Lehrveranstaltungen WiSe 2016/2017

Frankoromanistik / Französisch, B.A.

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Frankoromanistik / Französisch, B.A (Veranstaltungsangebot für Studienbeginn ab WiSe 14-15)

Das Profilfach besteht aus Modulen des Kernbereichs und den Modulen des jeweils
gewählten Vertiefungsbereichs.
Vertiefungsvariante 1 Französisch = VFr, und Vertiefungsvariante 2: Zweite romanische Sprache:
Grundmodul 1- 2. rom. Sprache: wahlweise Spanisch (Sp.1), Italienisch (Ital.1) oder Portugiesisch (Port.1) , jeweils 8 SWS, 4 SWS im WS und 4 SWS im SoSe

Modul A1 - Basismodul Linguistik - Pflichtmodul - Profilfach, Komplementärfach, Lehramtsoption - ECTS (Credit Points): 6 CP insgesamt für 1 Studienjahr -

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, Kontakt: katrin.mutz@uni-bremen.de
Das Modul A1 Sprachwissenschaft fuehrt in die wissenschaftliche Beschaeftigung mit der franzoesischen Sprache ein (Winter und Sommer); es besteht aus einer 2-teiligen Einfuehrung in die Linguistik des Franzoesischen sowie einem freiwilligen Tutorium bzw. einer freiwilligen Uebung.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-1-A1a-1 Einführung in die Linguistik des Französischen, 1. Teil
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B2900 (2 SWS)

In der Lehrveranstaltung, die sowohl aus Vorlesungsanteilen als auch aus Seminaranteilen besteht, werden zum einen allgemeine linguistische Fragestellungen, Grundkonzepte, Methoden und Theorien vermittelt und erarbeitet, zum anderen wird das franzoesische Sprachsystem aus synchroner Perspektive im Hinblick auf die Phonologie (Lautsystem), die Morphologie (Wortstrukturen) die Syntax (Satzbau) und die lexikalische Semantik analysiert.
Der Besuch der die Veranstaltung begleitenden Uebung wird dringend empfohlen.

Studienleistung:
regelmaessige und aktive Teilnahme, Gruppenkurzreferat

Pruefungsleistung
Klausur

Literatur:
Kolboom, I. et al. (eds.) (2008), Handbuch Franzoesisch. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin, Schmidt.
Moeschler, J. /Auchelin, A. (2009), Introduction ? la linguistique contemporaine. 3. ?d. Paris, Armand Colin.
Sokol, M. (2007), Franzoesische Sprachwissenschaft. Ein Arbeitsbuch mit thematischem Reader. 2. voellig neu bearb. Auflage. Tuebingen, Narr.
Stein, A. (2005), Einfuehrung in die franzoesische Sprachwissenschaft. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart, Metzler.

Dr. Katrin Mutz
10-77-1-A1a-2 Einfuehrung in die Linguistik des Franzoesischen, 1. Teil
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B2890 (2 SWS)

In der Lehrveranstaltung, die sowohl aus Vorlesungsanteilen als auch aus Seminaranteilen besteht, werden zum einen allgemeine linguistische Fragestellungen, Grundkonzepte, Methoden und Theorien vermittelt und erarbeitet, zum anderen wird das franzoesische Sprachsystem aus synchroner Perspektive im Hinblick auf die Phonologie (Lautsystem), die Morphologie (Wortstrukturen) die Syntax (Satzbau) und die lexikalische Semantik analysiert.
Der Besuch der die Veranstaltung begleitenden Uebung wird dringend empfohlen.

Studienleistung:
regelmaessige und aktive Teilnahme, Gruppenkurzreferat

Pruefungsleistung
Klausur

Literatur:
Kolboom, I. et al. (eds.) (2008), Handbuch Franzoesisch. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin, Schmidt.
Moeschler, J. /Auchelin, A. (2009), Introduction ? la linguistique contemporaine. 3. ?d. Paris, Armand Colin.
Sokol, M. (2007), Franzoesische Sprachwissenschaft. Ein Arbeitsbuch mit thematischem Reader. 2. voellig neu bearb. Auflage. Tuebingen, Narr.
Stein, A. (2005), Einfuehrung in die franzoesische Sprachwissenschaft. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart, Metzler.

Dr. Katrin Mutz
10-77-1-A1a-3 Übung zur Einfuehrung in die Linguistik des Franzoesischen, 1. Teil
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

Modul A2 - Basismodul Literaturwissenschaft - Pflichtmodul - Profilfach, Komplementärfach, Lehramtsoption - ECTS (Credit Points): 6 CP insgesamt für 1 Studienjahr

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
Das Modul A2 Literaturwissenschaft fuehrt in die wissenschaftliche Beschaeftigung mit der franzoesischen Literatur ein (Winter und Sommer); es besteht aus einem Einfuehrungskurs in die Grundlagen der Literaturtheorie (im WS), einem Textanalyseseminar (im SoSe) und einem freiwilligen Tutorium bzw. einer freiwilligen Uebung.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-1-A2a-1 Einführung in die französische Literaturwissenschaft
BA

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Einführung in die französische Literaturwissenschaft vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen und -begriffe sowie in Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft. Im Mittelpunkt stehen Literaturtheorie und Methodenlehre, ausgehend von den Grundfragen nach dem Verhältnis von Text und Kontext einerseits und Text und Struktur andererseits. Während des gesamten Semesters beschäftigen wir uns in erster Linie mit einem klassischen Text der Literatur Frankreichs, mit Honoré de Balzacs Erzählung Sarrasine, an dem zentrale Fragestellungen und Analysemethoden exemplarisch dargestellt werden können. Weiter werden Beispiele aus Lyrik und Drama hinzugezogen.
Zur Anschaffung wird dringend empfohlen: Balzacs „Sarrasine“ und die Literaturtheorie. Zwölf Modellanalysen, hg. von E. Richter, K. Struve und N. Ueckmann, Stuttgart: Reclam 2011, ca. 8 € (der Primärtext ist in dem Band mit abgedruckt). Ebenfalls empfohlen wird das Lehrwerk von Gröne/Reiser: Französische Literaturwissenschaft. Eine Einführung, Tübingen: Narr 2009, ca. 16 €.
Die Veranstaltung schließt mit der Modulprüfung Klausur ab; eine kleinere Aufgabe muss während des Semesters von jeder/m teilnehmenden Studierenden übernommen werden.
Die Veranstaltung wird von einem Tutorium begleitet, die Teilnahme daran ist dringend empfohlen.
Bitte tragen Sie sich bei Stud-IP für die Veranstaltung ein. Dort finde Sie auch weitere Informationen und Materialien.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-1-A2a-2 Einführung in die französische Literaturwissenschaft
BA

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 B1216 (2 SWS)

Diese Einführung in die französische Literaturwissenschaft vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen, -begriffe sowie Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft Im Mittelpunkt stehen Literaturtheorie und Methodenlehre, ausgehend von den Grundfragen nach dem Verhältnis von Text und Kontext einerseits und Text und Struktur andererseits. Während des gesamten Semesters beschäftigen wir uns in erster Linie mit einem klassischen Text der Literatur Frankreichs, mit Honoré de Balzacs Erzählung Sarrasine, an dem zentrale Fragestellungen und Analysemethoden exemplarisch dargestellt werden können. Dieser Text soll bis Semesterbeginn gelesen sein. Zur Anschaffung dringend empfohlen: Balzacs „Sarrasine“ und die Literaturtheorie. Zwölf Modellanalysen, hg. von Elke Richter, Karen Struve und N. Ueckmann, Stuttgart: Reclam 2011, ca. 8 € (der Primärtext ist in dem Band mitabgedruckt). Ebenfalls empfohlen wird das Lehrwerk von Gröne/Reiser: Französische Literaturwissenschaft, Tübingen: Narr 2009, ca. 16 €.
Diese leseintensive Veranstaltung schließt mit der Modulprüfung Klausur ab; eine kleinere Aufgabe muss während des Semesters von jedem teilnehmenden Studierenden übernommen werden.

Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-1-A2a-3 Einführung in die französische Literaturwissenschaft - Übung
BA

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 B2900 (2 SWS)

In dieser die Vorlesung Einführung in die französische Literaturwissenschaft begleitenden Übung geht es darum, Theorien und Methoden vertiefend zu behandeln. Hier haben wir Zeit die in der Vorlesung angesprochenen Texte genauer zu lesen und zu diskutieren. Erweiternd zur Vorlesung, deren Schwerpunkt auf Literaturtheorien liegt, soll hier auch die Literaturgeschichte in den Blick genommen werden.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-1-A2a-4 Einführung in die französische Literaturwissenschaft - Übung
BA

Übung

Termine:
wöchentlich Do 08:30 - 10:00 GW2 B2900 (2 SWS)

In dieser die Vorlesung Einführung in die französische Literaturwissenschaft begleitenden Übung geht es darum, Theorien und Methoden vertiefend zu behandeln. Hier haben wir Zeit die in der Vorlesung angesprochenen Texte genauer zu lesen und zu diskutieren. Erweiternd zur Vorlesung, deren Schwerpunkt auf Literaturtheorien liegt, soll hier auch die Literaturgeschichte in den Blick genommen werden.

Anna-Katharina Ries, M.A.

Modul A3a - Basismodul Landeswissenschaft - Pflichtmodul - Profilfach, Komplementärfach, Lehramtsoption - ECTS (Credit Points): 3 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
Das Modul A3a Landeswissenschaft vermittelt die Grundlagen der allgemeinen franzoesischen Landeswissenschaft. Es besteht aus einer Einfuehrung in die Geschichte, Kultur und Gesellschaft Frankreichs und der Frankophonie und einem freiwilligen Tutorium bzw. einer freiwilligen Uebung.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-1-A3a-1 Introduction à l'histoire et à la civilisation française et francophone - groupe A
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Aissatou Bouba ((LB))
10-77-1-A3a-2 Introduction à l'histoire et à la civilisation française et francophone - groupe B
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B2900 (2 SWS)
Aissatou Bouba ((LB))

Modul A4 - Sprachpraxis - Pflichtmodul - Profilfach, Komplementärfach, Lehramtsoption - ECTS (Credit Points): 9 CP insgesamt für 1 Studienjahr

Modulbeauftragte: Dr. Valérie Le Vot, levot@uni-bremen.de
Das Modul A4 besteht aus 5 Veranstaltungen (9 SWS insgesamt), und zwar Muendliche Kommunikation, Grammatik im Kontext I und Einfuehrung in das autonome Sprachlernen(im WS) und Schriftliche Kommunikation und Grammatik im Kontext II (im SoSe).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-1-A4-5 Grammaire en contexte (groupe A : Maîtrise de la grammaire)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Die Einschreibung in die Niveaugruppen A, B, und C erfolgt erst nach dem obligatorischen Einstufungstest
Ce cours permet de conforter la maîtrise de la grammaire du français grâce à des révisions systématiques, à la production de textes et à l’analyse de faits de langue en contexte (textes littéraires et journalistiques).
Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un portfolio noté regroupant tous les travaux faits au cours du semestre.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-1-A4-6 Grammaire en contexte (groupe B : Perfectionnement de la grammaire)

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 27.01.17 10:15 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )

Die Einschreibung in die Niveaugruppen A, B, und C erfolgt erst nach dem obligatorischen Einstufungstest

Ce cours permet de conforter les compétences grammaticales à travers la révision des fondamentaux et leur mise en application à travers rédaction et observation de faits de langue en contexte.
Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un portfolio noté regroupant tous les travaux effectués au cours du semestre.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-1-A4-7 Grammaire en contexte (groupe C : Consolidation des acquis en grammaire)

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Die Einschreibung in die Niveaugruppen A, B, und C erfolgt erst nach dem obligatorischen Einstufungstest

Ce cours permet de revoir de manière systématique les fondamentaux de la grammaire du français (genre et nombre des substantifs et adjectifs, formation et utilisation des temps de l’indicatif, en particulier des temps du passé, interrogation, négation, etc.) et d’apprendre à identifier et à analyser des faits de langue en contexte.
Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un portfolio noté regroupant tous les travaux faits au cours du semestre.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-1-A4-8 Introduction à l’auto-apprentissage
Groupe 1

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 2060 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (1 SWS)

Ce cours fait le point sur les méthodes qui favorisent l’apprentissage autonome du français. Les participants s’entraîneront également aux compétences nécessaires pour les autres cours de pratique de la langue (savoir préparer un exposé, un compte rendu, un tableau d’analyse des erreurs etc). Les manières de tirer profit d’une lecture ou d’un film seront abordées.
Le cours est réparti en deux groupes et a lieu en alternance tous les 15 jours (la liste des groupes, ainsi que les dates seront communiqués à fin de la semaine d’orientation).

Dr. Valerie Le Vot
10-77-1-A4-9 Introduction à l’auto-apprentissage
Groupe 2

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 2060 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (1 SWS)

Ce cours fait le point sur les méthodes qui favorisent l’apprentissage autonome du français. Les participants s’entraîneront également aux compétences nécessaires pour les autres cours de pratique de la langue (savoir préparer un exposé, un compte rendu, un tableau d’analyse des erreurs etc). Les manières de tirer profit d’une lecture ou d’un film seront abordées.
Le cours est réparti en deux groupes et a lieu en alternance tous les 15 jours (la liste des groupes, ainsi que les dates seront communiqués à fin de la semaine d’orientation).

Dr. Valerie Le Vot
FZHB 3040 A4 - Communication orale (groupe A : Maîtrise de l'oral)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 09:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)

http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/253.0.html?&no_cache=1&user_kursdb_pi1

Die Einschreibung in die Niveaugruppen A, B,C und D erfolgt erst nach dem obligatorischen Einstufungstest
Ce cours a pour but de vous mener à la maîtrise des actes de parole suivants :
• Parler de soi et ses valeurs
• Exprimer des souhaits et des sentiments
• Résoudre des problèmes liés à la santé et au logement
• Raconter l'intrigue d'un film
• Raconter un souvenir, une expérience, un fait passé
• Présenter des projets et les expliquer
• Décrire un produit et en faire la promotion
• Exprimer son opinion, son accord et son désaccord
• Faire des recommandations
• Faire un exposé

Vous développerez par ailleurs vos connaissances sur les cultures francophones grâce aux documents proposés en cours et aux exposés que vous présenterez.

Marine Merveille ((LB))
FZHB 3041 A4: Communication orale (groupe B : Perfectionnement de l'oral)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)

http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/253.0.html?&no_cache=1&user_kursdb_pi1

Die Einschreibung in die Niveaugruppen A, B,C und D erfolgt erst nach dem obligatorischen Einstufungstest
Ce cours a pour but de vous mener à la maîtrise des actes de parole suivants :
• Parler de soi et ses valeurs
• Exprimer des souhaits et des sentiments
• Résoudre des problèmes liés à la santé et au logement
• Raconter l'intrigue d'un film
• Raconter un souvenir, une expérience, un fait passé
• Présenter des projets et les expliquer
• Décrire un produit et en faire la promotion
• Exprimer son opinion, son accord et son désaccord
• Faire des recommandations
• Faire un exposé

Vous développerez par ailleurs vos connaissances sur les cultures francophones grâce aux documents proposés en cours et aux exposés que vous présenterez.

Marine Merveille ((LB))
FZHB 3043 A4: Communication orale (groupe C : Maîtrise de l'oral)

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)

http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/253.0.html?&no_cache=1&user_kursdb_pi1

Die Einschreibung in die Niveaugruppen A, B,C und D erfolgt erst nach dem obligatorischen Einstufungstest
Ce cours a pour but de vous mener à la maîtrise des actes de parole suivants :
• Parler de soi et ses valeurs
• Exprimer des souhaits et des sentiments
• Résoudre des problèmes liés à la santé et au logement
• Raconter l'intrigue d'un film
• Raconter un souvenir, une expérience, un fait passé
• Présenter des projets et les expliquer
• Décrire un produit et en faire la promotion
• Exprimer son opinion, son accord et son désaccord
• Faire des recommandations
• Faire un exposé

Vous développerez par ailleurs vos connaissances sur les cultures francophones grâce aux documents proposés en cours et aux exposés que vous présenterez.

Marine Merveille ((LB))
FZHB 3048 Propädeutikum
Blockveranstaltung im Institut francais

Übung

Einzeltermine:
Mo 20.02.17 - Fr 24.02.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:30 - 14:30

Propädeutikum Französisch B1
FZHB 3048
http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/253.0.html?&no_cache=1&user_kursdb_pi1[showUid]=10357
20.02. - 24.02.17 9:30 - 14:30

Béatrice Praetorius ((LB))

Modul B1.1 - Aufbaumodul Linguistik "Kontrastive Linguistik" - Seminar + Selbststudieneinheit - Wahlpflichtmodul -ECTS (Credit Points): 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.1-1 Kontrastive Linguistik Französisch-Deutsch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 06.02.17 10:15 - 11:45 GW2 B2880

"In diesem Seminar wollen wir die französische und die deutsche Sprache hinsichtlich ihrer Strukturen und Verwendungsweisen kontrastiv betrachten. Vergleichend untersuchen werden wir sowohl syntaktische, morphologische und phonologische Phänomene als auch lexikalische oder pragmatische Aspekte. Auch werden wir uns kontrastiv mit Textsorten und Varietäten beschäftigen und uns mit Übersetzungen auseinandersetzen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Beherrschung der französischen Sprache.

Einführende Literatur:
Blumenthal, Peter (1997): Sprachvergleich Deutsch-Französisch. Tübingen (Niemeyer).
Wandruszka, Mario (1998): Die europäische Sprachengemeinschaft: Deutsch Französisch Englisch Italienisch Spanisch im Vergleich. Tübingen (Francke)."

Dr. Katrin Mutz

Modul B1.2 - Aufbaumodul Linguistik "Sprache und Beruf - Grundlagen der Angewandten Linguistik" - Seminar + Selbststudieneinheit - Wahlpflichtmodul - ECTS (Credit Points): 6 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, krings@uni-bremen.de
im WS verlässlich zu studieren
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.2-1 Sprache und Beruf - Angewandte Linguistik für RomanistInnen
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 SFG 2070 (2 SWS)

Hauptziel des Moduls ist es, den Studierenden der romanistischen Studiengänge Einblicke in jene vielfältigen Praxisfelder zu geben, in denen muttersprachliches oder fremdsprachliches Sprachwissen und Sprachkönnen praktisch benötigt und faktisch angewendet werden. Anhand von Bedarfsuntersuchungen, Absolventenbefragungen, Fallstudien und Praxisfelderkundungen wird den Studierenden gezeigt, dass LinguistInnen sich nicht nur mit der theoretischen Beschreibung von Sprache beschäftigen, sondern heute in Wirtschaft und Verwaltung, in Verbän¬den und Organisationen oder als selbständige Dienstleister vielfältigen praktischen Tätigkeiten nachgehen: Sie übersetzen für Firmen, dolmetschen auf internationalen Konferenzen, schreiben Gebrauchsanleitungen und Computerhandbücher, Firmenchroniken und Geschäftsberichte, arbeiten als Rhetorik- und Kommunikationstrainer, versorgen international tätige Firmen mit dem nötigen kulturellen Hin-tergrundwissen über ausländische Märkte, recherchieren und systematisieren die Fachtermino¬logie ihres Unternehmens, kümmern sich um Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, konzipieren die mehrsprachigen Internetauftritte für ihre Auftraggeber, finden nicht selten den Weg in Verlage und Redaktionen und heilen als „klinische Linguisten“ Sprachstörungen von Kindern und Erwachsenen.
Das Modul soll so insgesamt einen Überblick über die gesellschaftliche Bedeutung der Linguistik im Allgemeinen und der romanischen Sprachen im Besonderen vermitteln und den Studierenden anhand konkreter Beispiele eine Grundkompetenz in der Entwicklung von Lösungsstrategien für typische sprachbezogene Probleme in den einzelnen Praxisfeldern vermitteln. Dadurch soll auch das Interesse der Studierenden für diese Praxisfelder geweckt, die Studienmotivation erhöht und die Berufsorientierung des ganzen Studiengangs verstärkt werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei interkulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und einzelnen romanischen Ländern, insbesondere Frankreich, und der Umgang mit den damit verbundenen interkulturellen Kommunikationsproblemen.

Literatur zur Einführung:
Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. (Hrsg.) (2000): Linguistische Berufe. Ein Rat¬geber zu aktuellen linguistischen Berufenfeldern. Frankfurt a.M.: Lang.
Crystal, D. (21997): The Cambridge encyclopedia of language. Cambridge: Cambridge University Press.
Knapp, Karlfried (Hrsg.) (3/2011): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. Mit CD-ROM. Tübingen: Francke/UTB.
Strohner, H./Müller, H. M./Rickheit, G. (Hrsg.) (2004): Sprache studieren. Ein Studien¬führer und Ratgeber. Bielefeld: Aisthesis.

Prof. Dr. Hans Krings

Modul B1.3 - Aufbaumodul Linguistik "Variation und Wandel des Französischen" - Seminar + Selbststudieneinheit - Wahlpflichtmodul - ECTS (Credit Points): 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.3-1 Variation et changement du français

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

"Quelques questions centrales que nous allons aborder dans le séminaire:
  • Comment peut-on décrire la variation linguistique? Quels facteurs intra- et extralinguistiques jouent un rôle?
  • Comment la variation en français (hexagonal et hors de France) se manifeste-t-elle par rapport au système linguistique et ses "sous-systèmes" (phonologie, morphologie, lexique etc.)?
  • Quel rapport y a -t-il entre variation et changement linguistiques?
  • Quelles sont les unités soumises au changement linguistique?
  • Quels types de changement linguistique y a-t-il?

Littérature pour se préparer au séminaire:
Gadet, F. (2003), "La variation: Le français dans l'espace social, régional et international", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 91 - 152.
Yaguello, M. (2003), "Le français dans son histoire", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 54-90."

Dr. Katrin Mutz

Modul B2a - Aufbaumodul Literaturwissenschaft - Seminar - Pflichtmodul - ECTS (Credit Points): 3 CP

Modulbeauftragte: Dr. Natascha Ueckmann, nueckmann@gmx.net
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B2a-1 Histoire dans le roman africain d'expression francaise

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 IW3 0390 (2 SWS)
Aissatou Bouba ((LB))

Modul B2b - Aufbaumodul Literaturwissenschaft - Selbststudieneinheit - Pflichtmodul - ECTS (Credit Points): 3 CP

Modulbeauftragte: Dr. Natascha Ueckmann, nueckmann@gmx.net
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B2b-1 Betreuung und Prüfung der Selbststudieneinheit Literaturwissenschaft

Übung

Einzeltermine:
Di 31.01.17 18:00 - 20:00 GW2 B3850
Di 27.06.17 18:00 - 20:00 SFG 1080

Aufbaumodul B2b: Selbststudieneinheit Literaturwissenschaft / französischsprachige Literaturen
(alte PO im MEd Französisch 5 CP, neue PO BA Frankoromanistik 3 CP)
Das Aufbaumodul B2b besteht aus einer Selbststudieneinheit, die Lektüre mit Schreib-aufgaben als Studienleistungen und eine Klausur umfasst.
Den Studierenden steht über Stud-IP eine Leseliste zur Verfügung, aus der sie Buchtitel zur Lektüre und Bearbeitung auswählen können bzw. müssen.
Hinweise zu den Regelungen aus den verschiedenen Prüfungsordnungen finden sich ebenfalls auf Stud-IP.
Zeitpunkt: Das Aufbaumodul B2b kann im BA im Laufe des 2. Studienjahres ─ auch großteils während eines Auslandsstudiums oder -aufenthalts ─ absolviert werden. Für die Klausur sind zwei Termine, jeweils einer am Ende der Vorlesungszeit des Winter- und des Sommersemesters, vorgesehen. Zur Klausur muss sich der/die Studierende bei PABO anmelden. Das Aufbaumodul Seminar B2a kann gleichzeitig oder davor oder danach im selben Studienjahr absolviert werden. Es können auch Studienleistungen aus dem Auslandsstudium ggfs. als B2a-Seminar oder als Studienleistungen der Selbststudieneinheit B2b anerkannt werden.
Betreuung: Die Selbststudieneinheit wird im e-learning betreut. Es findet keine Präsenzlehre statt. Die allgemeinen Arbeitsformen der selbständigen Lektüre und Exzerpierung sind bereits im A2b-Modul erläutert worden. Die besonderen angewandten Textsorten für die Studienleistungen werden in den entsprechenden sprachpraktischen Übungen (2 SWS) des Moduls B3a ("Sprachpraxis mit literaturwissenschaftlichem Bezug") geübt und dort mit betreut.
Wenn Sie Fragen haben, bitte in der Sprechstunde (Mittwochs 14-15 Uhr) oder per mail an febel@uni-bremen.de

Prof. Dr. Gisela Febel

Modul B3a - Aufbaumodul Sprachpraxis - Pflichtmodul - ECTS (Credit Points): 4 CP insgesamt für das zweite Studienjahr

Modulbeauftragte: Dr. Valérie Le Vot, levot@uni-bremen.de
Das Modul B3a besteht aus 2 sprachpraktischen Uebungen (insgesamt 4 SWS), eine mit Bezug auf literaturwissenschaftliche Themen und eine mit Bezug auf landeswissenschaftliche Themen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 3044 B3a: Unité thématique : langue et civilisation I

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)

http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/253.0.html?&no_cache=1&user_kursdb_pi1

Dans ce cours, nous traiterons de la question de l'identité, de l'exil, de la migration et de l'intégration à travers des lectures d'auteurs et l'actualité. Vous développerez vos compétences en langue de manière non systématique, contextualisée et implicite grâce aux activités de compréhension et production écrites et orales. Une participation active est demandée.

Marine Merveille ((LB))
FZHB 3047 B3a: Unité thématique : langue et littérature

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )


N. N. (Phillippe Wellnitz (LB))

Modul B3b - Aufbaumodul Sprachpraxis - Pflichtmodul - ECTS (Credit Points): 5 CP insgesamt für das zweite Studienjahr

Modulbeauftragte: Dr. Valérie Le Vot, levot@uni-bremen.de
Das Modul B3b besteht aus 2 Veranstaltungen à 2 CP und einer Modulprüfung (B2+R) mit 1 CP, zusammen 5 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B3b-1 Préparation à l'examen

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SH D1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 19.01.17 08:15 - 11:45 SFG 2080
Mo 06.02.17 09:00 - 16:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mo 06.02.17 09:00 - 16:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Di 07.02.17 10:00 - 16:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Di 07.02.17 10:00 - 16:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Préparation systématique aux épreuves de l’examen B2+R.
Préparation à la partie écrite : révisions grammaticales et lexicales, exercices de compréhension
et d’expression écrites.
Préparation aux parties orales de l’examen : exercices de compréhension orale, entraînement au monologue et au dialogue.

Dr. Valerie Le Vot
FZHB 3046 Ecriture universitaire
Diese Übung findet statt im Institut français Raum 12

Übung

Einzeltermine:
Fr 09.12.16 14:00 - 19:15 Institut français Raum 12
Sa 10.12.16 10:00 - 14:30 Institut français Raum 12
Fr 20.01.17 14:00 - 19:15 Institut français Raum 12
Sa 21.01.17 10:00 - 14:30 Institut français Raum 12


Marine Merveille

C1a - Profilmodul Linguistik a: “Linguistische Aspekte des Französischen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger

C1b - Linguistisches Profilmodul b: „Frankophonie: sprachliche Dimensionen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

C2a - Literaturwissenschaftliches Profilmodul a: „Französische Literaturen, Medien und Literaturtheorie“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
Seminar oder Vorlesung bzw. Ringvorlesung oder Co-teaching a 2 SWS
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel

C2b - Literaturwissenschaftliches Profilmodul b: “Frankophonie und ihre literarischen Dimensionen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, earend@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

C3b - Profilmodul Landeswissenschaft b: “Frankophonie - kulturelle, politische und historische Dimensionen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

C4 - Profilmodul Sprachpraxis - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Valérie Le Vot, levot@uni-bremen.de
Das C4-Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen (6 CP) nach Wahl aus dem nachstehenden Katalog, der je nach Kapazitaet angeboten wird. Davon sollen zwei aus dem Bereich der thematischen Einheiten gewaehlt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C4-1 Jouer et s'exprimer en fracais (atelier de théâtre)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 11:45 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 26.10.16 08:00 - 10:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 01.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 15.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Fr 20.01.17 14:00 - 17:00 GW2 B1630

Ce semestre sera consacré à la mise en scène d’une œuvre contemporaine et à la préparation
de plusieurs représentations de ce spectacle.

Bernard Ginsbourger ((LB))
10-77-5-C4-2 Traduction allemand-français: Traduction II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 20.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 06.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B3850

Ce cours constitue une introduction à la technique de la traduction et permet de perfectionner son expression en français. Nous traduirons ensemble des textes littéraires et quelques textes journalistiques.
Au cours du semestre, les étudiant(e)s devront rendre au minimum 2 traductions et participer à l’examen blanc. Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un examen final (traduction d’un texte allemand en français) d’une durée de 90 mn.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-5-C4-4 Unité thématique: langue et littérature II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 30.01.17 08:15 - 09:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 08.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B2880
Dr. Valerie Le Vot

Profilfach: Module der Vertiefungsvariante 1 – Französisch plus = VFr

Modul GM 1: zweite romanische Sprache - 12 CP

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0400 Italienisch (GM 1, zweite romanische Sprache) (A1)
Italian (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 16:00 - 17:30 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Antonella Lavagno
FZHB 2900 Portugiesisch (A1)
Portuguese (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.
FZHB 2903a Intensivkurs Portugiesisch (A1.1)
Intensive Course Portuguese (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 27.02.17 - Fr 03.03.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 15:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.
FZHB 2903b Intensivkurs Portugiesisch (A1.2) - fällt aus!
Intensive Course Portuguese (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 06.03.17 - Fr 10.03.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 15:00

Fortsetzung des Intensivkurses FZHB 2903a Portugiesisch A1.1
Kursinformationen und Onlineanmeldung unter http://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/16.0.html?&no_cache=1&user_kursdb_pi1[showUid]=10532

Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.
FZHB 4048 Grundmodul 1 - zweite romanische Sprache: Spanisch für Frankoromanisten
Blockveranstaltung in den Semesterferien

Übung
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 13.02.17 - Fr 17.02.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:30 GW2 A4290 (FZHB )
Mo 20.02.17 - Fr 24.02.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:30 GW2 A4290 (FZHB )


Nuria Estevan

Modul VFr-B: Wahlpflichtmodul - 6 CP

Modulverantwortliche: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de

Anmeldung bei Stud-IP. Um Kontaktaufnahme mit der Modulbeauftragten wird gebeten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-3-B1.1-1 Kontrastive Linguistik Französisch-Deutsch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 06.02.17 10:15 - 11:45 GW2 B2880

"In diesem Seminar wollen wir die französische und die deutsche Sprache hinsichtlich ihrer Strukturen und Verwendungsweisen kontrastiv betrachten. Vergleichend untersuchen werden wir sowohl syntaktische, morphologische und phonologische Phänomene als auch lexikalische oder pragmatische Aspekte. Auch werden wir uns kontrastiv mit Textsorten und Varietäten beschäftigen und uns mit Übersetzungen auseinandersetzen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Beherrschung der französischen Sprache.

Einführende Literatur:
Blumenthal, Peter (1997): Sprachvergleich Deutsch-Französisch. Tübingen (Niemeyer).
Wandruszka, Mario (1998): Die europäische Sprachengemeinschaft: Deutsch Französisch Englisch Italienisch Spanisch im Vergleich. Tübingen (Francke)."

Dr. Katrin Mutz
10-77-3-B1.2-1 Sprache und Beruf - Angewandte Linguistik für RomanistInnen
BA

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 SFG 2070 (2 SWS)

Hauptziel des Moduls ist es, den Studierenden der romanistischen Studiengänge Einblicke in jene vielfältigen Praxisfelder zu geben, in denen muttersprachliches oder fremdsprachliches Sprachwissen und Sprachkönnen praktisch benötigt und faktisch angewendet werden. Anhand von Bedarfsuntersuchungen, Absolventenbefragungen, Fallstudien und Praxisfelderkundungen wird den Studierenden gezeigt, dass LinguistInnen sich nicht nur mit der theoretischen Beschreibung von Sprache beschäftigen, sondern heute in Wirtschaft und Verwaltung, in Verbän¬den und Organisationen oder als selbständige Dienstleister vielfältigen praktischen Tätigkeiten nachgehen: Sie übersetzen für Firmen, dolmetschen auf internationalen Konferenzen, schreiben Gebrauchsanleitungen und Computerhandbücher, Firmenchroniken und Geschäftsberichte, arbeiten als Rhetorik- und Kommunikationstrainer, versorgen international tätige Firmen mit dem nötigen kulturellen Hin-tergrundwissen über ausländische Märkte, recherchieren und systematisieren die Fachtermino¬logie ihres Unternehmens, kümmern sich um Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, konzipieren die mehrsprachigen Internetauftritte für ihre Auftraggeber, finden nicht selten den Weg in Verlage und Redaktionen und heilen als „klinische Linguisten“ Sprachstörungen von Kindern und Erwachsenen.
Das Modul soll so insgesamt einen Überblick über die gesellschaftliche Bedeutung der Linguistik im Allgemeinen und der romanischen Sprachen im Besonderen vermitteln und den Studierenden anhand konkreter Beispiele eine Grundkompetenz in der Entwicklung von Lösungsstrategien für typische sprachbezogene Probleme in den einzelnen Praxisfeldern vermitteln. Dadurch soll auch das Interesse der Studierenden für diese Praxisfelder geweckt, die Studienmotivation erhöht und die Berufsorientierung des ganzen Studiengangs verstärkt werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei interkulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und einzelnen romanischen Ländern, insbesondere Frankreich, und der Umgang mit den damit verbundenen interkulturellen Kommunikationsproblemen.

Literatur zur Einführung:
Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. (Hrsg.) (2000): Linguistische Berufe. Ein Rat¬geber zu aktuellen linguistischen Berufenfeldern. Frankfurt a.M.: Lang.
Crystal, D. (21997): The Cambridge encyclopedia of language. Cambridge: Cambridge University Press.
Knapp, Karlfried (Hrsg.) (3/2011): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. Mit CD-ROM. Tübingen: Francke/UTB.
Strohner, H./Müller, H. M./Rickheit, G. (Hrsg.) (2004): Sprache studieren. Ein Studien¬führer und Ratgeber. Bielefeld: Aisthesis.

Prof. Dr. Hans Krings
10-77-3-B1.3-1 Variation et changement du français

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

"Quelques questions centrales que nous allons aborder dans le séminaire:
  • Comment peut-on décrire la variation linguistique? Quels facteurs intra- et extralinguistiques jouent un rôle?
  • Comment la variation en français (hexagonal et hors de France) se manifeste-t-elle par rapport au système linguistique et ses "sous-systèmes" (phonologie, morphologie, lexique etc.)?
  • Quel rapport y a -t-il entre variation et changement linguistiques?
  • Quelles sont les unités soumises au changement linguistique?
  • Quels types de changement linguistique y a-t-il?

Littérature pour se préparer au séminaire:
Gadet, F. (2003), "La variation: Le français dans l'espace social, régional et international", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 91 - 152.
Yaguello, M. (2003), "Le français dans son histoire", dans: Yaguello, M. (ed.), Le grand livre de la langue française. Paris, Seuil, 54-90."

Dr. Katrin Mutz
10-77-3-B2a-1 Histoire dans le roman africain d'expression francaise

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 IW3 0390 (2 SWS)
Aissatou Bouba ((LB))

Modul T - 6 CP

Modulverantwortliche: Dr. Karen Struve, kstruve@uni-bremen.de
Tutorium (6 CP) oder Seminar (6 CP)
Anmeldung bei Stud-IP. Um Kontaktaufnahme mit der Modulbeauftragten wird gebeten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Modul VFr-C - 6 CP

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de

Anmeldung bei Stud-IP. Um Kontaktaufnahme mit der Modulbeauftragten wird gebeten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Profilfach: Module der Vertiefungsvariante 2 – Zweite romananische Sprache: je nach Nachfrage Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch

Modul GM 1: zweite romanische Sprache - 12 CP

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0400 Italienisch (GM 1, zweite romanische Sprache) (A1)
Italian (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 16:00 - 17:30 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Antonella Lavagno
FZHB 2900 Portugiesisch (A1)
Portuguese (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.
FZHB 4048 Grundmodul 1 - zweite romanische Sprache: Spanisch für Frankoromanisten
Blockveranstaltung in den Semesterferien

Übung
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 13.02.17 - Fr 17.02.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:30 GW2 A4290 (FZHB )
Mo 20.02.17 - Fr 24.02.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:30 GW2 A4290 (FZHB )


Nuria Estevan

Modul GM2: Zweite romanische Sprache - 6 CP

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 2901 Portugiesisch (A2) - fällt aus!
Portuguese (A2)
Eingangsniveau: A1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.

Modul T - 6 CP

Modulverantwortliche: Dr. Karen Struve, kstruve@uni-bremen.de
Tutorium (6 CP) oder Seminar (6 CP)
Anmeldung bei Stud-IP. Um Kontaktaufnahme mit der Modulbeauftragten wird gebeten
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Modul M - 3 CP

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-M-1 Vertiefung Italienisch: "Italienisch: Sprache, Kultur, Land"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 SFG 2070 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
FZHB 2902 Portugiesisch (B2.1)
Portuguese (B2.1)
Eingangsniveau: A2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 13:30 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.

Module der Lehramtoption

Modul FD2- Aufbaumodul Fachdidaktik: Ausgewählte Aspekte des Französischunterrichts + praktische Anteile - 6 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-FD2-1 Développer l’expression orale dans des groupes hétérogènes
Am 04.02.17 findet eine Blockveranstaltung von 9h bis 16h statt. Der Termin für die Nachbereitungsveranstaltung wird im Seminar noch bekanntgegeben.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 ZB-B B0660 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.01.17 09:30 - 16:30 GW2 B2880

Die fremdsprachliche Diskursfähigkeit als Ziel des Französischunterrichts beinhaltet auch - oder besser gesagt insbesondere! - die Förderung der Kompetenz Sprechen. Im Rahmen des Seminars wird die Kompetenz Sprechen genauer definiert, diverse Sprechsituationen im Französischunterricht aufgezeigt und unter Berücksichtigung heterogener Lerngruppen angepasste Methoden zur Förderung und Bewertung der Kompetenz erarbeitet, erprobt und reflektiert.

Grégoire Fischer ((LB))
10-77-5-FD2-2 Développer l’expression orale dès le début jusqu’au bac
Am 04.02.17 findet eine Blockveranstaltung von 9h bis 16h statt. Der Termin für die Nachbereitungsveranstaltung wird im Seminar noch bekanntgegeben.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 ZB-B B0660 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.01.17 09:30 - 16:30 GW2 B2880

Die fremdsprachliche Diskursfähigkeit als Ziel des Französischunterrichts beinhaltet auch - oder besser gesagt insbesondere! - die Förderung der Kompetenz Sprechen. Im Rahmen des Seminars wird die Kompetenz Sprechen genauer definiert, unterschiedliche Sprechsituationen in der Sek I und Sek II aufgezeigt und auf ihren jeweiligen Komplexitätsgrad hin analysiert. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen in der jeweiligen Schulstufe werden Methoden zur Förderung und Bewertung der Kompetenz erarbeitet, erprobt und reflektiert.

Grégoire Fischer ((LB))

Frankoromanistik / Französisch, B.A (Veranstaltungsangebot für Studienbeginn ab WiSe 11-12 und vor WiSe 14-15)

Das Profilfach besteht aus Modulen des Kernbereichs und den Modulen des jeweils
gewählten Vertiefungsbereichs.

C1a - Profilmodul Linguistik a: “Linguistische Aspekte des Französischen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger

C1b - Linguistisches Profilmodul b: „Frankophonie: sprachliche Dimensionen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Katrin Mutz, katrin.mutz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz

C2a - Literaturwissenschaftliches Profilmodul a: „Französische Literaturen, Medien und Literaturtheorie“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de
Seminar oder Vorlesung bzw. Ringvorlesung oder Co-teaching a 2 SWS
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel

C2b - Literaturwissenschaftliches Profilmodul b: “Frankophonie und ihre literarischen Dimensionen“ - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, earend@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

C4 - Profilmodul Sprachpraxis - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Valérie Le Vot, levot@uni-bremen.de
Das C4-Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen (6 CP) nach Wahl aus dem nachstehenden Katalog, der je nach Kapazitaet angeboten wird. Davon sollen zwei aus dem Bereich der thematischen Einheiten gewaehlt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C4-1 Jouer et s'exprimer en fracais (atelier de théâtre)

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 11:45 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 26.10.16 08:00 - 10:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 01.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 15.11.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Fr 20.01.17 14:00 - 17:00 GW2 B1630

Ce semestre sera consacré à la mise en scène d’une œuvre contemporaine et à la préparation
de plusieurs représentations de ce spectacle.

Bernard Ginsbourger ((LB))
10-77-5-C4-2 Traduction allemand-français: Traduction II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 20.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 06.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B3850

Ce cours constitue une introduction à la technique de la traduction et permet de perfectionner son expression en français. Nous traduirons ensemble des textes littéraires et quelques textes journalistiques.
Au cours du semestre, les étudiant(e)s devront rendre au minimum 2 traductions et participer à l’examen blanc. Le contrôle des connaissances prendra la forme d’un examen final (traduction d’un texte allemand en français) d’une durée de 90 mn.

Dr. Valerie Le Vot
10-77-5-C4-4 Unité thématique: langue et littérature II

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 A4330 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 13.01.17 08:15 - 09:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 30.01.17 08:15 - 09:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Mi 08.02.17 14:00 - 16:00 GW2 B2880
Dr. Valerie Le Vot

Vertiefungsvariante 1: Französisch: VFr (ab dem 2. Studienjahr; neue Anfänger seit Studienbeginn 2014/15 s. oben)

• VFr-B (kann als Äquivalenz auch im Auslandssemester absolviert werden)

• Modul T - Tutorium unterrichten zu einem A-Modul der Frankoromanistik oder ein weiteres fachwissenschaftliches C-Modul (unbenotet)

• VFr-C (ein weiteres Profilmodul, komplementär zum Kernbereich)

Modul VFr- T - Wahlpflicht - 6 CP

Modul T - Tutorium unterrichten zu einem A-Modul der Frankoromanistik oder ein weiteres fachwissenschaftliches Profilseminar (unbenotet)
Modulbeauftragte: Dr. Karen Struve - kstruve@uni-bremen.de
Zum Modul T Tutorium unterrichten bitte Rücksprache mit der Modulbeauftragten!
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Modul VFr-C - Wahlpflicht - 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Gisela Febel, febel@uni-bremen.de; Dr. Katrin Mutz, kmutz@uni-bremen.de; Prof.Dr. Elisabeth Arend, earend@uni-bremen.de; Helga Bories-Sawala, sawala@uni-bremen.de.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))
10-E77-1-FD3-4 Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW1 B1070 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve
10-E77-1-FD3-5 Übung zum Seminar "Literaturrezeption. Von der Rezeptionstheorie zur Literaturdidaktik"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4020 GW2 A4330 (2 SWS)

„Die Schülerinnen und Schüler können sprachlich und inhaltlich komplexe, literarische [...] Texte verstehen [...].“ (KMK 2012: 23). Diese von Schülerinnen und Schülern geforderte Teilkompetenz im Bereich der Text- und Medienkompetenz impliziert die Annahme, dass das Textverstehen grundsätzlich möglich ist. Aus Sicht der Literaturwissenschaften hingegen ist diese Annahme nicht ganz unproblematisch. Denn ob ein Leser/eine Leserin den Text verstanden hat, ist weder eine adäquate Frage noch überhaupt beantwortbar in der Perspektive neuerer Literaturtheorien zum Verstehen, zur Interpretation oder Analyse von Literatur. Diese gehen von einem hochkomplexen Prozess zwischen Text und Leserschaft aus. Die Idee vom Konstruktcharakter von Sinnzuschreibungen, von den Leerstellen im Text (und gerade nicht dem Text als Lehrstelle) und nicht zuletzt von der Unverstehbarkeit der Literatur kursieren in einem theoretischen Feld zwischen Rezeptionstheorien und Wirkungsästhetiken und fragen danach, inwiefern Leseprozesse subjektorientiert oder eher kollektiv-kontextgebunden funktionieren.
Auch literaturdidaktische Zugänge fragen nach dem subjektiven Lektüreprozess, nur eben vornehmlich vor dem Hintergrund der Vermittlung und Evaluierung von Verstehensprozessen. Tendenziell wird hier das Identifikationspotenzial von literarischen Welten für die jugendliche Leserschaft in den Mittelpunkt gestellt. Die Auseinandersetzung mit Literatur soll neben sprachlichem Kompetenzaufbau vor allem die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Partizipationsfähigkeit ermöglichen. Literarische Texte liefern aus schulischer Sicht jedoch darüber hinaus auch soziokulturelles Orientierungswissen und critical incidents, um inter-/transkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Mit Blick auf die unterschiedlichen Zugänge dieser beiden Fachwissenschaften stellt sich die Frage, inwiefern sich theoretisch anspruchsvolle Ansätze für die Literaturrezeption mit literaturdidaktischen Szenarien verbinden lassen. Das angebotene Seminar zur Literaturrezeption im Umfang von 4 SWS wird durchgängig im Team-Teaching-Verfahren die Didaktik französischer Literatur mit den französischen Literaturwissenschaften in Dialog bringen und freundlich konfrontieren. Welchen Mehrwert haben (avancierte) Theorien zur Rezeption von Literatur für den literaturdidaktischen Kontext? Welche Neuperspektivierungen ergeben sich durch die literaturdidaktischen Impulse für das theoretische Erfassen von Rezeptionsprozessen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Kreuzung der Perspektiven für die Literaturvermittlung – für den Schulkontext aber auch über ihn hinaus?
An die Veranstaltung angeschlossen ist eine (fakultative) zweitägige Exkursion zur Leipziger Buchmesse 2017 (vorauss. im Zeitraum vom 23.03. bis zum 26.03.2017), in deren Rahmen u.a. die Endrunde und Preisverleihung des Prix des Lycéens allemands stattfinden. Dieser Preis wird jährlich von deutschen Gymnasialschüler_innen an aktuelle, frankophone (Kinder- und Jugend-)Romanautor_innen verliehen, die zu kennen sich insbesondere für angehende Lehrer_innen lohnt.

Literaturempfehlung (weitere wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben):
Bäcker, Iris (2014): Der Akt des Lesens – neu gelesen: zur Bestimmung des Wirkungspotentials von Literatur. Paderborn: Fink.
Bonnet, Andreas & Breidbach, Stephan (2013): Blut ist im Schuh: Wie gut kleidet der Kompetenzbegriff die literarisch-ästhetische Bildung beim Tanz auf dem Hofball der Standardisierung? In: Grünewald, Andreas; Plikat, Jochen / Wieland, Katharina (Hrsg.): Bildung – Kompetenz – Literalität. Fremdsprachenunterricht zwischen Standardisierung und Bildungsanspruch. Seelze: Klett-Kallmeyer: 20-35.
Bredella, Lothar & Burwitz-Melzer, Eva (2004): Rezeptionsästhetische Literaturdidaktik. Tübingen: Narr.
Goldstein, Philip & Machor, James L. (2001): Reception Study: From Literary Theory to Cultural Studies. New York [u. a.]: Routledge.
Iser, Wolfgang (1970): Die Appellstruktur der Texte: Unbestimmtheit als Wirkungsbedingung literarischer Prosa. Konstanz: Universitäts-Verlag.
_ (1994): Der implizite Leser: Kommunikationsformen des Romans von Bunyan bis Beckett. München: Fink.
_ (1984): Der Akt des Lesens. München: Fink.
Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag.
Nünning, Vera & Nünning, Ansgar (2007): Erzählungen verstehen – verständlich erzählen: Dimensionen und Funktionen narrativer Kompetenz. In: Bredella, Lothar & Hallet, Wolfgang (Hrsg.): Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung. Trier: WVT: 87-106.
Pöckl, Wolfgang (2011): Wirkungsäquivalenz. In: Neuhaus, Stefan & Ruf, Oliver (2011): Perspektiven der Literaturvermittlung. Innsbruck: Studienverlag: 38-50.
Shaffer, Elinor S. (Hg.) (2006): Comparative Reception Studies Today ⇐ Comparative Critical Studies: the Journal of the British Comparative Literature Association 3.3).
Strasen, Sven (2008): Rezeptionstheorien: Literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Ansätze und kulturelle Modelle. Trier: WVT.

Meike Hethey
Dr. Karen Struve

Vertiefungsvariante 3 – Katalanisch: VKat

Bitte bei Bedarf Rücksprache halten mit Prof. Dr. Sabine Schlickers.

Modul VKat-T - Durchführung eines Tutoriums

Modulverantwortliche: Dr. Karen Struve kstruve@uni-bremen.de
Modul T - Tutorium unterrichten zu einem A-Modul der Frankoromanistik oder ein weiteres fachwissenschaftliches C-Modul (unbenotet)
Zum Modul T Tutorium unterrichten bitte Rücksprache mit der Modulbeauftragten!
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

Vertiefungsvariante 4 – Portugiesisch: VPor

• VPor-GMSp2 Grundmodul 2 Sprachpraxis Portugiesisch
• VPor-M Modul Lusophone Kulturen, Sprachen und Literaturen
• VPor-T Tutorium unterrichten zu A-Modul in der Frankoromanistik
• VPor-AMSp Aufbaumodul Sprachpraxis Portugiesisch

Modul VPor -T- Tutorium unterichten - Wahlpflichtmodul - 6 CP

Modulbeauftragte: Dr. Karen Struve kstruve@uni-bremen.de
Modul T - Tutorium unterrichten zu einem A-Modul der Frankoromanistik oder ein weiteres fachwissenschaftliches C-Modul (unbenotet)
Zum Modul T Tutorium unterrichten bitte Rücksprache mit der Modulbeauftragten!
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-C1a-1 Französische Wortbildung und Geschichte des französischen Wortschatzes
BA; MEd; Typ B/C (6 CP) im Master Language Sciences- Blockveranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Sa 12.11.16 13:45 - 18:30 SH D1020
Sa 19.11.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 10.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B3770
Sa 17.12.16 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Sa 14.01.17 13:45 - 18:30 GW2 B2900
Prof. Dr. Axel Schönberger
10-77-5-C1b-1 Francophonie en Amérique
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Katrin Mutz
10-77-5-C2a-1 Robinsonaden
BA; MEd; TnL;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Daniel Defoes Robinson Crusoe installiert im frühen 18. Jahrhundert eine ganz neue Textsorte, die unter der Bezeichnung “Robinsonade” in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Ausgehend von Defoes Klassiker, der im englischen Original den umständlichen Titel trägt: The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner: Who lived Eight and Twenty Years, all alone in an un-inhabited Island on the Coast of America, near the Mouth of the Great River of Oroonoque; Having been cast on Shore by Shipwreck, wherein all the Men perished but himself. With An Account how he was at last as strangely deliver'd by Pirates. Written by Himself (1719), werden wir uns diesem besonderen Genre widmen, welches grundsätzliche Fragen zum Zusammenwirken von Natur und Zivilisation, von Individuum und Gesellschaft literarisch entfaltet. Sprachübergreifend werden wir die Entwicklung dieses Genres bis in das 21. Jahrhundert verfolgen. Zuletzt hat der karibische Autor Patrick Chamoiseau eine Neuschreibung des Robinson Crusoe aus außereuropäischer Sicht vorgenommen (Die Spur des Anderen, 2014).
Ferner sind Ausblicke auf Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten ebenso vorgesehen wie die mögliche Einbeziehung der Inselabenteuer-Romane von Jules Verne (Die geheimnisvolle Insel, 1874; Die Schule der Robinsons, 1882; Zwei Jahre Ferien, 1888) oder auch der ‘strukturalistische Robinson’ von Michel Tournier.
Ein Besuch des Robinson-Crusoe-Hauses in der Bremer Böttcherstraße ist Teil des Seminars.

Primärliteratur (Auswahl)
Chamoiseau, Patrick: L’empreinte à Crusoé, Paris: Gallimard 2012 [Dt.: Die Spur des Anderen. Roman nach Robinson Crusoe. Heidelberg: Wunderhorn 2014]
Defoe, Daniel: Robinson Crusoe, Köln: Anaconda 2011 (1719)
Tournier, Michel: Vendredi ou les limbes du Pacifique, Paris : Gallimard 1967 [Dt.: Freitag oder Im Schoß des Pazifik, Frankf./M.: Fischer 1996]

Robinsonaden mit weiblichen Protagonisten (Auswahl)
Daubenton, Marguerite: Zélie dans le désert, 2 vols. (1787)
Germanie, Comtesse de: La Petite fille de Robinson (1844)
Woillez, Catherine: Emma, ou le Robinson des demoiselles (1835)

Sekundärliteratur
Blackwell, Jeannine: “An Island of Her Own: Heroines of the German Robinsonades from 1720 to 1800.” In: The German Quarterly, Vol. 58, 1985, No. 1, 5-26.
Daemmrich, Horst S. & Ingrid G.: Robinson (Inseldasein). In: Dies.: Themen und Motive in der Literatur. Ein Handbuch. Tübingen: Francke, 1995. 2., überarb. u. erw. Aufl. S. 297-298.
Liebs, Elke: Schelme, Schiffbrüchige und Schaulustige. Robinsonaden und Aventüren als Alibi für Zivilisationskritiker, Gottsucher und Erotomanen. In: Bausinger, Hermann/ Beyrer, Klaus/ Korff, Gottfried (Hg.): Reisekultur. Von der Pilgerfahrt zum modernen Tourismus. München: Beck 1991, 263-269.
Ohnesorg, Stefanie: Mit Kompaß, Kutsche und Kamel. (Rück-) Einbindung der Frau in die Geschichte des Reisens und der Reiseliteratur. Röhrig: Universitätsverlag St. Ingbert 1996, S. 182-191.
Weber, Marie-Hélène: Robinson et robinsonnades. Etude comparée de « Robinson Crusoë » de Defoe, « Le Robinson suisse » de J. R. Wyss, « L'île mystérieuse » de J. Verne, « Sa Majesté des mouches » de W. Golding, « Vendredi ou Les limbres du Pacifique » de M. Tournier. Ed. Univ. du Sud, Toulouse 1993.
Bieber, Ada/ Greif, Stefan/ Helmes, Günter (Hg.): Angeschwemmt - Fortgeschrieben. Robinsonaden im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-5-C2a-3 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1216 UNICOM Haus 3, Eingang rechts, Ebene 0, Seminarraum 4 (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2a/C4-2 Amin Maalouf - Romans et essais. Analysen und Übersetzungen
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
10-77-5-C2b-3 Textes classiques francophones
BA; MEd

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 ZB-B B1300 (2 SWS)

Dieser Kurs wird die Gelegenheit geben, wie dies auch in den letzten Semestern für diese Lv der Fall war, Autor*innen der frankophonen Gegenwartsliteraturen (sie stammen aus Algerien bzw. haben ihre familiären Wurzeln auf Martinique, in Vietnam und Tunesien) kennen zu lernen, über das Studium ihrer aktuellen Texte in der Lv, aber auch in den Lektüreabenden, die zusammen mit dem Institut francais und innerhalb des Programms des Bremer Literaturfestivals globale° organisiert werden. Die Texte, die anlässlich dieser Lektüreabende von den Autor*innen gelesen und diskutiert werden, bereiten wir in der Lv zusammen vor und nach.
Im zweiten Teil des Semesters erarbeiten wir zuerst zentrale Konzepte der frankophonen Literaturen und anschließend wirklich "klassisch" gewordene Texte dieser faszinierenden Literaturen und spannen dabei die Flügel weit aus: Texte antillanischer, maghrebinischer, senegalesicher Autor*innen schauen wir gemeinsam an. Die Textauswahl ist dem Veranstaltungsplan zu entnehmen.
Die Texte werden Anfang Oktober in Auszügen über studIP zugänglich gemacht; jede*r Studierende stellt einen der Texte im Kurs vor und schreibt, so er/sie dies benötigt, darüber dann die schriftliche Hausarbeit, jew. nach Maßgaben der geltenden Modulbeschreibungen.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit werde erwartet. Sofern in den Modulbeschreibungen nicht anders definiert, werden eine kleinere mündliche Präsentation und eine schriftliche Hausarbeit als Prüfungsleistungen gefordert. Der Kurs wird in französischer Sprache gelehrt.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-77-5-C3b-1 Afrique au Sud du Sahara: Du retour aux sources à la mondialisation
BA; MEd

Seminar

Einzeltermine:
Mo 19.12.16 15:00 - 17:00 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum)
Mo 06.02.17 10:00 - 17:00 SFG 0140
Di 07.02.17 10:00 - 17:00
Mi 08.02.17 - Fr 10.02.17 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Aissatou Bouba ((LB))

Module der Lehramtsoption

Modul FD2- Aufbaumodul Fachdidaktik: Ausgewählte Aspekte des Französischunterrichts + praktische Anteile - 6 CP

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Andreas Gruenewald, gruenewald@uni-bremen.de
Das Modul besteht aus einem Seminar u. sog. „Praktischen Anteilen“ (30 Stunden Hospitation in der Schule; davon mindestens 3 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-5-FD2-1 Développer l’expression orale dans des groupes hétérogènes
Am 04.02.17 findet eine Blockveranstaltung von 9h bis 16h statt. Der Termin für die Nachbereitungsveranstaltung wird im Seminar noch bekanntgegeben.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 ZB-B B0660 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.01.17 09:30 - 16:30 GW2 B2880

Die fremdsprachliche Diskursfähigkeit als Ziel des Französischunterrichts beinhaltet auch - oder besser gesagt insbesondere! - die Förderung der Kompetenz Sprechen. Im Rahmen des Seminars wird die Kompetenz Sprechen genauer definiert, diverse Sprechsituationen im Französischunterricht aufgezeigt und unter Berücksichtigung heterogener Lerngruppen angepasste Methoden zur Förderung und Bewertung der Kompetenz erarbeitet, erprobt und reflektiert.

Grégoire Fischer ((LB))
10-77-5-FD2-2 Développer l’expression orale dès le début jusqu’au bac
Am 04.02.17 findet eine Blockveranstaltung von 9h bis 16h statt. Der Termin für die Nachbereitungsveranstaltung wird im Seminar noch bekanntgegeben.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 ZB-B B0660 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.01.17 09:30 - 16:30 GW2 B2880

Die fremdsprachliche Diskursfähigkeit als Ziel des Französischunterrichts beinhaltet auch - oder besser gesagt insbesondere! - die Förderung der Kompetenz Sprechen. Im Rahmen des Seminars wird die Kompetenz Sprechen genauer definiert, unterschiedliche Sprechsituationen in der Sek I und Sek II aufgezeigt und auf ihren jeweiligen Komplexitätsgrad hin analysiert. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen in der jeweiligen Schulstufe werden Methoden zur Förderung und Bewertung der Kompetenz erarbeitet, erprobt und reflektiert.

Grégoire Fischer ((LB))

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)