Juli

Drei Fußballroboter auf dem Spielfeld
© B-Human / Universitaet Bremen / DFKI GmbH, Foto: Peter SchulzDie Roboter von B-Human in Aktion in der Outdoor Competition

Bremer Fußballroboter sind zum 5. Mal Weltmeister

Das Team „B-Human“ der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat es im Juli 2016 geschafft, sich nach drei Jahren den Weltmeistertitel in der Standard Platform League zurückzuholen. Damit trägt „B-Human“ zum 5. Mal diesen Titel. Und nicht nur das: Zuvor wurde „B-Human“ Deutscher Meister und Europameister. In einem spannenden Finale gegen das Team UT Austin Villa konnten sich die Bremer im „Elfmeterschießen“ durchsetzen. Der Titel des wertvollsten Teamspielers ging ebenfalls an B-Human. Wie im EM-Spiel Deutschland gegen Italien müssen auch im Roboterfußball wichtige Spiele oft durch ein „Elfmeterschießen“ entschieden werden. Im diesjährigen Finale in der Standard Platform League stand es nach regulärer Spielzeit noch immer 0:0. Sowohl der amtierende Europameister B-Human als auch der amtierende US-Champion UT Austin Villa hatten gute Torchancen, scheiterten aber beide an der effektiven Verteidigung des Gegners und im Falle von B-Human auch daran, dass der neu eingeführte Ball oft nicht geradeaus rollte. Jeweils einmal brachten beide Teams den Ball auf die Torlinie ihres Gegners, dabei wurde aber Austin vom Halbzeitpfiff gerettet, und B-Human Verteidiger holte den Ball noch von der Linie. So ausgeglichen die zwei Halbzeiten waren, so unterschiedlich fiel das anschließende „Elfmeterschießen“ aus, das wegen des kleineren Spielfelds tatsächlich ein Einskommadreimeterschießen ist. Das Spiel war bereits nach drei Strafstoßrunden beendet, denn B-Humans Schütze hatte dreimal getroffen, während Austins Roboter zweimal am Torwart scheiterten und einmal schlicht am Tor vorbeischossen.

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Uni besorgt über Entwicklungen in der Türkei

Im Juli gibt es einen Putschversuch in der Türkei. Die Universität Bremen beobachtet die Entwicklungen an den türkischen Hochschulen mit Sorge. In Übereinstimmung mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der European University Association verurteilt das Rektorat der Uni Bremen das Vorgehen der Regierung gegen türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die gravierenden Einschnitte in die akademischen Freiheiten auf das Schärfste. Mehr als 15.000 Bedienstete im Bildungswesen wurden suspendiert und teilweise inhaftiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit einem Ausreiseverbot und im Ausland tätige mit einem Rückruf belegt worden.

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