Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Musikwissenschaft/Musikpädagogik, B.A./ LA/ Mag.

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M.Ed. Musikpädagogik Gymnasium und Oberschulen

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

Je nach Wahl in diesem Modul muss in Modul 5 ein Seminar aus dem jeweils anderen Bereich der Musikwissenschaft gewählt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 5 - Musikwissenschaft II

Je nach Wahl im Modul 3 muss in diesem Modul ein Seminar aus dem jeweils anderen Bereich der Musikwissenschaft gewählt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter

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