Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Soziologie und Sozialforschung, M.A.

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1. Semester

Vorbereitungsmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-1-SF0-1 Vorbereitungsmodul
[Preparation course]

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Di 07.11.17 16:00 - 20:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)

1. und 2. Semesterwoche!

08-M48-1-SF0- Vorbereitungsmodul [Preparation course]

Seminar
ECTS: 3
1. und 2. Semesterwoche!

1. Woche: 16.10.2017 bis 20.10.2017

Inhalt der einzelnen Termine:
Vorstellung der Schwerpunktgebiete durch Lehrende aus dem Gebiet

Programm und Dozenten:
Mo, 16.10.2017, 16 – 18 h, Raum 3-3380 Einführung in qualitative Methoden der Sozialforschung (B. Hollstein)
Mo, 16.10.2017, 18 – 20 h, Raum 3-3380 Netzwerkforschung (R. Heiberger, M. Windzio)
Di, 17.10.2017, 18 – 20 h, Raum 3-3380 Bildung, Arbeit, soziale Wohlfahrt (O. Groh-Samberg)
Mi, 18.10.2017, 18 – 20 h, Raum 3-3380 Stadtentwicklung und Migration (M. Windzio)
Do, 19.10.2017, 16 – 18 h, Raum 3-3390 Sozialstruktur und Lebensformen (S. Drobnič, J. Huinink)
Do, 19.10.2017, 18 – 20 h, Raum 3-3390 Einführung in quantitative Methoden der Sozialforschung (U. Engel)


2. Woche: 23.10.2017 bis 07.11.2017

Quantitative Methoden
23.10.2017 Raum 3-3380 16 – 20 Uhr / gemeinsames Treffen
24.10.2017 Raum 3-3380 15 – 18 Uhr
25.10.2017 Raum 3-3380 15 – 18 Uhr
07.11.2017 Raum GW2 B 2860 16 – 20 Uhr / gemeinsames Treffen

Dozent: Miriam Reußner für quantitative Methoden


Qualitative Methoden
23.10.2017 Raum 3-3390 16 – 20 Uhr / gemeinsames Treffen
24.10.2017 Raum 3-3390 16 – 18 Uhr
25.10.2017 Raum 3-3390 16 – 18 Uhr
26.10.2017 Raum 3-3390 16 - 18 Uhr
07.11.2017 Raum GW2 B 2860 16 – 20 Uhr / gemeinsames Treffen

Dozent: Tom Töpfer für qualitative Methoden

Johannes Huinink
Prof. Dr. Uwe Engel

Einführungsmodul

SF 1-Modul: Sozialer Wandel in modernen Gesellschaften

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-1-SF1-1 Sozialer Wandel in modernen Gesellschaften
[Social Change in modern Societies]

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

VA-Beginn in der 3. Semesterwoche!

Sozialer Wandel in modernen Gesellschaften
Gegenstand des Seminars sind theoretische Analysewerkzeuge und ihre Anwendung auf empirische Phänomene des sozialen Wandels in modernen Gesellschaften. Vorausgesetzt werden solide sozial- und gesellschaftstheoretische Grundkenntnisse. Darauf aufbauend werden im Seminar in drei Blöcken zunächst neuere Entwicklungen der Handlungstheorie präsentiert; sodann werden wichtige theoretische Grundfiguren sozialer Strukturdynamiken vorgestellt; abschließend werden vor dem Hintergrund des bis dahin Erarbeiteten wissenschaftstheoretische Fragen soziologischen Erklärens behandelt.

Johannes Huinink
Prof. Dr. Michael Windzio

Methodenmodul

SF 2-Modul: Einführungsmodule "Methoden und Analyseverfahren der Sozialforschung" zu einer der beiden methodischen Ausrichtungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-1-SF2-1a Quantitative Methoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

VA-Beginn in der 3. Semesterwoche!!!

Prof. Dr. Uwe Engel
08-M48-1-SF2-1b Quantitative Methoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)

VA-Beginn in der 3. Semesterwoche!!!

Miriam Reußner, M.A.
08-M48-1-SF2-2 Qualitative Methoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (4 SWS)

VA-Beginn ab der 3. Semesterwoche!

Qualitative Methoden I:

Die Veranstaltung bietet eine systematische Orientierung über qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung. Sie soll Sie dazu befähigen, nach dem ersten Fachsemester eine fundierte Entscheidung bez. Ihres Methodenschwerpunkts treffen zu können. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Entlang grundlegender methodologischer Positionen werden ausgewählte Analyseverfahren behandelt. Hierzu gehören u.a. Ethnomethodologie (z.B. Konversationsanalyse), Symbolischer Interaktionismus (z.B. Grounded Theory), wissens­soziologische (z.B. Dokumentarische Methode) und strukturgenetische Verfahren (z.B. Objektive Hermeneutik). Angesprochen werden ferner Fragen der Verallgemeinerung und Typenbildung, Gütekriterien und Triangulation.

Für die verschiedenen Methoden werden die methodologischen Grundlagen herausgearbeitet und anhand ausgewählter Studien konkrete Verfahrensschritte und Anwendungsmöglichkeiten aufge­zeigt. In den Übungsteilen werden einzelne Verfahrensschritte und Interpretationsverfahren praktisch erprobt.

Prof. Dr. Betina Hollstein

3. Semester

SF 5-Modul: Forschungspraktikum

SF 5a: Sozialstruktur und Lebensformen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-3-SF5-1 Werkstatt Qualitative Methoden
[Workshop Qualitative Methods]

Forschungspraktikum

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)

Ergänzungsveranstaltung zum Forschungspraktikum

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)


Kombinationsmöglichkeit mit

a) Stadtentwicklung und Migration
(wöchentlich Mo 14:00 - 16:00)
oder
b) Sozialstruktur und Lebensformen
Social Inequality and Living Arrangements (in englischer Sprache)
(wöchentlich Mo 10:00 - 12:00)


Auf Basis der erworbenen vertieften Kenntnisse im Bereich qualitativer Methoden (nach Abschluss der ersten beiden Semester), geht es in dieser Veranstaltung darum, ein vollständiges, empirisches Projekt im Rahmen des Forschungspraktikums – beziehungsweise mit den Schwerpunkten Stadtentwicklung und Migration oder Sozialstruktur und Lebensformen – durchzuführen. Der methodische Ansatz kann nur qualitativ oder als mixed methods Variante konzipiert und durchgeführt werden. Die Werkstatt ist dafür vorgesehen, das Konzept zu erarbeiten, gemeinsam das Datenmaterial zu analysieren, Zwischenschritte und Etappen zu planen sowie Feedback zur Verschriftlichung der Ergebnisse zu bekommen. Alles wird in enger Zusammenarbeit und terminlicher Absprache (sowie gemeinsamer Treffen) mit den genannten zu kombinierenden Seminaren bzw. DozentInnen der Schwerpunkte erfolgen.


Prüfungsleistung – siehe dazu die Anforderungen der Schwerpunktseminare

Dr. Rixta Wundrak
08-M48-3-SF5-2 Werkstatt Quantitative Methoden
[Workshop Quantitative Methods]

Forschungspraktikum

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Forschungspraktikum & Werkstatt Quantitative Methoden :

Hier werden die Vertiefungsmodule SF-3a (Sozialstruktur und Lebensformen) und SF-3c (Stadtentwicklung und Migration) des zweiten Semesters fortgeführt. Das Forschungsseminar richtet sich an Studierende, die quantitative Methoden in ihrer Masterarbeit anwenden wollen.

Anschließend an den Prospectus werden die studentischen Projekte weiter verfolgt, indem empirische Analysen begleitet und unterstützt werden. In der Forschungswerkstatt werden die Projekte periodisch diskutiert.

Darüber hinaus werden u.a. folgende Themen vertieft bzw. eingeführt:

  • Causality
  • Social Network Analysis
  • Regression: dummy coding, nested models, interaction effects
  • Analyzing longitudinal data
  • Multilevel Analysis

Prof. Sonja Drobnic
Prof. Dr. Michael Windzio
08-M48-3-SF5a Lebenslagen und Lebensphasen
[Conditions of Living and Living Arrangements / Research Internship]

Forschungspraktikum
ECTS: 20

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Das Forschungspraktikum setzt die Arbeiten am studentischen Forschungsprojekt, die im zweiten Semester begonnen wurden, mit den empirischen Auswertungen und Analysen geeigneter Datensätze (Sekundäranalyse) fort. Auf Basis des Prospectus der TeilnehmerInnen wird die empirische Umsetzung des Forschungsvorhabens konkretisiert und durchgeführt. Das Forschungspraktikum wird mit einem Forschungsbericht abgeschlossen.

Prof. Sonja Drobnic

SF 5b: Bildung, Arbeit, Wohlfahrtsinstitutionen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-3-SF5b Bildung, Arbeit, soziale Wohlfahrt
[Education, Work, Social Welfare]

Forschungspraktikum
ECTS: 20

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (4 SWS)

Das Forschungspraktikum im Bereich Arbeit, Bildung und Wohlfahrtsstaat widmet sich der detaillierten theoretischen und empirischen Erschließung des Themenbereichs Bildung, Arbeit und Wohlfahrtsinstitutionen. Im Anschluss an das Vertiefungsseminar im zweiten Semester des Masterprogramms geht es in diesem Semester darum, auf Basis des Prospectus der TeilnehmerInnen das empirische Forschungsvorhaben zu konkretisieren und durchzuführen. Dazu werden zum einen beispielhafte empirische Studien sowie relevante methodische Literatur gelesen und diskutiert; zum anderen werden in praktischen Übungen relevante Methoden- und Datenmanagement-Kenntnisse vermittelt und geübt. Der erfolgreiche Abschluss des Forschungspraktikums basiert auf der Ausarbeitung des Prospectus in Form eines Forschungsberichtes.

Literatur

Kuckartz, Udo (2014): Mixed Methods. Methodologie, Forschungsdesigns und Analyseverfahren. Wiesbaden: Springer VS (Buch zu finden unter: Springerlink)
Przyborski, Aglaja und Monika Wohlrab-Sahr (2014): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. Oldenbourg Verlag (München). 4. Auflage
Wolf, Christof und Henning Best (Hrsg.) (2010): Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Buch zu finden unter: Springerlink)

Mag. Nepomuk Hurch
Nora Waitkus

SF 5c: Stadtentwicklung und Migration

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-3-SF5-1 Werkstatt Qualitative Methoden
[Workshop Qualitative Methods]

Forschungspraktikum

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)

Ergänzungsveranstaltung zum Forschungspraktikum

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)


Kombinationsmöglichkeit mit

a) Stadtentwicklung und Migration
(wöchentlich Mo 14:00 - 16:00)
oder
b) Sozialstruktur und Lebensformen
Social Inequality and Living Arrangements (in englischer Sprache)
(wöchentlich Mo 10:00 - 12:00)


Auf Basis der erworbenen vertieften Kenntnisse im Bereich qualitativer Methoden (nach Abschluss der ersten beiden Semester), geht es in dieser Veranstaltung darum, ein vollständiges, empirisches Projekt im Rahmen des Forschungspraktikums – beziehungsweise mit den Schwerpunkten Stadtentwicklung und Migration oder Sozialstruktur und Lebensformen – durchzuführen. Der methodische Ansatz kann nur qualitativ oder als mixed methods Variante konzipiert und durchgeführt werden. Die Werkstatt ist dafür vorgesehen, das Konzept zu erarbeiten, gemeinsam das Datenmaterial zu analysieren, Zwischenschritte und Etappen zu planen sowie Feedback zur Verschriftlichung der Ergebnisse zu bekommen. Alles wird in enger Zusammenarbeit und terminlicher Absprache (sowie gemeinsamer Treffen) mit den genannten zu kombinierenden Seminaren bzw. DozentInnen der Schwerpunkte erfolgen.


Prüfungsleistung – siehe dazu die Anforderungen der Schwerpunktseminare

Dr. Rixta Wundrak
08-M48-3-SF5-2 Werkstatt Quantitative Methoden
[Workshop Quantitative Methods]

Forschungspraktikum

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Forschungspraktikum & Werkstatt Quantitative Methoden :

Hier werden die Vertiefungsmodule SF-3a (Sozialstruktur und Lebensformen) und SF-3c (Stadtentwicklung und Migration) des zweiten Semesters fortgeführt. Das Forschungsseminar richtet sich an Studierende, die quantitative Methoden in ihrer Masterarbeit anwenden wollen.

Anschließend an den Prospectus werden die studentischen Projekte weiter verfolgt, indem empirische Analysen begleitet und unterstützt werden. In der Forschungswerkstatt werden die Projekte periodisch diskutiert.

Darüber hinaus werden u.a. folgende Themen vertieft bzw. eingeführt:

  • Causality
  • Social Network Analysis
  • Regression: dummy coding, nested models, interaction effects
  • Analyzing longitudinal data
  • Multilevel Analysis

Prof. Sonja Drobnic
Prof. Dr. Michael Windzio
08-M48-3-SF5c Stadtentwicklung und Migration

Forschungspraktikum
ECTS: 20

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Forschungspraktikum & Werkstatt Quantitative Methoden :

Hier werden die Vertiefungsmodule SF-3a (Sozialstruktur und Lebensformen) und SF-3c (Stadtentwicklung und Migration) des zweiten Semesters fortgeführt. Das Forschungsseminar richtet sich an Studierende, die quantitative Methoden in ihrer Masterarbeit anwenden wollen.

Anschließend an den Prospectus werden die studentischen Projekte weiter verfolgt, indem empirische Analysen begleitet und unterstützt werden. In der Forschungswerkstatt werden die Projekte periodisch diskutiert.

Darüber hinaus werden u.a. folgende Themen vertieft bzw. eingeführt:

  • Causality
  • Social Network Analysis
  • Regression: dummy coding, nested models, interaction effects
  • Analyzing longitudinal data
  • Multilevel Analysis

Prof. Dr. Michael Windzio

SF 5d: Soziale Integration und Methodenforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-3-SF5d Integrations- und Methodenforschung

Forschungspraktikum
ECTS: 20

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Externer Ort: UNICOM Raum 9.2070 ( Büro Prof. Engel) (2 SWS)
Prof. Dr. Uwe Engel

SF 5f: Netzwerkforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-3-SF5f Netzwerkforschung / Die Veranstaltung entfällt!!!!!

Forschungspraktikum
ECTS: 20
N. N.

4. Semester

Masterarbeit / Kolloquium

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-SF-K Kolloquium zur Masterarbeit

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 (2 SWS)

Das Kolloquium zur Masterarbeit richtet sich an Studierende im Master-Studiengang Soziologie und Sozialforschung, die ihre Masterarbeit im Wintersemester 2017/2018 fertigstellen und einreichen werden bzw. mit der Vorbereitung der Arbeit begonnen haben.
In Form eines Vortrags mit anschließender Diskussion wird der aktuelle Stand der Arbeit präsentiert und besprochen. Damit dient dieses Format auch der Einübung in die Techniken der Präsentation einer wissenschaftlichen Arbeit.
Im Kolloquium gibt es durch die Dozentin und die Studierenden ein Feedback zum aktuellen Stand der Masterarbeit sowie zur Präsentation dieser Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen und Probleme zu besprechen.

Prof. Dr. Michael Windzio

Wahlpflichtbereich 2

Der Wahlpflichtbereich 2 umfasst drei Bereiche, nämlich den Bereich a. Module und Lehrveranstaltungen anderer Faecher der Universitaet, den Bereich b. Module und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" der Universitaet und c. Module und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" des BA-Studienganges Soziologie.

Es werden für Studierende des Studienganges MA Soziologie und Sozialforschung, die Module aus dem Bereich c. absolvieren, Modulprüfungen entsprechend dem Qualifikationsniveau ihrer Abschlussstufe durchgeführt.

Unter Einbeziehung Ihrer persoenlichen Staerken und Interessen koennen Sie unter folgenden Kursen/Lehrveranstaltungsangeboten waehlen:

b. Module oder Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" der Universität Bremen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2017/2018 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 26.01.17 12:00 - 14:00
Fr 27.10.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 27.10.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 03.11.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 18.10.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 25.10.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1022 Praxisprojekt Gemeinwohl - Sozialwissenschaftliche Organisationsberatung für gemeinwohlorientierte Einrichtungen
Professional practice Common Welfare (Tutorial)
Begleitseminar

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 FVG W0060 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 12:00 - 13:00 GW2 B2770

Das Praxisprojekt bietet die Möglichkeit die theoretische Fach- und Methodenkenntnisse aus dem Fachstudium praktisch anzuwenden. Es werden sozialwissenschaftliche Organisationsberatungen gebildet, die reale Aufträge von kommunalen, gemeinnützigen und öffentlichen Einrichtungen erhalten.

Die bis zu sechsköpfigen Beratungsagenturen werden bei der Bewältigung der Aufgabenstellung im Rahmen des Begleitseminars fachlich unterstuetzt. Die konkrete Zusammenarbeit mit der jeweiligen Einrichtung (studentische Projektarbeit) und das Begleitseminar bilden das Praxismodul Gemeinwohl. Praxisprojekt dauert 18 Wochen. Das Praxismodul endet mit den Abschlusspräsentationen der studentischen Agenturen, vor Ort, bei den Praxispartnern, die in der Woche vom 05.03. bis 09.03.2018 stattfinden.

Studierende der Bachelorstudiengänge Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien werden ab dem 5. Fachsemester in das Praxisprojekt aufgenommen. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Kaution" erhoben. Bitte melden Sie sich direkt beim Zentrum Studium und Praxis (GW 2 Raum B2320) an. Die Anmeldefrist endet am 22. Juni 2017.

Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, den 28.06.2017 von 12 bis 13 Uhr statt - im GW 2 Raum B2770. Hier werden die eingereichten Aufgabenstellungen der potentiellen Praxispartner vorgestellt. Die teilnehmenden Studierenden entscheiden, welche Praxispartner bzw. welche Aufgaben sie favorisieren.

Rene Böhme

c. Module und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" des Studienganges Soziologie

c.1. Ergänzende und vertiefende Theorieveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-11 Aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie
[Recent Contirbutions to Sociological Theory]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Die VA findet bis zum 18.12.2017 im UNICOM Haus 3 in Raum 3.3380 statt.

Kommentar:
In diesem Seminar werden aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie diskutiert. Dies geschieht auf der Grundlage von Vorträgen, auch eingeladener Gäste, sowie von ausgewählten aktuellen Publikationen. Das inhaltliche Programm wird in der ersten Sitzung zusammengestellt.

Prof. Dr. Uwe Schimank

c.2. Ergänzung und Vertiefung spezieller Soziologien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP1-1 Soziologie der Sozialpolitik
[Sociology of Social Policy]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Modul Sozialpolitik: Vorlesung und Seminar
Gottschall/Hokema

Das Modul bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in die Entstehung und jüngere Entwicklung des deutschen Sozialstaats, dessen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Risiken und zur Gewährleistung gesellschaftlicher Partizipation kritisch gewürdigt werden soll. Im Zentrum stehen neben der Darstellung der grundlegenden Prinzipien der sozialen Sicherung die wesentlichen Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung.
Die historische wie aktuelle Sozialpolitik wird mit Bezug auf den Umfang, die Wirkungsweise sowie die sozialen Folgen sozialstaatlicher Intervention diskutiert. Als ausgewählte Politikfelder werden die Arbeitsmarkt-, Renten- und Familienpolitik vertiefend analysiert. Dabei werden jüngere Reformen (u.a. Hartz IV, Elterngeld und Kinderbetreuung, Anhebung des Renteneintrittsalters) im Kontext sozialer Veränderungen und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen angesprochen. Ziel ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen zu verstehen. Abschließend werden auch Einflüsse europäischer und internationaler Entwicklungen sowie die Herausbildung unterschiedlicher Sozialmodelle in Europa bearbeitet.

Während die Vorlesung die gesellschaftlichen Grundlagen, historischen Zusammenhänge und aktuellen Entwicklungstendenzen des Sozialstaates im Überblick behandelt, werden im Seminar ausgewählte Aspekte anhand spezieller Literatur vertiefend erarbeitet und diskutiert.

Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln:
• Verständnis der Wechselwirkung von sozialem Wandel und sozialpolitischer Intervention in modernen Gesellschaften.
• Kenntnis einschlägiger sozialwissenschaftlicher Ansätze zu Entstehung, Funktion und Wirkung von Sozialpolitik.
• Grundkenntnisse der historischen und aktuellen Entwicklung von sozialen Auseinandersetzungen und Sozialpolitik in Deutschland.
• Fähigkeit, die sozialpolitische Prägung von Arbeit und Lebensformen sowie von Lebensläufen zu erkennen und sozialpolitische Reformen soziologisch, d.h. mit Blick auf die Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Akteure zu analysieren.
• Fähigkeit zur Recherche und inhaltlichen Aufbereitung aktueller sozialpolitischer Debatten; Kenntnis einschlägiger sozialpolitisch relevanter Datenquellen.

Die gesamte Stundenbelastung für das Modul im WS 2016/17, einschließlich Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Erbringung von Leistungsnachweisen und Prüfungen, beträgt Arbeitsstunden: 270, also Credit Points: 9.
Zur Sicherstellung eines guten Lernerfolgs ist die aktive Teilnahme an Vorlesung und Seminar notwendig. Studienleistungen umfassen Textlektüre, Textzusammenfassungen und Take–Home Aufgaben. Die Leistungsbewertung (9 CP) erfolgt durch ein Referat und eine schriftliche Ausarbeitung.

Literatur (Einführung und Überblick)
Bäcker, Gerhard; Naegele, Gerhard; Bispinck, Reinhard; Hofemann, Klaus; Neubauer, Jennifer (2010): Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland. Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durgesehene Aufl., Wiesbaden: VS.
Kaufmann, Franz-Xaver (2009): Sozialpolitik und Sozialstaat: Soziologische Analysen. 3., erweiterte Aufl., Wiesbaden: VS.
Castles, Francis G.; Leibfried, Stephan; Lewis, Jane, Obinger, Herbert; Pierson, Christopher. (2010): The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press.

Prof. Dr. Karin Gottschall
08-29-3-SP1-2 Soziologie der Sozialpolitik
[Sociology of Social Policy]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Modul Sozialpolitik: Vorlesung und Seminar
Gottschall/Hokema

Das Modul bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in die Entstehung und jüngere Entwicklung des deutschen Sozialstaats, dessen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Risiken und zur Gewährleistung gesellschaftlicher Partizipation kritisch gewürdigt werden soll. Im Zentrum stehen neben der Darstellung der grundlegenden Prinzipien der sozialen Sicherung die wesentlichen Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung.
Die historische wie aktuelle Sozialpolitik wird mit Bezug auf den Umfang, die Wirkungsweise sowie die sozialen Folgen sozialstaatlicher Intervention diskutiert. Als ausgewählte Politikfelder werden die Arbeitsmarkt-, Renten- und Familienpolitik vertiefend analysiert. Dabei werden jüngere Reformen (u.a. Hartz IV, Elterngeld und Kinderbetreuung, Anhebung des Renteneintrittsalters) im Kontext sozialer Veränderungen und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen angesprochen. Ziel ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen zu verstehen. Abschließend werden auch Einflüsse europäischer und internationaler Entwicklungen sowie die Herausbildung unterschiedlicher Sozialmodelle in Europa bearbeitet.

Während die Vorlesung die gesellschaftlichen Grundlagen, historischen Zusammenhänge und aktuellen Entwicklungstendenzen des Sozialstaates im Überblick behandelt, werden im Seminar ausgewählte Aspekte anhand spezieller Literatur vertiefend erarbeitet und diskutiert.

Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln:
• Verständnis der Wechselwirkung von sozialem Wandel und sozialpolitischer Intervention in modernen Gesellschaften.
• Kenntnis einschlägiger sozialwissenschaftlicher Ansätze zu Entstehung, Funktion und Wirkung von Sozialpolitik.
• Grundkenntnisse der historischen und aktuellen Entwicklung von sozialen Auseinandersetzungen und Sozialpolitik in Deutschland.
• Fähigkeit, die sozialpolitische Prägung von Arbeit und Lebensformen sowie von Lebensläufen zu erkennen und sozialpolitische Reformen soziologisch, d.h. mit Blick auf die Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Akteure zu analysieren.
• Fähigkeit zur Recherche und inhaltlichen Aufbereitung aktueller sozialpolitischer Debatten; Kenntnis einschlägiger sozialpolitisch relevanter Datenquellen.

Die gesamte Stundenbelastung für das Modul im WS 2016/17, einschließlich Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Erbringung von Leistungsnachweisen und Prüfungen, beträgt Arbeitsstunden: 270, also Credit Points: 9.
Zur Sicherstellung eines guten Lernerfolgs ist die aktive Teilnahme an Vorlesung und Seminar notwendig. Studienleistungen umfassen Textlektüre, Textzusammenfassungen und Take–Home Aufgaben. Die Leistungsbewertung (9 CP) erfolgt durch ein Referat und eine schriftliche Ausarbeitung.

Literatur (Einführung und Überblick)
Bäcker, Gerhard; Naegele, Gerhard; Bispinck, Reinhard; Hofemann, Klaus; Neubauer, Jennifer (2010): Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland. Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durgesehene Aufl., Wiesbaden: VS.
Kaufmann, Franz-Xaver (2009): Sozialpolitik und Sozialstaat: Soziologische Analysen. 3., erweiterte Aufl., Wiesbaden: VS.
Castles, Francis G.; Leibfried, Stephan; Lewis, Jane, Obinger, Herbert; Pierson, Christopher. (2010): The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press.

Anna Hokema
08-29-3-SP12-1 Development Sociology: Theory and Policy in Practice (in englischer Sprache)
[Entwicklungssoziologie: Theorie und Politik in ihrer Umsetzung]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

The module ‘Development Sociology’ introduces the students to (1) the different theories of development; (2) the implementation of development theory inspired policies in development practice, as well as (3) the epistemological and methodological tools of development research.
Each theoretical approach will be dealt with in two sessions of the lecture. Students will also be encouraged to develop project ideas of their own.

The lecture ‘Development Sociology: Theory and Policy in Practice’ will cover a range of development theories and their influences on policy practice including key concepts and philosophies spanning Modernization and Growth, Neoliberalism, Dependency and Self-reliance, Participation and Sustainability, Women and Gender, Post-development ideas and alternatives to development, together with multiple modernities and more.

The seminar ‘Development Theory in Practice: Epistemological and Methodological Toolbox’ will introduce students to epistemological reflections and methodological considerations and tools for empirical development research, including power mapping, Praxis/Reflexive Action Research, community-based participatory methods, perception studies, mobile and multi-sited ethnographies, and doing research in difficult environments.

Key reading:

Chen, Kuan-Hsing (2010) Asia as Method: Towards Deimperialization, Durham: Duke University Press.

Scheyvens, R. and Storey, D. (2009) (eds.) Development Fieldwork: A Practical Guide, London: Sage.
Hesse-Biber S.G. and and Leavy, P. (2004) (eds.) Approaches to Qualitative Research: A Reader on Theory and Practice, Oxford & New York: Oxford University Press.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-3-SP12-2 Development Sociology: Epistemological and Methodological Toolbox (in englischer Sprache)
[Entwicklungssoziologie: Epistemologischer und Methodologischer Instrumentenkoffer]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

The seminar ‘Development Theory in Practice: Epistemological and Methodological Toolbox’ will introduce the students to the following epistemological reflections (partly encouraged in their development by the development theories and policies discussed in the lecture) and methodological considerations and tools for empirical development research:

· Power mapping: Power Towers, social network mapping , participatory visioning

· Praxis/Reflexive Action Research: Paolo Freire and critical pedagogical approaches

· Relative and Multi-dimensional Poverty analyses, Growth and Well-being Indices and Knowledge Society Indices – capitalist/market-led influences on data collection, sharing and dissemination

· Community-based participatory tools: mixed methods household surveying, group-based interviewing and focus groups, PRA and PLA approaches

· Long term field research: Emic and etic worldviews, embeddedness, participant observation, researcher reflectivity, positionality, ethics and role of local language skills

· Discourse and narrative analyses (Critical Discourse Analysis, SKAD, oral histories, Ricoeurian hermeneutics etc.)

· Non-representational ethnography

· Audio-visual and inter-textual methods in research

· Policy analyses (drawing from Critical Policy Studies)

· Qualitative case-study methodology and process tracing

· Perception studies & the Politics of Naming: Whose stories do we capture?

· Research in difficult environments (high-degrees of self-censorship in conflict-ridden and authoritarian environments; health & safety risks; etc.)

· Mobile ethnographies and ethnographies of mobility: Follow the Innovation, the Migrant, the Epistemology, non-human natures & Multisited Research Methodologies

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-GS-20 Nachhaltiger Konsum und Umweltprobleme
[Sustainalbe Consumption and Environmental Problems]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Zu Beginn der Umweltdiskussion war weitgehend unstrittig, dass als Hauptverursacher und größter „Umweltsünder“ vor allem die (Groß-) Industrie am Pranger stand. Inzwischen allerdings wird die Verantwortung zunehmend dem Konsum bzw. den KonsumentInnen zugewiesen. Konsum gilt als wichtiger „Treiber“ des Ressourcenverbrauchs wie auch als Ansatzpunkt zur Lösung der damit zusammenhängenden Probleme.

Die empirische Forschung zu der Frage, in welchem Maße welche Konsumentengruppen tatsächlich – direkt und indirekt - als Verursacher zum Umweltverbrauch beitragen, ist allerdings noch lückenhaft und interpretationsbedürftig. Und von einigen Autoren wird eingewandt, dass sowohl die Handlungsmöglichkeiten der Konsumenten als auch die zu erwartenden Auswirkungen eines veränderten Konsumvcerhaltens weit überschätzt würden.

Das Seminar wird sich zunächst mit den zentralen Konzepten "nachhaltige Entwicklung" und "nachhaltiger Konsum" sowie mit den damit verbundenen strategischen Ansätzen Effizienz, Konsistenz und Suffizienz beschäftigen. Anschließend werden verschiedene empirische Studien und Ansätze zum Zusammenhang von Konsum und Umweltbelastungen vorgestellt. Auf dieser Grundlage sollen schließlich unterschiedliche Positionen und Beiträge zum Thema „Konsumentenverantwortung“ bearbeitet und diskutiert werden. Eine zentrale Textgrundlage für das gesamte Seminar bildet der Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“.

Die Veranstaltung ist geeignet für Studierende ab dem 4. Semester. Es können 3 CP erworben werden (Voraussetzung: Referat und kurze schriftliche Ausarbeitung).


Literatur:

Belz, Frank-Martin; Karg, Georg; Witt, Dieter (Hg.) (2007): Nachhaltiger Konsum und Verbraucherpolitik im 21. Jahrhundert, Marburg

Bogun, Roland (2012): Konsum, Umweltverbrauch und soziale Ungleichheit –
eine Frage "unseres Lebensstils"? artec-paper 179, Universität Bremen, Januar 2012

Deutscher Bundestag (2013): Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“, Drucksache 17/13300, 3.5.2013

Geden, Oliver (2008): Strategischer Konsum statt nachhaltiger Politik? Ohnmacht und Selbstüberschätzung des "klimabewussten" Verbrauchers, In: Transit - Europäische Revue, H. 36, (http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=5747)

Grunwald, Armin; Kopfmüller, Jürgen (2012): Nachhaltigkeit. Eine Einführung, Frankf./M.

Heidbrink, Ludger; Schmidt, Imke; Ahaus, Björn (Hg.) (2011): Die Verantwortung des Konsumenten. Über das Verhältnis von Markt, Moral und Konsum, Frankf./M.

Dr. Roland Bogun
08-29-GS-21 Kultur(en) der Mittelschichten. Theoretische und empirische Zugänge.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 12:00 - 16:00 GW1 B0080
Fr 01.12.17 13:00 - 18:00 GW1 B0080
Sa 02.12.17 09:00 - 13:00 GW2 B3770
Fr 19.01.18 13:00 - 18:00 GW1 B0080
Sa 20.01.18 09:00 - 13:00 GW2 B3770
Prof. Dr. Nadine Schöneck-Voß
Dr. Ute Volkmann
08-29-GS-22 Gesellschaftsdiagnosen
[Concepts of society]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 2060 (2 SWS)

Im Seminar sollen aktuelle soziologische Gesellschaftsdiagnosen vorgestellt und diskutiert werden. Ziel des Seminars ist es, soziologisch informierte Antworten auf die Frage zu finden: In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?
Die zu behandelnden Themen und Autoren werden mit den Seminarteilnehmern gemeinsam festgelegt.

Literatur zur Vorbereitung:
A. Bogner: Gesellschaftsdiagnosen. Ein Überblick. Weinheim: Beltz Juventa 2015

Prof. Dr. Matthias Wingens
08-29-GS-23 Financialization and Inequality (in englischer Sprache)
[Finanzialisierung und soziale Ungleichheit]

Seminar

Einzeltermine:
Di 24.10.17 12:00 - 14:00 SpT C3140
Fr 15.12.17 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 22.12.17 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 12.01.18 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

This seminar aims at critically assessing the relationship between financialization and increasing economic inequalities. Today, the notion of financialization is widely used in social science research, though definitions vary with regard to analytical specifity as well as level of analysis. Following van der Zwan (2014) we differentiate three strands of research that will be discussed in this seminar: 1) financialization as an accumulation regime, 2) financialization as the shareholder value principle, and 3) financialization of everyday life and households.
After some theoretical sessions on capitalist transformation and financialization we will investigate how these three levels are interrelated with rising levels of economic inequalities (mainly income and wealth inequalities) and try to assess the impact of welfare states as well as intermediary organizations such as trade unions and companies. Lastly, we will also investigate how everyday life and class behavior is shaped by financialization processes by looking at consumption and investment patterns.

Nora Waitkus
08-29-GS-24 Gender and social policy (in englischer Sprache)
[Geschlecht und Sozialpolitik]]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Course outline

Gender relations are, amongst others, shaped by social policy institutions. The latter can have differential effects on the very different life courses of men and women. Social policy regulations also contain – implicitly or explicitly – normative assumptions about gender and gender relations. The course aims at exploring this link between social policy and gender arrangements, with a particular focus on inequalities between men and women.

For this purpose, the first part of the course will give an overview of the basics of the sociology of gender as well as social policy research. In the second part of the course, we will discuss concrete examples of social policy regulations and their gender-specific effects. We will, for example, look at the regulation of work and the gendered division of labour in households, social policy regulations to support parents and families, old age provision and the gender pension gap, long-term care and employment in private services. While comparisons between social policy regulations in different countries will already play a role in the second part of the course, the third part of the course will provide a more systematic view on cross-country comparisons. Here, we will study the critique of Esping-Andersen’s welfare regimes from the perspective of gender researchers who suggest ‘gender regimes’ as an alternative categorisation. A discussion of prospects and measures for more gender equality and other normative issues will conclude the course.

The course is suitable for BA students from the 4th semester of studies onwards (or MA students). Ideally the students should have prior knowledge in the area(s) of social policy, sociology of gender, or life course sociology.
The course language is English. Participants should be able to read English texts (as required course reading will be in English only) and contribute to discussions in English. English language skills of participants should be at least at CEFR level B2.

Introductory reading: Orloff, Ann Shola (2010). Gender. In: Francis G. Castles, Stephan Leibfried, Jane Lewis, Herbert Obinger & Christopher Pierson (Eds.), The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press, 252-264.

Dr. Simone Scherger
08-29-GS-25 Die Bedeutung beruflicher Aus- und Weiterbildung auf Europäischen Arbeitsmärkten
[Initial and continuing vocational training in European labour markets]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 02.11.2017!!!

Welche Rolle spielen die berufliche Erstausbildung sowie die Weiterbildung für den Erwerbsverlauf? Gibt es innerhalb Europas Unterscheide in der Bedeutung von Ausbildung und Weiterbildung für den individuellen Arbeitsmarkterfolg und wenn ja, warum? Warum ist Weiterbildung in den letzten Jahren so zentral für Beschäftigungsfähigkeit geworden, und worin begründet sich die soziale Selektivität im Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten? Wie unterscheiden sich Länder in den Zugangsmöglichkeiten zu beruflicher Weiterbildung? Diese Fragen stehen im Zentrum dieses Vertiefungsseminars.

Für dieses Seminar können Sie 3 oder 6 CP erwerben.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-GS-26 Visuelle Soziologie
[Visual Sociology ]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 24.10.17 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Di 12.12.17 16:00 - 18:00 GW2 B1700

Die Visuelle Soziologie arbeitet mit Mitteln der bildlichen Darstellung soziologischer Sachverhalte theoretischer wie empirischer Art. In diesem Seminar sollen Verfahren der Visuellen Soziologie eingesetzt werden - im konkreten Fall die Fotografie - um komplexe soziale Phänomene zu veranschaulichen und zur Reflexion des Betrachters anzuleiten, ohne (immer) eine definitive Deutung des Gezeigten vorzugeben.

Die Studierenden werden in den ersten Stunden des Seminars in die inhaltliche Fragestellung sowie technische, ästhetische und rechtliche Grundlagen der Fotografie eingeführt. In einem ‚Visual Essay’ sollen Sie sozialstrukturelle Phänomene im Alltag aufzeigen.

Die inhaltlichen Fragestellungen, die dabei bearbeitet werden sollen, knüpfen an die Vorlesungen zur „Sozialstruktur“ und zum „Sozialen Wandel“ der ersten beiden Semester an. Die Modulprüfung setzt sich aus mehreren, während des Semesters erarbeiteten Teilaufgaben zusammen.

Die Teilnehmerzahl des Seminars ist auf 20 Teilnehmer beschränkt. Sie richtet sich an Studierende des Bachelor Soziologie (3. Semester und mehr) und der sozialwissenschaftlichen Masterstudiengänge. Die Teilnehmer sollten neben profunden Kenntnissen der Grundlagen der Soziologie auch eine hohe Motivation an einem kreativen Umgang mit der Darstellung soziologischen Wissens mitbringen. Vorkenntnisse im Fotografieren sind erwünscht, aber keineswegs Bedingung.

Johannes Huinink
Thorsten Schmidt
08-29-GS-27 Aktuelle Studien zu sozialer Ungleichheit
[Current research on social inequality]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 02.11.2017!!!!

Was ist soziale Ungleichheit? Wie entsteht sie? Was sind ihre Auswirkungen? Soziale Ungleichheit ist ein zentraler Bestandteil der Sozialstruktur einer Gesellschaft und gehört zu den Schlüsselthemen der Soziologie. In einem ersten Schritt werden die zentralen Grundbegriffe, Konzepte, Theorien und Debatten der Ungleichheitsforschung wiederholt. Sodann stehen dann empirische Befunde der Sozialstrukturanalyse im Fokus. Es werden zentrale Ungleichheitsdimensionen in modernen Gesellschaften (Europa und Nordamerika) behandelt und der Umgang mit Theorie und Empirie geübt.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-GS-29 Radikalisierung, De-Radikalisierung und Gegennarrative
[Radicalisation, de-radicalisation and counter - terrorism]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)

Inhalt und Ziel der Veranstaltung:
Das Thema Radikalisierung ist in letzter Zeit sehr aktuell geworden, vor allem in der Verbindung mit „islamistischer Gewalt“bzw. allgemein unter dem Begriff ‚gewalttätiger Extremismus‘. Gesucht wird in vielfältigen Formen Strategien der Prävention und der Behandlung (De-Radikalisierung). Im Seminar soll versucht werden, die unterschiedlichen Dimensionen zu erfassen: Theorien zu Radikalisierung und De-Radikalisierung; Maßnahmen der Deradikalisierung, die neue Diskussion um Gegennarrative (counter-terrorism). Die unterschiedlichen theoretischen und politischen Einbettungen gilt es zu erfassen und eine differenzierte Analyse zu gestalten (sicherheitsorientierter versus integrationsbezogener Diskurs). Die unterschiedlichen Ansätze zur Prävention gilt es darzustellen und ob ihrer Wirkung einzuschätzen.

Literatur zur Vorbereitung:
Aus Politik und Zeitgeschichte 63, Heft 29-31, 2013: Deradikalisierung
BKA u.a.: Analyse der Radikalisierungshintergründe und –verläufe der Personen, die aus islamistischer Motivation aus Deutschland in Richtung Syrien oder Irak ausgereist sind. Fortschreibung 2016
Herding, Maruta (Hrsg.): Radikaler Islam im Jugendalter. Erscheinungsformen, Ursachen und Kontexte. Halle 2013 (DJI)
International Centre for the Prevention of Crime (CIPC): Preventing Radicalization: A Systematic Review. Montreal 2015
Interventionen – Zeitschrift für Verantwortungspädagogik 05/2015 – Schwerpunkt Salafismus
Inverventionen – Zeitschrift für Verantwortungspädagogik 07/2016 – Schwerpunkt Preventing Radicalization
Khosrokhavar, Farhad: Radicalisation. Charenton-le-Pont Cedex 2014 (dt. 2016)
Mansour, Ahmad: Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen. Ffm 2015
Marneros, Andreas: Blinde Gewalt. Rechtsradikale Gewalttäter und ihre zufälligen Opfer. Ffm 2005
Matt, Eduard: Radikalisierung von Gewalt. Zur neueren Diskussion um politisch und religiös motivierte Gewaltkriminalität. In: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform 93, 2010, S. 461-474
Schmid, Alex P.: Radicalisation, de-radicalisation, counter-radicalisation: A conceptual discussion and literature review. ICCT-Research Paper. March 2013
Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (Hrsg.): Leitfaden: Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen. Bonn 2013
Sutterlüty, Ferdinand: Gewaltkarrieren. Jugendliche im Kreislauf von Gewalt und Missachtung. ffm 2002
Wildfang, Anne: Terrorismus: Definition, Struktur, Dynamik. Berlin 2010
Youth Justice Board: Preventing religious radicalisation and violent extremism. A systematic review of the research evidence. (Author: Kris Christmann) Paper 2012

Mögliche Formen des Erwerbs eines Leistungsnachweises (z.B. Klausur, Hausarbeit, Referat o.ä.):
Hausarbeit

Eduard Matt

c.3. Ergänzende und vertiefende Methoden- und Statistikveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-5-FEM-1-a Die Schätzung von kausalen Effekten
[Estimation of Casual Effects] ]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Wir argumentieren in den Sozialwissenschaften häufig kausal. Genauso interpretieren wir unsere Resultate. Fester Bestandteil einer sozialwissenschaftlichen Grundausbildung ist jedoch üblicherweise die Aussage „Korrelation bedeutet nicht Kausalität“. Probleme sind hierbei etwa unbeobachtete Drittvariablen, Messfehler oder Selbstselektion der Befragten in bestimmte (Kontroll-)gruppen. Diese unschönen Dinge resultieren potentiell in verzerrten Parametern. Idealerweise belässt man es daher nicht bei obiger Aussage, sondern untersucht, wann und wie man Kausalbeziehungen dennoch nachweisen kann. Als eine Lösung haben sich hierzu seit Langem Längsschnittverfahren etabliert.

In jüngerer Zeit haben Soziologen begonnen, sich mit Verfahren zu beschäftigen, die in der (amerikanischen) Ökonometrie in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts populär wurden und zum Ziel haben, Kausalität auch mit Querschnittsdaten etablieren zu können. Der Kurs versucht einige dieser Verfahren vorzustellen, insbesondere Matching Verfahren und Regressionen unter Verwendung instrumenteller Variablen. Diese sind unter Umständen in der Lage obige Probleme zu beheben.

Verwendet wird das Programm STATA. Im Kurs werden verschiedene empirische Arbeiten vorgestellt, reproduziert und ergänzt. Einige nützliche STATA-Prozeduren zur Erleichterung von empirischen Analysen werden ebenfalls vorgestellt.


Literatur:

Markus Gangl (2010) Causal inference in sociological research. Annual Review of Sociology 36: 21-47.
Legewie, Joscha (2012): “Die Schätzung von kausalen Effekten: Überlegungen zu Methoden der Kausalanalyse anhand von Kontexteffekten in der Schule.” Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 64(1):123–153.

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-1-b Datenanalyse mit R
[Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, das ohne Lizenzgebühren aus dem Internet heruntergeladen und genutzt werden kann. Mit R lässt sich eine Vielzahl statistischer und grafischen Auswertungen vornehmen. Allerdings ist der Einstieg in R vergleichsweise zu anderen Statistikprogrammen wie STATA oder SPSS schwieriger. Der Fokus dieses Seminars wird in der Vermittlung der Grundkenntnisse zur Berechnung von statistischen Analysen und Erstellung von Regressionsmodellen sowie in der Gestaltung von Grafiken liegen.

M. Sc Suat Can
08-29-5-FEM-1-c Data Mining für Sozialwissenschaften
[Data Mining for the Social Sciences]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

»Data-Mining« befasst sich mit der Analyse und Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Daten (textuellen Daten), um aus diesen versteckte Muster bzw. Strukturen zu erkennen und - je nach Forschungsziel - aus ihnen Wissen zur Weiterverarbeitung zu extrahieren. Das Seminar konzentriert sich darauf dieses Wissen aus unterschiedlichen Quellen (vorhandene Datensätze oder Sozialen Netzwerken) zu extrahieren und zu verarbeiten. Dazu werden im Seminars u.a. folgende Themen behandelt und anhand von Beispielen demonstriert: (1) Visualisierungs- und Clusteranalyseverfahren, (2) elementare Techniken der uni- und multivariaten Statistik, (3) Lernverfahren zur Klassifikation und Regression, (4) Methoden zur Gewinnung von Assoziationsregeln und (5) maschinelle Verarbeitung von textuellen Daten.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-5-FEM-1-d Befragungseffekte in Umfragen
[Response Bias in surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Orientierung über die verschiedenen potentiellen Befragungseffekte (Interviewereffekte, Reihenfolgeeffekte etc.) in Umfragen. Befragungseffekte können zu Umfragefehlern führen und somit die Datenqualität maßgeblich beeinflussen.

Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die als Erklärungsansatz für Befragungseffekte dienen. Darüber hinaus werden die Befragungseffekte mit Hilfe kleiner Übungen vertieft. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich im Präsentieren zu üben sowie selbst Fragebögen zu korrigieren.

Jennifer Keck, M.A.
08-29-5-FEM-1-e Angewandte fortgeschrittene Regressionsverfahren
[Advanced Applied Regression Analysis]

Seminar
ECTS: 6/3

DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!!

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-2-a Grundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basics of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 30.01.18 12:00 - 14:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

Das Seminar bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (z.B. Leitfadeninterview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory Methodologie). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und mit Interpretationsverfahren gesammelt. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird vorausgesetzt, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Literaturempfehlungen:
Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Przyborski, Aglaja, Wohlrab-Sahr. Monika (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., korrigierte Auflage, München: Oldenbourg.
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Tom Töpfer
08-29-5-FEM-2-b Einführung in die empirische Netzwerkanalyse mit R
[Introduction to Empirical Social Network Analysis with R]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Die Netzwerkforschung beschreibt Relationen zwischen mehreren Akteuren (wie Cluster- und Cliquenbildungen) und untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen (wie der Dichte von Netzwerken, von Brückenverbindungen, von Gatekeeper- oder Brokerpositionen) für die soziale Integration, für ökonomische und politische Prozesse und allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen. Das rasch expandierende Forschungsfeld ist getrieben von relationalen Maßzahlen für Netzwerkpositionen von Akteuren und Strukturangaben für die Beschreibung der Gesamtnetzwerke. In den letzten Jahren wurden zudem zahlreiche Fortschritte beim Verständnis der Dynamiken von Netzwerken erzielt.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über zentrale Maßzahlen für Positionen und Strukturen sowie deren empirischen Anwendung. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive besonders interessant ist das Zusammenspiel von Attributen und Beziehungen. Zur kausalanalytischen Untersuchung bieten hierzu vor allem „Exponential Random Graph“ Modelle (ERGMs) vielfältige Möglichkeiten. Die zeitliche Entwicklung sozialer Netzwerke und die wechselseitige Beeinflussung von Dynamik und Struktur eines sozialen Netzwerks können zudem in „Siena“-Modellen erfasst werden.
Der Kurs möchte eine praktische Einführung in die empirische Netzwerkanalyse geben und nutzt zu diesem Zweck das Statistikprogramm „R“. Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse zur Netzwerkforschung erforderlich, jedoch werden Kenntnisse über allgemeine soziologische Theorien und Konzepte erwartet. Der Anspruch der Veranstaltung richtet sich daher an fortgeschrittene BA- und alle MA-Studierenden. Vorkenntnisse im Programmieren oder in anderen Statistikprogrammen (Stata, Spss) sind von Vorteil, werden jedoch nicht vorausgesetzt.



Leistung
Während des Semesters
a) Literatur-Verständnis:
2x „Experte“ (i.e. vorbereiten von Fragen, Kritik, Einordnung der Texte, Festmachen an Beispielen, etc.; ggf. unter Einbeziehung weiterführender Literatur)
b) Absolvieren der Übungsaufgaben in R, Korrektur während der Sitzung

Vorlesungsfreie Zeit
Empirische Hausarbeit
• Ca. 12 Seiten (General Studies mit 3 CP: ca. 6-7 Seiten)
• Bearbeitung eines selbstständig gewählten, geeigneten Datensatzes (Längsschnitt, Netzwerk) inkl. Literaturübersicht, empirischer Analyse und Einordnung der Ergebnisse
• Allgemeiner Kriterienkatalog s. http://www.mikrosoziologie.uni-bremen.de/index.php?id=69

Raphael Heiko Heiberger
08-29-5-FEM-2-c Soziale Ungleichheit in Deutschland und den USA
[Social Inequality in Germany and the USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Ungleichheit hat viele Gesichter. Sozial induzierte Ungleichheit ist jedoch stets an die sie rahmenden gesellschaftlichen Bedingungen geknüpft. Ohne ein Verständnis der strukturellen Umgebung sind daher auch nur stark eingeschränkte Aussagen über die ungleiche Verteilung sozialer Güter und Ressourcen möglich. Aus diesem Grund vergleichen wir in diesem Seminar die USA und Deutschland hinsichtlich verschiedener Dimensionen sozialer Ungleichheit. Während Deutschland als Prototyp einer „koordinierten Marktwirtschaft“ gilt, lässt sich das US-amerikanische Wohlfahrtsstaatsystem als „liberaler“ Idealtypus charakterisieren. In dem Seminar diskutieren wir, wie sich diese unterschiedlichen Voraussetzungen auf Ungleichheit bezüglich Armut, Bildung oder Vermögen auswirken. Auch werden potentielle politische Ansätze zur Verminderung der schiefen Verteilung analysiert und Datenquellen zur empirischen Validierung entsprechender Fragestellungen vorgestellt.
Das Seminar richtet sich an interessierte Bachelor und Master Studierende aller sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen (insb. Soziologie, Politik und VWL), wobei Grundkenntnisse über soziostrukturelle Phänomene und Theorien vorausgesetzt werden.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-5-FEM-2-d Qualitative Methoden für Fortgeschrittene: Qualitative Auswertungsstrategien

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)
Prof. Dr. Betina Hollstein
08-29-GS-30 Multivariate Research Methods I (in englischer Sprache)
[Multivariate Forschungsmethoden I]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Objectives: Multivariate Research Methods course provides an introduction to the logic of statistical control and multivariate statistical models, as they are commonly applied in the social science disciplines. The course emphasizes the understanding of statistical concepts and usage of statistics rather than mathematical formulas. The goals are: to enhance the students’ awareness of various methods in design and analysis of various social science problems; to introduce students to different methods and techniques for analyzing quantitative data; to develop the skills necessary to critically evaluate published work in social sciences; to develop students’ skills in modelling and carrying out their own research; to learn how to interpret results of statistical analyses; to guide and prepare students for more advanced courses in statistical methods.

Organization of the Course: Multivariate Research Methods I (MRM I, 10-12) will provide an overview and introduction into various statistical methods. MRM II (12-14) will provide an opportunity to deepen the knowledge of methods through reading and discussing professional literature where the methods are applied. It is recommended to take both courses but it is also possible to register for MRM I only.

Participants: This course is designed for advanced BA-students who have command of the basic social science methodology and statistics, such as descriptive and inferential statistics, as well as an introductory methods course at the Master-level. Interested participants from various social science programs and disciplines are welcome.

Language of instruction is English. Discussion, assignments, and exam: English or German.

Grading: Students are expected to attend and actively participate in the class. There are several grading schemes and options.

Multivariate Research Methods I only: General Studies ECTS 3 or 6.

Multivariate Research Methods II (in addition to ECTS received for MRM I) : General Studies ECTS 3 or 6.

Suggested readings: Agresti, Alan and Barbara Finley (various editions): „Statistical Methods for the Social Sciences,” Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall. Additional readings for MRM II will be provided in class. ‹‹ weniger

Prof. Sonja Drobnic
08-29-GS-31 Multivariate Research Methods II (in englischer Sprache)
[Multivariate Forschungsmethoden II]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Objectives: Multivariate Research Methods course provides an introduction to the logic of statistical control and multivariate statistical models, as they are commonly applied in the social science disciplines. The course emphasizes the understanding of statistical concepts and usage of statistics rather than mathematical formulas. The goals are: to enhance the students’ awareness of various methods in design and analysis of various social science problems; to introduce students to different methods and techniques for analyzing quantitative data; to develop the skills necessary to critically evaluate published work in social sciences; to develop students’ skills in modelling and carrying out their own research; to learn how to interpret results of statistical analyses; to guide and prepare students for more advanced courses in statistical methods.

Organization of the Course: Multivariate Research Methods I (MRM I, 10-12) will provide an overview and introduction into various statistical methods. MRM II (12-14) will provide an opportunity to deepen the knowledge of methods through reading and discussing professional literature where the methods are applied. It is recommended to take both courses but it is also possible to register for MRM I only.

Participants: This course is designed for advanced BA-students who have command of the basic social science methodology and statistics, such as descriptive and inferential statistics, as well as an introductory methods course at the Master-level. Interested participants from various social science programs and disciplines are welcome.

Language of instruction is English. Discussion, assignments, and exam: English or German.

Grading: Students are expected to attend and actively participate in the class. There are several grading schemes and options.

Multivariate Research Methods I only: General Studies ECTS 3 or 6.

Multivariate Research Methods II (in addition to ECTS received for MRM I) : General Studies ECTS 3 or 6.

Suggested readings: Agresti, Alan and Barbara Finley (various editions): „Statistical Methods for the Social Sciences,” Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall. Additional readings for MRM II will be provided in class. ‹‹ weniger

Prof. Sonja Drobnic
08-29-GS-32 Forschungsethik in den qualitativen Sozialwissenschaften
[Ethics and Qualitative Social Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Forschungsethische Aspekte sind ein wichtiger Bestandteil der Forschungspraxis. Die Basis des Seminars bildet die Diskussion der Ethik-Kodizes verschiedener sozialwissenschaftlicher Organisationen, ausgewählte Literatur und Beispiele von Forschungsskandalen. Insbesondere werden ethische Grundlagen u.a. zu den Themenkomplexen Informierte Einwilligung, Schadensvermeidung in der Forschung, Privatheit und Vertrautheit, die Auseinandersetzung mit belastenden Situationen in der Forschung und Umgang mit personenbezogenen Forschungsdaten und deren Archivierung/Sekundärnutzung reflektiert.

Eine Literaturliste finden Sie auf Stud.IP.

Susanne Kretzer

c.4. Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-41 Soziologie trifft Psychologie(3): Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen –Prinzipien, Ansätze und Methoden der organisationalen Umsetzung
[Sociology meets Psychology (3): Acting socially sustainably in organisations - Principles and methods for organisational realisation]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 19:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Forschung zur Nachhaltigkeit nimmt Makro-, Meso- oder Mikroph?nomene in den Blick. W?hrend Politik und Soziologie die Makro- und Mesoebene interessiert, fokussiert dieses General Studies Seminar zu sozial nachhaltigem Handeln in Organisationen an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie die Meso- und Mikroebene ? Organisationen und darin handelnde Menschen. Im Teil 1 (WS im j?hrlichen Wechsel mit Teil 3) untersucht postmoderne Problemlagen organisationalen Handelns mit Blick auf strategische, gruppendynamische und individuelle Dimensionen (Grundlagen der Nachhaltigkeitsforschung, psychologische Perspektiven auf Arbeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitssucht, Burnout, Mobbing, Work-Life-Balance & Downshifting, etc). Im SoSe Teil 2 bearbeiten Studierende von Ihnen selbst ausgew?hlte Vertiefungsthemen, alternierend mit Teil 4 zu Aspekten interkultureller Kommunikation, jeweils theoretisch sowie mittels Felderkundung (forschendes Lernen mit qualitativen Methoden), um Aspekte sozial nachhaltigen Handelns in Organisationen genauer zu durchdringen (bspw. Arbeitsrecht, Identit?t und Arbeit, Psychologie des Vertrauens, Diversity-Management, Unternehmenskultur und -ethik, Ans?tze der Beratung, Konfliktmanagement, Stress und Entspannungstechniken, Interkulturelle Kommunikation).

Teil 3 dieses Wintersemester thematisiert Prinzipien, Ans?tze und Methoden, welche in Organisationen der Postmoderne f?r sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen zentral sind. Nach zwei einf?hrenden Sitzungen, die Arbeitsweise und Basiswissen f?r das Seminar vermitteln, werden Themen von kleinen Gruppen Studierender so vorbereitet, dass sie im Format eines ?Workshops? vorgestellt und gemeinsam interaktiv bearbeitet werden k?nnen. Dem Anwendungsfokus f?r General Studies folgend, liegt der Schwerpunkt so auf einer erfahrungszentrierten Didaktik auch f?r studentische Beitr?ge: Vorbereitendes Einlesen der Teilnehmenden, kurze Inputs und angeleitete Eigenaktivit?t der Teilnehmenden greifen ineinander. Die Dozentin gibt Beispiele, stellt Basisliteratur, ber?t die studentischen Gruppen in ihrer Vorbereitung und gibt ein differenziertes Feedback nach der Durchf?hrung.
Themen in diesem Wintersemester sind nach einer Einf?hrung in den Diskurs sozialer Nachhaltigkeit sowie in die psychologische Sicht auf Arbeit und Organisation: F?hrung und Organisation, Beteiligung und Arbeitsqualit?t, Kommunikation und Interaktion, Anerkennung und Arbeit, organisationale und individuelle Zeitpraktiken, etc.
Bereitschaft der Teilnehmenden zur Reflexion und Interaktion wird vorausgesetzt.

Das General Studies kann als Einzelseminar oder ?ber mehrere Semester studiert werden.
Empfohlen f?r Studierende ab 3. Semester, offen f?r Studierende ab 1. Semester, offen f?r anderer Fachrichtungen (BA, MA). Als Trainingsseminar begrenzt auf 20 Teilnehmende.

2 SWS: 14-t?gig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-st?ndig (s.t.!), Dienstag von 16-19 Uhr. Um verbindliche Anmeldung via Stud.IP wird gebeten; siehe auch alle Unterlagen dort.

Literatur zum Einlesen
Neuberger, O. (2002). F?hren und f?hren lassen. Stuttgart: Lucius & Lucius
Meyerhuber, S. (2017). CSR f?r sozial nachhaltiges Handeln: Psychologische Dynamik und Vulnerabilit?t mittlerer F?hrungskr?fte im permanenten Organisationswandel. In Lopez, CSR und Wirtschaftspsychologie. Berlin: Springer Gabler, 135-163.
Matyssek, A.K. (2011). Wertsch?tzung im Betrieb. Impulse f?r eine ges?ndere Unternehmenskultur. Norderstedt

Leistungsanforderung / CP
Erarbeitung einer interaktiven Lehreinheit zum gew?hlten Thema und deren schriftliche Dokumentation in studentischen Kleingruppen. (6 CP / 3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42 Sociology meets Psychology (3): Acting socially sustainably in organisations – Principles, approaches and methods for organisational solutions (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie (3): Sozial nachhaltigen Handelns in Organisationen – Prinzipien, Ansätze und Methoden für organisationale Lösungen]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 19:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) GW2 B2900 (2 SWS)

Sustainability research targets issues on the macro-, meso- or micro level (societies, organi-sations, groups and individuals). While a political or sociological viewpoint focuses on the macro- or meso-level, social sustainability in this course issues the meso- and micro-level of organisations and the people within. Part 1 (in winter terms, alternately with part 3) of this General Studies reflects rising problems in the postmodern organisation, considering the strategic, interactive and individual dimensions (topics: basics on sustainability studies, psy-chology of work, occupational health management, workaholism, burnout, mobbing, work-life-balance and downshifting). Part 2 (in summer terms) aims for a deeper understanding on topics of further in-depth consideration identified as important for a socially sustainable or-ganisation, chosen by students according to own interests. Part 4 targets the issue of inter-cultural communication in alternating summer terms. All summer term classes are accompa-nied by a field exploration besides theoretical knowledge in the classroom enlightenment. All parts described can be studied separately; since students like continuity, a series is offered.

Part 3 spotlights on principles, approaches and methods which enable the postmodern or-ganisation and their actors to support socially sustainable practices at the workplace. The first two sessions are dedicated to the organisation of the seminar and some basic knowledge. The further topics will be prepared in small groups of students. They take care to prepare inputs and interactional parts, shaped as a workshop, which allows for “living learning” (TCI didactic) about the chosen topic for all participants. Suggested topics are: Sustainable leadership, participation and quality of work, communication skills, acknowledgement and work, new practices of time-management, e.g.

The seminar uses English as Lingua Franca – coping with the effects of this setting is part of the reflection within the course, referring to differences between communication, comprehen-sion and understanding within a working environment. Students are supported to express themselves, didactically and by the lecturer. The interactive learning setting combines theo-retical and practical elements and allows for reflection on own experiences of participants.
The summer term 2018 and the winter term 2018/19 will offer students part 2 and 1 of the seminar with topics as mentioned above. Please note: all parts can be attended singularly.

Recommended for students in their 3rd semester. Open to first semester students, students from other faculties (BA, MA), and Erasmus students. As a training seminar, this course is limited to 20 participants.

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, 3 hours (s.t.!), Tuesdays, 6-9pm. Please register reliable via Stud.IP for your participation.

References
French W.L. & Bell C. H. (2005). Organizational Development and Transformation – Managing Effec-tive Change. McGraw-Hill.
Kuebel, M. A. (2002). Living Learning: A Reader in Theme Centered Interaction. Dehli: Media House.
Meyerhuber, S. (2013). Trust and Time in Reorganisations and the Role of Middle Management. In G. Becke, Mindful Change in Times of Permanent Reorganisation. Berlin: Springer.

Performance requirement / ECTS (CP)
Preparation of an interactive lecture and its documentary on the topic chosen, in a small group of students. (6 ECTS / 3 ECTS)

Dr. Sylke Meyerhuber

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)