Lehrveranstaltungen WiSe 2016/2017

Religionswissenschaft, B.A.

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Modul 1 Einführung in die Religionswissenschaft / Religionswissenschaftliche Theoriebildung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1 Einführung in die Religionswissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

Das Seminar wird in die wissenschaftshistorischen, theoretischen und systematischen Grundlagen der Religionswissenschaft einführen. Anhand ausgewählter klassischer Autoren der Religionswissenschaft und angrenzender Disziplinen werden in historischer Perspektive Grundfragen der Religionswissenschaft behandelt, die zur Herausbildung der Religionswissenschaft als Fach führten, wie beispielsweise: Welchen Ursprung hat Religion? Was ist der Unterschied zwischen Religion und Theologie? Was ist der Unterschied zwischen Magie, Religion und Wissenschaft? Erfüllt Religion eine spezifische gesellschaftliche, soziale oder psychische Funktion?

Das Seminar ist als Mischung zwischen Vorlesung (Vorstellung der wesentlichen Inhalte durch die Dozentin) und Seminar (gemeinsame Lektüre und Diskussion von Texten) konzipiert.
Als vorbereitende und/oder begleitende Lektüre wird folgende Literatur empfohlen:
- Fritz Stolz: Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 1988 oder
- Klaus Hock: Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002 oder
- Hans G. Kippenberg / Kocku von Stuckrad: Einführung in die Religionswissenschaft. München 2003.


Lehrangebot für:
• BA Religionswissenschaft Modul 1 (Profilfach und Komplementärfach)
• General Studies im BA (andere Fächer)

Studienbegleitende Leistungen:
Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre zu den Sitzungen und Beteiligung an den Diskussionen.
Am Ende des Semesters wird eine Klausur (90 Min.) geschrieben.
Der Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben und in StudIP eingestellt.

Modulprüfung:
Die Modulprüfung erfolgt über die Klausur, allerdings ist das Modul erst vollständig bestanden, wenn die zweite Veranstaltung (M1-2 im SoSe) erfolgreich absolviert wurde.
Schein-/Prüfungsanforderungen für Studierende im General-Studies-Bereich

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-1-M1/OL Einführung in die Religionswissenschaft (für Oldenburger Studierende)

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1410

Die Religionswissenschaft untersucht als eine akademische Disziplin religiöse Äußerungen in ihren jeweiligen sozialen, kulturellen und historischen Kontexten. Sie versteht sich dabei als nicht gebunden an Bekenntnisse oder Konfessionen jeglicher Art. Kennzeichnend für das Fach ist eine, dem Gegenstand gemäße, breite methodische Ausrichtung. So gestalten Konzepte zum Beispiel aus Ethnologie, aus Geschichts-, Sozial- oder Kognitionswissenschaften entsprechende Felder innerhalb der Religionswissenschaft, die darüber hinaus um ein eigenständiges Profil gegenüber konfessionellen Theologien bemüht sein muss. Doch die akademische Beschäftigung mit dem Gegenstand findet nicht losgelöst von gesellschaftlichen Debatten statt, in denen der Faktor „Religion“ vor allem als Risikopotenzial, aber auch als Konfliktlösung erscheint. Was sind die aktuellen Trends in der Religionsforschung? Wie werden Entwicklungen der Globalisierung und der Individualisierung eingeschätzt? Welche Wechselwirkungen entstanden in den letzten Jahrzehnten zwischen religionswissenschaftlichen Diskursen und Konzepten von „Religion“ in der Populärkultur? Diesen und weiteren grundlegenden Fragen bei der Beschäftigung mit Religion in der Gegenwart wird in der Einführung nachgegangen.

Dr. Tilman Hannemann

Modul 1a Grund gF Einführung in die Religionswissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1/2 Einführung in die Religionswissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1820 (2 SWS)

Das Seminar wird in die wissenschaftshistorischen, theoretischen und systematischen Grundlagen der Religionswissenschaft einführen. Anhand ausgewählter klassischer Autoren der Religionswissenschaft und angrenzender Disziplinen werden in historischer Perspektive Grundfragen der Religionswissenschaft behandelt, die zur Ausdifferenzierung der Religionswissenschaft als Fach führten, wie beispielsweise: Welchen Ursprung hat Religion? Was ist der Unterschied zwischen Religion und Theologie? Was ist der Unterschied zwischen Magie, Religion und Wissenschaft? Erfüllt Religion eine spezifische gesellschaftliche, soziale oder psychische Funktion?

Das Seminar ist als Mischung zwischen Seminar (gemeinsame Lektüre und Diskussion der Texte) und Vorlesung (Vortrag über die wesentlichen Inhalte durch die Dozentin) konzipiert.
Als vorbereitende und/oder begleitende Lektüre wird folgende Literatur empfohlen:
- Fritz Stolz: Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 1988 oder
- Klaus Hock: Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002 oder
- Hans G. Kippenberg / Kocku von Stuckrad: Einführung in die Religionswissenschaft. München 2003.

Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und Beteiligung an den Diskussionen.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben und in StudIP eingestellt

Die Modulprüfung für dieses Modul findet zum Ende des Semesters in Form einer 90-minütigen Klausur statt.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 1 GrundkF Einführung in die Religionswissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1/2 Einführung in die Religionswissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1820 (2 SWS)

Das Seminar wird in die wissenschaftshistorischen, theoretischen und systematischen Grundlagen der Religionswissenschaft einführen. Anhand ausgewählter klassischer Autoren der Religionswissenschaft und angrenzender Disziplinen werden in historischer Perspektive Grundfragen der Religionswissenschaft behandelt, die zur Ausdifferenzierung der Religionswissenschaft als Fach führten, wie beispielsweise: Welchen Ursprung hat Religion? Was ist der Unterschied zwischen Religion und Theologie? Was ist der Unterschied zwischen Magie, Religion und Wissenschaft? Erfüllt Religion eine spezifische gesellschaftliche, soziale oder psychische Funktion?

Das Seminar ist als Mischung zwischen Seminar (gemeinsame Lektüre und Diskussion der Texte) und Vorlesung (Vortrag über die wesentlichen Inhalte durch die Dozentin) konzipiert.
Als vorbereitende und/oder begleitende Lektüre wird folgende Literatur empfohlen:
- Fritz Stolz: Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 1988 oder
- Klaus Hock: Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002 oder
- Hans G. Kippenberg / Kocku von Stuckrad: Einführung in die Religionswissenschaft. München 2003.

Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und Beteiligung an den Diskussionen.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben und in StudIP eingestellt

Die Modulprüfung für dieses Modul findet zum Ende des Semesters in Form einer 90-minütigen Klausur statt.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 1a Gym Einführung in die Religionswissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1/2 Einführung in die Religionswissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1820 (2 SWS)

Das Seminar wird in die wissenschaftshistorischen, theoretischen und systematischen Grundlagen der Religionswissenschaft einführen. Anhand ausgewählter klassischer Autoren der Religionswissenschaft und angrenzender Disziplinen werden in historischer Perspektive Grundfragen der Religionswissenschaft behandelt, die zur Ausdifferenzierung der Religionswissenschaft als Fach führten, wie beispielsweise: Welchen Ursprung hat Religion? Was ist der Unterschied zwischen Religion und Theologie? Was ist der Unterschied zwischen Magie, Religion und Wissenschaft? Erfüllt Religion eine spezifische gesellschaftliche, soziale oder psychische Funktion?

Das Seminar ist als Mischung zwischen Seminar (gemeinsame Lektüre und Diskussion der Texte) und Vorlesung (Vortrag über die wesentlichen Inhalte durch die Dozentin) konzipiert.
Als vorbereitende und/oder begleitende Lektüre wird folgende Literatur empfohlen:
- Fritz Stolz: Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 1988 oder
- Klaus Hock: Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002 oder
- Hans G. Kippenberg / Kocku von Stuckrad: Einführung in die Religionswissenschaft. München 2003.

Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und Beteiligung an den Diskussionen.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben und in StudIP eingestellt

Die Modulprüfung für dieses Modul findet zum Ende des Semesters in Form einer 90-minütigen Klausur statt.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 2 Literaturen der Religionen I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M2 Einführung in die Analyse religiöser Literaturen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 0140 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 30.11.16 14:00 - 16:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)

Während des Kurses werden grundlegenden Methoden der Arbeit mit religiösen Texten besprochen. Der Schwerpunkt liegt hier bei literaturwissenschaftlichen Ansätzen der Textanalyse, die im Kontext von religiösen Literaturen besprochen werden. Das besprochene Methodenrepertoire wird im Laufe des Seminars in Praxis eingesetzt. Dabei werden Texte von verschiedenen Religionen der Welt analysiert. Die Studierenden sollen dank dieses Vorgehens dazu befähigt sein, unterschiedliche religiöse Texte selbstständig zu analysieren.
Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und Beteiligung an den Diskussionen. Des Weiteren werden die Seminarteilnehmer/innen gebeten, Portfolios vorzubereiten, die die Lernfortschritte dokumentieren.

Der Seminarplan und die Literaturliste sind in StudIP eingestellt.

Lukas Fajfer

Modul 2 Grund gF Bibelwissenschaften I: Grundkurs Altes und Neues Testament

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M2/5 Einführung in das Alte Testament

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
So 18.12.16 09:00 - 14:00 SpT C4180

Diese Veranstaltung soll einen Überblick über das Alte Testament vermitteln. Zentrale Themen werden sein: Geschichte Israels, Bibelkunde des Alten Testaments, zentrale historisch-kritische und religionsvergleichende Fragen und ausgewählte Themen (z.B. Entwicklung des Monotheismus, Exilszeiten, u.v.m.).

Zur Anschaffung wird empfohlen: Hans Schmoldt: Biblische Geschichte: Chronologie, Texte, Analysen. Stuttgart: Reclam, 2000.
Voraussetzungen für die Teilnahme: keine.

Dr. Gabriele Richter

Modul 2 Grund kF Bibelwissenschaften I: Grundkurs Altes und Neues Testament

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M2/5 Einführung in das Alte Testament

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
So 18.12.16 09:00 - 14:00 SpT C4180

Diese Veranstaltung soll einen Überblick über das Alte Testament vermitteln. Zentrale Themen werden sein: Geschichte Israels, Bibelkunde des Alten Testaments, zentrale historisch-kritische und religionsvergleichende Fragen und ausgewählte Themen (z.B. Entwicklung des Monotheismus, Exilszeiten, u.v.m.).

Zur Anschaffung wird empfohlen: Hans Schmoldt: Biblische Geschichte: Chronologie, Texte, Analysen. Stuttgart: Reclam, 2000.
Voraussetzungen für die Teilnahme: keine.

Dr. Gabriele Richter

Modul 2 Gym Bibelwissenschaften I: Griechisch und Griechisch-Lektüre

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M2/2 Griechisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einführung in das neutestamentliche Koine-Griechisch

Friedhelm Blüthner
09-54-1-M2/4 Griechisch-Tutorium I

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)
Friedhelm Blüthner
09-54-1-M2/5 Griechisch-Tutorium II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2020 SFG 2060
Friedhelm Blüthner

Modul 3 Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende RW

Für Modul 3 werden im 1. Studienjahr sowohl im nicht-schulischen Studiengang (Profil- und Komplementärfach) als auch im schulischen Studiengang (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach) 2 Einführungsveranstaltungen und 1 komparatistische Veranstaltung verlangt. Da im Sommersemester keine Einführungsveranstaltungen angeboten werden, empfiehlt es sich, 2 Einführungsveranstaltungen im Wintersemester zu besuchen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M3 Einführung in den Islam

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1410 (2 SWS)

Die Vorlesung will Studierenden Basiswissen über ‚den‘ Islam vermitteln. Die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit werden den Ausgangspunkt bilden, von dem aus wir uns den grundlegenden Begriffen, der religiösen Praxis, der Geschichte, aber nicht zuletzt auch den Feldern ‚Politik‘ und ‚Kultur‘ annähern werden. Eine Reise durch 14. Jahrhunderte Islam, die den Teilnehmenden am Ende eine ungefähre Ahnung beschert, in welchem Verhältnis Sunna und Schia zueinander und wie beide zu anderen Religionen stehen, wofür der Begriff ‚Scharia‘ steht, ob Aleviten Muslime sind, was Derwische tun, ob alle Musliminnen Kopftücher tragen, was überhaupt ‚moderne‘ Muslime sind und was sie glauben (könnten). Selbstverständlich besteht die Möglichkeit der Diskussion.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aus den Studiengängen BA Religionswissenschaft PF/KF im ersten Semester sowie BA Religion (schulisch) 5. Semester. Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Zur Einführung und als begleitende Lektüre empfohlen:
RUTHVEN, MALISE (2000), Der Islam. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam.

Dr. Hans-Ludwig Frese
09-54-1-M3/2 Mönchtum in der Europäischen Religionsgeschichte
Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

Die „Einführung ins Christentum“ nimmt sich als Problem vor, wie in der Europäischen Religionsgeschichte ein Modell radikaler Religiosität das ‚normale’ Christsein der Laien überschattet: Ist das mönchische Leben die einzig richtige Vorbereitung auf das eigentliche, das ewige Leben nach dem Tod. Lohnt nicht der Verzicht auf viele lebenswerte Dinge mit ihren Verlockungen, wenn man dagegen die Belohnung ewigen Lebens im Himmel erwartet? Aber Askese ist nur die eine Richtung des Mönchtums. Die andere liegt in dem gemeinsamen Leben ohne Privates, ohne privates Eigentum: vita communis.
Die Vorlesung behandelt die historische Entwicklung unterschiedlicher Modelle des Mönchtums, die Strukturierung des Tageslaufs, des Jahreslaufs, des Lebenslaufs und der Darstellung des Außeralltäglichen vom Einsiedler, Säulenheiligen, Inklusen über die Einsiedlerkolonien und ihr Publikum aus der Stadt, die autarken Klöster mit ihrem Gemeinschaftsleben in der Fortsetzung der ländlichen Villen der antiken Oberschicht, das Leben der Chorherren, die weitgehend ihr eigenes Leben leben, nur gemeinsames Gebet und gemeinsames Essen am Abend teilen. Die Bettelorden stellen sich ganz anders auf in den neu entstehenden Städten und dem Elend in der Urbanisierung des Mittelalters. In der Neuzeit werden Klöster zunächst zu einem Kennzeichen des Katholizismus, barocke Klosterstädte. Die notwendige Säkularisierung der ‚Toten Hand’ vollzieht nur, was längst die reale Entwicklung war: die Entvölkerung der Klöster, das schwindende Ansehen, das Beharren auf Privilegien auf Kosten der Allgemeinheit. Um die leeren Klöster rankt dann ein romantisches Gefühl von Religion – kontrafaktisch. Auch Ernst Troeltsch und Max Weber entdecken im (nicht mehr existierenden) Mönchtum sogar die Vorboten der Neuzeit. Die Jesuiten werden vom Papst selbst und dann in fast allen Nationen verboten. Ende des 19. Jahrhunderts beginnt eine gewisse Renaissance.
Die Vorlesung stellt im Wesentlichen das christliche Mönchtum dar, die verschiedenen Modelle, exemplarisch einzelne Klöster und konkrete Tagesabläufe. Das Bild, mit denen die Mönche ihre Verzichte aufwerten zu einem Gewinn. Die Besonderheiten männlichen und weiblichen Mönchtums. Das Bild des Mönchtums in der Moderne.


Literatur zur Einführung: Isnard W. Frank: Lexikon des Mönchtums und der Orden. Ditzingen: Reclam, 1993; ²2005 [völlig neue Ausgabe gegenüber der ersten Ausgabe. Ein Dominikaner-Kirchengeschichtsprofessor vorzüglicher Kenner, aber auch sehr kritisch zum Niedergang des christlichen Religiosentums weltweit. Behandelt nur das Christliche Mönchtum]. Hubert Treiber; Heinz Steinert: Die Fabrikation des zuverlässigen Menschen. Über die "Wahlverwandtschaft" von Kloster- und Fabrikdisziplin. [München : Moos, 1980] Münster: Westfälisches Dampfboot 2005. Christoph Auffarth: Verzichten, um zu gewinnen: Askese in der europäischen Moderne und in den Religionen der Welt. in: Jan Gerchow (Hrsg.): Kloster WeltWerden 799-1803. [Ausstellung Ruhrlandmuseum Essen] Köln 1999, 41-46.

Christoph Auffarth
09-54-1-M3/3 Einführung in den Hinduismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Inhalt
Diese Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die für den Hinduismus typischen religiösen Vorstellungen und Praktiken sowie den zugrundeliegenden sozialen Strukturen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der religiösen Praxis im heutigen Indien sowie ihrem (wechselseitigen) Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse und Veränderungen.

Lernziel
Ziel ist es, die wesentlichen Grundbegriffe, Konzepte und Theorien sowie wissenschaftlichen Diskussionen kennenzulernen, die zum Umgang und der Analyse von heutigen religiösen Strömungen auf dem indischen Subkontinent sowie in der hinduistischen Diaspora befähigen.

Methodik
Der Ablauf dieser Lehrveranstaltung wird durch drei Arbeitsformen bestimmt: (1) das frage-geleitete Lesen und persönliche Exzerpieren von bereitgestellter Fachliteratur zur Vorberei-tung, (2) das abwechselnden Referieren und gemeinsame Besprechen dieser Texte im ersten Abschnitt einer Sitzung, und (3) weiteres Input der Dozentin zur Veranschaulichung, Kontextualisierung und Vertiefung der jeweiligen Thematik in Form eines Lehrgesprächs.

Voraussetzungen
Bereitschaft, regelmäßig anspruchsvolle Fachliteratur zu lesen

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen: regelmäßige, aktive Teilnahme, Exzerpieren der Pflichtlektüre, Impulsreferat

Seminarplan und Literaturhinweise finden Sie ab Oktober auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-1-M3/OL Religion um 1800: Aufklärung - Revolution - Romantik
Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (2 SWS)

Religion um 1800 bedeutet einen entscheidenden Bruch, die Moderne beginnt. Bis dahin war Religion in die Lebenswelt und in die Alte Herrschaft (Ancien Régime) verwoben, wie sie sich nach der Reformation und dem Ende der Glaubenskriege im Westfälischen Frieden (1648 in Münster und Osnabrück) ausgebildet hatte. Ab da lässt sich zum einen Religion nicht mehr begründen wie es die Reformatoren getan hatten: mit der Bibel. Zum andern ist die Rationalität/Vernunft zur revolutionären Norm geworden, die prinzipiell jede Tradition auf den Prüfstand stellt. Die stellt zugleich ein optimistisches Menschenbild auf (im Gegensatz zu dem Bild der Reformatoren, dass Menschen zunächst einmal Sünder sind), das aber auf Kosten der Erfindung des Irren, der an seinen Seelenkräften erkrankt ist. Grundsätzlich aber lasse sich das Gute im Menschen durch Erziehung bilden. Die Naturwissenschaften entziffern Gottes Schöpfung bis in die unsichtbaren Einzelheiten unter der Erde, in den Winzigkeiten des Körpers, in den Unendlichkeiten des Weltalls. Gott ist in der Welt, aber geht Gott in ihr auf? Schleiermacher schließt sich der Kritik an der ‚positiven‘ Dogmenreligion an, wenn sie nicht in der Lage ist, Anschauung und Gefühl für das Unendliche zu eröffnen.

Die Revolution (USA 1776, Frankreich 1789, durch Napoleons Armeen in ganz Europa und Nordafrika erzwungen) bestimmt die Unterordnung der Religion unter die Gesetze des Staates und die „Religionsfreiheit“ als individuellen Glauben als Grundsatz des modernen Staat, ja legt die Grundlagen für Säkularisierung und eine nachchristliche Nationalreligion. Komplementär dazu bilden sich die Formen der Religion, die sich nicht unterordnen unter das System theologischer Gebäude: die sog. Romantik und, was als ‚Religiosität‘ bezeichnet wird.

Die Religion um 1800 muss auf allen Feldern der Kultur von der Ökonomie (Säkularisation) und Arbeit, von der Familie, Schule und Gefängnis, von der Medizin und Naturwissenschaft, von Naturkatastrophen und Kriegen bis zur Kunst, Theater, Literatur das „Feld“ der Religion betrachten, um die Veränderungen verständlich zu machen, die bis heute fort wirken. Diese Methode beruht auf dem Modell der „Europäischen Religionsgeschichte“.

Die Vorlesung ist zugleich eine „Einführung in das Christentum“, indem je unter den Veränderungen des Gottesbildes, der Feste, des Kalenders, der Stellung von Staat und Kirche usf. die systematische Einordnung gegeben wird.

Literaturempfehlung zur Einführung: Kurt Nowak: Geschichte des Christentums in Deutschland. Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jh.s. München 1995. Ders.: Schleiermacher. Göttingen 2002. Christoph Schulte: Radikal böse. Die Karriere des Bösen von Kant bis Nietzsche. München: Fink ²1991. Jörg Lauster: Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums. München: Beck 2014, 42016. Jörg Lauster: Der Gott der Vernunft. Protestantismus und vernünftiger Gottesgedanke. Tübingen: Mohr Siebeck 2009. Burkhard Gladigow: Religionswissenschaft als Kulturwissenschaft. Stuttgart: Kohlhammer 2005.

Christoph Auffarth
09-54-1-M3/OL2 Einführung in den Islam

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1820 SFG 0140 (2 SWS)

Die Vorlesung will Studierenden Basiswissen über ‚den‘ Islam vermitteln. Die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit werden den Ausgangspunkt bilden, von dem aus wir uns den grundlegenden Begriffen, der religiösen Praxis, der Geschichte, aber nicht zuletzt auch den Feldern ‚Politik‘ und ‚Kultur‘ annähern werden. Eine Reise durch 14. Jahrhunderte Islam, die den Teilnehmenden am Ende eine ungefähre Ahnung beschert, in welchem Verhältnis Sunna und Schia zueinander und wie beide zu anderen Religionen stehen, wofür der Begriff ‚Scharia‘ steht, ob Aleviten Muslime sind, was Derwische tun, ob alle Musliminnen Kopftücher tragen, was überhaupt ‚moderne‘ Muslime sind und was sie glauben (könnten). Selbstverständlich besteht die Möglichkeit der Diskussion.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Oldenburger Lehramtsstudiengangs „Werte und Normen“. Sie ist darüber hinaus offen für Studierende des Studienganges BA Religion (schulisch) Gymnasium und Grundschule kF im ersten bzw. fünften Semester. Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben und steht in StudIP (Oldenburg und Bremen) bereit.

Zur Einführung und als begleitende Lektüre empfohlen:
RUTHVEN, MALISE (2000), Der Islam. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 3 Grund gF Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende Religionswissenschaft

Für Modul 3 werden im 1. Studienjahr sowohl im nicht-schulischen Studiengang (Profil- und Komplementärfach) als auch im schulischen Studiengang (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach) 2 Einführungsveranstaltungen und 1 komparatistische Veranstaltung verlangt. Da im Sommersemester keine Einführungsveranstaltungen angeboten werden, empfiehlt es sich, 2 Einführungsveranstaltungen im Wintersemester zu besuchen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M3/4 Einführung in das Christentum: Religion von 1650 - 1750

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1020 (2 SWS)

Als Ausschnitt für diese Einführung in das Christentum ist das Jahrhundert nach dem Westfälischen Frieden ausgewählt: Eine Epoche voller Hoffnungen und Ängste, konkurrierender Weltbilder und Transformationen.
Dieses Seminar bietet eine Vertiefung in dieser Ära gemäß den Prämissen einer Europäischen Religionsgeschichte. Behandelt werden Tendenzen wie Globalisierung, Individualisierung, Säkularisierung, Sakralisierung und ihr Einfluss auf deren Bedeutung für das Christentum als Religion.
Der Verwurzelung der Religion in der Gesellschaft wird anhand der Aspekte Zeit, Raum, Gender, sozialer Handlungspraxis, Politik und Handel nachgegangen. Schließlich wird die Frage behandelt, auf welche Art und Weise das Christentum Teil der Pluralität von Religionen und Weltbilder darstellt, die für die Europäische Religionsgeschichte so kennzeichnend ist.

Dr. Jan van de Kamp
09-54-1-M3/5 Einführung in das Judentum

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 09:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 17.12.16 10:00 - 17:00 MZH 1450
Sa 28.01.17 10:00 - 17:00 MZH 1450

Achtung: Beginn sin tempore um 9 Uhr!!!
Zusätzlich wird eine Blockveranstaltung stattfinden!

Eine Einführung in jüdische Strömungen und Traditionen aus Geschichte und Gegenwart.

Mathias Rösel
09-54-1-M3/OL2 Einführung in den Islam

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1820 SFG 0140 (2 SWS)

Die Vorlesung will Studierenden Basiswissen über ‚den‘ Islam vermitteln. Die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit werden den Ausgangspunkt bilden, von dem aus wir uns den grundlegenden Begriffen, der religiösen Praxis, der Geschichte, aber nicht zuletzt auch den Feldern ‚Politik‘ und ‚Kultur‘ annähern werden. Eine Reise durch 14. Jahrhunderte Islam, die den Teilnehmenden am Ende eine ungefähre Ahnung beschert, in welchem Verhältnis Sunna und Schia zueinander und wie beide zu anderen Religionen stehen, wofür der Begriff ‚Scharia‘ steht, ob Aleviten Muslime sind, was Derwische tun, ob alle Musliminnen Kopftücher tragen, was überhaupt ‚moderne‘ Muslime sind und was sie glauben (könnten). Selbstverständlich besteht die Möglichkeit der Diskussion.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Oldenburger Lehramtsstudiengangs „Werte und Normen“. Sie ist darüber hinaus offen für Studierende des Studienganges BA Religion (schulisch) Gymnasium und Grundschule kF im ersten bzw. fünften Semester. Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben und steht in StudIP (Oldenburg und Bremen) bereit.

Zur Einführung und als begleitende Lektüre empfohlen:
RUTHVEN, MALISE (2000), Der Islam. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 3 Grund kF Einführung in religiöse Traditionen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M3 Einführung in den Islam

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1410 (2 SWS)

Die Vorlesung will Studierenden Basiswissen über ‚den‘ Islam vermitteln. Die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit werden den Ausgangspunkt bilden, von dem aus wir uns den grundlegenden Begriffen, der religiösen Praxis, der Geschichte, aber nicht zuletzt auch den Feldern ‚Politik‘ und ‚Kultur‘ annähern werden. Eine Reise durch 14. Jahrhunderte Islam, die den Teilnehmenden am Ende eine ungefähre Ahnung beschert, in welchem Verhältnis Sunna und Schia zueinander und wie beide zu anderen Religionen stehen, wofür der Begriff ‚Scharia‘ steht, ob Aleviten Muslime sind, was Derwische tun, ob alle Musliminnen Kopftücher tragen, was überhaupt ‚moderne‘ Muslime sind und was sie glauben (könnten). Selbstverständlich besteht die Möglichkeit der Diskussion.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aus den Studiengängen BA Religionswissenschaft PF/KF im ersten Semester sowie BA Religion (schulisch) 5. Semester. Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Zur Einführung und als begleitende Lektüre empfohlen:
RUTHVEN, MALISE (2000), Der Islam. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam.

Dr. Hans-Ludwig Frese
09-54-1-M3/2 Mönchtum in der Europäischen Religionsgeschichte
Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

Die „Einführung ins Christentum“ nimmt sich als Problem vor, wie in der Europäischen Religionsgeschichte ein Modell radikaler Religiosität das ‚normale’ Christsein der Laien überschattet: Ist das mönchische Leben die einzig richtige Vorbereitung auf das eigentliche, das ewige Leben nach dem Tod. Lohnt nicht der Verzicht auf viele lebenswerte Dinge mit ihren Verlockungen, wenn man dagegen die Belohnung ewigen Lebens im Himmel erwartet? Aber Askese ist nur die eine Richtung des Mönchtums. Die andere liegt in dem gemeinsamen Leben ohne Privates, ohne privates Eigentum: vita communis.
Die Vorlesung behandelt die historische Entwicklung unterschiedlicher Modelle des Mönchtums, die Strukturierung des Tageslaufs, des Jahreslaufs, des Lebenslaufs und der Darstellung des Außeralltäglichen vom Einsiedler, Säulenheiligen, Inklusen über die Einsiedlerkolonien und ihr Publikum aus der Stadt, die autarken Klöster mit ihrem Gemeinschaftsleben in der Fortsetzung der ländlichen Villen der antiken Oberschicht, das Leben der Chorherren, die weitgehend ihr eigenes Leben leben, nur gemeinsames Gebet und gemeinsames Essen am Abend teilen. Die Bettelorden stellen sich ganz anders auf in den neu entstehenden Städten und dem Elend in der Urbanisierung des Mittelalters. In der Neuzeit werden Klöster zunächst zu einem Kennzeichen des Katholizismus, barocke Klosterstädte. Die notwendige Säkularisierung der ‚Toten Hand’ vollzieht nur, was längst die reale Entwicklung war: die Entvölkerung der Klöster, das schwindende Ansehen, das Beharren auf Privilegien auf Kosten der Allgemeinheit. Um die leeren Klöster rankt dann ein romantisches Gefühl von Religion – kontrafaktisch. Auch Ernst Troeltsch und Max Weber entdecken im (nicht mehr existierenden) Mönchtum sogar die Vorboten der Neuzeit. Die Jesuiten werden vom Papst selbst und dann in fast allen Nationen verboten. Ende des 19. Jahrhunderts beginnt eine gewisse Renaissance.
Die Vorlesung stellt im Wesentlichen das christliche Mönchtum dar, die verschiedenen Modelle, exemplarisch einzelne Klöster und konkrete Tagesabläufe. Das Bild, mit denen die Mönche ihre Verzichte aufwerten zu einem Gewinn. Die Besonderheiten männlichen und weiblichen Mönchtums. Das Bild des Mönchtums in der Moderne.


Literatur zur Einführung: Isnard W. Frank: Lexikon des Mönchtums und der Orden. Ditzingen: Reclam, 1993; ²2005 [völlig neue Ausgabe gegenüber der ersten Ausgabe. Ein Dominikaner-Kirchengeschichtsprofessor vorzüglicher Kenner, aber auch sehr kritisch zum Niedergang des christlichen Religiosentums weltweit. Behandelt nur das Christliche Mönchtum]. Hubert Treiber; Heinz Steinert: Die Fabrikation des zuverlässigen Menschen. Über die "Wahlverwandtschaft" von Kloster- und Fabrikdisziplin. [München : Moos, 1980] Münster: Westfälisches Dampfboot 2005. Christoph Auffarth: Verzichten, um zu gewinnen: Askese in der europäischen Moderne und in den Religionen der Welt. in: Jan Gerchow (Hrsg.): Kloster WeltWerden 799-1803. [Ausstellung Ruhrlandmuseum Essen] Köln 1999, 41-46.

Christoph Auffarth

Modul 3 Gym Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende Religionswissenschaft

Für Modul 3 werden im 1. Studienjahr sowohl im nicht-schulischen Studiengang (Profil- und Komplementärfach) als auch im schulischen Studiengang (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach) 2 Einführungsveranstaltungen und 1 komparatistische Veranstaltung verlangt. Da im Sommersemester keine Einführungsveranstaltungen angeboten werden, empfiehlt es sich, 2 Einführungsveranstaltungen im Wintersemester zu besuchen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M3/4 Einführung in das Christentum: Religion von 1650 - 1750

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1020 (2 SWS)

Als Ausschnitt für diese Einführung in das Christentum ist das Jahrhundert nach dem Westfälischen Frieden ausgewählt: Eine Epoche voller Hoffnungen und Ängste, konkurrierender Weltbilder und Transformationen.
Dieses Seminar bietet eine Vertiefung in dieser Ära gemäß den Prämissen einer Europäischen Religionsgeschichte. Behandelt werden Tendenzen wie Globalisierung, Individualisierung, Säkularisierung, Sakralisierung und ihr Einfluss auf deren Bedeutung für das Christentum als Religion.
Der Verwurzelung der Religion in der Gesellschaft wird anhand der Aspekte Zeit, Raum, Gender, sozialer Handlungspraxis, Politik und Handel nachgegangen. Schließlich wird die Frage behandelt, auf welche Art und Weise das Christentum Teil der Pluralität von Religionen und Weltbilder darstellt, die für die Europäische Religionsgeschichte so kennzeichnend ist.

Dr. Jan van de Kamp
09-54-1-M3/5 Einführung in das Judentum

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 09:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 17.12.16 10:00 - 17:00 MZH 1450
Sa 28.01.17 10:00 - 17:00 MZH 1450

Achtung: Beginn sin tempore um 9 Uhr!!!
Zusätzlich wird eine Blockveranstaltung stattfinden!

Eine Einführung in jüdische Strömungen und Traditionen aus Geschichte und Gegenwart.

Mathias Rösel
09-54-1-M3/OL2 Einführung in den Islam

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1820 SFG 0140 (2 SWS)

Die Vorlesung will Studierenden Basiswissen über ‚den‘ Islam vermitteln. Die Person des Religionsstifters Muhammad und seine Zeit werden den Ausgangspunkt bilden, von dem aus wir uns den grundlegenden Begriffen, der religiösen Praxis, der Geschichte, aber nicht zuletzt auch den Feldern ‚Politik‘ und ‚Kultur‘ annähern werden. Eine Reise durch 14. Jahrhunderte Islam, die den Teilnehmenden am Ende eine ungefähre Ahnung beschert, in welchem Verhältnis Sunna und Schia zueinander und wie beide zu anderen Religionen stehen, wofür der Begriff ‚Scharia‘ steht, ob Aleviten Muslime sind, was Derwische tun, ob alle Musliminnen Kopftücher tragen, was überhaupt ‚moderne‘ Muslime sind und was sie glauben (könnten). Selbstverständlich besteht die Möglichkeit der Diskussion.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Oldenburger Lehramtsstudiengangs „Werte und Normen“. Sie ist darüber hinaus offen für Studierende des Studienganges BA Religion (schulisch) Gymnasium und Grundschule kF im ersten bzw. fünften Semester. Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben und steht in StudIP (Oldenburg und Bremen) bereit.

Zur Einführung und als begleitende Lektüre empfohlen:
RUTHVEN, MALISE (2000), Der Islam. Eine kurze Einführung, Stuttgart: Reclam.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 4 Literaturen der Religionen II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M4 Die Konstruktion der Teufelsfigur im literarischen Diskurs

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 2080 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 24.11.16 14:00 - 16:00 SpT C3190 - gesperrt -

Teufelsdarstellungen sind ein oft verwendetes Motiv in der Literatur aller Epochen einschließlich der Gegenwart. Im Seminar werden, mit Hinblick auf die in Modul 2 erlernten Methoden der Analyse religiöser Texte, verschiedene Teufelsdarstellungen analysiert. Es handelt sich hierbei um die rezeptionsgeschichtliche Betrachtung dieser Darstellungen. Im Zentrum der Analyse steht somit die Frage nach Quellen und Anlehnungen der jeweiligen Darstellungen. Im chronologischen Verlauf wird das Motiv des Teufels in ausgewählten Büchern der Bibel sowie in der Alten Kirche und bei Martin Luther besprochen. Es werden auch die Auszüge aus den für das Thema grundlegenden Werken von Dante Alighieri, John Milton und Johann W. Goethe analysiert.
Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und Beteiligung an den Diskussionen. Des Weiteren werden die Seminarteilnehmer/innen gebeten, Portfolios vorzubereiten, die die Lernfortschritte dokumentieren.
Der Seminarplan und die Literaturliste sind in StudIP eingestellt.

Lukas Fajfer

Modul 4 Gym Bibelwissenschaften II: Exegese des Alten und Neuen Testaments

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M2/5 Einführung in das Alte Testament

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
So 18.12.16 09:00 - 14:00 SpT C4180

Diese Veranstaltung soll einen Überblick über das Alte Testament vermitteln. Zentrale Themen werden sein: Geschichte Israels, Bibelkunde des Alten Testaments, zentrale historisch-kritische und religionsvergleichende Fragen und ausgewählte Themen (z.B. Entwicklung des Monotheismus, Exilszeiten, u.v.m.).

Zur Anschaffung wird empfohlen: Hans Schmoldt: Biblische Geschichte: Chronologie, Texte, Analysen. Stuttgart: Reclam, 2000.
Voraussetzungen für die Teilnahme: keine.

Dr. Gabriele Richter
09-54-3-M4/2 Einführung in das Alte Testament

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 17.12.16 09:00 - 12:00 SpT C4180

Diese Veranstaltung soll einen Überblick über das Alte Testament vermitteln. Zentrale Themen werden sein: Geschichte Israels, Bibelkunde des Alten Testaments, zentrale historisch-kritische und religionsvergleichende Fragen und ausgewählte Themen (z.B. Entwicklung des Monotheismus, Exilszeiten, u.v.m.).

Zur Anschaffung wird empfohlen: Hans Schmoldt: Biblische Geschichte: Chronologie, Texte, Analysen. Stuttgart: Reclam, 2000.
Voraussetzungen für die Teilnahme: keine.

Dr. Gabriele Richter

Modul 5 Europäische Religionsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M5 Einführung in die Europäische Religionsgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

„Europäische Religionsgeschichte“ bezeichnet (mit großem „E“) ein religionswissenschaftliches Forschungsfeld, in dem neue Fragestellungen und alternative Modelle zu hergebrachten Geschichtsbildern entwickelt werden. Dabei geht es weder um eine Geschichte des Christentums in Europa, noch um einen geographisch bestimmten Teilbereich der allgemeinen Religionsgeschichte. Die Veranstaltung führt ein in die Programmatik der ER, ihre Entstehung und ihre Diskussion, vergleicht die Fragestellungen der ER mit denen benachbarter Disziplinen wie der Kulturanthropologie, der Kirchengeschichte oder den Geschichtswissenschaften und stellt einige inhaltliche Schwerpunkte der neueren Forschung vor. Zu Letzteren gehören vor allem Ausformungen eines für Europa postulierten internen religiösen Pluralismus, sog.
„mitlaufende Alternativen“ wie Esoterik, Humanismus oder Nichtreligiosität, sowie Traditionslinien gegenwärtiger religiöser Felder, die unter Bezeichnungen wie „New Age“ oder „Spiritualität“ bekannt sind.

Dr. Tilman Hannemann

Modul 5Grund b1 Europäische Religionsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M3/2 Mönchtum in der Europäischen Religionsgeschichte
Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

Die „Einführung ins Christentum“ nimmt sich als Problem vor, wie in der Europäischen Religionsgeschichte ein Modell radikaler Religiosität das ‚normale’ Christsein der Laien überschattet: Ist das mönchische Leben die einzig richtige Vorbereitung auf das eigentliche, das ewige Leben nach dem Tod. Lohnt nicht der Verzicht auf viele lebenswerte Dinge mit ihren Verlockungen, wenn man dagegen die Belohnung ewigen Lebens im Himmel erwartet? Aber Askese ist nur die eine Richtung des Mönchtums. Die andere liegt in dem gemeinsamen Leben ohne Privates, ohne privates Eigentum: vita communis.
Die Vorlesung behandelt die historische Entwicklung unterschiedlicher Modelle des Mönchtums, die Strukturierung des Tageslaufs, des Jahreslaufs, des Lebenslaufs und der Darstellung des Außeralltäglichen vom Einsiedler, Säulenheiligen, Inklusen über die Einsiedlerkolonien und ihr Publikum aus der Stadt, die autarken Klöster mit ihrem Gemeinschaftsleben in der Fortsetzung der ländlichen Villen der antiken Oberschicht, das Leben der Chorherren, die weitgehend ihr eigenes Leben leben, nur gemeinsames Gebet und gemeinsames Essen am Abend teilen. Die Bettelorden stellen sich ganz anders auf in den neu entstehenden Städten und dem Elend in der Urbanisierung des Mittelalters. In der Neuzeit werden Klöster zunächst zu einem Kennzeichen des Katholizismus, barocke Klosterstädte. Die notwendige Säkularisierung der ‚Toten Hand’ vollzieht nur, was längst die reale Entwicklung war: die Entvölkerung der Klöster, das schwindende Ansehen, das Beharren auf Privilegien auf Kosten der Allgemeinheit. Um die leeren Klöster rankt dann ein romantisches Gefühl von Religion – kontrafaktisch. Auch Ernst Troeltsch und Max Weber entdecken im (nicht mehr existierenden) Mönchtum sogar die Vorboten der Neuzeit. Die Jesuiten werden vom Papst selbst und dann in fast allen Nationen verboten. Ende des 19. Jahrhunderts beginnt eine gewisse Renaissance.
Die Vorlesung stellt im Wesentlichen das christliche Mönchtum dar, die verschiedenen Modelle, exemplarisch einzelne Klöster und konkrete Tagesabläufe. Das Bild, mit denen die Mönche ihre Verzichte aufwerten zu einem Gewinn. Die Besonderheiten männlichen und weiblichen Mönchtums. Das Bild des Mönchtums in der Moderne.


Literatur zur Einführung: Isnard W. Frank: Lexikon des Mönchtums und der Orden. Ditzingen: Reclam, 1993; ²2005 [völlig neue Ausgabe gegenüber der ersten Ausgabe. Ein Dominikaner-Kirchengeschichtsprofessor vorzüglicher Kenner, aber auch sehr kritisch zum Niedergang des christlichen Religiosentums weltweit. Behandelt nur das Christliche Mönchtum]. Hubert Treiber; Heinz Steinert: Die Fabrikation des zuverlässigen Menschen. Über die "Wahlverwandtschaft" von Kloster- und Fabrikdisziplin. [München : Moos, 1980] Münster: Westfälisches Dampfboot 2005. Christoph Auffarth: Verzichten, um zu gewinnen: Askese in der europäischen Moderne und in den Religionen der Welt. in: Jan Gerchow (Hrsg.): Kloster WeltWerden 799-1803. [Ausstellung Ruhrlandmuseum Essen] Köln 1999, 41-46.

Christoph Auffarth

Modul 5a Gym Europäische Religonsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M3/2 Mönchtum in der Europäischen Religionsgeschichte
Einführung in das Christentum

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

Die „Einführung ins Christentum“ nimmt sich als Problem vor, wie in der Europäischen Religionsgeschichte ein Modell radikaler Religiosität das ‚normale’ Christsein der Laien überschattet: Ist das mönchische Leben die einzig richtige Vorbereitung auf das eigentliche, das ewige Leben nach dem Tod. Lohnt nicht der Verzicht auf viele lebenswerte Dinge mit ihren Verlockungen, wenn man dagegen die Belohnung ewigen Lebens im Himmel erwartet? Aber Askese ist nur die eine Richtung des Mönchtums. Die andere liegt in dem gemeinsamen Leben ohne Privates, ohne privates Eigentum: vita communis.
Die Vorlesung behandelt die historische Entwicklung unterschiedlicher Modelle des Mönchtums, die Strukturierung des Tageslaufs, des Jahreslaufs, des Lebenslaufs und der Darstellung des Außeralltäglichen vom Einsiedler, Säulenheiligen, Inklusen über die Einsiedlerkolonien und ihr Publikum aus der Stadt, die autarken Klöster mit ihrem Gemeinschaftsleben in der Fortsetzung der ländlichen Villen der antiken Oberschicht, das Leben der Chorherren, die weitgehend ihr eigenes Leben leben, nur gemeinsames Gebet und gemeinsames Essen am Abend teilen. Die Bettelorden stellen sich ganz anders auf in den neu entstehenden Städten und dem Elend in der Urbanisierung des Mittelalters. In der Neuzeit werden Klöster zunächst zu einem Kennzeichen des Katholizismus, barocke Klosterstädte. Die notwendige Säkularisierung der ‚Toten Hand’ vollzieht nur, was längst die reale Entwicklung war: die Entvölkerung der Klöster, das schwindende Ansehen, das Beharren auf Privilegien auf Kosten der Allgemeinheit. Um die leeren Klöster rankt dann ein romantisches Gefühl von Religion – kontrafaktisch. Auch Ernst Troeltsch und Max Weber entdecken im (nicht mehr existierenden) Mönchtum sogar die Vorboten der Neuzeit. Die Jesuiten werden vom Papst selbst und dann in fast allen Nationen verboten. Ende des 19. Jahrhunderts beginnt eine gewisse Renaissance.
Die Vorlesung stellt im Wesentlichen das christliche Mönchtum dar, die verschiedenen Modelle, exemplarisch einzelne Klöster und konkrete Tagesabläufe. Das Bild, mit denen die Mönche ihre Verzichte aufwerten zu einem Gewinn. Die Besonderheiten männlichen und weiblichen Mönchtums. Das Bild des Mönchtums in der Moderne.


Literatur zur Einführung: Isnard W. Frank: Lexikon des Mönchtums und der Orden. Ditzingen: Reclam, 1993; ²2005 [völlig neue Ausgabe gegenüber der ersten Ausgabe. Ein Dominikaner-Kirchengeschichtsprofessor vorzüglicher Kenner, aber auch sehr kritisch zum Niedergang des christlichen Religiosentums weltweit. Behandelt nur das Christliche Mönchtum]. Hubert Treiber; Heinz Steinert: Die Fabrikation des zuverlässigen Menschen. Über die "Wahlverwandtschaft" von Kloster- und Fabrikdisziplin. [München : Moos, 1980] Münster: Westfälisches Dampfboot 2005. Christoph Auffarth: Verzichten, um zu gewinnen: Askese in der europäischen Moderne und in den Religionen der Welt. in: Jan Gerchow (Hrsg.): Kloster WeltWerden 799-1803. [Ausstellung Ruhrlandmuseum Essen] Köln 1999, 41-46.

Christoph Auffarth

Modul 6 Empirische Religionsforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M6 Qualitative Religionsforschung I

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

Inhalt
Dies ist der erste Teil eines zweisemestrigen Praxisseminars zu den überwiegend qualitativen Methoden der empirischen Religionsforschung. Im Mittelpunkt steht die eigenständige Durchführung einer kleinen empirischen Studie zu einem selbst gewählten Thema der religiösen Gegenwartskultur. Dabei werden die verschiedenen Verfahren der Datenerhebung systematisch erarbeitet, mithilfe praktischer Übungen erprobt und in den Möglichkeiten der Auswertung und Dateninterpretation diskutiert.

In diesem Semester geht es um die ersten Schritte eines solchen Vorhabens: wissenschafts-theoretische Grundlagen der empirischen Forschung, den Ansatz der (Religions-) Ethnografie, die Entwicklung einer Projektidee, die organisatorische Vorbereitung und vor allem das Erlernen von spezifischen Erhebungsmethoden: strukturierte und offene Verfahren der Befragung (Interviewtechniken), Formen der Beobachtung und Artefaktanalyse, visuelle und experimentelle Methoden.

Lernziel
Ziel ist es, (1) wesentliche Methoden der qualitativen Sozialforschung in Theorie und Praxis kennenzulernen, (2) die Befähigung, ausgewählte Verfahren der empirischen Datenerhebung sowie der Datenanalyse praktisch anzuwenden, und (3) erste Erfahrungen zu machen mit der Steuerung und Dynamik eines Forschungsprozesses.

Methodik
Das Praxisseminar beginnt mit gemeinsamen Textbesprechungen und Referaten; im weiteren Verlauf stehen zunehmend Projektbesprechungen und Fallbeispiele aus den studentischen Projekten im Vordergrund. Die eigentliche Datenaufnahme findet außerhalb der Seminarzeit statt, insbesondere in den Semesterferien.

Voraussetzungen
Das zweisemestrige Praxisseminar ist für Studierende im 3. (und 4.) Fachsemester vorgesehen. Der vorherige Abschluss der Module 1 und 3 wird empfohlen.

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen: regelmäßige, aktive Teilnahme, vorbereitende Lektüre, Referat, Übungen zur Umsetzung des eigenen Projekts.

Das Ergebnis der empirischen Studie mündet in einem Forschungsbericht, der am Ende des zweisemestrigen Praxisseminars die Grundlage der Modulprüfung bildet (Abgabe 15.9.17).

Seminarplan und Literaturhinweise finden Sie ab Oktober auf stud.IP.

PD Dr. Beatrix Hauser

Modul 6a Gym Religiöse Gegenwartskultur

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M6/2 Qualitative Religionsforschung I

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 2070 IW3 0200 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.01.17 12:00 - 14:00 SFG 2070

Das Seminar ist im Studienverlaufsplan zweisemestrig konzipiert und richtet sich i.d.R. an Studierende BA Religion Gym (alt) im 3., BA Gym (neu) im 5. sowie Studierende im M.A. ed. Gym im 1. Semester. Im Wintersemester sollen zunächst Schulen und Methoden der qualitativen empirischen Religionsforschung im Mittelpunkt stehen. Konkrete Fallstudien werden im Hinblick auf im Sommersemester zu verfolgende eigene Forschungsvorhaben diskutiert und ausgewertet. Der erste Teil der Veranstaltung dient dem Erwerb der theoretischen und praktischen Grundlagen, von denen aus im zweiten Semester eigene Projekte der Studierenden realisiert werden sollen. Deshalb verlagert sich zum Ende des ersten Semesters die Perspektive auf Methodologie und eigene Forschungsfragen der Studierenden: Welches Interesse verfolgen wir, welches Feld und welche Fragestellungen sind im gegebenen Rahmen realistisch zu bearbeiten, welche Methoden scheinen mit Blick auf das Feld angemessen und plausibel? Wie lassen sich Ergebnisse überzeugend darstellen und – im Rahmen der Seminaröffentlichkeit – vortragen? Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache und Studiengang.

Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Der vorherige Abschluss der Module 1 und 3 wird ausdrücklich empfohlen.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 7a Bildung - Religion - Gesellschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M7 Salafismus im europäischen Kontext: Diskurse, Praktiken und Forschungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 7 Gym Bildung - Religion - Gesellschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M7/2 Religion in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

Wie Kinder und Jugendliche über Religion nachdenken und wie sie ihre Vorstellungen zum Ausdruck bringen, hängt mit einer Reihe von Faktoren zusammen. Dazu gehören die Erfahrungen, die sie mit Religion in ihrem Umfeld machen; aber auch die Entwicklungsprozesse, die Kinder und Jugendliche generell durchlaufen. Die Entwicklung religiöser Konzepte steht im Zusammenhang mit der Selbstentwicklung, der Entwicklung der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme und des Denkens überhaupt und wurde in der Religions- und Entwicklungspsychologie ausgiebig erforscht. All dies scheint in einer Religionsunterrichtsstunde nur schemenhaft bspw. in der Äußerung eines Kindes oder Jugendlichen auf. Wie kann die Lehrkraft diese interpretieren? Das Seminar soll einen Beitrag dazu leisten, die Vielfalt religiöser Sozialisation in Grundzügen deutlich zu machen sowie einen Blick in die eigene religiöse Sozialisation zu werfen. Denn zukünftige Religionslehrer/innen bringen diese in den Unterricht ein und entwickeln vor diesem Hintergrund Konzepte eines Religionsunterrichts, den sie anstreben.

Eva-Maria Kenngott

Modul 8a Europäische Religionsgeschichte II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M8 Viele unter einem Dach: Geistliche Gemeinschaften und andere Gruppierungen von Gläubigen in der katholischen Kirche

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Häufig wird die katholische Kirche als monolithische Instanz betrachtet, in der eine klare Hierarchie und eine genau so klare allgemein verbindliche Ordnung herrscht. Zwar hat die katholische Kirche mit dem Codex Iuris Canonici tatsächlich eine Art „Grundgesetz“ und mit den päpstlichen und bischöflichen Lehrschreiben theologische Leitlinien, doch unter dem Dach des apostolischen Stuhles tummeln sich verschiedenste Gruppierungen mit ihren eigenen Richtlinien, Frömmigkeitsformen, Theologien und rituellen Praktiken.
Im Seminar werden wir uns zunächst einen Überblick über die katholische Kirche und über religionswissenschaftliche Forschung in diesem Bereich verschaffen. Dann werden die Studierenden im Sinne des forschenden Lernens selbst eine katholische Gruppierung untersuchen. Dabei werden Sie Ihre eigene Fragestellung entwickeln, die für Sie passende Methode suchen, einen Forschungsplan entwickeln, Ihre eigene kleine Forschung durchführen und am Ende Ihre Ergebnisse präsentieren – selbstverständlich im ständigen Austausch mit Ihren Kommilitoninnen und der Dozentin.

Hannah Grünenthal, M.A.
09-54-5-M8/2 Religion und Sport

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

WICHTIGER HINWEIS:
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung auf 25 Teilnehmer/innen begrenzt ist (die Entscheidung über die Aufnahme der Teilnehmer/innen fällt beim 1. Termin)!

Auf den ersten Blick scheinen Religion und Sport nicht viel gemeinsam zu haben, von religiösen Metaphern in der Sportberichterstattung einmal abgesehen. Dabei sind die Grenzen zwischen beiden Bereichen durchlässig und kontingent, wie sich vor allem in historischer Perspektive und im Kulturvergleich zeigt. Gegenstand des Seminars sind die Verflechtungen von Religion und Sport seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zunächst stecken wir den theoretische Rahmen ab: Warum beschäftigen wir uns in der Religionswissenschaft mit Körperdiskursen und Bewegungskulturen? Welche Rolle spielt das Körperliche für die Erfahrung von Transzendenz(en)? Wie lassen sich religionsähnliche und religionsbezogene soziale Phänomene greifen?

Außerdem analysieren wir historische und empirische Befunde zu folgenden Themen: Coubertins „Muskelreligion“ und die olympische Idee, die Geschichte der christlichen Sportbewegung (insb. YMCA), diskursive und institutionelle Verknüpfungen von Religion und Sport, normative religiöse Positionen zu sportlicher Aktivität, die Religiosität von Sporttreibenden, religiöse und religionsähnliche Formen und Rituale im Fußball, athletische Selbstdisziplin und Entgrenzung, „Mindful Fitness“ und Spiritualität, die transkulturelle Rekontextualisierung von Bewegungsformen, plurale Sinnzuschreibungen beim Tanzen und Wandern, die Sakralisierung von Körper und Sport.

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum kritischen Umgang mit interdisziplinärer Fachliteratur; (2) zur Analyse von Forschungsansätzen und ihren Konsequenzen (Herausarbeiten von Prämissen, Religionsbegriff etc.); sowie (3) zur Einordnung von Körperpraktiken vor dem Hintergrund religionswissen¬schaft¬licher Theorienbildung.

Methodik
gemeinsames Erarbeiten der Grundlagen mithilfe von Fachliteratur, studentische Referate zu Fallbeispielen

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab Oktober auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-5-M8/3 Religion und Menschenrechtsdiskurse

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Bei der Entwicklung des globalen Menschenrechtssystems seit der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte von 1948 erscheint der Faktor Religion auf mehreren, ambivalenten Ebenen. Lange Zeit war der Diskurs bestimmt von der Konfrontation der universalistischen Begründung der Menschenrechte mit kulturrelativistischen Positionen; eine Debatte, aus der auch religionspolitische Stellungnahmen zum Menschrechtsdiskurs, wie etwa die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 hervorgingen. In jüngerer Zeit sind positive und negative Religionsfreiheit einerseits, die Diffamierung von Religionen bzw.
Blasphemie andererseits zentrale Themen auf unterschiedlichen diskursiven Ebenen.

In der Veranstaltung werden zunächst mithilfe von Primärtexten wichtige Etappen in der Entwicklung des globalen Menschenrechtssystems nachvollzogen. Anschließend beschäftigen wir uns anhand der Blasphemie mit spezifischen historischen und rechtlichen Situationen in verschiedenen europäischen Kontexten. Im dritten Teil werden die innerhalb der UN-Institutionen geführten Debatten zur Regelung der Diffamierung von Religionen näher untersucht.

Dr. Tilman Hannemann

Modul 8 Grund gF Theologien jüdisch - christlicher Tradition

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M8 Viele unter einem Dach: Geistliche Gemeinschaften und andere Gruppierungen von Gläubigen in der katholischen Kirche

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Häufig wird die katholische Kirche als monolithische Instanz betrachtet, in der eine klare Hierarchie und eine genau so klare allgemein verbindliche Ordnung herrscht. Zwar hat die katholische Kirche mit dem Codex Iuris Canonici tatsächlich eine Art „Grundgesetz“ und mit den päpstlichen und bischöflichen Lehrschreiben theologische Leitlinien, doch unter dem Dach des apostolischen Stuhles tummeln sich verschiedenste Gruppierungen mit ihren eigenen Richtlinien, Frömmigkeitsformen, Theologien und rituellen Praktiken.
Im Seminar werden wir uns zunächst einen Überblick über die katholische Kirche und über religionswissenschaftliche Forschung in diesem Bereich verschaffen. Dann werden die Studierenden im Sinne des forschenden Lernens selbst eine katholische Gruppierung untersuchen. Dabei werden Sie Ihre eigene Fragestellung entwickeln, die für Sie passende Methode suchen, einen Forschungsplan entwickeln, Ihre eigene kleine Forschung durchführen und am Ende Ihre Ergebnisse präsentieren – selbstverständlich im ständigen Austausch mit Ihren Kommilitoninnen und der Dozentin.

Hannah Grünenthal, M.A.
09-54-5-M8/2 Religion und Sport

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

WICHTIGER HINWEIS:
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung auf 25 Teilnehmer/innen begrenzt ist (die Entscheidung über die Aufnahme der Teilnehmer/innen fällt beim 1. Termin)!

Auf den ersten Blick scheinen Religion und Sport nicht viel gemeinsam zu haben, von religiösen Metaphern in der Sportberichterstattung einmal abgesehen. Dabei sind die Grenzen zwischen beiden Bereichen durchlässig und kontingent, wie sich vor allem in historischer Perspektive und im Kulturvergleich zeigt. Gegenstand des Seminars sind die Verflechtungen von Religion und Sport seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zunächst stecken wir den theoretische Rahmen ab: Warum beschäftigen wir uns in der Religionswissenschaft mit Körperdiskursen und Bewegungskulturen? Welche Rolle spielt das Körperliche für die Erfahrung von Transzendenz(en)? Wie lassen sich religionsähnliche und religionsbezogene soziale Phänomene greifen?

Außerdem analysieren wir historische und empirische Befunde zu folgenden Themen: Coubertins „Muskelreligion“ und die olympische Idee, die Geschichte der christlichen Sportbewegung (insb. YMCA), diskursive und institutionelle Verknüpfungen von Religion und Sport, normative religiöse Positionen zu sportlicher Aktivität, die Religiosität von Sporttreibenden, religiöse und religionsähnliche Formen und Rituale im Fußball, athletische Selbstdisziplin und Entgrenzung, „Mindful Fitness“ und Spiritualität, die transkulturelle Rekontextualisierung von Bewegungsformen, plurale Sinnzuschreibungen beim Tanzen und Wandern, die Sakralisierung von Körper und Sport.

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum kritischen Umgang mit interdisziplinärer Fachliteratur; (2) zur Analyse von Forschungsansätzen und ihren Konsequenzen (Herausarbeiten von Prämissen, Religionsbegriff etc.); sowie (3) zur Einordnung von Körperpraktiken vor dem Hintergrund religionswissen¬schaft¬licher Theorienbildung.

Methodik
gemeinsames Erarbeiten der Grundlagen mithilfe von Fachliteratur, studentische Referate zu Fallbeispielen

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab Oktober auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-5-M8/3 Religion und Menschenrechtsdiskurse

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Bei der Entwicklung des globalen Menschenrechtssystems seit der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte von 1948 erscheint der Faktor Religion auf mehreren, ambivalenten Ebenen. Lange Zeit war der Diskurs bestimmt von der Konfrontation der universalistischen Begründung der Menschenrechte mit kulturrelativistischen Positionen; eine Debatte, aus der auch religionspolitische Stellungnahmen zum Menschrechtsdiskurs, wie etwa die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 hervorgingen. In jüngerer Zeit sind positive und negative Religionsfreiheit einerseits, die Diffamierung von Religionen bzw.
Blasphemie andererseits zentrale Themen auf unterschiedlichen diskursiven Ebenen.

In der Veranstaltung werden zunächst mithilfe von Primärtexten wichtige Etappen in der Entwicklung des globalen Menschenrechtssystems nachvollzogen. Anschließend beschäftigen wir uns anhand der Blasphemie mit spezifischen historischen und rechtlichen Situationen in verschiedenen europäischen Kontexten. Im dritten Teil werden die innerhalb der UN-Institutionen geführten Debatten zur Regelung der Diffamierung von Religionen näher untersucht.

Dr. Tilman Hannemann

Modul 8 Gym Theologien jüdisch - christlicher Tradition

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M8 Viele unter einem Dach: Geistliche Gemeinschaften und andere Gruppierungen von Gläubigen in der katholischen Kirche

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Häufig wird die katholische Kirche als monolithische Instanz betrachtet, in der eine klare Hierarchie und eine genau so klare allgemein verbindliche Ordnung herrscht. Zwar hat die katholische Kirche mit dem Codex Iuris Canonici tatsächlich eine Art „Grundgesetz“ und mit den päpstlichen und bischöflichen Lehrschreiben theologische Leitlinien, doch unter dem Dach des apostolischen Stuhles tummeln sich verschiedenste Gruppierungen mit ihren eigenen Richtlinien, Frömmigkeitsformen, Theologien und rituellen Praktiken.
Im Seminar werden wir uns zunächst einen Überblick über die katholische Kirche und über religionswissenschaftliche Forschung in diesem Bereich verschaffen. Dann werden die Studierenden im Sinne des forschenden Lernens selbst eine katholische Gruppierung untersuchen. Dabei werden Sie Ihre eigene Fragestellung entwickeln, die für Sie passende Methode suchen, einen Forschungsplan entwickeln, Ihre eigene kleine Forschung durchführen und am Ende Ihre Ergebnisse präsentieren – selbstverständlich im ständigen Austausch mit Ihren Kommilitoninnen und der Dozentin.

Hannah Grünenthal, M.A.
09-54-5-M8/2 Religion und Sport

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

WICHTIGER HINWEIS:
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung auf 25 Teilnehmer/innen begrenzt ist (die Entscheidung über die Aufnahme der Teilnehmer/innen fällt beim 1. Termin)!

Auf den ersten Blick scheinen Religion und Sport nicht viel gemeinsam zu haben, von religiösen Metaphern in der Sportberichterstattung einmal abgesehen. Dabei sind die Grenzen zwischen beiden Bereichen durchlässig und kontingent, wie sich vor allem in historischer Perspektive und im Kulturvergleich zeigt. Gegenstand des Seminars sind die Verflechtungen von Religion und Sport seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Zunächst stecken wir den theoretische Rahmen ab: Warum beschäftigen wir uns in der Religionswissenschaft mit Körperdiskursen und Bewegungskulturen? Welche Rolle spielt das Körperliche für die Erfahrung von Transzendenz(en)? Wie lassen sich religionsähnliche und religionsbezogene soziale Phänomene greifen?

Außerdem analysieren wir historische und empirische Befunde zu folgenden Themen: Coubertins „Muskelreligion“ und die olympische Idee, die Geschichte der christlichen Sportbewegung (insb. YMCA), diskursive und institutionelle Verknüpfungen von Religion und Sport, normative religiöse Positionen zu sportlicher Aktivität, die Religiosität von Sporttreibenden, religiöse und religionsähnliche Formen und Rituale im Fußball, athletische Selbstdisziplin und Entgrenzung, „Mindful Fitness“ und Spiritualität, die transkulturelle Rekontextualisierung von Bewegungsformen, plurale Sinnzuschreibungen beim Tanzen und Wandern, die Sakralisierung von Körper und Sport.

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum kritischen Umgang mit interdisziplinärer Fachliteratur; (2) zur Analyse von Forschungsansätzen und ihren Konsequenzen (Herausarbeiten von Prämissen, Religionsbegriff etc.); sowie (3) zur Einordnung von Körperpraktiken vor dem Hintergrund religionswissen¬schaft¬licher Theorienbildung.

Methodik
gemeinsames Erarbeiten der Grundlagen mithilfe von Fachliteratur, studentische Referate zu Fallbeispielen

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab Oktober auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-5-M8/3 Religion und Menschenrechtsdiskurse

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Bei der Entwicklung des globalen Menschenrechtssystems seit der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte von 1948 erscheint der Faktor Religion auf mehreren, ambivalenten Ebenen. Lange Zeit war der Diskurs bestimmt von der Konfrontation der universalistischen Begründung der Menschenrechte mit kulturrelativistischen Positionen; eine Debatte, aus der auch religionspolitische Stellungnahmen zum Menschrechtsdiskurs, wie etwa die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam von 1990 hervorgingen. In jüngerer Zeit sind positive und negative Religionsfreiheit einerseits, die Diffamierung von Religionen bzw.
Blasphemie andererseits zentrale Themen auf unterschiedlichen diskursiven Ebenen.

In der Veranstaltung werden zunächst mithilfe von Primärtexten wichtige Etappen in der Entwicklung des globalen Menschenrechtssystems nachvollzogen. Anschließend beschäftigen wir uns anhand der Blasphemie mit spezifischen historischen und rechtlichen Situationen in verschiedenen europäischen Kontexten. Im dritten Teil werden die innerhalb der UN-Institutionen geführten Debatten zur Regelung der Diffamierung von Religionen näher untersucht.

Dr. Tilman Hannemann

Modul 9a Medienanalyse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M9 Medienanalyse I

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5) (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 17.11.16 14:00 - 16:00 SpT C3190 - gesperrt -

Das Ziel der Veranstaltung liegt darin, die Teilnehmenden mit dem methodologischen Instrumentarium der Medienanalyse vertraut zu machen. Daher werden in dem Seminar unterschiedliche Methoden der Analyse von modernen (Massen-)Medien besprochen. Dazu gehören Filmanalyse, Chat- und Forenanalyse, Webseitenanalyse. Die Seminarteilnehmer/innen bekommen die Möglichkeit, die vorgestellten Methoden in die Praxis umzusetzen: Es wird eine selbständige Analyse ausgewählter (Massen-)Medien durchgeführt und in der Form einer kleinen Präsentation vorgestellt.
Erwartet wird die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und Beteiligung an den Diskussionen.
Der Seminarplan und die Literaturliste sind in StudIP eingestellt.

Lukas Fajfer

Modul 10 Theorien der Religionen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-M10 Purity and Danger. Reading Mary Douglas

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SpT C4180 GW1-HS H1000 (2 SWS)

In the course, we read selected parts of Mary Douglas’ classic book Purity and Danger—An analysis of concepts of pollution and taboo. The course begins with an introduction on reading and analyzing texts, as well as a number of tips for refreshing and improving the participant’s English skills.
The reading will be accompanied by presentations on Douglas’ biography, the intellectual influences and patriarchal obstacles of her time, as well as the transdisciplinary links between the study of religion, anthropology, and ethnology. We conclude the course with a critical reflection on her impact on theories of religion.

Petra Klug

Modul 11 Abschlussarbeit und Begleitseminar

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M11 Begleitseminar BA-Arbeit

Seminar

Einzeltermine:
Do 27.10.16 14:00 - 16:00 SpT C3140
Do 24.11.16 14:00 - 16:00 SpT C3140
Do 08.12.16 14:00 - 16:00 SpT C6240
Do 22.12.16 14:00 - 16:00 SpT C6240
Do 12.01.17 14:00 - 16:00 SpT C6240

Termine nach Vereinbarung mit Herrn Frese (1 SWS)

Das zweisemestrig konzipierte Seminar richtet sich an Studierende im 5. Semester des B.A.-Studiums Religionswissenschaft und zielt auf die Vertiefung und eigenständige Anwendung der im Studium erworbenen Fähigkeiten, vor allem die schriftliche Ausarbeitung und die Darstellung komplexer wissenschaftlicher Inhalte. Darüber hinaus werden allgemeine Anforderungen an die Abschlussarbeit erörtert und die ersten Ideen (Themen und mögliche Fragestellungen) für die eigene Arbeit anhand dieser Anforderungen geprüft und im Seminar diskutiert – auch in Bezug auf die ‚passenden‘ Gutachter*innen. Am Ende (i. d. Regel im zweiten Semester) steht die mündliche Präsentation und Diskussion der (geplanten) Arbeit in Anwesenheit der Gutachter*innen.

Voraussetzung für die Teilnahme: Nachweis von mindestens 75 CP in Religionswissenschaft.

Konstituierende Sitzung in der zweiten Semesterwoche.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 11aGym Begleitseminar

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M11/2 Begleitseminar BA-Arbeit (Gymnasium/Oberschule)

Seminar

Einzeltermine:
Do 12.01.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Do 19.01.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Do 26.01.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Do 02.02.17 18:00 - 20:00 SFG 2070

1 SWS

Eva-Maria Kenngott

Modul 11aGrund Bachelorarbeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-M11/3 Begleitseminar BA-Arbeit (Grundschule großes Fach)

Seminar

Einzeltermine:
Do 26.01.17 16:00 - 18:00 SpT C6240
Mo 30.01.17 16:00 - 18:00 SpT C6240
Mo 13.02.17 15:00 - 17:00 SpT C6240
Do 16.02.17 16:00 - 18:00 SpT C6240
Mo 27.02.17 15:00 - 17:00 SpT C6240
Do 02.03.17 14:00 - 16:00 SpT C6240

Termine nach Vereinbarung mit Frau Zager

Antje Zager

Modul FD 1 Grund - Fachdidaktik 1: Grundfragen religiöser Bildung in der Schule

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-MFD1/2 Jesus Christus als Thema im Bremer Religionsunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GW2 B2200 SpT C3190 - gesperrt - (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.12.16 09:00 - 17:00 SpT C3190 - gesperrt -
Sa 03.12.16 09:00 - 17:00 SpT C6240
Mo 09.01.17 09:00 - 17:00 RPM
Antje Zager

Modul FD 1 Gym - Fachdidaktik 1: Grundfragen religiöser Bildung in der Schule

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-MFD1 Von den ersten und den letzten Dingen im Religionsunterricht
Fachdidaktik 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)
Eva-Maria Kenngott

Modul PP Praxisprojekt Gym

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-MPP POE Religionsdidaktik (Gymnasium/Oberschule) - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 20:00 SFG 2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 12.01.17 16:00 - 18:00 SFG 2070
Do 19.01.17 16:00 - 18:00 SFG 2070
Do 26.01.17 16:00 - 18:00 SFG 2070
Do 02.02.17 16:00 - 18:00 SFG 2070

In den „Praxisorientierten Elementen“ (POE) sollen fachdidaktische Theorie und schulische Praxis aufeinander bezogen werden. Kompetenzorientierte Unterrichtsplanung wird schrittweise erarbeitet.
Das Seminar findet im Oktober und November wöchentlich vierstündig statt und im Dezember (ggf. Januar) wird es drei zweistündige Termine geben. Zusätzlich zum Seminaranteil werden Sie außerhalb dieser Kurszeit an Schulen in Bremen hospitieren und erste eigene Unterrichtserfahrungen (2 Stunden) sammeln. Diese Lehrversuche werden im Kurs vor- bzw. nachbereitet werden. Die genauen Termine für die praktischen Anteile des Kurses werden noch bekannt gegeben. (Sie werden voraussichtlich von Ende Oktober bis zu den Weihnachtsferien an einem Tag in der Woche für 2-3 Stunden an der Schule sein.) Bei der Semesterplanung sollten Sie bedenken, dass das Praxisprojekt zeit- und arbeitsintensiv ist.

Eva-Maria Kenngott
09-54-5-MPP/2 POE Religionsdidaktik (Gymnasium/Oberschule) - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 20:00 SFG 2010 (2 SWS)

In den „Praxisorientierten Elementen“ (POE) sollen fachdidaktische Theorie und schulische Praxis aufeinander bezogen werden. Kompetenzorientierte Unterrichtsplanung wird schrittweise erarbeitet.
Das Seminar findet im Oktober und November wöchentlich vierstündig statt und im Dezember (ggf. Januar) wird es drei zweistündige Termine geben. Zusätzlich zum Seminaranteil werden Sie außerhalb dieser Kurszeit an Schulen in Bremen hospitieren und erste eigene Unterrichtserfahrungen (2 Stunden) sammeln. Diese Lehrversuche werden im Kurs vor- bzw. nachbereitet werden. Die genauen Termine für die praktischen Anteile des Kurses werden noch bekannt gegeben. (Sie werden voraussichtlich von Ende Oktober bis zu den Weihnachtsferien an einem Tag in der Woche für 2-3 Stunden an der Schule sein.) Bei der Semesterplanung sollten Sie bedenken, dass das Praxisprojekt zeit- und arbeitsintensiv ist.

Lea Mayer

Modul PP Praxisprojekt Grund

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-5-MPP/3 POE Religionsdidaktik (Grundschule)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 20.10.16 14:00 - 16:00 SpT C6240
Fr 13.01.17 14:00 - 19:00 SpT C6240

Weitere Termine im Dezember (Unterricht), Januar und Februar nach Vereinbarung mit Frau Zager

Antje Zager

Modul 1b Gym Wissenschaftliches Arbeiten

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1b Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
(schulisch, Gruppe A)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5) (2 SWS)

Die Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ richtet sich primär an Bachelor-Studierende der Religionswissenschaft/-pädagogik im ersten Semester. Vermittelt und eingeübt werden Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, deren Beherrschung eine Voraussetzung für Ihr erfolgreiches Studium darstellt. Unter anderem umfasst dies die Erstellung von Protokollen, Handouts, Hausarbeiten und Literaturverzeichnissen, das Zitieren und Recherchieren von wissenschaftlichen Texten.
Darüber hinaus soll die Veranstaltung einen Rahmen bieten, in dem Sie Ihre Fragen und Probleme, die zu Beginn eines Studiums nicht ausbleiben, sowohl mit den Dozierenden als auch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen besprechen können.
Bitte tragen Sie sich bei Stud.IP für eine der Veranstaltungen ein:
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1070 (Lea Mayer)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SuUB 4330 (Jan Krawczyk)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (nicht-schulisch), Mo. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1080 (Jan Krawczyk)
WICHTIGER HINWEIS: Vom 11. bis 13. November 2016 findet die Erstsemester-Fahrt statt! Weitere Informationen dazu werden Ihnen noch bekannt gegeben.

Lea Mayer
09-54-1-M1b/2 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
(schulisch, Gruppe B)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )

Die Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ richtet sich primär an Bachelor-Studierende der Religionswissenschaft/-pädagogik im ersten Semester. Vermittelt und eingeübt werden Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, deren Beherrschung eine Voraussetzung für Ihr erfolgreiches Studium darstellt. Unter anderem umfasst dies die Erstellung von Protokollen, Handouts, Hausarbeiten und Literaturverzeichnissen, das Zitieren und Recherchieren von wissenschaftlichen Texten.
Darüber hinaus soll die Veranstaltung einen Rahmen bieten, in dem Sie Ihre Fragen und Probleme, die zu Beginn eines Studiums nicht ausbleiben, sowohl mit den Dozierenden als auch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen besprechen können.
Bitte tragen Sie sich bei Stud.IP für eine der Veranstaltungen ein:
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1070 (Lea Mayer)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SuUB 4330 (Jan Krawczyk)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (nicht-schulisch), Mo. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1080 (Jan Krawczyk)
WICHTIGER HINWEIS: Vom 11. bis 13. November 2016 findet die Erstsemester-Fahrt statt! Weitere Informationen dazu werden Ihnen noch bekannt gegeben.

Jan Krawczyk

Modul 1b Grund gF Wissenschaftliches Arbeiten

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-M1b Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
(schulisch, Gruppe A)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5) (2 SWS)

Die Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ richtet sich primär an Bachelor-Studierende der Religionswissenschaft/-pädagogik im ersten Semester. Vermittelt und eingeübt werden Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, deren Beherrschung eine Voraussetzung für Ihr erfolgreiches Studium darstellt. Unter anderem umfasst dies die Erstellung von Protokollen, Handouts, Hausarbeiten und Literaturverzeichnissen, das Zitieren und Recherchieren von wissenschaftlichen Texten.
Darüber hinaus soll die Veranstaltung einen Rahmen bieten, in dem Sie Ihre Fragen und Probleme, die zu Beginn eines Studiums nicht ausbleiben, sowohl mit den Dozierenden als auch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen besprechen können.
Bitte tragen Sie sich bei Stud.IP für eine der Veranstaltungen ein:
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1070 (Lea Mayer)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SuUB 4330 (Jan Krawczyk)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (nicht-schulisch), Mo. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1080 (Jan Krawczyk)
WICHTIGER HINWEIS: Vom 11. bis 13. November 2016 findet die Erstsemester-Fahrt statt! Weitere Informationen dazu werden Ihnen noch bekannt gegeben.

Lea Mayer
09-54-1-M1b/2 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
(schulisch, Gruppe B)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )

Die Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ richtet sich primär an Bachelor-Studierende der Religionswissenschaft/-pädagogik im ersten Semester. Vermittelt und eingeübt werden Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, deren Beherrschung eine Voraussetzung für Ihr erfolgreiches Studium darstellt. Unter anderem umfasst dies die Erstellung von Protokollen, Handouts, Hausarbeiten und Literaturverzeichnissen, das Zitieren und Recherchieren von wissenschaftlichen Texten.
Darüber hinaus soll die Veranstaltung einen Rahmen bieten, in dem Sie Ihre Fragen und Probleme, die zu Beginn eines Studiums nicht ausbleiben, sowohl mit den Dozierenden als auch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen besprechen können.
Bitte tragen Sie sich bei Stud.IP für eine der Veranstaltungen ein:
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1070 (Lea Mayer)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SuUB 4330 (Jan Krawczyk)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (nicht-schulisch), Mo. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1080 (Jan Krawczyk)
WICHTIGER HINWEIS: Vom 11. bis 13. November 2016 findet die Erstsemester-Fahrt statt! Weitere Informationen dazu werden Ihnen noch bekannt gegeben.

Jan Krawczyk

Modul GS 1 Wissenschaftliche Schlüsselqualifikationen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-1-MGS1 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1080

Die Veranstaltung „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ richtet sich primär an Bachelor-Studierende der Religionswissenschaft/-pädagogik im ersten Semester. Vermittelt und eingeübt werden Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, deren Beherrschung eine Voraussetzung für Ihr erfolgreiches Studium darstellt. Unter anderem umfasst dies die Erstellung von Protokollen, Handouts, Hausarbeiten und Literaturverzeichnissen, das Zitieren und Recherchieren von wissenschaftlichen Texten.
Darüber hinaus soll die Veranstaltung einen Rahmen bieten, in dem Sie Ihre Fragen und Probleme, die zu Beginn eines Studiums nicht ausbleiben, sowohl mit den Dozierenden als auch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen besprechen können.
Bitte tragen Sie sich bei Stud.IP für eine der Veranstaltungen ein:
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1070 (Lea Mayer)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (schulisch), Di. 10:00 - 12:00, Ort: SuUB 4330 (Jan Krawczyk)
• Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (nicht-schulisch), Mo. 10:00 - 12:00, Ort: SFG 1080 (Jan Krawczyk)
WICHTIGER HINWEIS: Vom 11. bis 13. November 2016 findet die Erstsemester-Fahrt statt! Weitere Informationen dazu werden Ihnen noch bekannt gegeben.

Jan Krawczyk

Modul GS 2 Praktikum

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-MGS2 Religionswissenschaftler/innen im Beruf

Seminar

Einzeltermine:
Di 25.10.16 12:00 - 16:00 RSG 2060

Diese Veranstaltung dient der beruflichen Orientierung von Studierenden im BA Religionswissenschaft. Sie ist für Studierende im 3. Fachsemester gedacht (und obligatorisch), kann aber schon vorher oder auch mehrfach besucht werden.

Die Veranstaltung besteht aus drei Teilen:
• zwei Vorträge von externen Referent/innen, die Einblick in ihre Berufspraxis geben und damit zeigen, in welchen Berufsfeldern Religionswissenschaftler/innen tätig sind und wie sich ihr Einstieg in den Beruf gestaltete;
• praktische Informationen zur Planung und Durchführung des für Profilfächler obligatorischen Praktikums (Modul GS 2) — dabei lernen Sie auch die Ansprechpartner/innen des Praxisbüros vom FB 9 sowie des Career Centre der Universität kennen; sowie
• Erfahrungsberichte von früheren Praktikanten/innen des Studiengangs, die ihre persönlichen Eindrücke von der Praktikumsphase schildern und zur Diskussion stellen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; eine Anmeldung bei stud.IP ist nicht erforderlich.

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-3-MGS2/2 Berufsorientierung und Praktikum im BA-Studium Religionswissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 16.11.16 09:00 - 13:00 SpT C6240

Veranstaltung für Studierende ab dem 3. Semester (und auch für alle späteren Semester, die die Veranstaltung bis jetzt noch nicht besuchen konnten)

Mit dieser Veranstaltung laden wir Sie ein, frühzeitig mit den Überlegungen zu beginnen, wohin Sie Ihr Studium beruflich einmal führen soll.
Wir möchten Sie ‚auf die Spur setzen‘, Ihr Studium gerade und auch im Hinblick auf Ihre beruflichen Perspektiven zu planen und rechtzeitig Schwerpunkte zu setzen, ein Profil heraus zu bilden. Ganz wichtig hierbei ist, sich mit den eigenen Fähigkeiten und Interessen auseinander zu setzen.
Ein Baustein auf dem Weg ist das Praktikum, das Teil Ihres Studiums ist.
Sie bekommen in der Veranstaltung wichtige, auch arbeitsrechtliche Hinweise zum Praktikum (z. B. zur Frage der Vergütung) sowie Tipps zu den Möglichkeiten der inhaltlichen Ausgestaltung. Ziel ist es ja, die bisher im Studium gewonnenen Qualifikationen in der Berufspraxis „auszuprobieren“ und umgekehrt, die weitere Ausrichtung Ihres Studium auf diese Erfahrungen abzustimmen.

N. N.

Modul Q Quellensprache

Latein/Griechisch/Hebraeisch/Hindi
Arabisch/Tuerkisch
Andere Sprachen auf Antrag
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-MQ Hebräisch (Althebräisch II)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Externer Ort: Spt C6240 (2 SWS)

Auf der Grundlage der bisher erworbenen Kenntnisse erarbeiten wir uns das unregelmäßige Verb und die so genannten Stammesmodifikationen. Nach dem Ende des Kurses ist der Erwerb des Hebraicums möglich.

Mathias Rösel
09-54-3-MQ/2 Hebräisch-Lektürekurs

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C3140 (2 SWS)

Wir beschäftigen uns mit dem „Alphabet des Ben Sira“. Dieses Buch aus dem 10. Jahrhundert ist formal an den Ecclesiasticus der griechischen Bibel angelehnt (Jesus Sirach, 2. Jh. v.Chr.), aber es wurde fast tausend Jahre später verfasst und enthält viele satirische Elemente und Parodien. Es bietet auch den ältesten Beleg zur Figur der Lilith, die dann im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.

Mathias Rösel

Modul GS General Studies

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-3-GS/3 Strategie-Werkstatt
Angebot für alle Studierenden uniweit ab dem 3. Semester

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 24.10.16 14:00 - 17:00 VWG 1590
Mo 14.11.16 14:00 - 17:00 GW2 B2860
Mo 05.12.16 14:00 - 17:00 VWG 1590
Mo 16.01.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Mo 06.02.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 09.03.17 14:00 - 17:00 VWG 1590

Die angegebenen Uhrzeiten verstehen sich sine tempore (s.t.).

Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie für die General Studies 3 CP erwerben.

Gehen Ihnen im Studienalltag auch mal die klugen Strategien aus? Zum Beispiel Hausarbeiten tatsächlich abzuschließen, für Prüfungen rechtzeitig zu lernen, Uni und Privatleben zu jonglieren– vielleicht mit Kindern, Behinderung oder Erkrankung – und beim Umgang mit Lehrenden und Kommilitonen?
Wir bieten einen vertrauensvollen Rahmen (5–12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen) der gegenseitigen Hilfe, in dem Schwierigkeiten zielführend erkannt und gelöst werden. Dabei wenden wir eine Coaching-Methode an.

Dr. Gabriele Richter
Dr. Ingrid Zondervan
09-54-GS Der Tod im Video Gaming

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2030 (2 SWS)
Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-GS/2 Ketzer, Heilige und Hexen - Kirchlicher und säkularer Umgang mit Normabweichungen

Seminar

Einzeltermine:
Sa 22.10.16 11:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Fr 16.12.16 14:00 - 19:00 GW2 B1630
Sa 17.12.16 10:00 - 16:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Fr 13.01.17 14:00 - 19:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5)
Sa 14.01.17 10:00 - 16:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Dieses Seminar beschäftigt sich vor dem Hintergrund der allgemeinen Geschichte des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem kirchlichen sowie säkularen Umgang mit dem, was als gesellschaftliche Norm definiert wurde und den diesbezüglichen Abweichungen. Wann wurden Abweichler als Risiko gesehen, wann toleriert? Wie verhielt sich die Bevölkerung und warum? Welche emotionalen Zustände prägten diese Zeit und welche Rolle spielte die offizielle Religion und deren Repräsentanten einerseits und die weltliche Macht andererseits? Gab es eine spezifische Religiosität des Volkes? Welche Bedeutung hatte das soziale Geschlecht bei der Verfolgung von Andersdenkenden?
Gibt es bezüglich der Ketzer- und Hexenverfolgungen Parallelen in der Gegenwart?

Hinweis an Studierende bezüglich meiner Lehrveranstaltungen:
Der Nachweis eines ordnungsgemäßen Studiums gemäß Prüfungsordnung erfolgt über die Dokumentation des Lernprozesses wechselnd u.a. durch die Präsentation eines Referats (bzw. das Abfassen von Kurzessays), Moderation einer Sitzung, Sitzungsprotokolle, Zusammenfassungen von Texten, Literaturrecherchen, Thesenpapiere. Darüber hinaus wird eine regelmäßige und aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung sowie regelmäßige Text-Lektüre vorausgesetzt.
Die Art der Dokumentation des Lernprozesses wird zu Beginn der Lehrveranstaltung festgelegt.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)