Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Public Health / Gesundheitswissenschaft, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

2. Semester

Modul 12: Gesundheitskommunikation (verantwortl. Thomas Hehlmann)

6 CP, Vollfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-2-M12-1 Gesundheitskommunikation
Health Communication

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Die Vorlesung "Gesundheitskommunikation" muss im Sommersemester 2017 leider ausfallen.

Thomas Hehlmann
11-56-2-M12-2a Führen von Beratungsgesprächen im Kontext der Gesundheitskommunikation, Blockveranstaltung
Health, Language and Socioeconomic Status

Seminar

Einzeltermine:
Sa 29.04.17 09:00 - 17:00 GRA4 A0110
Sa 10.06.17 09:00 - 17:00 GRA2 0140
Sa 01.07.17 09:00 - 17:00 GRA4 A0110
Wolfgang Raabe ((LB))
11-56-2-M12-2b face-to-face-Kommunikation in der Gesundheitsversorgung
face-to-face communication in health care system

Seminar

Einzeltermine:
Sa 29.04.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 24.06.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 01.07.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080

„Achte nicht nur auf das, was die Leute dir sagen, sondern auch darauf, wie sie es sagen. Wenn du einigen Scharfsinn hast, wirst du mehr Wahrheit durch die Augen entdecken als durch die Ohren. Die Leute können sagen was sie wollen, können sich aber nicht genau eine Miene nach ihrem Willen geben.“ (Lord Philip Dormer Stanhope Chesterfield, englischer Politiker und Schriftsteller, 1694 - 1773)

Die Fähigkeit in direkter, dialogischer Art und Weise, also in sog. face-to-face Situationen zu kommunizieren, hat in der Gesundheits- resp. Krankenversorgung einen besonderen Stellenwert. Sie ist insbesondere ausschlaggebend für das Verstehen sozialen Handelns.
WER kommuniziert mit WEM, WARUM und WIE – sind die vier W-Fragen, die den Aufbau des Seminars strukturieren. Beginnend mit dem WIE wird Methodenkompetenz durch die Vermittlung und praktische Anwendung der sozialwissenschaftlichen Methode der teilnehmenden Beobachtung erlernt. Das WARUM wird sich anhand der Analysen der beobachteten Phänomene im bunten Feld der selbsterlebten oder auch filmisch und dokumentarisch aufbereiteten Gesundheitsversorgung offenkundig zeigen und anhand konkreter Ärzte-Patienten-Kommunikationsmodelle (z.B. shared decision making) nachvollzogen. Bei der Betrachtung der Akteurs-Perspektiven, WER mit WEM, werden die Denk- und Handelnsweisen u.a. am Beispiel von Ärzten/Ärztinnen sowie Patienten und Patientinnen untersucht. Für diese Betrachtung wird der Bogen von humanmedizinischen Theorien, über Arzt- und Krankhausserien, erkrankten Prominenten, Betroffenenliteratur bis zu aktuellen Studien über patientInnenorientierte Forschung gespannt. Auch der Austausch und die Reflexion über selbsterlebte oder beobachtete Kommunikationssituationen, können wesentlich zur Entwicklung von Empathie und zur konstruktiven Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen beitragen; Fähigkeiten also, die ausschlaggebende berufliche Kompetenzen im Public Health-Bereich darstellen.

Prüfungsform:
Durchführung einer teilnehmenden Beobachtung und das Verfassen eines Beobachtungsprotokolls (schriftliche Hausarbeit)

Voraussetzung:
begleitende Vorlesung von Thomas Hehlmann

Dr. Martina Wachtlin
11-56-2-M12-2c Gesundheitskommunikation in ausgewählten Praxisfeldern

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)

„Gesundheitskommunikation bezeichnet die Vermittlung und den Austausch von Wissen, Erfahrungen, Meinungen und Gefühlen, die sich auf Gesundheit oder Krankheit, Prävention oder den gesundheitlichen Versorgungsprozess, die Gesundheitswirtschaft oder Gesundheitspolitik richten. Die Kommunikation kann auf interpersonaler, organisationaler oder gesellschaftlicher Ebene stattfinden und direktpersönlich oder medienvermittelt erfolgen. Gesundheitsbezogene Kommunikation schließt dabei alle Kommunikationsinhalte ein, die sich auf Gesundheit, Krankheit oder deren Determinanten beziehen; gesundheitsrelevante Kommunikation umfasst alle Formen symbolvermittelter sozialer Interaktion, die – auch unabhängig von der Intention der Kommunikationspartner – das Gesundheitsverhalten direkt oder indirekt beeinflussen oder durch dieses initiiert werden.“(Hurrelmann, Klaus und Baumann, Eva: Handbuch Gesundheitskommunikation (2014))
Im Seminar werden Grundlagen der Kommunikationswissenschaft, verschiedene Kommunikationsmodelle, Grundlagen interpersonaler Kommunikation und Ansätze mediengestützter Gesundheitskommunikation erarbeitet.
Ein Schwerpunkt liegt zudem in der Erkundung ausgewählter Praxisfelder der Gesundheitskommunikation; dabei werden leitfragengestützte Interviews geführt und Qualifikationsprofile erarbeitet.

Beate Heitzhausen ((LB))
11-56-2-M12-2e Gesundheits- und Patienteninformationen - Der informierte MS-Patient

Seminar

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 17:00 GRA2 0180
Sa 06.05.17 10:00 - 17:00 GRA2 0180
Sa 17.06.17 10:00 - 17:00 GRA2 0180
Sarah Voltmann

Modul 13A: Epidemiologie (verantwortl. Prof. Dr. Gabriele Bolte)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-2-M13A-1 Epidemiologie I
Epidemiology

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung bietet eine grundlegende Einführung in die Epidemiologie.
Wesentliche Themen sind:
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Dr. med. Klaus Giersiepen
Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
11-56-2-M13A-2a Epidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Tanja Brüchert, M.A.
11-56-2-M13A-2b Epidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2030 (2 SWS)

In dem Seminar werden die Themen der Vorlesung anhand von Praxisbeispielen und Übungen vertieft. Die Kenntnis der Vorlesungsinhalte wird vorausgesetzt. Wesentliche Inhalte sind
- epidemiologische Konzepte, Begriffe und Maßzahlen
- Altersstandardisierung
- diagnostische Tests
- Gesundheitsberichterstattung
- epidemiologische Studientypen

Literatur:
- Leon Gordis. Epidemiology. Saunders 2008
- Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp, Patrick Brzoska. Epidemiologie für Dummies. Wiley-VCH 2011
- Lothar Kreienbrock, Iris Pigeot, Wolfgang Ahrens. Epidemiologische Methoden. Springer Spektrum 2012

Dr. med. Klaus Giersiepen
11-56-2-M13A-2c Epidemiology I (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Achterstr. 30 1.550 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrike Haug
Dr. Antje Hebestreit
11-56-2-M13A-2d Epidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0140 (2 SWS)
Sarah Nanninga
11-56-2-M13A-2e Epidemiologie I
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Tanja Brüchert, M.A.
11-56-2-M13A-T1 Tutorium 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 GRA4 A0110
Daniel Bachmann ((T))
11-56-2-M13A-T2 Tutorium 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 18:00 - 20:00 GRA4 A0110
Daniel Bachmann ((T))
11-56-2-M13A-T3 Tutorium 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070)
Kristina Schröpfer ((T))
11-56-2-M13A-T4 Tutorium 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070)
Kristina Schröpfer ((T))
11-56-2-M13A-T5 Tutorium 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0130
Jantje Goerdten ((T))

Modul 22: System und Recht der gesundheitlichen Sicherung (verantwortl. Prof.Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-2-M22-1 System und Recht der gesundheitlichen Sicherung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 0140 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 12.05.17 10:00 - 14:00 GW1-HS H0070
Fr 02.06.17 10:00 - 14:00 GW1-HS H0070
Fr 23.06.17 10:00 - 14:00 GW1-HS H0070
Stefan Lhachimi
11-56-2-M22-2a Normative Grundlagen der GKV
Normative foundations of the statutory health insurance

Seminar

Einzeltermine:
Sa 06.05.17 13:00 - 18:00 SH D1020
So 07.05.17 10:00 - 17:00 SH D1020
Sa 24.06.17 13:00 - 18:00 SH D1020
So 25.06.17 10:00 - 17:00 SH D1020
PD Dr. Peter Schröder-Bäck
11-56-2-M22-2b Gesundheitsrecht

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 16:00 - 20:00 MZH 1470
Sa 22.04.17 10:00 - 18:00 MZH 1470
Fr 23.06.17 16:00 - 20:00 MZH 1450
Sa 24.06.17 10:00 - 18:00 MZH 1450
Karsten Engelke
Matthias Von Schwanenflügel
11-56-2-M22-2c Gesundheitspolitik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA2 0140 (2 SWS)
Dr. Rolf Müller
11-56-2-M22-2d Einführung in die Organisationstheorie und -praxis
Introduction in theory and practice of organisation

Seminar

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 24.04.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 15.05.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 22.05.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 29.05.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 12.06.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 19.06.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080

Seminarziel
Die Studierenden sollen mit einigen wichtigen organisations¬theore¬ti-schen Kenntnissen und ansatzweise auch mit organisations-praktischen Methoden vertraut gemacht werden. Auf dieser Grundlage sollen Verständnis, Wahrnehmungsfähigkeit und Handlungskompetenz hinsichtlich Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen, in denen das Praxissemester absolviert wird, verbessert und gefördert werden. Zugleich werden Kenntnisse vermittelt, die für die spätere Berufstätigkeit relevant sind.

Zum Seminarablauf
Aufgrund der vielen auf den Montag fallenden Feiertage und einigen auswärtigen Terminen des Dozenten finden insgesamt nur 7 Sitzungen statt, diese aber 4-stündig.

Für die erste Seminarsitzung habe ich eine einführende Vorlesung vorgesehen. In der zweiten Sitzung sollen die Gruppenreferate verteilt werden. Jede Gruppe besteht aus vier Studierenden. Alle angegebenen Themen müssen abgedeckt werden. Ich bitte hier um Kooperation. Im weiteren Seminarverlauf werden die Gruppenreferate gehalten und diskutiert. Der Leistungsnachweis bezieht sich auf die Gesamt¬präsentation: Folien, Vortrag und Diskussion. In jeder Seminarsitzung kommen zwei Gruppenreferate zur Präsentation. Am Ende des Seminars, d.h. in der letzten Seminarsitzung, werde ich den Gruppen einige themenübergreifenden Fragen stellen und eine bilanzierende Abschlussdiskussion führen. Mit einer guten oder sehr guten Beantwortung der Abschlussfragen kann die Note um 0,3 bzw. 0,4 Punkte verbessert werden.

Ich bin externer Lehrbeauftragter und habe weder Raum noch Briefkasten an bzw. in der Universität. Als Sprechstunde habe ich 15 Minuten nach jeder Seminarsitzung vorgesehen.


10. April
Einführungsvorlesung

24. April
Verteilung der Gruppenreferate, Besprechung der Literatur, Hinweise zur Gestaltung der Präsentation

15. Mai
Taylorismus, Post-Taylorismus, Human Relations

Kieser, A. (2014): Organisationstheorien. 6. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer.
Kirchler, E. (Hg.) (2011): Arbeits- und Organisationspsychologie. 3. Auflage. Wien: Facultas.
Minssen, H. (2006): Arbeits- und Industriesoziologie. Frankfurt a.M.: Campus.
Sauer, D. (2013): Die organisatorische Revolution. Umbrüche in der Arbeitswelt. Hamburg: VSA Unternehmenskultur: das Sankt Galler Konzept
Bleicher, K. (2011): Das Konzept integriertes Management. Frankfurt a.M.: Campus.

22. Mai
Organisationssoziologie, Rollen in Organisationen
Abraham, M. / Büschgens, G. (2009): Einführung in die Organisationssoziologie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Gruppendynamik / Teamarbeit / Rollen
Roger Mucchielli (1972): Gruppengynamik. Theoretische Einführung. Salzburg: Otto Müller.
Heintel, P. (2008): betrifft TEAM. Dynamische Prozesse in Gruppen. Wiesbaden: VS.
Langmaack, B. (2011): Einführung in die themenzentrierte Interaktion. 5. Auflage. Weinheim: Beltz.

29. Mai
Systemische Betrachtung und Beratung
König, E. / Volmer, G. (2008): Handbuch systemische Organisations-beratung. Weinheim: Beltz.

Unternehmensethik / Wirtschaftsethik
Ulrich, P. (2002): Der entzauberte Markt. Eine wirtschaftsethische Orientierung. Freiburg: Herder.
Ulrich, P. (2010): Zivilisierte Marktwirtschaft. Eine wirtschaftethische Orientierung. Bern: Haupt.

12. Juni
Psychische Dimension (I): Belastungen
Haubl, R. u.a. (2013): Belastungsstörung mit System. Göttingen: Vandenhoeck und Rupprecht.
Neckel, S. / Wagner, G. (Hg.) (2013): Leistung und Erschöpfung. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Psychische Dimension (II): Das Unbewusste
Eisenbach-Stangl, I. (1997): Unbewusstes in Organisationen. Wien: Facultas.
Sievers, B. u.a. (Hg.) (2003): Das Unbewusste in Organisationen. Freie Assoziationen. Gießen: Psychosozial.
Giernalczyk, T. / Lohmer, M. (2012): Das Unbewusste in Unternehmen. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

19. Juni
Abschlussdiskussion

Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien

Modul 32: Gesundheitliche Risiken und Ressourcen im Lebenslauf (verantwortl. Prof.Dr.Henning Schmidt-Semisch)

6 CP: Voll- u. Profilfach
In diesem Modul müssen von den Stud. zwei Seminare besucht werden; bitte melden Sie sich für zwei unterschiedliche Seminare an
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-2-M32-1a Risikokonflikte, Risikodiskurse, Risikokommunikation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2 0080 GRA2A 0030 (Gr. Cip-Raum) (2 SWS)

Jegliche Erfassung, Beschreibung, Erörterung oder Erforschung von Risiken ist nicht nur eine zeitabhängige Größe, sondern sie geht auch von einem – bewusst oder unbewusst – unterstellten Verständnis dessen aus, was Risiko ist bzw. was als Risiko angesehen wird und was nicht. Dass es dabei keine Einheitlichkeit gibt, hängt einerseits mit gesellschaftlichen Kontexten, individuellen Betrachterperspektiven, rational und emotional geprägten Befindlichkeiten sowie (wissenschaftlich fundierten oder erfahrungsbasierten) konzeptionellen Vorverständnissen zusammen. Diese unterschiedlichen Aspekte beeinflussen die Wahrnehmung von Gefah-ren und Risiken, aber auch deren Eingrenzung und Auswahl entscheidend. Eingeschlossen ist darin immer ein – bewusst oder unbewusst – unterstelltes (bestimmtes) Verständnis dessen, was als Risiko, Chance, Gefahr, Schaden usw. erfasst bzw. nicht erfasst wird. Andererseits hängt die Risikowahrnehmung und -identifizierung auch von den jeweiligen Risikotypen ab, von der Aufmerksamkeit, die ihnen (z.B. in der Öffentlichkeit, in den Medien oder in der Po-litik) gewidmet wird, von der Bedeutung, die ihnen im wissenschaftlichen Risikodiskurs zukommt oder zugeschrieben wird, sowie von ihrer internen wissenschaftsdisziplinären Relevanz.
In dieser Lehrveranstaltung werden Risiken zunächst einmal als gesellschaftliche Sachverhalte und/oder individuelle Verhaltensweisen in den Blick genommen, die durch relevante kollektive Akteure innerhalb der Gesellschaft erfolgreich als Gesundheitsrisiken und damit als unerwünscht, störend oder auch abweichend definiert worden sind (wie z.B. Bewegungsmangel, bestimmte Ernährungs- oder Arbeitsweisen, Tabak- oder Alkoholkonsum und ähnliches). Dabei geht es weniger um die objektiven Gefährdungen, die von solchen Sachverhalten oder Verhaltensweisen ausgehen, sondern vielmehr um die Art ihrer gesellschaftlichen Verhandlung, mithin also um „Risikodiskurse“, die einerseits die Wahrnehmungen und Handlungen der Individuen leiten, andererseits aber auch staatliche Maßnahmen provozieren und zu politischen Auseinandersetzungen (Risikokonflikten) führen können. In diesem Kontext widmet sich die Lehrveranstaltung u.a. folgenden Fragen: Welche Faktoren lösen eine öffentliche Debatte um (Gesundheits-)Risiken aus? Welche Denk- und Bearbeitungsweisen, welche Moralvorstellungen und Werthaltungen werden in solche Debatten bzw. Diskurse eingebracht? Welche kommunikativen Strategien werden zur Mobilisierung der Öffentlichkeit eingesetzt? Wann gelingt diese Mobilisierung, und warum manchmal auch nicht? Welche Akteure sind von Bedeutung, und wie versuchen sie den Verlauf solcher Auseinandersetzungen zu beeinflussen?
In einem weiteren Schritt geht es darum, welche Risiken der Risikoblick selbst bzw. die Risikobekämpfung beinhalten (können), denn Risiken und Risikoverhalten verweisen keineswegs nur auf Gesundheitsgefahren, sondern immer auch auf positive und wichtige Funktionen im Kontext der gesellschaftlichen, aber auch individuellen Entwicklung. In diesem Sinne kann es, gerade auch mit Blick auf beratende, bildende oder pädagogische Kontakte in einer späteren Praxis wichtig sein, (gesundheitliches) Risikoverhalten als notwendigen Teil gesellschaftlichen und persönlichen Fortschritts zu verstehen. Dies wiederum legt es ggf. nahe, Risikoverhalten nicht ausschließlich vom negativen Ende her zu bewerten und deshalb zu bekämpfen, sondern zu überlegen, ob und wie Kompetenz im Umgang mit solchen Risiken (also Risikokompetenz) hergestellt und entwickelt werden kann.

Henning Schmidt-Semisch
11-56-2-M32-1b Gesundheitliche und soziale Risiken und Ressourcen im Kontext von Drogen und Sucht

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 SWS)

Schon immer haben Menschen Drogen genommen, haben Tabak, Haschisch oder Opium geraucht, Alkohol, Kaffee und Tee getrunken, haben Betel, Qat oder Kokablätter gekaut, sich mit Hexensalben eingerieben, Kokain und Tabak geschnupft, Pilze und Tabletten geschluckt oder schließlich Heroin, Morphium oder auch Kokain gespritzt. Diese eher unvollständige Liste mehr oder weniger weit verbreiteter Verhaltensweisen konturiert das, was heute als „Drogen-„ oder auch „Suchtproblem“ bezeichnet wird. Und das ja immerhin mit einigem Recht, denn freilich handelt es sich dabei häufig um Verhaltenweisen, mit denen oft strafrechtlich definierte oder andere soziale Grenzen und Normen überschritten oder verletzt werden. Ihre Ausübung kann darüber hinaus die KonsumentInnen und GebraucherInnen selbst oder Dritte in unterschiedlicher Weise gefährden. Staat, Gesellschaft und natürlich auch die Professionellen des Sozial- und Gesundheitsbereichs reagieren deshalb mit umfangreichen Programmen, Präventionsangeboten und Therapien, mit Fixerräumen und Heroinprogrammen, aber auch mit der Erzeugung von Leidensdruck und Bestrafung. Aber trotz dieser Vielzahl der Interventionen und Interventionsmöglichkeiten im Drogen- und Suchtbereich, sind die zentralen Fragen dieses Forschungs- und Praxisfeldes nach wie vor keineswegs abschließend geklärt. Zu diesen gehören z.B.: Warum nehmen Menschen Drogen? Wie wird man süchtig? Was ist eigentlich Sucht? Und was Genuss? Können Drogen überhaupt süchtig machen? Oder werden Menschen süchtig nach Drogen? Wem nützt die Sucht? Und wem nützen Drogen? Konsumieren Männer und Frauen Drogen der gleichen Art und (vor allem) auf die gleiche Weise? Welche Aufgabe kommt der Prävention im Drogenbereich zu? Was kann Gesundheitsförderung im Kontext von Drogenkonsum leisten? Soll sie Drogenkonsum verhindern oder erlernbar machen? Solche und ähnliche grundlegende bzw. grundsätzliche Fragen sollen (u.a. auch durch Referate) aufgearbeitet und ausführlich diskutiert werden, um daran anschließend zu klären, welche Konsequenzen und konkreten Angebote sich daraus für die Prävention und Gesundheitsförderung im Drogenbereich ergeben könnten.

Henning Schmidt-Semisch
11-56-2-M32-1c Fat Studies

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GRA2A H 0100
Sa 13.05.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Sa 10.06.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100

Ein erhöhtes Körpergewicht gilt seit Ende der 1990er Jahre als das Public Health Problem Nummer Eins und wird für eine Vielzahl an Erkrankungen ebenso wie für diverse soziale Probleme verantwortlich gemacht. Gleichzeitig fördert die Darstellung von Adipositas als einer Epidemie mit fatalen auch finanziellen Folgen für die Gesundheit und das Gesundheitswesen durch Public Health und andere Disziplinen Vorbehalte gegen Menschen mit hohem Körpergewicht.
Mit Fat Studies etabliert sich seit einigen Jahren in den USA und Großbritannien eine akademische Auseinandersetzung mit Fragen der Wahrnehmung und des Umgangs mit dicken Menschen, die sich von medizinischen und psychologischen Fragen nach Ursachen und Folgen eines erhöhten Körpergewichts gelöst hat. Fat Studies problematisieren nicht a priori dicke Körper, sondern drehen die Perspektive um und fragen: Warum werden dicke Körper problematisiert und warum werden dicke Menschen diskriminiert? Fat Studies untersuchen die gesellschaftliche Wahrnehmung und Behandlung dicker Körper mit dem Ziel, die vorherrschenden Deutungsmuster und Behandlungsweisen von Dickleibigkeit in Frage zu stellen und die Gleichberechtigung dicker Körper als Teil der gesellschaftlichen Vielfalt zu erreichen. Fat Studies knüpfen dabei an die Erfahrungen anderer gesellschaftlich marginalisierter Gruppen an, die sich gegen ihre Diskriminierung, Pathologisierung und Kriminalisierung zur Wehr gesetzt und die diese Auseinandersetzung erfolgreich auch auf dem Feld der Wissenschaft geführt haben. Viele dieser Disziplinen, die ursprünglich einmal aus Sozialen Bewegungen hervorgegangen sind, sind heute fester Bestandteil des akademischen Fächerkanons. Das Seminar führt ein in Theorie und Praxis von Fat Studies und Healt at Every Size (HAES), analysiert den gesellschaftlichen Umgang mit dicken Körper, fragt nach der Mitverantwortung von Public Health für Gewichtsdiskriminierung und diskutiert gewichtsakzeptierende Alternativen zur gegenwärtig dominierenden Praxis von Prävention und Gesundheitsförderung.

Dr. Friedrich Schorb
11-56-2-M32-1d Risks and ressources within the context of nutrition (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Fr 05.05.17 14:00 - 20:00 GRA2A H 0100
So 02.07.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100

The aim of the seminar on risk and resources within the context of nutrition is to discuss and analyze public health and social scientific aspects of our food culture and the way we eat.
To be central within the seminar are the societal influences on our food culture. We will look for answers on questions such as: Why do men eat differently than women? How do our cultural heritage and our socio-economic status influence what we like to eat and how we like to eat it? How do parenting, religion, moral, tradition, media, peer groups, economics, agricultural and social policies, institutions like nurseries, kindergartens, schools, universities, workplaces, the food industry, technological, economical and biochemical developments and inventions influence our nutrition and our food culture? How is our food produced? What are the ecological and sanitary dangers resulting from large scale food production? Why do we witness abundance and scarcity on our planet at the same time? What can be done to defeat world hunger and how can we sustain food safety for a growing world population without depredating our natural resources?

Dr. Friedrich Schorb
11-56-2-M32-1e Der Schlaganfall: Zäsur im Lebenslauf!?
The stroke - a far-reaching break in life!?

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GRA2 0140

„Der Schlagfluß ist eine plötzliche Krankheit, wobey die Kranken auf einmal ihrer Sinne beraubt werden, unempfindlich und unbeweglich da liegen, aber schwer und schnarchend Athem hohlen, und die Glieder schlapp oder gelähmt liegen oder hangen lassen.“

Die „finstere Geschichte der Halbseitenlähmung“ hat den Menschen schon seit jeher begleitet. Sofern der Schlaganfall überlebt wurde, führte er noch bis vor etwa 40 Jahren „zwangsläufig zu lebenslangem Siechtum und Pflegebedürftigkeit“.

Heute ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und auch wenn Medizin und Rehabilitation zunehmend erfolgreich arbeiten, so bleibt der Schlaganfall doch die Erkrankung, die am häufigsten zu bleibender Behinderung führt.

Der Schlaganfall kommt ‚lautlos‘ daher, der Betroffene spürt keinen Schmerz, es trifft ihn unvorbereitet. Auch wenn die Erfolge einer Behandlung und Rehabilitation in den letzten Jahren zugenommen haben, trifft der Schlaganfall nach wie vor den Einzelnen und bricht dessen Lebenslauf: „Nichts ist mehr wie zuvor!“ – In den Worten Viktor von Weizsäckers: „In der echten Krise schafft die Entscheidung sich selbst, ist Anfang und Ursprung. Sie kann man nicht erklären, sondern durch sie wird anderes erklärbar.“

Vor dem Hintergrund dieser Aussage werden wir uns im Rahmen des Seminars mit konkreten Folgen des Schlaganfalls und seiner Bedeutung in der Lebensgeschichte des Einzelnen auseinandersetzen: Was bedeutet es konkret, mit einem Schlaganfall zu leben? Was meint Prävention im Einzelfall: Bevormundung – freie Entscheidung? Kann man seine Gesundheit machen – oder was heißt „Risikominimierung“ konkret? Wenn wir von Risiken und Ressourcen sprechen, sollten wir uns fragen: „Was nimmt der Schlaganfall?“; aber im selben Maße gilt es Antworten zu suchen auf die Frage: „Was gibt der Schlaganfall?“. Diese und weitere Fragen werden uns beschäftigen, um uns zu vergegenwärtigen, was es für jeden einzelnen Professionellen bedeuten kann, mit Leiderfahrungen – hier der besonderen Art des Schlaganfalls – umzugehen und umgehen zu lernen.

Wolfgang Raabe
11-56-2-M32-1f Biografie(n) und Körper
Biographies and Bodies

Seminar

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 20.05.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 17.06.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080

Welche Bedeutung hat der Körper als Manifestationsort von Gesundheit und Krankheit? – fragte unter anderem die Philosophin, Soziologin und Public Health-Expertin Marion Habersack in ihrer Publikation „Unartikulierte Körper. Plädoyer für kontextsensitive Gesundheitswissenschaften“ (2010). Sie kritisiert, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health (in Theorie und Praxis) noch keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Es werde überwiegend über geschichts- und biografielose Körperteile gesprochen und sich erstaunlich unreflektiert an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper orientiert, die das (bio)medizinisch-naturwissenschaftliche Paradigma propagiert, d.h. in der Regel Träger der Attribute: männlich, weiß, heterosexuell, potent, der Mittelschicht angehörend, westeuropäischer oder nordamerikanischer Abstammung. Aufgrund dieser Körpervorstellung ist zu fragen, wie eine „körpergerechte“ Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung aussehen müsste?
In diesem Seminar gehen wir daher auf interdisziplinäre Spurensuche: Hierzu betreten wir - auf den methodologisch verbundenen Pfaden der Ethnografie und Biografieforschung - den recht großen Wald der historischen, wissenschaftlichen, technischen und politischen Denk- und Einflussweisen über und auf den Körper sowie künstlerischen und praktischen Präsentationsweisen vom Körper. In ihm können wir Cyborgs, medialen Körpern, verhexten Leibern, Maschinenkörpern, Gendered Bodies, Global Bodies etc. begegnen. Dabei bleibt viel Zeit für reflexive Selbst- und Fremdbeobachtungen, u.a. über Einladungen zu spielerischen Erkundungen des eigenen Körperleibs.
Prüfungen können in Form von Einzel- oder Gruppenpräsentationen oder in schriftlicher Form absolviert werden.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-2-M32-1g Ethische und zivilisatorische Risiken von Menschenversuchen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GRA2 0080 (2 SWS)

Menschenversuche sind immer gewesen und gegenwärtig. Sie sind durch empirische Schwierigkeiten (Übertragung anderer Versuche auf den Menschen) begründet und finden in der Not genügend Operationalität. Verlangt wird heute eine aufgeklärte Zustimmung (informed consent), was gleichberechtigte Interessen und Entscheidungen impliziert und zugleich Fragen aufwirft, wie denn Verständigung und Begründungen bei konkurrierenden Interessen und misslingender Verständigung zustande kommen.
Da sich immer wieder gezeigt hat, wie fragil zivilisatorische Grundlagen gesundheitlicher Verbesserungen sind, sind historische Erfahrungen wichtig, mit denen die kulturelle Aufgabe reflektiert werden kann. Solche Erfahrungen werden im Seminar behandelt. Dies geschieht exemplarisch und theoretisch. Zugespitzt bearbeitet werden: Versuche mit Hominiden fragen nach dem Leben in der Natur und einer Sonderstellung des Menschen. Am Anfang und Ende des Lebens (pränatale Diagnostik und würdiges Sterben) wird das menschliche Eingreifen besonders problematisch. Volkskrankheiten (Tbc, Cholera) forderten und überforderten die ärztliche Profession und förderten zum Ende des 19. Jh. bakteriologisch-technologischen Beherrschungsillusion. Die Syphilis warf die Frage nach der Begründung ärztlicher Forschung auf. Der Nationalsozialismus verwarf diese Frage und brachte schreckliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Mit den Röntgenstrahlen erreichte die rücksichtslose Illusion der Technologie einen Höhepunkt. Das Milgram-Experiment demonstrierte die psychische Basis der Rücksichtslosigkeit. Die Euthanasie verweist auf den widersprüchlichen Umgang mit menschenwürdigem Sterben. Das Tuskeegee-Experiment führt zu modernem Rassismus. Pharmazeutische Testungen in der DDR zeigen die Perversion technologischen Fortschritts. Die atomaren Strahlungen übersteigen bisherige Ausmaße gesundheitlicher Risiken. Die internationalen Kodifizierungen gesundheitsbezogener Ethik (Helsinki Deklaration 1964) sind Erfahrungshintergrund und dringliche Aufgabenstellung.

Prof. Dr. Dietrich Milles

Modul 62: Medizinische Grundlagen II (verantwortl. Dr. Guido Schmiemann)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-2-M62-1 Medizinische Grundlagen II
Introduction in medicine

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Vorlesung Medizinische Grundlagen
In der Vorlesung Medizinische Grundlagen werden die Studierenden an die Grundlagen der Medizin herangeführt. Als methodischer Zugang dient dabei die Darstellung der Versorgung von Menschen mit ausgewählten chronischen Erkrankungen z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Brustkrebs oder Demenz). Die Erkrankungen werden beispielhaft unter den Aspekten
  • Krankheitsursachen (pathophysiologische Ursachen, Risikofaktoren)
  • Epidemiologie (Inzidenz, Prävalenz, demographische Entwicklung)
  • Diagnostische Methoden
  • Therapiemöglichkeiten
dargestellt und diskutiert.
Die einzelnen Lernfelder werden zusätzlich mit konkreten Lehrzielen hinterlegt. Medizinische Terminologie sowie Krankheitslehre werden im Hinblick auf ihre Bedeutung für AkteurInnen mit gesundheitswissenschaftlichem Profil gelehrt. Visualisierungen (zum Beispiel Lehrfilme) werden ebenso genutzt wie aktuelle evidenzbasierte Leitlinien und PatientInneninformationen. Die Vorlesung wird durch Tutorien unterstützt.

Dr. Guido Schmiemann
Maike Liebetrau ((LB))
11-56-2-M62-T1 Tutorium 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0180
Kristina Fink
11-56-2-M62-T2 Tutorium 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1080
Maike Wellbrock ((T))
11-56-2-M62-T3 Tutorium 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 GW2 B1580
Melek Celtek ((T))
11-56-2-M62-T4 Tutorium 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW1 A0160
Michael Samulat ((T))
11-56-2-M62-T5 Tutorium 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GRA2 0130
Kristina Fink ((T))

Modul 64: Methoden der empirischen Sozialforschung (verantwortl. Dr. Karin Bammann)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-2-M64-1 Empirische Sozialforschung
Empirical social research

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Dr. rer. nat. Karin Bammann
Lena Lübs, M.A.
11-56-2-M64-2 Empirische Sozialforschung mit dem Schwerpunkt auf didaktischen Kompetenzen in der empirischen Sozialforschung
Empirical social research with a focus in didactic competences
Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen oder einem besonderen Interesse in der empirischen Sozialforschung.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen oder einem besonderen Interesse in der empirischen Sozialforschung, die sich für eine Tätigkeit als Tutor/Tutorin qualifizieren möchten.
Ziel des Seminars ist die Erarbeitung didaktischer Hilfsmittel zur Vermittlung der Empirischen Sozialforschung. Die erstellten Materialien sollen in den begleitenden Tutorien eingesetzt und getestet werden. Neben der inhaltlichen Bearbeitung der Vorlesungsthemen (Empirische Sozialforschung) werden didaktische Kompetenzen für eine spätere Tätigkeit als Tutor/Tutorin vermittelt.

Dr. rer. nat. Karin Bammann
Lena Lübs, M.A.
11-56-2-M64-Ü1 Übung 1
Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA2 0130
Lena Lübs, M.A.
11-56-2-M64-Ü2 Übung 2
Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1010
Lena Lübs, M.A.
11-56-2-M64-Ü3 Übung 3
Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2030
Imke Stalling
11-56-2-M64-Ü4 Übung 4
Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GRA2A 0050/60 GW1-HS H1000
Imke Stalling
11-56-2-M64-Ü5 Übung 5
Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1 A0150
Carina Drell
11-56-2-M64-Ü6 Übung 6
Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1010
Carina Drell

4. Semester

Modul 23B u. 23B (P): Gesundheitsökonomie II (verantwortl. Prof. Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Vollfach; 3 CP: Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-4-M23B-1 Gesundheitsökonomie II
Health Economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Heinz Rothgang
Mirella Cacace
11-56-4-M23B-2 Gesundheitsökonomie II
Health Economics

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Isabella Schimitzek

Modul 24B: Gesundheitsmanagement II (verantwortl. Prof. Dr. Wolf Rogowski)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-4-M24B-1 Management in der Gesundheitswirtschaft II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 19.07.17 14:00 - 16:00 GRA2A H 0100
Wolf Henning Rogowski
11-56-4-M24B-2a Management im Gesundheitswesen (Fallstudienseminar)
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II (SoSe 2017)
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Tina Salomon
Fabia Mareike Gansen
Eugenia Larjow
11-56-4-M24B-2b Management in Gesundheitswesen (Fallstudienseminar)
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GRA2 0080 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II (SoSe 2017)
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Fabia Mareike Gansen
Eugenia Larjow
Tina Salomon
11-56-4-M24B-2c Management in Gesundheitswesen (Fallstudienseminar)
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 16:00 - 20:00 GRA2 0140
Sa 24.06.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Fr 30.06.17 16:00 - 20:00 GRA2 0140
Sa 01.07.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II (SoSe 2017)
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Eugenia Larjow
Fabia Mareike Gansen
Tina Salomon
11-56-4-M24B-2d Arbeit und Organisation II: Grundlegende Konzepte, gesundheitliche Folgen der Reorganisation und Gestaltungsperspektiven
Basic Conceps, Health-related Impacts of Reorganisation, and Design Perspectives

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 SWS)
PD Dr. Guido Becke, Dipl.-Sozwiss.
11-56-4-M24B-2e Management im Gesundheitswesen (Fallstudienseminar)
Health Care Management (Case studies)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 GRA2A 0050/60 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 12:00 - 14:00 GRA2A 0050/60

Beschreibung Fallstudienseminar MiG II (SoSe 2017)
Neben medizinischer oder gesundheitswissenschaftlicher Fachkompetenz spielen Management-Kompetenzen eine zunehmend wichtige Rolle für erfolgreiche Tätigkeiten im Gesundheitswesen. Das Fallstudienseminar vermittelt diese Kompetenzen praxisorientiert anhand von Fallbeispielen zu Managementproblemen in der Gesundheitsversorgung. Die ausgewählten Fallstudien bauen auf Inhalten aus der Vorlesung „Management im Gesundheitswesen II (Sachfunktionen)“ auf und vertiefen diese durch Übungen, die zum Teil in Zusammenarbeit mit einschlägigen Praktikerinnen und Praktikern konzipiert wurden. Der inhaltliche Schwerpunkt erstreckt sich im Sommersemester auf folgende Themen: Leistungserstellung; Absatz; Rechnungswesen; Investition und Finanzierung sowie einem ausgewählten Anwendungsbereich (Qualitätsmanagement).
Am Ende der Veranstaltung sind Studierende mit zentralen Aspekten der gesundheitsbetrieblichen Sachfunktionen vertraut und verfügen über ein Instrumentarium betriebswirtschaftlicher Konzepte und Werkzeuge, um Lösungsvorschläge für Managementprobleme in Gesundheitsbetrieben zu erarbeiten.
Der Besuch des Seminars wird nach der Veranstaltung „Management im Gesundheitswesen I (Führungsfunktionen)“ ab dem 4. BA-Semester empfohlen. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an Diskussionen und Lösungsfindungen für gestellte Aufgaben. Ebenso wird vor- bzw. nachbereitendes Lesen bereitgestellter Fallstudien und empfohlener Fachliteratur erwartet.
Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen an einer Modulprüfung in Form einer schriftlichen Klausur teilnehmen. Neben Seminarinhalten werden auch Inhalte der Vorlesung aufgriffen, daher wird auch die Teilnahme an der Vorlesung dringlich empfohlen. Für eine erfolgreiche Modulprüfung (d. h. Vorlesungs- und Seminarklausur) werden 6 CP vergeben.
Empfohlene Begleitliteratur:
• R. Busse et al., Management im Gesundheitswesen Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Medizin Verlag 2013
• Frodl, Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2012
• W. Greiner et al., Gesundheitsbetriebslehre. Springer Gabler Verlag 2008
• W. Rogowski, Health Care Business Planning. Springer Gabler Verlag 2016
• G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Verlag Vahlen 2013

Tina Salomon
Fabia Mareike Gansen
Eugenia Larjow

Modul 33B u. 33B (P): Zielgruppendifferenzierte Prävention u. Gesundheitsförderung (verantwortl. Dr. Martina Wachtlin)

6 CP: Vollfach; 3 CP: Profilfach
In diesem Modul müssen von den Stud. zwei Seminare besucht werden; bitte melden Sie sich für zwei unterschiedliche Seminare an
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-4-M33B-1a Gesundheit von Opfern und TäterInnen

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 22.04.17 10:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 17.06.17 10:00 - 18:00 GRA4 A0110

Beim Umgang mit TäterInnen und Opfern krimineller Handlungen geht es immer auch um Fragen der Gerechtigkeit: Wer ersetzt den Schaden? Wer hat welche Schuld? Wie hoch soll eine Strafe ausfallen? Unser Interesse gilt neben solchen Themen insbesondere der Frage, wie kann der Umgang mit Opfern und TäterInnen (nach Möglichkeit für beide Seiten) gesundheitsförderlich erfolgen. Dabei setzt sich dass Rechtwesen der Bundesrepublik Deutschland insgesamt zusammen aus einer Vielzahl von Gesetzen und Geboten, Vorschriften und Verfahrensweisen, Instanzen und Institutionen etc. Ein „gesundheitsförderliches Rechtswesen“ könnte so gesehen eines sein, das sich in allen seinen Teilbereichen und Praxen darauf verpflichtet sieht, Entscheidungen und Umgangsformen zu generieren, welche die Gesundheit Einzelner wie auch der Bevölkerung sichern, fördern und verbessern. Dass dies nicht immer gelingt und gelingen kann und häufig auch gar nicht im Zentrum rechtlicher und gesetzgeberischer Aktivitäten steht, steht u.E. außer Frage, denn schließlich sind Gesetze Ergebnisse von Aushandlungen zwischen höchst unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren vor dem Hintergrund ihrer widerstreitenden Interessen, Normen und Werte.
Besonders eklatant ist die Vernachlässigung oder gar Ignorierung gesundheitlicher Belange dabei in jenen rechtlichen Bereichen, in denen das Recht nicht nur nicht die Gesundheit der Betroffenen sichert, fördert und verbessert, sondern sie – gerade umgekehrt – verschlechtert, weil es darum geht, andere gesellschaftliche Werte (wie etwa Sicherheit und Ordnung) in den Vordergrund zu stellen, oder gar explizit darum, Leid zuzufügen. Die betrifft insbesondere den Umgang mit Konflikten, wenn er im Kontext von Strafrecht und strafrechtlichen Institutionen sowie Gefängnissen erfolgt. Die Ignoranz gegenüber gesundheitlichen Belangen betrifft dabei – wie wir sehen werden – nicht allein die vermeintlichen „TäterInnen“, sondern ebenso die „Opfer“. Alle empirischen Ergebnisse deuten darauf hin, das die aus den Straftaten resultierenden (physischen, psychischen und sozialen) Verletzungen im Strafprozess nicht nur nicht geheilt und bearbeitet, sondern im Gegenteil häufig genug ignoriert oder gar verschlimmert werden.
Im Seminar wollen wir danach fragen, wie sich die strafrechtliche Bearbeitung auf die Gesundheit von TäterInnen und Opfern auswirkt, welche gesundheitsförderlichen Möglichkeiten in diesem Kontext bestehen und ob bzw. wie ggf. ein weniger gesundheitsschädlicher Umgang mit Konflikten aussehen könnte. Dabei wollen wir auch der ganz grundsätzlichen Frage nachgehen, inwiefern dieser Bereich überhaupt ein Thema für die Gesundheitswissenschaften sein kann.

Dr. Katja Thane
Henning Schmidt-Semisch
11-56-4-M33B-1b Gesundheit und Leistung am Beispiel fußballerischer Talentförderung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)

Fußball konzentriert in Mitteleuropa die größte gesellschaftliche Aufmerksamkeit und spiegelt Attraktion und Widersprüchlichkeit der modernen Leistungsorientierung. Talententwicklung ist nicht nur ein sportlicher und wirtschaftlicher Zwang, sondern auch ein beispielhafter und vorbildhafter Prozess der effektiven Förderung. Nicht allerdings für die, die scheitern.
Was so einfach daher kommt und am Stammtisch verhandelt wird, ist ziemlich kompliziert: mit dem ungelenken Fuß oder meist sensiblen Kopf, den vielen Individualitäten, dem einen und dem anderen Team, der strategischen Ausrichtung und den vielen Zufälligkeiten. Fußball fordert den Umgang mit der eigenen Schwäche heraus. Und die Auseinandersetzung mit dieser Herausforderung muss als Lernprozess organisiert werden.
Das Seminar setzt sich mit der beispielhaften Bedeutung dieser Leistungsförderung auseinander. Untersucht werden die Vorstellungen der Talente selbst, die Konzeptionen der Talentförderung, die gesundheitlichen Belastungen und die gesundheitlichen Stärken, vor allem die sozialen Beziehungen in der zielgruppenspezifischen Förderung.
In einem Besuch des Leistungszentrums des SV Werder Bremen können Fragen an die Praxis der Leistungsförderung erörtert werden.

Prof. Dr. Dietrich Milles
11-56-4-M33B-1c Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule

Seminar

Einzeltermine:
Sa 29.04.17 09:00 - 16:30 GRA2A 0050/60
Sa 20.05.17 09:00 - 16:30 GRA2A 0050/60
Sa 24.06.17 09:00 - 16:30 GRA2A 0050/60
Berthold Seidel (LB)
Berthold Seidel (LB)
11-56-4-M33B-1d Grundlagen des Qualitätsmanagements in Gesundheitsförderung und Prävention

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
So 07.05.17 09:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GRA4 A0110
Sa 10.06.17 09:00 - 18:00 MZH 1470
So 11.06.17 09:00 - 18:00 GRA4 A0110

Blockveranstaltung: Termine folgen

Daniela Pingel ((LB))
11-56-4-M33B-1e "Gesunde Körperlichkeit" aus geschlechtsspezifischer Perspektive

Seminar

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 10:00 - 12:00 GRA2 0180
Fr 12.05.17 14:00 - 19:00 GRA2 0080
Sa 13.05.17 - So 14.05.17 (So, Sa) 10:00 - 18:00 GRA2 0080

In der 1. oder 2. Semesterwoche wird eine 2stündige Vorbesprechung stattfinden. Der genaue Termin wird Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.

Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-4-M33B-1f Sexuelle Traumatisierungen aus psychodynamischer Sicht

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GRA2 0080 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 SFG 0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 19.06.17 14:00 - 16:00 SFG 0150
Mo 03.07.17 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Sexualität und Trauma. Was ist eigentlich „gesunde“ Sexualität? Wodurch kann die Entwicklung einer „gesunden" Sexualität gestört werden?
Wir versuchen, uns einen psychodynamischer Blick auf das Thema zu erarbeiten. Das bedeutet, dass wir uns mit den bewussten und unbewussten Kräften auseinandersetzen, die unsere Sexualität formen. Wie beeinflust das Unbewusste das eigene Verhalten und Erleben, wenn es um Sexualtät, sexuelle Traumatisierungen und die Verarbeitung von erlittenen Wunden geht?
Als Grundlage des Verstehens beschäftigen wir uns zunächst mit einigen psychoanalytischen Grundbegriffen sowie mit Ideen zur Entwicklung von Sexualität und mit verschiedenen sexuellen Erlebensweisen.
Dann widmen wir uns dem Traumabegriff und beschäftigen uns mit verschiedenen Formen sexueller Traumatisierung; hier v. a. mit sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und Vergewaltigungsmythen. Im Anschluss an jeden Themenbereich soll es Gedanken zum Umgang mit dem Thema und zu Präventionsmöglichkeiten geben.
Als Fallbeispiele werden zwei Filme dienen, die wir gemeinsam anschauen und als Diskussionsgrundlage nutzen.
Für einen Leistungsnachweis ist eine aktive Teilnahme am Seminar und entweder die Teilnahme an einer Abschlussklausur oder die Gestaltung eines Referates gefordert.

Gabriele Treu
Daniela Müller
11-56-4-M33B-1g Let's talk about sex! Gesundheitsförderung, Prävention und Sexualität
Let\'s talk about Sex! Health Promotion, Prevention and Sexuality

Seminar

Einzeltermine:
Sa 20.05.17 11:00 - 19:00 GW2 B2880
Sa 17.06.17 - So 18.06.17 (So, Sa) 11:00 - 19:00 GW2 B2880
Frederik Von Rosen ((LB))
Antonella Palmowski ((LB))
Lisa Karla Hilz, B.A.
11-56-4-M33B-1h Prävention und Gesundheitsförderung für Menschen mit geistiger Behinderung durch Special Olympics

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GRA2 0130

Im Jahr 2010 fanden die Nationalen Spiele von Special Olympics in Bremen statt. Sie sind ein herausragendes Beispiel für die Anerkennung von sportlicher Aktivierung und der relativer Leistung von Menschen mit geistiger Behinderung. Diese Großveranstaltungen konzentrieren die öffentliche Aufmerksamkeit und sind eine Plattform für inklusive Anstrengungen. Dies hängt mit ihrer Entstehung im Zusammenhang der Kennedy-Familie in den USA zusammen, was SO eine Sonderstellung (Olympische Symbole) und auch eine gewisse Spannung zu den Paralympics verschaffte. Mit dieser zentralen Bedeutung von Internationalen, Nationalen und Regionalen Spielen stellen sich zum einen Fragen hinsichtlich der Bedeutung von Großveranstaltungen im Sport allgemein und im Behindertensport speziell, zum anderen zu der Verbindung dieser Events zum Alltag der Menschen mit Behinderungen. Diesen Fragen wird mit Gewichtung der gesundheitsförderlichen Aspekte der sportlichen Aktivierung nachgegangen, insbesondere am Beispiel Bremens und des Martinshofes.

Prof. Dr. Dietrich Milles

Modul 34B: Handlungsmethoden II (verantwortl. Dr. Katja Thane)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-4-M34B-1a Projekt: Wie gelingt Partizipation?
How to put participation into effect?
Fortführung aus dem Wintersemester 2016/2017

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GRA2 0140 (4 SWS)

Was Du mir sagst, behalte ich einen Tag, was Du mir zeigst, behalte ich eine Woche,
woran Du mich mitgestalten lässt, ein ganzes Leben. (Laotse)

In diesem Projekt geht es um die theoretische und praktische Um- und Auseinandersetzung mit dem Begriff der Partizipation. Partizipation meint zunächst im Allgemeinen nicht nur „Teilnahme“ sondern auch „Teilhabe“ in Form von Mitbestimmung und Mitwirkung von Individuen und Kollektiven bei allen wesentlichen Fragen und Entscheidungen, die die eigene Lebensgestaltung betreffen.

Gemäß der Ottawa Charta (WHO 1986) gilt Partizipation als grundlegendes Prinzip bei der Realisierung lebensweltorientierter Gesundheitsförderung. Es wird grundlegend angenommen, dass Projekte wirkungsvoller und nachhaltiger sind, wenn die angesprochenen Menschen (z.B. Zielgruppen, communities) aktiv in den Veränderungsprozess miteinbezogen werden. Die systematische Entwicklung einer partizipativen Praxis speziell in der Gesundheitsförderung wird durch die Anwendung der Partizipativen Qualitätsentwicklung (http://www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de/) gefördert. Mit diesem Ansatz werden international anerkannte Konzepte und Methoden der partizipativen Forschung (community-based participatory research) auf deutsche Praxisverhältnisse übertragen, „mit dem Ziel, die Effektivität gesundheitsfördernder Angebote durch eine stärkere Einbeziehung in alle Phasen der Projektplanung, -durchführung und -auswertung zu steigern“ (Stark/Wright 2012).

Ausgehend von diesem Verständnis verfolgt das Projekt zwei grundsätzliche Ideen resp. Arbeitsstrukturen:

1. Es werden in Kleingruppen - nach einer theoretischen Einführungsphase und parallel laufenden Vorab-Recherchen in der Praxis (z.B. durch teilnehmende Beobachtungen) - Projektideen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen entwickelt, durchgeführt und evaluiert bzw. auch an bereits laufenden Projekten in der Praxis angeknüpft.
2. Des Weiteren wird die Durchführung unserer Uni-Projekttreffen ebenfalls partizipativ gestaltet sein. Das bedeutet bspw., dass ich Ihnen nicht vorschreibe, welche konkreten Ziele, methodische Arbeitsschritte usw. im Laufe der nächsten zwei Semester umzusetzen sind sondern wir über alle Angelegenheiten des Projektseminars gemeinsam diskutieren und die Entscheidungsmacht - soweit es möglich ist - allen Mitgliedern obliegt.

Wenn Sie Interesse und Spaß am partizipativen Lernen und Forschen haben, ihre methodischen, fachlichen und sozialen Kompetenzen erweitern wollen sowie die öffentlich geförderte Bremer Sozial- und Gesundheitslandschaft und weitere Stakeholder kennenlernen möchten, dann herzlich willkommen!

Als Grundlagenliteratur empfehle ich:

Wright, Michael T. (2010): Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention. Bern: Hans Huber.

Rosenbrock, Rolf & Hartung, Susanne (Hrsg.) (2012): Handbuch Partizipation und Gesundheit. Bern: Hans Huber.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-4-M34B-1b Projekt: Methoden eines Biographie orientierten Assessments
Biographical Assessment
Fortführung aus dem Wintersemester 2016/2017

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GRA2 0140 (4 SWS)

„Gesundheit kann kein dritter definieren“! – oder: „Was mir wohl tut, bestimme ich!?

Das Gelingen professioneller Praxis hängt wesentlich von der Passung der Bedarfe der NutzerInnen und der Qualität der Maßnahmen, die diese NutzerInnen zu unterstützen beabsichtigen, ab. Ist die Passung unzureichend, laufen Angebote professioneller Unterstützung ins Leere – zum Teil oder gänzlich.
Nun eröffnet allerdings das rekonstruktive Verfahren der Biografischen Diagnostik für die gesundheitswissenschaftlich Handelnden einerseits die Möglichkeit, Art und Notwendigkeit von Interventionen vor dem Hintergrund der Lebenssituation der AdressatInnen und NutzerInnen einzuschätzen; andererseits ergibt sich für die AdressatInnen sozialer und gesundheitsbezogener Dienstleistungen die Möglichkeit, ihre konkrete Situation aus eigner Perspektive darzulegen, den eigenen geschichtlichen Hintergrund der in Frage stehenden Lebenssituation zu präsentieren. Mit dem Ergebnis der Biografischen Analyse und dessen Bewertung tritt der konkrete ‚Eigensinns‘ biografischer Gestaltbewegung und deren Bedeutung im Leben der Betroffenen in Erscheinung und es können ‚passende‘ Interventionen entwickelt werden.

In diesem zweisemestrigen Projekt geht es um Erlernen und Anwenden der Biografischen Diagnostik. Das Konzept der Biografischen Diagnostik zielt darauf ab, die Ressourcen biografischer Verläufe und Lebensgeschichten für die professionelle Praxis sozialer und gesundheitsbezogener Arbeitsfelder nutzbar und praktikabel zu machen.
Neben Theorie und Praxis der Biographischen Diagnostik – hier besonders unter Berücksichtigung und Anwendung des autobiografisch-narrativen Interviews und der Narrationsanalyse – werden wir uns in der Lehrveranstaltung mit der Frage beschäftigen, welcher Sensibilisierung und Einhaltung methodologischer Grundregeln es seitens der Professionellen bedarf im Hinblick auf veränderte Gesprächssituationen und hermeneutisch-interpretative Verfahren den Erkenntnisprozess angemessen zu gestalten. Außerdem gilt es einzuschätzen, ob und wie biographische Gespräche und Textanalysen in den Arbeitsalltag und -ablauf einer Institution (in der zeitökonomische Aspekte eine zunehmend wesentliche Rolle zu spielen scheinen) zu integrieren sind.

Wesentliche Prüfungsbestandteile sind das Führen und Auswerten autobiografisch-narrativer Interviews.

Wolfgang Raabe ((LB))
11-56-4-M34B-1c Projekt: Professionelles Selbstverständnis in der Suchthilfe
Project:

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW1-HS H1000 (4 SWS)
Dr. Katja Thane
11-56-4-M34B-1d Projekt: Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus
Measures to improve the health situations of migrants with precarious residence status
Fortführung aus dem WiSe 2016/2017

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GRA2 0130

Einzeltermine:
Sa 06.05.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100

Das Projektseminar „Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus“ ist über zwei Semester zu jeweils vier Semesterwochenstunden angelegt. Es richtet sich an Studierende des 3. und 4. Semesters des Studiengangs Public Health. Das Modul 34 wird mit der Teilnahme und der Prüfungsleistung in diesem Seminar vollständig abgedeckt.
Ziel des Seminars ist es nach einem Jahr konkrete Maßnahmen und Programme zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen zu entwickeln. Dies erfordert eine regelmäßige Teilnahme, Engagement und Eigeninitiative sowohl auf Seiten der Studierenden, wie auch auf Seiten der Lehrenden.
Die Projekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus sollen in Zusammenarbeit mit den Betroffenen sowie den Anbietern professioneller und ehrenamtlicher Versorgungsstrukturen in Bremen entwickelt werden.
Verbesserung der gesundheitlichen Lage umfasst dabei nicht nur den Zugang zu medizinischen und psychologischen Versorgungsstrukturen, sondern auch den Zugang zu gesundheitsförderlichen Wohn- und Lebensbedingungen sowie soziale und materielle Teilhabe.
Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit Betroffenen sowie professionell und ehrenamtlich arbeitenden Hilfsorganisationen gesundheitliche Problemlagen von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus zu recherchieren, um im Anschluss gemeinsam Angebote und Strategien zu entwickeln, die die gesundheitliche Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus verbessern können.
Im ersten der beiden Forschungssemester sollen die Studierenden Informationen zur rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufentshaltsstatus in Deutschland und Bremen sowie Informationen zu Angeboten für Menschen mit ungesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen recherchieren, referieren und verschriftlichen. Darüberhinaus sollen die Studierenden erste Kontakte zu Organisationen und Betroffenen herstellen.
Im Seminar wird viel Zeit für Gruppen- und Projektarbeit zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird eine professionelle, begleitende Unterstützung sichergestellt. Mögliche Prüfungsleistungen im Wintersemester sind Hausarbeit und Referat.

Dr. Friedrich Schorb
Sogand Schorb
11-56-4-M34B-1e Gesellschaft_MACHT_Gesundheit_MACHT_Körper
society_power/produces_health_power/produces_bodies
Fortführung aus dem WiSe 2016/2017

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GRA2 0140 (2 SWS)

Die Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens (u.a. WHO 1948) oder die Erlangung körperlicher Fitness stellt ein häufig propagiertes Ziel gesundheitsbezogener Maßnahmen dar. Erstaunlich ist dabei, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health noch gar keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Eher unreflektiert orientieren sie sich an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper, die das (bio)medizinische- und naturwissenschaftliche Paradigma hervorgebracht hat (Habersack 2010). Im vorherrschenden, neoliberalistisch geprägten Gesellschaftssystem stehen Eigenverantwortung für die körperliche Gesundheit und die Selbstoptimierung des Körpers als „Visitenkarte des Selbst“ hoch im Kurs. Im Hinblick darauf gilt es den Körper im spannungsreichen Wechselverhältnis von Gesellschaft, Macht, Kultur und Gesundheit kritisch zu betrachten und zu erforschen.
In diesem Projekt werden zu dem oben genannten Problemaufriss gemeinsam Fragestellungen entwickelt, die dann in Kleingruppen theoretisch und empirisch in praktischen Feldern oder Settings erforscht werden. Hierfür geben wir Ihnen eine methodische Anleitung und Unterstützung zu einer sehr jungen, modernen und kreativen Forschungsstrategie: der Performativen Sozialforschung (perfomance ethnography). Diese ermöglicht es uns nicht nur ÜBER Menschen sondern MIT Menschen gemeinsam zu forschen und somit gleichzeitig intervenierend und empowernd zu sein. Im Zentrum der perfomance ethnography stehen leiblich/körperlich verankerte Interaktionen und deren Bedeutungen. Von daher kann sie für die praktische Gestaltung der Gesundheitsförderung bedeutsame und innovative Impulse liefern.

Dipl. Soz. Päd. Viktoria Nicole Przytulla
Dr. Martina Wachtlin
11-56-4-M34B-1f Landesgesundheitspolitik am Beispiel der Psychiatrieplanung in Bremen
Fortführung aus dem WiSe 2016/2017

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GRA2 0140 (4 SWS)

Landesgesundheitspolitik am Beispiel der Psychiatrieplanung in Bremen

Auf Ebene der Bundesländer und Kommunen leiten sich aus der “Verpflichtung zur Daseinsvorsorge“ eine Vielzahl von Aufgaben ab, die die Planung, Umsetzung, Steuerung und Bewertung der gesundheitlichen Versorgung betreffen. Eines dieser Aufgabenfelder ist die länderspezifischen Versorgungsstruktur für Menschen mit psychischen Erkrankungen, kurz die Landespsychiatrieplanung.
Im Fokus des Seminars stehen die Ziele, Handlungsfelder, Strukturen sowie konkrete Projekte der Psychiatrieplanung im Bundesland Bremen. Am Beispiel dieses Anwendungsfeldes sollen Public Health-Aspekte von Planung und Steuerung in der landesbezogenen psychiatrischen Versorgungsgestaltung diskutiert werden. Ferner wird ein Überblick über Instrumente zur Berichterstattung, Planung und Steuerung im Anwendungsfeld der Landespsychiatriepolitik gegeben.
Zu den Inhalten des Seminars gehören u.a. die Relevanz psychischer Störungen, die Versorgungsstruktur und –segmente für Menschen mit psychischen Störungen, Herausforderungen in der Versorgungsgestaltung sowie innovative Versorgungsformen. Im Weiteren werden psychiatriepolitische Rahmenbedingungen und Instrumente der Psychiatrieplanung und beteiligungsorientierten Steuerung auf Landesebene, wie z.B. Psychiatriepläne und eine beteiligungsorientierte Gremienstruktur wie die „Begleitgruppe Psychiatrie“ behandelt. Schließlich werden die aktuellen Entwicklungen im Bundesland Bremen nach dem Bürgerschaftsbeschluss 2013, der ein psychiatriepolitisches Zukunftskonzept für Bremen skizziert, unter die Lupe genommen. Auch das Spannungsfeld zwischen evidenzbasierter Versorgungsgestaltung und den spezifischen Bedingungen politischer Zielsetzungen und Prozesse soll erörtert werden.
Der praktische Anteil erfolgt im Wintersemester 2016/17 über das Kennenlernen von Stakeholdern, Gremien und konkreter Projekte der „Bremer Psychiatriereform 2.0“. Schließlich soll gemeinsam ein Überblick über Instrumente und Methoden erarbeitet werden, mit denen Public Health gesundheitspolitische Planungs- und Steuerungsaufgaben auf Landesebene unterstützen kann.
Darauf aufbauend sollen im Sommersemester 2017 durch studentische Projektgruppen Berichtsmodule, Literaturarbeiten und kleine Konzepte im Zusammenhang mit dem laufenden Prozess der Bremer Psychiatrieplanung erarbeitet werden. Die Ergebnisse sollen, wenn möglich in die entsprechenden landespsychiatriepolitischen Gremien eingebracht werden.

Arbeitsweise
- Input der Lehrenden
- Kleingruppenarbeit der Studierenden
- Praxiskontakte zu Stakeholdern der psychiatrischen Versorgung in Bremen
- Regelmäßiges Präsentieren im Seminar durch die Studierenden in Form von Referaten


Prüfungsleistung
- Referate

Dipl. Soz.-Päd. Heike Mertesacker, MPH
Alexandra Pulst

Modul 63: Statistik (verantwortl. Prof. Dr. Hajo Zeeb)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-4-M63-1 Einführung in die Statistik
Introduction to statistics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Hinweis: Unter "Allgemeine Dokumente" gibt es ein Dokument mit Hinweisen zur Entscheidungsfindung für eines der parallel im Modul 63 stattfindenden Seminare zu den statischen Programmpaketen SPSS und SAS

Dr. Matthias Romppel
11-56-4-M63-2a Statistische Datenanalyse (SAS)
Statistical Data Analysis (SAS)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Cog 0320 (2 SWS)
Jonas Czwikla
11-56-4-M63-2b Statistische Datenanalyse (SAS)
Statistical Data Analysis (SAS)

Seminar

Einzeltermine:
Di 28.03.17 09:00 - 17:00 Cog 0320
Do 30.03.17 - Fr 31.03.17 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 Cog 0320
Do 20.04.17 14:00 - 18:00 Cog 0320
Do 04.05.17 14:00 - 18:00 Cog 0320
Do 11.05.17 14:00 - 18:00 Cog 0320
Do 18.05.17 14:00 - 18:00 Cog 0320
Do 01.06.17 14:00 - 18:00 Cog 0320
Do 15.06.17 14:00 - 18:00 Cog 0320
Dr. Hermann Pohlabeln
11-56-4-M63-2c Statistische Datenanalyse (SPSS)
Statistical Data Analysis (SPSS)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Cog 0320 GRA2A 0030 (Gr. Cip-Raum) (2 SWS)

Hinweis: Unter "Allgemeine Dokumente" gibt es ein Dokument mit Hinweisen zur Entscheidungsfindung für eines der parallel im Modul 63 stattfindenden Seminare zu den statischen Programmpaketen SPSS und SAS

Dr. Matthias Romppel
11-56-4-M63-2d Statistische Datenanalyse (SPSS)
Statistical Data Analysis (SPSS)

Seminar

Einzeltermine:
Do 13.07.17 - So 16.07.17 (So, Do, Fr, Sa) 10:00 - 17:00 Cog 0320
Kristin Manche
Anna Basis
11-56-4-M63-2e Statistische Datenanalyse (SPSS)
Statistical Data Analysis (SPSS)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:30 Cog 0320 (4 SWS)
Dirk Gansefort
11-56-4-M63-T1 Tutorium Statistik 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 GRA2 0140
Gracia Mosu Kanza, B.A. ((T))
11-56-4-M63-T2 Tutorium Statistik 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 18:00 - 20:00 MZH 1100
Gracia Mosu Kanza, B.A. ((T))
11-56-4-M63-T3 Tutorium Statistik 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 2080

Einzeltermine:
Sa 08.07.17 09:00 - 13:00 GRA2A H 0100
Ines Busch ((T))
11-56-4-M63-T4 Tutorium Statistik 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GRA2A 0050/60
Kaja Kristensen ((T))
11-56-4-M63-T5 Tutorium Statistik 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GRA2 0140
Sinah Evers ((T))

6. Semester

Modul 43/53: Praxisauswertung (verantwortl. Prof.Dr.Henning Schmidt-Semisch)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-6-M43-1a Praxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW1 B2130 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1260) (2 SWS)
Dr. Martina Wachtlin
11-56-6-M43-1b Praxisauswertung

Praktikum

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 16:00 - 20:00 GRA2 0140
Sa 17.06.17 - So 18.06.17 (So, Sa) 09:00 - 18:30 GRA2 0140
Wolfgang Raabe ((LB))
11-56-6-M43-1c Praxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2 0080 (2 SWS)

Seminarbeschreibung und -aufgabe:
Dieses Seminar dient der Reflexion zentraler, bedeutsamer Aspekte Ihres Praxissemesters, d.h. es soll helfen, die konkreten Praxiserfahrungen einerseits vor dem Hintergrund der eigenen Professionalität als GesundheitswissenschaftlerIn kritisch zu reflektieren und andererseits mit dem im Studium erworbenen wissenschaftlichen Wissen reflexiv zu vermitteln. Dies soll in der Seminargruppe und zugleich auf eine Weise geschehen, dass alle Teilnehmenden von dem Seminar profitieren. In diesem Kontext muss jede_r Teilnehmende in diesem Seminar eine Prüfungsleistung ablegen, die benotet wird.
Konkret bedeutet das, dass ab der zweiten Sitzung jede Woche eine Kommiliton_in die Sitzung gestaltet. Dabei geht es allerdings nicht darum, dass Sie der Gruppe z.B. Ihren Praktikumsbericht mündlich vortragen, sondern dass Sie sich einen wichtigen, problematischen oder besonders guten oder spannenden Punkt Ihres Praktikums herausnehmen und diesen präsentieren bzw. reflektierend aufarbeiten.
Die Aufgabe an jede_n Teilnehmende_n könnte man auch folgendermaßen formulieren: "Erzählen Sie eine Geschichte (ein Erlebnis, ein Ereignis, ein Problem oder ähnliches) aus Ihrem Praktikum, die (oder das) Ihnen heute noch bedeutsam erscheint."
Ziel ist es, dass die Gruppe über ein bestimmtes Thema, über ein bestimmtes Praxisfeld, über ein Problem, über das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis oder über etwas Ähnliches in ein reflektierendes Gespräch kommt. Wie genau Sie das didaktisch anstellen, ob Sie etwa ein Thesenpapier vorstellen, eine Gruppenarbeit anleiten, ein Gespräch moderieren, ein Rollenspiel durchführen etc., bleibt Ihnen überlassen. Ausgeschlossen sind lediglich Powerpoint-Präsentationen und Referate.
In jeder Sitzung soll erst eine kurze Beschreibung der Praxisstelle und –tätigkeit (ca. 5 Min.), dann der inhaltliche Input (35 Min.) erfolgen. Am Ende jedes Inputs erfolgt ein kurzes Feedback durch die Gruppe (ca. 5 Min). Insgesamt stehen jeder/ jedem 45 Min. zur Verfügung.
Über den Verlauf Ihrer Reflexion im Seminar fertigen Sie im Anschluss ein (max. 2-seitiges) Protokoll an, in dem Sie die wichtigsten Ergebnisse und Diskussionen der Sitzung zusammenfassen. Dieses wird dann für alle zugänglich in StudIP bis spätestens 07.07.2017 (Semesterende) eingestellt. Bitte das Protokoll für die korrekte Bewertung/Benotung mit vollständigen Namen versehen!
Da das Seminar ganz unterschiedliche Praxiserfahrungen in der Gruppe diskutierbar machen und insbesondere Ihre eigene Professionalität und Ihr eigenes Selbstverständnis als Gesundheitswissenschaftler_innen stärken soll, ist eine regelmäßige Teilnahme grundlegend und fair.

Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-6-M43-1d Praxisauswertung

Praktikum

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 06.05.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Fr 09.06.17 14:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 10.06.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Dr. Katja Thane
11-56-6-M43-1e Praxisauswertung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW1 B2130 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1260) (2 SWS)
Dr. Martina Wachtlin

Modul 44/54: Begleitseminar zur Bachelor-Arbeit (verantwortl. Prof.Dr.Henning Schmidt-Semisch)

6 PC
bitte im 1. BetreuerInnen-Seminar ggfs. 2. Betreu.-Seminar eintragen
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-6-M44-1a Begleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Henning Schmidt-Semisch
11-56-6-M44-1b Begleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Dr. Katja Thane
11-56-6-M44-1c Begleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Heinz Rothgang
11-56-6-M44-1d Begleitseminar zur Bachelorarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Tina Salomon

Modul 65: Open General Studies (verantwortl. Prof.Dr.Henning Schmidt-Semisch)

12 CP: Voll- u. Profilfach

12 CP: Voll- u.Profilfach
In Modul 65 General Studies - Wahlpflichtbereich muessen von den Studierenden 12 CP erbracht werden. Die Studierenden koennen hierzu voellig frei aus dem Lehrveranstaltungs-Angebot der Universitaet Bremen waehlen: Dies Angebot umfasst alle Lehrveranstaltungen, die eine Veranstaltungs-Kennziffer (VAK) der Universitaet Bremen haben, also auch entsprechende Lehrveranstaltungen z.B. des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt etc. Die jeweiligen Leistungen koennen benotet oder unbenotet sein. Benotete Leistungen gehen dabei nach Credit-Punkten (CP) gewichtet in die Endnote ein. Die Studierenden entscheiden selbst, welche Leistungen sie sich im Modul 65 anrechnen lassen. Zwei wichtige Hinweise: 1) Im Zentralen Pruefungsamt (ZPA) eingereichte Scheine koennen nicht mehr ausgetauscht oder anderweitig verschoben werden; 2) Jede Veranstaltung bzw. jedes Modul kann nur einmal zur Anerkennung eingereicht werden.

Alternativ zu Lehrveranstaltungen der Universitaet Bremen und des Fremdsprachenzent-rums koennen:
a) bis zu 3 CP fuer kuenstlerisch-kulturelle Aktivitaeten an der Universitaet Bremen (z.B. Universitaetsmusik) anerkannt werden;
b) bis zu 3 CP fuer die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) oder fuer freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement waehrend des Studiums (innerhalb und ausserhalb der Universitaet Bremen) angerechnet werden. Fuer diese Leistungen muss ein zweiseitiger (5.000 Zeichen) Reflexionstext angefertigt werden, worin der Kompetenz- und Erkenntniszugewinn der ausgeuebten Taetigkeit mit Blick auf das Studium der Gesundheitswissenschaften reflektiert wird.

Handhabung der Anrechnung:
Alle Leistungen, die in Veranstaltungen der Universitaet Bremen (regulaere Lehrveranstal-tungen sowie Veranstaltungen des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt, der Universitaetsmusik etc.) erbracht werden, werden direkt vom ZPA in PABO/FlexNow eingetragen. Die vom jeweiligen Fachbereich gesiegelten und mit CP-Angabe versehenen Scheine werden in Original und Kopie im ZPA eingereicht.
Leistungen von anderen Universitaeten muessen durch den Bachelor-Pruefungsausschuss (BPA) – vertreten durch seinen Vorsitzenden – anerkannt werden.
Die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) sowie freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement sind beim Modulverantwortlichen, Herrn Schmidt-Semisch, einzureichen. Dieser prueft die jeweilige Leistung und meldet sie an das Pruefungsamt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-M5/2 Physical Activity Monitoring And Health

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
PD Dr. Mirko Brandes
09-57-6-MGS/2 Gesundheitsförderung im Setting Betrieb

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2070 (2 SWS)
Stefan Dalichau
09-M39-2-05-08 Philosophie und Ökonomik im Gesundheitswesen
Philosophy and Economics in Public Health

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Vorlesung
Die „Ökonomisierung“ des Gesundheitswesens steht seit vielen Jahren in der Kritik. Als Antwort wird häufig „mehr“ Ethik gefordert. Aber was heißt das eigentlich genau? Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über ökonomische Ansätze und ethische Theorien, die häufig auf das Gesundheitswesen angewendet werden.
Neoklassische Ökonomik und Libertarismus, Extra-Welfarismus und Konsequentialismus, Public Choice und vertragstheoretische Ethik, Verhaltensökonomik und Tugendethik sind normative ökonomische und philosophische Ansätze, die häufig mit Bezug auf die Gesundheitswirtschaft diskutiert werden. In diesem Seminar werden die genannten ökonomischen Konzeptionen als Anwendung philosophischer Konzepte betrachtet und eingeführt. All diese Ansätze können wichtige Beiträge zu einer reflektierten Betrachtung eines Gesundheitssystems leisten, aber jeder für sich stößt nicht selten an theoretische und praktische Grenzen. In dieser Vorlesung werden die jeweiligen Ansatzpaare vorgestellt, Anwendungsbeispiele reflektiert und Grenzen sowie Herausforderungen kritisch beleuchtet.
Bei Interesse, die Inhalte zu vertiefen, können Sie den angrenzenden Lektürekurs zu dieser Veranstaltung besuchen. Dort wird gemeinsam die Literatur gelesen, auf der die Vorlesung aufbaut. Es empfiehlt sich, beide Veranstaltungen zu besuchen. Es ist aber auch möglich nur jeweils eine Veranstaltung zu belegen. Beide Veranstaltungen finden im selben Raum nacheinander statt.
Als Prüfungsleistung für die Vorlesung ist ein Essay nach Ende der Vorlesung vorgesehen.

Lektürekurs
Die „Ökonomisierung“ des Gesundheitswesens steht seit vielen Jahren in der Kritik. Als Antwort wird häufig „mehr“ Ethik gefordert. Aber was heißt das eigentlich genau? In dieser Veranstaltung werden zentrale Texte der Diskussion zu Philosophie und Ökonomik im Gesundheitswesen gelesen, reflektiert und diskutiert. Es empfiehlt sich, die angrenzende Vorlesung zu Philosophie und Ökonomik im Gesundheitswesen zu belegen, die auf der Literatur basiert, welche im Lektürekurs besprochen wird. Es ist aber auch möglich, den Lektürekurs separat zu besuchen. Beide Veranstaltungen finden im selben Raum nacheinander statt.
Neoklassische Ökonomik und Libertarismus, Extra-Welfarismus und Konsequentialismus, Public Choice und vertragstheoretische Ethik, Verhaltensökonomik und Tugendethik sind normative ökonomische und ethische Ansätze, die häufig mit Bezug auf die Gesundheitswirtschaft diskutiert werden. In diesem Seminar werden die genannten ökonomischen Konzeptionen als Anwendung der philosophischen Konzepte betrachtet und aus dieser Perspektive diskutiert. All diese Ansätze können wichtige Beiträge zu einer reflektierten Betrachtung eines Gesundheitssystems leisten, aber jeder für sich stößt nicht selten an theoretische und praktische Grenzen. Im Seminar werden wegweisende Artikel der letzten Jahre und Jahrzehnte gelesen, die einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt der Debatte geleistet haben.
Als Prüfungsleistung sind Referate mit Handout vorgesehen.

Wolf Henning Rogowski
Julian Klinger, M. Sc
11-GS-PH-Eventmgt-1 Veranstaltungsmanagement im Gesundheitswesen
Event management in the health care systems
Dozent: Herr Fromme

Seminar
ECTS: 4

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 A0150

Marketing-Kommunikation, im Kontext "niemand kann nicht nicht kommunizieren" (Paul Watzlawick), gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Gesundheitsbranche ist da keine Ausnahme. Storytelling, gehört als „Schwergewicht“ im Marketing-Mix als Tool dazu.

In diesem Seminar bekommen Studierende Gelegenheit, die theoretischen Instrumente kennen zu lernen und gleichzeitig an praktischen Beispielen aktiv auszuprobieren..."Events sind strategische Inszenierungen, leben von guten Geschichten und sind geplante Interaktion"

Seminarinhalte:
• Eventspezifisches Know How (u. a. Planung, Positionierung, Konzeptionierung, Realisierung, Nachbereitung);
• Storytelling. Basis narrativer Konzepte;
• Strategien von Events und Inszenierung von Erlebniswelten;
• Projekt- und Budgetplanung;
• Übersicht der Live-Kommunikation;
• Recherchen und Übungen am praktischen Beispiel;

Der Dozent, Herr Frank E. W. Fromme, beschäftigt sich als Praktiker seit über 25 Jahren mit Live-Kommunikation branchenübergreifend und ist bekennender Storyteller.

Infos zur Anmeldung:
Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen (40) für die Veranstaltung verteilt.
Eine Anmeldung ist möglich von 01.02.2017, 14:00 bis 15.03.2017, 22:00.
Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen werden am 15.03.2017 um 23:59 verteilt.
Eine Warteliste ist aktiviert.

Beate Heitzhausen
Britta Schowe
11-GS-Prev. overweight/obesity Prevention of Childhood Overweight and Obesity (in englischer Sprache)
Reading Course mit englischer Literatur

Seminar
ECTS: 4

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Externer Ort: BIPS, 2580

Studierende sollen nationale und internationale Adipositasforschung unter verschiedenen Gesichtspunkten kennenlernen und sie kritisch betrachten.

Folgende Kompetenzen sollen erreicht werden:
• Studierende können wissenschaftliche Artikel in englischer Sprache in großen Teilen verstehen und diskutieren.

• Studierende können in interaktiven Lernformen Inhalte dieser Artikel wiedergeben und kritisch in englischer Sprache reflektieren.

• Studierende lernen einschlägige Artikel zu den großen Themenbereichen der Adipositasforschung kennen. Diese umfassen u.a. die Prävalenz von Adipositas (national, Europa vs. USA vs. Asien), Ätiologie und Verlauf, Kurz -und Langzeitauswirkungen, Einflussfaktoren, soziale Determinanten (Einfluss von sozialer Ungleichheit auf die Entwicklung und den Verlauf), Ansätze zur Prävention von Adipositas (u.a. Veränderungen des Lebensstils, verschiedene Ebenen der Prävention), nationale und internationale Gesetzgebung zur Prävention von Adipositas, Inhalte der Arbeit von nationalen und internationalen Obesity Taskforces, und innovative Interventionsansätze (z.B., e- und m-health Interventionen).

Claudia Pischke

Zusätzliches Angebot

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-GS-Spez.Methoden-2 Gesundheit und digitale Medien. Techniksoziologische Einführung für methodische und theoretische Annäherungen an eHealth

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 16:15 - 17:45 GRA2A 0050/60
Fr 23.06.17 16:15 - 19:30 GRA2 0080
Sa 24.06.17 14:15 - 17:30 GRA2 0180
Fr 30.06.17 16:15 - 19:30 GRA2 0080
Sa 01.07.17 14:15 - 20:30 GRA2 0180
Dr. Monika Urban

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)