02.02.2017
Autor/in: Kristina Logemann
Mitteilung Nr.: 2016010

Neujahrsempfang der „unifreunde“: Wissenschaft ist nicht elitär, sondern elementar

v.r.n.l.: Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, Prof. Dr.-Ing. Katja Windt, Prof. Dr. Yilmaz Uygun, Prof. Dr. Sara Hofmann, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Prof. Dr. Bengt Beutler

Mit dem traditionellen Neujahrsempfang der „unifreunde“ e.V., der Universität Bremen und der Jacobs University ist das Wissenschaftsjahr 2017 in der Hansestadt nun offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren am 31. Januar der Einladung der „unifreunde“ in die Obere Rathaushalle gefolgt. Gleich zu Beginn des Abends gab Moderator Christian Berg mit der Aussage „Wissenschaft ist nicht elitär, sondern elementar“ ein Motto aus, das sich durch alle Beiträge des Abends ziehen sollte.

Unterstützung für die Wissenschaft

Wissenschafts-Senatorin Professorin Eva Quante-Brandt und Professor Bengt Beutler, Vorsitzender der „unifreunde“, unterstrichen in ihren Grußwörtern sowohl die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft als auch für das Bundesland Bremen. „Bremen ist ein ganz besonderer Wissenschaftsstandort“, sagte Beutler, der bei Politik und Wirtschaft eindringlich für die Unterstützung der Wissenschaft warb. Senatorin Quante-Brandt zollte der Universität Bremen Respekt für die großen Leistungen des Jahres 2016, unter anderem die Einrichtung des HERE Büros für Geflüchtete, die Neuaufstellung des Faches Psychologie und die Kooperation mit anderen Wissenschaftseinrichtungen, etwa im Rahmen der U Bremen Research Alliance.

Mit herausragender Crew auf Kurs

Insgesamt 19 Professorinnen und Professoren hat die Universität Bremen 2016 neu berufen. Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter nutzte die Gelegenheit des Neujahrsempfangs, um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch einmal an ihrer neuen Wirkungsstätte zu begrüßen und sie einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Er freue sich außerordentlich, sie mit an Bord der Universität Bremen zu haben. „Die großen Erfolge des vergangenen Jahres sind das Ergebnis einer außergewöhnlichen Anstrengung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Scholz-Reiter. Die Universität Bremen habe bewiesen, dass sie kein unbeweglicher Tanker, sondern ein wendiges Schiff sei, das mit einer herausragenden Crew Kurs auf die Zukunft nehme. „Bremen profitiert von dieser exzellenten Universität“, sagte der Rektor. Das sah auch die Wissenschaftssenatorin so und versprach, mit allen Mitteln bei der anstehenden Bewerbung für die Exzellenz-Strategie zu unterstützen: „Bremen ist die Wissenschaft sehr viel wert.“