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Meeresbotanik

Die Abteilung Meeresbotanik ist Teil des BreMarE-Instituts (Bremen Marine Ecology - Centre for Research & Education) an der Universität Bremen und untersucht ökologische und physiologische Reaktionen mariner Algen auf veränderte Umweltbedingungen. Die Untersuchungsobjekte reichen vom Riesentang bis zum antarktischen Phytoplankton.

Wir untersuchen physiologische Anpassungsmechanismen an veränderte Strahlungs-, Temperatur- und Nährstoffbedingungen. Die artspezifische Toleranz gegenüber einem (Stress-) Faktor bedingt auch die Konkurrenzstärke der Art im Ökosystem. Deswegen werden neben den physiologischen Untersuchungen auch Veränderungen auf Gemeinschafts- und Ökosystemebene erfasst. Wir arbeiten dazu vorwiegend in der Europäischen Arktis, aber auch in anderen polaren Regionen, sowie in Küstengebieten der Tropen und der gemäßigten Breiten. Unsere Forschung kann u.a. dazu beitragen, die zukünftige Entwicklung von Küstenökosystemen im globalen und regionalen Wandel vorherzusagen.

Die Abteilung Meeresbotanik koordiniert das Langzeitprojekt zur Biologie arktischer Großalgen an der deutsch-französischen AWIPEV Forschungsstation auf Spitzbergen. In Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe “EcoTrace” ebenfalls in unserer Abteilung angesiedelt.

Die Abteilung Meeresbotanik führt Lehrveranstaltungen im Bachelor-Studiengang Biologie an der Universität Bremen durch und ist auch an der Lehre in den internationalen Masterstudiengängen Marine Biology, International Studies in Aquatic Tropical Ecology (ISATEC) und Marine Microbiology (MarMic) beteiligt.