Lehrveranstaltungen WiSe 2016/2017

Language Sciences, M.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Lehrveranstaltungen für Studierende nach der neuen Prüfungsordnung (MPO 2014)

Pflichtmodule

Projektmodul (PR) (15 CP), 2. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de

Anbei der Link zu häufig gestellten Fragen:
http://www.fb10.uni-bremen.de/linguistik/pdf/FAQ_MA_Projektmodul.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M79-III3c-1 Sprache im Nationalsozialismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 25.01.17 18:00 - 20:00 SFG 0150

Thema des sprachhistorisch ausgerichteten Seminars ist das Verhältnis von Sprache und Nationalsozialismus. Bereits der Titel wirft Fragen auf: Gibt es eine bestimmte Sprache im Nationalsozialismus? Oder eher Sprachen während des Nationalsozialismus? Kann man von einer Sprache des Nationalsozialismus sprechen?
Schwerpunkt des Seminars ist erstens die Auseinandersetzung mit den semantischen, grammatischen und pragmatischen Merkmalen der NS-Sprache, z. B. das Vokabular des Nationalsozialismus und Bedeutungswandel, behauptete Gegensatzpaare ("gesund" vs. "entartet"), Namensverwendungen ("Isidor"), Appositionen ("der Jude Tucholsky"), Euphemismen ("Sonderbehandlung"), Grußformeln ("mit deutschem Gruß"), Stil, Rhetorik und Typografie (Fraktur und Antiqua). Zweitens werden soziale und politische Sprachfunktionen in den Blick genommen: Inszenierungen handelnder Personen (z. B. Joseph Goebbels), Texte (,Mein Kampf‘), massenmediale Entwicklungen (Rundfunk) und politische Maßnahmen der Steuerung (Gleichschaltung, Zensur, Propaganda) sowie Widerstandskommunikation.

Dr. Philipp Dreesen
10-M82-1-4-FM-1 Mehrsprachigkeit in Bremen / Multilingual Bremen
Modultyp D im Modul FM, EM, MM im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 21.03.17 10:00 - 17:00 GW2 B3770

In Bremen beträgt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund aktuell ca. 30%, bei Grundschülern über 50%. Mehrsprachigkeit ist demnach ein weit verbreitetes Phänomen, ohne dass schon alle Details über diese Art des Sprachverhaltens hinreichend erforscht sind.
In dieser stark empirisch ausgerichteten Veranstaltung sollen eigene, je nach Verpunktung mehr oder weniger umfangreiche studentische Forschungen initiiert und durchgeführt werden, die sich mit Mehrsprachigkeit in der Stadt oder dem Bundesland Bremen beschäftigen. In vierzehntägig stattfindenden Sitzungen werden die wichtigsten linguistischen Erhebungsmethoden für mehrsprachige Situationen anhand exemplarischer Forschungsprojekte vorgestellt. Zudem sollen die Studierenden eigene Projekte entwickeln und diskutieren. In den Semesterferien werden bei größerem Beratungsbedarf weitere Seminar- oder Sondersprechstundentermine angeboten. Am Ende der Semesterferien werden in einem ganztägigen Workshop die Forschungsergebnisse vorgestellt. Das Seminar wird für die Module FM, EM und MM anerkannt. Bei entsprechender Leistung wird dieses Modul auch als Projektmodul (PM) anerkannt.

Christel Stolz
10-M82-2-PM-1 Fremdsprachenunterricht für Erwachsene - Lerntheoretische Grundlagen, didaktische Konzeptionen, praktische Unterrichtsformen. Unter besonderer Berücksichtigung von Deutschunterricht für Geflohene.
Modultyp B/C im Modul MM (Methodenmodul) im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW1 B1070 (2 SWS)

Adressaten dieses Seminars sind alle Studierenden, die an einer Basisqualifikation für eine fremdsprachliche Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung interessiert sind. Die Lehrveranstaltung richtet sich primär an Studierende des Master-Studiengangs Language Sciences. Insofern noch freie Plätze verfügbar sind, werden auch Studierende anderer Studiengänge zugelassen. Besonders willkommen sind Studierende, die bereits über eigene Lehrerfahrungen in der Erwachsenenbildung verfügen oder die zweisprachig aufgewachsen sind. Das Seminar geht in besonderem Maße auf Grundfragen der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache an Geflohene ein.
Erwerb von CPs: Durch Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtseinheit zur Vermittlung einer Fremdsprache mit Auswertungsgespräch und schriftlichem Bericht darüber können 6 CP erworben werden. In Verbindung mit dem Nachweis von Lehrtätigkeiten (z.B. in der Vermittlung von DaF an Geflohene) können entsprechend dem nachgewiesenen Umfang auch höhere Punktzahlen vergeben werden (maximal 15 CP)

Beschreibung
Fremdsprachen werden nicht nur an Schulen gelernt und gelehrt, sondern zu einem beachtlichen Teil auch in den verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Rund 1,8 Millionen Teilnehmer/innen belegen in jedem Jahr allein an den Volkshochschulen einen Fremdsprachenkurs. Hinzu kommt noch eine große Zahl von Sprachinteressierten, die an privaten Sprachschulen, im firmeninternen Fremdsprachenunterricht oder in den Bildungsangeboten von Kirchen, Verbänden und anderen nichtstaatlichen Einrichtungen wie Familienbildungsstätten, Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammern usw. Fremdsprachen lernen.
Das Seminar möchte eine Basisqualifikation für die fremdsprachliche Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung vermitteln. Ausgehend von einer genauen Analyse des komplizierten Bedingungsgefüges, unter dem jede Art von Fremdsprachenunterricht stattfindet (institutionelle Rahmenbedingungen, Lernziele, kognitive und affektive Merkmale der Lerner, Vorkenntnisse und Vorerfahrungen, Prozesse innerhalb der Lerngruppen usw.) werden zunächst die Besonderheiten des Fremdsprachenunterrichts für Erwachsene herausgearbeitet. Dann werden die wichtigsten methodisch-didaktischen Handlungsoptionen der Lehrenden beschrieben und Forschungsbefunde diskutiert, die hier wissenschaftlich begründete Entscheidungen ermöglichen.
Auf dieser Grundlage sollen die Teilnehmerinnen dann für die sie interessierende Fremdsprache eigene Kurskonzepte bzw. Unterrichtseinheiten entwickeln und praktisch mit den anderen Seminarteilnehmern als Lernenden praktisch erproben.

Literatur zur Einführung:
Quetz, Jürgen / von der Handt, Gerhard (Hrsg.) (2002): Neue Sprachen lernen. Eine Einführung in den Fremdsprachenunterricht mit Erwachsenen. Gütersloh: Bertelsmann.

Prof. Dr. Hans Krings
10-M82-2-PM-3 Empirical Analysis of Multimodal Artefacts - Current Questions (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) MZH 1090 (2 SWS)

In this course we pick up some of the current questions raised when empirically analysing multimodal artefacts (e.g., picture books, comics, webpages, graphic novels, infographics, magazines, films) and work through selected theoretical and analytical positions derived from linguistics that may be applied to understand and conduct them. The work in the course will be mostly practical, settling on some particular areas of interest to the participants, and discussing some of the empirical tools necessary to do the analysis. Particular analytical projects available will be the transcription and annotation of filmic examples or the description of page layout and narrative structures in comics. Social media or Meme analyses are also possible.
Specific topics suitable for MA theses will be discussed.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.
Dr. Janina Wildfeuer

Modul Wissenschaftliche Praxis (WI) (15 CP), 3. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de

Die Studierenden sollen sich schon vor ihrem Masterabschluss mit dem wissenschaftlichen Alltag vertraut machen und dort eigene Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen sollen sie außerhalb der vertrauten Seminarumgebung machen. D.h. dass die Studierenden im Rahmen dieses Pflichtmoduls den Kontakt zur Wissenschaftswelt suchen, indem sie z.B. versuchen,
eigene Ideen publik zu machen,
Diskussionsrunden zu suchen, in denen bestimmte Themen von Fachleuten angesprochen werden,
in Institutionen mitzuarbeiten, in denen sprachwissenschaftlich relevante Fragestellungen eine prominente Rolle spielen u.v.a.m.
Dabei sollen sich die Studierenden aktiv einbringen. Es wird empfohlen, dass sich die Aktivitäten im Modul Wissenschaftliche Praxis thematisch auf die geplante Masterarbeit orientieren.
In Absprache mit einem Betreuer / einer Betreuerin (möglichst in Personalunion mit einem Mentor / einer Mentorin) legen die Studierenden ein Portfolio vor, das mindestens zwei verschiedene durch schriftliche Belege nachzuweisende Leistungen aus folgenden Bereichen enthält:
1. Tagungsorganisation,
2. Hospitation/Praktikum an einer Forschungseinrichtung,
3. Hospitation/Praktikum bei einem linguistischen Verlag,
4. passive Teilnahme an linguistischen Konferenzen,
5. aktive Teilnahme an einer linguistischen Tagung durch eigenen Vortrag/eigenes Poster (Bestätigung des Eingangs des Abstracts genügt),
6. Erwerb einer weiteren Fremdsprache,
7. eigene Publikation (auch in Koautorenschaft, Bestätigung des Eingangs des Manuskripts genügt),
8. Tutorium im Rahmen des linguistischen Lehrprogramms,
9. aktive Teilnahme am Nachwuchskolloquium der Language Sciences,
10. Mitarbeit an einer studentischen Arbeitsgruppe in den Language Sciences,
11. weitere mit dem Betreuer / der Betreuerin abzusprechende Kategorien (z.B. zusätzliche Module aus dem Programm des MA Language Sciences, die nicht schon für den Wahlpflichtbereich genutzt werden).
Der Betreuer / die Betreuerin unterstützt die Studierenden durch Beratung (z.B. hinsichtlich der Auswahl der zu besuchenden Konferenzen, eines geeigneten Publikationsorgans, einer zu erlernenden Fremdsprache usw.). Dieses Modul bleibt unbenotet.
Anbei der Link zu häufig gestellten Fragen: http://www.fb10.uni-bremen.de/linguistik/pdf/FAQ_MA_WissPraxis.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
WP-1-xxx

Vorlesung
N. N.

Abschlussmodul (AM) (30 CP), 4. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de

Das Abschlussmodul setzt sich aus der Masterarbeit (27 CP) und einer Begleitveranstaltung (3 CP - unbenotet) zusammen. Die Begleitveranstaltung ist ein eintägiger Workshop (Blockveranstaltung), der von Dr. Christel Stolz angeboten wird. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Die Anmeldung bei der Veranstalterin ist verpflichtend.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-4-AM-1 Examensworkshop: "Kolloquium"
Modultyp A im Master Language Sciences

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 03.03.17 11:00 - 15:00 GW2 A3500

Der Examensworkshop ist eine Pflichtveranstaltung für alle MA-Studierenden im Fach Language Sciences, die im Wintersemester 2016/17 ihre Abschlussarbeit beginnen. In der Mitte des WiSe ergeht eine schriftliche Einladung zu einer Vorbesprechung an alle Studierende, die sich bis dahin bei Stud.IP angemeldet haben. Bei der Vorbesprechung wird gemeinschaftlich der Termin des Workshops festgelegt, der meist in den Semesterferien liegt. Beim Workshop sollen die Studierenden ein ca. 45-minütiges Exposé ihrer Arbeit präsentieren, das anschließend im Plenum diskutiert wird. Die Abschlussarbeit muss zum Zeitpunkt des Workshops noch nicht abgeschlossen sein, vielmehr geht es um die Darstellung von work in progress. Die Präsentation der Abschlussarbeit ist unbenotet.

Christel Stolz

Modul Linguistisches Kolloquium A (LK) (3 CP), 1.-3. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-1 Linguistisches Kolloquium: New Varieties in the Americas
Modultyp A im Master Language Sciences

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 16.12.16 09:00 - 17:00 Extern Gästehaus der Universität (Teerhof)

This linguistic colloquium will focus on new varieties in the Americas, born out of the contact situations of colonial, indigenous, and African languages, such as for example the Afro-Hispanic varieties. We will learn about degrees of contact and restructuring in these cases in the presentations by German and international scholars.
Programm:
Linguistisches Kolloquium
Freitag, 16. Dezember 2016
Gästehaus der Universität Bremen
Auf dem Teerhof 58
Kontakt: Danae Perez Email: danae.perez@es.uzh.ch
Eeva Sippola Email: sippola@uni-bremen.de
Stand: 08.12.16
09:00 - 09: 15 Eeva Sippola (Universität Bremen)
Begrüßung und Einführung
09:15 - 10:00 Maria Mazzoli (Universität Bremen)
Michif - a mixed language as a new variety
10:00 - 10:45 Sandro Sessarego (University of Texas at Austin und Universität Freiburg FRIAS)
A new look at the Spanish creole debate: The Legal Hypothesis of Creole Genesis
10:45 - 11:00 Kaffeepause
11:00 - 11:45 Laura Álvarez (Stockholms Universitet)
Cupópia: the Afro-Brazilian speech of Cafundó
11:45 - 12:30 Ana Paulla Braga Mattos (Aarhus Universitet)
The speech variety of Kalunga: an Afro-Brazilian community in Goiás
12:30 - 14:00 Mittagspause
14:00 - 14:45 Albert Wall (Universität Zürich)
What's new about Differential Object Marking in new varieties of Spanish and Portuguese?
14:45 - 15:30 Danae Perez (Universität Bremen und Universität Zürich)
Old and new language varieties in the Central Andes
15:30 - 15:45 Kaffeepause
15:45 - 16:30 Maja Robbers (Universität Bremen)
Contact-induced change in young people's Totonac
16:30 - 17:15 Ana Kondic (MPI SHH Jena)
Spanish influences on Huastec

Prof. Dr. Eeva Sippola
10-M82-1-3-LK-4 Linguistisches Kolloquium: "Linguistik all' italiana"
Modultyp A im Master Language Sciences

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 09.02.17 09:00 - 17:00 GW2 A3570

Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften
Institut für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft
Linguistisches Kolloquium
Wintersemester 2016/2017 – Programm
„Linguistik all’italiana“
Blockveranstaltung am Donnerstag, 09.02.17
09:00 – 17:00 Uhr, GW2 A 3570
09:00 – 09:45 Thomas Stolz (Uni Bremen)
Spatial interrogatives in crosslinguistic perspective
09:45 – 10:30 Pierluigi Cuzzolin (Uni Bergamo)
Definitheit in artikellosen Sprachen. Ein Vergleich zwischen Latein und Russisch
10:30 – 11:15 Rita Librandi (Uni Neapel)
Operators of the definition in the scientific prose between XIII and XVI century
11:15 – 11:30 Kaffeepause
11:30 – 12:15 Julia Nintemann / Maja Robbers (Uni Bremen)
Totality and partiality as (non-)criteria for the categorization of reduplicative structures – a crosslinguistic approach
12:15 – 13:00 Paolo Miccoli (Uni Neapel)
Italokoloniale Toponomastik zwischen Liberalismus und Faschismus
13:00 – 14:15 Mittagspause
14:15 – 15:00 Andrea Scala (Uni Mailand)
Phonological rules borrowing: case studies and general reflections
15:00 – 15:45 Marivic Lesho (Uni Bremen)
Intonationally-encoded implicatures and regional variation in American English imperatives
15:45 –16:00 Kaffeepause
16:00 – 16:45 Susanne Schuster (Uni Bremen)
The „Making“ of Greenland: Frühe europäische Ortsnamen in Kalaallit Nunaat

(Ansprechpartnerin: Christel Stolz, Tel. (0421) 218-68380, E-Mail: cstolz@uni-bremen.de)

Christel Stolz

Modul Linguistisches Kolloquium B (LK) (3 CP), 1.-3. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-2 9. Nordwestdeutsches Linguistisches Kolloquium 2016 (NWLK)
Termin: 09. und 10.12.16 an der Uni Oldenburg, Hörsaalgebäude Raum A 14-1-111 / Modultyp A im Master Language Sciences

Colloquium


N. N.

Modul Linguistisches Kolloquium C (LK) (3 CP), 1.-3. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-3 Ringvorlesung: Aktuelle Themen der Linguistik
Modultyp A im Master Language Sciences

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW1 B0100

Ringvorlesung „Aktuelle Themen der Linguistik“ – Wintersemester 2016/17
Mittwochs 16-18 Uhr, Raum GW1 B0100 (Stand: 25.10.16)

26.10. Dr. Philip Dreesen Bremen Repräsentationen des Zivilisierens
02.11. Prof. Leyla Zidani-Eroglu CCSU Turkish Numeral 'bir' as an indefiniteness marker (ACHTUNG! Anderer Raum: GW2 A3770)
09.11. Prof. Leyla Zidani-Eroglu CCSU Turkish Accusative Case and Interface in Grammar
16.11. Prof. Leyla Zidani-Eroglu CCSU Differential Object Marking and its Limitations
23.11. Prof. Leyla Zidani-Eroglu CCSU Measure phrases and gradable adjectives in Turkish (ACHTUNG! Anderer Raum: GW2 A3770)
30.11. Prof. Dr. Mechthild Habermann Erlangen-Nürnberg Ein neuer Blick auf Altes? Diachrone Wortbildung und Konstruktionsgrammatik
07.12. Bryan Vit Heidelberg Politics and the Housing Language. Sprachpolitik in Londoner Gentrifizierungsdiskursen.
14.12. Prof. Dr. Ulrich Ammon Duisburg-Essen Sprache und Nationalismus in Deutschland. Geschichte und Gegenwart
21.12. Prof. Jim Martin Sydney Functional Language Typology: a discourse semantic perspective
11.01. Danae Perez Zürich/Bremen Alles dreht sich um Früchte, Kaffee und Koka. Das afrobolivianische Spanisch in seinem Kontext.
18.01. Prof. Dr. Daniel Schreier Zürich To be announced
25.01. Maria Mazzoli Bremen Morphological representation and productivity in Michif verbs
01.02. Dr. Daniel Schmidt-Brücken Bremen Ich bin zwar kein Experte, aber…Pragmatische Inkonsistenzen als sprachliche Selbstwidersprüche

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.
Prof. Dr. Eeva Sippola
Thomas Stolz
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke

Wahlpflichtmodule

CP-Schema für den Wahlpflichtbereich:
Modultyp A = 3 CP
Modultyp B = 6 CP
Modultyp C = 6 CP
Modultyp D = 9 CP

Theoriemodul (TH), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M79-I1c-1 Sprache und Recht
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-M79-I1c-2 Sprache und Ortsherstellung
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 Externer Ort: GW2 A3770 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M82-1-4-LM-1 Wie der Mensch zur Sprache kam: Sprachursprungs- und Sprachevolutionstheorien
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SpT C3190 GW2 B2200 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 22.02.17 10:00 - 15:00 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017)

Konnte der Homo erectus / Neanderthaler / frühe Homo sapiens sprechen? Wenn ja, gab es Unterschiede zur Sprache moderner Menschen? Wie könnte man sich eine solche frühe ("primitive") Sprache vorstellen? War Sprache in ihren Anfängen vielleicht gar nicht sprechsprachlich, sondern nutzte andere Kanäle? Wie (und warum) entwickelte sich überhaupt Sprache?
Fragen und Theorien zum Sprachursprung gibt es seit Menschengedenken. Sie sind u.a. abhängig davon, wie Sprache, ein strukturell hochkomplexes, aber auch kognitives und soziales Phänomen, zu einem gegebenen Zeitpunkt definiert wird. Insofern erdachte man diverse hochspekulative Theorien zum Sprachursprung, die aber weit bis ins 20. Jahrhundert mangels Daten zur empirischen Überprüfung weder be- noch widerlegt werden konnten.
In den letzten vierzig Jahren hat sich diese unbefriedigende Situation, auch durch die Arbeit vieler nicht-linguistischer Forscher und Forscherinnen, stark verbessert. Beteiligt sind neben Psycho- und Neurolinguistik u.a. die Disziplinen Neurobiologie, Paläontologie, Primatenforschung, Anthropologie, Psychologie u.v.m. In der Veranstaltung werden die wichtigsten theoretischen Ansätze und Theorien (bes. interdisziplinärer Art) thematisiert und anhand von Originaltexten besprochen. Hierbei spielt besonders die Entwicklung der für Sprachverarbeitung und Sprechen vorauszusetzenden kognitiven, organischen und sozialen Fertigkeiten sowie ein Vergleich zwischen Menschen und den ihnen am nächsten verwandten Primaten eine wichtige Rolle.
Das Seminar ist eine Veranstaltung des Master-Studiengangs Language Sciences in den Modulen TM und LM. Die Veranstaltung gehört zum Modultyp B/C, d.h. wird mit 6 CP verpunktet. Die Modulnote setzt sich kumulativ aus der Bewertung der Mitarbeit sowie einer ca. 45-minütige Präsentation am Semesterende zusammen.

Christel Stolz
10-M82-1-4-TM-1 Spelling and society / Writing and orthography in society (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)

This course studies the social, cultural, and political aspects of writing and orthographies in various communities around the world. In orthography, issues of language as a formal object and of language as a social and cultural phenomenon intersect. We will examine how orthography functions as social practice, a reflection of culture and history, and a powerful symbol of identity.
Following Sebba (2012), the students will learn about:
  • Critiques of the existing approaches to orthography within linguistics
  • Orthography as social practice (national and in-group spellings)
  • Orthography and political conflicts
  • Power and postcolonial orthographies
  • Orthography and language contact
  • Orthography in unstandardised vernaculars
Working methods include lectures, readings, group projects, and presentations.

Prof. Dr. Eeva Sippola

Empiriemodul (EM), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-79-5-B12-1 Emotionen im Diskurs
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 GW2 B2900 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-5-B12-3 Sprachkritik in der Bundesrepublik Deutschland
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Empfehlungen zur Benutzung geschlechtsneutraler Personenbezeichnungen wie „StudentInnen“, „Studierende“, „Studierx“ etc. und Vorschläge zur Ersetzung englischer Lehnwörter mit deutschen Entsprechungen, beispielsweise „Weltnetz“ statt „Internet“, sind bekannte und kontrovers diskutierte Beispiele für sprachkritische Anregungen und Forderungen. In diesem Kurs werden wir eine Reihe von Beispielen für Sprachkritik aus der Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik Deutschland aus linguistischer Perspektive betrachten und untersuchen. Dabei nehmen wir eine vorläufige, offene Definition von Sprachkritik als Ausgangspunkt, um uns diesem Phänomenen zu nähern: Bei Sprachkritik handelt es sich um eine kritische, evaluative Auseinandersetzung mit Sprache oder Sprachgebrauch.

Wichtige Themen im Seminar sind:
• Was ist Sprachkritik (aus linguistischer Perspektive)?
• Geschichte der Sprachkritik in der BRD
• Welche Arten von Sprachkritik gibt es?
• Gibt es eine linguistische Sprachkritik?
• Anwendungsmöglichkeiten von Sprachkritik in der Gesellschaft und in der Schule

Dr. Hanna Acke
10-M82-1-4-EM-1 Forensic Linguistics (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Forensic linguistics and phonetics examine text and speech with applications in criminal, civil and asylum legal proceedings. In this course, we will study different forensic linguistic procedures, their application, and critically explore some issues surrounding their use. In particular, students will learn about the role of
  • Author, meaning, and speaker analysis in forensic linguistics
  • Language in asylum procedures and determination of 0rigin
  • Language in courtroom Interaction
The students will prepare presentations of the readings and a portfolio of exercises.

Prof. Dr. Eeva Sippola
10-M82-1-4-EM-2 Quantitatives empirisches Arbeiten in der Sprachlehrforschung
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Ebenso wichtig wie sprachwissenschaftliche Fachkenntnisse ist für zukünftige SprachwissenschaftlerInnen und (Sprach-)LehrerInnen ein Verständnis empirischen Arbeitens in diesen Gebieten. Im Rahmen des Seminars lernen Sie gängige quantitative Forschungsdesigns (Befragungen, Beobachtungen, Korpusanalysen, Experimente) und Forschungsinstrumente (u.a. Fragebögen, Interviews, Tests, Beobachtungsbögen) in der Sprachlehr- und -lernforschung kennen. Dabei wird insbesondere die kritische Interpretation von Forschungsstudien und ihre Relevanz für die eigene Unterrichts- und/oder Forschungspraxis fokussiert. Basiswissen zum Sprachenlernen und -lehren ist für dieses Seminar hilfreich.
Als Lehrwerk verwenden wir Albert/Marx 2014. Empirisches Arbeiten in Linguistik und Sprachlehrforschung. Anleitung zu quantitativen Studien von der Planungsphase bis zum Forschungsbericht. Tübingen: Narr ⇐Narr Studienbücher). Eine aktuelle, kommentierte Literaturliste mit vielen weiteren Literaturhinweisen finden Sie in Albert/Marx 2014, 195-198. Das Lehrwerk können Sie in der ersten Sitzung bei der Dozentin mit 30% Nachlass bestellen (anstatt 22,99 € dann 16,10€).

Prof. Dr. Nicole Kathleen Marx
10-M82-1-4-FM-1 Mehrsprachigkeit in Bremen / Multilingual Bremen
Modultyp D im Modul FM, EM, MM im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 21.03.17 10:00 - 17:00 GW2 B3770

In Bremen beträgt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund aktuell ca. 30%, bei Grundschülern über 50%. Mehrsprachigkeit ist demnach ein weit verbreitetes Phänomen, ohne dass schon alle Details über diese Art des Sprachverhaltens hinreichend erforscht sind.
In dieser stark empirisch ausgerichteten Veranstaltung sollen eigene, je nach Verpunktung mehr oder weniger umfangreiche studentische Forschungen initiiert und durchgeführt werden, die sich mit Mehrsprachigkeit in der Stadt oder dem Bundesland Bremen beschäftigen. In vierzehntägig stattfindenden Sitzungen werden die wichtigsten linguistischen Erhebungsmethoden für mehrsprachige Situationen anhand exemplarischer Forschungsprojekte vorgestellt. Zudem sollen die Studierenden eigene Projekte entwickeln und diskutieren. In den Semesterferien werden bei größerem Beratungsbedarf weitere Seminar- oder Sondersprechstundentermine angeboten. Am Ende der Semesterferien werden in einem ganztägigen Workshop die Forschungsergebnisse vorgestellt. Das Seminar wird für die Module FM, EM und MM anerkannt. Bei entsprechender Leistung wird dieses Modul auch als Projektmodul (PM) anerkannt.

Christel Stolz
10-M82-1-4-SM-1 Klassisches Aztekisch - Strukturen einer omniprädikativen Sprache
Modultyp D im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1630 (2 SWS)
Thomas Stolz

Feldstudienmodul (FE), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-FM-1 Mehrsprachigkeit in Bremen / Multilingual Bremen
Modultyp D im Modul FM, EM, MM im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 21.03.17 10:00 - 17:00 GW2 B3770

In Bremen beträgt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund aktuell ca. 30%, bei Grundschülern über 50%. Mehrsprachigkeit ist demnach ein weit verbreitetes Phänomen, ohne dass schon alle Details über diese Art des Sprachverhaltens hinreichend erforscht sind.
In dieser stark empirisch ausgerichteten Veranstaltung sollen eigene, je nach Verpunktung mehr oder weniger umfangreiche studentische Forschungen initiiert und durchgeführt werden, die sich mit Mehrsprachigkeit in der Stadt oder dem Bundesland Bremen beschäftigen. In vierzehntägig stattfindenden Sitzungen werden die wichtigsten linguistischen Erhebungsmethoden für mehrsprachige Situationen anhand exemplarischer Forschungsprojekte vorgestellt. Zudem sollen die Studierenden eigene Projekte entwickeln und diskutieren. In den Semesterferien werden bei größerem Beratungsbedarf weitere Seminar- oder Sondersprechstundentermine angeboten. Am Ende der Semesterferien werden in einem ganztägigen Workshop die Forschungsergebnisse vorgestellt. Das Seminar wird für die Module FM, EM und MM anerkannt. Bei entsprechender Leistung wird dieses Modul auch als Projektmodul (PM) anerkannt.

Christel Stolz

Lektüremodul (LE), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-LM-1 Wie der Mensch zur Sprache kam: Sprachursprungs- und Sprachevolutionstheorien
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SpT C3190 GW2 B2200 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 22.02.17 10:00 - 15:00 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017)

Konnte der Homo erectus / Neanderthaler / frühe Homo sapiens sprechen? Wenn ja, gab es Unterschiede zur Sprache moderner Menschen? Wie könnte man sich eine solche frühe ("primitive") Sprache vorstellen? War Sprache in ihren Anfängen vielleicht gar nicht sprechsprachlich, sondern nutzte andere Kanäle? Wie (und warum) entwickelte sich überhaupt Sprache?
Fragen und Theorien zum Sprachursprung gibt es seit Menschengedenken. Sie sind u.a. abhängig davon, wie Sprache, ein strukturell hochkomplexes, aber auch kognitives und soziales Phänomen, zu einem gegebenen Zeitpunkt definiert wird. Insofern erdachte man diverse hochspekulative Theorien zum Sprachursprung, die aber weit bis ins 20. Jahrhundert mangels Daten zur empirischen Überprüfung weder be- noch widerlegt werden konnten.
In den letzten vierzig Jahren hat sich diese unbefriedigende Situation, auch durch die Arbeit vieler nicht-linguistischer Forscher und Forscherinnen, stark verbessert. Beteiligt sind neben Psycho- und Neurolinguistik u.a. die Disziplinen Neurobiologie, Paläontologie, Primatenforschung, Anthropologie, Psychologie u.v.m. In der Veranstaltung werden die wichtigsten theoretischen Ansätze und Theorien (bes. interdisziplinärer Art) thematisiert und anhand von Originaltexten besprochen. Hierbei spielt besonders die Entwicklung der für Sprachverarbeitung und Sprechen vorauszusetzenden kognitiven, organischen und sozialen Fertigkeiten sowie ein Vergleich zwischen Menschen und den ihnen am nächsten verwandten Primaten eine wichtige Rolle.
Das Seminar ist eine Veranstaltung des Master-Studiengangs Language Sciences in den Modulen TM und LM. Die Veranstaltung gehört zum Modultyp B/C, d.h. wird mit 6 CP verpunktet. Die Modulnote setzt sich kumulativ aus der Bewertung der Mitarbeit sowie einer ca. 45-minütige Präsentation am Semesterende zusammen.

Christel Stolz
10-M82-1-4-LM-2 Maltesische Texte
Modultyp A im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 Externer Ort: Maltazentrum, Raum GW2 A3540 (2 SWS)

Erstes Treffen: Montag, 17.10.16 um 13 Uhr.

Thomas Stolz
Benjamin Saade (Tutor)

Sprachkompetenzmodul (SP), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-SM-1 Klassisches Aztekisch - Strukturen einer omniprädikativen Sprache
Modultyp D im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1630 (2 SWS)
Thomas Stolz
10-M82-1-4-SM-2 Michif-course
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Einzeltermine:
Fr 10.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 10.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880
Sa 11.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Sa 11.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880
Fr 17.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 17.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880
Sa 18.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Sa 18.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880

Insights into the Michif language
Michif is one of the world’s rare mixed languages, a unique mixture that has taken most verbs from Cree (an Amerindian language of the Algonquian family) and most adjectives and nouns from French (a Romance language). Michif is a severely endangered language; its documentation and description is urgent and even more so due to the unique nature of language composition.
In this course we will study the case of Michif as a mixed language compared to other known mixed languages (Mednyj Aleut, Anglo-Romani, etc.). We will learn about the historical background that brought the language into being and analyse some aspects of the Michif grammar, focusing on the verb phrase. In particular, the course will focus on verb derivation and compositionality within the verb stem. The students will also get a basic introduction to the software Fieldworks Language Explorer (FLEx http://fieldworks.sil.org/download/ ) and immerse hands-on the language analysing a excerpt of the story La Pchit Sandrieuz, told by the Michif speaker Normal Fleury (Bakker and Fleury 2007).
The course dates are 10-11 February and 17-18 February.
Each day from 9h to 12h, and from 13h to 15h
If the number of students enrolled to the course is limited dates are flexible.

Maria Mazzoli
10-M82-1-4-SM-3 Maltesische Texte - Vertiefung
Modultyp A im Master Language Sciences

Seminar

Termine nach Vereinbarung.

Benjamin Saade
10-M82-1-4-SM-4 Modern Nahuatl varieties (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences

Seminar

Einzeltermine:
Mo 13.03.17 - Fr 17.03.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 GW2 A3570
José Antonio Flores Farfán ((LB))

Methodenmodul (ME) 1.-4. Semester

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Eeva Sippola, Kontakt: sippola@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-79-3-B3-4 Linguistische Diskursanalyse – Diskurslinguistik
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M82-1-4-EM-1 Forensic Linguistics (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Forensic linguistics and phonetics examine text and speech with applications in criminal, civil and asylum legal proceedings. In this course, we will study different forensic linguistic procedures, their application, and critically explore some issues surrounding their use. In particular, students will learn about the role of
  • Author, meaning, and speaker analysis in forensic linguistics
  • Language in asylum procedures and determination of 0rigin
  • Language in courtroom Interaction
The students will prepare presentations of the readings and a portfolio of exercises.

Prof. Dr. Eeva Sippola
10-M82-1-4-EM-2 Quantitatives empirisches Arbeiten in der Sprachlehrforschung
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Ebenso wichtig wie sprachwissenschaftliche Fachkenntnisse ist für zukünftige SprachwissenschaftlerInnen und (Sprach-)LehrerInnen ein Verständnis empirischen Arbeitens in diesen Gebieten. Im Rahmen des Seminars lernen Sie gängige quantitative Forschungsdesigns (Befragungen, Beobachtungen, Korpusanalysen, Experimente) und Forschungsinstrumente (u.a. Fragebögen, Interviews, Tests, Beobachtungsbögen) in der Sprachlehr- und -lernforschung kennen. Dabei wird insbesondere die kritische Interpretation von Forschungsstudien und ihre Relevanz für die eigene Unterrichts- und/oder Forschungspraxis fokussiert. Basiswissen zum Sprachenlernen und -lehren ist für dieses Seminar hilfreich.
Als Lehrwerk verwenden wir Albert/Marx 2014. Empirisches Arbeiten in Linguistik und Sprachlehrforschung. Anleitung zu quantitativen Studien von der Planungsphase bis zum Forschungsbericht. Tübingen: Narr ⇐Narr Studienbücher). Eine aktuelle, kommentierte Literaturliste mit vielen weiteren Literaturhinweisen finden Sie in Albert/Marx 2014, 195-198. Das Lehrwerk können Sie in der ersten Sitzung bei der Dozentin mit 30% Nachlass bestellen (anstatt 22,99 € dann 16,10€).

Prof. Dr. Nicole Kathleen Marx
10-M82-1-4-FM-1 Mehrsprachigkeit in Bremen / Multilingual Bremen
Modultyp D im Modul FM, EM, MM im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 21.03.17 10:00 - 17:00 GW2 B3770

In Bremen beträgt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund aktuell ca. 30%, bei Grundschülern über 50%. Mehrsprachigkeit ist demnach ein weit verbreitetes Phänomen, ohne dass schon alle Details über diese Art des Sprachverhaltens hinreichend erforscht sind.
In dieser stark empirisch ausgerichteten Veranstaltung sollen eigene, je nach Verpunktung mehr oder weniger umfangreiche studentische Forschungen initiiert und durchgeführt werden, die sich mit Mehrsprachigkeit in der Stadt oder dem Bundesland Bremen beschäftigen. In vierzehntägig stattfindenden Sitzungen werden die wichtigsten linguistischen Erhebungsmethoden für mehrsprachige Situationen anhand exemplarischer Forschungsprojekte vorgestellt. Zudem sollen die Studierenden eigene Projekte entwickeln und diskutieren. In den Semesterferien werden bei größerem Beratungsbedarf weitere Seminar- oder Sondersprechstundentermine angeboten. Am Ende der Semesterferien werden in einem ganztägigen Workshop die Forschungsergebnisse vorgestellt. Das Seminar wird für die Module FM, EM und MM anerkannt. Bei entsprechender Leistung wird dieses Modul auch als Projektmodul (PM) anerkannt.

Christel Stolz
10-M82-1-4-MM-1 Themes in critical discourse analysis (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1630 GW1 B2070

An overview of problems and methods in critical discourse analysis, in other words: what does CDA study and how? The point of departure for CDA is the assumption that social relations are unjust and unequal, and that language contributes to the construction and maintenance of this inequality. Thus the main problems are:
1) prejudice in discourse (e.g. hate speech),
2) manipulative discourse (e.g. populism),
3) socially constructed inequalities in the use of language (e.g. based on gender) and in the perception of languages and their varieties (language ideologies).
As a way of handling these and similar issues, Fairclough’s three-level discourse analysis and elements of van Dijk’s sociocognitive approach are offered.
Course in the form of a project seminar – students would work in groups in order to produce a written project report and a presentation in class.

Dr. Joanna Chojnicka
10-M82-1-4-MM-2 Ideology and Persuasion in Audio-Visual Media
Modultyp D im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B1632 (2 SWS)
Dr. Chiaoi Tseng
10-M82-1-4-MM-3 Morphologische Produktivität und Sprachkontakt
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum - GESPERRT (ab 01.04.2017) (2 SWS)

Dieser Kurs nähert sich auf praktische und theoretische Weise einem zentralen Untersuchungsgegenstand der Morphologie an. Produktivität beschreibt die Fähigkeit morphologischer Formative, neue Bildungen zu produzieren. Warum ist es schwieriger neue Lexeme mit Affixen wie {-sal} zu bilden (alte Bildungen z.B.: Rinnsal, Trübsal) als mit Affixen wie {-mäßig} mit neuen Bildungen wie z.B. hipstermäßig? Gibt es eine kategorische Unterscheidung von gänzlich unproduktiven und vollständig produktiven Bildungsmustern?

Im Kurs werden nach der theoretischen Einführung des Konzeptes Produktivität und der Vorstellung einiger Fallstudien vor allem Methoden vorgestellt , mit denen versucht wird, sich dem Phänomen quantitativ zu nähern. Darüber hinaus wird Produktivität auch in Bezug auf Sprachkontakt und Entlehnung diskutiert. Dies ist vor allem für Sprachen interessant, die in ihrer Sprachkontaktgeschichte Teile ihres morphologischen Inventars aus anderen Sprachen übernommen haben.

Mit Hilfe von korpuslinguistischen Untersuchungen sollen die Studierenden im Laufe des Kurses selber kleine Projekte zu Fragestellungen der Produktivität entwickeln.

Die bearbeiteten Gegenstandssprachen sind gemischt (Englisch, Italienisch, Maltesisch und andere), wobei die Studierenden ermutigt werden, auch andere Sprachen in ihren Projekten zu behandeln.

Benjamin Saade
10-M82-1-4-SM-2 Michif-course
Modultyp B/C im Master Language Sciences

Seminar

Einzeltermine:
Fr 10.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 10.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880
Sa 11.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Sa 11.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880
Fr 17.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 17.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880
Sa 18.02.17 09:00 - 12:00 GW2 B2880
Sa 18.02.17 13:00 - 15:00 GW2 B2880

Insights into the Michif language
Michif is one of the world’s rare mixed languages, a unique mixture that has taken most verbs from Cree (an Amerindian language of the Algonquian family) and most adjectives and nouns from French (a Romance language). Michif is a severely endangered language; its documentation and description is urgent and even more so due to the unique nature of language composition.
In this course we will study the case of Michif as a mixed language compared to other known mixed languages (Mednyj Aleut, Anglo-Romani, etc.). We will learn about the historical background that brought the language into being and analyse some aspects of the Michif grammar, focusing on the verb phrase. In particular, the course will focus on verb derivation and compositionality within the verb stem. The students will also get a basic introduction to the software Fieldworks Language Explorer (FLEx http://fieldworks.sil.org/download/ ) and immerse hands-on the language analysing a excerpt of the story La Pchit Sandrieuz, told by the Michif speaker Normal Fleury (Bakker and Fleury 2007).
The course dates are 10-11 February and 17-18 February.
Each day from 9h to 12h, and from 13h to 15h
If the number of students enrolled to the course is limited dates are flexible.

Maria Mazzoli

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)