Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Religion Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed.

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Modul 12 Grund gF Bibelwissenschaften II: Vertiefungsmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-1-M12 Schöpfung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 IW3 0200 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 14.11.17 18:00 - 20:00 IW3 0390
Di 19.12.17 18:00 - 20:00 IW3 0390
Di 30.01.18 18:00 - 20:00 IW3 0390

Schöpfungsgeschichten erschaffen – und zwar Buchstabe auf Buchstabe, Wort für Wort. Oft geht es um die Erschaffung der Welt als Kosmos. Doch manchmal dreht es sich auch um anderes: die Erschaffung eines Ortes, der ersten Menschen, einer Gruppe von Menschen.
Ziel des Kurses ist es, Schöpfungsgeschichten als Literatur wahrzunehmen und einzuordnen (z.B. als Literaturgattung). Zugleich soll sie im Kontext von Kultur und Geschichte ihrer jeweiligen Herkunft und Rezeption verstanden werden. Häufig sind Geschichten miteinander verwandt, wie vor allem die biblischen Geschichten mit den Geschichten Babyloniens, Ägyptens und Assurs. Der Kurs ist als komperatistischer Kurs für Masterstudierende angelegt.

Dr. Gabriele Richter
09-54-Med-1-M12/2 Der historische Jesus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 26.10.17 08:00 - 10:00 SFG 1010
Do 02.11.17 08:00 - 10:00 SFG 1010
Do 14.12.17 08:00 - 10:00 SFG 1010
Do 18.01.18 08:00 - 10:00 SFG 1010

Über keinen Forschungsgegenstand wird im Christentum so dermaßen gerungen wie über Jesus. Wer war er wirklich - wahrhaftig - und welcher „Natur“ war er? Letztlich ist die Frage berechtigt, ob nicht alles ohnehin Fiktion sei, wie es Geschichte trotz aller Quellen und Indizien immer auch ist. Trotzdem gibt es Geschichten, die wahrscheinlicher sind als andere und je mehr die historisch-kritische Exegese aber auch Archäologie und Geschichtsforschung in die Tiefe gehen, desto erstaunlichere Funde lassen sich machen.

Das Seminar soll einen guten Überblick über das Leben Jesu und seine historischen und kulturellen Bezüge geben. Mithilfe des Lehrbuchs von Theißen/Merz lässt sich eine solide Basis legen. Und immer wieder wird es auch um die Analyse und Interpretation von neutestamentlichen und anderen Quellen gehen.

Die Anschaffung von Theißen/Merz: „Der historische Jesus“ wird empfohlen.

Dr. Gabriele Richter

Modul 12 Gym Bibelwissenschaften III

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-1-M12 Schöpfung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 IW3 0200 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 14.11.17 18:00 - 20:00 IW3 0390
Di 19.12.17 18:00 - 20:00 IW3 0390
Di 30.01.18 18:00 - 20:00 IW3 0390

Schöpfungsgeschichten erschaffen – und zwar Buchstabe auf Buchstabe, Wort für Wort. Oft geht es um die Erschaffung der Welt als Kosmos. Doch manchmal dreht es sich auch um anderes: die Erschaffung eines Ortes, der ersten Menschen, einer Gruppe von Menschen.
Ziel des Kurses ist es, Schöpfungsgeschichten als Literatur wahrzunehmen und einzuordnen (z.B. als Literaturgattung). Zugleich soll sie im Kontext von Kultur und Geschichte ihrer jeweiligen Herkunft und Rezeption verstanden werden. Häufig sind Geschichten miteinander verwandt, wie vor allem die biblischen Geschichten mit den Geschichten Babyloniens, Ägyptens und Assurs. Der Kurs ist als komperatistischer Kurs für Masterstudierende angelegt.

Dr. Gabriele Richter
09-54-Med-1-M12/2 Der historische Jesus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 26.10.17 08:00 - 10:00 SFG 1010
Do 02.11.17 08:00 - 10:00 SFG 1010
Do 14.12.17 08:00 - 10:00 SFG 1010
Do 18.01.18 08:00 - 10:00 SFG 1010

Über keinen Forschungsgegenstand wird im Christentum so dermaßen gerungen wie über Jesus. Wer war er wirklich - wahrhaftig - und welcher „Natur“ war er? Letztlich ist die Frage berechtigt, ob nicht alles ohnehin Fiktion sei, wie es Geschichte trotz aller Quellen und Indizien immer auch ist. Trotzdem gibt es Geschichten, die wahrscheinlicher sind als andere und je mehr die historisch-kritische Exegese aber auch Archäologie und Geschichtsforschung in die Tiefe gehen, desto erstaunlichere Funde lassen sich machen.

Das Seminar soll einen guten Überblick über das Leben Jesu und seine historischen und kulturellen Bezüge geben. Mithilfe des Lehrbuchs von Theißen/Merz lässt sich eine solide Basis legen. Und immer wieder wird es auch um die Analyse und Interpretation von neutestamentlichen und anderen Quellen gehen.

Die Anschaffung von Theißen/Merz: „Der historische Jesus“ wird empfohlen.

Dr. Gabriele Richter

Modul FD2 Grund Fachdidaktik 2

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-1-MFD2/2 Kompetenzorientierte Unterrichtsplanung (Grundschule)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SpT C3140 (2 SWS)

Wie können Unterrichtseinheiten geplant werden und welche Bedeutung sollte dabei die Kompetenzorientierung haben? Am Beispiel des Themas „Schöpfung“ werden im Seminar Unterrichtseinheiten entworfen, präsentiert und diskutiert.
Es geht u. a. um die Fragen: Welche Kompetenzen sollen Schülerinnen und Schüler in einer Unterrichtseinheit zum Thema „Schöpfung“ erwerben? Und durch welche Methoden und Medien kann die Anbahnung dieser Kompetenzen ermöglicht werden? Ziel des Seminars ist in Vorbereitung auf das Praxissemester das Einüben von Unterrichtsvorbereitung.

Christina Lange

Modul FD2 Gym Fachdidaktik 2

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-1-MFD2 Kompetenzorientierte Unterrichtsplanung (Gym/Oberschule)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C3140

Wie können Unterrichtseinheiten geplant werden und welche Bedeutung sollte dabei die Kompetenzorientierung haben? Am Beispiel des Themas „Schöpfung“ werden im Seminar Unterrichtseinheiten entworfen, präsentiert und diskutiert. Dabei werden die fachwissenschaftlichen Kenntnisse aus dem parallel stattfindenden Seminar „Schöpfung“ (M 12) von Frau Dr. Richter genutzt.
Es geht u. a. um die Fragen: Welche Kompetenzen sollen Schülerinnen und Schüler in einer Unterrichtseinheit zum Thema „Schöpfung“ erwerben? Und durch welche Methoden und Medien kann die Anbahnung dieser Kompetenzen ermöglicht werden? Ziel des Seminars ist in Vorbereitung auf das Praxissemester das Einüben von Unterrichtsvorbereitung.

Lea Oetting

Modul 8 Grund b kF Theologien jüdisch-christlicher Tradition II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M8/2 Christliche Perspektiven auf nichtchristliche Religionen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Die „Entdeckung“ von Religion und Kultur auch außerhalb Europas hat seit dem 19. Jahrhundert zu einer Neubewertung nicht-christlicher Religionen durch die christliche Theologie geführt. Während vorher fremde religiöse Traditionen vor allem als Häresie oder „falsche“ Religion angesehen wurden, machte der zunehmende Kontakt mit außereuropäischen Kontexten im Zuge des Kolonialismus und die damit verbundene Begegnung mit nicht-christlichen Theologien eine Neujustierung der Beurteilung außereuropäischer Religiosität nötig. Im Seminar werden wir klassische und aktuelle Entwürfe interreligiöser Theologie („Theologie der Religionen“) lesen und unter religionswissenschaftlichen Fragestellungen diskutieren. Bei der Lektüre dieser Texte werden auch grundsätzliche Theorieprobleme und Konzepte der Religionswissenschaft in den Fokus des Seminars gerückt, deren Etablierung sich ja in gewisser Weise parallel zum Aufkommen der Religionstheologie vollzogen hat.

Yan Ananda Suarsana
09-54-3-M8/3 Rituale in der Antike

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 14:00 - 18:00 SFG 2080
Thomas Jurczyk
09-54-5-M8 Religion und Sport

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1030 (2 SWS)

Inhalt

Der Sport hat in der heutigen Welt eine zentrale Rolle. In den letzten Jahren häufen sich Argumente und Studien, die einen Zusammenhang sehen zwischen der Popularität des Sports und spätmodernen Veränderungen der Religiosität. Inwiefern lässt sich Sport als neue Religion ansehen? Kann sportliche Betätigung zu außergewöhnlichen (Transzendenz-) Erfahrungen beitragen? Sind Sport und Religion möglicherweise enger verknüpft, als für gewöhnlich angenommen? Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit einschlägigen religionswissenschaftlichen, religionssoziologischen und kulturwissenschaftlichen Arbeiten, die den Zusammenhang von Sportphänomenen und Religion untersuchen.

Zeitlich beginnen wir im 19. Jahrhundert, als für „Muskelchristentum“ und eine „Religio Athletae“ geworben wurde. Am Beispiel der christlichen Sportbewegung werden die institutionellen Verflechtungen von Sport und Kirche deutlich, an die heutige Evangelikale anknüpfen, insb. in den USA. Der Einfluss des Islams auf das Sportengagement junger muslimischer Frauen bildet ein weiteres Thema. Anschließend gehen wir an Fallbeispielen der Frage nach, inwieweit spezifische Körperpraktiken eine besondere Form des Erlebens schaffen. Dabei geht es um Fußball-Rituale, um Sinnzuschreibungen beim Tanzen und Wandern (Pilgern), die spirituelle Dimension von Yoga und asiatischen Kampfsportarten, sowie um die Suche nach extremen Erfahrungen im Sport. Abschließend werden die Einzelbefunde vor dem Hintergrund einschlägiger Theorienbildung zur Transformation der Religion reflektiert.

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum kritischen Umgang mit interdisziplinärer Fachliteratur; (2) zur Analyse von Forschungsansätzen und ihren Konsequenzen (Herausarbeiten von Prämissen, Religionsbegriff etc.); sowie (3) zur Einordnung von Körperpraktiken vor dem Hintergrund religionswissenschaftlicher Theorienbildung.

Methodik
Gemeinsames Erarbeiten der Grundlagen mithilfe von Fachliteratur, studentische Referate zu Fallbeispielen

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab Oktober auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser

Modul 8 Gym 2 Europäische Religionsgeschichte II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M5/3 Esoterik
(für die schulischen Studierenden)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 2060 SFG 2020 (2 SWS)

Obgleich die Esoterik häufig als Erscheinung der europäischen Religionsgeschichte verstanden wird, gehören Elemente „östlicher“ Religiosität und Spiritualität heute zum festen Bestandteil dieser populären Strömung. Historische Ursache für diesen auf den ersten Blick erstaunlichen Umstand ist die 1875 in New York gegründete „Theosophische Gesellschaft“. Diese Organisation, die mit okkulten und spiritistischen Kreisen in Verbindung stand, verlegte 1878 (im Rahmen der allgemeinen Orient- und Indienbegeisterung am Ende des 19. Jahrhunderts) ihren Hauptsitz nach Indien, um dort das „Urweistum“ in seiner reinsten Form zu entdecken. Zu diesem Zweck traten sie in intensiven Austausch mit reformhinduistischen Denkern jener Zeit und können daher indirekt auch als wichtiger Geburtshelfer des (Reform-)Hinduismus im Sinne der hinduistischen Weltreligion bezeichnet werden. Im Seminar werde wir uns diese Verbindung von Theosophie, moderner Esoterik und globaler Religionsgeschichte aus den verschiedenen Perspektiven der religionswissenschaftlichen Disziplin ansehen und dabei auch theoretische Probleme des Faches anschneiden. Im Zentrum stehen soll dabei auch die Frage, ob und inwiefern in einer (spätestens seit der Kolonialzeit) globalisierten Welt überhaupt noch von „europäischer“ Religionsgeschichte gesprochen werden kann.

Yan Ananda Suarsana

Modul FD3 Fachdidaktik 3 Gym

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-3-MFD3 Interreligiöses Lernen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 17.11.17 08:00 - 10:00 SFG 1080

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Diese Einsicht ist gesamtgesellschaftlich in Deutschland noch verhältnismäßig jung. Da sich die Migrationswellen jedoch schon relativ zeitig im deutschen Bildungssystem widergespiegelt haben, blicken wir mittlerweile schon auf eine kleinere Geschichte der interkulturellen Pädagogik zurück. Auch im Religionsunterricht ist die Zusammensetzung bunter geworden. Dies gilt für Hamburg und Bremen, aber auch für manch konfessionellen Unterricht, an dem Schüler/innen mit Interesse trotz anderer oder keiner Religionszugehörigkeit teilnehmen. Die zunehmende religiöse Pluralisierung unserer Gesellschaft hat also nicht nur den Religionsunterricht quasi von unten verändert, sondern auch die Bildungskonzepte für einen Religionsunterricht, in dem religiöse Vielfalt Berücksichtigung findet. Deshalb ist interreligiöses Lernen zunehmend wichtig geworden, gerade im Bremer Religionsunterricht, an dem alle Schüler/innen teilnehmen.

Im Seminar werden wir uns mit Konzepten interreligiösen Lernens beschäftigen und partiell auch auf das Reservoir interkulturellen Lernens zurückgreifen. Ziel ist die kritische Analyse zentraler Konzepte und grundlegender Annahmen zur späteren – reflektierten – Anwendung im eigenen Unterricht. Religiöse Pluralität soll im späteren Religionsunterricht vielfältig zur Sprache gebracht werden können.

Eva-Maria Kenngott

Modul FD3 Fachdidaktik 3 Grund

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-3-MFD3 Interreligiöses Lernen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 17.11.17 08:00 - 10:00 SFG 1080

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Diese Einsicht ist gesamtgesellschaftlich in Deutschland noch verhältnismäßig jung. Da sich die Migrationswellen jedoch schon relativ zeitig im deutschen Bildungssystem widergespiegelt haben, blicken wir mittlerweile schon auf eine kleinere Geschichte der interkulturellen Pädagogik zurück. Auch im Religionsunterricht ist die Zusammensetzung bunter geworden. Dies gilt für Hamburg und Bremen, aber auch für manch konfessionellen Unterricht, an dem Schüler/innen mit Interesse trotz anderer oder keiner Religionszugehörigkeit teilnehmen. Die zunehmende religiöse Pluralisierung unserer Gesellschaft hat also nicht nur den Religionsunterricht quasi von unten verändert, sondern auch die Bildungskonzepte für einen Religionsunterricht, in dem religiöse Vielfalt Berücksichtigung findet. Deshalb ist interreligiöses Lernen zunehmend wichtig geworden, gerade im Bremer Religionsunterricht, an dem alle Schüler/innen teilnehmen.

Im Seminar werden wir uns mit Konzepten interreligiösen Lernens beschäftigen und partiell auch auf das Reservoir interkulturellen Lernens zurückgreifen. Ziel ist die kritische Analyse zentraler Konzepte und grundlegender Annahmen zur späteren – reflektierten – Anwendung im eigenen Unterricht. Religiöse Pluralität soll im späteren Religionsunterricht vielfältig zur Sprache gebracht werden können.

Eva-Maria Kenngott

Modul MA Gym: Masterabschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-3-MMA Begleitseminar zur Masterarbeit (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach)

Seminar

Einzeltermine:
Mi 13.12.17 14:00 - 17:00 IW3 0210
Di 09.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010
Di 16.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010
Di 23.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010
Di 30.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010

Blocktermine ab Januar 2018 nach Vereinbarung mit Frau Kenngott

Die Veranstaltung dient der Unterstützung der Teilnehmer/innen bei der Vorbereitung und Durchführung der Masterarbeiten und findet nach Vereinbarung statt.

Eva-Maria Kenngott

Modul MA Grund gF: Masterabschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-3-MMA Begleitseminar zur Masterarbeit (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach)

Seminar

Einzeltermine:
Mi 13.12.17 14:00 - 17:00 IW3 0210
Di 09.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010
Di 16.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010
Di 23.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010
Di 30.01.18 12:00 - 14:00 AIB 0010

Blocktermine ab Januar 2018 nach Vereinbarung mit Frau Kenngott

Die Veranstaltung dient der Unterstützung der Teilnehmer/innen bei der Vorbereitung und Durchführung der Masterarbeiten und findet nach Vereinbarung statt.

Eva-Maria Kenngott

M 8 Grund a kF Theologien jüdisch-christlicher Tradition II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M8/2 Christliche Perspektiven auf nichtchristliche Religionen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Die „Entdeckung“ von Religion und Kultur auch außerhalb Europas hat seit dem 19. Jahrhundert zu einer Neubewertung nicht-christlicher Religionen durch die christliche Theologie geführt. Während vorher fremde religiöse Traditionen vor allem als Häresie oder „falsche“ Religion angesehen wurden, machte der zunehmende Kontakt mit außereuropäischen Kontexten im Zuge des Kolonialismus und die damit verbundene Begegnung mit nicht-christlichen Theologien eine Neujustierung der Beurteilung außereuropäischer Religiosität nötig. Im Seminar werden wir klassische und aktuelle Entwürfe interreligiöser Theologie („Theologie der Religionen“) lesen und unter religionswissenschaftlichen Fragestellungen diskutieren. Bei der Lektüre dieser Texte werden auch grundsätzliche Theorieprobleme und Konzepte der Religionswissenschaft in den Fokus des Seminars gerückt, deren Etablierung sich ja in gewisser Weise parallel zum Aufkommen der Religionstheologie vollzogen hat.

Yan Ananda Suarsana
09-54-3-M8/3 Rituale in der Antike

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 14:00 - 18:00 SFG 2080
Thomas Jurczyk
09-54-5-M8 Religion und Sport

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1030 (2 SWS)

Inhalt

Der Sport hat in der heutigen Welt eine zentrale Rolle. In den letzten Jahren häufen sich Argumente und Studien, die einen Zusammenhang sehen zwischen der Popularität des Sports und spätmodernen Veränderungen der Religiosität. Inwiefern lässt sich Sport als neue Religion ansehen? Kann sportliche Betätigung zu außergewöhnlichen (Transzendenz-) Erfahrungen beitragen? Sind Sport und Religion möglicherweise enger verknüpft, als für gewöhnlich angenommen? Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit einschlägigen religionswissenschaftlichen, religionssoziologischen und kulturwissenschaftlichen Arbeiten, die den Zusammenhang von Sportphänomenen und Religion untersuchen.

Zeitlich beginnen wir im 19. Jahrhundert, als für „Muskelchristentum“ und eine „Religio Athletae“ geworben wurde. Am Beispiel der christlichen Sportbewegung werden die institutionellen Verflechtungen von Sport und Kirche deutlich, an die heutige Evangelikale anknüpfen, insb. in den USA. Der Einfluss des Islams auf das Sportengagement junger muslimischer Frauen bildet ein weiteres Thema. Anschließend gehen wir an Fallbeispielen der Frage nach, inwieweit spezifische Körperpraktiken eine besondere Form des Erlebens schaffen. Dabei geht es um Fußball-Rituale, um Sinnzuschreibungen beim Tanzen und Wandern (Pilgern), die spirituelle Dimension von Yoga und asiatischen Kampfsportarten, sowie um die Suche nach extremen Erfahrungen im Sport. Abschließend werden die Einzelbefunde vor dem Hintergrund einschlägiger Theorienbildung zur Transformation der Religion reflektiert.

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum kritischen Umgang mit interdisziplinärer Fachliteratur; (2) zur Analyse von Forschungsansätzen und ihren Konsequenzen (Herausarbeiten von Prämissen, Religionsbegriff etc.); sowie (3) zur Einordnung von Körperpraktiken vor dem Hintergrund religionswissenschaftlicher Theorienbildung.

Methodik
Gemeinsames Erarbeiten der Grundlagen mithilfe von Fachliteratur, studentische Referate zu Fallbeispielen

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab Oktober auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)