Jahresthema

Lehrerbildung

Das Thema Schule bewegt viele. Schließlich waren wir alle mal dort oder unsere Kinder und Enkelkinder sind es. Wie bildet die Universität Bremen ihre Lehramtsstudierenden in Zeiten von Bachelor und Master aus? Wie bereitet sie sie auf die Schulrealität vor?

Fest steht: Die Strukturen und Anforderungen der Lehrerbildung sind komplex: Neun von zwölf Fachbereichen bilden an der Uni Bremen für alle Schulformen aus. Insgesamt gibt es 16 Lehramtsstudiengänge. Zu den jeweiligen Fächern gehören die Fachdidaktiken. Hinzu kommen die erziehungswissenschaftlichen Elemente und Praxisphasen. Ihr Anteil ist im bundesweiten Vergleich hoch. Die Koordination der Schulpraktika erfolgt mit dem Landesinstitut für Schulen (LIS). Damit die Lehrerbildung an der Universität funktioniert, müssen also viele Institutionen und Personen zusammenarbeiten. Hierbei spielt das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB) der Uni Bremen die zentrale Rolle. Unter seinem Dach befindet sich ein kooperatives Netzwerk, das alle Akteure einbezieht.

Zurzeit erfährt die Lehrbildung der Uni Bremen eine Stärkung durch die Bund-Länder-Förderinitiative „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“. Wie entwickelt sich dieser Bereich dadurch weiter? Im Jahresthema stellen wir Menschen und Projekte aus der Lehrerbildung der Universität Bremen vor.

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Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Bremen-Huchting

"Unsere Schüler sollen sich bei uns möglichst frei entfalten können." - Valentin Stamm, Lehrer am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Bremen-Huchting wird Vielfalt groß geschrieben. Alle Schülerinnen und Schüler seien willkommen, so der Lehrer Valentin Stamm. Der Lehramtsstudent Sven Flügge betreut im Rahmen seines Studiums Schülergruppen an der Schule. Im Film geben die beiden Einblicke in ihre Motivation und Sie treffen Schülerinnen, die das System Schule mal aus ihrer Sicht schildern.

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Technisches Bildungszentrum Mitte (TBZ) in Bremen-Mitte

"Man muss ein Menschenfreund sein in diesem Beruf." - Marion Rausch-Edel, Berufsschullehrerin TBZ

Wie sieht berufliche Bildung an der Schule aus? Was motiviert Lehrerinnen und Lehrer an Berufschulen zu gehen? Wie erleben Schüler diese Ausbildungsform? Diese und weitere Fragen beantworten Jörg Metag, Schulleiter TBZ, Marion Rausch-Edel, Berufsschullehrerin, die Referendatin Meike Spreen und der Berufsschüler Dennis Sawtjamk.

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Oberschule Am Barkhof in Bremen-Schwachhausen

"Das breite Spektrum der Schülerschaft ist eine große Herausforderung für die Lehrerschaft" - Sönke Wittenberg, Stellvertretender Schulleiter Oberschule Am Barkhof.

An Oberschulen, der Bremer Version der integrierten Gesamtschule, ist die Schülerschaft sehr heterogen: Kinder aus allen Leistungsbereichen lernen gemeinsam. Die Oberschule Am Barkhof legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Musik. Der stellvertretende Schulleiter Sönke Wittenberg, Lehramtsstudentin Sanne Sybre und die Schüler Elias und Rebecca stellen ihre Schule vor.

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Grundschule Andernacher Straße in Osterholz-Tenever

"Wir haben hier Kinder aus ganz vielen Nationen und Kulturen, die wir hier gemeinsam entdecken und einbinden." – Diana Meyn, Lehrerin und Ausbildungskoordinatorin für Lehramtsstudierende an der Uni Bremen.

Multiprofessionelle Teams begegnen den Kindern auf allen Ebenen und fördern sowohl den kognitiven und den sozialen Bereich. Was es bedeutet, in einem multikulturellen Stadtteil in einer Grundschule zu arbeiten und wie Schule und Uni sich austauschen und zusammenarbeiten, stellen die Lehrerin Diana Meyn, Dr. Christoph Fantini, Projektleiter "Rent A Teacherman", der Doktorand Soner Uygun und die Schüler Sulawa und Thanojan vor.