Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Germanistik / Deutsch, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

(Profilfach / Komplementärfach / Lehramtsoption) und Bachelor Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs(Fach Deutsch)

Voranmeldungen zu den Lehrveranstaltungen verpflichtend!

Studierende des Faches Germanistik/Deutsch/Deutsch als Zweitsprache muessen sich zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen verbindlich und rechtzeitig voranmelden!

Dies gilt grundsaetzlich fuer alle Studierenden (fuer Studierende im ersten Semester bis Freitag vor Vorlesungsbeginn).
Es wird also eine Voranmeldung fuer Lehrveranstaltungen in sämtlichen Studiengaengen (Bachelor, Master und Master of Education) erwartet.

Diese Anmeldung geschieht ueber Stud.IP!

Sie tragen sich fuer die gewaehlte Veranstaltung ein. Angemeldet und in die Veranstaltung aufgenommen sind Sie aber erst dann, wenn Sie von der/dem Lehrenden auf demselben Weg eine Bestaetigung erhalten haben. Die Veranstaltungen fuer das jeweils folgende Wintersemester werden am 30. Juli, die fuer das nachfolgende Sommersemester am 30. Dezember in Stud.IP freigeschaltet.

Anmeldefristen

fuer Veranstaltungen im Sommersemester: 15. Maerz
fuer Veranstaltungen im Wintersemester: 15. September
fuer Veranstaltungen im ersten (Winter-) Semester: Freitag vor Vorlesungsbeginn

Erlaeuterungen

Dieses Voranmeldeverfahren dient der Orientierung der Lehrenden wie der Studierenden gleichermassen – insbesondere durch fruehzeitige Klaerung der Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen.
Die Studierenden sollen nach Moeglichkeit an der von Ihnen gewuenschten Veranstaltung teilnehmen koennen. In Ausnahmefaellen kann es allerdings notwendig werden, auf eine andere Veranstaltung auszuweichen, fuer die dann (nach der Anmeldefrist) noch weitere Studierende aufgenommen werden. Achten Sie bitte auf entsprechende „News“ oder Hinweise.
Sonderregelung: Bestimmte Veranstaltungen sind jedoch aus technischen oder organisatorischen Gruenden in der Teilnehmerzahl begrenzt. Dies wird in der Veranstaltungsankuendigung bzw. in Stud.IP auch so erlaeutert – fuer gewoehnlich in Verbindung mit der Nennung eines Auswahlkriteriums.


Anmeldeverfahren fuer Erasmus-Studierende:

Studierende, die im Rahmen des Erasmus-Programms Veranstaltungen aus dem Studiengang Germanistik/Deutsch besuchen moechten, muessen sich zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen bei den zustaendigen Dozenten per Mail anmelden. Die Mailadressen finden sich hier:
http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/personal/default.aspx

Anmeldung für Lehrveranstaltungen unter Stud.IP

Anmeldefristen

fuer Veranstaltungen im Sommersemester: 15. Maerz
fuer Veranstaltungen im Wintersemester: 15. September
fuer Veranstaltungen im ersten (Winter-) Semester: Freitag vor Vorlesungsbeginn
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
xxx

Kurs
N. N.

A2 Grundlagen der Literaturwissenschaft II Pflichtmodul 9 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Uwe Spoerl, Kontakt: uwe.spoerl@uni-bremen.de

Das Modul "A2 Grundlagen der Literaturwissenschaft II" schliesst an das Modul "Grundlagen Literaturwissenschaft I" (A1) an und vertieft dessen Inhalte anhand der Analyse, Kontexterschliessung und Interpre-tation exemplarisch und repraesentativ ausgewaehlter Texte der deutschen Litera-turgeschichte. Zu belegen sind je ein Kurs der aelteren und der neueren deutschen Literaturwissenschaft. Das Modul schliesst mit einer grossen Hausarbeit im Zusammenhang mit einem der beiden Seminare ab.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-2-A2-01 'Erec' [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 SFG 2080 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-2-A2-02 'Nibelungenlied' [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 SFG 2060 (2 SWS)

Das 'Nibelungenlied' (um 1200) erzählt von der schönen burgundischen Königstochter Kriemhild, die die geliebte Ehefrau des Helden Siegfried wird. Nach einem Streit mit ihrer Schwägerin Brünhild, der aus allerlei Betrügereien der Männer resultiert, ermordet der Vasall Hagen von Tronje Siegfried und versenkt den Schatz der Nibelungen im Rhein, damit Kriemhild keine Krieger zur Rache anwerben kann. Im zweiten Teil heiratet Kriemhild erneut und beginnt ein schreckliches Racheunternehmen, dem fast alle Helden und sie selbst zum Opfer fallen. Das Seminar erarbeitet am Beispiel dieses Textes grundlegende Fragen der Interpretation und Zuordnung mittelalterlicher Literatur. Neben Figurenanalysen stehen Themen wie Brautwerbung, Treue und Verrat, Emotionen wie Liebe, Rache und Trauer, Kennzeichen heldenepischen Erzählens sowie Gattungsfragen im Mittelpunkt. Außerdem wird wissenschaftliches Arbeit geübt.

Textgrundlage: Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch, hg., übers. und komm. von Siegfried Grosse und Ursula Schulze (Reclam, 16.80 Euro), oder: Das Nibelungenlied. Mhd. Text und Übersetzung, hg., übers. und komm. von Joachim Heinzle (Deutscher Klassikerverlag im Taschenbuch, 28 Euro) - Achtung, es ist unbedingt eine Ausgabe mit dem mittelhochdeutschen Text der Fassung B (St. Gallener Handschrift) erforderlich!!

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-2-A2-03 Wittenwilers 'Ring' [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Heinrich Wittenwiler hat mit seinem 'Ring' eines der facettenreichsten und interessantesten Werke des Spätmittelalters verfasst, das mitunter geradezu postmodern wirkt. Behandelt werden die turbulente Liebesgeschichte und Eheschließung des Bauernpaares Bertschi Triefnas und Mätzli Rüerenzumpf, die mit vielen nützlichen Lehren und grotesken Handlungselementen rund um die Themen Liebe, Sexualität, Brautwerbung, Haushaltsführung, Ehestand und Konfliktverhalten verbunden werden. Als sich bei der Hochzeitsfeier der beiden ein Streit entwickelt, der Ausmaße eines Krieges annimmt, gibt der Erzähler einen teils ernsthaften, teils komischen und fast immer bitterbösen Blick auf die Welt und das Verhalten ihrer Bewohner frei. Im Seminar sollen grundlegende Verständnisperspektiven, Gender, Liebes- und Gewaltkonzeptionen sowie die Erzählweise des überaus kunstvollen Textes herausgearbeitet werden. Außerdem wird wissenschaftliches Arbeiten geübt.

Textgrundlage:
Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Hg., übers. und komm. von Horst Brunner (Reclam, 16.80 Euro), oder: Der Ring. Text - Übersetzung - Kommentar von Werner Röcke (DeGruyter, 29.95 Euro).

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-2-A2-04 Wirnt von Grafenberg, 'Wigalois' [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 MZH 1460 (2 SWS)

Wirnts von Grafenberg höfischer Roman 'Wigalois' gehört zu den bekanntesten Werken der deutschsprachigen Literatur des 13. Jahrhunderts. Der Text erzählt von Abenteuern von Wigalois, dem Sohn des arthurischen Musterritters Gawein, der als zunächst unbekannter junger Ritter durch zahlreiche Prüfungen und Kämpfe Ansehen und Herrschaft erringt. Der Roman beginnt mit der Geschichte von Wigalois' Eltern, Gawein und Florie. Schon vor der Geburt des gemeinsames Kindes macht sich Gawein auf eine Reise zum Artushof, findet aber nie wieder den Weg zurück zu seiner Frau. Sein Sohn Wigalois wächst im Lande seiner Mutter auf, ohne seinen Vater jemals gesehen zu haben. Er macht sich auf den Weg, ritterlichen Ruhm zu erlangen und seinen Vater ausfindig zu machen...

Am Beispiel dieses höfischen Romans untersuchen wir im Laufe des Seminars die Merkmale und Strategien höfischen Erzählens, sowie für das Werk und seinen Entstehungskontext relevante Themen wie z.B. Rittertum und höfische Normen, Religion, Kreuzzüge, Darstellungen von Heidentum.

Neben gründlicher Textanalyse geht es im Seminar auch um grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Schreibens: Literaturrecherche, Entwicklung von Fragestellungen, Materialsammlung und Gliederung, wissenschaftliches Formulieren und Zitieren.

Textgrundlage (zur Anschaffung):
Wirnt von Grafenberg: Wigalois. Text der Ausgabe von J. M. N. Kapteyn übersetzt, erläutert und mit einem Nachwort versehen von Sabine Seelbach und Ulrich Seelbach. 2., überarbeitete Aufl. Berlin/Boston 2014.

Amina Sahinovic
10-79-2-A2-05 Eneasroman [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)
Dr. Esther Vollmer-Eicken (LB)
10-79-2-A2-06 Alexanderroman [AL]

Seminar

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 10:15 - 11:45 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)
Fr 19.05.17 12:00 - 19:00 SFG 2010
Sa 20.05.17 10:00 - 17:00 SFG 2010
So 21.05.17 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 03.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B1632
Andreja Bole (LB)
10-79-2-A2-07 E.T.A. Hoffmann [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 B2880 (2 SWS)
Dr. Tobias Kurwinkel
10-79-2-A2-08 Literatur und Technik 1800/ 1900/ 2000 [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Ziel des Seminars ist es, die in den Einführungskursen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Themenfeld der Literaturwissenschaft und in mehreren historischen Konstellationen anzuwenden. Dieses Themenfeld soll die Auseinandersetzung der Literatur mit der Technik bilden. Die literarischen Perspektiven auf die Technik haben sich historisch immer wieder grundlegend gewandelt. Seit dem Ende der Aufklärung setzt sich die deutsche Literatur intensiv mit Phänomenen der Technik auseinander, sie reagiert damit besonders auf die Veränderungen im Weltbild. Um 1800 etwa inspirieren die Vorstellungen von technisch hergestellten Menschen, von Automaten und Maschinenmenschen die literarischen Texte von Jean Paul und E.T.A. Hoffmann, Novalis versucht teils, die Technik poetisch zu machen. Goethe, der wie Novalis mit der modernen Technik seiner Zeit gearbeitet hat, dokumentiert u.a. die dort gemachten Erfahrungen im zweiten Teil des Faust. Um 1900 wird die Industrialisierung auch in den Provinzen spürbar, der Realismus (Theodor Strom), der Impressionismus (Rainer Maria Rilke) und der Expressionismus (Georg Heym) reagieren kritisch auf die Veränderungen in Staat, Gesellschaft und Umwelt, die die indu-strielle Revolution mit sich bringt. In ihren Auseinandersetzungen mit der Technik werden aber große Unterschiede deutlich. Die Jahrtausendwende ist nicht allein durch andere technische Herausforderungen geprägt, sondern auch durch andere Formen der Literatur einerseits setzt sich die Technikskepsis fort, wenn z.B. Rolf Dieter Brinkmann die Unfähigkeit zum Ausdruck der Gefühle mit der Macht der Verwaltungstechnik in Verbindung bringt, Nicolas Born setzt diese Diskussionsline fort, andererseits öffnet sich nicht allein die Post-Pop-Literatur der Gegenwart (Leif Randt) der modernen Technik, so erweckte die Cyber-reality bereits in den 1990er Jahren das Interesse der Literatur (Herbert Genzmer).

Zum Einlesen: Harro Segeberg: Literatur im technischen Zeitalter. Von der Frühzeit der deutschen Aufklärung bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs Darmstadt 1997.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-2-A2-09 Lyrik der Moderne [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. GW1 A0160 (2 SWS)
Dr. Hans Rudolf Wahl
10-79-2-A2-10 Kleist: Erzähltexte [NL]
Kleists Narratives

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Dieses Seminar im Modul A2 (Grundlagen der Literaturwissenschaft II) beschäftigt sich mit dem erzählerischen Werk Heinrich von Kleists, das vor allem kurze Erzähltexte (Anekdoten) sowie kürzere Erzähltexte (Erzählungen und Novellen) umfasst, etwa den "Michael Kohlhaas", "Das Erdbeben in Chili" oder "Die Marquise von O...". Diese Erzähltexte, geschrieben und veröffentlicht in den Jahren um 1810, gelten als komplex und interpretationsbedürftig, auch wenn sie auf den ersten Blick durchaus eine einfache Lektüre zulassen. Das Werk Kleists - neben dem erzählerischen vor allem seine Dramen - widersetzt sich zudem einer klaren epochengeschichtlichen Zuordnung etwa zur (Weimarer) Klassik oder zur Romantik, so dass es auch literaturhistorische Einordnungsfragen aufwirft.

Das Ziel des Seminars ist ein doppeltes - und damit im Einklang mit den generellen Zielen des Moduls. Zum einen sollen unter Rückgriff auf die im Einführungskurs eingeführten Textanalyse-Werkzeuge ausgewählte Erzähltexte näher untersucht, analysiert, erschlossen und interpretiert werden. Zum anderen und in enger Verbindung damit soll auf der Grundlage dieser Textlektüren ein intensiver und differenzierter Blick auf eine bedeutende Person und Epoche der deutschen Literaturgeschichte, die man als „Goethezeit“ bezeichnen kann, entwickelt werden.

Die genaue Auswahl der im Seminar zu lesenden Texte gebe ich - wie weitere Details des Seminarprogramms - im Laufe der Semesterferien bis spätestens Mitte März bekannt. Alle Texte stehen in diversen günstigen Ausgaben zur Verfügung, die im Prinzip alle verwendet werden können. Zur (rechtzeitigen) Anschaffung und als Standard-Textausgabe möchte ich dennoch die Ausgabe aus Reclams Universalbibliothek - Heinrich von Kleist: Sämtliche Erzählungen und andere Prosa - empfehlen.

Als Prüfungsform ist im Modul A2 die Hausarbeit vorgesehen. In Übereinstimmung mit der Modulbeschreibung A2 ist es deshalb ein weiteres Ziel des Seminars, Arbeitstechniken zu vermitteln, wie sie für die Erstellung einer Hausarbeit - wohl der ersten im Laufe des Studiums - typisch oder notwendig sind.

Dr. Uwe Spörl
10-79-2-A2-11 Rilkes mittleres Werk [NL]
Rilke s Works 1902 - 1910

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B2880 SFG 1010 (2 SWS)

Dieses Seminar im Modul A2 (Grundlagen der Literaturwissenschaft II) beschäftigt sich mit dem "mittleren Werk" Rainer Maria Rilkes (1902 bis 1910), das inbesondere dadurch charakterisiert ist, dass der Dichter in dieser Zeit in Paris lebte und schrieb sowie an bildender Kunst interessiert war (das begann schon während seines Aufenthalts in der Worpsweder Künstlerkolonie 1900/01). Aus diesen ersten Jahren des neuen Jahrhunderts stammen insbesondere die "Neuen Gedichte" (in zwei Bänden 1907 und 1908) sowie der Roman "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Die beiden Gedichtbände und der Roman gelten innerhalb der Literaturgeschichtsschreibung als zentrale und kanonische Texte der modernen deutschsprachigen Literatur.

Das Ziel des Seminars ist ein doppeltes - und damit im Einklang mit den generellen Zielen des Moduls. Zum einen sollen unter Rückgriff auf die im Einführungskurs eingeführten Textanalyse-Werkzeuge ausgewählte Gedichte und der Roman näher untersucht, analysiert, erschlossen und interpretiert werden. Zum anderen und in enger Verbindung damit soll auf der Grundlage dieser Textlektüren ein intensiver und differenzierter Blick auf eine bedeutende Person und Epoche der deutschen Literaturgeschichte, eben die Moderne, entwickelt werden.

Die genaue Auswahl der im Seminar zu lesenden Gedichte gebe ich - wie weitere Details des Seminarprogramms - im Laufe der Semesterferien bis spätestens Mitte März bekannt. Der Malte-Roman ist günstig als Reclam-Bändchen verfügbar. Die "Neuen Gedichte" und "Der neuen Gedichte anderer Teil" gibt es - versammelt in einem Band - ebenfalls als günstige Taschenbücher, etwa im Insel-Verlag. Die Textausgaben sollten vor Semesterbeginn angeschafft werden.

Als Prüfungsform ist im Modul A2 die Hausarbeit vorgesehen. In Übereinstimmung mit der Modulbeschreibung A2 ist es deshalb ein weiteres Ziel des Seminars, Arbeitstechniken zu vermitteln, wie sie für die Erstellung einer Hausarbeit - wohl der ersten im Laufe des Studiums - typisch oder notwendig sind.

Dr. Uwe Spörl
10-79-2-A2-12 E.T.A. Hoffmanns 'Fantasiestücke in Callots Manier' [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Mit dem Erfolg der ‚Fantasiestücken in Callots Manier‘ trat der Jurist, Komponist, Kapellmeister,
Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist Ernst Theodor Amadeus Hoffmann 1814/15 auch als
Schriftsteller ins Bewusstsein der kulturellen Öffentlichkeit. Heute gilt der ‚Gespenster‘-
Hoffmann als der vielleicht bedeutendste Vertreter der literarischen Spätromantik. Tatsächlich
kreisen schon die ‚Fantasiestücke‘ um eine Reihe von Themen und Formen, die ‚typisch‘
romantisch sind: Kunst, Musik, Märchen, Einbildungskraft, Naturwissenschaft, Philistertum.
Und auch die sogenannten ‚Nachtseiten‘ sind schon präsent: Schauer, Wahnsinn, Melancholie.

Dieses Seminar möchte die ‚Fantasiestücke‘ zum Anlass nehmen, um anhand eines konkreten
Beispiels in die Grundlagen des literaturgeschichtlichen Arbeitens einzuführen. Dazu gehört auch
die Vermittlung der entsprechenden Arbeitstechniken.

Die Modulprüfung kann in Form einer schriftlichen Hausarbeit (ca. 20 Seiten) abgelegt werden.

Die Anschaffung der folgenden Ausgabe der ‚Fantasiestücke‘ als Textgrundlage wird nahegelegt:
E.T.A. Hoffmann: Fantasiestücke in Callots Manier (Deutscher Klassiker Verlag TB 14)

Christian Schienke, M.A. (LB)
10-79-2-A2-13 Günter Grass’ 'Danziger Trilogie' [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Am Anfang der Karriere des Erzählers und späteren Nobelpreisträgers für Literatur (1999) Günter Grass steht die Trias der Erzähltexte „Die Blechtrommel“ (1959), „Katz und Maus“ (1961) sowie „Hundejahre“ (1963). Den gemeinsamen Erlebnishintergrund des als Danziger Trilogie bekannt gewordenen erzählerischen Gesamtentwurfs bilden die Kindheits- und Jugenderfahrungen des Autors Grass im Umfeld der damals noch weitgehend deutschen Stadt Danzig. Erzählt wird im Grunde die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts im Spiegel der Danziger Topographie und Zeitgeschichte, besonders des Vororts Langfuhr, aus dem Grass stammt. Die enge Verzahnung der drei Bände resultiert dabei daraus, dass in ihnen mehr oder weniger dieselbe Zeit und dieselbe soziale Schicht, nämlich das Kleinbürgertum, das zugleich die den Nationalsozialismus tragende Schicht gewesen ist (Neuhaus 1987), beschrieben wird. Während in der Novelle „Katz und Maus“ die Geschehnisse des zweiten Weltkriegs aus der Perspektive Danziger Jugendlicher den Mittelpunkt bilden, wird in den beiden Romanen in jeweils drei Teilen und je wechselnden, teils innovativen Erzählkonstellationen von der Vorkriegszeit, dem Krieg und der westdeutsche Nachkriegsgesellschaft erzählt.
Neben erzähltheoretischen Fragestellungen wie die nach der Erzählperspektive oder dem Verhältnis von Erzählzeit zu erzählter Zeit wollen wir uns im Seminar besonders dem annähern, was sich am Beispiel der Danziger Trilogie als erzählte Geschichte beschreiben lässt.
Zur Vorbereitung des Seminars wird die Anschaffung einer der drei Bände empfohlen, mit dem sie sich vertieft beschäftigen wollen. Ein Seminarplan + Literaturverzeichnis wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.

Dr. André Steiner (LB)
10-79-2-A2-15 Flüchtlinge und Heimkehrer. Eskapismus bei Wilhelm Raabe [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Der Autor Wilhelm Raabe gehört zu einem der wichtigsten Vertreter des Realismus. Für einige Romane des Autors besitzt der Motivkomplex des Reisens eine für das Erzählen konstitutive Bedeutung. Die Veranstaltung stellt zwei Faszinationstypen in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung: Am Beispiel der Figuren des ›Flüchtlings‹ und ›Heimkehrers‹ fragt das Seminar nach der Rolle von eskapistischen Bewegungsmustern vor dem gesellschaftlichen, soziokulturellen Hintergrund des 19. Jahrhunderts, das nicht nur nach ›innen‹ durch einen erstarkenden Nationalismus geprägt war. Nicht selten waren es besonders koloniale Phantasien, die zu Fluchtbewegungen motivierten, also den Wunsch antrieben, der Heimat den Rücken zu kehren in Richtung eines unbestimmten, imaginierten Außen. Neben der zentralen Frage nach dem Spannungsverhältnis von Heimat und Fremde, womit gleichsam interkulturelle/postkoloniale Perspektiven aufgerufen sind, rücken ebenso epochen-, gattungs- bzw. diskursgeschichtliche Merkmale in den Fokus, die es am Beispiel ausgewählter Texte des Autors zu ergründen gilt.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die mündliche Beteiligung an Diskussionen und Gruppenarbeiten.

Dr. Julian Osthues

B2 Grammatische Theorie und Analyse Pflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Claudia Happe / Dr. Andreas Rothenhoefer , Kontakt: clhappe@uni-bremen.de rothenhoefer@uni-bremen.de

Das Modul „B2 Grammatische Theorie und Analyse“ macht die Studierenden mit wesentlichen Aspekten der deutschen Grammatik und ihrer Beschreibung vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Sommer); es umfasst zwei entsprechende Einfuehrungskurse (1) in die Phonologie/Morphologie und (2) in die Syntax.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-2-B2-01 Einführung in die Phonologie/ Morphologie (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Im Modul B2 werden zwei Lehrveranstaltungen angeboten, die sich mit Aufbau und Funktionsweise der deutschen Gegenwartssprache auf verschiedenen Ebenen des Sprachsystems beschäftigen. Das Seminar Phonologie/Morphologie gibt einen Überblick über das Vokal- und Konsonantensystem des Deutschen, im Bereich der Morphologie beschäftigen wir uns mit dem System der deutschen Wortbildungsarten sowie Verfahren der Konstituentenanalyse und Morphemsegmentierung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Möglichkeiten der Systematisierung des Wortschatzes in Form von Wortartensystemen, die Wortartenkategorien und die Flexionslehre.

Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

Dr. Claudia Happe
10-79-2-B2-02 Einführung in die Phonologie/ Morphologie (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 GW2 B2900 SFG 0150 (2 SWS)

Das Seminar befasst sich mit den beiden grundlegenden Beschreibungsebenen des Sprachsystems, den bedeutungsunterscheidenden Lauteinheiten sowie den bedeutungs- und funktionstragenden Bestandteilen der Sprache.
Wir werden die in der Einführung in die Sprachwissenschaft erworbenen Grundkenntnisse und Begriffe der Phonologie theoretisch vertiefen und mit Übungen zum Vokal- und Konsonantensystem des Deutschen praktisch erarbeiten.
Der zweite Teil der Veranstaltung wird sich mit der Morphologie als „Grammatik des Wortes“ auseinandersetzen und grundlegende morphologische Konzepte erarbeiten. Dazu gehören die Genese und Systematik der Wortartenkategorien des Deutschen sowie die Flexionslehre, das System der deutschen Wortbildungsarten und -klassen und Verfahren der Konstituentenanalyse und ihrer Bedeutung für die Zeicheninterpretation.
Literatur:
Hall, Alan T. (2000): Phonologie. Eine Einführung. Berlin: de Gruyter.
Wiese, Richard (2011): Phonetik und Phonologie. Paderborn: Fink.
Elsen, Hilke (2011): Grundzüge der Morphologie des Deutschen. Berlin: de Gruyter.
Donalies, Elke (2007): Basiswissen deutsche Wortbildung. Tübingen: Francke.

Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-B2-03 Einführung in die Phonologie/ Morphologie (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Das Seminar befasst sich mit den beiden grundlegenden Beschreibungsebenen des Sprachsystems, den bedeutungsunterscheidenden Lauteinheiten sowie den bedeutungs- und funktionstragenden Bestandteilen der Sprache.
Wir werden die in der Einführung in die Sprachwissenschaft erworbenen Grundkenntnisse und Begriffe der Phonologie theoretisch vertiefen und mit Übungen zum Vokal- und Konsonantensystem des Deutschen praktisch erarbeiten.
Der zweite Teil der Veranstaltung wird sich mit der Morphologie als „Grammatik des Wortes“ auseinandersetzen und grundlegende morphologische Konzepte erarbeiten. Dazu gehören die Genese und Systematik der Wortartenkategorien des Deutschen sowie die Flexionslehre, das System der deutschen Wortbildungsarten und -klassen und Verfahren der Konstituentenanalyse und ihrer Bedeutung für die Zeicheninterpretation.

Literatur:

Hall, Alan T. (2000): Phonologie. Eine Einführung. Berlin: de Gruyter.
Elsen, Hilke (2011): Grundzüge der Morphologie des Deutschen. Berlin: de Gruyter.

Jennifer Gräger (LB)
10-79-2-B2-04 Einführung in die Syntax (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Im Modul B2 werden zwei Lehrveranstaltungen angeboten, die sich mit Aufbau und Funktionsweise der deutschen Gegenwartssprache auf verschiedenen Ebenen des Sprachsystems beschäftigen. Das Seminar Syntax gibt einen Überblick über Struktur und Aufbau des Satzes und seiner Konstituenten.
Sowohl theoretische Konzeptionen zur Syntax als auch praktische Verfahren zur Analyse des Satzes werden vorgestellt.

Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

Dr. Claudia Happe
10-79-2-B2-05 Einführung in die Syntax (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 SH D1020 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung gibt Einblick in die Grundlagen der Satzanalyse des Deutschen. Dabei werden sowohl das begriffliche Instrumentarium und theoretische Konzeptionen zur Syntax als auch praktische Verfahren zur Untersuchung der deutschen Sprache vorgestellt und vertieft. Im Vordergrund werden Struktur und Aufbau des Satzes sowie seine Konstituenten stehen, um den Studierenden eine grundlegende syntaktische Analysekompetenz zu vermitteln.

Literatur:

Dürscheid, Christa (2010): Syntax. Grundlagen und Theorien. 5., durchgesehene Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Pittner, Karin / Berman, Judith (2008): Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. 3. Auflage. Narr Studienbücher.

Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-B2-06 Einführung in die Syntax (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung gibt Einblick in die Grundlagen der Satzanalyse des Deutschen. Dabei werden sowohl das begriffliche Instrumentarium und theoretische Konzeptionen zur Syntax als auch praktische Verfahren zur Untersuchung der deutschen Sprache vorgestellt und vertieft. Im Vordergrund werden Struktur und Aufbau des Satzes sowie seine Konstituenten stehen, um den Studierenden eine grundlegende syntaktische Analysekompetenz zu vermitteln.

Literatur:

Dürscheid, Christa (2010): Syntax. Grundlagen und Theorien. 5., durchgesehene Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Pittner, Karin / Berman, Judith (2008): Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. 3. Auflage. Narr Studienbücher.

Jascha Döschner
10-79-2-B2-07 Tutorium zu den Einführungskursen: Syntax und Phonologie /Morphologie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 GW2 B3770 (2 SWS) Tutorium
Dr. Claudia Happe
10-79-2-B2-09 Tutorium zu den Einführungskursen Syntax

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 SFG 2070 (2 SWS) Tutorium

Einzeltermine:
Mo 17.07.17 10:00 - 14:00 GW2 B2890
Dr. Andreas Rothenhöfer
Jascha Döschner
10-79-2-B2-10 Tutorium zu den Einführungskursen Phonologie /Morphologie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 GW2 B2880 GW2 B3850 GW2 B2900 (2 SWS) Tutorium
Dr. Andreas Rothenhöfer
Jennifer Gräger
Elisa Erbe
10-79-2-GR2-8 Tutorium zu den Einführungskursen Syntax

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B1700 (2 SWS) Tutorium
Dr. Andreas Rothenhöfer
Dr. Philipp Dreesen

GR2 Sprachreflexionen Pflichtmodul („großes“ Fach) Wahlpflichtmodul („kleines“ Fach) 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Claudia Happe / Dr. Andreas Rothenhoefer , Kontakt: clhappe@uni-bremen.de rothenhoefer@uni-bremen.de

Das Modul "GR2 Sprachreflexionen" macht die Studierenden mit wesentlichen Aspekten der deutschen Grammatik und ihrer Beschreibung vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Sommer); es umfasst zwei entsprechende Einfuehrungskurse (1) in die Phonologie/Morphologie und (2) in die Syntax.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-2-GR2-1 Einführung in die Phonologie/ Morphologie (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 01.07.17 09:00 - 13:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)

Im Modul GR2 werden zwei Lehrveranstaltungen angeboten, die sich mit Aufbau und Funktionsweise der deutschen Gegenwartssprache auf verschiedenen Ebenen des Sprachsystems beschäftigen. Das Seminar Phonologie/Morphologie gibt einen Überblick über das Vokal- und Konsonantensystem des Deutschen, im Bereich der Morphologie beschäftigen wir uns mit dem System der deutschen Wortbildungsarten sowie Verfahren der Konstituentenanalyse und Morphemsegmentierung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Möglichkeiten der Systematisierung des Wortschatzes in Form von Wortartensystemen, die Wortartenkategorien und die Flexionslehre.

Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

Dr. Claudia Happe
10-79-2-GR2-2 Einführung in die Phonologie/ Morphologie (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 06.07.17 16:15 - 17:45 GW2 B3850

Das Seminar befasst sich mit den beiden grundlegenden Beschreibungsebenen des Sprachsystems, den bedeutungsunterscheidenden Lauteinheiten sowie den bedeutungs- und funktionstragenden Bestandteilen der Sprache.
Wir werden die in der Einführung in die Sprachwissenschaft erworbenen Grundkenntnisse und Begriffe der Phonologie theoretisch vertiefen und mit Übungen zum Vokal- und Konsonantensystem des Deutschen praktisch erarbeiten.
Der zweite Teil der Veranstaltung wird sich mit der Morphologie als „Grammatik des Wortes“ auseinandersetzen und grundlegende morphologische Konzepte erarbeiten. Dazu gehören die Genese und Systematik der Wortartenkategorien des Deutschen sowie die Flexionslehre, das System der deutschen Wortbildungsarten und -klassen und Verfahren der Konstituentenanalyse und ihrer Bedeutung für die Zeicheninterpretation.
Literatur:
Hall, Alan T. (2000): Phonologie. Eine Einführung. Berlin: de Gruyter.
Wiese, Richard (2011): Phonetik und Phonologie. Paderborn: Fink.
Elsen, Hilke (2011): Grundzüge der Morphologie des Deutschen. Berlin: de Gruyter.
Donalies, Elke (2007): Basiswissen deutsche Wortbildung. Tübingen: Francke.

Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-GR2-3 Einführung in die Phonologie/ Morphologie (c)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 14:00 - 19:30 SFG 1040
Sa 24.06.17 09:00 - 17:30 GW2 B2890
Fr 30.06.17 14:00 - 19:30 SFG 1040
Sa 01.07.17 09:00 - 16:30 GW2 B2890
Elisa Erbe (LB)
10-79-2-GR2-4 Einführung in die Syntax (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Im Modul GR2 werden zwei Lehrveranstaltungen angeboten, die sich mit Aufbau und Funktionsweise der deutschen Gegenwartssprache auf verschiedenen Ebenen des Sprachsystems beschäftigen. Das Seminar Syntax gibt einen Überblick über Struktur und Aufbau des Satzes und seiner Konstituenten.
Sowohl theoretische Konzeptionen zur Syntax als auch praktische Verfahren zur Analyse des Satzes werden vorgestellt.

Literaturhinweise werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

Dr. Claudia Happe
10-79-2-GR2-5 Einführung in die Syntax (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B2890 SFG 2040 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung gibt Einblick in die Grundlagen der Satzanalyse des Deutschen. Dabei werden sowohl das begriffliche Instrumentarium und theoretische Konzeptionen zur Syntax als auch praktische Verfahren zur Untersuchung der deutschen Sprache vorgestellt und vertieft. Im Vordergrund werden Struktur und Aufbau des Satzes sowie seine Konstituenten stehen, um den Studierenden eine grundlegende syntaktische Analysekompetenz zu vermitteln.

Literatur:

Dürscheid, Christa (2010): Syntax. Grundlagen und Theorien. 5., durchgesehene Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Pittner, Karin / Berman, Judith (2008): Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. 3. Auflage. Narr Studienbücher.

Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-GR2-6 Einführung in die Syntax (c)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 12:00 - 18:00 GW2 B1820
Sa 20.05.17 09:00 - 17:00 GW2 B1216
Fr 26.05.17 12:00 - 18:00 GW2 B1216
Sa 27.05.17 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sabine Wahl
10-79-2-GR2-7 Tutorium zu den Einführungskursen Phonologie /Morphologie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 GW2 B3850 (2 SWS) Tutorium

Einzeltermine:
Mi 05.07.17 10:00 - 12:00 FVG M2010
Di 11.07.17 14:00 - 18:00 FVG M0160
Mi 12.07.17 10:00 - 14:00 FVG M0160
Dr. Andreas Rothenhöfer
Jennifer Gräger
Elisa Erbe

A4 Literaturgeschichte Pflichtmodul 9 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Jana Jürgs in Verbindung mit Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: juergs@uni-bremen.de.

Das Modul "A4 Literaturgeschichte" findet regelmaessig im Sommersemester statt; es schliesst an die literaturwissenschaftlichen Grundlagenmodule A1 und A2 an. Das Modul besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer grossen Hausarbeit im Zusammenhang mit einem der beiden Seminare ab.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-A4-01 Tiere in mittelalterlicher Literatur [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-4-A4-02 Heldendichtung [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 SFG 2060 (2 SWS)

Heldendichtung erzählt die großen Taten herausragender Krieger wie Achill, Roland, Siegfried und Dietrich von Bern. Diese bewähren sich in Schicksalsstunden ihrer Gemeinschaft, stehen aber auch für Gewaltexzesse, Machtgier, Ehrsucht, Racheverlangen und das Leid, das sie anderen verursachen. Das Seminar behandelt neben Helden- und Genderkonzeptionen auch die Gewaltthematik, Herrschaftskonzeptionen, Emotionszuschreibungen, Erzählweisen und Gattungsaspekte. Im Mittelpunkt stehen das altfranzösische 'Rolandslied' und das mittelhochdeutsche 'Nibelungenlied', aber auch die 'Ilias' und weitere Texte der Roland-, Nibelungen- und Dietrichsage werden behandelt.

Textgrundlage (bitte anschaffen):
Das altfranzösische Rolandslied. Altfranzösisch/Neuhochdeutsch. Hg., übers. und komm. von Wolf Steinsieck (Reclam, 12.80 Euro)
Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch, hg., übers. und komm. von Siegfried Grosse und Ursula Schulze (Reclam, 16.80 Euro), oder: Das Nibelungenlied. Mhd. Text und Übersetzung, hg., übers. und komm. von Joachim Heinzle (Deutscher Klassikerverlag im Taschenbuch, 28 Euro) - Achtung, es ist unbedingt eine Ausgabe des Nibelungenliedes mit dem mittelhochdeutschen Text der Fassung B (St. Gallener Handschrift) erforderlich!!

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-4-A4-03 Heilige Kriege in der Literatur des Mittelalters [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)
Dr. Esther Vollmer-Eicken (LB)
10-79-4-A4-04 Geschichte und Zeitgeschichte in der Literatur der 1950er Jahre [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 SH D1020 (2 SWS)

Der öffentliche Diskurs der Adenauerära ist durch eine recht geringe Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und der Zeitgeschichte charakterisiert, ganz anders verhält es sich in der Literatur. Die literarischen Texte der 1950er Jahre setzten sich intensiv und kritisch mit Geschichte und Zeitgeschichte auseinander. Die Themen, die Darstellungsweisen und die Tendenzen dieser Auseinandersetzung sollen im Mittelpunkt der Seminararbeit stehen. Es sollen Texte diskutiert werden, die im Kontext der Bundesrepublik sowie der DDR entstanden sind. Für die Literatur beider deutscher Staaten bildet die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ein wesentliches Thema, sie folgt in beiden Staaten allerdings verschiedenen Prämissen. Auch die Positionierung zur Zeitgeschichte wird in beiden Staaten vor dem Hintergrund der Geschichte diskutiert. Die Herausforderungen bilden einerseits die politischen Entwicklungen der Staaten im Hinblick auf historische Brüche oder Kontinuitäten, die wirtschaftliche Lage sowie die spezifische Einbindung in die beiden Blöcke. Die Themen der atomaren Kriegsgefahr und der Wiederbewaffnung nehmen in diesem Bereich eine wesentliche Position ein.
Die neuere Forschung (Matthias Lorenz Hg.) diskutiert außerdem einen Bruch, der sich um das Jahr 1959 ereignet hat, einerseits habe die Literatur neue Formen hervorgebracht, andererseits hat die Gesellschaft sich in Richtung auf eine Modernisierung orientiert und schließlich haben sich in diesem Jahr nationalsozialistische Tendenzen wieder breiteren Raum verschaffen können. Diese Aspekte sollen neben der Frage nach der Auseinandersetzung mit Geschichte und Zeitgeschichte die Fragestellung des Seminars mitbestimmen.

Es sollen Romane und Erzählungen von Arno Schmidt: Leviathan und Das steinerne Herz, von Wolfgang Koeppen: Tod in Rom, von Günter Grass: Die Blechtrommel, von Uwe Johnson: Mutmaßungen über Jakob, das Theaterstück Der Lohndrücker von Heiner Müller und Lyrik von Johannes Bobrowski und anderen in Auszügen diskutiert werden.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-4-A4-05 Literatur der Bohème [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Dr. Hans Rudolf Wahl
10-79-4-A4-06 Uwe Johnson [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Dieses Seminar im Modul A4 (Literaturgeschichte) bzw. IVA (Literaturgeschichte II – im alten Master of Education) beschäftigt sich mit Erzähltexten Uwe Johnsons, eines der bedeutendsten und interessantesten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur, nicht zuletzt wegen seiner deutsch-deutschen Biographie. Und so reizvoll es wäre, Johnsons bedeutendsten Roman - die vierbändigen "Jahrestage" (1970 - 1983) - zum Seminargegenstand zu machen, bietet sich das des riesigen Umfangs des Romans wegen wohl doch nicht an.

Die drei übrigen (deutlich kürzeren) Romane Johnsons sind also die Untersuchungsgegenstände des Seminars - die somit analysiert, kontextualisiert und interpretiert werden sollen -, also "Mutmaßungen über Jakob", "Das dritte Buch über Achim" und die (erst spät veröffentlichte, aber noch vor den "Mutmaßungen" geschriebene) "Ingrid Babendererde". Ergänzt wird das um einige kleinere Erzähltexte aus "Karsch, und andere Prosa" sowie "Heute neuzig Jahr". Das detaillierte Seminarprogramm gebe ich im Laufe der Semesterferien bis spätestens Mitte März bekannt.

Alle zu lesenden Texte Johnsons sind in neuen, zum Teil auch recht preisgünstigen Ausgaben im Buchhandel, in Antiquariaten und natürlich in der SuUB erhältlich. Es bietet sich an, mindestens einen der Romane bereits vor Veranstaltungsbeginn gelesen zu haben.

Das Modul A4 schließt mit einer (großen) Hausarbeit ab. Das Modul IVA lässt die Hausarbeit, die mündliche Prüfung und die Klausur als mögliche Prüfungsformen zu. Als Standardfall lege ich also die Hausarbeit als Prüfungsform fest. Mündliche Prüfungen (im Modul IVA) sind gleichwohl ebenfalls möglich, die Klausur schließe ich als Prüfungsform allerdings aus.

Dr. Uwe Spörl
10-79-4-A4-07 Annette von Droste-Hülshoff: Lyrik und Versepik [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)

Das Seminar wird einen Blick auf das lyrische und versepische Werk einer der bekanntesten deutschsprachigen Autorinnen des 19. Jahrhunderts werfen. Annette von Droste-Hülshoffs Gedichte entstehen in einer äußerst dynamischen Zeit, die von Umordnungen aller Art gekennzeichnet ist; deren literaturhistorische Einordnung allerdings nach wie vor umstritten ist. Das lässt sich auch Drostes Texten ablesen, die romantische Traditionsbestände ebenso fortschreiben, wie sie auf neue Realitäten reagieren – indem sie etwa Erkenntnisse der Naturwissenschaften aufgreifen, Zugriffsweisen auf Geschichte diskutieren oder über Bedingungen weiblichen Schreibens nachdenken. Im Seminar werden wir Themenbereichen dieser Art an exemplarischen Beispielen nachgehen. Dabei gilt es nicht nur, die formalen Bedingungen lyrischer Texte zu erschließen, sondern auch die vielfältigen Verflechtungen in den Blick zu nehmen, die Drostes Gedichte mit den Diskursen ihrer Zeit unterhalten.

Ein Seminarplan sowie Materialien zum Seminar sind ab April online verfügbar (Stud.IP). Anzuschaffen: Annette von Droste-Hülshoff: Gedichte (Reclam, 2003). Eine Modulprüfung kann in Form einer großen Hausarbeit abgelegt werden.

Dr. Christian Schmitt (LB)
10-79-4-A4-08 Den Krieg erzählen. Historizität und Aktualität in Alfred Döblins Wallenstein-Roman [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. SH D1020 (2 SWS)

Der historische Roman ‚Wallenstein‘ entstand während Alfred Döblins Einsatz als Lazarettarzt in
Lothringen zwischen 1916 und 1919. Diese biographische Notiz wirft die Frage auf, ob dieser
Roman über den Dreißigjährigen Krieg nicht auch als Roman über den Ersten Weltkrieg oder
sogar über den (modernen) Krieg im Allgemeinen zu lesen ist. Der Text selbst bietet jedenfalls
ein reiches Repertoire historischer Gestalten und Situationen, über die er aber durchaus sehr frei,
d.h. nicht immer den Quellen folgend verfügt. Dabei lässt sich der ‚Wallenstein‘ gerade wegen
seiner sprachlich-stilistischen und strukturellen Besonderheiten auch als Auseinandersetzung mit
den grundsätzlichen Möglichkeiten des historischen Erzählens lesen.

Im Zentrum dieses Seminars soll der Versuch stehen, Deutungsperspektiven für diesen
komplizierten, sperrigen und zugleich doch auch faszinierenden Roman der klassischen Moderne
zu entwickeln. Es besteht aus einer Reihe von Erkundungsgängen durch den Text, anhand derer
die Teilnehmer ihre literaturgeschichtlichen und methodologischen Kenntnisse erproben und
vertiefen sollen.

Die Modulprüfung kann in Form einer schriftlichen Hausarbeit (ca. 20 Seiten) abgelegt werden.

Als Textgrundlage wird die Anschaffung der folgenden Ausgabe des ‚Wallenstein‘ nahegelegt:
Alfred Döblin: Wallenstein (Fischer Klassik)

Christian Schienke, M.A. (LB)
10-79-4-A4-09 Die neue Innerlichkeit: Westdeutsche Literatur der 1970er Jahre [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 SH D1020 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Im Anschluss an die politisch engagierte, in ihrem Duktus explizit gesellschaftkritische Literatur der 60er Jahre kommt es im nächsten Jahrzehnt zu einer Kehrtwende in der Intentionalität und Schreibweise vieler Autoren. Anstelle der unmittelbar auf gesellschaftliche Veränderung hinwirkenden Programmatik tritt nun das Interesse an der subjektiven Lebenswirklichkeit, der eigenen Geschichte und dem Alltagsleben der Autoren. Vor diesem Hintergrund versteht sich der literaturgeschichtliche Terminus Neue Innerlichkeit oder auch Neue Subjektivität (Marcel Reich-Ranicki). Der damit bezeichnete Rückzug ins Private ist dabei keineswegs nur oberflächlicher Reflex auf die zuvor noch von linken Studentenkreisen geforderte totale Vergesellschaftung privater Befindlichkeiten und Interessen. Es geht nun vielmehr darum, die Literatur zu öffnen für subjektive Schreibweisen, die, wie bei Nicolas Born, Peter Schneider oder Bernward Vesper, in der Nachfolge der Studentenrevolte individuelle Entwicklungen aber auch Fehlentwicklungen vor dem Hintergrund der eigenen sozialen Herkunft thematisieren. Dabei stehen die Auseinandersetzung mit den autoritären Erziehungsprogrammen der vergangenen Jahrzehnte, die Distanzierung von Müttern und Vätern, die durch ihre Rolle als Mitläufer im „Dritten Reich“ belastet waren sowie das Scheitern von ersten Beziehungen und Lebenspartnerschaften im Vordergrund. Hinzu kommen Themen wie die Veränderung der Geschlechterrollen verbunden mit der Entdeckung einer neuen weiblichen Identität, etwa bei Karin Struck und die Entdeckung einer durch industrielle Technik bedrohten Umwelt.
Im Seminar wollen wir uns anhand ausgewählter Texte mit wichtigen Vertretern dieser Schreibweise vertraut machen. Ein Seminarplan + Literaturliste wird zu Beginn des Kurses bekannt gegeben.

Dr. André Steiner (LB)
10-79-4-A4-10 Literarischer Primitivismus [NL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW1 B0080 (2 SWS)

Während der klassischen Moderne richtet sich in Europa „das Primitive“ als eine Denkfigur ein, die gleichermaßen in Literatur und bildender Kunst sowie in den noch jungen Disziplinen Ethnologie und Psychoanalyse Wirkung zeigt. Das Fremde gerinnt in dieser Denkfigur zum schlechthin Anderen der Moderne: Die Völker des subsaharischen Afrikas etwa gelten als „Naturvölker“ und mithin als Antipoden europäischer „Kultur“. Die primitivistische Geisteshaltung begreift das evolutionäre Entwicklungsstadium fremder Stammesgesellschaften als den Urzustand moderner, zivilisierter Gesellschaften. Dieser rückwärtigen Projektion eines vermeintlichen Naturzustands auf fremdkulturelle Zeitgenossen laufen gewisse literarische Texte entgegen, die den Primitivismus ironisch-kritisch verkehren, indem sie die eigene Kultur als eine primitive in Szene setzen.
Das Seminar widmet sich dem literarischen Primitivismus sowohl in seiner klassischen als auch in seiner invertierten Form und beleuchtet die Verstrickungen dieser künstlerischen Haltung in Kolonialismus und Rassismus. Diskutiert werden Texte u.a. von Peter Altenberg, Robert Müller, Robert Musil, Franz Kafka und Claire Goll. Die literarischen Texte werden rückgebunden an theoretische Diskurse der Zeit (z.B. Sigmund Freud, Lucien Lévy-Bruhl).

Björn Bertrams, M.A. (LB)
10-79-4-A4-11 Deutsch-jüdische Literaturgeschichte [NL]

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 16:00 - 20:00 GW2 B3850
Fr 28.04.17 16:00 - 20:00 GW2 B3850
Sa 29.04.17 10:00 - 14:00 GW2 B2900
Fr 19.05.17 16:00 - 20:00 GW2 B3850
Sa 20.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B2900
Fr 23.06.17 16:00 - 20:00 GW2 B3850
Sa 24.06.17 10:00 - 14:00 GW2 B3850

Die deutsch-jüdische Literaturgeschichte bis 1933 war geprägt von Annäherung und Abgrenzung, Assimilation und Ausgrenzung, ein Spiegel der Vorgeschichte der Vernichtung. Die Shoah schließlich brachte diese fragile deutsch-jüdische Literatur vollends zum Verstummen. Die Arbeiten deutsch-jüdischer AutorInnen der Nachkriegszeit setzen sich mit diesem Verstummen auseinander, reflektieren über das Unsagbare und die Sprache, die "hindurchgehen (musste) durch ihre eigenen Antwortlosigkeiten" (Paul Celan). Erst in den letzten zwei Jahrzehnten hat sich eine junge Generation deutsch-jüdischer AutorInnen auf neue Weise mit der eigenen jüdischen Identität beschäftigt, jedoch auch nicht, ohne den Blick von der Gegenwart auf die Verganenheit zu richten.
Das Seminar wird in mehreren Schritten die deutsch-jüdische Literatur des 20. Jahrhunderts in den Blick nehmen. Anhand von Texten von Theodor Herzl, Franz Kafka, Nelly Sachs und Hannah Arendt wird es zunächst um das Judentum zwischen Ausgrenzung, Assimilation und Zionismus gehen, um die Zeit bis zur Zäsur 1933, mit Schwerpunkt auf den Motiven "tmenschen und Wandernde ". In einem zweiten thematischen Block werden literarische Auseinandersetzungen mit der Shoah von Ilse Aichinger, Hubert Fichte, Edgar Hilsenrath, Peter Weiss und Jean Amery in den Blick genommen. Texte von Paul Celan, Ruth Klüger, Theodor W. Adorno und Ilse Aichinger reflektieren über das Nachleben der Shoah und deren Auswirkungen auf das Schreiben. Zuletzt wird anhand von Texten von Tomer Gardi, Maxim Biller und Barbara Honigmann auf jüdische Identität in der Gegenwart geblickt. Von hier aus sollen auch Seitenblicke auf andere kulturelle Felder geworfen werden

Dr. Jonas Engelmann (LB)
10-M79-II1a-2 Wissen und Weltbild in vormoderner Literatur [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 B3770 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit ausgewählten Wissensformationen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die das Weltbild prägten und veränderten. Im Mittelpunkt stehen Weltkarten und Reiseliteratur als Wissensarchive; gelehrtes und laikales Geschichtswissen sowie religiöses und medizinisches Wissen um Körper und Geist (z.B. 'Aussatz', Melancholie, 'Wahnsinn').

Abbildungen und Ausschnitte der behandelten Texte werden unter StudIP zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen hinsichtlich Studienleistungen und Prüfungen je nach Studiengang (Master Germanistik, Modul II1a - Master of Education, Modul A17 - Bachelor, Modul A4) variieren. Nähere Informationen ab Mitte/Ende März unter StudIP.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-M79-II1b-2 Heldendichtung im europäischen Kontext: Der deutsche 'Laurin' und seine ost- und nordeuropäischen Bearbeitungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. GW2 A4020 (2 SWS)

Die Geschichte vom Zwergenkönig Laurin, seinem Rosengarten und seinen Kämpfen mit Dietrich von Bern und dessen Helden gehört bis in die Frühe Neuzeit hinein zu den „Bestsellern“ vormoderner deutscher Literatur. Darüber hinaus ist der ‚Laurin‘ eines der wenigen Beispiele für die europäische Ausstrahlung der (sonst ja überwiegend rezeptiven) deutschen Literatur des Mittelalters: Es gibt tschechische, dänische und färöische Bearbeitungen, die seit kurzem auch in Übersetzung zur Verfügung stehen.
Im Seminar sollen diese ost- und nordeuropäischen Bearbeitungen mit dem deutschen Ausgangstext verglichen werden. Es geht dabei auch um Figuren- bzw. Heldenkonzeptionen und um Gewalt und Gewaltverzicht.


Programm und Literaturhinweise werden voraussichtlich bis März über StudIP bereitgestellt.
Textgrundlage (bitte anschaffen!): Laurin. Hg. von Hendrikje Hartung, Jan K. Hon, Florian Kragl und Ulf Timmermann. Stuttgart 2016 (Relectiones 4).

Studienleistung (obligatorisch für alle): regelmäßige und aktive Mitarbeit; Sitzungsmitgestaltung bzw. Kurzreferat

Modulprüfung (nur in einer der beiden Veranstaltungen des jeweiligen Moduls):
MA II1b: große Hausarbeit (in einem der drei Module der Spezialisierungsphase des Master Germanistik mündliche Prüfung möglich)
BA A4: große Hausarbeit

Prof. Dr. Elisabeth Lienert
10-M79-II1c-1 Medea, Judith, Kriemhild. Vormoderne Mythen weiblicher Gewalt [AL]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 SFG 1040 (2 SWS)

Die Vorlesung behandelt exemplarisch antike, biblische und mittelalterliche Figurationen weiblicher Gewalt. Im Zentrum stehen Medea – die Zauberin, betrogene Ehefrau und (Kinds-?)Mörderin; Judith – Gottes Werkzeug bei der Tötung des Feindes; Kriemhild – höfische Liebende und abgründige Rächerin. Dabei geht es um das immer prekäre Verhältnis von Gewalt und Weiblichkeit, um Texte und Entstehungskontexte und um Grundlinien der mittelalterlichen Rezeption der antiken und biblischen Erzählungen ebenso wie der neuzeitlichen Rezeption der genannten vormodernen Frauenfiguren.

Programm und Literaturhinweise werden voraussichtlich im März über StudIP bereitgestellt.

Studienleistung (obligatorisch für alle, die CPs erwerben wollen): Essay

Modulprüfung (nur in einer der beiden Veranstaltungen des jeweiligen Moduls): mündliche Prüfung oder (große oder kleine) Hausarbeit, je nach Modul (siehe Modulbeschreibungen MA II1c; MEd A17; MEd A14; BA A14; BA A4; TnL Profilmodul Literatur)

Prof. Dr. Elisabeth Lienert

B11 Historische Sprachwissenschaft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Ute Siewerts, Kontakt: siewerts@uni-bremen.de

Das Modul "B11 Historische Sprachwissenschaft" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Klausur (90 Minuten) oder muendlichen Pruefung zu einer der beiden Einzelveranstaltungen ab.
Ausnahmsweise gibt es hier ein Angebot im WiSe 2017/18; das Modul kann im Sommersemester 2018 vervollständigt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-B11-1 Schrift und Schreibsprache in frühen Drucken

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby
10-79-4-B11-2 Mittelhochdeutsch für Mediävisten und andere interessierte Hörer

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW1 A0010 (2 SWS)

In diesem Kurs werden vorrangig Grundfertigkeiten in der Übersetzung des Mittelhochdeutschen systematisch geübt, die das Lesen und Verstehen deutscher Texte des Mittelalters erleichtern sollen. Außerdem werden im close reading sprach- und kulturhistorische Informationen zum Sprachstand, zur Überlieferung der deutschen Literatur des Mittelalters, zur mittelalterlich-christlichen Hermeneutik sowie Grundwissen zur höfischen Epik und Lyrik vermittelt.
Der Kurs ist besonders geeignet für Studierende, die das im Wintersemester in der Einführung in die Sprachstufen des Deutschen gewonnene Wissen vertiefen wollen. Es werden allerdings in diesem Kurs keine Hausarbeiten geschrieben, sodass Studierende sich darauf einstellen müssen, in ihrem zweiten Seminar im B 11 diese Leistung zu erbringen.

Dr. Maryvonne Hagby
10-M79-II1b-1 Fremdwörter und die fremde Sprache in der mittelhochdeutschen Großepik am Beispiel von Wolframs 'Willehalm'

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby (LB)

A13 Literaturwissenschaft: Projekt: 'Materialität und Medialität der Literatur' Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: talthaus@uni-bremen.de

Das Modul "A13 Literaturwissenschaft: Projekt 'Materialität und Medialität der Literatur' " findet regelmaessig im Sommersemester statt; es besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer kleinen Hausarbeit oder muendlichen Pruefung im Zusammenhang mit einer der beiden Veranstaltungen ab.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-A13-1 Gumbrechts Thesen zur "Materialität der Kommunikation" und die Gegenwartsliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 IW3 0200 (2 SWS)

Hans Ulrich Gumbrecht hat in den 1980er Jahren mit seiner Frage, welche Bedeutung die materielle Seite der Kommunikation für die Kommunikationsprozesse u.a. in der Literatur hat, eine wesentliche Debatte angestoßen. Vor einigen Jahren hat er mit der Frage nach der Präsenz in der Kultur und in der Literatur auf diese erste Debatte Bezug explizit genommen, um sie zu aktualisieren. Die materielle Präsenz und die räumliche Präsenz der Werke, die literarischen Strategien, diese Präsenz in die Darstellung und die Aussagen der Werke zu integrieren und ihre Konsequenzen für die Interpretation der Texte sollen im Mittelpunkt des Seminars stehen.
Ziel des Seminars ist es, auf der Basis theoretischer Ansätze Anregungen für Forschungsanliegen in diesem Bereich zu geben oder bestehende Projektpläne in ihrer Ausführung zu begleiten. Deshalb sollen in seiner ersten Phase des Seminars die grundlegenden Thesen Gumbrechts gemeinsam diskutiert werden. In einem zweiten Teil soll dann an praktischen Beispielen gearbeitet werden. Hier öffnet sich das Arbeitsfeld für die Vorschläge und die Projekte der Studierenden.
Mögliche Themenfelder: Künstlerbücher, Popliteratur, Collagen, Hypertexte, Vernetzungen von Literatur, Fragen der Performanz und der Inszenierung von Texten auf allen Ebenen.
Die theoretische Grundlage bilden:
Hans Ulrich Gumbrecht Hg.: Die Materialität der Kommunikation, Frankfurt a.M. 1995.
Hans Ulrich Gumbrecht: Präsenz, Berlin 2012.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-4-A13-2 Distributionen des Anderen. Alte Medien vs. Neue Medien

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. GW1 A0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 06.07.17 10:00 - 11:00 GW2 B1632
Di 11.07.17 10:00 - 11:00 GW2 B1216
Mi 12.07.17 11:00 - 14:00 GW2 B1216
Do 13.07.17 10:00 - 12:00 GW2 B1216
Dr. Hans Rudolf Wahl
10-79-4-A13-3 Visuelle und digitale Poesie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 IW3 0200

In den 1950er und 1960er Jahren entstand in Deutschland und Brasilien, aber auch in anderen europäischen Ländern, in Nordamerika und in Japan, die Konkrete Poesie. Ihre Vertreter forderten künstlerische Reduktion und Vereinfachung im Umgang mit Sprache und Schrift, um so eine Rückbindung der Dichtung an die gesellschaftliche Lebenswelt zu erreichen und überdies inter- bzw. übernational wirken zu können. Die Werke der Konkreten Poesie sollten überschaubar und nachvollziehbar, dabei heiter und provozierend, rätselhaft und poetisch sein. Hinzu kam ein sprach- und gesellschaftskritischer Gestus.
Die Visuelle Poesie, die im Zuge der Entwicklung der Konkreten Poesie entstand, rückt die sinnliche und oft widersprüchliche Anschauungsebene sprachlicher Zeichen und nonverbaler Zeichencodes stärker ins Zentrum. Man spricht auch von „seh-texten“, „text-bildern“ oder „bild-texten“, die die LeserInnen (bzw. BetrachterInnen) zu „denk-spielen“, so Eugen Gomringer, einladen. Im Seminar gilt es zu untersuchen, wie durch die Betonung der Materialität der Zeichen und der Intermedialität der Herangehensweise ein Anspruch auf künstlerische Vielschichtigkeit und übernationalen Verständlichkeit der Visuellen Poesie erreicht werden soll.
Die durch die technisch-digitale Entwicklung seit den 1970er Jahren beförderte computerbasierte Dichtkunst erhielt ihre entscheidenden Impulse von der Visuellen Poesie. Hier entstanden durch die Dynamisierung von Schrift und Bild neuartige, oft auch ironische und die Nutzer mit einbeziehende Spielräume. Der Versuch, technisch-digitale Möglichkeiten auszuschöpfen, hat in den letzten Jahrzehnten zahlreiche sehr unterschiedliche und oft überraschend originelle sprachlich-visuelle Kunstwerke entstehen lassen.
Im Seminar wird die Geschichte der Konkreten und Visuellen Poesie sowie die Entwicklung der Digitalen Poesie bis heute behandelt. Die theoretischen Grundlagen der genannten Traditionen und Strömungen sollen analysiert sowie die bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler anhand zahlreicher Beispiele kennen gelernt werden.
Es empfiehlt sich, die Reclam-Bände „Konkrete Poesie“ (Nr. 9350) und „Visuelle Poesie“ (Nr. 9351) anzuschaffen; eventuell auch „Poetische Sprachspiele. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ (Nr. 18238). Ein ausführliches Literaturverzeichnis findet sich bis spätestens Mitte März auf stud.ip; ebenso das vorläufige Seminarprogramm.
Das Wahlpflichtmodul A13 „Literaturwissenschaft: Projekt Materialität und Medialität“ besteht aus zwei verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS (6 CP). Es schließt mit einer kleinen Hausarbeit oder mündlichen Prüfung im Zusammenhang mit einer der beiden Veranstaltungen ab.

Ina Düking (LB)
10-79-4-B11-1 Schrift und Schreibsprache in frühen Drucken

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby

A14 Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
(fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich vstollberg@uni-bremen.de)

Das Wahlpflichtmodul Literatur des Mittelalters und der Fruehen Neuzeit vertieft das literaturgeschichtliche Studium im Bereich der vormodernen Literatur (8. – 16. Jahrhundert) und ihrer Rezeption. Es wird regelmaessig im Winter- und im Sommersemester angeboten.
Das Modul besteht aus zwei verpflichtenden Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 4 SWS.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-A14-1 Reineke-Rezeption

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-II1c-1 Medea, Judith, Kriemhild. Vormoderne Mythen weiblicher Gewalt [AL]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 SFG 1040 (2 SWS)

Die Vorlesung behandelt exemplarisch antike, biblische und mittelalterliche Figurationen weiblicher Gewalt. Im Zentrum stehen Medea – die Zauberin, betrogene Ehefrau und (Kinds-?)Mörderin; Judith – Gottes Werkzeug bei der Tötung des Feindes; Kriemhild – höfische Liebende und abgründige Rächerin. Dabei geht es um das immer prekäre Verhältnis von Gewalt und Weiblichkeit, um Texte und Entstehungskontexte und um Grundlinien der mittelalterlichen Rezeption der antiken und biblischen Erzählungen ebenso wie der neuzeitlichen Rezeption der genannten vormodernen Frauenfiguren.

Programm und Literaturhinweise werden voraussichtlich im März über StudIP bereitgestellt.

Studienleistung (obligatorisch für alle, die CPs erwerben wollen): Essay

Modulprüfung (nur in einer der beiden Veranstaltungen des jeweiligen Moduls): mündliche Prüfung oder (große oder kleine) Hausarbeit, je nach Modul (siehe Modulbeschreibungen MA II1c; MEd A17; MEd A14; BA A14; BA A4; TnL Profilmodul Literatur)

Prof. Dr. Elisabeth Lienert

C Niederdeutsche Sprache, Literatur und Kultur Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Kontakt: iwarnke@ins-bremen.de

Das Modul C kann im Wintersemester 17/18 nicht angeboten werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-C-1 Dialekte, Regionalsprachen, Minderheitensprachen: Zur Areallinguistik Deutschlands

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. MZH 1380/1400 (2 SWS)
Reinhard Goltz (LB)
10-79-4-C-2 Niederdeutsche Sprache und Kultur und ihre Rolle in aktuellen Bildungskonzepten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1 B0080 (2 SWS)
Christiane Ehlers (LB)

D2 Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis (DaZ/ DaF) Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Nicole Marx, Kontakt: nmarx@uni-bremen.de.

Das Modul "D2 Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis (DaZ/DaF)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Klausur (90 Minuten), einer muendlichen Pruefung oder mittleren Hausarbeit ab.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-2-D2-1 Sprachliche und schulische Integration von neu zugewanderten Schülern, Fokus: Sekundarstufe I

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, deren Schullaufbahn nicht im deutschen Schulsystem begonnen hat, werden im DaZ-Kontext als Seiteneinsteiger bezeichnet. Die Sprachförderung für diese sehr heterogene Lernergruppe ist abhängig vom Bundesland. In Bremen wurden sog. Vorkurse für die schulische Erstversorgung etabliert, die einen sukzessiven Übergang in den Regelunterricht umfassen. Die Besonderheiten des späten Zweitspracherwerbs sowie die hiesige Konzeption und Umsetzung der schulischen und sprachlichen Integration v.a. in der Sekundarstufe I sollen im Fokus des Seminars stehen. Schlaglichter werden dabei auf Möglichkeiten der Sprachstandsdiagnose sowie der Anschlussförderung im Regelunterricht geworfen.

Christian Gill
10-79-2-D2-2 Argumentatives Schreiben in sprachlich heterogenen Gruppen in der Sek. II

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Seminarbeschreibung:
Argumentatives Schreiben stellt in der gymnasialen Oberstufe durch seine fächerübergreifenden und wissenschaftspropädeutischen Eigenschaften eine Schlüssel-kompetenz dar. Die Rezeption und Produktion argumentativer Texte verlangt ein hohes Maß an Sprachwissen und kognitiver Verarbeitung. Jedoch werden argumentativ-schriftsprachliche Kompetenzen oft nur implizit vermittelt, was nicht nur Schülerinnen und Schülern (SuS) mit nichtdeutscher Familiensprache vor besondere Herausforderung stellt.
Das Seminar hat zum Ziel die Eigenschaften guter argumentativer Texte im Fach Deutsch sowie die vorhandenen, argumentativ-schriftsprachlichen Kompetenzen innerhalb heterogener Lern-gruppen zu ermitteln. Anhand von Schülertextanalysen werden konkrete Probleme in Textpro-dukten diskutiert sowie die Frage, ob und wenn ja, welche Differenzen zwischen SuS mit nicht-deutscher Familiensprache und SuS mit deutscher Familiensprache feststellbar sind. Anschlie-ßend werden mögliche didaktische Konsequenzen erarbeitet.

Britta-Katharina Ehrig, M.Ed.
10-79-2-D2-3 Lehrwerkanalyse und Materialentwicklung für den sprachsensiblen Fachunterricht in der Grundschule und Sek I

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 B1580
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SH D1020 (2 SWS)

Seminarbeschreibung:
Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, wie man Unter-richt mit Berücksichtigung von Schüler_innen mit Deutsch als Zweitsprache effektiv und ab-wechslungsreich planen kann. Der Fokus liegt hierbei sowohl auf den sprachenpolitischen Rahmenbedingungen als auch auf schulinternen Faktoren. Folgende Fragen sollen u.a. disku-tiert werden:
- Welche aktuellen Lehrwerke in Deutsch als Zweitsprache gibt es, was sind ihre Bestand-teile und was ist ihre Funktion?
- Wie kann ich bestehende Materialien im Regelunterricht einsetzen?
- Gibt es curriculare Vorgaben und Standards für Deutsch als Zweitsprache?
- Wie können die Lernenden vorgegebene Lernziele erreichen?

Dr. Anne Gadow
10-79-2-D2-4 Sprachdiagnostik und Fördermethoden in der mehrsprachigen Grundschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. SFG 0150 (4 SWS)

Im Rahmen dieses Seminars kann das gesamte D2-Modul studiert werden. Die Veranstaltung findet Di 10 - 12 Uhr, sowie im Block statt:
21. - 22. 04., 9 - 15 Uhr und 09. - 10.06., 9 - 15 Uhr.

Seminarbeschreibung:
Zumindest theoretisch sollen Lehrpersonen bei der Vermittlung von Fachkompetenzen auch die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Schüler_innen berücksichtigen. Praktisch können sich aus diesem Anspruch zahlreiche Fragen ergeben: Welche Verfahren wende ich an, um den (zweit-)sprachlichen Kenntnisstand meiner Schüler_innen zu diagnosti-zieren? Wie interpretiere ich das Ergebnis und welche Förderung schließt hieran an? Inwiefern kann ich Schüler_innen sprachlich unterstützen, damit sie die fachlichen Anforderungen bewältigen können? In diesem Seminar soll die Diagnostik und Förderung von Deutsch als Zweitsprache im Hinblick auf die Fächer in der Grundschule diskutiert werden.

Dr. Anne Gadow

FD1 Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch (Sekundarstufen) Pflichtmodul 9 CP / 6 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: kepser@uni-bremen.de schallenberger@uni-bremen.de

Das Modul "FD1 Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch (Sekundarstufen)" besteht aus 3 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet im Winter- und im Sommersemester statt. Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD1.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-FD1-1 Einführung in die Fachdidaktik (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 24.07.17 15:00 - 18:00 GW2 B2880
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-4-FD1-2 Einführung in die Fachdidaktik (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 B2900 (2 SWS)

In dieser Einführungsveranstaltung werden wir uns vorwiegend mit Aspekten der Sprachdidaktik und Literaturdidaktik als - neben der Mediendidaktik - Hauptgegenstandsfeldern der Fachdidaktik Deutsch beschäftigen. Im Einzelnen rückt zunächst eine Bestimmung der Fachdidaktik als „eingreifende Kulturwissenschaft“ (Kepser) in den Blick. Wir werden einen „Denkrahmen für den Sprachunterricht“ aufspannen sowie „Ziele, Inhalte und Kompetenzen des Sprachunterrichts“ bestimmen. Es folgt eine Thematisierung der Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Richtig schreiben“ und „Sprache und Sprachgebrauch reflektieren“, bevor wir „Kompetenzen und literarische Sozialisation“ untersuchen. Nicht zuletzt wenden wir uns den gattungsgeprägten Bereichen epische, lyrische und dramatische Texte im Deutschunterricht zu.

Es wird aktive Mitarbeit im Seminar erwartet. Zu Beginn des Semesters gibt es einen detaillierten Veranstaltungsplan, auch mit Literaturhinweisen. Das Seminar schließt mit einer Klausur zum Leistungsnachweis.

Diese Einführungsveranstaltung richtet sich als einführende Veranstaltung v.a. an Studierende im Modul FD 1 „Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch“ und an Masterstudierende im Modul PR I. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf voraussichtlich 45.

Achtung: Verbindliche Anmeldung für das Seminar bitte unter www.studip.de!

Dr. Stefan Schallenberger
10-79-4-FD1-3 Einführung in die Mediendidaktik (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 GW1 A0150 (2 SWS)

Deutsch zu unterrichten, bedeutet immer auch mit Medien und über Medien zu lehren. Neben der Sprach- und Literaturdidaktik wird die Mediendidaktik als integraler Gegenstandsbereich der Deutschdidaktik betrachtet. Das Einführungsseminar gibt zunächst einen Überblick über theoretische Grundlagen der Mediendidaktik (z.B. Medienbegriff, Medienkompetenzmodelle) und wendet sich dann den praktischen Nutzungsmöglichkeiten von Medien im Deutschunterricht zu, indem verschiedene Einzelmedien aus fachdidaktischer Perspektive in den Blick genommen werden: Dafür werden jeweils exemplarische Unterrichtsmodelle vorgestellt, sofern möglich auch ausprobiert und diskutiert. Thematisiert werden sollen u.a. Zeitungstexte, Comics & Graphic Novels (Bereich Printmedien), Hörbücher & Hörspiele (Bereich akustische Medien), Literaturverfilmungen & Serien (Bereich audiovisuelle Medien) sowie als Beispiel für eine integrierende Perspektive Webseiten und Computerspiele, die heutzutage Fähigkeiten in ganz unterschiedlichen Kompetenzbereichen erfordern können.
Die Veranstaltung setzt aktive Mitarbeit voraus: Es wird regelmäßig kleinere praktische Aufgaben geben, die im Rahmen von Kleingruppen zu bearbeiten sind. Das Seminar schließt mit einer Klausur zum Leistungsnachweis.
Die Veranstaltung richtet sich als Einführung vorwiegend an Studierende im Modul FD 1 „Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch“. Die Teilnehmerzahl ist voraussichtlich auf 45 begrenzt.
Achtung: Verbindliche Anmeldung für das Seminar bitte unter www.studip.de!
Folgende Publikation wird zur Anschaffung empfohlen: Frederking, Volker; Krommer, Axel; Maiwald, Klaus (2012): Mediendidaktik Deutsch. Eine Einführung. 2. neu bearbeitete und erw. Aufl. Berlin: Erich Schmidt.

Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-4-FD1-4 Einführung in die Mediendidaktik (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Mediendidaktik ist neben den klassischen Bereichen Sprachdidaktik und Literaturdidaktik ein jüngeres, drittes Gegenstandsfeld der Deutschdidaktik. In dieser einführenden Veranstaltung wollen wir uns mit theoretischen Grundlagen und praktischen Nutzungsmöglichkeiten von Medien im Deutschunterricht beschäftigen. Thematisiert werden sowohl Medientheorie als auch der Medienbegriff, die Mediengeschichte soll in den Blick geraten und medienpädagogische Grundlagen wie fachspezifische mediendidaktische Konzeptionen sollen diskutiert werden. Darüber hinaus wenden wir uns den konkreten mediendidaktischen Handlungsfeldern, d.h. den Möglichkeiten auditiver, visueller, audiovisueller und synästhetischer Medien im Deutschunterricht zu.

Es wird aktive Mitarbeit im Seminar erwartet. Zu Beginn des Semesters gibt es einen detaillierten Veranstaltungsplan. Das Seminar schließt mit einer Klausur zum Leistungsnachweis.

Dieses Seminar richtet sich als einführende mediendidaktische Veranstaltung vor allem
an Studierende im Modul FD 1 „Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch“. Die Teilnehmerzahl ist voraussichtlich auf 45 begrenzt.

Achtung: Verbindliche Anmeldung für das Seminar bitte unter www.studip.de!

Dr. Stefan Schallenberger
10-79-4-FD1-5 Lese- und Schreibdidaktik (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Was bedeutet Lesen? Was Lesekompetenz? Welche Faktoren determinieren die Lesekompetenz? Diese – spätestens mit PISA herausgestellten – Aspekte stehen im Zentrum erster Überlegungen des Seminars.
Schreiben – ein zweiter wichtiger Bereich des DU – gehört selbstverständlich zur Tradition des Deutschunterrichts dazu. Doch was gehört dazu, ein guter Schreiber zu sein und vor allem zu werden? Umgekehrt gefragt: wie kann Schreiben sinnvoll unterwiesen werden? Und welche Bedeutung gewinnt das Schreiben für den Produzenten? In dieser Veranstaltung werden wir uns zunächst einen diachronen Überblick über die Didaktik des Schreibens verschaffen. Im Sinne einer Wendung weg vom Schreibprodukt hin zum Schreibprozess können dann neuere Schreibprozess- und Schreibentwicklungsmodelle untersucht werden. Ein Blick auf den aktuellen systematischen Umgang mit dem Schreiben offenbart, dass (nach wie vor?) bestimmte Textsorten wie Erzählen, Beschreiben oder Erörtern, Schildern, Berichten oder Interpretieren im Zentrum schulunterrichtlichen Arbeitens stehen. Darüber hinaus bereichern auch Ansätze zum freien oder zum kreativen Schreiben die Angebotspalette. Im Sinne einer Dreischrittigkeit des Schreibprozesses - Planen, Formulieren, Überarbeiten - aber auch im Sinne einer Dreigliedrigkeit der didaktischen Modellierung - Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen - wollen wir gemeinsam eigene Schreibversuche mit weiteren dazugehörigen Operationen durchführen, um Schreibkompetenz, Diagnosekompetenz sowie Beurteilungskompetenz zu schulen.
Ein Portfolio dokumentiert die im Seminar geleistete Auseinandersetzung.

Es wird die Mitgestaltung des Seminars erwartet. Zu Beginn des Semesters gibt es einen detaillierten Veranstaltungsplan.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im Modul PR I und vor allem im Modul FD 1. Sie kann parallel zur „Einführung in die Fachdidaktik“ besucht werden und ist ausgerichtet auf maximal 20 TeilnehmerInnen.

Achtung: Verbindliche Anmeldung für das Seminar bitte unter www.studip.de!

Dr. Stefan Schallenberger
10-79-4-FD1-7 Lese- und Schreibdidaktik (c)

Seminar

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 11:30 - 14:00 Extern LIS, Am Weidedamm, Bremen
Fr 28.04.17 09:00 - 18:00 Extern LIS, Am Weidedamm, Bremen
Mi 17.05.17 11:30 - 14:00 Extern LIS, Am Weidedamm, Bremen
Fr 23.06.17 09:00 - 18:00 Extern LIS, Am Weidedamm, Bremen

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Landesinstitutes für Schule (LIS), Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt.

Mona Bektesi (LB, LIS)

FD2 Praxisorientierte Elemente Deutsch Pflichtmodul 3 CP / 2 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Stefan Schallenberger in Verbindung mit Prof. Dr. Matthis Kepser, Kontakt: schallenberger@uni-bremen.de kepser@uni-bremen.de

Das Modul "FD2 Praxisorientierte Elemente Deutsch" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 1 SWS sowie dem Schulpraktikum. Es findet im Winter- und im Sommersemester statt. Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD2.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-5-FD2-1 Praxisorientierte Elemente [Nachbereitung] (a)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:15 - 17:45 SH D1020 (1 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-5-FD2-2 Praxisorientierte Elemente [Nachbereitung] (b)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:15 - 17:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (1 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-5-FD2-3 Praxisorientierte Elemente [Nachbereitung] (c)

Seminar

Einzeltermine:
Mi 15.03.17 - Do 16.03.17 (Mi, Do) 10:00 - 16:30 GW2 B1170

Die Veranstaltung dient der Auswertung des ‚kleinen’ Schulpraktikums, das in der vorlesungsfreien Zeit absolviert wurde. Ausgehend von ihren Verlaufsplänen zu den in der Schule durchgeführten Unterrichtsstunden sowie der dazugehörigen Verlaufsdokumentation (Video- bzw. Audioaufzeichnung oder schriftliches Protokoll) haben die Studierenden in der Seminargruppe die Gelegenheit, unter Anleitung ihre Unterrichtplanung fachdidaktisch zu begründen, ihr eigenes Unterrichtsverhalten und ihre Interaktion mit den SchülerInnen zu rekapitulieren und mit Blick auf Stärken und Optimierungsbedarf zu reflektieren. Lehrkompetenz wird in dieser Veranstaltung unter zwei Perspektiven in den Fokus genommen: Die TeilnehmerInnen stehen als Durchführende von Unterricht einerseits vor der Aufgabe einer kritisch-reflexiven Selbstbeobachtung. Bei der Beurteilung des Unterrichts der KommilitonInnen sind sie außerdem als kollegiale und kritisch-konstruktive BeraterInnen gefragt.
Bitte beachten Sie: Das Seminar ist teilnehmerbegrenzt. Die Veranstalter behalten sich daher vor, ggf. auf Parallelveranstaltungen umzuverteilen.

Dr. Lisa Schüler
10-79-5-FD2-4 Praxisorientierte Elemente [Nachbereitung] (d)

Seminar

Einzeltermine:
Do 13.07.17 - Fr 14.07.17 (Do, Fr) 11:00 - 16:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Matthis Kepser
Mona Bektesi (LB, LIS)
10-79-5-FD2-5 Praxisorientierte Elemente [Nachbereitung] (e)

Seminar

Einzeltermine:
Do 13.07.17 10:00 - 15:30 GW2 B1410
Fr 14.07.17 10:00 - 15:30 GW2 B2890
Dr. Stefan Schallenberger
10-79-5-FD2-6 Praxisorientierte Elemente [Nachbereitung] (f)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
So 11.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Prof. Dr. Matthis Kepser

GR4 Deutsch als Zweitsprache (mit Kontrastsprache) Pflichtmodul 9 CP / 6 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Anne Gadow, Kontakt: agadow@uni-bremen.de

Das Modul "GR4 Deutsch als Zweitsprache (mit Kontrastsprache)" besteht aus 3 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet im Sommer- (nur Kontrastsprache) und im Wintersemester (Vorlesung und vertiefendes Seminar) statt. Die Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR4.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-4-GR4-1 Kontrastsprache Türkisch (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Seminarbeschreibung:
In dieser Veranstaltung werden zunächst die systemimmanenten Eigenschaften und typischen morpho-syntaktischen Strukturen des Türkischen vermittelt und jeweils mit den äquivalenten Konstruktionen des Deutschen verglichen und diskutiert. Die Vermittlung erfolgt anhand eines Lehrbuches (Langenscheidts Praktisches Türkisch/ Verfasser Özgür Savaşçı). Es wird dadurch auch die Erfahrung von Lernschwierigkeiten anhand eines so stark differierenden Sprachsystems wie dem Türkischen vermittelt. Kontrastiert werden nicht nur Strukturen, sondern auch die Funktionen der grammatischen Kategorien und deren komplizierte Verwendungszwecke. Insgesamt wird versucht, die vorher gelernten lingu-istischen Kategorien zu ergänzen bzw. anzuwenden und durch Kontrastierung mit den Struk-turen aus dem Türkischen (bspw. Präsens vs. Aorist, Nebensatz vs. Konverb, Präposition vs. Postposition etc.) zu festigen. Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, mit relevanten Begriffen der Linguistik ein Instrumentarium zu entwickeln, das den TeilnehmerInnen im Beruf unter-schiedliche Sprachanalysen ermöglichen soll.

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-4-GR4-2 Kontrastsprache Türkisch (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SH D1020 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)

Seminarbeschreibung:
In dieser Veranstaltung werden zunächst die systemimmanenten Eigenschaften und typischen morpho-syntaktischen Strukturen des Türkischen vermittelt und jeweils mit den äquivalenten Konstruktionen des Deutschen verglichen und diskutiert. Die Vermittlung erfolgt anhand eines Lehrbuches (Langenscheidts Praktisches Türkisch/ Verfasser Özgür Savaşçı). Es wird dadurch auch die Erfahrung von Lernschwierigkeiten anhand eines so stark differierenden Sprachsystems wie dem Türkischen vermittelt. Kontrastiert werden nicht nur Strukturen, sondern auch die Funktionen der grammatischen Kategorien und deren komplizierte Verwendungszwecke. Insgesamt wird versucht, die vorher gelernten lingu-istischen Kategorien zu ergänzen bzw. anzuwenden und durch Kontrastierung mit den Struk-turen aus dem Türkischen (bspw. Präsens vs. Aorist, Nebensatz vs. Konverb, Präposition vs. Postposition etc.) zu festigen. Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, mit relevanten Begriffen der Linguistik ein Instrumentarium zu entwickeln, das den TeilnehmerInnen im Beruf unter-schiedliche Sprachanalysen ermöglichen soll.

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-4-GR4-3 Kontrastsprache Türkisch (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)

Seminarbeschreibung:
In dieser Veranstaltung werden zunächst die systemimmanenten Eigenschaften und typischen morpho-syntaktischen Strukturen des Türkischen vermittelt und jeweils mit den äquivalenten Konstruktionen des Deutschen verglichen und diskutiert. Die Vermittlung erfolgt anhand eines Lehrbuches (Langenscheidts Praktisches Türkisch/ Verfasser Özgür Savaşçı). Es wird dadurch auch die Erfahrung von Lernschwierigkeiten anhand eines so stark differierenden Sprachsystems wie dem Türkischen vermittelt. Kontrastiert werden nicht nur Strukturen, sondern auch die Funktionen der grammatischen Kategorien und deren komplizierte Verwendungszwecke. Insgesamt wird versucht, die vorher gelernten lingu-istischen Kategorien zu ergänzen bzw. anzuwenden und durch Kontrastierung mit den Struk-turen aus dem Türkischen (bspw. Präsens vs. Aorist, Nebensatz vs. Konverb, Präposition vs. Postposition etc.) zu festigen. Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, mit relevanten Begriffen der Linguistik ein Instrumentarium zu entwickeln, das den TeilnehmerInnen im Beruf unter-schiedliche Sprachanalysen ermöglichen soll.

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-4-GR4-4 Kontrastsprache Russisch

Seminar

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 16:00 GW2 B2880
Mo 10.07.17 09:15 - 16:00 SFG 1020
Di 11.07.17 09:15 - 16:00 GW2 B2880
Do 13.07.17 09:15 - 16:00 GW2 B2880
Mi 19.07.17 10:15 - 12:00 GW2 B2880

Die Veranstaltung Kontrastsprache Russisch wendet sich an Studierende des Faches Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache, die Einblicke in Bau und Funktionsweise einer in der Bundesrepublik Deutschland häufig vertretenen Migrantensprache gewinnen wollen. Der Kurs wendet sich aber ebenso an Sprachinteressierte, die mit dem Russischen einen wichtigen Vertreter der slawischen Sprachfamilie näher kennenlernen möchten.
Anhand des Lehrbuchs „Kljutschi 1“ von Ludmila Sokolova und Heiner Zeller wollen wir versuchen, den Bau der russischen Sprache in den Bereichen Lautung und Schreibung,, Morphologie, Syntax und Wortbildung genauer zu betrachten.
Dabei werden Aspekte des kontrastiven Vergleichs der russischen und der deutschen Sprache eine wichtige Rolle spielen.

Dr. Claudia Happe

GR5 Vertiefung Literatur (professionsbezogen) Pflichtmodul (im „großen“ Fach) / Wahlpflichtmodul (im „kleinen“ Fach) 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Tobias Kurwinkel, Kontakt: kurwinkel@uni-bremen.de

Das Modul "GR5 Vertiefung Literatur (professionsbezogen)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Praesentation oder kleinen Hausarbeit im Zusammenhang mit einer der beiden Lehrveranstaltungen ab.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-5-GR5-01 Das Buch-im-Buch-Motiv

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Tobias Kurwinkel
10-79-5-GR5-02 Der Kinder- und Jugendfilm der 90er Jahre

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 GW2 B3850
Fr 30.06.17 12:00 - 19:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 01.07.17 12:00 - 19:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
So 02.07.17 12:00 - 19:00 GW2 B2890
Dr. Tobias Kurwinkel
10-79-5-GR5-03 Andreas Steinhöfel

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW1 B0080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 07.07.17 12:00 - 18:00 SFG 1040

Andreas Steinhöfel tritt in seinem Selbstverständnis als Autor für eine Kinder- und Jugendliteratur an, die sich, neben ihrer Klassifizierung für die genannte Zielgruppe, „in erster Linie als Literatur“ auszeichnet.
Seine Werke, wie etwa der Erstlingsroman „Dirk und ich“, der Coming-of-Age Roman „Die Mitte der Welt“ oder die Kinderkrimis der „Rico, Oskar…“-Trilogie werden dabei nicht nur von einem breiten Publikum rezipiert: Auch die Kritik äußert sich weitgehend positiv, viele seiner Titel zählen zum Schulkanon und ebenfalls der literaturwissenschaftliche Betrieb beschäftigt sich eingehend mit seinem Ouevre.
Im Seminar soll unter anderem Fragestellungen wie folgende nachgegangen werden:
Welche Themen verhandelt eine Kinder- und Jugendliteratur, die sich nicht in erster Linie als Themenliteratur verstanden wissen will? Wie reflektiert der Autor seine Rolle im Handlungsfeld? Welche Ästhetik und Poetik zeichnet das Werk Steinhöfels aus? Und: Welche Motive und Konzepte lassen sich in seinen Büchern nachvollziehen?
Neben ausgewählten Büchern und Erzählungen Steinhöfels bilden vor allen Dingen seine Bielefelder Poetikvorlesungen die Grundlage für eine Diskussion genannter und weiterer Fragen.

Sabrina Tietjen, M.Ed. (LB)
10-79-5-GR5-04 Von "Harry Potter" bis "King's Quest": Erzählen in Kinder- und Jugendmedien

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Kinder- und Jugendmedien wie z. B. (Bilder-)Bücher oder Filme haben gemeinsam, dass sie ihren RezipientInnen Geschichten erzählen. Die Erzähltheorie liefert Konzepte und Werkzeuge, mit deren Hilfe wir diese erzählenden Medien verstehen lernen und für wissenschaftliche sowie unterrichtspraktische Zwecke nutzbar machen können.
Gemeinsam werden wir erarbeiten, welche Elemente eine Erzählung konstituieren und wie Erzählen in ausgewählten Kinder- und Jugendmedien analysiert werden kann. Dabei wollen wir uns auch einem Medium widmen, das aus narratologischer wie deutschdidaktischer Sicht bisher kaum Beachtung gefunden hat: dem Computerspiel.

Hinweis: Wir werden uns mit Sekundärliteratur in sowohl deutscher als auch englischer Sprache beschäftigen.

Katharina Düerkop (LB)
10-79-5-GR5-05 Von Fanboys und Fangirls - Fanfiction als intertextuelles und intermediales Phänomen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 1030 (2 SWS)

Wenn sich Harry Potter in Draco Malfoy verliebt, die Geschichte der Rumtreiber um James Potter als eine Ansammlung von Briefen, Fotografien und Tagebüchern in einer virtuellen Schuhschachtel erzählt wird, die drei Musketiere in weiblicher Gestalt auftauchen oder die "Ablockalypse" im Minecraft-Universium stattfindet, sind all dies Ausdrücke desselben Phänomens: Fan-Fiction.
Im Seminar soll sich diesem Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven genähert werden. Neben intertextuellen und intermedialen Fragestellungen sollen dabei insbesondere auch narratologische Werkzeuge zur Analyse verschiedener Medien im Harry-Potter-Universum genutzt werden. Diese Analysen sollen zudem als Grundstein fungieren, um sich dem Phänomen Fan-Fiction schreibend zu nähern—sowohl wissenschaftlich als auch kreativ.

Hinweis:
Einige der im Seminar zu behandelnden Sekundärtexte sind in englischer Sprache.

Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-06 Disability im Kinder- und Jugendfilm

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (3 SWS)
wöchentlich Di 20:00 - 22:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (3 SWS)

Das zeitgenössische Kino fokussiert in hohem Maße Geschichten um Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, beispielhaft genannt seien „Vorstadtkrokodile“, „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ und „Wunder“.
In diesem Vertiefungsseminar werden wir uns auf Grundlage filmanalytischer Methoden und ausgewählter Filme mit der Darstellung von Disability im Kinder- und Jugendfilm beschäftigen. Dabei werden auch Filme untersucht, die den Umgang mit chronischen Erkrankungen und psychischen Traumata thematisieren.
Die im Rahmen des Seminars behandelten Filme beruhen auf literarischen Vorlagen – zur Sprache kommt deshalb auch auf Grundlage aktueller adaptionstheoretischer Ansätze, wie die Filme sich ihre literarischen Prätexte aneignen.

GEMEINSAMER KINOBESUCH: Vorgesehen ist ein gemeinsamer Filmbesuch: Am 20. April startet die Filmadaption von Raquel Palacios Jugendroman „Wonder“ in den Kinos.

GEMEINSAME FILMSICHTUNGEN: Im Anschluss an jede Seminarsitzung wird es im gleichen Raum Filmsichtungen von einem der Fokusfilme der folgenden Seminarsitzung geben. Die Teilnahme wird empfohlen, ist aber optional. Für die regelmäßige Teilnahme an den Filmsichtungen kann ein weiterer ECTS erteilt werden.

Filme zur Vorbereitung:
Wir werden eine Auswahl der unten genannten Filme im Detail analysieren. Zur Vorbereitung empfehle ich die Sichtung einzelner Filme.

Heidi (Alain Gsponer, 2016), Vorstadtkrokodile (Wolfgang Becker, 1977 und Christian Ditter, 2009), Und wieder spring' ich über Pfützen (Karel Kachyna, 1970), Gottes vergessene Kinder (Randa Haines, 1986), Blind (Frederik Wiseman, 1987), Gilbert Grape (Lasse Hallström, 1993), Forrest Gump (Robert Zemeckis, 1994), Jenseits der Stille (Charlotte Link, 1996), Freak the Mighty (Peter Chelsom, 1998), Die Farbe des Paradieses (Majid Majidi, 1999), Crazy (Hans-Christian Schmid, 2000), Phoebe in Wonderland (Daniel Barnz, 2008), The Perks of Being A Wallflower (Steven Chbosky, 2012), Wo die Wilden Kerle Wohnen (Spike Jonze, 2009), Mary and Max (Adam Elliot, 2009), Verstehen Sie die Béliers? (Éric Lartigau, 2014), Rico, Oskar und die Tieferschatten (Neele Vollmar, 2014), Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Josh Boone, 2014), Pferd auf dem Balkon (Hüseyin Tabak, 2014), Club der roten Bänder (TV, seit 2015), The Fundamentals of Caring (Paul Rudd, 2016) und Wunder (Steven Chbosky, 2017).

Literatur zur Vorbereitung:
  • Tobias Kurwinkel und Philipp Schmerheim: Kinder- und Jugendfilmanalyse. Konstanz: UTB, 2013. (Methodische Grundlage für das Seminar: Bitte schaffen Sie diesen Band an.)
  • Gabriele von Glasenapp: Simple Stories? Die Darstellung von Behinderung in der Kinder- und Jugendliteratur. In: kjl&m 14.3. S. 3-15. (im Stud.IP)
  • Ute Ritterfeld, Matthias R. Hastall & Alexander Röhm: Menschen mit Krankheit oder Behinderung in Film und Fernsehen: Stigmatisierung oder Sensibilisierung? In: Zeitschrift für Inklusion, [S.l.], Feb. 2015. URL http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/248

Dr. Philipp Schmerheim
10-79-5-GR5-07 Paul Maar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Paul Maar ist ein erzählerisches Multitalent: Der studierte Maler und Kunsthistoriker hat sich seit seinem kinderliterarischen Erstling „Der tätowierte Hund“ (1968) zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Kinderbuchautoren der Gegenwart entwickelt, dessen Hauptwerke – etwa die „Sams“-Reihe und die „Herr Bello“-Bücher – Teil eines umfassenden Medienverbunds geworden sind.

Maar arbeitet multimedial: Er illustriert seine Kinderromane und Bilderbücher zumeist selbst, hat Drehbücher und Skripte zu vielen Film- und Theateradaptionen seiner Werke verfasst und hat auch Computerspieladaptionen seiner Erzählungen konzipiert und illustriert. Maar steht damit stellvertretend für die zunehmend inter- und transmediale Ausrichtung der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur.

Im Rahmen des Vertiefungsseminars werden wir uns anhand aktueller Theorien der Intermedialität und Transmedialität mit dem Erzählwerk Maars vertraut machen.

Literatur zur Vorbereitung:
Imke Meyerdierks und Andreas Wicke: Maar, Paul. In: KinderundJugendmedien.de. URL http://kinderundjugendmedien.de/index.php/autoren/1415-maar-paul

Kenntnis der Hauptwerke Maars wird vorausgesetzt: „Sams“-Reihe, „Herr Bello“-Bücher, „Lippels Traum“,

Dr. Philipp Schmerheim
10-79-5-GR5-08 Defoe, Campe und Andere: Die Robinsonade in der Kinder- und Jugendliteratur

Seminar

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 11:00 - 18:00 MZH 1380/1400
So 21.05.17 11:00 - 18:00 MZH 1090
So 18.06.17 11:00 - 18:00 MZH 1090
So 25.06.17 11:00 - 18:00 MZH 1090
Dr. Hadassah Stichnothe (LB)
10-79-5-GR5-09 Kinder- und Jugendtheater

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 11:00 - 16:30 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Sa 22.04.17 11:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Fr 23.06.17 10:00 - 16:30 SFG 2010
Sa 24.06.17 10:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Johanna Tydecks (LB)
10-79-5-GR5-10 Nikolaus Heidelbach

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B2900 GW2 B1700 (2 SWS)
Dr. Tobias Kurwinkel
10-79-5-GR5-11 Märchen: Vom Feenmärchen bis zur Disney-Verfilmung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 SFG 1020 (2 SWS)
Hauke Harm Kuhlmann

Modul Bachelorarbeit, Pflichtmodul 12 (15) CP

Modulbeauftragter: Vorsitzender der Studienkommission Germanistik/Deutsch, Dr. Andreas Rothenhoefer, Kontakt: skgerm@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-6-01 Begleitkolloquium zur Abschlussarbeit (BA, MA) [Mediävistik]

Colloquium

Sie besuchen dieses Begleitseminar, wenn Sie bei mir Ihre Master- oder Bachelorarbeit schreiben (Betreuerin und Erstgutachterin). Das Begleitseminar findet vierzehntägig statt, der Termin wird in Absprache mit den Teilnehmer_innen festgelegt. Behandelt werden z.B. Themenfindung, Textauswahl, Literaturrecherche,methodisches Vorgehen, Entwicklung einer konkreten Fragestellung und alle Fragen, die Sie haben. Sie sollen im Laufe des Semesters ein kurzes Exposé Ihrer Arbeit vorstellen und vielleicht auch schon ein Kapitel der Arbeit vortragen (oder mir zu lesen geben).

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-6-02 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [Linguistik]

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 18:15 - 19:45 GW2 B3850 (1 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-6-03 Wie man eine (verdammt gute) Abschlussarbeit schreibt [KJL]

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 GW1 B0080 (1 SWS)

Die Veranstaltung begleitet Studierende bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit; das Begleitseminar will Anregungen und Hilfe bei den verschiedenen Etappen des Schreibprozesses bieten und stellt ein Forum zur Diskussion der im Entstehen begriffenen Arbeiten dar.
Hierzu präsentieren die Studierenden ihre Projekte sowohl über Stud.IP im Internet als auch im Seminar selber. An den Projekten wird partiell kollaborativ – methodisch in Form von Blended Learning – gearbeitet.

Dr. Tobias Kurwinkel
10-79-6-04 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [KJL]

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 IW3 0330 (1 SWS)

Einzeltermine:
Do 13.04.17 12:15 - 13:45 IW3 0330
Do 11.05.17 12:15 - 13:45 IW3 0330
Do 22.06.17 12:15 - 13:45 IW3 0330
Do 06.07.17 12:15 - 13:45 IW3 0330
Dr. Philipp Schmerheim
10-79-6-05 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [NL]

Colloquium

Termine:
wöchentlich Fr 16:15 - 17:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (1 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 16:15 - 17:45 GW2 B2900

Das Kolloquium findet im vierzehntägigen Rhythmus statt und verfolgt das Ziel der Prozeßgenerierung und Prozeßbegleitung für entstehende BA-Arbeiten im Bereich der neueren deutschen Literaturwissenschaft. Vorgesehen ist eine Dreiteilung der Themenfelder, auf die die Studierenden großen Einfluß nehmen sollen. Zunächst ist eine allgemeine Orientierung über rechtliche und formale Aspekte vorgesehen. In einer zweiten Phase sollen arbeitsstandbegleitend Probleme der Fragestellung, der Gliederung, der Darstellung und anderer Strategien diskutiert werden.
In einer dritten Phase sollen einzelne Arbeitsfelder (wie z.B. Literaturverfilmung, Literatur und Geschichte, Textanalyse, Methoden etc.) bearbeitet werden, die entweder grundlegend sind oder für einzelne Projektgruppen relevant sind. In die zweite und die dritte Phase soll auch die Besprechung der Exposés einbezogen werden.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-6-06 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [NL]

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 GW2 B1580 (1 SWS)
Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-6-07 Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit [NL]
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 SFG 1040 (1 SWS)

An diesem Begleitseminar kann und sollte teilnehmen, wer unter meiner Betreuung eine Bachelorarbeit anfertigt. Die Betreuungsabsprache - vor der zumindest eine erste Projektidee stehen sollte - sollte gegen Ende des Wintersemesters erfolgen oder möglichst kurz danach. Am besten kommen Sie einfach in meine Sprechstunde.

Der übliche, grobe Zeitplan für die Erstellung der Arbeit, der zudem einen problemlosen Übergang in sich anschließende Masterprogramme garantiert, ist in etwa dieser:
Vorgespräche und Betreuungsabsprache: Januar bis März
Begleitseminar mit drei Phasen (s.u.): April bis Juli
Anmeldung der Arbeit: Mai, Anfang Juni
Abgabe der Arbeit: Ende Juli bis Anfang September
Fertigstellung der Gutachten: August, September

Die Organisation und der Zeitplan für dieses Begleitseminar werden sich stark an den konkreten TeilnehmerInnen, ihren Projekt- und Zeitplänen ausrichten. Näheres klären wir in der ersten Sitzung.
Grundsätzlich werden wir uns natürlich an den in der Modulbeschreibung ausgewiesenen Phasen orientieren:
(I) Entwicklung von Themen- und Fragestellungen (wohl im April),
(II) Erstellung von Gliederungen, Strukturplänen und/oder Exposés (wohl im Mai),
(III) Begleitung der Schreibphase (wohl im Juni/Juli).

Das Modul wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen.

Für die (aktive) Teilnahme an der Veranstaltung (die als Studienleistung betrachtet wird) bekommen Sie 3 CPs, die im Bachelor Profilfach als General Studies-Punkte und die in der Lehramtsoption als Punkte im Bereich der Schlüsselqualifikationen gewertet werden (können).

Dr. Uwe Spörl
10-79-6-08 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [DaZ]

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:15 - 15:45 IW3 0210 (1 SWS)
Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-6-09 Begleitkolloquium zur Abschlussarbeit-Arbeit [BA, MA] (Mediävistik)

Colloquium

Termine nach Vereinbarung

Dr. Jana Jürgs
10-79-6-10 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [Linguistik, DaZ]

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 09:45 GW2 A4330 (1 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-6-11 Begleitkolloquium zur BA-Arbeit [NL]

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 SFG 1080 (1 SWS)
Prof. Dr. Thomas Althaus
10-M79-4-IV-1 Begleitkolloquium zur Abschlussarbeit (BA, MA) [Mediävistik]

Colloquium

Einzeltermine:
Do 06.04.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 20.04.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 27.04.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 11.05.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 18.05.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 01.06.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 15.06.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 29.06.17 12:15 - 13:45 B3375
Do 06.07.17 12:15 - 13:45 B3375

Das Seminar begleitet die Konzeption und Abfassung mediävistischer Bachelor- und Master-Arbeiten im jeweils letzten Semester Ihres BA- bzw. MA-Studiums. Sie werden unterstützt bei der Entwicklung Ihrer Themen- und Fragestellungen, der Erstellung von Gliederungen und Exposés und in der Schreibphase Ihrer Arbeit. Problemstellungen und Argumentationsgang der Arbeiten sollen in Kurzvorträgen vorgestellt und diskutiert werden.
Thematisch liegt der Schwerpunkt auf der Literatur (ggf. auch Sprache und Kultur) des Mittelalters und der frühen Neuzeit (einschließlich neuzeitlicher Mittelalterrezeption und populärem Mittelalter).

Studienleistung: Kurzvortrag.

Prof. Dr. Elisabeth Lienert

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)