzeugten die Studenten Marco Klock und Philipp Harsleben mit ihrem digitalen Kanzleiassistenten „edicted GmbH". Die beiden Studenten der Rechtswissenschaft haben eine Internetplattform entwickelt, die es Anwälten ermöglicht, online Teilaufträge zu vergeben. Die Onlinelösung erlaubt ein schnelleres Zusammenkommen von Auftraggeber und Auftragnehmer, bildet Fachgebiete ab und überprüft die formalen Qualifikationen. Die edicted GmbH trifft damit den Bedarf vieler Kanzleien und ist bereits heute erfolgreich am Markt.

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Ein Video gibt es unter "Paddelfahrrad" auf dem youtube-Kanal von Kai Eggemann

Frau lächelt in Kamera
© privat / Universität BremenMaria Evangelia Souti erhielt einen Preis für ihr Poster zu radioaktiven Stoffen im Flusswasser.
Junger mann lächelt in Kamera
© privat / Universität BremenDomenik Höweling überzeugte mit seinem Poster zur Gammaspektrokopie.

Auszeichnungen für Forschungsarbeiten zur Radioaktivität

Bei der internationalen Tagung „ENVIRA 2015" (Environmental Radioactivity) zum Thema Umweltradioaktivität erhielten zwei Nachwuchskräfte aus der Universität Bremen Auszeichnungen. Die Arbeit der Doktorandin Maria Evangelia Souti zum Transport von medizinischen radioaktiven Stoffen im Flusswasser und die Arbeit des Masterstudenten Dominik Höweling zur Gammaspektroskopie wurden jeweils mit dem Preis für das beste Poster ausgezeichnet. Beide Wissenschaftler forschen in den Laboren der Landesmessstelle für Radioaktivität am Institut für Umweltphysik im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen. Maria Evangelia Souti hat sich in ihrem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt mit der Ausbreitung der in der Nuklearmedizin eingesetzten radioaktiven Stoffe in die Umwelt auseinandergesetzt. Der Masterstudent Dominik Höweling verbesserte die Empfindlichkeit eines Gammaspektrometers.

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Maximilian Waack
© Torsten BolikPreisträger Maximilian Waack

Verein Deutscher Ingenieure zeichnet Bachelorarbeit aus

Der Ingenieurpreis des Bremer Bezirksvereins im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ging im November 2015 an Maximilian Waack aus dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen. Er erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro für seine Arbeit „Einsatz von elektrohydrodynamischer Zerstäubung in Rieselfilmverdampfern zur Meerwasserentsalzung: Einfluss auf Berieselungsverhalten und Wärmeübertragung“. Der jetzige Masterstudent erstellte in seiner Bachelorabschlussarbeit ein Simulationsmodell für ein Verfahren zur Trinkwassergewinnung durch Meerwasserentsalzung. Darin beurteilt Maximilian Waack den neuartigen Einsatz von elektrohydrodynamischer Zerstäubung in Rieselfilmverdampfern. Den Bremer Ingenieurspreis erhalten Studierende für herausragende technisch-wissenschaftliche Leistungen, die innovativ und  zugleich anwendungsorientiert und praxisbezogen sind.

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Drei Frauen und zwei Männer mit Urkunden in den Händen
© Harald Rehling / Universität BremenDie Preisträger (v.l.) Matthis Scheegaß, Vanessa Veronike Heise¸ Dr. Philipp Berger¸ Magdalena Pollock und Eva Isabell Befeldt

Drei Studienpreise für Mittelstandsforschung gehen an Uni Bremen

Unter den Preisträgern der Studienpreise für Mittelstandsforschung 2015 der Handelskammer Bremen waren im November gleich drei Nachwuchswissenschaftler der Universität Bremen. Der zweite Preis ging an Dr. Matthis Schneegaß für seine Dissertation mit dem Thema: „Ursachen und Wirkungen der De-Internationalisierung – eine kompetenzbasierte Analyse am Beispiel mittelständisch geprägter deutscher Familienunternehmen“. Schneegaß beschäftigt sich mit dem Rückzug aus neu erschlossenen Auslandsmärkten. Ein solcher Rückzug ist gelegentlich notwendig, um Rückschlägen und der Vernichtung von Werten vorzubeugen. Die Dissertation von Dr. Philipp K. Berger erhielt einen der dritten Preise. Sie trägt den Titel: „The Role of Fear for Entrepreneurial Venture Creation – Causes of Failure be-fore and after Foundation“. In seiner Arbeit widmet sich Dr. Berger der in den vergangenen Jahren stark ausgeprägten Gründungslethargie. Sein Fokus richtet sich dabei nicht auf den Erfolg, sondern vielmehr auf das Scheitern von Neugründungen. Die Masterarbeit von Vanessa Veronike Heise errang ebenfalls einen dritten Preis. Sie gilt dem Thema: „Hemmnisse und Treiber der Kompetenzentwicklung in Born Transnationals“. Die Arbeit thematisiert die Entwicklung von Kompetenzen in kleinen und mittleren Unternehmensformen, die bereits zum Zeitpunkt ihrer Gründung bzw. kurz darauf grenzüberschreitende Geschäftstätigkeiten übernehmen.

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Zwei junge Männer sitzen mit Spielkarten an einem Tisch.
© Universität BremenJan-Philipp Litza (von links) und Tim Haga von der Universität Bremen. Nicht auf dem Bild: Mathemacher Nils Przigoda, der einen Auslandsaufenthalt absolviert.

Drei Doktoranden der Uni Bremen werden „Mathemacher des Monats“

Jan-Philipp Litza, Doktorand am Institut für Algebra, Geometrie, Topologie und deren Anwendungen (ALTA) war an der Entwicklung eines Romméblattes mit Motiven bekannter Mathematiker beteiligt. Gemeinsam mit Tim Haga, ebenfalls Wissenschaftler am ALTA, und Nils Przigoda, Doktorand in der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur sowie sechs Nachwuchskräften von anderen Hochschulen hat er das Kartenspiel mit Bildern von Carl Friedrich Gauß, Emmy Nöther, Kurt Gödel und anderen entwickelt. Das Team, in dem die drei Bremer mitarbeiteten, wurde für seine Arbeit von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) zu den „Mathemachern des Monats November“ gekürt.

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Gruppenbild mit zwei Frauen und drei Männern
© Harald Rehling / Universität BremenGroße Freude bei der Verleihung der Auszeichnung: (v.l.) Bengt Beutler (unifreunde), Sevda Atik, Sprecherin der AG, Samira Alssaedi, verantwortlich für Kulturarbeit, Tim Engel, Leiter der Arbeitsgruppe Sprachkurse und Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter.

Einsatz für Geflüchtete: Arbeitsgruppe Refugees Welcome wird gewürdigt

Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten zeichneten der Rektor der Universität Bremen und der Vorstand der „unifreunde“ die studentische Arbeitsgruppe „Refugees Welcome“ Anfang Dezember 2015 aus. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde zum ersten Mal vergeben. Bereits im Juni hatte sich die Arbeitsgruppe zusammengefunden, um Flüchtlingen in den Notunterkünften auf dem Campus zu helfen. Sie unterrichten die neuen Uni-Nachbarn in Deutsch, bieten ihnen sportliche und kreative Aktivitäten an und begleiten Geflüchtete bei Stadtgängen zu Ämtern oder Ärzten. Lob für dieses ehrenamtliche Engagement kommt von den Bewohnern der Notunterkünfte ebenso wie von den verantwortlichen Flüchtlingsbetreuern. Zum festen Kern der AGRefugees Welcome“ gehören etwa 20 Studierende, die von weiteren 100 Studierenden unterstützt werden. „Wir bemühen uns um Nachhaltigkeit“, sagt Sprecherin Sevda Atik.

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Portrait José Tomás Cisternas Fredes
© Harald Rehling / Uni BremenPreisträger José Tomás Cisternas Fredes

Chilenischer Student erhält Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

Der chilenische Lehramtsstudent José Tomás Cisternas Fredes wurde für seine Leistung und sein soziales Engagement mit dem DAAD-Preis 2015 ausgezeichnet. Neben seinem Studium engagiert er sich in gleich drei sozialen Projekten. Er betreut eine Gruppe Jugendlicher mit und ohne geistige Behinderung, die gemeinsam in einer Band musizieren. Außerdem beteiligt sich der 29-Jährige am „Bremer Förderprojekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Sein drittes Engagement gilt dem Bremer „Foodsharing“-Projekt, in dem sich Ehrenamtliche gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen.

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Drei Frauen mit einer Urkunde lächeln in Kamera
© Harald Rehling / Universität BremenBei der Preisübergabe (von links) Professorin Sabine Doff, Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung, Maren Kempin, Professorin Maria Peters (Studiendekanin, Fachbereich Kulturwissenschaften)
Masterstudentin mit Professorin und Dekan
© Harald Rehling / Universität BremenSabrina Tietjen (Mitte) erhält die Auszeichnung von Professorin Sabine Doff (links) und Professor Till-Sebastian Idel, Dekan des Fachbereiches Erziehungs- und Bildungswissenschaften.

Zwei Absolventinnen erhalten erstmals Preis „Master of Education“

Gemeinsam mit dem Verein Alumni der Universität Bremen hat das Zentrum für Lehrerbildung im Dezember 2015 erstmalig den Förderpreis „Master of Education“ vergeben. Er wird für herausragende Abschlussarbeiten verliehen, die ein interdisziplinäres Verständnis berufsbezogener Aufgaben des Lehrers und eine innovative Verbindung von Theorie und Praxis darstellen. Wegen der großen thematischen und methodischen Breite der Arbeiten wurde der Preis gleich zweimal vergeben. Maren Kempin erhielt ihn für ihre Lernarrangements im naturwissenschaftlichen Unterricht. Sie hat einen eigenen Leistungstest entwickelt und ihn bei 97 Schülerinnen und Schülern eingesetzt. Sabrina Tietjen wurde für ihre Arbeit mit dem Titel „Reflexive Praktiken zur Ideenfindung und Visualisierung im Strukturbild“ ausgezeichnet. In einem selbst gestalteten Unterrichtsversuch mit einer Lerngruppe im Kunstunterricht kann Sabrina Tietjen zeigen, welche Potenziale Strukturbilder (conceptual maps) bieten, um Ideenfindungsprozessen zu visualisieren und ins Gespräch der Lerngruppe zu bringen. Mit der herausragenden Masterarbeit ist ein weiterführender Beitrag zur Kunstdidaktik entstanden.

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