Eine exzellente Forschungsallianz

Mann mit Brille steht am Rednerpult
© Harald Rehling / Universität Bremen„Ich danke allen beteiligten Partnern für ihr Vertrauen in die Universität“, sagte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter bei der Unterzeichnung.
Frau steht am Rednerpult
© Harald Rehling / Universität Bremen„Es ist schön, dass wir dieses Dokument jetzt unterzeichnen“, sagte die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Professorin Karin Lochte.
Frau mit Brille steht am Rednerpult
© Harald Rehling / Universität BremenAnerkennend äußerte sich Bremens Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt: „Es ist ein großer Verdienst und Ihrem Engagement zu verdanken, dass dieser Verbund klappt“, sagte sie allen Beteiligten.

Der Verbund „U Bremen Research Alliance“

Die Universität Bremen stärkt ihre Kooperation  mit den Bund- Länder-finanzierten  außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Land Bremen. Gemeinsam haben sie im April 2016 die „U Bremen Research Alliance“ gegründet.

Seit Jahren arbeitet die Universität mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen rund um den Campus und im Land Bremen zusammen. Sie betreiben gemeinsame Forschungsprojekte, Studien- und Promotionsprogramme und kooperieren im Bereich Ressourcen sowie Infrastrukturen.  Ziel der Allianz ist es nun, diese gute Zusammenarbeit weiter auszubauen und nach außen sichtbarer zu machen.
„Ich danke allen beteiligten Partnern für ihr Vertrauen in die Universität“, sagte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter bei der Unterzeichnung Ende April.

International sichtbarer

Die U Bremen Research Alliance will Forschungsstrategien erarbeiten sowie Wissenschaftsressourcen und -infrastrukturen weiter ausbauen. Zudem soll die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität durch ein abgestimmtes Wissenschaftsmarketing gesteigert werden, um im Wettbewerb um die besten Forscherinnen und Forscher weltweit noch attraktiver zu sein. „Durch unsere Zusammenarbeit haben wir eine echte Win-win-Situation an unserem Standort“, so der Uni-Rektor. Sie war auch eine wichtige Grundlage für den Erfolg der Universität Bremen in der Exzellenzinitiative 2012. „Ich bin sicher, dass uns unsere Allianz auch für die nächste Runde im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder stärken wird“, so Scholz-Reiter.

Wissenschaftliches Zentrum

„Es ist schön, dass wir dieses Dokument jetzt unterzeichnen“, sagte die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Professorin Karin Lochte, im April. Ihr Institut in Bremerhaven gehört zu den zehn außeruniversitären Einrichtungen in der neuen Allianz. Es sei der erste wichtige Schritt auf einem größeren gemeinsamen Weg. „Wir haben mehrfach bewiesen, dass wir wissenschaftliche Themen zusammen aufstellen können“, so die AWI-Direktorin. Jetzt gelte es, Infrastrukturen intelligenter zu nutzen und den wissenschaftlichen Nachwuchs intensiver zu fördern. „Die Uni Bremen ist hierbei unser wissenschaftliches Zentrum.“ Gemeinsam wolle man die Forschungslandschaft Bremens noch attraktiver und effektiver gestalten, so Lochte.

Anerkennend äußerte sich Bremens Wissenschaftssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt: „Es ist ein großer Verdienst und Ihrem Engagement zu verdanken, dass dieser Verbund klappt“, sagte sie allen Beteiligten. „Unser Wissenschaftssystem zeichnet sich durch Kooperationen zwischen den Hochschulen und außeruniversitären Instituten aus. Ich bin sicher, dass alle beteiligten Einrichtungen von der Zusammenarbeit profitieren.“ Mit der neuen Vereinbarung werde diese erfolgreiche Strategie weiterentwickelt. „Das ist gut für unseren Standort.“

Partner der Forschungsallianz

Gruppenfoto von Vertretern der U Bremen Research Alliance
© Harald Rehling/Universität BremenDie Partner der Allianz freuen sich auf den weiteren gemeinsamen Weg: Direktorin Karin Lochte (Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung), Direktor Marcel Kuypers (Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie), Institutsleiter Matthias Busse (Fraunhofer-IFAM), Direktorin Iris Pigeot (Leibniz-Institut BIPS), Geschäftsführerin Cornelia Wiedemeyer (Leibniz-Institut BIPS), Institutsleiter Bernd Mayer (Fraunhofer-IFAM), Rektor Bernd Scholz-Reiter (Universität Bremen), Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt, Institutsleiter Horst Karl Hahn (Fraunhofer-MEVIS), Direktorin Sunhild Kleingärtner und Geschäftsführer Konrad Otten (Deutsches Schiffahrtsmuseum; Leibniz-Institut) , Konrektor Andreas Breiter (Universität Bremen), Verwaltungsdirektor Karsten Wurr (Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung), Standortleiter Frank Kirchner (DFKI GmbH), Kanzler Martin Mehrtens (Universität Bremen). Nicht wahrnehmen konnten den Fototermin Direktorin Hildegard Westphal (Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung), Andreas Rittweger (Leiter DLR-Institut für Raumfahrtsysteme), Institutsleiter Andreas Reuter (Fraunhofer-IWES) und der Geschäftsführer Walter Olthoff (DFKI GmbH).