März

Mann mit technischen Geräten auf einem Gletscher
© Ben Marzeion / Universität BremenFeldarbeiten auf dem Gletscher Shallap in der Cordillera Blanca, Peru. Schmelzende Gletscher wie dieser tragen stark zum Meeresspiegelanstieg bei.

Bremer Geograph an wichtiger Studie über Meeresspiegelanstieg beteiligt

Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht weltweit entschlossen gesenkt wird, steigt der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts wahrscheinlich um 50 bis 130 Zentimeter an. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt wurde. Ben Marzeion, seit September 2015 Professor am Institut für Geographie der Universität Bremen, war an der aufwändigen Forschungsarbeit beteiligt. Ihre Ergebnisse sind global so bedeutend, dass sie in der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“, kurz PNAS, veröffentlicht werden. Die Zeitschrift der Akademie der Wissenschaften der USA ist eine der meistzitierten in der wissenschaftlichen Community und Marzeion einer der Autoren des Artikels.

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DFG bewilligt Bremer Materialwissenschaftlern neuartiges Röntgenmikroskop

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sechs Universitäten in Deutschland mit neuartigen Röntgenmikroskopen ausgestattet – mit dabei ist die Uni Bremen. Die Materialwissenschaften haben sich in der Großgeräteinitiative, für die die DFG 13,4 Millionen Euro zur Verfügung stellt, unter 19 Mitbewerbern erfolgreich behauptet. „Wir konnten das mit international renommierten Expertinnen und Experten besetzte Gutachterteam von der hohen Qualität unserer materialwissenschaftlichen Forschung überzeugen“, freut sich Professor Lucio Colombi Ciacchi, Sprecher des MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen. Im MAPEX kooperieren die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der Universität Bremen sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bereich der Materialwissenschaften – einer von sechs Wissenschaftsschwerpunkten der Uni Bremen.

Hier finden Sie den gesamten Pressetext.

Webseite des MAPEX

Porträtfoto einer jungen Frau mit lockigen Haaren
© David AusserhoferDie Soziologin Céline Teney hat mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis den wichtigsten Presi für den Forschernachwuchs in Deutschland erhalten.

Soziologin erhält wichtigsten deutschen Nachwuchspreis

Céline Teney, Soziologin aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen, hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2016 erhalten. Das ist der wichtigste Preis für den Forschernachwuchs in Deutschland. Er wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Professorin Céline Teney leitet derzeit im SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik im Rahmen der Exzellenzinitiative eine Kooperative Nachwuchsgruppe.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Pressemitteilung zu Céline Teney.