Nachwuchsförderung durch Promotion und Referendariat

Die „Duale Promotion"

Die Lehrerbildung braucht wissenschaftlichen Nachwuchs für die Fachdidaktiken. Nach dem 18-monatigen Referendariat im Schuldienst verlieren wissenschaftlich ambitionierte Absolventinnen und Absolventen jedoch oft den Kontakt zur Hochschule. Die Uni Bremen hat deshalb ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept gestartet: die „Duale Promotion“. Entwickelt wurde es von der Creative Unit „Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation“ (FaBiT), die mit Exzellenzgeldern gefördert wird. Bei der „Dualen Promotion“ knüpfen die Forschungsthemen eng an die Bedürfnisse der Schulen an. Diese können dadurch drängende Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung mit der Universität bearbeiten.

Die ersten Stipendiaten haben begonnen

Im Herbst 2016 haben die ersten sechs Stipendiaten ihre vierjährige „Duale Promotion“ begonnen. In den ersten zehn Monaten entwickeln sie das Konzept für ihr Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit den Schulen. Danach absolvieren sie ihr Referendariat und erheben gleichzeitig die Daten für ihre Dissertation. In der restlichen Promotionszeit werden die Forschungsergebnisse abschließend bearbeitet. Finanziert werden die Stipendien durch die Universität Bremen als Eigenbeteiligung im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“.