Lehrveranstaltungen WiSe 2016/2017

Französisch Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed.

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Französisch Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed. - Ab Prüfungsordung 2013

C5 - Professionalisierungsmodul Sprachpraxis

Modulbeauftragte: Delphine Schiltz, dschiltz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-5-C5-1 Présenter et rédiger dans un contexte universitaire

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 10:15 - 13:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 13.02.17 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Do 16.02.17 - Fr 17.02.17 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Préparation d’un exposé oral et d’un mémoire écrit sur des thèmes choisis individuellement.

Dr. Valerie Le Vot

FD3 - Profilmodul Fachdidaktik: Lernbedingungen und Innovationen im Französischunterricht

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-1-FD3-1 L’apprentissage interculturel en classe de FLE

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Dieses Modul besteht aus Seminar und Übung.
Von der Realienkunde ausgehend zu Beginn des 19. Jahrhunderts, weiter über die Kulturkunde, Volkstumskunde, Landeskunde sowie die Didaktik des Fremdverstehens hat sich schließlich die Interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickelt – eine Entwicklung weg vom bloßen deklarativen Wissen über das Zielsprachenland hin zu einer Bereitschaft zu gegenseitiger Verständigung. Sprache und Kultur werden vor diesem Hintergrund als voneinander untrennbar begriffen.
Sowohl der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als auch die Bildungsstandards fordern eine explizite und systematische Förderung dieses Kompetenzbereichs. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, nicht nur deklaratives Wissen über das Zielsprachenland zu vermitteln, sondern die Schüler_innen dazu zu befähigen, kulturelle Praxen (auch die eigenen) differenzierend zu betrachten, die unscharfen Grenzen zwischen der fremden und der eigenen Kultur zu erkennen und das Wissen um sie in die jeweilige Weltsicht zu integrieren (vgl. Grünewald, Andreas (2012): „Förderung interkultureller Kompetenz durch Lernaufgaben.“ In: Flul 41, Heft 1. S. 54-71).
Im Seminar werden zunächst theoretische Ansätze thematisiert und gemeinsam reflektiert. Daran anschließend lernen die Studierenden unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen kennen, um interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht anzuregen. Nicht zuletzt werden darauf aufbauend eigene Mini-Unterrichtsdesigns entworfen und in der Praxis erprobt.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-2 Übung zum Seminar L’apprentissage interculturel en classe de FLE

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Dieses Modul besteht aus Seminar und Übung.
Von der Realienkunde ausgehend zu Beginn des 19. Jahrhunderts, weiter über die Kulturkunde, Volkstumskunde, Landeskunde sowie die Didaktik des Fremdverstehens hat sich schließlich die Interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickelt – eine Entwicklung weg vom bloßen deklarativen Wissen über das Zielsprachenland hin zu einer Bereitschaft zu gegenseitiger Verständigung. Sprache und Kultur werden vor diesem Hintergrund als voneinander untrennbar begriffen.
Sowohl der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als auch die Bildungsstandards fordern eine explizite und systematische Förderung dieses Kompetenzbereichs. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, nicht nur deklaratives Wissen über das Zielsprachenland zu vermitteln, sondern die Schüler_innen dazu zu befähigen, kulturelle Praxen (auch die eigenen) differenzierend zu betrachten, die unscharfen Grenzen zwischen der fremden und der eigenen Kultur zu erkennen und das Wissen um sie in die jeweilige Weltsicht zu integrieren (vgl. Grünewald, Andreas (2012): „Förderung interkultureller Kompetenz durch Lernaufgaben.“ In: Flul 41, Heft 1. S. 54-71).
Im Seminar werden zunächst theoretische Ansätze thematisiert und gemeinsam reflektiert. Daran anschließend lernen die Studierenden unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen kennen, um interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht anzuregen. Nicht zuletzt werden darauf aufbauend eigene Mini-Unterrichtsdesigns entworfen und in der Praxis erprobt.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-3 Planungsprozesse im Französischunterricht für Gymnasien und Oberschulen

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 16:15 - 17:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (1 SWS)

Die Übung dient als Vorbereitung auf das bevorstehende Praxissemester und greift Probleme und Fragen auf, mit denen sich Lehrkräfte in der Praxis immer wieder auseinandersetzen müssen: Wie wird Unterricht geplant und organisiert? Welche Rolle übernimmt die Lehrkraft im Unterrichtsgeschehen? Nach welchen Kriterien werden Schüler_innenleistungen bewertet? Welche Dimensionen von Heterogenität im Fremdsprachenunterricht gibt es und wie kann man darauf adäquat reagieren?
Die Übung findet während des Semesters 14täglich statt und ist Teil des FD3-Moduls.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Wahlplichtbereich: C1a/C1b/C2a/C2b/C3a/C3b

C1a - Profilmodul Linguistik a: Arbeitsbereiche der Linguistik

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, kmutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger

C1b - Profilmodul Linguistik b: Frankophonie: sprachliche Dimensionen

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, kmutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

C2a - Profilmodul Literaturwissenschaft a: Französisch Literatur, Medien und Theorien

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel

C2b - Profilmodul Literaturwissenschaft b: Frankophonie: Literarische Dimensionen

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend

C3b: Landeswissenschaftliches Profilmodul b: Frankophonie: Kulturelle, politische und historische Dimensionen

Modulbeauftragte: Dr. Anja Titze
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

FD4 - Profilmodul Fachdidaktik. Diagnose und Bewertung im Französischunterricht

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-3-FD4-1 Évaluation et diagnostique en classe de FLE

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1 C1070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 09:00 - 16:00 GW2 B3770

Im Seminar sollen die zentralen Aspekte rund um Diagnostik und Evaluation im Französischunterricht behandelt werden. Nach einer definitorischen Einführung, in der sich die Studierenden mit Fachausdrücken sowie ausgewählter Literatur auseinandersetzen, werden spezifische Materialien, Lehrwerke und praktische Beispiele von Testaufgaben untersucht. Darauf aufbauend werden die Studierenden dazu angeleitet, eigene Testaufgaben zu erstellen, um mündliche und schriftliche Lernerleistungen kompetenz- und kriterienorientiert beurteilen zu können. Eine konkrete Umsetzung in der Praxis vor Ort in einer Bremer Schule ist vorgesehen.

Georgia Gödecke

FD 5 - Modul Masterarbeit Fachdidaktik Französisch - 21 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-3-FD 5-1 Forschungswerkstatt zur Begleitung der Masterarbeit im Fach Französisch
MED

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070) (2 SWS)

Diese Veranstaltung widmet sich intensiv der Betreuung der Masterarbeit im Fach Französisch Fachdidaktik. Diese Veranstaltung widmet sich intensiv der Betreuung der Masterarbeit im Fach Französisch Fachdidaktik. Sie müssen diese Veranstaltung besuchen, wenn Sie in der Französischdidaktik Ihre Masterarbeit anfertigen wollen. Im Seminar werden Sie bei der Themensuche, der Formulierung der Forschungsfragen und des Erkenntnisinteresses begleitet. Außerdem finden Workshops zu unterschiedlichen Erhebungsinstrumenten wie Leitfadeninterview, Fragebogen oder Videographie statt.
Literatur und Seminarverlauf werden in der ersten Sitzung besprochen.

Prof. Dr. Andreas Grünewald

Vor der Prüfungsordnung 2013

Für Module im Bereich der Fachdidaktik Französisch kontaktieren Sie bitte die zuständige Dozentin, Frau Meike Hethey (hethey@uni-bremen.de).

Auch für die Module B1.1 (a + b) , B1.3a und B1.3b kontaktieren Sie bitte bei Belegung die Modulbeauftragte Dr. Katrin Mutz (katrin.mutz@uni-bremen.de).

Modul B1.1a+b - Aufbaumodul Linguistik "Kontrastive Linguistik" - Seminar (4 CP) + Selbststudieneinheit (5 CP) - Wahlpflichtmodul - NGy - ECTS (Credit Points): 9 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de

„Bitte kontaktieren Sie bei Belegung die Modulbeauftragte Dr. Katrin Mutz“.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.1-1 Kontrastive Linguistik Französisch-Deutsch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 06.02.17 10:15 - 11:45 GW2 B2880

"In diesem Seminar wollen wir die französische und die deutsche Sprache hinsichtlich ihrer Strukturen und Verwendungsweisen kontrastiv betrachten. Vergleichend untersuchen werden wir sowohl syntaktische, morphologische und phonologische Phänomene als auch lexikalische oder pragmatische Aspekte. Auch werden wir uns kontrastiv mit Textsorten und Varietäten beschäftigen und uns mit Übersetzungen auseinandersetzen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Beherrschung der französischen Sprache.

Einführende Literatur:
Blumenthal, Peter (1997): Sprachvergleich Deutsch-Französisch. Tübingen (Niemeyer).
Wandruszka, Mario (1998): Die europäische Sprachengemeinschaft: Deutsch Französisch Englisch Italienisch Spanisch im Vergleich. Tübingen (Francke)."

Dr. Katrin Mutz

Modul B1.3a - Aufbaumodul Linguistik "Variation und Wandel des Französischen" - Seminar - Wahlpflichtmodul - NGy - ECTS (Credit Points): 4 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de

„Bitte kontaktieren Sie bei Belegung die Modulbeauftragte Dr. Katrin Mutz“.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.3-1 Variation et changement du français

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

"Quelques questions centrales que nous allons aborder dans le séminaire:
  • Comment peut-on décrire la variation linguistique? Quels facteurs intra- et extralinguistiques jouent un rôle?
  • Comment la variation en français (hexagonal et hors de France) se manifeste-t-elle par rapport au système linguistique et ses "sous-systèmes" (phonologie, morphologie, lexique etc.)?
  • Quel rapport y a -t-il entre variation et changement linguistiques?
  • Quelles sont les unités soumises au changement linguistique?
  • Quels types de changement linguistique y a-t-il?

Littérature pour se préparer au séminaire:
Gadet, F. (2003), "La variation: Le français dans l'espace social, régional et international", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 91 - 152.
Yaguello, M. (2003), "Le français dans son histoire", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 54-90."

Dr. Katrin Mutz

Modul B1.3b - Aufbaumodul Linguistik "Variation und Wandel des Französischen" - Selbststudieneinheit - Wahlpflichtmodul - NGy - ECTS (Credit Points): 5 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de

„Bitte kontaktieren Sie bei Belegung die Modulbeauftragte Dr. Katrin Mutz“.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.3-1 Variation et changement du français

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

"Quelques questions centrales que nous allons aborder dans le séminaire:
  • Comment peut-on décrire la variation linguistique? Quels facteurs intra- et extralinguistiques jouent un rôle?
  • Comment la variation en français (hexagonal et hors de France) se manifeste-t-elle par rapport au système linguistique et ses "sous-systèmes" (phonologie, morphologie, lexique etc.)?
  • Quel rapport y a -t-il entre variation et changement linguistiques?
  • Quelles sont les unités soumises au changement linguistique?
  • Quels types de changement linguistique y a-t-il?

Littérature pour se préparer au séminaire:
Gadet, F. (2003), "La variation: Le français dans l'espace social, régional et international", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 91 - 152.
Yaguello, M. (2003), "Le français dans son histoire", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 54-90."

Dr. Katrin Mutz

Modul B2a - Aufbaumodul Literaturwissenschaft - Seminar - Pflichtmodul - NGy - ECTS (Credit Points): 4 CP

Modulbeauftragte: Dr. Natascha Ueckmann, nueckmann@gmx.net
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B2a-1 Histoire dans le roman africain d'expression francaise

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 IW3 0390 (2 SWS)
Aissatou Bouba ((LB))

Modul B2b - Aufbaumodul Literaturwissenschaft - Selbststudieneinheit - Pflichtmodul - NGy - ECTS (Credit Points): 5 CP

Modulbeauftragte: Dr. Natascha Ueckmann, nueckmann@gmx.net
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B2b-1 Betreuung und Prüfung der Selbststudieneinheit Literaturwissenschaft

Übung

Einzeltermine:
Di 31.01.17 18:00 - 20:00 GW2 B3850
Di 27.06.17 18:00 - 20:00 SFG 1080

Aufbaumodul B2b: Selbststudieneinheit Literaturwissenschaft / französischsprachige Literaturen
(alte PO im MEd Französisch 5 CP, neue PO BA Frankoromanistik 3 CP)
Das Aufbaumodul B2b besteht aus einer Selbststudieneinheit, die Lektüre mit Schreib-aufgaben als Studienleistungen und eine Klausur umfasst.
Den Studierenden steht über Stud-IP eine Leseliste zur Verfügung, aus der sie Buchtitel zur Lektüre und Bearbeitung auswählen können bzw. müssen.
Hinweise zu den Regelungen aus den verschiedenen Prüfungsordnungen finden sich ebenfalls auf Stud-IP.
Zeitpunkt: Das Aufbaumodul B2b kann im BA im Laufe des 2. Studienjahres ─ auch großteils während eines Auslandsstudiums oder -aufenthalts ─ absolviert werden. Für die Klausur sind zwei Termine, jeweils einer am Ende der Vorlesungszeit des Winter- und des Sommersemesters, vorgesehen. Zur Klausur muss sich der/die Studierende bei PABO anmelden. Das Aufbaumodul Seminar B2a kann gleichzeitig oder davor oder danach im selben Studienjahr absolviert werden. Es können auch Studienleistungen aus dem Auslandsstudium ggfs. als B2a-Seminar oder als Studienleistungen der Selbststudieneinheit B2b anerkannt werden.
Betreuung: Die Selbststudieneinheit wird im e-learning betreut. Es findet keine Präsenzlehre statt. Die allgemeinen Arbeitsformen der selbständigen Lektüre und Exzerpierung sind bereits im A2b-Modul erläutert worden. Die besonderen angewandten Textsorten für die Studienleistungen werden in den entsprechenden sprachpraktischen Übungen (2 SWS) des Moduls B3a ("Sprachpraxis mit literaturwissenschaftlichem Bezug") geübt und dort mit betreut.
Wenn Sie Fragen haben, bitte in der Sprechstunde (Mittwochs 14-15 Uhr) oder per mail an febel@uni-bremen.de

Prof. Dr. Gisela Febel

C1a - Profilmodul Linguistik: "Arbeitsbereiche der Linguistik I" - Wahlpflichtmodul - MEd NGy - ECTS (Credit Points): 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger

C1b - Profilmodul Linguistik: "Arbeitsbereiche der Linguistik II" - Wahlpflichtmodul - MEd NGy - ECTS (Credit Points): 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

C2 - Profilmodul Literaturwissenschaft - Wahlpflichtmodul - MEd NGy - ECTS (Credit Points): 12 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
Das Modul C2 dient zur Bildung eines Schwerpunktes in der Literaturwissenschaft. Es besteht aus 1 oder 2 Lehrveranstaltungen (4 SWS). Die Dauer des Moduls betraegt entweder 1 Semester (bei 4-stuendiger LV), bzw. 2 Semester (2x2 SWS).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend

C3a - Interdisziplinäre Profilmodule "Frankophonie: sprachliche Dimensionen" - Wahlpflichtmodul - MEd NGy - ECTS (Credit Points): 6 CP, 12 CP insgesamt für das Studienjahr, d.h. 2 der 3 C3-Module müssen gewählt werden

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

C3b - Interdisziplinäre Profilmodule "Frankophonie: literarische Dimensionen" - Wahlpflichtmodul - MEd NGy - ECTS (Credit Points): 6 CP, 12 CP insgesamt für das Studienjahr, d.h. 2 der 3 C3-Module müssen gewählt werden

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, earend@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend

C4 - Profilmodul Sprachpraxis - Pflichtmodul - MEd NGy - ECTS (Credit Points): 4 CP insgesamt für das Studienjahr

Modulbeauftragte: Delphine Schiltz, dschiltz@uni-bremen.de
Voraussetzung zur Teilnahme ist die erfolgreiche Teilnahme an beiden B3-Modulen. Das C4-Modul besteht aus sprachpraktischen Uebungen im Umfang von 4 SWS (4 CP), wobei im WS wie im SoSe zur Auswahl stehen: Thematische Einheit (2 SWS), Uebersetzungsuebung (2 SWS) oder ein Kurs zur Theaterimprovisation (4 SWS)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C4-1 Jouer et s'exprimer en fracais (atelier de théâtre)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 11:45 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 26.10.16 08:00 - 10:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 01.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 15.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Fr 20.01.17 14:00 - 17:00 GW2 B1630

Ce semestre sera consacré à la mise en scène d’une œuvre contemporaine et à la préparation
de plusieurs représentations de ce spectacle.

Bernard Ginsbourger ((LB))
10-77-5-C4-2 Traduction allemand-français: Traduction II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 20.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 06.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B3850

Ce cours constitue une introduction à la technique de la traduction et permet de perfectionner son expression en français. Nous traduirons ensemble des textes littéraires et quelques textes journalistiques.
Au cours du semestre, les étudiant(e)s devront rendre au minimum 2 traductions et participer à l’examen blanc. Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un examen final (traduction d’un texte allemand en français) d’une durée de 90 mn.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-5-C4-4 Unité thématique: langue et littérature II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 30.01.17 08:15 - 09:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 08.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B2880
Dr. Valerie Le Vot

C5 - Portfolio und Techniken des mündlichen Vortrags - Pflichtmodul - MEd, NGy - ECTS (Credit Points): 5 CP für ein Studienjahr

Modulbeauftragte: Dr. Valérie Le Vot, levot@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-5-C5-1 Présenter et rédiger dans un contexte universitaire

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 10:15 - 13:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 13.02.17 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Do 16.02.17 - Fr 17.02.17 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Préparation d’un exposé oral et d’un mémoire écrit sur des thèmes choisis individuellement.

Dr. Valerie Le Vot

Zusätzliche Veranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E78-3-Z-1 Forschungskolloquium Fremdsprachendidaktik für Promovierende und fortgeschrittene Studierende
MEd

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B3230 (2 SWS)

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Promovierenden und Studierenden, die Forschungsfragen in der Fremdsprachendidaktik bearbeiten. Eine Anmeldung über StudIP ist nicht unbedingt erforderlich. Bitte erscheinen Sie allerdings unbedingt zum ersten Termin der Veranstaltung.

Prof. Dr. Andreas Grünewald

Prüfungsordnung M.Ed. Gymnasium Französisch (Koop OL)

FD3 - Profilmodul Fachdidaktik: Lernbedingungen und Innovationen im Französischunterricht - 6 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-1-FD3-1 L’apprentissage interculturel en classe de FLE

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Dieses Modul besteht aus Seminar und Übung.
Von der Realienkunde ausgehend zu Beginn des 19. Jahrhunderts, weiter über die Kulturkunde, Volkstumskunde, Landeskunde sowie die Didaktik des Fremdverstehens hat sich schließlich die Interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickelt – eine Entwicklung weg vom bloßen deklarativen Wissen über das Zielsprachenland hin zu einer Bereitschaft zu gegenseitiger Verständigung. Sprache und Kultur werden vor diesem Hintergrund als voneinander untrennbar begriffen.
Sowohl der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als auch die Bildungsstandards fordern eine explizite und systematische Förderung dieses Kompetenzbereichs. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, nicht nur deklaratives Wissen über das Zielsprachenland zu vermitteln, sondern die Schüler_innen dazu zu befähigen, kulturelle Praxen (auch die eigenen) differenzierend zu betrachten, die unscharfen Grenzen zwischen der fremden und der eigenen Kultur zu erkennen und das Wissen um sie in die jeweilige Weltsicht zu integrieren (vgl. Grünewald, Andreas (2012): „Förderung interkultureller Kompetenz durch Lernaufgaben.“ In: Flul 41, Heft 1. S. 54-71).
Im Seminar werden zunächst theoretische Ansätze thematisiert und gemeinsam reflektiert. Daran anschließend lernen die Studierenden unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen kennen, um interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht anzuregen. Nicht zuletzt werden darauf aufbauend eigene Mini-Unterrichtsdesigns entworfen und in der Praxis erprobt.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-2 Übung zum Seminar L’apprentissage interculturel en classe de FLE

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Dieses Modul besteht aus Seminar und Übung.
Von der Realienkunde ausgehend zu Beginn des 19. Jahrhunderts, weiter über die Kulturkunde, Volkstumskunde, Landeskunde sowie die Didaktik des Fremdverstehens hat sich schließlich die Interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickelt – eine Entwicklung weg vom bloßen deklarativen Wissen über das Zielsprachenland hin zu einer Bereitschaft zu gegenseitiger Verständigung. Sprache und Kultur werden vor diesem Hintergrund als voneinander untrennbar begriffen.
Sowohl der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als auch die Bildungsstandards fordern eine explizite und systematische Förderung dieses Kompetenzbereichs. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, nicht nur deklaratives Wissen über das Zielsprachenland zu vermitteln, sondern die Schüler_innen dazu zu befähigen, kulturelle Praxen (auch die eigenen) differenzierend zu betrachten, die unscharfen Grenzen zwischen der fremden und der eigenen Kultur zu erkennen und das Wissen um sie in die jeweilige Weltsicht zu integrieren (vgl. Grünewald, Andreas (2012): „Förderung interkultureller Kompetenz durch Lernaufgaben.“ In: Flul 41, Heft 1. S. 54-71).
Im Seminar werden zunächst theoretische Ansätze thematisiert und gemeinsam reflektiert. Daran anschließend lernen die Studierenden unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen kennen, um interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht anzuregen. Nicht zuletzt werden darauf aufbauend eigene Mini-Unterrichtsdesigns entworfen und in der Praxis erprobt.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-3 Planungsprozesse im Französischunterricht für Gymnasien und Oberschulen

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 16:15 - 17:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (1 SWS)

Die Übung dient als Vorbereitung auf das bevorstehende Praxissemester und greift Probleme und Fragen auf, mit denen sich Lehrkräfte in der Praxis immer wieder auseinandersetzen müssen: Wie wird Unterricht geplant und organisiert? Welche Rolle übernimmt die Lehrkraft im Unterrichtsgeschehen? Nach welchen Kriterien werden Schüler_innenleistungen bewertet? Welche Dimensionen von Heterogenität im Fremdsprachenunterricht gibt es und wie kann man darauf adäquat reagieren?
Die Übung findet während des Semesters 14täglich statt und ist Teil des FD3-Moduls.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Wahlplichtbereich: C1a/C1b/C2a/C2b/C3a/C3b - ein Profilmodul Fachwissenschaften - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de; Dr. Katrin Mutz kmutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

C4 - Profilmodul Sprachpraxis - 6 CP

Modulbeauftragte: Delphine Schiltz, dschiltz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C4-1 Jouer et s'exprimer en fracais (atelier de théâtre)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 11:45 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 26.10.16 08:00 - 10:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 01.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 15.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Fr 20.01.17 14:00 - 17:00 GW2 B1630

Ce semestre sera consacré à la mise en scène d’une œuvre contemporaine et à la préparation
de plusieurs représentations de ce spectacle.

Bernard Ginsbourger ((LB))
10-77-5-C4-2 Traduction allemand-français: Traduction II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 20.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 06.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B3850

Ce cours constitue une introduction à la technique de la traduction et permet de perfectionner son expression en français. Nous traduirons ensemble des textes littéraires et quelques textes journalistiques.
Au cours du semestre, les étudiant(e)s devront rendre au minimum 2 traductions et participer à l’examen blanc. Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un examen final (traduction d’un texte allemand en français) d’une durée de 90 mn.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-5-C4-4 Unité thématique: langue et littérature II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 30.01.17 08:15 - 09:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 08.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B2880
Dr. Valerie Le Vot

FD4 - Profilmodul Fachdidaktik. Diagnose und Bewertung im Französischunterricht - 3 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-3-FD4-1 Évaluation et diagnostique en classe de FLE

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1 C1070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 09:00 - 16:00 GW2 B3770

Im Seminar sollen die zentralen Aspekte rund um Diagnostik und Evaluation im Französischunterricht behandelt werden. Nach einer definitorischen Einführung, in der sich die Studierenden mit Fachausdrücken sowie ausgewählter Literatur auseinandersetzen, werden spezifische Materialien, Lehrwerke und praktische Beispiele von Testaufgaben untersucht. Darauf aufbauend werden die Studierenden dazu angeleitet, eigene Testaufgaben zu erstellen, um mündliche und schriftliche Lernerleistungen kompetenz- und kriterienorientiert beurteilen zu können. Eine konkrete Umsetzung in der Praxis vor Ort in einer Bremer Schule ist vorgesehen.

Georgia Gödecke

Wahlplichtbereich: C1a - OL/C1b-OL/C2a-OL/C2b-OL/C3a-OL/C3b-OL - ein weiteres Profilmodul im Wahlpflichtbereich - 3 CP

Modulbeauftragte: Frau Prof. Febel - febel@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

C5 - Professionalisierungsmodul Sprachpraxis - 6 CP

Modulbeauftragte: Delphine Schiltz, dschiltz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-5-C5-1 Présenter et rédiger dans un contexte universitaire

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 10:15 - 13:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 13.02.17 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Do 16.02.17 - Fr 17.02.17 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Préparation d’un exposé oral et d’un mémoire écrit sur des thèmes choisis individuellement.

Dr. Valerie Le Vot

FD 5 - Modul Masterarbeit Fachdidaktik Französisch - 21 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de

In dem FD5 Modul Masterarbeit sind neben der Masterarbeit und dem Kolloquium zwei Begleitveranstaltungen semesterbegleitend (die erste im 3. Semester und die zweite im 4. Semester) zu belegen.

Kooperationsstudierende, die an der Universität Bremen in der Fachdidaktik ihre Masterarbeit schreiben wollen, müssen zusätzlich zum Abschlussmodul ein weiteres fachdidaktisches Angebot belegen, um die erforderlichen 27 CP zu erreichen. Wird die Masterarbeit in Fachwissenschaften geschrieben, muss ein wei-teres fachwissenschaftliches Modul im Wahlpflichtbereich im Umfang von 6 CP absolviert werden. Diese Studierenden sollten sich frühzeitig im Fach beraten lassen. Die zusätzlich erbrachten Leistungen werden im Fach schriftlich bestätigt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-3-FD 5-1 Forschungswerkstatt zur Begleitung der Masterarbeit im Fach Französisch
MED

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070) (2 SWS)

Diese Veranstaltung widmet sich intensiv der Betreuung der Masterarbeit im Fach Französisch Fachdidaktik. Diese Veranstaltung widmet sich intensiv der Betreuung der Masterarbeit im Fach Französisch Fachdidaktik. Sie müssen diese Veranstaltung besuchen, wenn Sie in der Französischdidaktik Ihre Masterarbeit anfertigen wollen. Im Seminar werden Sie bei der Themensuche, der Formulierung der Forschungsfragen und des Erkenntnisinteresses begleitet. Außerdem finden Workshops zu unterschiedlichen Erhebungsinstrumenten wie Leitfadeninterview, Fragebogen oder Videographie statt.
Literatur und Seminarverlauf werden in der ersten Sitzung besprochen.

Prof. Dr. Andreas Grünewald

Prüfungsordnung M.Ed. Wirtschaftspädagogik Französisch (KOOP OL) 2015

A1 - Basismodul Linguistik - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz kmutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-1-A1a-1 Einführung in die Linguistik des Französischen, 1. Teil
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B2900 (2 SWS)

In der Lehrveranstaltung, die sowohl aus Vorlesungsanteilen als auch aus Seminaranteilen besteht, werden zum einen allgemeine linguistische Fragestellungen, Grundkonzepte, Methoden und Theorien vermittelt und erarbeitet, zum anderen wird das franzoesische Sprachsystem aus synchroner Perspektive im Hinblick auf die Phonologie (Lautsystem), die Morphologie (Wortstrukturen) die Syntax (Satzbau) und die lexikalische Semantik analysiert.
Der Besuch der die Veranstaltung begleitenden Uebung wird dringend empfohlen.

Studienleistung:
regelmaessige und aktive Teilnahme, Gruppenkurzreferat

Pruefungsleistung
Klausur

Literatur:
Kolboom, I. et al. (eds.) (2008), Handbuch Franzoesisch. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin, Schmidt.
Moeschler, J. /Auchelin, A. (2009), Introduction ? la linguistique contemporaine. 3. ?d. Paris, Armand Colin.
Sokol, M. (2007), Franzoesische Sprachwissenschaft. Ein Arbeitsbuch mit thematischem Reader. 2. voellig neu bearb. Auflage. Tuebingen, Narr.
Stein, A. (2005), Einfuehrung in die franzoesische Sprachwissenschaft. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart, Metzler.

Dr. Katrin Mutz
10-77-1-A1a-2 Einfuehrung in die Linguistik des Franzoesischen, 1. Teil
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B2890 (2 SWS)

In der Lehrveranstaltung, die sowohl aus Vorlesungsanteilen als auch aus Seminaranteilen besteht, werden zum einen allgemeine linguistische Fragestellungen, Grundkonzepte, Methoden und Theorien vermittelt und erarbeitet, zum anderen wird das franzoesische Sprachsystem aus synchroner Perspektive im Hinblick auf die Phonologie (Lautsystem), die Morphologie (Wortstrukturen) die Syntax (Satzbau) und die lexikalische Semantik analysiert.
Der Besuch der die Veranstaltung begleitenden Uebung wird dringend empfohlen.

Studienleistung:
regelmaessige und aktive Teilnahme, Gruppenkurzreferat

Pruefungsleistung
Klausur

Literatur:
Kolboom, I. et al. (eds.) (2008), Handbuch Franzoesisch. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin, Schmidt.
Moeschler, J. /Auchelin, A. (2009), Introduction ? la linguistique contemporaine. 3. ?d. Paris, Armand Colin.
Sokol, M. (2007), Franzoesische Sprachwissenschaft. Ein Arbeitsbuch mit thematischem Reader. 2. voellig neu bearb. Auflage. Tuebingen, Narr.
Stein, A. (2005), Einfuehrung in die franzoesische Sprachwissenschaft. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart, Metzler.

Dr. Katrin Mutz
10-77-1-A1a-3 Übung zur Einfuehrung in die Linguistik des Franzoesischen, 1. Teil
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

A2 - Basismodul Literaturwissenschaft - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Febel febel@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-1-A2a-1 Einführung in die französische Literaturwissenschaft
BA

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Einführung in die französische Literaturwissenschaft vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen und -begriffe sowie in Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen Literaturtheorie und Methodenlehre, ausgehend von den Grundfragen nach dem Verhältnis von Text und Kontext einerseits und Text und Struktur andererseits. Während des gesamten Semesters beschäftigen wir uns in erster Linie mit einem klassischen Text der Literatur Frankreichs, mit Honoré de Balzacs Erzählung Sarrasine, an dem zentrale Fragestellungen und Analysemethoden exemplarisch dargestellt werden können. Weiter werden Beispiele aus Lyrik und Drama hinzugezogen.
Zur Anschaffung wird dringend empfohlen: Balzacs „Sarrasine“ und die Literaturtheorie. Zwölf Modellanalysen, hg. von E. Richter, K. Struve und N. Ueckmann, Stuttgart: Reclam 2011, ca. 8 € (der Primärtext ist in dem Band mit abgedruckt). Ebenfalls empfohlen wird das Lehrwerk von Gröne/Reiser: Französische Literaturwissenschaft. Eine Einführung, Tübingen: Narr 2009, ca. 16 €.
Die Veranstaltung schließt mit der Modulprüfung Klausur ab; eine kleinere Aufgabe muss während des Semesters von jeder/m teilnehmenden Studierenden übernommen werden.
Die Veranstaltung wird von einem Tutorium begleitet, die Teilnahme daran ist dringend empfohlen.
Bitte tragen Sie sich bei Stud-IP für die Veranstaltung ein. Dort finde Sie auch weitere Informationen und Materialien.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-1-A2a-2 Einführung in die französische Literaturwissenschaft
BA

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 B1216 (2 SWS)

Diese Einführung in die französische Literaturwissenschaft vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen, -begriffe sowie Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft Im Mittelpunkt stehen Literaturtheorie und Methodenlehre, ausgehend von den Grundfragen nach dem Verhältnis von Text und Kontext einerseits und Text und Struktur andererseits. Während des gesamten Semesters beschäftigen wir uns in erster Linie mit einem klassischen Text der Literatur Frankreichs, mit Honoré de Balzacs Erzählung Sarrasine, an dem zentrale Fragestellungen und Analysemethoden exemplarisch dargestellt werden können. Dieser Text soll bis Semesterbeginn gelesen sein. Zur Anschaffung dringend empfohlen: Balzacs „Sarrasine“ und die Literaturtheorie. Zwölf Modellanalysen, hg. von Elke Richter, Karen Struve und N. Ueckmann, Stuttgart: Reclam 2011, ca. 8 € (der Primärtext ist in dem Band mitabgedruckt). Ebenfalls empfohlen wird das Lehrwerk von Gröne/Reiser: Französische Literaturwissenschaft, Tübingen: Narr 2009, ca. 16 €.
Diese leseintensive Veranstaltung schließt mit der Modulprüfung Klausur ab; eine kleinere Aufgabe muss während des Semesters von jedem teilnehmenden Studierenden übernommen werden.

Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-1-A2a-3 Einführung in die französische Literaturwissenschaft - Übung
BA

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 B2900 (2 SWS)

In dieser die Vorlesung Einführung in die französische Literaturwissenschaft begleitenden Übung geht es darum, Theorien und Methoden vertiefend zu behandeln. Hier haben wir Zeit die in der Vorlesung angesprochenen Texte genauer zu lesen und zu diskutieren. Erweiternd zur Vorlesung, deren Schwerpunkt auf Literaturtheorien liegt, soll hier auch die Literaturgeschichte in den Blick genommen werden.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-1-A2a-4 Einführung in die französische Literaturwissenschaft - Übung
BA

Übung

Termine:
wöchentlich Do 08:30 - 10:00 GW2 B2900 (2 SWS)

In dieser die Vorlesung Einführung in die französische Literaturwissenschaft begleitenden Übung geht es darum, Theorien und Methoden vertiefend zu behandeln. Hier haben wir Zeit die in der Vorlesung angesprochenen Texte genauer zu lesen und zu diskutieren. Erweiternd zur Vorlesung, deren Schwerpunkt auf Literaturtheorien liegt, soll hier auch die Literaturgeschichte in den Blick genommen werden.

Anna-Katharina Ries, M.A.

FD3 - Profilmodul Fachdidaktik: Lernbedingungen und Innovationen im Französischunterricht - 6 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-1-FD3-1 L’apprentissage interculturel en classe de FLE

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Dieses Modul besteht aus Seminar und Übung.
Von der Realienkunde ausgehend zu Beginn des 19. Jahrhunderts, weiter über die Kulturkunde, Volkstumskunde, Landeskunde sowie die Didaktik des Fremdverstehens hat sich schließlich die Interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickelt – eine Entwicklung weg vom bloßen deklarativen Wissen über das Zielsprachenland hin zu einer Bereitschaft zu gegenseitiger Verständigung. Sprache und Kultur werden vor diesem Hintergrund als voneinander untrennbar begriffen.
Sowohl der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als auch die Bildungsstandards fordern eine explizite und systematische Förderung dieses Kompetenzbereichs. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, nicht nur deklaratives Wissen über das Zielsprachenland zu vermitteln, sondern die Schüler_innen dazu zu befähigen, kulturelle Praxen (auch die eigenen) differenzierend zu betrachten, die unscharfen Grenzen zwischen der fremden und der eigenen Kultur zu erkennen und das Wissen um sie in die jeweilige Weltsicht zu integrieren (vgl. Grünewald, Andreas (2012): „Förderung interkultureller Kompetenz durch Lernaufgaben.“ In: Flul 41, Heft 1. S. 54-71).
Im Seminar werden zunächst theoretische Ansätze thematisiert und gemeinsam reflektiert. Daran anschließend lernen die Studierenden unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen kennen, um interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht anzuregen. Nicht zuletzt werden darauf aufbauend eigene Mini-Unterrichtsdesigns entworfen und in der Praxis erprobt.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-2 Übung zum Seminar L’apprentissage interculturel en classe de FLE

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Dieses Modul besteht aus Seminar und Übung.
Von der Realienkunde ausgehend zu Beginn des 19. Jahrhunderts, weiter über die Kulturkunde, Volkstumskunde, Landeskunde sowie die Didaktik des Fremdverstehens hat sich schließlich die Interkulturelle kommunikative Kompetenz entwickelt – eine Entwicklung weg vom bloßen deklarativen Wissen über das Zielsprachenland hin zu einer Bereitschaft zu gegenseitiger Verständigung. Sprache und Kultur werden vor diesem Hintergrund als voneinander untrennbar begriffen.
Sowohl der Gemeinsame europäische Referenzrahmen als auch die Bildungsstandards fordern eine explizite und systematische Förderung dieses Kompetenzbereichs. Damit stehen Lehrkräfte vor der Herausforderung, nicht nur deklaratives Wissen über das Zielsprachenland zu vermitteln, sondern die Schüler_innen dazu zu befähigen, kulturelle Praxen (auch die eigenen) differenzierend zu betrachten, die unscharfen Grenzen zwischen der fremden und der eigenen Kultur zu erkennen und das Wissen um sie in die jeweilige Weltsicht zu integrieren (vgl. Grünewald, Andreas (2012): „Förderung interkultureller Kompetenz durch Lernaufgaben.“ In: Flul 41, Heft 1. S. 54-71).
Im Seminar werden zunächst theoretische Ansätze thematisiert und gemeinsam reflektiert. Daran anschließend lernen die Studierenden unterschiedliche Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen kennen, um interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht anzuregen. Nicht zuletzt werden darauf aufbauend eigene Mini-Unterrichtsdesigns entworfen und in der Praxis erprobt.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-3 Planungsprozesse im Französischunterricht für Gymnasien und Oberschulen

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 16:15 - 17:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (1 SWS)

Die Übung dient als Vorbereitung auf das bevorstehende Praxissemester und greift Probleme und Fragen auf, mit denen sich Lehrkräfte in der Praxis immer wieder auseinandersetzen müssen: Wie wird Unterricht geplant und organisiert? Welche Rolle übernimmt die Lehrkraft im Unterrichtsgeschehen? Nach welchen Kriterien werden Schüler_innenleistungen bewertet? Welche Dimensionen von Heterogenität im Fremdsprachenunterricht gibt es und wie kann man darauf adäquat reagieren?
Die Übung findet während des Semesters 14täglich statt und ist Teil des FD3-Moduls.

Georgia Gödecke
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

C4 - Profilmodul Sprachpraxis - 6 CP

Modulbeauftragte: Delphine Schiltz, dschiltz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C4-1 Jouer et s'exprimer en fracais (atelier de théâtre)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 11:45 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 26.10.16 08:00 - 10:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 01.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 15.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Fr 20.01.17 14:00 - 17:00 GW2 B1630

Ce semestre sera consacré à la mise en scène d’une œuvre contemporaine et à la préparation
de plusieurs représentations de ce spectacle.

Bernard Ginsbourger ((LB))
10-77-5-C4-2 Traduction allemand-français: Traduction II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 20.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 06.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B3850

Ce cours constitue une introduction à la technique de la traduction et permet de perfectionner son expression en français. Nous traduirons ensemble des textes littéraires et quelques textes journalistiques.
Au cours du semestre, les étudiant(e)s devront rendre au minimum 2 traductions et participer à l’examen blanc. Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un examen final (traduction d’un texte allemand en français) d’une durée de 90 mn.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-5-C4-4 Unité thématique: langue et littérature II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 30.01.17 08:15 - 09:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 08.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B2880
Dr. Valerie Le Vot

Modul T - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

C5 - Professionalisierungsmodul Sprachpraxis - 6 CP

Modulbeauftragte: Delphine Schiltz, dschiltz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-5-C5-1 Présenter et rédiger dans un contexte universitaire

Übung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 10:15 - 13:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 13.02.17 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Do 16.02.17 - Fr 17.02.17 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Préparation d’un exposé oral et d’un mémoire écrit sur des thèmes choisis individuellement.

Dr. Valerie Le Vot

FD 5 - Modul Masterarbeit Fachdidaktik Französisch - 21 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
In dem FD5 Modul Masterarbeit sind neben der Masterarbeit und dem Kolloquium zwei Begleitveranstaltungen semesterbegleitend (die erste im 3. Semester und die zweite im 4. Semester) zu belegen.

Kooperationsstudierende, die an der Universität Bremen in der Fachdidaktik ihre Masterarbeit schreiben wollen, müssen zusätzlich zum Abschlussmodul ein weiteres fachdidaktisches Angebot belegen, um die erforderlichen 27 CP zu erreichen. Wird die Masterarbeit in Fachwissenschaften geschrieben, muss ein wei-teres fachwissenschaftliches Modul im Wahlpflichtbereich im Umfang von 6 CP absolviert werden. Diese Studierenden sollten sich frühzeitig im Fach beraten lassen. Die zusätzlich erbrachten Leistungen werden im Fach schriftlich bestätigt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-E77-3-FD 5-1 Forschungswerkstatt zur Begleitung der Masterarbeit im Fach Französisch
MED

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070) (2 SWS)

Diese Veranstaltung widmet sich intensiv der Betreuung der Masterarbeit im Fach Französisch Fachdidaktik. Diese Veranstaltung widmet sich intensiv der Betreuung der Masterarbeit im Fach Französisch Fachdidaktik. Sie müssen diese Veranstaltung besuchen, wenn Sie in der Französischdidaktik Ihre Masterarbeit anfertigen wollen. Im Seminar werden Sie bei der Themensuche, der Formulierung der Forschungsfragen und des Erkenntnisinteresses begleitet. Außerdem finden Workshops zu unterschiedlichen Erhebungsinstrumenten wie Leitfadeninterview, Fragebogen oder Videographie statt.
Literatur und Seminarverlauf werden in der ersten Sitzung besprochen.

Prof. Dr. Andreas Grünewald

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)