Dezember

Porträt eines lächelnden Mannes
© IWTProfessor Lutz Mädler hat mit dem Leibniz-Preis 2017 den renommiertesten deutschen Wissenschaftspreis erhalten.

Leibniz-Preis für Uni-Forscher

Professor Lutz Mädler, Verfahrenstechniker im Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen, erhält für seine herausragenden Arbeiten im Gebiet der Mechanischen Verfahrenstechnik den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das gibt die DFG im Dezember 2016 bekannt. Der renommierteste deutsche Wissenschaftspreis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Neben Mädler werden neun weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet. Die Universität Bremen hat jetzt sechs Leibniz-Preisträger in ihren Reihen.

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Mann lächelt in Kamera
© Harald Rehling/Universität BremenAlter und neuer Rektor: Professor Bernd Scholz-Reiter

Akademischer Senat bestätigt Rektor

Der Akademische Senat der Universität Bremen wählt den amtierenden Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter am 14. Dezember für weitere fünf Jahre. „Ich danke dem Akademischen Senat für sein Vertrauen und freue mich auf die zweite Amtszeit als Rektor der Universität Bremen“, so Bernd Scholz-Reiter. „Die Universität hat sich hervorragend entwickelt. Diesen ambitionierten Weg möchten wir in den nächsten Jahren weitergehen.“ Die laufende Amtszeit des Rektors endet am 31. August 2017. Professor Bernd Scholz-Reiter ist seit 2012 Rektor der Universität Bremen. Seit 2000 hält er eine Professur im Fachbereich Produktionstechnik.

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Porträt einer jungen Frau
© Harald Rehling/Universität BremenDie DAAD-Preisträgerin Kateryna Solopova ist gebürtige Ukrainerin und studiert an der Uni Bremen Geschichte.

Ukrainische Studentin erhält DAAD-Preis

Eine besondere Auszeichnung für eine besondere Studentin: Kateryna Solopova hat den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) 2016 erhalten. Die Auszeichnung wird für besondere akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement an internationale Studierende verliehen. Kateryna Solopova ist gebürtige Ukrainerin und studiert an der Uni Bremen Geschichte. Neben ihrem Studium und zwei Nebenjobs übernimmt sie diverse Ehrenämter: Sie gibt Sprachkurse für Jugendliche mit Migrationshintergrund, engagierte sich für Geflüchtete und ist als Journalistin für das Nachrichtenblatt „Stephanus“ aktiv. Darüber hinaus arbeitet sie an einer Dokumentation über die Geschichte der russlanddeutschen Gemeinde. Seit September 2016 ist sie außerdem Mentee im Programm „Fokus Berufseinstieg“ der Uni Bremen. Dort unterstützt sie Wissenschaftler des Denkortes „Bunker Valentin“ in einem Projekt über die Zwangsarbeiter aus der Ukraine, die während des Zweiten Weltkrieges den Bunker errichtet haben.

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Gruppenfoto mit einer Frau und vier Männern
© Harald Rehling/Universität BremenDas Rektorat v.l.: Kanzler Dr. Martin Mehrtens, Konrektorin Prof. Yasemin Karakasoglu, Konrektor Prof. Thomas Hoffmeister, Konrektor Prof. Andreas Breiter, Rektor Prof. Bernd Scholz-Reiter.

Das Rektorat informiert: Exzellenzstrategie in Vorbereitung

Zahlreiche Studierende, Lehrende und Mitarbeitende besuchen am 15. Dezember die Veranstaltung „Das Rektorat informiert“ in der Mensa, um sich über die Entwicklung ihrer Universität zu erkundigen. Rektor Bernd Scholz-Reiter beschwört den „Spirit“ der Universität. Die Grundausstattung durch das Land sei zwar mager, die Attraktivität aber ungebrochen hoch. Der Wissenschaftsplan sichere eine konstante Finanzierung bis 2020. Die Konrektorin und drei Konrektoren berichten über Zukunftspläne und Erfolge in ihren Ressorts. So will die Universität mit fünf Clusteranträgen in die neue Runde der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gehen, der Nachfolge der Exzellenzinitiative. In den Meereswissenschaften, den Sozialwissenschaften, der Informatik, den Materialwissenschaften und der Geophysik werde daran gearbeitet. Bis April 2017 müssten Skizzen eingereicht werden. Im September 2017 würden die aussichtsreichsten Cluster zu Anträgen aufgefordert. Bis 2020 sollen zudem 60 Millionen Euro verbaut werden, gab Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens bekannt. Neben notwendigen Sanierungen ist das neue Biologiegebäude das größte Vorhaben. Im Jahr 2020 soll es fertig werden und Verbesserungen in Forschung und Lehre ermöglichen.