Universität Bremen

Gebäude mit Studierenden
© Harald Rehling / Universität BremenHier studiert es sich gut: Im Vergleich von 100 jungen Universitäten weltweit belegt die Uni Bremen Platz 26.

Gleich zweimal im Ranking: Uni Bremen eine der besten jungen Universitäten weltweit

Zum ersten Mal hat sich die Uni Bremen am Ranking des britischen Wissenschaftsmagazins Times Higher Education (THE) beteiligt und war gleich erfolgreich. Im April 2015 belegte sie unter den jungen Universitäten (unter 50 Jahre alt) weltweit Platz 26. Das THE-Ranking „100 Under 50“ erhebt Umfang, Produktivität und Reputation der Forschung, Kennziffern der Lehre wie etwa Betreuungsrelationen, die Anzahl der Veröffentlichungen und Erwähnungen nach Fächern, die Internationalität und die Kooperation mit Unternehmen. Danach gehört die Uni Bremen gemeinsam mit Ulm und Konstanz zu den besten jungen deutschen Universitäten.

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Die Universität Bremen hat dann im November 2015 bei einem weltweiten Ranking junger Universitäten wieder sehr gut abgeschnitten. Im Ranking „QS Top 50 Under 50“ erreichte sie Platz 44 (2014: Platz 45) und gehört damit zu den drei besten jungen Universitäten in Deutschland. Das Ranking für Hochschulen, die 1965 oder später gegründet worden sind, ist eine Sonderauswertung des „QS World University Ranking“, das seit 2004 von dem Unternehmen QS Quacquarelli Symonds vorgenommen wird. Erhoben werden weltweit Reputation der Forschung, Qualität der Lehre und Internationalität.

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Gruppenbild mit zwei Männern und einer Frau im Gespräch
Engagieren sich für das Projekt IN-Touch: Youssef Fakie (li.), Moussa Dieng und die Konrektorin Yasemin Karakaşoğlu. Foto: Harald Rehling / Universität Bremen

EU würdigt Flüchtlingsprojekt „IN-Touch“

Seit dem Sommersemester 2014 lädt die Universität Bremen Geflüchtete mit akademischem Hintergrund ein, als Gäste an den regulären Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen. Hier können sie ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten und erweitern. Die Uni Bremen hat dieses deutschlandweit einzigartige Pilotprojekt namens „IN-Touch“ entwickelt. Es wurde im Sommer 2015 als Good Practice Beispiel auf den Webseiten der Europäischen Kommission gelistet. In der Begründung heißt es, dass das Bremer Projekt „Vorbildcharakter für andere Institutionen“ hat. Innerhalb des ersten Jahres hatten sich 76 Menschen für „IN-Touch“ beworben. Im Wintersemester 2015/2016 war das Interesse besonders hoch: 100 Flüchtlinge haben ein Gaststudium an der Uni Bremen begonnen. Die Idee von „IN-Touch“ wird an immer mehr deutschen Hochschulen aufgenommen und ähnliche Projekte wurden gestartet.

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EU-Website zur Integration

 

 

Unigebäude mit zwei Bannern zur Exzellenzinitiative
© Harald Rehling / Universität BremenKlare definierte Wissenschaftsschwerpunkte geben der Uni Bremen ihr Profil.

Uni Bremen im DFG-Förderatlas gut platziert

Die Universität Bremen hat im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der im Septmeber 2015 veröffentlicht wurde, hervorragende Ergebnisse erreicht. Geowissenschaften und Sozialwissenschaften stehen zum vierten Mal nacheinander wieder auf Platz 1.  Mit einem Bewilligungsvolumen von 36 Millionen Euro haben die Geowissenschaften sogar mehr als das Doppelte der Fördersumme des Zweitplatzierten eingeworben. Die Sozialwissenschaften erreichten14,5 Millionen Euro und sind damit ebenfalls bundesweit führend. Verglichen wurden in der Rangliste 40 Hochschulen, die die meisten DFG-Gelder einwerben. Die Uni Bremen kam insgesamt auf Platz 27.

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Eine junge Frau erzählt.
"ForstAintegriert" fördert weitere Entwicklungsperspektiven für die Lehre an der Uni Bremen. Foto:Alasdair Jardine/Universität Bremen

Lehre an der Uni Bremen wird erneut gefördert

Zum zweiten Mal erhält die Uni Bremen aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ mehrere Millionen Euro Fördergelder. Mit dieser Anschlussfinanzierung kann sie ihren Weg, die Lehrqualität über die gesamte Breite der Universität hinweg zu verbessern, konsequent weiter gehen. Nach dem erfolgreichen Erstantrag für das Projekt „Forschend Studieren von Anfang an – Heterogenität als Potenzial“ (ForstA) wurde der Uni Bremen auch der Folgeantrag „ForstAintegriert“ bewilligt. Das wurde Anfang November 2015 von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin bekannt gegeben. Zentrales Ziel von „ForstAintegriert“ ist es, Studiengänge in ihrer Gesamtheit an das Konzept des Forschenden Lernens heranzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Studienbeginn. Er steht im Fokus, weil er eine sehr sensible Studienphase mit hohem Risiko des Studienabbruchs darstellt. Anders als bisher soll den Studierenden mit dem neuen Programmpunkt „Uni-Start“ nicht nur vor oder direkt zu Beginn des Studiums, sondern über das ganze erste Semester Unterstützung beispielsweise durch Tutoren und Mentoren angeboten werden.

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Zwei Männer und eine Frau halten einen Scheck und eine Urkunde in die Kamera.
© Harald Rehling / Universität BremenDas Preisgeld soll weitere Hilfsangebote sichern. (Von links) Senator Martin Günthner, Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens und BEM-Teamleiterin Karin Weitz.

Uni ist Vorreiter bei betrieblicher Eingliederung

Für ihr vorbildliches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) wurde die Universität Bremen von Bremens Arbeitssenator Martin Günthner ausgezeichnet. Als Anerkennung für die Unterstützung Langzeitkranker bei der Wiederaufnahme ihrer Arbeit erhielt sie im November den mit 10.000 Euro dotierten Preis vom Bremer Integrationsamt. Das Geld soll für die Arbeit in der Eingliederung genutzt werden. Die Uni arbeitet damit an neuen Angeboten und Formaten.

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Blick in einen Datenschrank mit vielen Kabeln
© Harald Rehling / Universität BremenMit dem 2014 eröffneten Green IT Housing Center spart die Universität jährlich viel Strom. Auch das war ein Grund für die Auszeichnung vom Bund.

Universität vorbildlich im Umweltschutz

Die Universität Bremen ist im Dezember 2015 von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendriks für ihr vorbildliches Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet worden. Die Uni erhielt vom Bundesumweltministerium gleich zwei Urkunden: einmal eine Ehrung für die Nominierung für den europäischen EMAS-Award 2014, der im Mai diesen Jahres in Barcelona überreicht wurde. Zum anderen für die innovative Umweltschutzmaßnahmen im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagementsystems. Besonders hervorgehoben wurde das Green IT Housing Center, das Ende 2014 eingeweiht wurde. Hier konzentriert die Universität Bremen wissenschaftliche Rechnerkapazität und spart durch eine pfiffige Kühltechnik jährlich 3,6 Millionen Kilowattstunden Strom.

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Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gewürdigt

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat das Engagement der Universität Bremen, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen, gewürdigt. In einem eigenen Aktionsplan legt die Uni besonderes Gewicht auf Initiativen, um die Situation von Studierenden mit Beeinträchtigung zu verbessern. Die Urkunde aus Berlin nahm stellvertretend für die Universität Professorin Eva Feichtner im Dezember entgegen. Sie ist Uni-Beauftragte für inklusives Studieren. und hat die Nachfolge von Professorin Katja Nebe angetreten, die den Aktionsplan maßgeblich entwickelt, inzwischen aber die Uni Bremen verlassen hat. „Die Urkunde ist ein schönes Weihnachtsgeschenk, weil die vielfältigen Aktivitäten in der Universität zur schrittweisen Realisierung der UN-Behindertenrechtskonvention überregionale Anerkennung finden“, freut sich Eva Feichtner. „Der Aktionsplan ist nur durch intensive Zusammenarbeit vieler machbar. Die Würdigung gilt insofern allen Akteuren vom Dezernat für Studentische Angelegenheiten über die Kontaktstelle für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen (KIS) bis hin zu den Studierenden der Interessengemeinschaft Handicap (IGH)“, betont Feichtner.