Lehrprofil

Gute Lehre!

Die Universität Bremen steht seit ihrer Gründung für den Anspruch auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Insbesondere das Projektstudium („Bremer Modell“) steht für Elemente selbstständigen und an gesellschaftlichen Fragestellungen ausgerichteten Lernens. Dies drückt sich auch heute in einer Reihe von Studienelementen, der ausgeprägten Interdisziplinarität wie auch in den Leitzielen der Universität aus. In Erhebungen, Maßnahmen und Diskussionsprozessen wird deutlich, dass bei Lehrenden und Studierenden eine hohe Bereitschaft besteht, der engen Verbindung zwischen Lehre und Forschung Priorität einzuräumen. Die zukünftige Entwicklung des Lehrprofils wird den Fokus auf das forschende Studieren, die curriculare Verankerung umfangreicher Schlüsselkompetenzen sowie die unterstützende Einbindung von elearning-Anteilen haben.

Forschendes Studieren

Die Universität Bremen möchte die flächendeckende Teilhabe am disziplinären Forschungsprozess sicherstellen und dabei einzelne Elemente bereits in einer frühen Studienphase in den Blick nehmen. Bereits in der Einführung, also in der ersten Studienphase, soll der Kontakt zur Forschung bzw. zum disziplinären Kern des Faches hergestellt werden können. Die frühzeitige Bindung an das Fach und die Herausbildung von Kompetenzen für ein aktives und selbstorganisiertes Studium in allen Studienphasen wird als entscheidender Faktor zur Erhöhung des Studienerfolgs gefördert.

General Studies

General Studies ist der Studienbereich innerhalb jedes Fachcurriculums des Bachelor-Studiums, der überwiegend der Berufsorientierung und -qualifizierung und nicht der fachwissenschaftlichen Ausbildung im engeren Sinne dient. Er beinhaltet 18 – 45 CP. Schlüsselkompetenzen gehören sowohl in die Fachausbildung als auch zu den General Studies. Die Verantwortung für das Curriculum und damit auch für die General Studies tragen an der Universität Bremen die Fachbereiche – damit folgt auch dieser Bereich der Bremer Tradition der dezentralen Organisation und Qualitätssicherung.

Die Angebote sollen daher darauf ausgerichtet sein, dass die Studierenden passend zu ihren individuellen und heterogenen Lernvoraussetzungen Fragestellungen und Ergebnisse aus der Forschung und deren gesellschaftliche und berufspraktische Relevanz aufnehmen und mit ihrem Fach in Verbindung bringen können. Im Mittelpunkt stehen Kompetenzen, die ein eigenverantwortliches Studieren und Reflektieren ermöglichen und lebenslanges Lernen fördern.

E-Learning

Um den Ausbau der Neuen Medien in der Lehre voran zu treiben, hat die Universität Bremen mit der Gründung des ZMML im Jahre 2000 an einer Modernisierung der Lehr‐ und Lernkultur gearbeitet. Die Grundidee des ZMML ist ein kooperatives Modell, das neben einem Kernteam für zentrale Aufgaben alle Einrichtungen der Universität einschließt, die sich mit Teilaspekten von eLearning entweder auf zentraler oder dezentraler Ebene beschäftigen.

Die fünf wichtigsten daraus entstandenen eServices sind:

  • mediendidaktische Qualifizierung, Beratung und Support für alle Fachbereiche
  • Bereitstellung und Support einer gesamtuniversitären Lernplattform (Stud.IP)
  • Bereitstellung und Support elektronischer Prüfungen (eAssessment)
  • Beratung und Unterstützung bei der Medienproduktion (z.B. Mobile Lecture)
  • Online Lehrevaluation

weiterführende Informationen