Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Politikwissenschaft, M.A.

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PW - M4 - Politische Theorie

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA4-1 Hegemonietheorie und Hegemonieanalyse
Theory of Hegemony and Hegemonic Analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Mit der Frage der gesellschaftlichen und politischen Vorherrschaft von Ideen und Akteuren befasst sich die Politische Theorie nun seit etwa 100 Jahren unter dem Schlagwort der „Hegemonie“. Der Begriff wurde durch den italienischen Marxisten Antonio Gramsci populär gemacht. Von den zahlreichen späteren Wiederaufnahmen des Begriffs kann jene durch Ernesto Laclau und Chantal Mouffe ab den späten 1970er Jahren als die einflussreichste in jüngerer Zeit gelten. Im Anschluss an Gramsci sowie Laclau/Mouffe haben sich verschiedene Formen der empirischen Analyse von Hegemonien entwickelt. Ziel dieses Seminars ist es, die Theorien Gramscis, Laclaus und Mouffes zu durchdringen und anschließend methodische Anschlüsse der „Hegemonieanalyse“ erlernen und einzuüben. Das Seminar endet mit einer Studierendenkonferenz am 30. Juni 2017, in der die SeminarteilnehmerInnen eigene kurze Papiere diskutieren lassen, die theoretischer oder empirisch-analytischer Natur sein können. Diese kurzen Papiere können anschließend als Grundlage für die Hausarbeiten genutzt werden.


Literatur zur Vorbereitung:
Anderson, Perry (1976/77): „The Antinomies of Antonio Gramsci“. In: New Left Review 100. S. 5-78.
Becker, Florian; Candeias, Mario; Niggemann, Janek; Steckner, Anne (Hg.) (2013): Gramsci lesen. Einstige in die Gefängnishefte. Hamburg: Argument.
Gramsci, Antonio (1991-2002): Gefängnishefte. 10 Bände (Kurzzitierung: Band/Seite). Hamburg: Argument.
Laclau, Ernesto; Mouffe, Chantal (1985): Hegemony and Socialist Strategy. London: Verso.
Mouffe, Chantal (1979) (Hrsg.): Gramsci and Marxist Theory. London, Boston and Henley: Routledge & Kegan Paul.
Nonhoff, Martin (2006): Politischer Diskurs und Hegemonie. Bielefeld: transcript.
Nonhoff, Martin (2008): „Hegemonieanalyse: Theorie, Methode und Forschungspraxis“, in: Reiner Keller et al. (Hg.): Handbuch Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse. Band 2: Forschungs¬praxis. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS-Verlag. S. 299-331.
Nonhoff, Martin (2009): „Chantal Mouffe und Ernesto Laclau: Konfliktivität und Dynamik des Politi¬schen“, in: Ulrich Bröckling, Robert Feustel (Hg.): das Politische denken. Bielefeld: Transcript. S. 33-57.
Opratko, Benjamin (2012): Hegemonie. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Form der Modulprüfung:
MA Politikwissenschaft
Kleine Prüfungsleistung: Diskussionspapier/Essay (ca. 6 Seiten) für die Seminarabschlusskonferenz am 30.6.2017 sowie kurzer Kommentar zum Papier eineR KommilitonIn; große Prüfungsleistung/Modulprüfung: Seminararbeit (15-20 Seiten), aufbauend auf Konferenzbeitrag (Frist: 30.9.2017)
MA Sozialpolitik
MPL: Diskussionspapier/Essay (ca. 8 Seiten) für die Seminarabschlusskonferenz am 30.6.2017 sowie kurzer Kommentar zum Papier eineR KommilitonIn; GPL: MPL + 12-seitige Seminararbeit (Frist: 30.9.2017)

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
08-26-MA4-2 Political Populism (in englischer Sprache)
englischsprachig

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Trump

Elizaveta Gaufman

PW - M5 - Politikfelder und Verwaltung

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA5-1 Staatstätigkeit in reichen Demokratien
Public Policy in Rich Democracies

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Herbert Obinger
08-350-M6-1 Work and Social Security: Labour Market Changes and Public Intervention Compared (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

The seminar deals with most recent trends of changing labour markets and welfare states.
First of all, some general trends of labour market development are discussed, namely the service economy, increasing female labour market participation, different forms of employment and the impact of unemployment.
Second, some normative concepts like “Flexicurity”, the Enabling or Activating State but also critical voices that highlight the development of a workfare state, are introduced in order to describe the theoretical background of most recent policy reforms.
Third, in order to prove if and how these concepts are implemented, policy changes in selected countries are analysed.
Forth, explanations for the development of welfare capitalism like the impact of globalisation, the importance of discourse, of institutional settings and of actors’ strategies are discussed on a general basis as well as with respect to the case studies.

Dr. Irene Dingeldey
Andreas Etling
08-350-M6-5 Alterssicherungspolitik in Deutschland und im internationalen Vergleich

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 09:00 - 13:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 05.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 19.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 09.06.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Anna Caroline Warfelmann (LB)

PW - M6 - Vergleichende Politik und Europäische Integration

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA6-1 Das europäische Freizügigkeitsregime als Herausforderung für die nationalen Sozialsysteme - ein Forschungsseminar
Is European Free Movement Corrosive for the National Welfare State? A Research Seminar
Forschungsseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SH D1020 (2 SWS)

Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist ein doppelt offenes Freizügigkeitssystem entstanden, welches EU-Bürgern sowohl umfassende Mobilitätsrechte als auch weitreichenden Zugang zu Sozialleistungen in anderen Mitgliedstaaten garantiert. Solch ein System ist in der Literatur wiederholt als Bedrohung für die nationalen Wohlfahrtssysteme eingestuft worden und hat in den letzten Jahren, vor allem seit der vollen Freizügigkeit für Rumänien und Bulgarien, für hitzige Debatten über „Wohlfahrtstourismus“ und „Armutsmigration“ in einigen Alt-EU-Mitgliedstaaten gesorgt. Ob und inwieweit diese Befürchtungen Realität sind und wie die Mitgliedstaaten mit dieser vermeintlichen Herausforderung umgegangen sind, ist bislang nicht gut erforscht. In diesem Forschungsseminar sollen die Studierenden daher mittels kleinerer, eigenständiger Forschungsprojekte versuchen, die bestehende Forschungslücke zu verkleinern.

Dr. Benjamin Werner-Cöster
08-26-MA6-2 Netzwerkanalyse politischer Diskurse am Beispiel TTIP
Network Analysis of Political Discourse about TTIP

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Im Seminar liefert am Beispiel einer vergleichenden Untersuchung der öffentlichen (Medien-)Diskurse über das Freihandelsabkommen TTIP in Deutschland und Großbritannien eine praktische Einführung in die Diskursnetzwerkanalyse. Im forschungsorientierten Seminar werden die TeilnehmerInnen im Laufe des Semesters eine eigene Studie erstellen und dabei Techniken der quantitativen Textanalyse, der Diskursanalyse und der Netzwerkanalyse lernen.

PD Dr. Sebastian Haunss

PW - M7 - Internationale Beziehungen

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA7-1 Herausforderungen der globalen Finanzmarktregulierung
Challenges of Global Financial Regulation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Finanzmärkte sind elementare Bestandteile modernen Wirtschaftens. Sie versorgen Staaten und privatwirtschaftliche Unternehmen mit Kapital, sind aber auch Orte, an denen Profit erwirtschaftet und verteilt wird. Dies unterstreicht ihre wirtschaftliche und politische Bedeutung und verweist darauf, dass eine Regulierung von Finanzmärkten elementarer Bestandteil von Politik sein muss. Nicht zuletzt die Finanzkrise von 2007 ff. hat gezeigt, dass unzureichend regulierte Finanzmärkte eine Gefahr für gesellschaftliche Stabilität sein können. Aber auch jenseits der systemischen Bedeutung von Finanzmärkten kommt es immer wieder zu Skandalen und Auseinandersetzungen wie Steuerhinterziehung oder Geldwäsche. Diese Beobachtungen verdeutlichen die Wichtigkeit von Regeln für Finanzmärkte, unterstreichen jedoch auch die Komplexität des Themas. Daher widmet sich das Seminar den folgenden Fragen: Welche Regeln sollen für diese Märkte gelten, welche sind angemessen und effektiv? Und: Wer engagiert sich in der Regelsetzung, wo und wie werden Vereinbarungen getroffen? Welche Gruppen können sich aus welchen Gründen durchsetzen?
Im ersten Teil des Seminars werden Grundlagen diskutiert, indem die Besonderheiten von Finanzmärkten, ihrer Regulierung der der maßgeblichen Akteursgruppen aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven erarbeitet werden. Im zweiten Teil werden Eigenheiten und Schwierigkeiten grenzüberschreitender Finanzmarktregulierung anhand unterschiedlicher Themen diskutiert, um auf dieser Basis Möglichkeiten und Grenzen einer globalen Finanzmarktregulierung auszuloten.

Sebastian Botzem
08-26-MA7-2 Sicherheit und Menschenrechte in den internationalen Beziehungen
International Security and Human Rights

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.04.17 10:00 - 12:00 UNICOM 2020 (InIIs, Mary-Somerville-Str. 7)
Di 06.06.17 10:00 - 12:00 UNICOM 2020 (InIIs, Mary-Somerville-Str. 7)

Das Seminar befasst sich mit Sicherheitspolitik nach dem Ende des Ost-West-Konflikts unter besonderer Berücksichtigung der Schnittstellen von Sicherheit und Menschenrechten. Es setzt sich im Wesentlichen aus fünf Blöcken zusammen: Zunächst werden wir uns mit begrifflichen Grundlagen befassen (was ist Sicherheit? was sind Menschenrechte? was ist menschliche Sicherheit?). Anschließend werden wir einige der wichtigsten sicherheitspolitischen Herausforderungen diskutieren, die in den Augen von Beobachtern und Praktikern bestehen (Bürgerkrieg, Terrorismus, Migration). Sodann werden wir nach der Rolle von neuen Akteuren in der Sicherheitspolitik wie internationalen Organisationen, NGOs und privaten Sicherheitsunternehmen fragen. Im Anschluss daran werden wir unseren Blick auf wichtige sicherheitspolitische Praktiken wie humanitäre Interventionen, Peacekeeping, Vergangenheitsarbeit (transitional justice) und Humanitarismus lenken. Zuletzt werden normative Aspekte wie die moralischen Ansprüche, denen eine Anti-Terror-Politik genügen muss, oder die Legitimität von privaten Sicherheitsunternehmen zur Sprache kommen.

Literatur zur Vorbereitung

Müller, Harald (2013): Security Cooperation. In: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (eds.): Handbook of International Relations. 2nd edn. Los Angeles, CA: Sage, 607-634.

Schmitz, Hans Peter/Sikkink, Kathryn (2013): International Human Rights. In: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (eds.): Handbook of International Relations. 2nd edn. Los Angeles, CA: Sage, 827-851.

Prüfungsleistungen

MA Politikwissenschaft (WPF 1):

• Kurzreferat mit Handout (15 min.) oder Kurzessay (5 S.)
• Hausarbeit oder Forschungskonzept/Proposal (15-20 S.) (in einem der Seminare des Moduls)

General Studies (inkl. WPF2 des MA Politikwissenschaft):

• 3 CP: Kurzreferat (15 min.) mit schriftlicher Ausarbeitung (5 S.) oder kurze Hausarbeit (8-10 S.)
• 6 CP: Hausarbeit (15-20 S.)

Peter Mayer

PW - M10 - Forschungsbegleitung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA10-1 Forschungsbegleitung zur Master Thesis
Final Exam Seminar

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 06.04.17 09:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 05.07.17 09:00 - 14:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 27.09.17 09:00 - 14:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)

Dieser Kurs stellt eine Begleitung bei der Erstellung der Master Thesis dar. Er soll in der Konzeption und Durchführung des eigenen Forschungs-vorhabens Unterstützung leisten. Insbesondere sollen auftretende Probleme, verwendete Arbeitstechniken und erste Forschungsergebnisse diskutiert werden. Der Kurs wird als Blockveranstaltung durchgeführt.

Literatur zur Vorbereitung:

• Van Evera, Stephen (1997): Guide to Methods for Students of Political Science. Ithaca: Cornell University Press.
• Frank, Norbert/Stary, Joachim (2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens: Eine praktische Anleitung, 16. Auflage, Schöningh/UTB

Art der Prüfungsleistung (CP):

Verfassen eines Konferenzpapiers (10-15 S) und Diskussion inklusive Handout (2 S) und Kommentierung eines anderen Konferenzpapiers (10 min)

Prof. Dr. Kerstin Martens

Kolloquien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-Coll-1 Historische Internationale Politische Soziologie

Colloquium

Einzeltermine:
Mi 17.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210
Mi 31.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210
Di 20.06.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210

In Zentrum dieses Kolloquiums steht die Auseinandersetzung mit und der Ausarbeitung von neuen Ideen zum Verständnis von internationaler Politik. Dabei wird stark auf Arbeiten rekurriert, welche die Geschichtlichkeit politischer und bürokratischer Prozesse in der Weltgesellschaft berücksichtigen. Dazu lesen und erörtern wir sowohl klassische Texte aus der Soziologie und Sozialtheorie als auch neue Werke aus dem Feld der Internationalen Beziehungen. Darüber hinaus werden Ideen von Studierenden für B.A.- und M.A.-Abschlussarbeiten und laufende Dissertationsprojekte vorgestellt und diskutiert.

Klaus Schlichte
Dr. Roy Karadag

General Studies: Politikwissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-GS-21 Das Experteninterview: Vorbereitung, Datenerhebung und Auswertung
The Expert Interview: Preparation, Data Generation and Analysis

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 15.06.17 - Fr 16.06.17 (Do, Fr) 09:00 - 15:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)

Das Experteninterview: Vorbereitung, Datenerhebung und Auswertung
The Expert Interview: Preparation, Data Generation and Analysis
Das Experteninterview ist eine der weitverbreiteten Methoden zur Generierung qualitativer Daten in der Politikwissenschaft. Diese Veranstaltung ist ein Crashkurs, der Studierende vorbereiten soll, Interviews im Rahmen ihrer Masterarbeit durchzuführen. Der Kurs beinhaltet verschiedene praktische Elemente, durch die Studierende mit dem Experteninterview vertraut gemacht werden sollen.
Dieses Seminar richtet sich an Masterstudierende, die sich bereits in der Vorbereitung ihrer Experteninterviews befinden oder planen, Experteninterviews als Methode in ihrer Masterarbeit anzuwenden.
Es können 3 CPs für den General Studies Bereich erworben werden.
Option A: Durchführung eines etwa 20 minütigen Interviews, inklusive Transkribierung und Entwicklung eines Kodierschemas.
Option B: Verfassen eines Literaturberichts zum Experteninterview (etwa 6 Seiten).

Prof. Dr. Kerstin Martens
08-29-GS-25 The empirical analysis of social inequality: Germany and the United States (in englischer Sprache)
[Die empirische Analyse sozialer Ungleichheit: Deutschland und die USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

The empirical analysis of social inequalities is a broad field which covers various theoretical and empirical concepts. For a long time, class theories have played a major role in stratification research to explain social inequalities. However, the scope and depth of these approaches differ tremendously, as they are designed to explain different phenomena and mechanisms.
Most approaches today can be traced back to classical sociologists like Marx, Weber, and Durkheim and - in a more recent hybrid form – Bourdieu. Weberian approaches mainly try to explain material inequalities while Marxians also think about class formation and class action. Durkheimian approaches also tackle questions like lifestyles and habitus. Furthermore, each tradition has its own understanding what social classes are, how they emerge and how they contribute to intra- and intergenerational inequality.
This seminar tackles social inequality in Germany and the United States from a social class perspective. While we won’t focus a lot on classical approaches we are more interested in the theorization and empirical operationalization of social class inequalities in current approaches. We consider concepts put forward by Erik Olin Wright (1985; 1997), Goldthorpe and colleagues (1992; 1987; 2007), Weeden and Grusky (2005; 2012), Bourdieu (1984; 1985; 1987) (1984; 1989), Sørensen (1996; 2000) as well as more theoretical papers by Savage and colleagues (2005) as well more empirical studies like Oesch (2006) and Esping-Andersen (1993). We might integrate or omit some further approaches according to the student’s preferences.
To investigate the analytical scope of these inequality approaches we compare the link between theory and empirical investigation. With regard to theoretical approach we ask

• What is the theoretical basis of this approach?
• What does this approach wants to explain?
• Does this approach explain what its wants to explain?
• How is the reproduction of inequality explained?
With regard to the empirical operationalization we want to know
• How is the approach operationalized?
• Was the approach tested, what are the results?
• For what kind of questions was this approach used?

If we find answers to all these aforementioned questions, we can thoroughly judge these approaches from a comparative standpoint. All empirical investigations of social class inequalities will be based on articles on Germany and the United States.
Conditions of participation are the commitment to write at least two excerpts (with short presentations) or a book review (longer presentation).

Bourdieu, Pierre (1984): Distinction. Cambridge: Harvard University Press.
— (1985): The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, 14(6):723-744.
— (1987): What Makes a Social Class? On The Theoretical and Practical Existence Of Groups. Berkeley Journal of Sociology, 32:1-17.
Erikson, Robert, and John H. Goldthorpe (1992): The Constant Flux. A study of Class Mobility in Industrial Societies. Oxford: Clarendon Press.
Esping-Andersen, Gøsta (1993): Changing classes: Stratification and mobility in post-industrial societies. London Newbury Park, California: Sage Publications.
Goldthorpe, John H. (1987): Social mobility and class structure in modern Britain. Oxford: Clarendon Press. Oxford: Clarendon Press.
— (2007): On Sociology. Volume Two: Illustration and Retrospect. Stanford: Stanford University Press.
Oesch, Daniel (2006): Redrawing the Class Map. Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. New York: Palgrave Macmillan.
Savage, Mike, Alan Warde, and Fiona Devine (2005): Capital, assets, and resources: some critical issues. The British Journal of Sociology, 56(1):31-47.
Sørensen, Aage B. (1996): The Structural Basis of Social Inequality. American Journal of Sociology, 101(5):1333-1365.
— (2000): Toward a Sounder Basis for Class Analysis. American Journal of Sociology, 105(6):1523-1558.
Weeden, Kim A., and David B. Grusky (2005): The Case for a New Class Map. American Journal of Sociology, 111(1):141-212.
— (2012): The Three Worlds of Inequality. American Journal of Sociology, 117(6):1723-1785.
Wright, Erik Olin (1985): Classes. London: Verso.
— (1997): Class Counts: Comparative Studies in Class Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Nora Waitkus
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Freiwillige Zusatzleistung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)