September

Szene aus einer Vollversammlung an der Uni Bremen
© Harald Rehling/Universität BremenStadtweite Proteste von Studierenden, Mitarbeitenden der Psychologie und das Engagement der Uni-Leitung führten zu einem Umdenken.

Fach Psychologie stellt sich neu auf

Der Rektor der Universität Bremen, Bernd Scholz-Reiter, lädt am 15. September 2016, zur Pressekonferenz. Der Grund: Das Fach Psychologie an der Uni Bremen befindet sich im Neuaufbau. Für den „Reset“ konnte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter renommierte externe Experten als Berater gewinnen. Diese Kommission legte Empfehlungen für die „Neugründung des Instituts für Psychologie an der Universität Bremen“ vor, die umgesetzt werden. Ein Blick zurück: Das Aus des Faches Psychologie an der Uni Bremen schien besiegelt. Obwohl der gesellschaftliche Bedarf an Psychologinnen und Psychologen unaufhörlich wächst und das Interesse junger Menschen an einem Psychologiestudium ungebrochen hoch ist. Vor dem Hintergrund der Konsolidierung des Uni-Haushaltes war das Fach im Entwurf des Wissenschaftsplans 2020 von der Politik mit einem Prüfvermerk versehen und stand zur Disposition. Doch es kam anders. Stadtweite Proteste von Studierenden, Mitarbeitenden der Psychologie und das Engagement der Uni-Leitung führten zu einem Umdenken.


Luftbild mit Häusern, Grünflächen und Turm
© Universität BremenAuf dem Campus der Uni Bremen gibt es zahlreiche Einrichtungen, die zur Hardware-Entwicklung forschen und lehren.

Bremen wird zur Hardware-Hauptstadt

An zehn Tagen im September versammeln sich Forschende und Unternehmensvertretungen aus aller Welt in Bremen, um auf fünf Konferenzen neueste Erkenntnisse und Erfahrungen rund um die Hardware-Entwicklung auszutauschen. Dass sie alle in Bremen stattfinden, liegt an der vor Ort gebündelten Expertise im Bereich Hardware-Entwicklung. Treibende Kräfte sind an der Uni Bremen unter anderem das TZI – Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik, das Institut für Theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM) und die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Ebenfalls in der Hansestadt sind die Unternehmen OHB AG und Airbus Defence & Space angesiedelt, die das Thema Hardware aus Sicht der Raumfahrt betrachten.