Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Linguistik / Language Sciences, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Studienbeginn ab WiSe 16/17, 1. Studienjahr - Pflichtmodule (Profilfach und Komplementärfach) (BPO 2016)

LS1 Einführung in die Linguistik (insgesamt 6 bzw. 9 CP)

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de

Das Modul "Einführung in die Linguistik" führt in die Wissenschaft von der menschlichen Sprache ein. Es umfasst die "Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft" (einschliesslich Tutorium) im Wintersemester und die "Introduction to the Linguistics of Text and Discourse" im Sommersemester. In diesem Pflichtmodul können 9 CP (Komplementärfach: 6 CP) erworben werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS1-1 Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Diese Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden des BA-Studiengangs Linguistik / Language Sciences. Zusätzlich wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch zwecks Vertiefung und Übung des Seminarstoffs besonders empfohlen wird. (Die Chance, die Abschlussklausur zu bestehen, erhöht sich durch den Besuch des Tutoriums signifikant.) Die Veranstaltung führt in die zentralen Fragestellungen der Allgemeinen und Vergleichenden Linguistik ein und bietet einen Überblick über die verschiedenen Sprachebenen. Dabei wird hauptsächlich das unabdingbare Handwerkszeug für das weitere Studium vermittelt, nämlich die grundlegende Fachterminologie und die wichtigsten Forschungs- und Analysemethoden. Ein besonderer Akzent liegt auf der frühen Vermittlung von sprachlichen Strukturen, die aus dem Deutschen und verwandten Sprachen nicht unbedingt bekannt sind. Ein Skript sowie eine Sammlung von Übungsaufgaben wird zur Verfügung gestellt.
Die Modulprüfung wird in gemischter und kumulativer Form abgelegt: in die Note ein gehen zwei schriftliche Ausarbeitungen in Kleingruppenarbeit, individuelle Mitarbeit im Seminar sowie eine individuell zu bestehende, zweistündige Klausur am Semesterende.

Christel Stolz
10-82-1-LS1-2 Übung zur Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 2020 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) GW2 B3009 (Großer Studierraum) (1 SWS)
Christel Stolz
Deborah Arbes (LB)

LS2 Einführung in Postcolonial Language Studies/ Introduction to Postcolonial Language Studies (insgesamt 6 CP)

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Eeva Sippola, Kontakt: sippola@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS2-2 Einführung in Postcolonial Language Studies / Introduction to Postcolonial Language Studies

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1820 (2 SWS)
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Lecture

(Bilingual: Englisch / Deutsch)

Dieser Kurs bietet eine Einführung in die Postcolonial Language Studies. Wir werden uns damit beschäftigen, wie die historischen Zusammenhänge von Macht, Herrschaft und Praktiken von Imperialismus sowie Kolonialismus durch die Untersuchung von Sprache sichtbar gemacht werden können. Mit Hilfe von Beispielen und der Lektüre von theoretischen Texten werden wir beleuchten, wie innerhalb postkolonialer Strömungen versucht wird, vorherrschende Traditionen linguistischen Wissens zu hinterfragen. Darüber hinaus werden wir uns mit Methoden kritischer Studien und ihrer Anwendung auf postkoloniale Zusammenhänge in verschiedenen Teilen der Welt auseinandersetzen.

This course is an introduction to Postcolonial Language Studies. We will explore how the historical relationships of power, domination, and practices of imperialism and colonialism can be seen in the study of language. Through examples and theoretical readings we will study postcolonialism’s commitment to questioning dominant traditions of linguistic knowledge, methods in critical studies, and their application to postcolonial situations around the world.

Maria Mazzoli

LS3 Angewandte Linguistik (insgesamt 6 CP)

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de

Das Modul "Angewandte Linguistik" führt in die anwendungsorientierten Aspekte der Sprachwissenschaft ein und gibt u.a. Einblicke in mögliche Berufsfelder linguistischer Absolventen. In diesem Pflichtmodul können insgesamt 6 CP erworben werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS3-1 Key topics in Linguistics: Grammar-based methods for textual analysis and critical reading

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.

LS4 Sprachstrukturen - Grammatik I und II (insgesamt 6 CP)

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS4-1 Grammatik I: Phonologie & Morphologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B2890 (2 SWS)
Susanne Hackmack ((LB))

2. Studienjahr (BPO 2016)

LS5 Linguistisches Kolloquium A (3 CP) im WiSe

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-1 10. Nordwestdeutsches Linguistisches Kolloquium
18. und 19. November 2017 in Raum GW2 B3009/3010

Colloquium

Einzeltermine:
Sa 18.11.17 08:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.11.17 08:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 19.11.17 08:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
So 19.11.17 08:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Christel Stolz

Empiriemodul I (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragte: Dr. Joanna Chojnicka, Kontakt: chojnicka@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-76-3-WD1-03 Key Topics in Linguistics: Working with audiovisual data: methods and tools for analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)

In this course, participants are introduced to the problems and challenges of analysing empirically complex data for linguistic analysis, ranging over face-to-face conversation, multiparty discourse, gesture, proxemics (the spatial organisation of interaction), screen and page-based media, and complex audiovisual artefacts and performances such as film. Working empirically means putting together collections of data for analysis, developing coding schemes to focus on significant patterns, and annotating data so that one can find the patterns. In the course we work with some of the standard tools that assist the work of analysis and managing data, such as ELAN for audiovisual data as well as several new tools for dealing with static complex designs, such as school text books, graphic novels and so on. By attending the course, participants will learn how to collect their own data and follow empirical investigations of a broader range of materials than usually considered in corpus linguistics, applying and extending corpus linguistic methods. These methods can then be employed for participants' own BA, MA or other research work.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.
10-82-3-4-EM1-1 Sprachen Europas I

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 FVG M2010 (2 SWS)
Thomas Stolz

Lektüremodul I (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-LE-1 Sprachliche Relativität: die Sapir-Whorf-Hypothese und ihre Forschungsgeschichte
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Die (üblicherweise, aber fälschlich so genannte) Sapir-Whorf-Hypothese oder sprachliche Relativitätstheorie (engl. "linguistic relativity hypothesis") könnte man (sehr vorläufig und ungenau!) etwa so formulieren: Eine bestimmte Sprache zu sprechen hat Einfluss auf das Denken ihrer Sprecher. In der Sprachwissenschaft und -philosophie, aber auch in der Populärwissenschaft und Literatur findet sich dieser Gedanke seit mindestens zweihundert Jahren. Erst in den letzten Jahrzehnten ist es aber möglich geworden, die Hypothese einer empirischen Überprüfung zu unterziehen, was zu einem erneuten Anwachsen des Interesses in akademischen und nichtakademischen Kreisen geführt hat.
Im Seminar werden vier Themenblöcke bearbeitet: 1) die philosophisch-sprachwissenschaftliche Vorgeschichte der Hypothese, 2) Edward Sapir, Benjamin Lee Whorf und ihre wirklich belegten vs. die ihnen zugeschriebenen Aussagen zum Thema sprachliche Relativität, 3) Popularisierungen und künstlerische Umsetzungen der Hypothese und 4) neuere empirische Forschungsprojekte, in denen linguistische und psychologische Erkenntnisse in Beziehung gesetzt werden, um endlich zu einer empirisch fundierten Bewertung der Hypothese zu gelangen.
Diese Veranstaltung ist im Lektüremodul angesiedelt, d.h. anhand ausgewählter Texte soll gemeinsam ein Themenbereich erarbeitet werden. Eine Bereitschaft zur Rezeption und Diskussion der zur Verfügung gestellten Texte ist deshalb selbstverständlich Teilnahmevoraussetzung: Die Modulprüfung kann am Ende der Vorlesungszeit durch eine Präsentation von ca. 30-45 Min. oder eine schriftliche Ausarbeitung von ca. 7-8 Seiten abgelegt werden.
Die Veranstaltung ist auch für das Lektüremodul im Bachelor-Studiengang Linguistik / Language Sciences geöffnet. Für BA-Studierende werden sowohl Inhalte als auch Prüfungsanforderungen entsprechend angepasst.

Christel Stolz

Methodenmodul I (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Eeva Sippola, Kontakt: sippola@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-76-3-WD1-03 Key Topics in Linguistics: Working with audiovisual data: methods and tools for analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)

In this course, participants are introduced to the problems and challenges of analysing empirically complex data for linguistic analysis, ranging over face-to-face conversation, multiparty discourse, gesture, proxemics (the spatial organisation of interaction), screen and page-based media, and complex audiovisual artefacts and performances such as film. Working empirically means putting together collections of data for analysis, developing coding schemes to focus on significant patterns, and annotating data so that one can find the patterns. In the course we work with some of the standard tools that assist the work of analysis and managing data, such as ELAN for audiovisual data as well as several new tools for dealing with static complex designs, such as school text books, graphic novels and so on. By attending the course, participants will learn how to collect their own data and follow empirical investigations of a broader range of materials than usually considered in corpus linguistics, applying and extending corpus linguistic methods. These methods can then be employed for participants' own BA, MA or other research work.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.
10-M82-1-4-ME-1 Quantitative empirische Methoden in Linguistik und Sprachlehrforschung
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Ebenso wichtig wie sprachwissenschaftliche Fachkenntnisse ist für zukünftige SprachwissenschaftlerInnen und (Sprach-)LehrerInnen ein Verständnis empirischen Arbeitens in diesen Gebieten. Im Rahmen des Seminars lernen Sie gängige quantitative Forschungsdesigns (Befragungen, Beobachtungen, Korpusanalysen, Experimente) und Forschungsinstrumente (u.a. Fragebögen, Interviews, Tests, Beobachtungsbögen) in der Sprachlehr- und -lernforschung kennen. Dabei wird insbesondere die kritische Interpretation von Forschungsstudien und ihre Relevanz für die eigene Unterrichts- und/oder Forschungspraxis fokussiert. Basiswissen zum Sprachenlernen und -lehren ist für dieses Seminar hilfreich.
Als Lehrwerk verwenden wir Albert/Marx 2016 (3. Auflage). Empirisches Arbeiten in Linguistik und Sprachlehrforschung. Anleitung zu quantitativen Studien von der Planungsphase bis zum Forschungsbericht. Tübingen: Narr ( = Narr Studienbücher). Das Lehrwerk können Sie in der ersten Sitzung bei der Dozentin mit 30% Nachlass bestellen (anstatt 22,99 € dann 16,10 €).

Prof. Dr. Nicole Kathleen Marx
10-M82-1-4-ME-3 Discourse analysis of information, communication and technology in teaching and learning (in englischer Sprache)
DIESE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Modultyp B im Studiengang Language Sciences, M.A.
In this course we deal with several issues and debates with regard to using dynamic and digital media for teaching and learning. In particular, we will focus on how different subjects of science and humanities benefit from multimedia materials in different and similar ways. We will start this course with how to analyse information representation and instruction strategies. We will then examine to what degree affordances of media technologies influence the teaching and learning processes in different subjects, when these technologies are employed in the teaching materials.

N. N.
10-M82-1-4-ME-4 Communication Design
DIESE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Modultyp B im Studiengang Language Sciences, M.A.
In this course, we will work on the functional and cognitive principles of intermedial designs for fulfilling specific communication purposes. We will first go through theories of communication from different theoretical perspectives including semiotics, pragmatics, cognition, social-cultural and ideological perspectives, and then we will explore how to integrate the knowledge from these disciplines at different levels. The participants will collect materials of dynamic visual materials, such as TV commercials, documentary films, educational videos, online interactive media, etc. and analyse how specific communicative purposes are achieved drawing on the analytical approaches introduced in the course.

N. N.

Sprachkompetenzmodul I (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-4-SM1-1 Maltesisch für Linguist*innen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 A1070 (2 SWS)
Thomas Stolz

Theoriemodul I (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-BB-801.01 Mensch-Technik-Interaktion
(ehemals Interaktions-Design)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400 Vorlesung
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Übung

Die Veranstaltung hat lediglich den Titel verändert, Studierende, die sie schon unter dem Titel "Interaktions-Design" in vorigen Semestern abgeschlossen haben, können sie sich nicht erneut anrechnen lassen.

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dirk Wenig
03-MB-711.13 Automatische Spracherkennung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1100 Vorlesung
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 6190 Vorlesung + Übung

Profil: KIKR. Der Kurs "Automatische Spracherkennung" bietet eine Einführung in die automatische Spracherkennung. In diesem Kurs werden die Sprachverarbeitung beim Menschen, Signalverarbeitung, statistische Modellierung von Sprache sowie die wesentlichen praktischen Ansätze und Methoden für den Einsatz automatischer Spracherkennung behandelt.

Tanja Schultz
Jochen Weiner
Miguel Kasparick, M. Sc
03-ME-710.05 Sprachverarbeitung
DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Kurs
ECTS: 6

Profil: SQ, DMI.

PD Dr. Hagen Langer
10-82-1-4-TM1-1 Ethnolinguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)

Ethnolinguistik (engl. "anthropological linguistics" bzw. "linguistic anthropology") ist ein zwischen Linguistik und Ethnologie angesiedelter Arbeitsbereich, der sich am Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA im Rahmen der Erforschung der indigenen amerikanischen Kulturen entwickelte. Sie untersucht Sprache und Sprachen in ihrem größeren sozio-kulturellen Zusammenhang, genauer formuliert: ihre Rolle bei Entstehung und Erhalt von kulturellen Praktiken und sozialen Strukturen.
In der Veranstaltung werden einige "klassische" Themen aus den Bereichen z.B. der Wortkunst und Ritualsprache, kulturellen Konstruktion von Sprechakten, Höflichkeit, Volkstaxonomien und Verwandtschaftsterminologie vorgestellt. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden zudem innovative Ansätze entwickelt, die in der Veranstaltung ebenfalls durch repräsentative Texte vorgestellt werden. Dazu gehören u.a. 1) Identität und Sozialisation durch und in der Sprache, 2) Sprachideologien und 3) sozialer Raum. Diese Ansätze haben sich zudem als besonders fruchtbar für die Multilinguismus- und Diversitätsforschung erwiesen, so dass in der Veranstaltung auch Mehrsprachigkeit angesprochen wird.
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die wichtigsten Themen und Methoden der Ethnolinguistik anhand der Lektüre und Diskussion von grundlegenden Texten. Eine Bereitschaft zur Rezeption der zur Verfügung gestellten Texte ist deshalb Teilnahmevoraussetzung. Die Modulprüfung kann am Ende der Vorlesungszeit durch eine Präsentation von ca. 20-30 Min. oder eine schriftliche Ausarbeitung von ca. 5-6 Seiten abgelegt werden.

Christel Stolz

Übersetzen und Dolmetschen als internationale Kommunikation (ÜD) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-ÜD-1 Übersetzen und Dolmetschen als interkulturelle Kommunikation

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Übersetzen und Dolmetschen bilden eines der wichtigsten Praxisfelder, in denen Forschungsergebnisse der Linguistik zur Anwendung kommen. Empirische Untersuchungen zeigen einen stark steigenden Bedarf an Übersetzungen als Folge des Internationalisierungsprozesses, vor allem in der Wirtschaft (über 1 Milliarde Seiten pro Jahr allein in den EU-Ländern, vgl. Schmitt 1993). Übersetzt werden vor allem technische, wirtschaftliche und juristische Fachtexte. Das berufsbezogene professionelle Übersetzen unterscheidet sich deshalb markant vom philologischen Übersetzen an Schulen und Universitäten. Praxistaugliche Übersetzungskompetenz ist insofern kein automatisches Nebenprodukt eines Fremdsprachenstudiums, sondern benötigt eine eigene fachliche Orientierung. Dafür sollen in dieser Veranstaltung die Grundlagen vermittelt werden.
Das Seminar behandelt folgende Themen:
* Übersetzen und Dolmetschen als Form der internationalen interkulturellen Kommunikation
* Forschungsgegenstände und Forschungsmethoden der Übersetzungswissenschaft
* Übersetzungsprobleme, Übersetzungsstrategien, Übersetzungstechniken
* Fachtextübersetzen
* Literarisches Übersetzen
* Computergestütztes Übersetzen (elektronische Nachschlagewerke, translation memory-Systeme, maschinelle Übersetzungssysteme)
* Evaluation von Übersetzungen/Übersetzungskritik
* Übersetzungsbedarf und Übersetzungsmarkt
* Arten des Dolmetschens
* grundlegende Dolmetschtechniken.
Literatur zum Einstieg:
Snell-Hornby, Mary /Hönig, Hans G./Kußmaul, Paul/Schmitt, Peter A. (Hrsg.) (2/1999): Handbuch Translation. Tübingen: Stauffenberg. (Handbuch mit 114 Artikeln zu allen einschlägigen Themen rund um das Übersetzen und Dolmetschen; enthält zu jedem Thema Literatur).
Koller, Werner (7/2004): Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Heidelberg: Quelle & Meyer (UTB). (Standardwerk zur Einführung, leicht verständlich)

Prof. Dr. Hans Krings

Sprache und Journalismus (SJ) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-SJ-1 Sprache und Journalismus

Seminar

Einzeltermine:
Di 13.02.18 - Mi 14.02.18 (Di, Mi) 10:00 - 18:00 GW2 B2880
Di 27.02.18 - Mi 28.02.18 (Di, Mi) 10:00 - 18:00 GW2 B2880

Mindestens ein Viertel aller Absolventen von philologischen Studiengängen, die keinen Lehrberuf ergreifen, gehen in den Journalismus. Trotzdem wird in den philologischen Studiengängen auf dieses mögliche bzw. wahrscheinliche spätere Betätigungsfeld ihrer Absolventen wenig Bezug genommen. So kommen z.B. typisch journalistische Textsorten wie Meldung, Kommentar, Feature oder Pressemitteilung im Studium in der Regel nicht vor. Auch über die besonderen Bedingungen, unter denen journalistisches Schreiben in der Praxis stattfindet, erfahren die Studierenden wenig. Stehen sie jedoch später in dieser Praxis, ist häufig für eine Reflexion des eigenen sprachlichen Tuns keine Zeit mehr, obwohl der Umgang mit Sprache für fast alle Journalisten einer der wichtigsten Bestandteile ihres beruflichen Alltags ist.
In diesem Seminar soll versucht werden, die TeilnehmerInnen näher an das genannte Praxisfeld heranzuführen. Im ersten Teil des Seminars werden vor allem Produkte des journalistischen Schreibens, also Texte aus Tageszeitungen, Zeitschriften, Magazinen, Online-Publikationen usw. auf die zugrundeliegenden Textmerkmale und Formulierungsstrategien hin analysiert. Im zweiten Teil sollen die TeilnehmerInnen anhand konkreter Schreibaufgaben praktische Erfahrungen bei der Produktion eigener journalistischer Texte für verschiedene Medien, einschließlich Hörfunk und Fernsehen sammeln.

Literatur zur Einführung:
Bucher, Hans J. (2003): Texten und Textdesign. Sprache und Verständlichkeit der journalistischen Informationsvermittlung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Dulisch, Ralf (2000): Schreiben in Werbung, PR und Journalismus. Das Berufsbild des Texters für Massenmedien. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Häusermann, Jürg (2/2005): Journalistisches Texten. Sprachliche Grundlagen für professionelles Informieren. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Heijnk, Stefan (1997): Textoptimierung für Printmedien. Theorie und Praxis journalistischer Textproduktion. Frankfurt a.M.: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Mast, Claudia (Hrsg.) (10/2004): ABC des Journalismus. Ein Handbuch. Konstanz: UVK. (Darin umfangreiche Bibliographie zu allen behandelten Themen!)
Meier, Klaus (2007): Journalistik. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Schneider, Wolf/ Raue, Paul-Josef (6/2011): Das neue Handbuch des Journalismus. Reinbek: Rowohlt.

Prof. Dr. Hans Krings

3. Studienjahr (BPO 2016)

LS7 Linguistisches Kolloqium C (3 CP)

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-2 Linguistisches Kolloquium: Nullkodierung
18. und 19.01.2018

Colloquium

Einzeltermine:
Do 18.01.18 - Fr 19.01.18 (Do, Fr) 09:00 - 17:00 GW2, Raum A3570
Christel Stolz

Studienbeginn vor WiSe 16/17 - 1. Studienjahr (BPO 2011)

Pflichtmodule

LS1: Einführung in die Linguistik

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de

Das Modul "Einführung in die Linguistik" führt in die Wissenschaft von der menschlichen Sprache ein. Es umfasst die "Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft" (einschliesslich Tutorium) im Wintersemester und die "Introduction to the Linguistics of Text and Discourse" im Sommersemester. In diesem Pflichtmodul können 9 CP (Komplementärfach: 6 CP) erworben werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS1-1 Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Diese Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden des BA-Studiengangs Linguistik / Language Sciences. Zusätzlich wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch zwecks Vertiefung und Übung des Seminarstoffs besonders empfohlen wird. (Die Chance, die Abschlussklausur zu bestehen, erhöht sich durch den Besuch des Tutoriums signifikant.) Die Veranstaltung führt in die zentralen Fragestellungen der Allgemeinen und Vergleichenden Linguistik ein und bietet einen Überblick über die verschiedenen Sprachebenen. Dabei wird hauptsächlich das unabdingbare Handwerkszeug für das weitere Studium vermittelt, nämlich die grundlegende Fachterminologie und die wichtigsten Forschungs- und Analysemethoden. Ein besonderer Akzent liegt auf der frühen Vermittlung von sprachlichen Strukturen, die aus dem Deutschen und verwandten Sprachen nicht unbedingt bekannt sind. Ein Skript sowie eine Sammlung von Übungsaufgaben wird zur Verfügung gestellt.
Die Modulprüfung wird in gemischter und kumulativer Form abgelegt: in die Note ein gehen zwei schriftliche Ausarbeitungen in Kleingruppenarbeit, individuelle Mitarbeit im Seminar sowie eine individuell zu bestehende, zweistündige Klausur am Semesterende.

Christel Stolz
10-82-1-LS1-2 Übung zur Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 2020 GW2 B3009 (Großer Studierraum) SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (1 SWS)
Christel Stolz
Deborah Arbes (LB)

LS2: Einführung in die Computerlinguistik / Introduction to Computational Linguistics

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de

Das Modul "Computerlinguistik" führt in die formalen Ansätze der Sprachwissenschaft ein und zeigt ihre Anwendungsmöglichkeiten bei der Beschreibung von sprachlichen Fakten auf. Es umfasst die Veranstaltung "Einführung in die Computerlinguistik" im Wintersemester und "Sprachtechnologie mit Java" im Sommersemester. In diesem Pflichtmodul können 6 CP erworben werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS2-1 Einführung in die Computerlinguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B2900 (2 SWS)

In this course, basic techniques and methods for using computers for processing natural language and for developing 'computationally responsible' linguistic theory and description will be introduced. Primarily suitable for those without any programming or computational background.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.

LS3: Angewandte Linguistik / Applied Linguistics

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de

Das Modul "Angewandte Linguistik" führt in die anwendungsorientierten Aspekte der Sprachwissenschaft ein und gibt u.a. Einblicke in mögliche Berufsfelder linguistischer Absolventen. Es umfasst im Wintersemester die Veranstaltung "Grammar Based Methods for Textual Analysis and Critical Reading" und das Seminar "Sprache und Beruf: Grundlagen der Angewandten Linguistik" im Sommersemester. In diesem Pflichtmodul können 6 CP erworben werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS3-1 Key topics in Linguistics: Grammar-based methods for textual analysis and critical reading

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.

LS4: Sprachstrukturen - Grammatik I

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de

Das Modul "Sprachstrukturen - Grammatik I" führt in die Sprachebenen Phonologie und Morphologie ein und vermittelt den Studierenden das handwerkliche Rüstzeug für den analytischen Umgang mit beliebigen Sprachdaten. Es besteht aus den Veranstaltungen "Phonologie" (Wintersemester) und "Morphologie" (Sommersemester). In diesem Pflichtmodul können 6 CP erworben werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-LS4-1 Grammatik I: Phonologie & Morphologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B2890 (2 SWS)
Susanne Hackmack ((LB))

2. Studienjahr (BPO 2011)

Schwerpunkt: Typologie und Sprachdokumentation

TD1: Sprachen der Welt

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-4-EM1-1 Sprachen Europas I

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 FVG M2010 (2 SWS)
Thomas Stolz

TD2: Strukturkurs

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-4-SM1-1 Maltesisch für Linguist*innen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 A1070 (2 SWS)
Thomas Stolz

TD4: Bedrohte Sprachen

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-1-4-TM1-1 Ethnolinguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)

Ethnolinguistik (engl. "anthropological linguistics" bzw. "linguistic anthropology") ist ein zwischen Linguistik und Ethnologie angesiedelter Arbeitsbereich, der sich am Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA im Rahmen der Erforschung der indigenen amerikanischen Kulturen entwickelte. Sie untersucht Sprache und Sprachen in ihrem größeren sozio-kulturellen Zusammenhang, genauer formuliert: ihre Rolle bei Entstehung und Erhalt von kulturellen Praktiken und sozialen Strukturen.
In der Veranstaltung werden einige "klassische" Themen aus den Bereichen z.B. der Wortkunst und Ritualsprache, kulturellen Konstruktion von Sprechakten, Höflichkeit, Volkstaxonomien und Verwandtschaftsterminologie vorgestellt. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden zudem innovative Ansätze entwickelt, die in der Veranstaltung ebenfalls durch repräsentative Texte vorgestellt werden. Dazu gehören u.a. 1) Identität und Sozialisation durch und in der Sprache, 2) Sprachideologien und 3) sozialer Raum. Diese Ansätze haben sich zudem als besonders fruchtbar für die Multilinguismus- und Diversitätsforschung erwiesen, so dass in der Veranstaltung auch Mehrsprachigkeit angesprochen wird.
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die wichtigsten Themen und Methoden der Ethnolinguistik anhand der Lektüre und Diskussion von grundlegenden Texten. Eine Bereitschaft zur Rezeption der zur Verfügung gestellten Texte ist deshalb Teilnahmevoraussetzung. Die Modulprüfung kann am Ende der Vorlesungszeit durch eine Präsentation von ca. 20-30 Min. oder eine schriftliche Ausarbeitung von ca. 5-6 Seiten abgelegt werden.

Christel Stolz

Schwerpunkt: Computerlinguistik

CL1: Anwendungen der Computerlinguistik / Applications of Computational Linguistics

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-BB-801.01 Mensch-Technik-Interaktion
(ehemals Interaktions-Design)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400 Vorlesung
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Übung

Die Veranstaltung hat lediglich den Titel verändert, Studierende, die sie schon unter dem Titel "Interaktions-Design" in vorigen Semestern abgeschlossen haben, können sie sich nicht erneut anrechnen lassen.

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dirk Wenig
03-MB-711.13 Automatische Spracherkennung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1100 Vorlesung
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 6190 Vorlesung + Übung

Profil: KIKR. Der Kurs "Automatische Spracherkennung" bietet eine Einführung in die automatische Spracherkennung. In diesem Kurs werden die Sprachverarbeitung beim Menschen, Signalverarbeitung, statistische Modellierung von Sprache sowie die wesentlichen praktischen Ansätze und Methoden für den Einsatz automatischer Spracherkennung behandelt.

Tanja Schultz
Jochen Weiner
Miguel Kasparick, M. Sc
10-76-3-WD1-03 Key Topics in Linguistics: Working with audiovisual data: methods and tools for analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)

In this course, participants are introduced to the problems and challenges of analysing empirically complex data for linguistic analysis, ranging over face-to-face conversation, multiparty discourse, gesture, proxemics (the spatial organisation of interaction), screen and page-based media, and complex audiovisual artefacts and performances such as film. Working empirically means putting together collections of data for analysis, developing coding schemes to focus on significant patterns, and annotating data so that one can find the patterns. In the course we work with some of the standard tools that assist the work of analysis and managing data, such as ELAN for audiovisual data as well as several new tools for dealing with static complex designs, such as school text books, graphic novels and so on. By attending the course, participants will learn how to collect their own data and follow empirical investigations of a broader range of materials than usually considered in corpus linguistics, applying and extending corpus linguistic methods. These methods can then be employed for participants' own BA, MA or other research work.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.

CL2: Methods and Models

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-BB-801.01 Mensch-Technik-Interaktion
(ehemals Interaktions-Design)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400 Vorlesung
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Übung

Die Veranstaltung hat lediglich den Titel verändert, Studierende, die sie schon unter dem Titel "Interaktions-Design" in vorigen Semestern abgeschlossen haben, können sie sich nicht erneut anrechnen lassen.

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dirk Wenig
03-MB-711.13 Automatische Spracherkennung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1100 Vorlesung
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 6190 Vorlesung + Übung

Profil: KIKR. Der Kurs "Automatische Spracherkennung" bietet eine Einführung in die automatische Spracherkennung. In diesem Kurs werden die Sprachverarbeitung beim Menschen, Signalverarbeitung, statistische Modellierung von Sprache sowie die wesentlichen praktischen Ansätze und Methoden für den Einsatz automatischer Spracherkennung behandelt.

Tanja Schultz
Jochen Weiner
Miguel Kasparick, M. Sc
03-ME-710.05 Sprachverarbeitung
DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Kurs
ECTS: 6

Profil: SQ, DMI.

PD Dr. Hagen Langer

CL3: Sprachbeschreibung: Entwicklung von computerlinguistischen Grammatiken für diverse Sprachen

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-ME-710.05 Sprachverarbeitung
DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Kurs
ECTS: 6

Profil: SQ, DMI.

PD Dr. Hagen Langer

CL4: Computerlinguistik: Sprachtechnologie

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-BB-801.01 Mensch-Technik-Interaktion
(ehemals Interaktions-Design)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400 Vorlesung
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Übung

Die Veranstaltung hat lediglich den Titel verändert, Studierende, die sie schon unter dem Titel "Interaktions-Design" in vorigen Semestern abgeschlossen haben, können sie sich nicht erneut anrechnen lassen.

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dirk Wenig
03-MB-711.13 Automatische Spracherkennung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1100 Vorlesung
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 6190 Vorlesung + Übung

Profil: KIKR. Der Kurs "Automatische Spracherkennung" bietet eine Einführung in die automatische Spracherkennung. In diesem Kurs werden die Sprachverarbeitung beim Menschen, Signalverarbeitung, statistische Modellierung von Sprache sowie die wesentlichen praktischen Ansätze und Methoden für den Einsatz automatischer Spracherkennung behandelt.

Tanja Schultz
Jochen Weiner
Miguel Kasparick, M. Sc

CL5: Symbolische Sprachverarbeitung / Symbolic Language Processing

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-BB-801.01 Mensch-Technik-Interaktion
(ehemals Interaktions-Design)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400 Vorlesung
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Übung

Die Veranstaltung hat lediglich den Titel verändert, Studierende, die sie schon unter dem Titel "Interaktions-Design" in vorigen Semestern abgeschlossen haben, können sie sich nicht erneut anrechnen lassen.

Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Dirk Wenig
03-MB-711.13 Automatische Spracherkennung

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 MZH 1100 Vorlesung
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 6190 Vorlesung + Übung

Profil: KIKR. Der Kurs "Automatische Spracherkennung" bietet eine Einführung in die automatische Spracherkennung. In diesem Kurs werden die Sprachverarbeitung beim Menschen, Signalverarbeitung, statistische Modellierung von Sprache sowie die wesentlichen praktischen Ansätze und Methoden für den Einsatz automatischer Spracherkennung behandelt.

Tanja Schultz
Jochen Weiner
Miguel Kasparick, M. Sc

Schwerpunkt: Sprachmanagement und Internationale Kommunikation

Die Veranstaltung SIK 1 (Sprache in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit) wird turnusmäßig im SoSe angeboten.
Hinweis: Alle SIK-Module sind Wahlpflichtmodule und können vom 3. bis zum 6. Semester studiert werden.

SIK2: Übersetzen und Dolmetschen als internationale Kommunikation

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-ÜD-1 Übersetzen und Dolmetschen als interkulturelle Kommunikation

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Übersetzen und Dolmetschen bilden eines der wichtigsten Praxisfelder, in denen Forschungsergebnisse der Linguistik zur Anwendung kommen. Empirische Untersuchungen zeigen einen stark steigenden Bedarf an Übersetzungen als Folge des Internationalisierungsprozesses, vor allem in der Wirtschaft (über 1 Milliarde Seiten pro Jahr allein in den EU-Ländern, vgl. Schmitt 1993). Übersetzt werden vor allem technische, wirtschaftliche und juristische Fachtexte. Das berufsbezogene professionelle Übersetzen unterscheidet sich deshalb markant vom philologischen Übersetzen an Schulen und Universitäten. Praxistaugliche Übersetzungskompetenz ist insofern kein automatisches Nebenprodukt eines Fremdsprachenstudiums, sondern benötigt eine eigene fachliche Orientierung. Dafür sollen in dieser Veranstaltung die Grundlagen vermittelt werden.
Das Seminar behandelt folgende Themen:
* Übersetzen und Dolmetschen als Form der internationalen interkulturellen Kommunikation
* Forschungsgegenstände und Forschungsmethoden der Übersetzungswissenschaft
* Übersetzungsprobleme, Übersetzungsstrategien, Übersetzungstechniken
* Fachtextübersetzen
* Literarisches Übersetzen
* Computergestütztes Übersetzen (elektronische Nachschlagewerke, translation memory-Systeme, maschinelle Übersetzungssysteme)
* Evaluation von Übersetzungen/Übersetzungskritik
* Übersetzungsbedarf und Übersetzungsmarkt
* Arten des Dolmetschens
* grundlegende Dolmetschtechniken.
Literatur zum Einstieg:
Snell-Hornby, Mary /Hönig, Hans G./Kußmaul, Paul/Schmitt, Peter A. (Hrsg.) (2/1999): Handbuch Translation. Tübingen: Stauffenberg. (Handbuch mit 114 Artikeln zu allen einschlägigen Themen rund um das Übersetzen und Dolmetschen; enthält zu jedem Thema Literatur).
Koller, Werner (7/2004): Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Heidelberg: Quelle & Meyer (UTB). (Standardwerk zur Einführung, leicht verständlich)

Prof. Dr. Hans Krings

SIK3: Sprache und Journalismus

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-3-SJ-1 Sprache und Journalismus

Seminar

Einzeltermine:
Di 13.02.18 - Mi 14.02.18 (Di, Mi) 10:00 - 18:00 GW2 B2880
Di 27.02.18 - Mi 28.02.18 (Di, Mi) 10:00 - 18:00 GW2 B2880

Mindestens ein Viertel aller Absolventen von philologischen Studiengängen, die keinen Lehrberuf ergreifen, gehen in den Journalismus. Trotzdem wird in den philologischen Studiengängen auf dieses mögliche bzw. wahrscheinliche spätere Betätigungsfeld ihrer Absolventen wenig Bezug genommen. So kommen z.B. typisch journalistische Textsorten wie Meldung, Kommentar, Feature oder Pressemitteilung im Studium in der Regel nicht vor. Auch über die besonderen Bedingungen, unter denen journalistisches Schreiben in der Praxis stattfindet, erfahren die Studierenden wenig. Stehen sie jedoch später in dieser Praxis, ist häufig für eine Reflexion des eigenen sprachlichen Tuns keine Zeit mehr, obwohl der Umgang mit Sprache für fast alle Journalisten einer der wichtigsten Bestandteile ihres beruflichen Alltags ist.
In diesem Seminar soll versucht werden, die TeilnehmerInnen näher an das genannte Praxisfeld heranzuführen. Im ersten Teil des Seminars werden vor allem Produkte des journalistischen Schreibens, also Texte aus Tageszeitungen, Zeitschriften, Magazinen, Online-Publikationen usw. auf die zugrundeliegenden Textmerkmale und Formulierungsstrategien hin analysiert. Im zweiten Teil sollen die TeilnehmerInnen anhand konkreter Schreibaufgaben praktische Erfahrungen bei der Produktion eigener journalistischer Texte für verschiedene Medien, einschließlich Hörfunk und Fernsehen sammeln.

Literatur zur Einführung:
Bucher, Hans J. (2003): Texten und Textdesign. Sprache und Verständlichkeit der journalistischen Informationsvermittlung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Dulisch, Ralf (2000): Schreiben in Werbung, PR und Journalismus. Das Berufsbild des Texters für Massenmedien. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Häusermann, Jürg (2/2005): Journalistisches Texten. Sprachliche Grundlagen für professionelles Informieren. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Heijnk, Stefan (1997): Textoptimierung für Printmedien. Theorie und Praxis journalistischer Textproduktion. Frankfurt a.M.: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Mast, Claudia (Hrsg.) (10/2004): ABC des Journalismus. Ein Handbuch. Konstanz: UVK. (Darin umfangreiche Bibliographie zu allen behandelten Themen!)
Meier, Klaus (2007): Journalistik. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Schneider, Wolf/ Raue, Paul-Josef (6/2011): Das neue Handbuch des Journalismus. Reinbek: Rowohlt.

Prof. Dr. Hans Krings

SIK4: Language and the Media

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-76-3-WD1-03 Key Topics in Linguistics: Working with audiovisual data: methods and tools for analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)

In this course, participants are introduced to the problems and challenges of analysing empirically complex data for linguistic analysis, ranging over face-to-face conversation, multiparty discourse, gesture, proxemics (the spatial organisation of interaction), screen and page-based media, and complex audiovisual artefacts and performances such as film. Working empirically means putting together collections of data for analysis, developing coding schemes to focus on significant patterns, and annotating data so that one can find the patterns. In the course we work with some of the standard tools that assist the work of analysis and managing data, such as ELAN for audiovisual data as well as several new tools for dealing with static complex designs, such as school text books, graphic novels and so on. By attending the course, participants will learn how to collect their own data and follow empirical investigations of a broader range of materials than usually considered in corpus linguistics, applying and extending corpus linguistic methods. These methods can then be employed for participants' own BA, MA or other research work.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.
10-M79-I1c-2 Multimodale Geprächsanalyse
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS) Seminar

Der Begriff der Multimodalität hat in sprach- und kommunikationswissenschaftlichen Zusammenhängen, die sich nicht nur mit verbaler Kommunikation befassen, aktuell eine starke Konjunktur. Während im Zentrum systemorientierter Sprachmodelle statische und abgeschlossene Zeichenkomplexe wie Phoneme, Morpheme, Wörter, Sätze und Texte stehen, befasst sich die Gesprächsanalyse darüber hinaus mit der (wechselseitigen) und dynamischen Interaktion zwischen Sprecher und Hörer. Dabei spielen nicht nur verbale Codes eine Rolle, sondern auch paraverbale und nonverbale Kommunikationssignale und deren Verständnis sowie die dafür nötigen Voraussetzungen eines geteilten Wahrnehmungsraums und eines situativen bzw. durch geteilte Erfahrungen geprägten Vorwissens.

Hinsichtlich der Definitionen von Multimodalität konkurrieren Begriffsbestimmungen, die auf die körperlichen Sinneskanäle der Kommunikation abzielen (visuell, auditiv, olfaktorisch, gustatorisch, taktil), mit Bestimmungen, die vor allem medial vermittelte und soziokulturell geprägte semiotische Modi als Bündel bzw. Systeme von Zeichenressourcen untersuchen. Im Zentrum des Seminars steht die pragmasemiotische Beschreibung und Abgrenzung dieser Aspekte anhand geeigneter Alltags- und Medienbeispiele. Dabei sollen gängige Beschreibungsformate und Analysemodelle erprobt und ihre Inbezugsetzung mit anderen gesprächs- und interaktionslinguistischen Kategorisierungen erörtert werden.

Unterrichtsformen: Impulsreferate, Dozentenvortrag, Plenumsdiskussionen, Gruppenarbeiten, Textlektüre und Medienbeispiele.

Voraussetzung für den Erwerb von Studienleistungen: Regelmäßige und aktive Teilnahme

Grundlegende Literatur: wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Dr. Andreas Rothenhöfer

Praxisphase/Auslandsaufenthalt - Abschlussmodul (BPO 2011)

LS7: Bachelorarbeit / B.A. Thesis

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de

Das Abschlussmodul setzt sich aus der Bachelorarbeit und zwei Blockveranstaltungen zusammen. Diese Blockveranstaltungen sind das Linguistische Kolloquium und der Workshop, die zusammen 6 CP ergeben. Die erfolgreiche Teilnahme an dem Linguistischen Kolloquium und dem Workshop ist für jeden Bachelorabsolventen verpflichtend. Es gibt keine Prüfungsvorleistungen. Es müssen Teilprüfungen abgelegt werden: Für das Linguistische Kolloquium in Form eines Protokolls und für den Workshop in Form einer Präsentation (multimedial), die sich auf das Thema der Bachelorarbeit bezieht. Das Abschlussmodul findet in jedem Semester statt; das Linguistische Kolloquium und der Workshop werden jeweils als Blockveranstaltungen angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-82-6-LS7-1 Workshop

Blockveranstaltung

Der BA-Workshop ist eine Pflichtveranstaltung für alle Profilfachstudierenden der Linguistik, die im Wintersemester 2017/18 ihre Abschlussarbeit beginnen. In der Mitte des WiSe ergeht eine schriftliche Einladung zu einer Vorbesprechung an alle Studierende, die sich bis dahin bei Stud.IP angemeldet haben. Bei der Vorbesprechung wird gemeinschaftlich der Termin des Workshops festgelegt, der meist in den Semesterferien liegt. Beim Workshop sollen die Studierenden ein kurzes (ca. 30 min.) Exposé ihrer Arbeit präsentieren, das anschließend im Plenum diskutiert wird. Die Abschlussarbeit muss zum Zeitpunkt des Workshops noch nicht abgeschlossen sein, vielmehr geht es um die Darstellung von work in progress. Die Präsentation der Abschlussarbeit ist unbenotet.

Christel Stolz

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)