Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Politikwissenschaft, B.A./LA

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POL-M1 - Sozialwissenschaftliches Grundstudium

Pflichtmodul 9 CP (VF, PF, KF, LA, Sek, GrS)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-1-M1-1 Einführung in die Sozialwissenschaften
Introduction to the Social Sciences

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)
Prof. Dr. Frank Nullmeier
08-26-1-M1-2 Einführung in das politische System der BR Deutschland
Introduction to the Political System of the Federal Republic of Germany

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)
Prof. Dr. Frank Nullmeier

POL-M3 - Internationale Beziehungen und Außenpolitik

Pflichtmodul 9 CP (VF, PF, KF, LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-3-M3-1 Einführung in die internationalen Beziehungen
Introduction to the Theory and History of International Relations

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Was sind „internationale Beziehungen“? Beziehungen zwischen Nationen? Zwischen Staaten? Welche Theorien über diese Beziehungen gibt es, und wie sind diese Theorien entstanden? In dieser Vorlesung wird durch eine Kombination von Ideen- und Realgeschichte ein Überblick über die Entwicklung des politischen Denkens gegeben, das sich auf Weltpolitik, auf das internationale System bezieht. Behandelt werden die Entstehung des europäischen Staatensystems, die verschiedenen Phasen der kolonialen Expansion Europas und der Kritik daran, die Entstehung liberaler, konservativer und kritischer Theorien über internationale Beziehungen, die Veränderungen internationaler Politik im 20. Jahrhundert und die aktuellen theoretischen Strömungen im Nachdenken über „Weltpolitik“. Ziel der Vorlesung ist es, einen Überblick über zentrale Themen und Theorien der politikwissenschaftlichen Subdisziplin „Internationale Beziehungen“ zu vermitteln und in wichtige Debatten des Fachs einzuführen. In den begleitenden Übungen werden Bezüge zu aktuellen Fragen in der internationalen Politik und den „Internationalen Beziehungen“ als akademischer Disziplin hergestellt.

Klaus Schlichte
08-26-3-M3-2 Übung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen

Übung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B3770 (2 SWS)
Elizaveta Gaufman
Klaus Schlichte
08-26-3-M3-3 Übung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen (in englischer Sprache)
Tutorial
in englischer Sprache

Übung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
Elizaveta Gaufman
Klaus Schlichte
08-26-3-M3-4 Übung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
Klaus Schlichte
08-26-3-M3-5 Übung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen

Übung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 FVG M0160 (2 SWS)
Dieter Wolf
08-26-3-M3-6 Übung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 MZH 1470 (2 SWS)
Dieter Wolf
08-26-3-M3-7 Übung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)
Bidzina Lebanidze

POL-M5 - Politikfeldanalyse

Pflichtmodul 6 CP (VF, PF, KF, LA) - Wahlpflicht 6 CP (Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-3-M5-1 Einführung in die Politikfeldanalyse
Introduction to Policy Analysis

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 NW1 H 2 - W0020 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Der Kurs führt die Studierende in das Thema der Vergleichenden Politikfeldanalyse ein. Im Vordergrund steht die Frage nach dem Entstehen und dem Wandel von Politikfeldern wie der Finanzpolitik oder der Bildungspolitik. Es geht jedoch weniger um konkrete Debatten der Politikfelder als um die übergeordnete Frage, wie in der Vergleichenden Politikwissenschaft das Agenda Setting, die Formulierung von Politiken sowie ihre Implementierung analysiert werden kann. Mit welchen Theorien und Ansätzen können wir die Herausbildung neuer Politikfelder erklären und wieso verabschieden Regierungen (in unserem Fall) liberalen Demokratien unterschiedliche Politikergebnisse? Dazu werden wir uns zunächst mit dem begrifflichen Instrumentarium vertraut machen und verschiedene Konzepte und Theorien kennenlernen. Mit diesem konzeptionell-analytischen Wissen widmen wir uns anschließend einigen ausgewählten Politikfeldern im Ländervergleich sowie dem Policymaking im europäischen Mehrebenensystem. Es wird erwartet, dass Studierende die Pflichtlektüre der Vorlesung lesen und der Kurs wird mit einer Klausur abgeschlossen, um 6 CPS zu erhalten.

Das Buch von Georg Wenzelburger und Reimut Zohlnhöfer (2015): Handbuch Policy-Forschung, Wiesbaden: Springer dient als Grundlagenlektüre.

Hanna Lierse

POL-M6 - Vergleichende Politikwissenschaft

Pflichtmodul 9 CP (VF) - 6 CP (ohne Uebung) (PF, KF, Sek) - Wahlpflichtmodul 6 CP (ohne Uebungen) (LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-1-M6-1 Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft
Introduction to Comparative Politics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Wie kommt es, dass manche Staaten heute Demokratien sind und andere nicht? Wie können wir überhaupt „Demokratien“ von „Diktaturen“ unterscheiden? Welche Folgen hat dieser Unterschied für wen? Und macht es auch einen Unterschied, nach welchen konkreten Regeln das politische System in einem demokratischen Land aufgebaut ist – z.B. ob die Regierungschefin das Vertrauen einer Parlamentsmehrheit besitzen muss oder ob sie direkt vom Volk gewählt wird? Fragen wie diese sind ein zentraler Gegenstand der Vergleichenden Regierungslehre, einem der drei Hauptgebiete der Politikwissenschaft neben der Politischen Theorie und der Internationalen Politik.
Die Vorlesung führt in die Fragestellungen der Vergleichenden Regierungslehre theoretisch, methodisch und empirisch ein. In dem theoretischen Schwerpunkt geht es um die Darstellung der wichtigsten Erklärungsansätze für die Entstehung und Effekte politischer Institutionen und Akteure von und in Demokratien. Methodisch werden Konzepte wie „Theorie“, „Operationalisierung“ und „vergleichende Fallstudie“ vorgestellt. Diese Konzepte werden in dem empirischen Schwerpunkt unmittelbar auf das Falluniversum besonders der modernen Gesellschaften angewendet.
Die Vorlesung wird von Übungen flankiert. Einige Inhalte der Vorlesung werden dort vertiefend mit einem Schwerpunkt auf der Untersuchung der empirischen Gültigkeit theoretischer Erklärungen („Hypothesentest“) behandelt. Außerdem lernen die Studierenden durch Selbststudium und Präsentation zentrale Daten-quellen für den Vergleich politischer Systeme kennen.

Literatur zur Vorbereitung:
Clark, William R., Matt Golder und Sona N. Golder 2013: Principles of Comparative Politics. 2. Aufl. Los An-geles: Sage/C.Q. Press.
Caramani, Daniele (Hrsg.) 2017: Comparative Politics. 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
Jahn, Detlef 2013: Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft. 2. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozial-wissenschaften.

Art der Prüfungsleistung (CP):
-Vorlesung: Klausur (90 Minuten)
-Übungen (nur BA Vollfach): Präsentation einer Datenquelle (max. 15-minütiger Vortrag, 67% der Note), Schriftliche Bearbeitung der Vertiefungsaufgaben zu einer Sitzung der Vorlesung (Kurzpaper von max. 1.000 Wörtern Umfang, 33% der Note)


Jahn, Detlef 2013: Einführung in die vergleichende Politikwissenschaft. 2. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Art der Prüfungsleistung (CP):
-Vorlesung: Klausur (90 Minuten)
-Übungen (nur BA Vollfach): Präsentation einer Datenquelle (max. 15-minütiger Vortrag, 67% der Note), Schriftliche Bearbeitung der Vertiefungsaufgaben zu einer Sitzung der Vorlesung (Kurzpaper von max. 1.000 Wörtern Umfang, 33% der Note)

Dr. Valentin Schröder
08-26-1-M6-2 Übung zur Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Dr. Valentin Schröder
08-26-1-M6-3 Übung zur Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)
Dr. Valentin Schröder
08-26-1-M6-4 Übung zur Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) GW2 B1580 (2 SWS)
Dr. Valentin Schröder
08-26-1-M6-6 Übung zur Einführung in die Vergleichende Politikwissenschaft
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)
Anders Hentschel

POL-M8 - Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten

Pflichtmodul 6 CP (VF, PF, LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-1-M8-1 Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Academic Research and Writing in Political Science

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Das Seminar und das unterstützende Tutorium des Moduls M8 sind grundlegend für das gesamte politikwissenschaftliche Studium an der Universität Bremen. Das Modul hat zwei grundlegende Lernziele. Erstens will es eine Einführung die empirisch-analytische Forschungslogik der Politikwissenschaft geben: Was ist das Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft? Was ist eine Forschungsfrage? Wozu benötigen wir Theorien/theoretische Konzepte? Was sind Hypothesen und Variablen? Mit welchen Daten und welchen Methoden beantworten Politikwissenschaftler ihre Fragen? Das zweite Lernziel ist die Vermittlung und Anwendung von Techniken und Methoden des politikwissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Literatur- und Internetrecherche, Bibliographieren, Literatur bewerten und richtig zitieren, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Anwendung geeigneter Präsentationsformen und -techniken. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu verfolgen und die Ergebnisse in einer Hausarbeit darzustellen.
Inhaltlich greift das Modul Themen und Gegenstände aus der Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland auf, um daran exemplarisch das politikwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Für das Modul wird ein eigenes Kompendium mit verbindlichen Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Politikwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Art der Prüfungsleistung (CP):
GPL (6 CP): Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:
Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015): Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS. (Zugang über die SuUB, ist dort digital vorhanden)
Über die Lehrplattform StudIP, die allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n zur Verfügung steht, werden darüber hinaus Texte zu verschiedenen Seminarsitzungen zur Verfügung gestellt.

Hanna Lierse
08-26-1-M8-2 Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Academic Research and Writing in Political Science

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Das Seminar und das unterstützende Tutorium des Moduls M8 sind grundlegend für das gesamte politikwissenschaftliche Studium an der Universität Bremen. Das Modul hat zwei grundlegende Lernziele. Erstens will es eine Einführung die empirisch-analytische Forschungslogik der Politikwissenschaft geben: Was ist das Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft? Was ist eine Forschungsfrage? Wozu benötigen wir Theorien/theoretische Konzepte? Was sind Hypothesen und Variablen? Mit welchen Daten und welchen Methoden beantworten Politikwissenschaftler ihre Fragen? Das zweite Lernziel ist die Vermittlung und Anwendung von Techniken und Methoden des politikwissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Literatur- und Internetrecherche, Bibliographieren, Literatur bewerten und richtig zitieren, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Anwendung geeigneter Präsentationsformen und -techniken. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu verfolgen und die Ergebnisse in einer Hausarbeit darzustellen.
Inhaltlich greift das Modul Themen und Gegenstände aus der Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland auf, um daran exemplarisch das politikwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Für das Modul wird ein eigenes Kompendium mit verbindlichen Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Politikwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Art der Prüfungsleistung (CP):
GPL (6 CP): Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:
Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015): Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS. (Zugang über die SuUB, ist dort digital vorhanden)
Über die Lehrplattform StudIP, die allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n zur Verfügung steht, werden darüber hinaus Texte zu verschiedenen Seminarsitzungen zur Verfügung gestellt.

Dr. Nils Düpont
08-26-1-M8-3 Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Academic Research and Writing in Political Science

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1216 (2 SWS)

Das Seminar und das unterstützende Tutorium des Moduls M8 sind grundlegend für das gesamte politikwissenschaftliche Studium an der Universität Bremen. Das Modul hat zwei grundlegende Lernziele. Erstens will es eine Einführung die empirisch-analytische Forschungslogik der Politikwissenschaft geben: Was ist das Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft? Was ist eine Forschungsfrage? Wozu benötigen wir Theorien/theoretische Konzepte? Was sind Hypothesen und Variablen? Mit welchen Daten und welchen Methoden beantworten Politikwissenschaftler ihre Fragen? Das zweite Lernziel ist die Vermittlung und Anwendung von Techniken und Methoden des politikwissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Literatur- und Internetrecherche, Bibliographieren, Literatur bewerten und richtig zitieren, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Anwendung geeigneter Präsentationsformen und -techniken. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu verfolgen und die Ergebnisse in einer Hausarbeit darzustellen.
Inhaltlich greift das Modul Themen und Gegenstände aus der Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland auf, um daran exemplarisch das politikwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Für das Modul wird ein eigenes Kompendium mit verbindlichen Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Politikwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Art der Prüfungsleistung (CP):
GPL (6 CP): Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:
Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015): Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS. (Zugang über die SuUB, ist dort digital vorhanden)
Über die Lehrplattform StudIP, die allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n zur Verfügung steht, werden darüber hinaus Texte zu verschiedenen Seminarsitzungen zur Verfügung gestellt.

Svenja Gödecke, M.A.
08-26-1-M8-4 Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Academic Research and Writing in Political Science

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Das Seminar und das unterstützende Tutorium des Moduls M8 sind grundlegend für das gesamte politikwissenschaftliche Studium an der Universität Bremen. Das Modul hat zwei grundlegende Lernziele. Erstens will es eine Einführung die empirisch-analytische Forschungslogik der Politikwissenschaft geben: Was ist das Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft? Was ist eine Forschungsfrage? Wozu benötigen wir Theorien/theoretische Konzepte? Was sind Hypothesen und Variablen? Mit welchen Daten und welchen Methoden beantworten Politikwissenschaftler ihre Fragen? Das zweite Lernziel ist die Vermittlung und Anwendung von Techniken und Methoden des politikwissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Literatur- und Internetrecherche, Bibliographieren, Literatur bewerten und richtig zitieren, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Anwendung geeigneter Präsentationsformen und -techniken. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu verfolgen und die Ergebnisse in einer Hausarbeit darzustellen.
Inhaltlich greift das Modul Themen und Gegenstände aus der Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland auf, um daran exemplarisch das politikwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Für das Modul wird ein eigenes Kompendium mit verbindlichen Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Politikwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Art der Prüfungsleistung (CP):
GPL (6 CP): Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:
Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015): Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS. (Zugang über die SuUB, ist dort digital vorhanden)
Über die Lehrplattform StudIP, die allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n zur Verfügung steht, werden darüber hinaus Texte zu verschiedenen Seminarsitzungen zur Verfügung gestellt.

Dr. Dennis Niemann
08-26-1-M8-5 Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Academic Research and Writing in Political Science

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Das Seminar und das unterstützende Tutorium des Moduls M8 sind grundlegend für das gesamte politikwissenschaftliche Studium an der Universität Bremen. Das Modul hat zwei grundlegende Lernziele. Erstens will es eine Einführung die empirisch-analytische Forschungslogik der Politikwissenschaft geben: Was ist das Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft? Was ist eine Forschungsfrage? Wozu benötigen wir Theorien/theoretische Konzepte? Was sind Hypothesen und Variablen? Mit welchen Daten und welchen Methoden beantworten Politikwissenschaftler ihre Fragen? Das zweite Lernziel ist die Vermittlung und Anwendung von Techniken und Methoden des politikwissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Literatur- und Internetrecherche, Bibliographieren, Literatur bewerten und richtig zitieren, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Anwendung geeigneter Präsentationsformen und -techniken. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu verfolgen und die Ergebnisse in einer Hausarbeit darzustellen.
Inhaltlich greift das Modul Themen und Gegenstände aus der Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland auf, um daran exemplarisch das politikwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Für das Modul wird ein eigenes Kompendium mit verbindlichen Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Politikwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Art der Prüfungsleistung (CP):
GPL (6 CP): Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:
Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015): Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS. (Zugang über die SuUB, ist dort digital vorhanden)
Über die Lehrplattform StudIP, die allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n zur Verfügung steht, werden darüber hinaus Texte zu verschiedenen Seminarsitzungen zur Verfügung gestellt.

Dr. Nils Düpont
08-26-1-M8-11 Tutorium Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Sonja Bakes
08-26-1-M8-12 Tutorium zur Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SH D1020 (2 SWS)

Das Seminar und das unterstützende Tutorium des Moduls M8 sind grundlegend für das gesamte politikwissenschaftliche Studium an der Universität Bremen. Das Modul hat zwei grundlegende Lernziele. Erstens will es eine Einführung die empirisch-analytische Forschungslogik der Politikwissenschaft geben: Was ist das Erkenntnisinteresse der Politikwissenschaft? Was ist eine Forschungsfrage? Wozu benötigen wir Theorien/theoretische Konzepte? Was sind Hypothesen und Variablen? Mit welchen Daten und welchen Methoden beantworten Politikwissenschaftler ihre Fragen? Das zweite Lernziel ist die Vermittlung und Anwendung von Techniken und Methoden des politikwissenschaftlichen Arbeitens wie z.B. Literatur- und Internetrecherche, Bibliographieren, Literatur bewerten und richtig zitieren, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Anwendung geeigneter Präsentationsformen und -techniken. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu verfolgen und die Ergebnisse in einer Hausarbeit darzustellen.
Inhaltlich greift das Modul Themen und Gegenstände aus der Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland auf, um daran exemplarisch das politikwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Für das Modul wird ein eigenes Kompendium mit verbindlichen Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Politikwissenschaft zur Verfügung gestellt.

Art der Prüfungsleistung (CP):
GPL (6 CP): Hausarbeit

Literatur zur Vorbereitung:
Schlichte, Klaus/Sievers, Julia (2015): Einführung in die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS. (Zugang über die SuUB, ist dort digital vorhanden)
Über die Lehrplattform StudIP, die allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n zur Verfügung steht, werden darüber hinaus Texte zu verschiedenen Seminarsitzungen zur Verfügung gestellt.

Marie-Christin Bornickel, B.A.
08-26-1-M8-13 Tutorium zur Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Tristan Ibs
08-26-1-M8-15 Tutorium zur Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B1700 (2 SWS)
Valentin Jandt
08-26-1-M8-16 Tutorium zur Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Lena Kramer

POL-M10 - Politische Theorien moderner Gesellschaften

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-5-M10-1 Die Demokratie und ihre Kritik
The Critique of Democracy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 GW2 B1170 (2 SWS)

Wer Demokratie sagt, sagt Kritik – so jedenfalls die Arbeitshypothese dieses Seminars, in dem wir uns mit dem Verhältnis von Demokratie und Kritik beschäftigen werden. Dazu gehört einerseits, dass wir uns die verschiedenen Formen aktueller, aber auch historisch einflussreicher Kritik an der Demokratie ansehen werden: Sowohl solche Einwände, die sich auf die konkrete Ausgestaltung von Demokratie beziehen – Repräsentationskritik und Postdemokratie-Diagnosen dürften hier zu den bekanntesten Kritikformen zählen –, als auch grundsätzliche Kritik an der Demokratie überhaupt, beispielsweise weil sie zwangläufig in Anarchie oder der Herrschaft des Mobs enden müsse.
Andererseits werden wir das Verhältnis aber auch umgekehrt beleuchten: Denn Demokratie, so könnte sich herausstellen, ist selbst wesentlich kritisch, beispielsweise gegenüber der Herrschaft von Menschen über Menschen. Und von hier mag ein Perspektivwechsel möglich werden, der die Kritik an der Demokratie als notwendige Selbstkritik durch die Demokratie versteht – so dass Kritik und Demokratie eben nicht einzeln zu haben wären.

Democracy and critique belong together – at least this is the working hypothesis of this seminar. In the course of the 14 weeks, we will analyse the relation between democracy and critique from its two sides: On the one hand, we will read and discuss different forms of contemporary, as well as historically influential, critique directed against democracy. Here, we find both objections against specific conceptions of democracy – for example, against representative democracy or against the current “post-democratic” state of democracy – and fundamental critique of democracy as such, e.g. because it is said to turn necessarily into anarchy or mob rule.
On the other hand, we will approach the relation between democracy and critique from democracy’s point of view. For democracy, we might discover, is itself inherently critical, for example against domination of humans by humans. And from this side, a change in perspective might be possible, so that we understand the critique against democracy as part of the necessary self-criticism by democracy. In this case, critique and democracy would indeed belong together.

Dr. Frieder Vogelmann
08-26-5-M10-2 Feministische Politische Theorie
Feminist Political Theory

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW1 A0010 (2 SWS)

Feministische politische Philosophie kennt zwar bevorzugte Themen – die mit der Geschlechtergerechtigkeit, der Politisierung des vermeintlich Privaten oder den Debatten um Pornographie oder Abtreibung längst nicht erschöpft sind –, doch lässt sie sich als Theoriefeld nicht über ihre Inhalte bestimmen. Denn eine ambitionierte feministische politische Philosophie intendiert eine andere politische Philosophie, indem sie die Fragen zur Diskriminierung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts und deren Überwindung in ihrer wissenschaftlichen Vorgehensweise verankert. Die so erzeugten Spannungen zu einem traditionellen, wertfreien oder neutralen Wissenschaftsverständnis werden bewusst in Kauf genommen und erzwingen eine zusätzliche Reflexionsebene. Das Seminar will daher in der Lektüre klassischer Texte der feministischen politischen Philosophie neben den konkreten Inhalten jeweils die methodologischen Implikationen untersuchen, die sich mit dem Anspruch feministischer Intervention in der politischen Theorie verbinden. Denn nicht zuletzt bedeutet feministische politische Philosophie eine Politisierung von Theorie.

Feminist political philosophy does have its favourite topics – including, but not limited to, gender justice, the politicization of the seemingly private or the debates on pornography or abortion, among others. Yet feminist political philosophy cannot be defined by these topics, for it aims at a different kind of political philosophy by incorporating questions concerning the oppression of women because of their gender into its methods of inquiry. The resulting theories are in deliberate tension to a traditional, value-free or neutral idea of science, thus requiring additional reflexivity. By reading classic texts of feminist political philosophy in the seminar, we will analyse both the substantial topics as well as the methodological implications embedded in feminist interventions in political theory. For above all, feminist political philosophy is a politicization of theory.

Dr. Frieder Vogelmann
08-26-5-M10-3 Konstruktivismus, Kritische Theorie und Pragmatismus in den Internationalen Beziehungen
Constructivism, Critical Theory and Pragmatism in International Relations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 17.01.18 08:45 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Mi 24.01.18 08:45 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )

Der Zweck des Seminars besteht in einer selektiven Erweiterung jener Kenntnisse über Theorien der Internationalen Beziehungen, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Einführungsvorlesung erworben haben. Konkret werden wir uns mit drei sozialwissenschaftlichen Paradigmen beschäftigen: dem Konstruktivismus, der Kritischen Theorie und dem Pragmatismus. Neben der Lektüre solcher Arbeiten, die Kerngedanken der drei genannten Ansätze in die politikwissenschaftliche Teildisziplin der Internationalen Beziehungen (IB) übertragen, werden wir uns auch intensiv mit den Autoren befassen, von denen diese Kerngedanken stammen, also etwa Berger/Luckmann, Habermas, Horkheimer und Adorno, sowie Peirce, James, Dewey und Mead.

Ulrich Franke
08-26-5-M10-4 Politische Gleichheit in modernen Demokratien
Political Equality in Modern Democracies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 FVG M0160 (2 SWS)

Politische Gleichheit ist ein zentrales normatives Prinzip in praktisch allen zeitgenössischen Demokratiekonzeptionen und demokratischen Verfassungen: ‚one person, one vote’ bei Wahlen und Abstimmungen ist Ausdruck dieses Prinzips.
Im ersten Lektüreteil der LV stehen normative und konzeptionelle Fragen im Mittelpunkt: Was bedeutet politische Gleichheit? Wer soll mit Blick worauf und wie gleich behandelt werden? Wie wird politische Gleichheit gerechtfertigt? Gibt es normative Grenzen der politischen Gleichheit?
Im zweiten Lektüreteil des Seminars werden damit verbundene praktische Herausforderungen in modernen Demokratien behandelt: Wie können Bürgerinnen und Bürger in ‚komplexen’ Gesellschaften zugleich einen gleichen und einen effektiven Einfluss haben? Wie lässt sich politische Gleichheit in kulturell und ethnisch vielfältigen Gesellschaften umsetzen? Kann politische Gleichheit auch in Mehrebenensystemen hergestellt werden?
Anschließend werden Konferenzpapiere bzw. Ausschnitte aus eigenen Arbeiten der Studierenden behandelt.

Prüfungsanforderungen: Verfassen eines Konferenzpapiers/Ausschnitt aus der Masterarbeit (10 S) und Diskussion eines anderen Konferenzpapieres/Referat (10 min).

Literatur zur Vorbereitung:

Christiano, Thomas (2009): The Constitution of Equality. Democratic Authority and ist Limits. Oxford: Oxford University Press

Dahl, Robert A. (2006): Politische Gleichheit – ein Ideal? Hamburg: Hamburger Edition

McGann, Anthony (2006): The Logic of Democracy. Reconciling Equality, Deliberation, and Minority Protection. Ann Arbor: University of Michigan Press

Thorsten Hüller

POL-M11 - Internationale Politik

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-5-M10-3 Konstruktivismus, Kritische Theorie und Pragmatismus in den Internationalen Beziehungen
Constructivism, Critical Theory and Pragmatism in International Relations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 17.01.18 08:45 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Mi 24.01.18 08:45 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )

Der Zweck des Seminars besteht in einer selektiven Erweiterung jener Kenntnisse über Theorien der Internationalen Beziehungen, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Einführungsvorlesung erworben haben. Konkret werden wir uns mit drei sozialwissenschaftlichen Paradigmen beschäftigen: dem Konstruktivismus, der Kritischen Theorie und dem Pragmatismus. Neben der Lektüre solcher Arbeiten, die Kerngedanken der drei genannten Ansätze in die politikwissenschaftliche Teildisziplin der Internationalen Beziehungen (IB) übertragen, werden wir uns auch intensiv mit den Autoren befassen, von denen diese Kerngedanken stammen, also etwa Berger/Luckmann, Habermas, Horkheimer und Adorno, sowie Peirce, James, Dewey und Mead.

Ulrich Franke
08-26-5-M11-1 An introduction into US Foreign Policy (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.12.17 08:30 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Mi 10.01.18 08:30 - 16:00 UNICOM , Haus 7, Raum 3280

The study of US foreign policy reveals that political science really is political. A broad spectrum of characterizations is used to pinpoint the meaning of the United States of America for world politics. Some call her the "torch of liberty", others the "great Satan"; for some, she is the "advocate of human rights", for others the "promoter of global capitalism." Correspondingly, our seminar has the purpose to engage with US foreign policy without hate and zealousness. Beyond the historical requirements of the rise of thirteen former British colonies to global superpower, we will examine the institutional foundations of US foreign policy as well as its agents, instruments, and goals. Without separating tangible cases from theoretical perspectives, we will reconstruct the beliefs that guide the action of those who are responsible for US foreign policy. After up to nine single sessions the course will end with a one-day seminar that packs the remaining five single sessions. The one-day seminar will take place on Wednesday, January 10, 2018 (8:30-16:00).

Ulrich Franke
08-26-5-M11-2 Die Kampagnenarbeit internationaler Nichtregierungsorganisationen
Campaigning of International Non-governmental Organizations

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:15 - 19:45 SFG 1020 (2 SWS)

Stellen international tätige NGOs einen neuen Machtfaktor in den internationalen Beziehungen dar?
Können Sie bei ihren Versuchen der Einflussnahme auf die internationale Politik mit Staaten,
internationalen Organisationen und Unternehmen konkurrieren? Und auf welche Ressourcen und
Strategien können sich NGOs stützen, um ihren Einfluss geltend zu machen? Zur Beantwortung
dieser Fragen sollen internationale Kampagnen von NGOs aus unterschiedlichen Politikfeldern
vergleichend in den Blick genommen und auf ihre Stärken und Schwächen hin untersucht werden.
Das praxeologisch ausgerichtete Seminar zielt auf die Erarbeitung einer Liste von
Strategieempfehlungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Handlungskontexte. Außerdem soll
exemplarisch ein Kampagnenkonzept zu einem bestimmten Thema entworfen werden. Das
angestrebte Lernziel besteht darin, eine vertiefte Kenntnis über die Handlungs- und
Erfolgsmöglichkeiten von NGOs in der internationalen Politik aber auch deren Grenzen zu
gewinnen.
Empfohlene Literatur:
Willetts, Peter 2011: Non-Governmental Organizations in World Politics: The Construction of Global Governance, Abingdon, UK: Routledge.
Klein, Simone/Siegmund, Karin (Hrsg.) 2010: Partnerschaften von NGOs und Unternehmen. Chancen und Herausforderungen, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Appel, Anja 2009: Strategieentwicklung bei NGOs in der Entwicklungszusammenarbeit, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Klein, Ansgar/Roth, Silke (Hrsg.) 2007: NGOs im Spannungsfeld von Krisenprävention und Sicherheitspolitik, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Voss, Kathrin 2007: Öffentlichkeitsarbeit von Nichtregierungsorganisationen. Mittel – Ziele – interne Strukturen, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Frantz, Christiane/Martens, Kerstin 2006: Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Lehrbuch, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Brunnengräber, Achim/Klein, Ansgar/Walk, Heike (Hrsg.) 2005: NGOs im Prozess der Globalisierung. Mächtige Zwerge – umstrittene Riesen, Wiesbaden.
Take, Ingo 2002: NGOs im Wandel. Von der Graswurzel auf das diplomatische Parkett, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Josselin, D./Wallace, W. (Hrsg.) 2001: Non-state Actors in World Politics, Basingstoke: Palgrave.
Florini, Ann M. (Hrsg.) 2000: The Third Force. The Rise of Transnational Civil Society, Washington, D.C.: Carnegie Endowment for International Peace.

Die Prüfungsleistung für dieses Modul ist in Form einer Hausarbeit zu erbringen.

Ingo Take
08-26-5-M11-4 Bewaffnete Gruppen und ihre Kontexte
Forschungsseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

In diesem Forschungsseminar wird an frühere Forschungen zu bewaffneten Gruppen angeknüpft und zugleich mit Blick auf zukünftige Forschungen an einer aktuellen Fragestellung gearbeitet: Wie schaffen es nicht-staatliche Kriegsakteure, sich in der internationalen Politik Legitimität zu verschaffen? Auf den ersten Blick wirken Gruppen wie der Islamische Staat, die Hamas oder die PKK wie das Gegenteil von souveränen Staaten, aber aus der Forschung wissen wir, dass zahlreiche solcher Gruppen sich der Unterstützung von einzelnen Regierungen oder sogar von internationale Organisationen erfreuen. Zu denken wäre hier etwa an die PLO oder den „African National Congress“ in Südafrika.Spätestens wenn diese Akteure militärisch und politisch erfolgreich sind, also zu Regierungen werden, stehen andere Regierungen vor der Frage, ob sie diesen Legitimität zusprechen. So sind heute u.a. in Eritrea, Kosovo, Ruanda, Uganda oder Zimbabwe Regierungen an der Macht, die aus nicht-staatlichen Kriegsakteuren hervorgegangen sind. Wie geschehen solche Transformationen? Was können wird daran über internationale Politik lernen, die doch lange nur als Politik zwischen Staaten galt?

Klaus Schlichte
08-26-5-M12-4 How to study a context: the political sociology of East Africa (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (1 SWS)

This seminarintroduces students into East African societies, states, and their political history. It offers avenues for the contextualization of politics in this African sub-region that seems to be so different. Is it really? A comparison of the political sociology of Kenya, Rwanda and Uganda shall open the discussion about this alleged foreign-ness and enrich our reflection upon how Eurocentric political science is. Is it really? If so, what is lacking? The seminar tries to follow the Humboldtian idea of bringing teaching and research together as close as possible. Ongoing research on police forces (Kagoro), terrorist violence (Noor Mohammed) and statehood in East Africa will thus have a strong impact on the sessions’ topics.

Klaus Schlichte
Jude Kagoro (LB)
Hawa Noor Mohammed (LB)

POL-M12 - Vergleichende Systemanalyse und europäische Politik

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-5-M12-1 Parteien und Parteiensysteme in Europa
Parties and Party Systems in Europe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Das Seminar führt in grundlegende Theorien und Konzepte zur Erforschung von Parteien und Parteiensystemen ein. Zudem wenden wir einführend quantitative Methoden zum Vergleich von Parteien und Parteiensystemen miteinander an. Schließlich gehen wir empirisch auf die historische Entwicklung von Parteien und Parteifamilien ein.
Inhaltlich werden Konzepte von Parteien und Parteiensystemen und des politischen Wettbewerbes vorgestellt und diskutiert. Dabei wenden wir uns zum einen den Parteien in ihrer Eigenschaft als Organisationen zu. Zum andern untersuchen wir die Interaktion von Parteien miteinander innerhalb moderner demokratischen Gesellschaften, besonders mit Blick auf Parteien als Repräsentanten einzelner oder mehrerer Segmente der Wählerschaft.
Methodisch beschäftigen wir uns anhand praktischer Beispiele mit Ansätzen zur Bestimmung von Parteipositionen, ihrer Berücksichtigung in der Parteienforschung und weiteren Konzepten zum Vergleich von Parteiensystemen, z.B. zu deren Polarisierung und Fragmentierung.
Schließlich befassen wir uns mit speziellen Themen der aktuellen Parteienforschung, z.B. der Parteienfinanzierung, der Partei-Patronage.
Grundlegende Kenntnisse zum politischen System der Bundesrepublik und der Vergleichenden Politikwissenschaft und die Fähigkeit zur Lektüre englischsprachiger Fachtexte werden vorausgesetzt. Grundkenntnisse statistischer Methoden sind von Vorteil.

Literatur zur Vorbereitung:
Bolleyer, Nicole 2013: New Parties in Old Party Systems: Persistence and Decline in Seventeen Democracies. Oxford: Oxford University Press.
Dalton, Russell J. 2008: Citizen Politics: Public Opinion and Political Parties in Advanced Industrial Democracies. Washington, D.C.: CQ Press.
Detterbeck, Klaus 2011. Parteien und Parteiensystem. Stuttgart: UTB – UVK.
Katz, Richard S. und William Crotty (Hrsg.) 2006: Handbook of Party Politics. London: Sage.
Mudde, Cas (Hrsg.) 2017: The Populist Radical Right: A Reader. London: Taylor & Francis.
Nohlen, Dieter 2014: Wahlrecht und Parteiensystem. 7. Aufl. Opladen: UTB – Barbara Budrich.
Saalfeld, Thomas 2007: Parteien und Wahlen. Baden-Baden: Nomos.

Art der Prüfungsleistung (CP):
-6 CP (GPL): Thesengestütztes Referat von maximal 15 Minuten Dauer mit Handout (34% der Note, er-satzweise Kurzpapier von 6 Seiten) und Hausarbeit (10 Seiten, 66%).
-3 CP (MPL): Thesengestütztes Referat von maximal 15 Minuten Dauer mit Handout (66% der Note, er-satzweise Kurzpapier von 5 Seiten), schriftliche Ausarbeitung (5 Seiten, 34%, ersatzweise weiteres Kurzpapier von 5 Seiten).

Dr. Valentin Schröder
08-26-5-M12-2 Social Movements and Protest (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 02.12.17 09:00 - 18:00 Exkursion

Political protest and social movements are today pervasive features of contemporary societies. Social movement politics have become increasingly routinized and an institutionalized element of contemporary politics. In this course, we will take a closer look at political protests with a special focus on transnational and European protests. Are we witnessing a Europeanization of social movements? Does protest in Europe address European issues? Or does it merely use the European stage to influence national policy processes?
The course will start with an assessment of the relevant theoretical and empirical literature. We will then focus on recent protest mobilizations and try to answer the question to which extend we witness a Europeanization of protest, and where and when social movements were able to influence policy-making at the European level.

PD Dr. Sebastian Haunss
08-26-5-M12-3 Industrielle Beziehungen in Deutschland und im europäischen Vergleich
Collective bargaining in Germany and Europe in comparative perspective

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

In diesem Bachelor Seminar wird der Einfluss verschiedener Systeme industrieller Beziehungen auf Lohnpolitik in Deutschland sowie in vergleichender Perspektive untersucht. Dabei wird die Rolle des Staates hinsichtlich sozialer Pakte, der Regulierung kollektiver Rechte und der Interessenrepräsentation wie auch die „Intervention“ beim Lohnsetzungsprozess durch Mindestlöhne hervorgehoben. Das Seminar ist deutschsprachig.
Hancke, Bob (2014): Employment regimes, wage setting and monetary union in Continental Europe. In: The Oxford Handbook of Employment Relations: Comparative Employment Systems
Edited by Adrian Wilkinson,Geoffrey Wood,Richard Deeg

Dr. Irene Dingeldey
08-26-5-M12-4 How to study a context: the political sociology of East Africa (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (1 SWS)

This seminarintroduces students into East African societies, states, and their political history. It offers avenues for the contextualization of politics in this African sub-region that seems to be so different. Is it really? A comparison of the political sociology of Kenya, Rwanda and Uganda shall open the discussion about this alleged foreign-ness and enrich our reflection upon how Eurocentric political science is. Is it really? If so, what is lacking? The seminar tries to follow the Humboldtian idea of bringing teaching and research together as close as possible. Ongoing research on police forces (Kagoro), terrorist violence (Noor Mohammed) and statehood in East Africa will thus have a strong impact on the sessions’ topics.

Klaus Schlichte
Jude Kagoro (LB)
Hawa Noor Mohammed (LB)
08-26-5-M12-5 Politische Parteien und europäische Integration: Positionen, Repräsentation und politische Konflikte

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) SFG 2040 (2 SWS)

Dieses Seminar setzt sich mit politischen Parteien im Zusammenhang mit der Europäischen Integration auseinander. Im ersten Teil des Seminars stehen zentrale Eigenschaften von politischen Parteien und ihrer Rolle in demokratischer Politik im Vordergrund. Im zweiten Teil des Seminars setzen wir uns mit Arbeiten auseinander, die den Einfluss der Europäischen Integration auf die Positionen und das Handeln politischer Parteien in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) ebenso untersuchen wie Konflikte und Dynamiken, die hieraus entstehen. Im letzten Drittel des Seminars schließlich setzen wir uns mit den Effekten auseinander, die Parteien auf das Handeln der EU-Institutionen haben. In diesem Teil des Seminars gehen wir auch der Frage nach, welchen Beitrag politische Parteien zur demokratischen Qualität der EU leisten. Anhand von Arbeiten aus dem Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft und der Europaforschung vermittelt das Seminar den Teilnehmerinnen und Teilnehmern analytisches und empirisches Wissen zu den oben skizzierten Themengebieten. Nach Abschluss des Seminars sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage sein, selbst theoretische Perspektiven auf die Rolle politischer Parteien in der Europäischen Integration zu entwickeln und diese in eigenständigen Untersuchungen empirisch zu informieren.

Dr. Arndt Wonka

POL-M13 - Staatsaufgaben

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-5-M13-1 Inequality and Redistribution (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

This class is intended to help you understand the causes and consequences of economic inequality in advanced democracies such as the USA and Europe. The class is explicitly comparative with our aim being to understand what differences there are and whether they matter. The course is structured in two section. Section 1 "Concepts and Background" discusses inequality in more general terms. What is economic inequality? How do we measure it? And how has it changed? In this section, we further debate whether inequality is good or bad, and its socio-political consequences. In the second section "Theories of Inequality and Redistribution" we discuss different causes and theories related to economic inequality. Particularly, we are interested in explanations about how politics and institutions influence redistribution. The Oxford Handbook of Economic Inequality (2011) edited by B. Nolan, W. Salverda, and T. M. Smeeding covers many topics of this class and serves as general sources of consultation. To successfully complete the course with 3 or 6 CPS, you will have to conduct a group project including a poster presentation (40%) and pass a final exam (60%, 60 or 90 minutes depending on the CPS).

Hanna Lierse
08-26-5-M13-2 Themen der Migrationspolitik
Issues of Migration Policy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

In dem Seminar sollen u.a. folgende Themen erarbeitet werden:
Formen der Zuwanderung weltweit
Migrationstheorien
Migrationsursachen
Steuerbarkeit von Migration
Grenzen/ Grenzpolitik.

Art der Prüfungsleistung (CP):
Es können MPL (3 CP) und GPL (6 CP) erbracht werden, möglich sind Hausarbeit und Klausur.

Die Sitzungsthemen werden jeweils von Arbeitsgruppen vorbereitet (Referat und Papier oder ppt-Präsentation). Die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe ist obligatorisch.

PD Dr. Stefan Luft

POL-M14 - Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland

Pflichtmodul 9 CP (GrS) - Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-5-M12-3 Industrielle Beziehungen in Deutschland und im europäischen Vergleich
Collective bargaining in Germany and Europe in comparative perspective

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

In diesem Bachelor Seminar wird der Einfluss verschiedener Systeme industrieller Beziehungen auf Lohnpolitik in Deutschland sowie in vergleichender Perspektive untersucht. Dabei wird die Rolle des Staates hinsichtlich sozialer Pakte, der Regulierung kollektiver Rechte und der Interessenrepräsentation wie auch die „Intervention“ beim Lohnsetzungsprozess durch Mindestlöhne hervorgehoben. Das Seminar ist deutschsprachig.
Hancke, Bob (2014): Employment regimes, wage setting and monetary union in Continental Europe. In: The Oxford Handbook of Employment Relations: Comparative Employment Systems
Edited by Adrian Wilkinson,Geoffrey Wood,Richard Deeg

Dr. Irene Dingeldey
08-26-5-M14-1 Die Bundeswehr und ihre gesellschaftliche, politische und militärische Bedeutung von 1955 bis in die Gegenwart
The Bundeswehr and its social, political and military significance from 1955 to the present

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.12.17 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Di 13.02.18 - Do 15.02.18 (Di, Mi, Do) 10:00 - 17:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien eine rasche Wiederbewaffnung der jungen Bundesrepublik unwahrscheinlich. Im Zuge des Kalten Krieges und der Westbindung kam es jedoch 1955 zur Aufstellung einer westdeutschen Armee: der Bundeswehr. Bereits die Wiederbewaffnung war von Protesten und langwierigen Debatten begleitet. Militärisch kam der Bundeswehr im Rahmen der NATO an einer potentiellen Frontlinie des Kalten Krieges eine wichtige Bedeutung zu. Ereignisse wie die Spiegel-Affäre, die „Kampf-dem-Atomtod-Bewegung“ oder der NATO-Doppelbeschluss führten wiederholt zu Diskussionen über das Verhältnis von Militär, Staat und Gesellschaft. Eine besondere Rolle spielten dabei die Friedensbewegung und die Medien. Nach dem Ende des Kalten Krieges erfuhren die Aufgaben einen rapiden Wandel. Neben der Integration der NVA rückten in den 1990er Jahren erstmals militärisch geprägte Auslandseinsätze in den Fokus. Althergebrachte Strukturen änderten sich spätestens mit der Einstellung von Frauen in sämtlichen Bereichen (seit 2001) und der Abschaffung der Wehrpflicht im Jahr 2011. Das Seminar will den Verflechtungen zwischen Militär, Staat und Gesellschaft nachgehen und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart analysieren.

Lukas Grawe (LB)
Dr. Nikolas Dörr, Dipl.-Pol., M.A. (LB)
08-26-5-M14-2 Lobbyismus und Politik
Lobbyism and Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1090 (2 SWS)

Die Bündelung und Artikulation gesellschaftlicher Interessen ist von zentraler Bedeutung für das Funktionieren pluralistischer Demokratien. Ziel ist es, diese Interessen im politischen Prozess möglichst umfassend zur Geltung zu bringen. Die Vertretung dieser Interessen gegenüber Parteien, Staat und Medien wird in Form politischer Kommunikation wahrgenommen. Sie findet ihren Ausdruck in Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyismus. In diesem Seminar werden zunächst die Bedeutung organisierter Interessen für den demokratischen Prozess und die spezifischen Staat-Verbände-Beziehungen in Deutschland skizziert. Mit Veränderungen in der Verbändelandschaft gehen Veränderungen der Träger und der Methoden von Lobbyismus einher. Dabei ist einerseits ein Trend zu lobbyistischer Öffentlichkeitsarbeit festzustellen und andererseits eine wachsende Kritik an direkten und indirekten Formen von lobbyistischer Einflussnahme. Die verstärkte Herstellung von Öffentlichkeit und Transparenz kann hier als wesentlicher Beitrag zur Legitimation des demokratischen Systems gelten.



Art der Prüfungsleistung (CP):

Es können MPL (3 CP) und GPL (6 CP) erbracht werden, möglich sind Hausarbeit und Klausur.

Die Sitzungsthemen werden jeweils von Arbeitsgruppen vorbereitet (Referat und Papier oder ppt-Präsentation). Die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe ist obligatorisch.

PD Dr. Stefan Luft
08-26-5-M14-3 Bürgerinnen und Bürger an die Macht? Formen politischer Beteiligung in Deutschland
Power to the Citizens? Forms of political participation in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Forderungen nach einer stärkeren Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen werden seit Jahren von verschiedenen Seiten und mit unterschiedlichen Begründungen immer wieder erhoben.
Doch während die Stärkung direktdemokratischer Elemente und die Entwicklung neuer Beteiligungsformate lange Zeit geradezu als Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit, sinkende Wahlbeteiligung und eskalierende Konflikte (beispielsweise bei großen Infrastrukturprojekten) galten, scheinen in letzter Zeit eher Ernüchterung und Skepsis gegenüber der Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung zu überwiegen.
Dies liegt einerseits daran, dass sich gerade rechtspopulistische Bewegungen die Forderung nach direktdemokratischen Elementen, wie etwa Volksentscheiden auf Bundesebene, zu eigen machen. Andererseits stehen bereits durchgeführte Formen politischer Beteiligung immer wieder in der Kritik – sei es in dem Sinne, dass ihnen eine reine Feigenblattfunktion oder Folgenlosigkeit vorgeworfen wird, oder sei es in dem Sinne, dass es schlicht nicht gelingt, die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme zu bewegen. Trotz allem gibt es aber auch immer wieder positive Beispiele gelingender Bürgerbeteiligung.
Vor dem Hintergrund dieser Befunde soll es in dem Seminar zunächst darum gehen, die unterschiedlichen Gründe für die Forderungen nach mehr direkter Demokratie und Bürgerbeteiligung – und für die wachsende Skepsis – näher zu beleuchten. Im zweiten Teil des Seminars sollen anhand von Fallbeispielen unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung in Deutschland näher beleuchtet und kritisch eingeordnet werden. Abschließend soll es darum gehen, zukünftige Entwicklungen und mögliche Modelle einer stärkeren Bürgerbeteiligung in den Blick zu nehmen.

Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele

POL-FD1 - Grundlagen der Politikdidaktik

Pflichtmodul 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-3-FD1.1 Einführung in die Fachdidaktik: Gegenstand Politikunterricht (als Ringvorlesung)
Teaching politics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Marc Partetzke
08-26-3-FD1.2.1 Einführung in politische Lehr-Lern-Prozesse
Teaching Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Klee
08-26-3-FD1.2.2 Einführung in politische Lehr-Lern-Prozesse
Teaching Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Marc Partetzke

POL-FD2 - Politisches Lernen inTheorie und Praxis

Pflichtmodul 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-3-FD2.1-1 Politisches Lernen und Lehren in Theorie und Praxis: Fragen und Konzepte politischen Lehrens und Lernens

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Marc Partetzke
08-26-3-FD2.1-2 Politisches Lernen und Lehren in Theorie und Praxis: Fragen und Konzepte politischen Lehrens und Lernens

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1080 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Klee

ISSU - Integrative Einführung in die Sozialwissenschaften

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-ISSU-1-1 Einführung in die Sozialwissenschaft für ISSU Studierende. Schwerpunkt: Politikwissenschaft
Introduction to Political Science for Students of ISSU

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SH D1020
Dr. Marc Partetzke
08-26-ISSU-2 ISSU-SoWi Integrationsmodul

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW1 A0150 (2 SWS)
Franziska Laudenbach

Soz-STM2 - Statistik/Methoden II

Pflichtmodul 9 CP (VF)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-M1-2 Methoden II
[Methods of Social Research II]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Das Modul widmet sich im ersten Teil seiner Methodenvorlesung Grundlagen von Forschungslogik, Forschungsdesigns und soziologischen Erklärungen. Behandelt werden • deskriptive und kausale Inferenz; • Schlüsse und Fehlschlüsse; • Kausalitätskonzeptionen in qualitativer und quantitativer Sozialforschung; • Experimentelle, quasiexperimentelle und nichtexperimentelle Forschungsdesigns; • Kontrolle von Drittvariablen und Propensity Score Analyse; • Panel-, Trend-, Kohorten- und Fallstudiendesigns; • soziologische (Mehrebenen-) Erklärungen;
Im zweiten Teil der Methodenvorlesung wird die qualitative Sozialforschung behandelt, darunter die Themen: • Methodologie qualitativer Sozialforschung; • Forschungsprozess; • Erhebungsverfahren bzw. Datentypen (Beobachtung, qualitative Interviews, Textdaten); • Grounded Theory; • Theoretisches Sampling; • Gütekriterien in der qualitativen Sozialforschung; • Generalisierung; • Forschungsethik; • Triangulation und Mixed Methods;

Prof. Dr. Uwe Engel
Prof. Dr. Betina Hollstein
08-29-3-ST2 Statistik II
[Social Statistics, Part II]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Das Modul führt in seinem Statistikzweig (Vorlesung und Übungen) in Grundlagen und Techniken statistischer Auswertungsverfahren ein. Behandelt werden • die lineare Regression; • OLS-Annahmen und Regressionsdiagnostik; • nichtlineare Variablenbeziehungen; • die (Logit-/Probit-) Regression für dichotome, ordinal- und nominalskalierte Zielvariablen und innerhalb dieses Rahmens: Wahrscheinlichkeits- und Odds-Ratio Interpretation, marginale und diskrete Effekte; • die statistische Mehr¬ebenenanalyse für Querschnitts- und Paneldaten; • Messung, Skalierung und Klassifikation (methodologisch und statistisch); • explorative und konfirmatorische Faktorenanalyse; • latente Klassenanalyse; • Beurteilung der Güte von Modellen und Messungen. Die Behandlung der Verfahren schließt die jeweiligen inferenzstatistischen Tests mit ein.
Die begleitenden Übungen dienen der praktischen Anwendung von Inhalten der Statistik II Vorlesung

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-3-ST2-1 Online-Begleitvorlesung zum Statistik / Methodenmodul
[Web-Lecture on Social Statistics (Advanced Part)]

Vorlesung

Die Vorlesung wird angeboten über: http://ecourse.methodenzentrum-bremen.de

Diese Webvorlesung wird begleitend zur Präsenzvorlesung angeboten, die wöchentlich im Großen Hörsaal der Universität stattfindet. Die Webvorlesung bezieht sich auf die Inhalte der Präsenzvorlesung, ist aber nicht als dessen „Kopie im Netz“ konzipiert. Zwar knüpft sie direkt an die Inhalte der Präsenzvorlesung an, um zu ermöglichen, dass sich Studierende die Inhalte der Präsenzvorlesung partiell nochmals anhören können. Die Webvorlesung wird darüber hinaus aber diese Inhalte vertiefend behandeln, und somit auch Themen aufgreifen, die in der Präsenzvorlesung nicht behandelt werden. Geplant ist auch, ausgewählte statistische Themen parallel sowohl in deutscher als auch englischer Sprache zu behandeln.

Der Besuch dieser Online-Vorlesung ist absolut freiwillig, CPs können nicht erworben werden. Auch besteht keine Möglichkeit, eine Prüfungsleistung abzulegen. Gelegenheit dazu bietet ausschließlich die STM2-Modulklausur.

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-3-ST2-2 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-3 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-4 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-5 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-6 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-7 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-8 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-9 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-10 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-11 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.

General Studies: Politikwissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-GS-1 Netzwerkforschung
Ringvorlesung

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 12:00 - 14:00 CART Rotunde - 0.67

Einzeltermine:
Mo 08.01.18 12:00 - 14:00 CART Rotunde - 0.67
Mo 22.01.18 12:00 - 14:00 CART Rotunde - 0.67

In den letzten Jahren haben sich netzwerkanalytische Perspektiven und Methoden in ganz unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen rasant ausgebreitet und etabliert. Dabei ist ein Forschungsfeld entstanden, dass sich durch ausgesprochen rege interdisziplinären Kooperationen auszeichnet, die über den sonst häufiger antzutreffenden Austausch zwischen benachbarten Disziplinen weit hinausgeht.
Ziel der Ringvorlesungsreihe Netzwerkforschung ist es, auch an der Universität Bremen die verschiedenen Disziplinen, in denen hier aktuell Netzwerkforschung betrieben wird, miteinander ins Gespräch zu bekommen. Im Rahmen zweiwöchentlicher Brown-Bag-Vorlesungen (das Mitbringen eines Mittagssnacks ist ausdrücklich erlaubt!) werden daher WissenschaftlerInnen aus der Soziologie, Physik, Betriebswirtschaftslehre, Logistik und Politikwissenschaft jeweils aus ihrer Perspektive Einblicke in aktuelle netzwerkanalytische Forschungsfragen liefern und einem interdisziplinären Pubilkum zur Diskussion stellen.

PD Dr. Sebastian Haunss
Prof. Dr. Betina Hollstein
Raphael Heiko Heiberger
Prof. Dr. Michael Windzio
Stefan Bornholdt
Prof. Dr. Till Becker
Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis
Prof. Dr. Anna Förster
08-26-GS-2 Berufsfelder für PolitologInnen - AbsolventInnen berichten aus der Praxis
Professions for Political Scientists - Alumni tell about their Job

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)

Der Arbeitsmarkt ist für Politikwissenschaftler/innen ist aufgrund eines geringen Professionalisierungsgrades nicht kollektiv, sondern individuell strukturiert. Das bedeutet, dass auch der Weg in den Beruf hoch individuell ist: Dies ist mühsamer, aber bietet gerade bei neuen Berufsfeldern ungeahnte Möglichkeiten. So entstehen z. B. derzeit infolge der Energiewende zahlreiche neue Projektstellen im Bereich der regenerativen Energien, die gar nicht selten mit Politikwissenschaftlern besetzt werden, bei denen ein besonderes Know-how bezüglich politischer Entscheidungsprozesse vermutet wird. Das Studium kann ein inhaltliches und methodisches Fundament für eine Reihe von möglichen Berufsfeldern legen, bildet aber nicht für spezifische Berufe aus. Umso wichtiger sind die Entwicklung eines persönlichen Profils und die Schaffung eines Netzwerks. Insbesondere im General Studies-Bereich haben Sie die Möglichkeit, den Erwerb wichtiger Soft Skills und spezieller Qualifikationen in Ihr Studium zu integrieren. Die Berufsfelder-Reihe soll Ihnen über Erfahrungsberichte von Ehemaligen Anregungen für Ihre persönliche Studien- und Berufsplanung geben, insbesondere für eine sinnvolle Ausgestaltung der General Studies und des Praktikums.
Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe gibt ein Referent der Agentur für Arbeit einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Arbeitsmarkt für Politikwissenschaftler/innen. Danach berichten Alumni, die an der Uni Bremen studiert oder tätig waren, aus allen relevanten Berufsfeldern: Parlamente, Parteien, Behörden/Ministerien, Journalismus/Öffentlichkeitsarbeit, Verbände/NGOs, Wissenschaft etc. Ggf. werden bei einzelnen Terminen auch Studierende höherer Semester von ihren Praktikumserfahrungen berichten. Eine detaillierte Auflistung der ReferentInnen finden Sie vor Semesterbeginn bei Stud.IP. Für regelmäßige Anwesenheit und die Anfertigung eines Protokolls zum einem Vortrag können Sie 2 CP für General Studies erwerben.

Betina da Rocha
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2017/2018 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 26.01.17 12:00 - 14:00
Fr 27.10.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 27.10.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 03.11.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 18.10.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 25.10.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1022 Praxisprojekt Gemeinwohl - Sozialwissenschaftliche Organisationsberatung für gemeinwohlorientierte Einrichtungen
Professional practice Common Welfare (Tutorial)
Begleitseminar

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 FVG W0060 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 12:00 - 13:00 GW2 B2770

Das Praxisprojekt bietet die Möglichkeit die theoretische Fach- und Methodenkenntnisse aus dem Fachstudium praktisch anzuwenden. Es werden sozialwissenschaftliche Organisationsberatungen gebildet, die reale Aufträge von kommunalen, gemeinnützigen und öffentlichen Einrichtungen erhalten.

Die bis zu sechsköpfigen Beratungsagenturen werden bei der Bewältigung der Aufgabenstellung im Rahmen des Begleitseminars fachlich unterstuetzt. Die konkrete Zusammenarbeit mit der jeweiligen Einrichtung (studentische Projektarbeit) und das Begleitseminar bilden das Praxismodul Gemeinwohl. Praxisprojekt dauert 18 Wochen. Das Praxismodul endet mit den Abschlusspräsentationen der studentischen Agenturen, vor Ort, bei den Praxispartnern, die in der Woche vom 05.03. bis 09.03.2018 stattfinden.

Studierende der Bachelorstudiengänge Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien werden ab dem 5. Fachsemester in das Praxisprojekt aufgenommen. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Kaution" erhoben. Bitte melden Sie sich direkt beim Zentrum Studium und Praxis (GW 2 Raum B2320) an. Die Anmeldefrist endet am 22. Juni 2017.

Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, den 28.06.2017 von 12 bis 13 Uhr statt - im GW 2 Raum B2770. Hier werden die eingereichten Aufgabenstellungen der potentiellen Praxispartner vorgestellt. Die teilnehmenden Studierenden entscheiden, welche Praxispartner bzw. welche Aufgaben sie favorisieren.

Rene Böhme
FZHB 0605 Advanced Academic English for Students of Political Sciences (UNIcert III course; part 1 of 3) (C1.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Christof Dieterle
FZHB 6029 Schreibtraining für Studierende mit nichtdeutscher Muttersprache des FB 8 (C1)

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) Kurs


N. N.

General Studies: Nachbardisziplinen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-23 Financialization and Inequality (in englischer Sprache)
[Finanzialisierung und soziale Ungleichheit]

Seminar

Einzeltermine:
Di 24.10.17 12:00 - 14:00 SpT C3140
Fr 15.12.17 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 22.12.17 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 12.01.18 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

This seminar aims at critically assessing the relationship between financialization and increasing economic inequalities. Today, the notion of financialization is widely used in social science research, though definitions vary with regard to analytical specifity as well as level of analysis. Following van der Zwan (2014) we differentiate three strands of research that will be discussed in this seminar: 1) financialization as an accumulation regime, 2) financialization as the shareholder value principle, and 3) financialization of everyday life and households.
After some theoretical sessions on capitalist transformation and financialization we will investigate how these three levels are interrelated with rising levels of economic inequalities (mainly income and wealth inequalities) and try to assess the impact of welfare states as well as intermediary organizations such as trade unions and companies. Lastly, we will also investigate how everyday life and class behavior is shaped by financialization processes by looking at consumption and investment patterns.

Nora Waitkus
08-29-GS-44 Bachelorarbeit - Themenfindung
Bachelor Thesis - Finding a Subject

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 14:00 - 18:00 SpT C4180
Sa 21.10.17 10:00 - 14:00 SpT C4180
Fr 03.11.17 14:00 - 18:00 SpT C4180
Sa 04.11.17 10:00 - 14:00 SH D1020
Fr 17.11.17 14:00 - 18:00 SpT C4180
Sa 18.11.17 10:00 - 14:00 SH D1020

Wie verfasse ich eine Bachelorarbeit? Wie beginne ich mit dem Schreiben und welche Vorbereitungen sollte ich getroffen haben? Das Seminar dient der Themenfindung und Vorbereitung einer Bachelorarbeit. Durch schrittweise aufeinander aufbauende Aufgaben werden die TeilnehmerInnen durch den Vorbereitungs- und Strukturierungsprozess einer Bachelorarbeit geleitet. Anhand von existierenden Studien ziehen wir die logische und argumentative Struktur von wissenschaftlichen Texten nach und sehen, wie der vorhandene Forschungsstand in eine neue Forschungsfrage übergeleitet wird. Auf dieser Grundlage formulieren die TeilnehmerInnen erste Fragestellungen, die sie im weiteren Verlauf des Seminars konkretisieren bzw. revidieren. Parallel suchen sie nach geeigneter wissenschaftlicher Literatur, bewerten diese und erarbeiten sich damit den Forschungsstand zu dem sie interessierenden Themengebiet. Während des Seminars werden außerdem regelmäßig Schreibübungen durchgeführt und Beispiele von guten Bachelorarbeiten an den Bremer Instituten für Politikwissenschaft und Soziologie präsentiert. Am Ende des Seminars verfassen die TeilnehmerInnen ein Exposé mit einer spezifischen und durchführbaren Fragestellung anhand dessen sie gezielt mit ihren BetreuerInnen über ihre Bachelorarbeit diskutieren können.

Carolin Baur
08-31-GS-8 Georgia’s “triple transition”: how societies succeed and fail (in englischer Sprache)
Introduction to Georgia’s present day politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW1 B0100

The seminar offers an introduction to the political, cultural and socio-economic processes in Georgia after the demise of the Soviet Union. It will cover the period of time from 1990 till now. The seminar will employ different theoretical models from the realm of political and social science as well as cultural studies to explain and put in context different aspects of Georgia’s socio-political and cultural transformation over the last 30 years. During the seminar, we will focus on Georgia from the angle of the so called “triple transition” – economic, political and institutional transformation of former communist bloc countries – and will look how the triple transition succeeded or failed under the condition when EU and NATO membership perspectives were absent. Georgia is also an interesting case of cultural and social cleavages which emerged in majority of former soviet republics as a byproduct of hasty post-communist transitions. We will look in detail at evolution of those cleavages over time and how they contributed or hampered Georgia’s socio-economic development and democratic consolidation. Finally, Georgia is often considered as a poster child of the European Neighborhood Policy (ENP) – the main foreign policy instrument of the EU which tries to transform EU’s neighborhood countries in the East and the South. Hence, looking at political, economic and cultural transformation processes in Georgia will be helpful to better understand the EU’s transformative power beyond the borders of the Union.
Literature:
Kakachia, Kornely, and Michael Cecire, eds. 2013. Georgian Foreign Policy: The Quest for Sustainable Security. Tbilisi: Konrad-Adenauer-Stiftung.
Nodia, Ghia, ed. 2016. 25 Years of Georgia's Independence. Achievements and Unfinished Projects. Tbilisi: Ilia State University Press.
Wheatley, Jonathan. 2016. Georgia from national awakening to Rose Revolution: Delayed transition in the former Soviet Union. Post-Soviet politics. London: Routledge.

Bidzina Lebanidze
09-60-M8/9-H Journalismus als Beruf
Journalism as a Profession

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 16:00 - 18:00 LINZ4 60070
Fr 03.11.17 09:00 - 17:00 LINZ4 60070
Fr 01.12.17 - Sa 02.12.17 (Fr, Sa) 09:00 - 15:00 LINZ4 60070
Fr 22.12.17 09:00 - 15:00 LINZ4 60070


Dr. Anke Offerhaus

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)