Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Soziologie, B.A./Mag.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

1. Semester

Pflichtbereich

Soz-TWA: Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-1-TWA-1 Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 1040
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Die Lehrveranstaltung vermittelt handlungs- und anwendungsorientiert die grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens. Im Verlauf und bis zum Ende des Semesters verfassen Sie verschiedene Textformate zu einer frei gewählten soziologischen Fragestellung. So lernen Sie, wie man wissenschaftliche Texte recherchiert, liest und zitiert, wie man eigene Texte konzipiert und schreibt, wie man akademisch diskutiert und wissenschaftliche Präsentationen anfertigt und vorträgt.
Die Veranstaltungen zu den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden in einem heterogenen Format angeboten: Ein Wochenendworkshop zu Beginn des Semesters (für alle Seminarteilnehmer_innen gleichzeitig) und anschließende Seminare. Dabei wollen wir im Auftaktworkshop mit Ihnen zunächst Fragen wie: Was ist Wissenschaft? Was ist Soziologie? Was ist wissenschaftliche Literatur? diskutieren und für Ihre konkreten Ausarbeitungen eigene Forschungsfragen entwickeln. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über die Fertigkeiten und Kenntnisse, die Sie direkt ab Studienbeginn brauchen. Danach werden Sie in den Seminarsitzungen einen vertieften Einblick in das Recherchieren, Zitieren, Bibliographieren und in verschiedene Lesetechniken erhalten. Außerdem stehen das Präsentieren des eigenen Schreibvorhabens und das Diskutieren der anderen Projekte auf dem Programm. Schließlich und vor allem wird es anhand praktischer Beispiele immer wieder darum gehen, sich im wissenschaftlichen Schreiben zu üben.

Im Anschluss Übung SOZ-T1 von 14 - 16 Uhr ( VAK 08-29-1-T1-2)

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-2 Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 GW2 B1630
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 GW2 B1632
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 GW2 B1700
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 GW2 B1580
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 1040
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 1020
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 1030
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 GW2 B1580
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 1020
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 GW2 B2880
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 2060
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 GW2 B1632
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 GW2 B1630
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 SFG 1040

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Im Anschluss Übung SOZ-T1 von 18 - 20 Uhr ( VAK 08-29-1-T1-3) .

Dr. Sabine Ritter
08-29-1-TWA-3 Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 1040
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Im Anschluss Übung SOZ-T1 von 14 - 16 Uhr ( VAK 08-29-1-T1-4)

Dr. Till Kathmann
08-29-1-TWA-4 Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 09:00 - 11:00 GRA2 0130

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 1040
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Im Anschluss Übung SOZ-T1 von 14 - 16 Uhr ( VAK 08-29-1-T1-5).

Dr. Till Kathmann
08-29-1-TWA-5 Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 1040
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Im Anschluss Übung SOZ-T1 von 14 - 16 Uhr ( VAK 08-29-1-T1-6)

Lydia Judith Welbers
08-29-1-TWA-6 Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens
[Techniques of Scientific Working]

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 FVG W0060

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0150
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 SFG 1040
Sa 18.11.17 10:00 - 18:00 SFG 1020

Beschreibung s. 08-29-1-TWA-1

Im Anschluss Übung SOZ-T1 von 14 - 16 Uhr ( VAK 08-29-1-T1-7).

Kevin Wolnik, M.A.

Soz-T1: Soziologisches Denken

Es werden 9 Creditpoints vergeben, wenn die der Veranstaltung zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-1-T1-1 Soziologisches Denken
[Sociological Thinking]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung bietet eine Einführung in soziologisches Denken entlang folgender Leitfragen:
• Was ist eine soziologische Fragestellung, und wie geht die Soziologie ihre Fragen an – im Unterschied zu alltagsweltlichen, politischen, künstlerischen oder massenmedialen Deutungsangeboten sowie zu den Herangehensweisen anderer Sozialwissenschaften?
• Was ist eine wissenschaftliche Beschreibung und Erklärung von Phänomenen? Was sind wissenschaftliche Theorien, wie ist der Theorie-Empirie-Zusammenhang? Was ist Erkenntnisfortschritt? Jeweils mit Blick für die Spezifika der Soziologie als Wissenschaftsdisziplin.
• Was sind soziologische Phänomene auf der Mikro-, Meso- und Makroebene – unter Berücksichtigung des Mehrebenencharakters der meisten Sachverhalte.
Diese Leitfragen werden anhand ausgewählter sozialer Phänomene – dieses Mal: Konflikt, Entscheiden, Lebensführung, Organisation, Verbreitungsmedien, Natur - behandelt.

Literatur:
Esser, Hartmut, 1993: Soziologie – Allgemeine Grundlagen. Frankfurt/M., 1996: Campus.
Giddens, Anthony, 2006: Sociology. Cambridge: Polity Press (5th ed.).
Joas, Hans (Hrsg.), 2007: Lehrbuch der Soziologie. Frankfurt/M.: Campus (3. Aufl.).

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-1-T1-2 Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: "Sociological Thinking"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Dr. Sabine Ritter
08-29-1-T1-3 Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: "Sociological Thinking"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)
Dr. Sabine Ritter
08-29-1-T1-4 Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: "Sociological Thinking"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Dr. Till Kathmann
08-29-1-T1-5 Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: "Sociological Thinking"]

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 11:00 - 13:00 GRA2 0130
Dr. Till Kathmann
08-29-1-T1-6 Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: "Sociological Thinking"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)
Lydia Judith Welbers
08-29-1-T1-7 Übung zur Vorlesung "Soziologisches Denken"
[Tutorial on the lecture: "Sociological Thinking"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 FVG W0060
Kevin Wolnik, M.A.

Soz-SO1: Sozialstrukturanalyse I

Es werden 9 Creditpoints vergeben, wenn die der Veranstaltung zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-1-SO1-1 Einführung in die Sozialstruktur
[Intro to Social Structure I]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW1-HS H0070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 08.02.18 10:00 - 12:00 SFG 0140
Fr 13.04.18 10:00 - 12:00 SFG 0140

In der Vorlesung wird dargelegt, wie sich die Mitglieder einer Gesellschaft im Hinblick auf sozial relevante Merkmale und soziale Positionen unterscheiden und in welchen typischen sozialen Beziehungsmustern sie leben und handeln. Die Ursachen dafür und die gesellschaftlichen Folgen, welche daraus erwachsen, werden reflektiert. Zu Beginn werden die grundlegenden Begriffe und Gliederungsprinzipien der Sozialstrukturforschung sowie klassische und neuere theoretische Ansätze der Ungleichheitsforschung eingeführt. Die wechselseitige Beziehung von Sozialstruktur, institutioneller Struktur und dem individuellen Handeln der Akteure in der Gesellschaft wird in Grundzügen abgehandelt. Die inhaltlichen Hauptbereiche der Sozialstrukturforschung werden vorgestellt und die wichtigsten empirischen Befunde dazu für die Bundesrepublik Deutschland vermittelt. Schwerpunkte bilden die Bevölkerungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung, die Strukturen sozialer Ungleichheit und die soziale Mobilität in unserer Gesellschaft. Außerdem wird das Verhältnis von Sozial-struktur und gesellschaftlichen Institutionen in Politik, Recht, Kultur und Ökonomie behandelt.
Literatur zur Vorbereitung:
Huinink, Johannes; Schröder, Torsten (2014): Sozialstruktur Deutschlands. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft (2. Auflage).
Geißler, Rainer (2014): Die Sozialstruktur Deutschlands. Wiesbaden: Springer VS (7. Auflage).
Form der Modulprüfung: Klausur (120 Minuten)

(Studiengang Jura: 3 CP)

Johannes Huinink
Prof. Sonja Drobnic
08-29-1-SO1-2 Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture: "Intro to Social Structure I"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Dr. Simone Scherger
08-29-1-SO1-3 Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture: "Intro to Social Structure I"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)
Dr. Simone Scherger
08-29-1-SO1-4 Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture: "Intro to Social Structure I"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Mandy Kusnierz, M.A.
08-29-1-SO1-5 Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture: "Intro to Social Structure I"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Dr. Katharina Lutz
08-29-1-SO1-6 Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture: "Intro to Social Structure I"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)
Dr. Anne Schröter
08-29-1-SO1-7 Übung "Einführung in die Sozialstruktur"
[Tutorial on the lecture: "Intro to Social Structure I"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 09.11.17 14:00 - 16:00 UNICOM 3.4110 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 25.01.18 14:00 - 16:00 UNICOM 3.4110 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Mag. Nepomuk Hurch

Wahlbereich

Dieses Lehrangebot richtet sich gezielt an Studienanfänger_innen des Bachelorstudiengangs Soziologie.
Ziel ist es, den Studierenden Selbstsicherheit beim Lesen englischsprachiger Texte sowie im Umgang mit soziologischen Begriffen aus dem Englischen zu vermitteln.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-10 Introduction to Sociology in English (in englischer Sprache)
[Soziologie auf Englisch]
"Soziologie auf Englisch - keine Angst vor englischen Texten"

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 12:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (4 SWS)

This course is a seminar that introduces students to the study of Sociology. Sociology is the study of the way institutions structure how individuals live as well as the way individuals structure those same institutions. It seeks to ask and examine questions like: What is a society? How have societies developed over time? How and why are different societies more or less equal? This course seeks to examine these questions in ways that provide an introduction to the field of sociology. It focuses on a broad range of theory and research showing how sociologists think about and study these questions.

We have three goals for this course. The first is to provide you with a general overview of the discipline of Sociology. We will explore various social phenomena and discuss the explanations and interpretations of these phenomena offered by sociologists. The second goal is to understand how to look at the social world with a sociological thinking. We will explore what makes sociology different from other types of sciences and how sociologists seek to understand the world. The third goal is to improve your ability to discuss scientific ideas in the common international language of modern scientific publication and discussion, which is English.

Dr. Mandy Boehnke
Kwaku Arhin-Sam

3. Semester

Pflichtbereich

Soz-T3: Gesellschaftstheorie (BPO neu / ab Oktober 2016)

Es werden 9 Creditpoints vergeben, wenn die der Veranstaltung zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-T3-1 Gesellschaftstheorie
[Theory of the Society]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

In dieser Vorlesung werden die drei Grundrichtungen des soziologischen Verständnisses der modernen Gesellschaft vorgestellt und in ihrer Komplementarität erläutert:
• Differenzierungstheorien: die funktionale Differenzierung der Moderne;
• Ungleichheitstheorien: u.a. Klassen, Schichten, Milieus, Geschlecht, Zentrum/Peripherie – vor allem marktvermittelte Ungleichheiten in der Moderne;
• Kulturtheorien: u.a. „Kultur der Moderne“, „multiple modernities“, „world polity“.
Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, in denen einzelne Theorieperspektiven vertieft werden.

Überblicksliteratur
Burzan, Nicole, 2007: Soziale Ungleichheit. Wiesbaden: VS (3. Aufl.).
Moebius, Stephan, 2009: Kultur. Bielefeld: transcript
Schimank, Uwe, 2007: Theorien gesellschaftlicher Differenzierung. Wiesbaden: VS (3. Aufl.).
Grundlagenliteratur:
Schimank, Uwe, 2013: Gesellschaft. Bielefeld: transcript.
Schimank, Uwe, 2015: Grundriss einer integrativen Theorie der modernen Gesellschaft. In: Zeitschrift für Theoretische Soziologie 4, 236-268.

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-3-T3-2 Theoretiker der Moderne: Karl Marx und Georg Simmel im Vergleich
[Theorists of modernity: Comparing Karl Marx and Georg Simmel]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 17.10.17 18:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Di 30.01.18 18:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

Karl Marx und Georg Simmel, zwei Gründungsväter der Soziologie, sind ausgewiesene Theoretiker der Moderne. Sie stimmen in der Diagnose überein, dass die moderne Gesellschaft durch die gesellschaftliche Sphäre der Wirtschaft geprägt ist: Wir leben im Zeitalter des Kapitalismus (Marx) bzw. in einer von der Geldwirtschaft geprägten Kultur (Simmel). Darüber hinaus unterscheiden sie sich aber in vielerlei Hinsicht: Woraus entspringt wirtschaftlicher Wert? Welche Konsequenzen hat der Kapitalismus für die Lebensführung der Individuen? Wie ist das Verhältnis der Wirtschaft zu anderen gesellschaftlichen Sphären zu konzeptualisieren? Abschließend stellt das Seminar die Frage nach der Aktualität von Marx und Simmel.

Thorsten Peetz
08-29-3-T3-3 Soziologische Theorien der Religion und der Moral
[Sociology of Religion and Morality]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 17.10.17 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Di 30.01.18 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3

Das Seminar wendet sich erst klassischen wie neueren sozial- und gesellschaftheoretischen Beiträgen zu und diskutiert grundlegende Fragen der soziologischen Betrachtung von Religion, wie etwa: Gibt es ein globales Religionssystem und was ist dessen Spezifik? Inwiefern unterscheiden sich verschiedene religiöse Organisationsformen und wie unterscheiden sie sich von nichtreligiösen Organisationsformen? Wie wird mit und über transzendente Wesen kommuniziert? Wie lassen sich spirituelle Erfahrungen konzipieren? Anschließend setzen wir uns mit zeitdiagnostischen Texten der Religionssoziologie auseinander und diskutieren unterschiedliche sowie entgegengesetzte Standpunkte zur Säkularisierungsthese. Ein besonderes Merkmal liegt hier auf aktuellen Wertdebatten, denen wir uns auf der Grundlage von Beiträgen der Soziologie der Moral sowie empirischem Material nähern.
Bitte beachten Sie, dass das Seminar alle zwei Wochen zu 4 SWS stattfindet. Dieses Format ist darauf angelegt, dass auch besondere Forschungsfragen und -interessen Ihrerseits im Kollektiv diskutiert werden können.

Desiree Waibel
08-29-3-T3-4 Individualisierung im gesellschaftstheoretischen Vergleich: Lektürekurs zu „Das Individuum der Gesellschaft“ von Markus Schroer
[Individualization in social-theoretical comparison: Reading course on „The Individual of the Society“ of Markus Schroer]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SH D1020 (2 SWS)

Zeit + Ort: Dienstag, 16:00 – 18:00 Uhr, SH (Studierhaus), Raum D1020
Dozentin: Dr. Ute Volkmann (UNICOM 9, Raum 9.1060; E-Mail ute.volkmann@uni-bremen.de, Tel. 0421/218-58566; Sprechstunde während Vorlesungszeit: Mittwoch, 14:30 – 16:00 Uhr, Anmeldung über Stud.IP)


Der Begriff Individualisierung bezeichnet einen für die moderne Gesellschaft konstitutiven Prozess, mit dem sich die Soziologie seit Beginn ihres Bestehens auseinandergesetzt hat. Ganz allgemein bezeichnet Individualisierung einen Rückgang kollektiver Orientierungen und sozialer Bindungen und eine Zunahme individueller Entscheidungs- und Handlungsautonomie hinsichtlich der gesamten Lebensführung. Dieser Prozess hat Folgen, sowohl für das je einzelne Individuum als auch für die Gesellschaft als Ganze.
In seiner im Jahr 2001 beim Suhrkamp Verlag erschienenen theorievergleichenden Studie „Das Individuum der Gesellschaft“ arbeitet Markus Schroer mit negativer, positiver und ambivalenter Individualisierung drei Argumentationslinien heraus, entlang derer er neun unterschiedliche theoretische Perspektiven auf Individualisierung diskutiert und systematisch in Beziehung zueinander setzt. Schroer spannt dabei einen zeitlichen Bogen auf: von den Klassikern Max Weber, Émile Durkheim und Georg Simmel über Max Horkheimer/Theodor W. Adorno, Talcott Parsons und Norbert Elias bis hin zu jüngeren Ansätzen von Michel Foucault, Niklas Luhmann und Ulrich Beck. Ergänzend zu Schroers Systematik und bezugnehmend auf die Vorlesung „Gesellschaftstheorie“ werden wir zudem danach fragen, ob die behandelten Ansätze differenzierungs-, ungleichheits- oder kulturtheoretisch argumentieren.
Im Seminar werden wir das Buch komplett lesen; erwartet werden 30-50 Seiten Lektüre pro Woche, die durch Leitfragen orientiert wird. Aus urheberrechtlichen Gründen muss die Literatur von Ihnen selbst beschafft werden. Die Anschaffungskosten für die Taschenbuchausgabe liegen bei 18,00 EURO. Eine Kopiervorlage steht in der SuUB bereit.


Basisliteratur:
Schroer; Markus, 2001: Das Individuum der Gesellschaft. Synchrone und diachrone Theorieperspektiven. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

Dr. Ute Volkmann
08-29-3-T3-5 Gesellschaftstheorie und Bewertung
[Theory of the Society and Valuation]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Frank Meier
08-29-3-T3-6 Sprache, Schrift, Buchdruck, Computer: Medien und Gesellschaft
[Language, scripture, printing, computers: Media and society]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Medien wie Sprache, Schrift, Buchdruck oder der Computer prägen die Gesellschaften, die über sie verfügen. Das Seminar zeichnet nach, wie sich Gesellschaften, die auf einer mündlichen Kultur beruhen von Gesellschaften unterscheiden, die über Schrift verfügen oder gar über Buchdruck. Der Schwerpunkt wird aber auf jüngeren, auf der Normalisierung computerbasierter Kommunikation beruhenden, Entwicklungen liegen. Durchgängig wird dabei die Frage reflektiert, welche gesellschaftstheoretische Bedeutung Medien haben.

Thorsten Peetz

Soz-STM2: Statistik/Methoden II

Es werden 12 Creditpoints vergeben, wenn die der Veranstaltung zugeordnete Modulprüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-M1-2 Methoden II
[Methods of Social Research II]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Das Modul widmet sich im ersten Teil seiner Methodenvorlesung Grundlagen von Forschungslogik, Forschungsdesigns und soziologischen Erklärungen. Behandelt werden • deskriptive und kausale Inferenz; • Schlüsse und Fehlschlüsse; • Kausalitätskonzeptionen in qualitativer und quantitativer Sozialforschung; • Experimentelle, quasiexperimentelle und nichtexperimentelle Forschungsdesigns; • Kontrolle von Drittvariablen und Propensity Score Analyse; • Panel-, Trend-, Kohorten- und Fallstudiendesigns; • soziologische (Mehrebenen-) Erklärungen;
Im zweiten Teil der Methodenvorlesung wird die qualitative Sozialforschung behandelt, darunter die Themen: • Methodologie qualitativer Sozialforschung; • Forschungsprozess; • Erhebungsverfahren bzw. Datentypen (Beobachtung, qualitative Interviews, Textdaten); • Grounded Theory; • Theoretisches Sampling; • Gütekriterien in der qualitativen Sozialforschung; • Generalisierung; • Forschungsethik; • Triangulation und Mixed Methods;

Prof. Dr. Uwe Engel
Prof. Dr. Betina Hollstein
08-29-3-ST2 Statistik II
[Social Statistics, Part II]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Das Modul führt in seinem Statistikzweig (Vorlesung und Übungen) in Grundlagen und Techniken statistischer Auswertungsverfahren ein. Behandelt werden • die lineare Regression; • OLS-Annahmen und Regressionsdiagnostik; • nichtlineare Variablenbeziehungen; • die (Logit-/Probit-) Regression für dichotome, ordinal- und nominalskalierte Zielvariablen und innerhalb dieses Rahmens: Wahrscheinlichkeits- und Odds-Ratio Interpretation, marginale und diskrete Effekte; • die statistische Mehr¬ebenenanalyse für Querschnitts- und Paneldaten; • Messung, Skalierung und Klassifikation (methodologisch und statistisch); • explorative und konfirmatorische Faktorenanalyse; • latente Klassenanalyse; • Beurteilung der Güte von Modellen und Messungen. Die Behandlung der Verfahren schließt die jeweiligen inferenzstatistischen Tests mit ein.
Die begleitenden Übungen dienen der praktischen Anwendung von Inhalten der Statistik II Vorlesung

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-3-ST2-1 Online-Begleitvorlesung zum Statistik / Methodenmodul
[Web-Lecture on Social Statistics (Advanced Part)]

Vorlesung

Die Vorlesung wird angeboten über: http://ecourse.methodenzentrum-bremen.de

Diese Webvorlesung wird begleitend zur Präsenzvorlesung angeboten, die wöchentlich im Großen Hörsaal der Universität stattfindet. Die Webvorlesung bezieht sich auf die Inhalte der Präsenzvorlesung, ist aber nicht als dessen „Kopie im Netz“ konzipiert. Zwar knüpft sie direkt an die Inhalte der Präsenzvorlesung an, um zu ermöglichen, dass sich Studierende die Inhalte der Präsenzvorlesung partiell nochmals anhören können. Die Webvorlesung wird darüber hinaus aber diese Inhalte vertiefend behandeln, und somit auch Themen aufgreifen, die in der Präsenzvorlesung nicht behandelt werden. Geplant ist auch, ausgewählte statistische Themen parallel sowohl in deutscher als auch englischer Sprache zu behandeln.

Der Besuch dieser Online-Vorlesung ist absolut freiwillig, CPs können nicht erworben werden. Auch besteht keine Möglichkeit, eine Prüfungsleistung abzulegen. Gelegenheit dazu bietet ausschließlich die STM2-Modulklausur.

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-3-ST2-2 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-3 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-4 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-5 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-6 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-7 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-8 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-9 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-3-ST2-10 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-3-ST2-11 Übung zu "Statistik II"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.

Wahlpflichtbereich

Soz-SP: Spezielle Soziologien

Es werden 9 Creditpoints vergeben, wenn die der Veranstaltung zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.

Soz-SP1: Soziologie der Sozialpolitik

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP1-1 Soziologie der Sozialpolitik
[Sociology of Social Policy]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Modul Sozialpolitik: Vorlesung und Seminar
Gottschall/Hokema

Das Modul bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in die Entstehung und jüngere Entwicklung des deutschen Sozialstaats, dessen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Risiken und zur Gewährleistung gesellschaftlicher Partizipation kritisch gewürdigt werden soll. Im Zentrum stehen neben der Darstellung der grundlegenden Prinzipien der sozialen Sicherung die wesentlichen Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung.
Die historische wie aktuelle Sozialpolitik wird mit Bezug auf den Umfang, die Wirkungsweise sowie die sozialen Folgen sozialstaatlicher Intervention diskutiert. Als ausgewählte Politikfelder werden die Arbeitsmarkt-, Renten- und Familienpolitik vertiefend analysiert. Dabei werden jüngere Reformen (u.a. Hartz IV, Elterngeld und Kinderbetreuung, Anhebung des Renteneintrittsalters) im Kontext sozialer Veränderungen und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen angesprochen. Ziel ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen zu verstehen. Abschließend werden auch Einflüsse europäischer und internationaler Entwicklungen sowie die Herausbildung unterschiedlicher Sozialmodelle in Europa bearbeitet.

Während die Vorlesung die gesellschaftlichen Grundlagen, historischen Zusammenhänge und aktuellen Entwicklungstendenzen des Sozialstaates im Überblick behandelt, werden im Seminar ausgewählte Aspekte anhand spezieller Literatur vertiefend erarbeitet und diskutiert.

Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln:
• Verständnis der Wechselwirkung von sozialem Wandel und sozialpolitischer Intervention in modernen Gesellschaften.
• Kenntnis einschlägiger sozialwissenschaftlicher Ansätze zu Entstehung, Funktion und Wirkung von Sozialpolitik.
• Grundkenntnisse der historischen und aktuellen Entwicklung von sozialen Auseinandersetzungen und Sozialpolitik in Deutschland.
• Fähigkeit, die sozialpolitische Prägung von Arbeit und Lebensformen sowie von Lebensläufen zu erkennen und sozialpolitische Reformen soziologisch, d.h. mit Blick auf die Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Akteure zu analysieren.
• Fähigkeit zur Recherche und inhaltlichen Aufbereitung aktueller sozialpolitischer Debatten; Kenntnis einschlägiger sozialpolitisch relevanter Datenquellen.

Die gesamte Stundenbelastung für das Modul im WS 2016/17, einschließlich Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Erbringung von Leistungsnachweisen und Prüfungen, beträgt Arbeitsstunden: 270, also Credit Points: 9.
Zur Sicherstellung eines guten Lernerfolgs ist die aktive Teilnahme an Vorlesung und Seminar notwendig. Studienleistungen umfassen Textlektüre, Textzusammenfassungen und Take–Home Aufgaben. Die Leistungsbewertung (9 CP) erfolgt durch ein Referat und eine schriftliche Ausarbeitung.

Literatur (Einführung und Überblick)
Bäcker, Gerhard; Naegele, Gerhard; Bispinck, Reinhard; Hofemann, Klaus; Neubauer, Jennifer (2010): Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland. Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durgesehene Aufl., Wiesbaden: VS.
Kaufmann, Franz-Xaver (2009): Sozialpolitik und Sozialstaat: Soziologische Analysen. 3., erweiterte Aufl., Wiesbaden: VS.
Castles, Francis G.; Leibfried, Stephan; Lewis, Jane, Obinger, Herbert; Pierson, Christopher. (2010): The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press.

Prof. Dr. Karin Gottschall
08-29-3-SP1-2 Soziologie der Sozialpolitik
[Sociology of Social Policy]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Modul Sozialpolitik: Vorlesung und Seminar
Gottschall/Hokema

Das Modul bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in die Entstehung und jüngere Entwicklung des deutschen Sozialstaats, dessen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Risiken und zur Gewährleistung gesellschaftlicher Partizipation kritisch gewürdigt werden soll. Im Zentrum stehen neben der Darstellung der grundlegenden Prinzipien der sozialen Sicherung die wesentlichen Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung.
Die historische wie aktuelle Sozialpolitik wird mit Bezug auf den Umfang, die Wirkungsweise sowie die sozialen Folgen sozialstaatlicher Intervention diskutiert. Als ausgewählte Politikfelder werden die Arbeitsmarkt-, Renten- und Familienpolitik vertiefend analysiert. Dabei werden jüngere Reformen (u.a. Hartz IV, Elterngeld und Kinderbetreuung, Anhebung des Renteneintrittsalters) im Kontext sozialer Veränderungen und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen angesprochen. Ziel ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen zu verstehen. Abschließend werden auch Einflüsse europäischer und internationaler Entwicklungen sowie die Herausbildung unterschiedlicher Sozialmodelle in Europa bearbeitet.

Während die Vorlesung die gesellschaftlichen Grundlagen, historischen Zusammenhänge und aktuellen Entwicklungstendenzen des Sozialstaates im Überblick behandelt, werden im Seminar ausgewählte Aspekte anhand spezieller Literatur vertiefend erarbeitet und diskutiert.

Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln:
• Verständnis der Wechselwirkung von sozialem Wandel und sozialpolitischer Intervention in modernen Gesellschaften.
• Kenntnis einschlägiger sozialwissenschaftlicher Ansätze zu Entstehung, Funktion und Wirkung von Sozialpolitik.
• Grundkenntnisse der historischen und aktuellen Entwicklung von sozialen Auseinandersetzungen und Sozialpolitik in Deutschland.
• Fähigkeit, die sozialpolitische Prägung von Arbeit und Lebensformen sowie von Lebensläufen zu erkennen und sozialpolitische Reformen soziologisch, d.h. mit Blick auf die Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Akteure zu analysieren.
• Fähigkeit zur Recherche und inhaltlichen Aufbereitung aktueller sozialpolitischer Debatten; Kenntnis einschlägiger sozialpolitisch relevanter Datenquellen.

Die gesamte Stundenbelastung für das Modul im WS 2016/17, einschließlich Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Erbringung von Leistungsnachweisen und Prüfungen, beträgt Arbeitsstunden: 270, also Credit Points: 9.
Zur Sicherstellung eines guten Lernerfolgs ist die aktive Teilnahme an Vorlesung und Seminar notwendig. Studienleistungen umfassen Textlektüre, Textzusammenfassungen und Take–Home Aufgaben. Die Leistungsbewertung (9 CP) erfolgt durch ein Referat und eine schriftliche Ausarbeitung.

Literatur (Einführung und Überblick)
Bäcker, Gerhard; Naegele, Gerhard; Bispinck, Reinhard; Hofemann, Klaus; Neubauer, Jennifer (2010): Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland. Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durgesehene Aufl., Wiesbaden: VS.
Kaufmann, Franz-Xaver (2009): Sozialpolitik und Sozialstaat: Soziologische Analysen. 3., erweiterte Aufl., Wiesbaden: VS.
Castles, Francis G.; Leibfried, Stephan; Lewis, Jane, Obinger, Herbert; Pierson, Christopher. (2010): The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press.

Anna Hokema

Soz-SP2: Lebenslaufsoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP2-1 Lebenslaufsoziologie
[Life Course Sociology]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)

Die Lebenslaufsoziologie befasst sich mit dem komplexen Zusammenspiel von Individuum und Gesellschaft über die Zeit. Kern der lebenslauftheoretischen Perspektive ist die Annahme, dass gesellschaftliche Strukturen – meist vermittelt über institutionelle Regulierungen – individuelle Lebensverläufe und Biographien formen. Die Analyse der interdependenten Dynamiken auf der Makro-/Meso-Ebene von Sozialstruktur, Institutionen und Organisationen und der Mikro-Ebene individuellen Handelns in ihren Wechselwirkungen steht im Zentrum der Lebenslaufsoziologie.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über zentrale empirische Befunde, theoretische Leitbegriffe und analytische Konzepte der Lebenslaufsoziologie.

Die Modulprüfung des SP2 Moduls (9 CP) besteht aus einer Hausarbeit in der Vorlesung (benotet) und zwei Sitzungsprotokollen und ein Kurzreferat im Seminar als Studienleistung (unbenotet).

Für 3 bzw. 6 CP im General Studies Bereich (benotet oder unbenotet) sind für die Vorlesung Hausarbeiten unterschiedlicher Länge zu schreiben.

Johannes Huinink
08-29-3-SP2-2 Wechselwirkungen im Lebenslauf
[Interdependencies in the Life Course]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)

Begleitend zur Vorlesung findet das Seminar „Wechselwirkungen im Lebenslauf“ statt. Dort wird ein zentrales Thema der Lebenslaufforschung ausführlicher untersucht. Lebensläufe sind gekennzeichnet durch drei Wechselwirkungen/ Interdependenzen: die Mikro-Makro-Interdependenz, die Interdependenz der Lebensbereiche und die Vorher-Nachher-Interdependenz. Anhand von empirischen Studien werden Beispiele für die Wechselwirkungen zwischen Lebensbereichen und den gesellschaftlichen Ebenen besprochen.

Von den Studierenden wird die Bereitschaft zur regelmäßigen Lektüre auch englischsprachiger Texte erwartet.

Die Modulprüfung des SP2 Moduls (9 CP) besteht aus einer Hausarbeit in der Vorlesung (benotet) und zwei Sitzungsprotokollen und ein Kurzreferat im Seminar als Studienleistung (unbenotet).

Im GS-Bereich sind benotet oder unbenotet im Seminar für 3 CP ein Sitzungssprotokoll und ein Kurzeferat und für 6 CP zwei Sitzungsprotokolle sowie ein Kurzreferat zu erbringen.

Dr. Katharina Lutz

Soz-SP3: Stadt- und Regionalsoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP3-1 Die Analyse regionaler Disparitäten
[Analysis of Regional Disparities]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SH D1020 (2 SWS)

Das Thema regionale Disparitäten wird derzeit von zahlreichen Disziplinen wie der Soziologie, der Ökonomie aber auch den Gesundheitswissenschaften entdeckt. Da es derzeit keine Lehrbücher und kaum Überblickstexte gibt, soll die Lehrveranstaltung in das Thema regionaler Ungleichheiten einführen.

Dazu werden neben der Lektüre von Einführungstexten, die sich u.a. mit regionalen Strukturen und Wirkungsmechanismen sozialer Kontexte beschäftigen, mehrere Themenfelder regionaler Ungleichheitsforschung angesprochen, wie beispielsweise der Armuts- und Einkommensungleichheit, der Ungleichheiten in der Eheschließung und Fertilität, der Ungleichheiten in Gesundheit und Pflegebedürftigkeit, sowie von Ungleichheiten in Einstellungen gegenüber Fremden. Darüber hinaus wird auch die Entstehung regionaler Unterschiede durch Mobilitätsprozesse diskutiert. Kenntnisse über Datenquellen und grundlegende Aspekte der verwendeten statistischen Verfahren sollen vermittelt und vertieft werden. Von den Teilnehmern wird erwartet einen wissenschaftlichen Text zu referieren und zu diskutieren. Beachten Sie bitte, dass diese Lehrveranstaltung nur in Verbindung mit dem Seminar "Anwendungsfelder empirischer Stadtforschung" besucht werden kann.

Rainer Unger
08-29-3-SP3-2 Anwendungsfelder empirischer Stadtforschung
[Applications of Empirical Urban Research]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Die VA läuft 4-stündig bis zum 29.11.2017!!!!!

Das Seminar „Anwendungsfelder empirischer Stadtforschung“ bietet eine Einführung in die theoretische Grundlagen und aktuellen Forschungsfelder der Stadtsoziologie sowie einen Einblick in den Stadtentwicklungsprozess von der Industrialisierung bis heute. Wir befassen uns mit Stadtentwicklungsprozessen durch tiefgreifende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungsprozesse, wie den demographischen Wandel, die Globalisierung und die wissensbasierte Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus werden besondere Formen der Stadtteilentwicklung wie Gentrification, Waterfront Development und Gated Communities besprochen. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist die Stadtentwicklung im Kontext von Migration und Integration und die Betrachtung von innerstädtischen Segregationsprozessen. Von den TeilnehmerInnen wird erwartet im Rahmen der Veranstaltung einen wissenschaftlichen Text vorzustellen und diesen mit den anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Beachten Sie bitte, dass dieses Seminar nur in Verbindung mit der Vorlesung „Die Analyse regionaler Disparitäten“ besucht werden kann.

Katharina Kiontke

Soz-SP6: Arbeitssoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP6-1 Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Introduction Sociology of Work and Employment]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 01.11.2017!!

Gegenstand dieser Vorlesung und des dazugehörigen Seminars sind theoretische Grundlagen und empirische Befunde der soziologischen Arbeitsmarktforschung. Thematisiert werden zentrale Arbeitsmarktprozesse und die Ursachen von Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (z.B. in Bezug auf Geschlecht, Ethnizität und Bildung). In der Seminarliteratur werden diesbezüglich wichtige theoretische Positionen und empirische Befunde für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Europa sowie Nordamerika dargestellt. Die institutionellen Rahmenbedingungen von Arbeitsmarktprozessen und der Wandel von Arbeit werden zentral berücksichtigt. Hierbei kommt den Wechselwirkungen zwischen der institutionellen und der Individual- und Mesoebene eine wichtige Bedeutung zu (i.e. der Frage, wie institutionelle Kontexte die Präferenzen und das Verhalten von Individuen und Betrieben beeinflussen). Gegenstand der Diskussion (in Vorlesung und Seminar) wird es zudem (z.B. als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit) sein, Fragestellung, theoretische Fundierung, Operationalisierung und empirische Analyse aufeinander zu beziehen.

Einführende Literatur:
Abraham, M. und Hinz, T. (Hrsg.) (2005). Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-3-SP6-2 Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Sociology of Work and Employment]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 01.11.2017!!!

Gegenstand dieser Vorlesung und des dazugehörigen Seminars sind theoretische Grundlagen und empirische Befunde der soziologischen Arbeitsmarktforschung. Thematisiert werden zentrale Arbeitsmarktprozesse und die Ursachen von Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (z.B. in Bezug auf Geschlecht, Ethnizität und Bildung). In der Seminarliteratur werden diesbezüglich wichtige theoretische Positionen und empirische Befunde für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Europa sowie Nordamerika dargestellt. Die institutionellen Rahmenbedingungen von Arbeitsmarktprozessen und der Wandel von Arbeit werden zentral berücksichtigt. Hierbei kommt den Wechselwirkungen zwischen der institutionellen und der Individual- und Mesoebene eine wichtige Bedeutung zu (i.e. der Frage, wie institutionelle Kontexte die Präferenzen und das Verhalten von Individuen und Betrieben beeinflussen). Gegenstand der Diskussion (in Vorlesung und Seminar) wird es zudem (z.B. als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit) sein, Fragestellung, theoretische Fundierung, Operationalisierung und empirische Analyse aufeinander zu beziehen.

Einführende Literatur:
Abraham, M. und Hinz, T. (Hrsg.) (2005). Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Dr. Martina Dieckhoff

Soz-SP12: Entwicklungssoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP12-1 Development Sociology: Theory and Policy in Practice (in englischer Sprache)
[Entwicklungssoziologie: Theorie und Politik in ihrer Umsetzung]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

The module ‘Development Sociology’ introduces the students to (1) the different theories of development; (2) the implementation of development theory inspired policies in development practice, as well as (3) the epistemological and methodological tools of development research.
Each theoretical approach will be dealt with in two sessions of the lecture. Students will also be encouraged to develop project ideas of their own.

The lecture ‘Development Sociology: Theory and Policy in Practice’ will cover a range of development theories and their influences on policy practice including key concepts and philosophies spanning Modernization and Growth, Neoliberalism, Dependency and Self-reliance, Participation and Sustainability, Women and Gender, Post-development ideas and alternatives to development, together with multiple modernities and more.

The seminar ‘Development Theory in Practice: Epistemological and Methodological Toolbox’ will introduce students to epistemological reflections and methodological considerations and tools for empirical development research, including power mapping, Praxis/Reflexive Action Research, community-based participatory methods, perception studies, mobile and multi-sited ethnographies, and doing research in difficult environments.

Key reading:

Chen, Kuan-Hsing (2010) Asia as Method: Towards Deimperialization, Durham: Duke University Press.

Scheyvens, R. and Storey, D. (2009) (eds.) Development Fieldwork: A Practical Guide, London: Sage.
Hesse-Biber S.G. and and Leavy, P. (2004) (eds.) Approaches to Qualitative Research: A Reader on Theory and Practice, Oxford & New York: Oxford University Press.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-3-SP12-2 Development Sociology: Epistemological and Methodological Toolbox (in englischer Sprache)
[Entwicklungssoziologie: Epistemologischer und Methodologischer Instrumentenkoffer]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

The seminar ‘Development Theory in Practice: Epistemological and Methodological Toolbox’ will introduce the students to the following epistemological reflections (partly encouraged in their development by the development theories and policies discussed in the lecture) and methodological considerations and tools for empirical development research:

· Power mapping: Power Towers, social network mapping , participatory visioning

· Praxis/Reflexive Action Research: Paolo Freire and critical pedagogical approaches

· Relative and Multi-dimensional Poverty analyses, Growth and Well-being Indices and Knowledge Society Indices – capitalist/market-led influences on data collection, sharing and dissemination

· Community-based participatory tools: mixed methods household surveying, group-based interviewing and focus groups, PRA and PLA approaches

· Long term field research: Emic and etic worldviews, embeddedness, participant observation, researcher reflectivity, positionality, ethics and role of local language skills

· Discourse and narrative analyses (Critical Discourse Analysis, SKAD, oral histories, Ricoeurian hermeneutics etc.)

· Non-representational ethnography

· Audio-visual and inter-textual methods in research

· Policy analyses (drawing from Critical Policy Studies)

· Qualitative case-study methodology and process tracing

· Perception studies & the Politics of Naming: Whose stories do we capture?

· Research in difficult environments (high-degrees of self-censorship in conflict-ridden and authoritarian environments; health & safety risks; etc.)

· Mobile ethnographies and ethnographies of mobility: Follow the Innovation, the Migrant, the Epistemology, non-human natures & Multisited Research Methodologies

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

5. Semester

Pflichtbereich

Soz-FEM: Fortgeschrittene Empirische Methoden

Es werden 6 Creditpoints vergeben, wenn die dem Modul zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.

Soz-FEM-1

Fortgeschrittene Quantitative Methoden (mit Anteilen von "Mixed Methods")
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-5-FEM-1-a Die Schätzung von kausalen Effekten
[Estimation of Casual Effects] ]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Wir argumentieren in den Sozialwissenschaften häufig kausal. Genauso interpretieren wir unsere Resultate. Fester Bestandteil einer sozialwissenschaftlichen Grundausbildung ist jedoch üblicherweise die Aussage „Korrelation bedeutet nicht Kausalität“. Probleme sind hierbei etwa unbeobachtete Drittvariablen, Messfehler oder Selbstselektion der Befragten in bestimmte (Kontroll-)gruppen. Diese unschönen Dinge resultieren potentiell in verzerrten Parametern. Idealerweise belässt man es daher nicht bei obiger Aussage, sondern untersucht, wann und wie man Kausalbeziehungen dennoch nachweisen kann. Als eine Lösung haben sich hierzu seit Langem Längsschnittverfahren etabliert.

In jüngerer Zeit haben Soziologen begonnen, sich mit Verfahren zu beschäftigen, die in der (amerikanischen) Ökonometrie in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts populär wurden und zum Ziel haben, Kausalität auch mit Querschnittsdaten etablieren zu können. Der Kurs versucht einige dieser Verfahren vorzustellen, insbesondere Matching Verfahren und Regressionen unter Verwendung instrumenteller Variablen. Diese sind unter Umständen in der Lage obige Probleme zu beheben.

Verwendet wird das Programm STATA. Im Kurs werden verschiedene empirische Arbeiten vorgestellt, reproduziert und ergänzt. Einige nützliche STATA-Prozeduren zur Erleichterung von empirischen Analysen werden ebenfalls vorgestellt.


Literatur:

Markus Gangl (2010) Causal inference in sociological research. Annual Review of Sociology 36: 21-47.
Legewie, Joscha (2012): “Die Schätzung von kausalen Effekten: Überlegungen zu Methoden der Kausalanalyse anhand von Kontexteffekten in der Schule.” Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 64(1):123–153.

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-1-b Datenanalyse mit R
[Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, das ohne Lizenzgebühren aus dem Internet heruntergeladen und genutzt werden kann. Mit R lässt sich eine Vielzahl statistischer und grafischen Auswertungen vornehmen. Allerdings ist der Einstieg in R vergleichsweise zu anderen Statistikprogrammen wie STATA oder SPSS schwieriger. Der Fokus dieses Seminars wird in der Vermittlung der Grundkenntnisse zur Berechnung von statistischen Analysen und Erstellung von Regressionsmodellen sowie in der Gestaltung von Grafiken liegen.

M. Sc Suat Can
08-29-5-FEM-1-c Data Mining für Sozialwissenschaften
[Data Mining for the Social Sciences]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

»Data-Mining« befasst sich mit der Analyse und Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Daten (textuellen Daten), um aus diesen versteckte Muster bzw. Strukturen zu erkennen und - je nach Forschungsziel - aus ihnen Wissen zur Weiterverarbeitung zu extrahieren. Das Seminar konzentriert sich darauf dieses Wissen aus unterschiedlichen Quellen (vorhandene Datensätze oder Sozialen Netzwerken) zu extrahieren und zu verarbeiten. Dazu werden im Seminars u.a. folgende Themen behandelt und anhand von Beispielen demonstriert: (1) Visualisierungs- und Clusteranalyseverfahren, (2) elementare Techniken der uni- und multivariaten Statistik, (3) Lernverfahren zur Klassifikation und Regression, (4) Methoden zur Gewinnung von Assoziationsregeln und (5) maschinelle Verarbeitung von textuellen Daten.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-5-FEM-1-d Befragungseffekte in Umfragen
[Response Bias in surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Orientierung über die verschiedenen potentiellen Befragungseffekte (Interviewereffekte, Reihenfolgeeffekte etc.) in Umfragen. Befragungseffekte können zu Umfragefehlern führen und somit die Datenqualität maßgeblich beeinflussen.

Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die als Erklärungsansatz für Befragungseffekte dienen. Darüber hinaus werden die Befragungseffekte mit Hilfe kleiner Übungen vertieft. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich im Präsentieren zu üben sowie selbst Fragebögen zu korrigieren.

Jennifer Keck, M.A.
08-29-5-FEM-1-e Angewandte fortgeschrittene Regressionsverfahren
[Advanced Applied Regression Analysis]

Seminar
ECTS: 6/3

DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!!

Alexander Gattig, Ph.D.

Soz-FEM-2

Fortgeschrittene Qualitative Methoden (mit Anteilen von "Mixed Methods")
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-5-FEM-2-a Grundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basics of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 30.01.18 12:00 - 14:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

Das Seminar bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (z.B. Leitfadeninterview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory Methodologie). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und mit Interpretationsverfahren gesammelt. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird vorausgesetzt, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Literaturempfehlungen:
Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Przyborski, Aglaja, Wohlrab-Sahr. Monika (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., korrigierte Auflage, München: Oldenbourg.
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Tom Töpfer
08-29-5-FEM-2-b Einführung in die empirische Netzwerkanalyse mit R
[Introduction to Empirical Social Network Analysis with R]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Die Netzwerkforschung beschreibt Relationen zwischen mehreren Akteuren (wie Cluster- und Cliquenbildungen) und untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen (wie der Dichte von Netzwerken, von Brückenverbindungen, von Gatekeeper- oder Brokerpositionen) für die soziale Integration, für ökonomische und politische Prozesse und allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen. Das rasch expandierende Forschungsfeld ist getrieben von relationalen Maßzahlen für Netzwerkpositionen von Akteuren und Strukturangaben für die Beschreibung der Gesamtnetzwerke. In den letzten Jahren wurden zudem zahlreiche Fortschritte beim Verständnis der Dynamiken von Netzwerken erzielt.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über zentrale Maßzahlen für Positionen und Strukturen sowie deren empirischen Anwendung. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive besonders interessant ist das Zusammenspiel von Attributen und Beziehungen. Zur kausalanalytischen Untersuchung bieten hierzu vor allem „Exponential Random Graph“ Modelle (ERGMs) vielfältige Möglichkeiten. Die zeitliche Entwicklung sozialer Netzwerke und die wechselseitige Beeinflussung von Dynamik und Struktur eines sozialen Netzwerks können zudem in „Siena“-Modellen erfasst werden.
Der Kurs möchte eine praktische Einführung in die empirische Netzwerkanalyse geben und nutzt zu diesem Zweck das Statistikprogramm „R“. Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse zur Netzwerkforschung erforderlich, jedoch werden Kenntnisse über allgemeine soziologische Theorien und Konzepte erwartet. Der Anspruch der Veranstaltung richtet sich daher an fortgeschrittene BA- und alle MA-Studierenden. Vorkenntnisse im Programmieren oder in anderen Statistikprogrammen (Stata, Spss) sind von Vorteil, werden jedoch nicht vorausgesetzt.



Leistung
Während des Semesters
a) Literatur-Verständnis:
2x „Experte“ (i.e. vorbereiten von Fragen, Kritik, Einordnung der Texte, Festmachen an Beispielen, etc.; ggf. unter Einbeziehung weiterführender Literatur)
b) Absolvieren der Übungsaufgaben in R, Korrektur während der Sitzung

Vorlesungsfreie Zeit
Empirische Hausarbeit
• Ca. 12 Seiten (General Studies mit 3 CP: ca. 6-7 Seiten)
• Bearbeitung eines selbstständig gewählten, geeigneten Datensatzes (Längsschnitt, Netzwerk) inkl. Literaturübersicht, empirischer Analyse und Einordnung der Ergebnisse
• Allgemeiner Kriterienkatalog s. http://www.mikrosoziologie.uni-bremen.de/index.php?id=69

Raphael Heiko Heiberger
08-29-5-FEM-2-c Soziale Ungleichheit in Deutschland und den USA
[Social Inequality in Germany and the USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Ungleichheit hat viele Gesichter. Sozial induzierte Ungleichheit ist jedoch stets an die sie rahmenden gesellschaftlichen Bedingungen geknüpft. Ohne ein Verständnis der strukturellen Umgebung sind daher auch nur stark eingeschränkte Aussagen über die ungleiche Verteilung sozialer Güter und Ressourcen möglich. Aus diesem Grund vergleichen wir in diesem Seminar die USA und Deutschland hinsichtlich verschiedener Dimensionen sozialer Ungleichheit. Während Deutschland als Prototyp einer „koordinierten Marktwirtschaft“ gilt, lässt sich das US-amerikanische Wohlfahrtsstaatsystem als „liberaler“ Idealtypus charakterisieren. In dem Seminar diskutieren wir, wie sich diese unterschiedlichen Voraussetzungen auf Ungleichheit bezüglich Armut, Bildung oder Vermögen auswirken. Auch werden potentielle politische Ansätze zur Verminderung der schiefen Verteilung analysiert und Datenquellen zur empirischen Validierung entsprechender Fragestellungen vorgestellt.
Das Seminar richtet sich an interessierte Bachelor und Master Studierende aller sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen (insb. Soziologie, Politik und VWL), wobei Grundkenntnisse über soziostrukturelle Phänomene und Theorien vorausgesetzt werden.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-5-FEM-2-d Qualitative Methoden für Fortgeschrittene: Qualitative Auswertungsstrategien

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)
Prof. Dr. Betina Hollstein

Soz-BS: Modul Bachelorarbeit

Das Modul Bachelorarbeit setzt sich aus dem Begleitseminar (3 CP) und der Bachelorarbeit (12 CP) zusammen. Insgesamt umfasst das Abschlussmodul 15 CP.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-5-BSa Begleitseminar zur Bachelorarbeit
[Colloquium BA Thesis]

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 16.10.17 12:00 - 14:00 SH D1020
Mo 23.10.17 12:00 - 14:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di.
Mo 13.11.17 10:00 - 16:00 FVG M0160
Mo 04.12.17 10:00 - 16:00 FVG M0160
Mo 18.12.17 10:00 - 16:00 FVG M0160
Mo 08.01.18 10:00 - 16:00 FVG M0160
Mo 22.01.18 10:00 - 16:00 FVG M0160
Mo 29.01.18 10:00 - 16:00 FVG M0160

Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die sich in der Abschlussphase des BA-Studiengangs Soziologie befinden und die im Laufe des Wintersemesters 2017/18 ihre BA-Arbeit anfertigen oder abschließen. Es dient der Präsentation und Diskussion der Forschungsvorhaben, um bei der Erstellung der Abschlussarbeiten zu unterstützen. Grundlagen zu Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und zur Form der BA-Arbeit werden zuvor behandelt.
Im Anschluss an die ersten beiden regulären Sitzungen findet das Seminar in Tagesblöcken statt. Am 13.11., 04.12. und 18.12. dieses Jahres und am 08.01., 22.01. und 29.01. nächsten Jahres treffen wir uns für jeweils 6 Stunden, in denen wir 6 bis max. 10 Arbeiten diskutieren. Die Studierenden erhalten direkt im Anschluss an den Tagesblock – so sie bestanden haben – einen Leistungsnachweis über 3 CP für diesen Teil des Abschlussmoduls. Voraussetzung ist der Besuch der beiden Plenumssitzungen am 16.10. und 23.10. sowie der aktive Besuch und die Vorbereitung eines Blocktermins, an dem die eigene Arbeit sowie die Arbeiten der anderen Teilnehmenden dieses Blocks präsentiert und diskutiert werden. Die Teilnahme an weiteren Blockterminen ist möglich und wird ausdrücklich begrüßt.
Weitere Einzelheiten werden in der ersten Sitzung am 16.10. bekannt gegeben bzw. festgelegt. Bitte melden Sie sich frühzeitig im Stud.IP zur Veranstaltung an.
Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Seminar ist die schriftliche Mitteilung (per E-Mail) über das Thema und die Betreuung der BA-Arbeit durch die/den entsprechende/n Lehrende/n an die Dozentin des Begleitseminars spätestens bis zur zweiten Sitzung.

Literaturempfehlungen:
Berninger, Ina et al., 2012: Grundlagen sozialwissenschaftlichen Arbeitens. Eine anwendungsorientierte Einführung. Opladen et al.: Budrich.
Frank, Andrea/ Haacke, Stefanie/ Lahm, Swantje, 2013: Schlüsselkompetenzen: Schreiben in Studium und Beruf. 2. Aufl. Stuttgart/ Weimar: J.B. Metzler.
Wolfsberger, Judith, 2010: Frei geschrieben: Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 3. Aufl. Wien: Böhlau.

Dr. Ute Volkmann

Wahlbereich neu / ab WS 2016/2017

In diesem Bereich sind insgesamt 39 CP nachzuweisen. Bei Nichtbestehen kann ein Wahlmodul gemäß § 20 Absatz 3 AT BPO durch ein anderes Modul ersetzt werden.

Die Leistungen können in folgenden Bereichen erbracht werden:

• Module und Lehrveranstaltungen aus dem Wahlpflichtbereich des Bachelorstudiengangs Soziologie sowie die Seminare aus den Pflichtmodulen Fortgeschrittene Empirische Methoden, Gesellschaftstheorie und Sozialtheorie, die vorab nicht besucht worden sind. Prüfungsleistungen im Wahlbereich sind von den Modulprüfungen im Wahlpflichtbereich und im Pflichtbereich durch den Workload geschieden.

• Angebote aus dem Bereich der General Studies des Bachelorstudiengangs Soziologie.

• Angebote aus den Fachergänzenden Studien der Universität Bremen.

• Module aus anderen Fächern der Universität; der Zugang kann jedoch aufgrund kapazitärer Grenzen eingeschränkt sein. Die Entscheidung darüber obliegt dem anbietenden Fach/Fachbereich.

I. General Studies aus dem BA Soziologie

1. Ergänzende und vertiefende Theorieveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-10 Introduction to Sociology in English (in englischer Sprache)
[Soziologie auf Englisch]
"Soziologie auf Englisch - keine Angst vor englischen Texten"

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 12:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (4 SWS)

This course is a seminar that introduces students to the study of Sociology. Sociology is the study of the way institutions structure how individuals live as well as the way individuals structure those same institutions. It seeks to ask and examine questions like: What is a society? How have societies developed over time? How and why are different societies more or less equal? This course seeks to examine these questions in ways that provide an introduction to the field of sociology. It focuses on a broad range of theory and research showing how sociologists think about and study these questions.

We have three goals for this course. The first is to provide you with a general overview of the discipline of Sociology. We will explore various social phenomena and discuss the explanations and interpretations of these phenomena offered by sociologists. The second goal is to understand how to look at the social world with a sociological thinking. We will explore what makes sociology different from other types of sciences and how sociologists seek to understand the world. The third goal is to improve your ability to discuss scientific ideas in the common international language of modern scientific publication and discussion, which is English.

Dr. Mandy Boehnke
Kwaku Arhin-Sam
08-29-GS-11 Aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie
[Recent Contirbutions to Sociological Theory]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Die VA findet bis zum 18.12.2017 im UNICOM Haus 3 in Raum 3.3380 statt.

Kommentar:
In diesem Seminar werden aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie diskutiert. Dies geschieht auf der Grundlage von Vorträgen, auch eingeladener Gäste, sowie von ausgewählten aktuellen Publikationen. Das inhaltliche Programm wird in der ersten Sitzung zusammengestellt.

Prof. Dr. Uwe Schimank

2. Ergänzung und Vertiefung Spezieller Soziologien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-3-SP1-1 Soziologie der Sozialpolitik
[Sociology of Social Policy]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Modul Sozialpolitik: Vorlesung und Seminar
Gottschall/Hokema

Das Modul bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in die Entstehung und jüngere Entwicklung des deutschen Sozialstaats, dessen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Risiken und zur Gewährleistung gesellschaftlicher Partizipation kritisch gewürdigt werden soll. Im Zentrum stehen neben der Darstellung der grundlegenden Prinzipien der sozialen Sicherung die wesentlichen Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung.
Die historische wie aktuelle Sozialpolitik wird mit Bezug auf den Umfang, die Wirkungsweise sowie die sozialen Folgen sozialstaatlicher Intervention diskutiert. Als ausgewählte Politikfelder werden die Arbeitsmarkt-, Renten- und Familienpolitik vertiefend analysiert. Dabei werden jüngere Reformen (u.a. Hartz IV, Elterngeld und Kinderbetreuung, Anhebung des Renteneintrittsalters) im Kontext sozialer Veränderungen und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen angesprochen. Ziel ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen zu verstehen. Abschließend werden auch Einflüsse europäischer und internationaler Entwicklungen sowie die Herausbildung unterschiedlicher Sozialmodelle in Europa bearbeitet.

Während die Vorlesung die gesellschaftlichen Grundlagen, historischen Zusammenhänge und aktuellen Entwicklungstendenzen des Sozialstaates im Überblick behandelt, werden im Seminar ausgewählte Aspekte anhand spezieller Literatur vertiefend erarbeitet und diskutiert.

Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln:
• Verständnis der Wechselwirkung von sozialem Wandel und sozialpolitischer Intervention in modernen Gesellschaften.
• Kenntnis einschlägiger sozialwissenschaftlicher Ansätze zu Entstehung, Funktion und Wirkung von Sozialpolitik.
• Grundkenntnisse der historischen und aktuellen Entwicklung von sozialen Auseinandersetzungen und Sozialpolitik in Deutschland.
• Fähigkeit, die sozialpolitische Prägung von Arbeit und Lebensformen sowie von Lebensläufen zu erkennen und sozialpolitische Reformen soziologisch, d.h. mit Blick auf die Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Akteure zu analysieren.
• Fähigkeit zur Recherche und inhaltlichen Aufbereitung aktueller sozialpolitischer Debatten; Kenntnis einschlägiger sozialpolitisch relevanter Datenquellen.

Die gesamte Stundenbelastung für das Modul im WS 2016/17, einschließlich Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Erbringung von Leistungsnachweisen und Prüfungen, beträgt Arbeitsstunden: 270, also Credit Points: 9.
Zur Sicherstellung eines guten Lernerfolgs ist die aktive Teilnahme an Vorlesung und Seminar notwendig. Studienleistungen umfassen Textlektüre, Textzusammenfassungen und Take–Home Aufgaben. Die Leistungsbewertung (9 CP) erfolgt durch ein Referat und eine schriftliche Ausarbeitung.

Literatur (Einführung und Überblick)
Bäcker, Gerhard; Naegele, Gerhard; Bispinck, Reinhard; Hofemann, Klaus; Neubauer, Jennifer (2010): Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland. Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durgesehene Aufl., Wiesbaden: VS.
Kaufmann, Franz-Xaver (2009): Sozialpolitik und Sozialstaat: Soziologische Analysen. 3., erweiterte Aufl., Wiesbaden: VS.
Castles, Francis G.; Leibfried, Stephan; Lewis, Jane, Obinger, Herbert; Pierson, Christopher. (2010): The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press.

Prof. Dr. Karin Gottschall
08-29-3-SP1-2 Soziologie der Sozialpolitik
[Sociology of Social Policy]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Modul Sozialpolitik: Vorlesung und Seminar
Gottschall/Hokema

Das Modul bietet eine sozialwissenschaftliche Einführung in die Entstehung und jüngere Entwicklung des deutschen Sozialstaats, dessen Beitrag zur Bearbeitung sozialer Risiken und zur Gewährleistung gesellschaftlicher Partizipation kritisch gewürdigt werden soll. Im Zentrum stehen neben der Darstellung der grundlegenden Prinzipien der sozialen Sicherung die wesentlichen Institutionen, Akteure und Instrumente sozialpolitischer Steuerung.
Die historische wie aktuelle Sozialpolitik wird mit Bezug auf den Umfang, die Wirkungsweise sowie die sozialen Folgen sozialstaatlicher Intervention diskutiert. Als ausgewählte Politikfelder werden die Arbeitsmarkt-, Renten- und Familienpolitik vertiefend analysiert. Dabei werden jüngere Reformen (u.a. Hartz IV, Elterngeld und Kinderbetreuung, Anhebung des Renteneintrittsalters) im Kontext sozialer Veränderungen und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen angesprochen. Ziel ist es, sozialpolitische Interventionen und Handlungsebenen sowie deren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen zu verstehen. Abschließend werden auch Einflüsse europäischer und internationaler Entwicklungen sowie die Herausbildung unterschiedlicher Sozialmodelle in Europa bearbeitet.

Während die Vorlesung die gesellschaftlichen Grundlagen, historischen Zusammenhänge und aktuellen Entwicklungstendenzen des Sozialstaates im Überblick behandelt, werden im Seminar ausgewählte Aspekte anhand spezieller Literatur vertiefend erarbeitet und diskutiert.

Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln:
• Verständnis der Wechselwirkung von sozialem Wandel und sozialpolitischer Intervention in modernen Gesellschaften.
• Kenntnis einschlägiger sozialwissenschaftlicher Ansätze zu Entstehung, Funktion und Wirkung von Sozialpolitik.
• Grundkenntnisse der historischen und aktuellen Entwicklung von sozialen Auseinandersetzungen und Sozialpolitik in Deutschland.
• Fähigkeit, die sozialpolitische Prägung von Arbeit und Lebensformen sowie von Lebensläufen zu erkennen und sozialpolitische Reformen soziologisch, d.h. mit Blick auf die Handlungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Akteure zu analysieren.
• Fähigkeit zur Recherche und inhaltlichen Aufbereitung aktueller sozialpolitischer Debatten; Kenntnis einschlägiger sozialpolitisch relevanter Datenquellen.

Die gesamte Stundenbelastung für das Modul im WS 2016/17, einschließlich Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Erbringung von Leistungsnachweisen und Prüfungen, beträgt Arbeitsstunden: 270, also Credit Points: 9.
Zur Sicherstellung eines guten Lernerfolgs ist die aktive Teilnahme an Vorlesung und Seminar notwendig. Studienleistungen umfassen Textlektüre, Textzusammenfassungen und Take–Home Aufgaben. Die Leistungsbewertung (9 CP) erfolgt durch ein Referat und eine schriftliche Ausarbeitung.

Literatur (Einführung und Überblick)
Bäcker, Gerhard; Naegele, Gerhard; Bispinck, Reinhard; Hofemann, Klaus; Neubauer, Jennifer (2010): Sozialpolitik und soziale Lage in Deutschland. Band 1: Grundlagen, Arbeit, Einkommen und Finanzierung. 5., durgesehene Aufl., Wiesbaden: VS.
Kaufmann, Franz-Xaver (2009): Sozialpolitik und Sozialstaat: Soziologische Analysen. 3., erweiterte Aufl., Wiesbaden: VS.
Castles, Francis G.; Leibfried, Stephan; Lewis, Jane, Obinger, Herbert; Pierson, Christopher. (2010): The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press.

Anna Hokema
08-29-3-SP6-1 Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Introduction Sociology of Work and Employment]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 01.11.2017!!

Gegenstand dieser Vorlesung und des dazugehörigen Seminars sind theoretische Grundlagen und empirische Befunde der soziologischen Arbeitsmarktforschung. Thematisiert werden zentrale Arbeitsmarktprozesse und die Ursachen von Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (z.B. in Bezug auf Geschlecht, Ethnizität und Bildung). In der Seminarliteratur werden diesbezüglich wichtige theoretische Positionen und empirische Befunde für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Europa sowie Nordamerika dargestellt. Die institutionellen Rahmenbedingungen von Arbeitsmarktprozessen und der Wandel von Arbeit werden zentral berücksichtigt. Hierbei kommt den Wechselwirkungen zwischen der institutionellen und der Individual- und Mesoebene eine wichtige Bedeutung zu (i.e. der Frage, wie institutionelle Kontexte die Präferenzen und das Verhalten von Individuen und Betrieben beeinflussen). Gegenstand der Diskussion (in Vorlesung und Seminar) wird es zudem (z.B. als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit) sein, Fragestellung, theoretische Fundierung, Operationalisierung und empirische Analyse aufeinander zu beziehen.

Einführende Literatur:
Abraham, M. und Hinz, T. (Hrsg.) (2005). Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-3-SP6-2 Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Sociology of Work and Employment]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 01.11.2017!!!

Gegenstand dieser Vorlesung und des dazugehörigen Seminars sind theoretische Grundlagen und empirische Befunde der soziologischen Arbeitsmarktforschung. Thematisiert werden zentrale Arbeitsmarktprozesse und die Ursachen von Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt (z.B. in Bezug auf Geschlecht, Ethnizität und Bildung). In der Seminarliteratur werden diesbezüglich wichtige theoretische Positionen und empirische Befunde für unterschiedliche Arbeitsmärkte in Europa sowie Nordamerika dargestellt. Die institutionellen Rahmenbedingungen von Arbeitsmarktprozessen und der Wandel von Arbeit werden zentral berücksichtigt. Hierbei kommt den Wechselwirkungen zwischen der institutionellen und der Individual- und Mesoebene eine wichtige Bedeutung zu (i.e. der Frage, wie institutionelle Kontexte die Präferenzen und das Verhalten von Individuen und Betrieben beeinflussen). Gegenstand der Diskussion (in Vorlesung und Seminar) wird es zudem (z.B. als Vorbereitung auf die Bachelorarbeit) sein, Fragestellung, theoretische Fundierung, Operationalisierung und empirische Analyse aufeinander zu beziehen.

Einführende Literatur:
Abraham, M. und Hinz, T. (Hrsg.) (2005). Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-3-SP12-1 Development Sociology: Theory and Policy in Practice (in englischer Sprache)
[Entwicklungssoziologie: Theorie und Politik in ihrer Umsetzung]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

The module ‘Development Sociology’ introduces the students to (1) the different theories of development; (2) the implementation of development theory inspired policies in development practice, as well as (3) the epistemological and methodological tools of development research.
Each theoretical approach will be dealt with in two sessions of the lecture. Students will also be encouraged to develop project ideas of their own.

The lecture ‘Development Sociology: Theory and Policy in Practice’ will cover a range of development theories and their influences on policy practice including key concepts and philosophies spanning Modernization and Growth, Neoliberalism, Dependency and Self-reliance, Participation and Sustainability, Women and Gender, Post-development ideas and alternatives to development, together with multiple modernities and more.

The seminar ‘Development Theory in Practice: Epistemological and Methodological Toolbox’ will introduce students to epistemological reflections and methodological considerations and tools for empirical development research, including power mapping, Praxis/Reflexive Action Research, community-based participatory methods, perception studies, mobile and multi-sited ethnographies, and doing research in difficult environments.

Key reading:

Chen, Kuan-Hsing (2010) Asia as Method: Towards Deimperialization, Durham: Duke University Press.

Scheyvens, R. and Storey, D. (2009) (eds.) Development Fieldwork: A Practical Guide, London: Sage.
Hesse-Biber S.G. and and Leavy, P. (2004) (eds.) Approaches to Qualitative Research: A Reader on Theory and Practice, Oxford & New York: Oxford University Press.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-3-SP12-2 Development Sociology: Epistemological and Methodological Toolbox (in englischer Sprache)
[Entwicklungssoziologie: Epistemologischer und Methodologischer Instrumentenkoffer]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

The seminar ‘Development Theory in Practice: Epistemological and Methodological Toolbox’ will introduce the students to the following epistemological reflections (partly encouraged in their development by the development theories and policies discussed in the lecture) and methodological considerations and tools for empirical development research:

· Power mapping: Power Towers, social network mapping , participatory visioning

· Praxis/Reflexive Action Research: Paolo Freire and critical pedagogical approaches

· Relative and Multi-dimensional Poverty analyses, Growth and Well-being Indices and Knowledge Society Indices – capitalist/market-led influences on data collection, sharing and dissemination

· Community-based participatory tools: mixed methods household surveying, group-based interviewing and focus groups, PRA and PLA approaches

· Long term field research: Emic and etic worldviews, embeddedness, participant observation, researcher reflectivity, positionality, ethics and role of local language skills

· Discourse and narrative analyses (Critical Discourse Analysis, SKAD, oral histories, Ricoeurian hermeneutics etc.)

· Non-representational ethnography

· Audio-visual and inter-textual methods in research

· Policy analyses (drawing from Critical Policy Studies)

· Qualitative case-study methodology and process tracing

· Perception studies & the Politics of Naming: Whose stories do we capture?

· Research in difficult environments (high-degrees of self-censorship in conflict-ridden and authoritarian environments; health & safety risks; etc.)

· Mobile ethnographies and ethnographies of mobility: Follow the Innovation, the Migrant, the Epistemology, non-human natures & Multisited Research Methodologies

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-GS-20 Nachhaltiger Konsum und Umweltprobleme
[Sustainalbe Consumption and Environmental Problems]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Zu Beginn der Umweltdiskussion war weitgehend unstrittig, dass als Hauptverursacher und größter „Umweltsünder“ vor allem die (Groß-) Industrie am Pranger stand. Inzwischen allerdings wird die Verantwortung zunehmend dem Konsum bzw. den KonsumentInnen zugewiesen. Konsum gilt als wichtiger „Treiber“ des Ressourcenverbrauchs wie auch als Ansatzpunkt zur Lösung der damit zusammenhängenden Probleme.

Die empirische Forschung zu der Frage, in welchem Maße welche Konsumentengruppen tatsächlich – direkt und indirekt - als Verursacher zum Umweltverbrauch beitragen, ist allerdings noch lückenhaft und interpretationsbedürftig. Und von einigen Autoren wird eingewandt, dass sowohl die Handlungsmöglichkeiten der Konsumenten als auch die zu erwartenden Auswirkungen eines veränderten Konsumvcerhaltens weit überschätzt würden.

Das Seminar wird sich zunächst mit den zentralen Konzepten "nachhaltige Entwicklung" und "nachhaltiger Konsum" sowie mit den damit verbundenen strategischen Ansätzen Effizienz, Konsistenz und Suffizienz beschäftigen. Anschließend werden verschiedene empirische Studien und Ansätze zum Zusammenhang von Konsum und Umweltbelastungen vorgestellt. Auf dieser Grundlage sollen schließlich unterschiedliche Positionen und Beiträge zum Thema „Konsumentenverantwortung“ bearbeitet und diskutiert werden. Eine zentrale Textgrundlage für das gesamte Seminar bildet der Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“.

Die Veranstaltung ist geeignet für Studierende ab dem 4. Semester. Es können 3 CP erworben werden (Voraussetzung: Referat und kurze schriftliche Ausarbeitung).


Literatur:

Belz, Frank-Martin; Karg, Georg; Witt, Dieter (Hg.) (2007): Nachhaltiger Konsum und Verbraucherpolitik im 21. Jahrhundert, Marburg

Bogun, Roland (2012): Konsum, Umweltverbrauch und soziale Ungleichheit –
eine Frage "unseres Lebensstils"? artec-paper 179, Universität Bremen, Januar 2012

Deutscher Bundestag (2013): Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“, Drucksache 17/13300, 3.5.2013

Geden, Oliver (2008): Strategischer Konsum statt nachhaltiger Politik? Ohnmacht und Selbstüberschätzung des "klimabewussten" Verbrauchers, In: Transit - Europäische Revue, H. 36, (http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=5747)

Grunwald, Armin; Kopfmüller, Jürgen (2012): Nachhaltigkeit. Eine Einführung, Frankf./M.

Heidbrink, Ludger; Schmidt, Imke; Ahaus, Björn (Hg.) (2011): Die Verantwortung des Konsumenten. Über das Verhältnis von Markt, Moral und Konsum, Frankf./M.

Dr. Roland Bogun
08-29-GS-21 Kultur(en) der Mittelschichten. Theoretische und empirische Zugänge.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 12:00 - 16:00 GW1 B0080
Fr 01.12.17 13:00 - 18:00 GW1 B0080
Sa 02.12.17 09:00 - 13:00 GW2 B3770
Fr 19.01.18 13:00 - 18:00 GW1 B0080
Sa 20.01.18 09:00 - 13:00 GW2 B3770
Prof. Dr. Nadine Schöneck-Voß
Dr. Ute Volkmann
08-29-GS-22 Gesellschaftsdiagnosen
[Concepts of society]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 2060 (2 SWS)

Im Seminar sollen aktuelle soziologische Gesellschaftsdiagnosen vorgestellt und diskutiert werden. Ziel des Seminars ist es, soziologisch informierte Antworten auf die Frage zu finden: In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?
Die zu behandelnden Themen und Autoren werden mit den Seminarteilnehmern gemeinsam festgelegt.

Literatur zur Vorbereitung:
A. Bogner: Gesellschaftsdiagnosen. Ein Überblick. Weinheim: Beltz Juventa 2015

Prof. Dr. Matthias Wingens
08-29-GS-23 Financialization and Inequality (in englischer Sprache)
[Finanzialisierung und soziale Ungleichheit]

Seminar

Einzeltermine:
Di 24.10.17 12:00 - 14:00 SpT C3140
Fr 15.12.17 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 22.12.17 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 12.01.18 10:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

This seminar aims at critically assessing the relationship between financialization and increasing economic inequalities. Today, the notion of financialization is widely used in social science research, though definitions vary with regard to analytical specifity as well as level of analysis. Following van der Zwan (2014) we differentiate three strands of research that will be discussed in this seminar: 1) financialization as an accumulation regime, 2) financialization as the shareholder value principle, and 3) financialization of everyday life and households.
After some theoretical sessions on capitalist transformation and financialization we will investigate how these three levels are interrelated with rising levels of economic inequalities (mainly income and wealth inequalities) and try to assess the impact of welfare states as well as intermediary organizations such as trade unions and companies. Lastly, we will also investigate how everyday life and class behavior is shaped by financialization processes by looking at consumption and investment patterns.

Nora Waitkus
08-29-GS-24 Gender and social policy (in englischer Sprache)
[Geschlecht und Sozialpolitik]]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Course outline

Gender relations are, amongst others, shaped by social policy institutions. The latter can have differential effects on the very different life courses of men and women. Social policy regulations also contain – implicitly or explicitly – normative assumptions about gender and gender relations. The course aims at exploring this link between social policy and gender arrangements, with a particular focus on inequalities between men and women.

For this purpose, the first part of the course will give an overview of the basics of the sociology of gender as well as social policy research. In the second part of the course, we will discuss concrete examples of social policy regulations and their gender-specific effects. We will, for example, look at the regulation of work and the gendered division of labour in households, social policy regulations to support parents and families, old age provision and the gender pension gap, long-term care and employment in private services. While comparisons between social policy regulations in different countries will already play a role in the second part of the course, the third part of the course will provide a more systematic view on cross-country comparisons. Here, we will study the critique of Esping-Andersen’s welfare regimes from the perspective of gender researchers who suggest ‘gender regimes’ as an alternative categorisation. A discussion of prospects and measures for more gender equality and other normative issues will conclude the course.

The course is suitable for BA students from the 4th semester of studies onwards (or MA students). Ideally the students should have prior knowledge in the area(s) of social policy, sociology of gender, or life course sociology.
The course language is English. Participants should be able to read English texts (as required course reading will be in English only) and contribute to discussions in English. English language skills of participants should be at least at CEFR level B2.

Introductory reading: Orloff, Ann Shola (2010). Gender. In: Francis G. Castles, Stephan Leibfried, Jane Lewis, Herbert Obinger & Christopher Pierson (Eds.), The Oxford Handbook of the Welfare State. Oxford: Oxford University Press, 252-264.

Dr. Simone Scherger
08-29-GS-25 Die Bedeutung beruflicher Aus- und Weiterbildung auf Europäischen Arbeitsmärkten
[Initial and continuing vocational training in European labour markets]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 02.11.2017!!!

Welche Rolle spielen die berufliche Erstausbildung sowie die Weiterbildung für den Erwerbsverlauf? Gibt es innerhalb Europas Unterscheide in der Bedeutung von Ausbildung und Weiterbildung für den individuellen Arbeitsmarkterfolg und wenn ja, warum? Warum ist Weiterbildung in den letzten Jahren so zentral für Beschäftigungsfähigkeit geworden, und worin begründet sich die soziale Selektivität im Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten? Wie unterscheiden sich Länder in den Zugangsmöglichkeiten zu beruflicher Weiterbildung? Diese Fragen stehen im Zentrum dieses Vertiefungsseminars.

Für dieses Seminar können Sie 3 oder 6 CP erwerben.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-GS-26 Visuelle Soziologie
[Visual Sociology ]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 24.10.17 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Di 12.12.17 16:00 - 18:00 GW2 B1700

Die Visuelle Soziologie arbeitet mit Mitteln der bildlichen Darstellung soziologischer Sachverhalte theoretischer wie empirischer Art. In diesem Seminar sollen Verfahren der Visuellen Soziologie eingesetzt werden - im konkreten Fall die Fotografie - um komplexe soziale Phänomene zu veranschaulichen und zur Reflexion des Betrachters anzuleiten, ohne (immer) eine definitive Deutung des Gezeigten vorzugeben.

Die Studierenden werden in den ersten Stunden des Seminars in die inhaltliche Fragestellung sowie technische, ästhetische und rechtliche Grundlagen der Fotografie eingeführt. In einem ‚Visual Essay’ sollen Sie sozialstrukturelle Phänomene im Alltag aufzeigen.

Die inhaltlichen Fragestellungen, die dabei bearbeitet werden sollen, knüpfen an die Vorlesungen zur „Sozialstruktur“ und zum „Sozialen Wandel“ der ersten beiden Semester an. Die Modulprüfung setzt sich aus mehreren, während des Semesters erarbeiteten Teilaufgaben zusammen.

Die Teilnehmerzahl des Seminars ist auf 20 Teilnehmer beschränkt. Sie richtet sich an Studierende des Bachelor Soziologie (3. Semester und mehr) und der sozialwissenschaftlichen Masterstudiengänge. Die Teilnehmer sollten neben profunden Kenntnissen der Grundlagen der Soziologie auch eine hohe Motivation an einem kreativen Umgang mit der Darstellung soziologischen Wissens mitbringen. Vorkenntnisse im Fotografieren sind erwünscht, aber keineswegs Bedingung.

Johannes Huinink
Thorsten Schmidt
08-29-GS-27 Aktuelle Studien zu sozialer Ungleichheit
[Current research on social inequality]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Veranstaltung beginnt am 02.11.2017!!!!

Was ist soziale Ungleichheit? Wie entsteht sie? Was sind ihre Auswirkungen? Soziale Ungleichheit ist ein zentraler Bestandteil der Sozialstruktur einer Gesellschaft und gehört zu den Schlüsselthemen der Soziologie. In einem ersten Schritt werden die zentralen Grundbegriffe, Konzepte, Theorien und Debatten der Ungleichheitsforschung wiederholt. Sodann stehen dann empirische Befunde der Sozialstrukturanalyse im Fokus. Es werden zentrale Ungleichheitsdimensionen in modernen Gesellschaften (Europa und Nordamerika) behandelt und der Umgang mit Theorie und Empirie geübt.

Dr. Martina Dieckhoff
08-29-GS-29 Radikalisierung, De-Radikalisierung und Gegennarrative
[Radicalisation, de-radicalisation and counter - terrorism]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2060 (2 SWS)

Inhalt und Ziel der Veranstaltung:
Das Thema Radikalisierung ist in letzter Zeit sehr aktuell geworden, vor allem in der Verbindung mit „islamistischer Gewalt“bzw. allgemein unter dem Begriff ‚gewalttätiger Extremismus‘. Gesucht wird in vielfältigen Formen Strategien der Prävention und der Behandlung (De-Radikalisierung). Im Seminar soll versucht werden, die unterschiedlichen Dimensionen zu erfassen: Theorien zu Radikalisierung und De-Radikalisierung; Maßnahmen der Deradikalisierung, die neue Diskussion um Gegennarrative (counter-terrorism). Die unterschiedlichen theoretischen und politischen Einbettungen gilt es zu erfassen und eine differenzierte Analyse zu gestalten (sicherheitsorientierter versus integrationsbezogener Diskurs). Die unterschiedlichen Ansätze zur Prävention gilt es darzustellen und ob ihrer Wirkung einzuschätzen.

Literatur zur Vorbereitung:
Aus Politik und Zeitgeschichte 63, Heft 29-31, 2013: Deradikalisierung
BKA u.a.: Analyse der Radikalisierungshintergründe und –verläufe der Personen, die aus islamistischer Motivation aus Deutschland in Richtung Syrien oder Irak ausgereist sind. Fortschreibung 2016
Herding, Maruta (Hrsg.): Radikaler Islam im Jugendalter. Erscheinungsformen, Ursachen und Kontexte. Halle 2013 (DJI)
International Centre for the Prevention of Crime (CIPC): Preventing Radicalization: A Systematic Review. Montreal 2015
Interventionen – Zeitschrift für Verantwortungspädagogik 05/2015 – Schwerpunkt Salafismus
Inverventionen – Zeitschrift für Verantwortungspädagogik 07/2016 – Schwerpunkt Preventing Radicalization
Khosrokhavar, Farhad: Radicalisation. Charenton-le-Pont Cedex 2014 (dt. 2016)
Mansour, Ahmad: Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen. Ffm 2015
Marneros, Andreas: Blinde Gewalt. Rechtsradikale Gewalttäter und ihre zufälligen Opfer. Ffm 2005
Matt, Eduard: Radikalisierung von Gewalt. Zur neueren Diskussion um politisch und religiös motivierte Gewaltkriminalität. In: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform 93, 2010, S. 461-474
Schmid, Alex P.: Radicalisation, de-radicalisation, counter-radicalisation: A conceptual discussion and literature review. ICCT-Research Paper. March 2013
Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (Hrsg.): Leitfaden: Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen. Bonn 2013
Sutterlüty, Ferdinand: Gewaltkarrieren. Jugendliche im Kreislauf von Gewalt und Missachtung. ffm 2002
Wildfang, Anne: Terrorismus: Definition, Struktur, Dynamik. Berlin 2010
Youth Justice Board: Preventing religious radicalisation and violent extremism. A systematic review of the research evidence. (Author: Kris Christmann) Paper 2012

Mögliche Formen des Erwerbs eines Leistungsnachweises (z.B. Klausur, Hausarbeit, Referat o.ä.):
Hausarbeit

Eduard Matt

3. Fortgeschrittene Empirische Methoden

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-5-FEM-1-a Die Schätzung von kausalen Effekten
[Estimation of Casual Effects] ]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Wir argumentieren in den Sozialwissenschaften häufig kausal. Genauso interpretieren wir unsere Resultate. Fester Bestandteil einer sozialwissenschaftlichen Grundausbildung ist jedoch üblicherweise die Aussage „Korrelation bedeutet nicht Kausalität“. Probleme sind hierbei etwa unbeobachtete Drittvariablen, Messfehler oder Selbstselektion der Befragten in bestimmte (Kontroll-)gruppen. Diese unschönen Dinge resultieren potentiell in verzerrten Parametern. Idealerweise belässt man es daher nicht bei obiger Aussage, sondern untersucht, wann und wie man Kausalbeziehungen dennoch nachweisen kann. Als eine Lösung haben sich hierzu seit Langem Längsschnittverfahren etabliert.

In jüngerer Zeit haben Soziologen begonnen, sich mit Verfahren zu beschäftigen, die in der (amerikanischen) Ökonometrie in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts populär wurden und zum Ziel haben, Kausalität auch mit Querschnittsdaten etablieren zu können. Der Kurs versucht einige dieser Verfahren vorzustellen, insbesondere Matching Verfahren und Regressionen unter Verwendung instrumenteller Variablen. Diese sind unter Umständen in der Lage obige Probleme zu beheben.

Verwendet wird das Programm STATA. Im Kurs werden verschiedene empirische Arbeiten vorgestellt, reproduziert und ergänzt. Einige nützliche STATA-Prozeduren zur Erleichterung von empirischen Analysen werden ebenfalls vorgestellt.


Literatur:

Markus Gangl (2010) Causal inference in sociological research. Annual Review of Sociology 36: 21-47.
Legewie, Joscha (2012): “Die Schätzung von kausalen Effekten: Überlegungen zu Methoden der Kausalanalyse anhand von Kontexteffekten in der Schule.” Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 64(1):123–153.

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-1-b Datenanalyse mit R
[Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, das ohne Lizenzgebühren aus dem Internet heruntergeladen und genutzt werden kann. Mit R lässt sich eine Vielzahl statistischer und grafischen Auswertungen vornehmen. Allerdings ist der Einstieg in R vergleichsweise zu anderen Statistikprogrammen wie STATA oder SPSS schwieriger. Der Fokus dieses Seminars wird in der Vermittlung der Grundkenntnisse zur Berechnung von statistischen Analysen und Erstellung von Regressionsmodellen sowie in der Gestaltung von Grafiken liegen.

M. Sc Suat Can
08-29-5-FEM-1-c Data Mining für Sozialwissenschaften
[Data Mining for the Social Sciences]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

»Data-Mining« befasst sich mit der Analyse und Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Daten (textuellen Daten), um aus diesen versteckte Muster bzw. Strukturen zu erkennen und - je nach Forschungsziel - aus ihnen Wissen zur Weiterverarbeitung zu extrahieren. Das Seminar konzentriert sich darauf dieses Wissen aus unterschiedlichen Quellen (vorhandene Datensätze oder Sozialen Netzwerken) zu extrahieren und zu verarbeiten. Dazu werden im Seminars u.a. folgende Themen behandelt und anhand von Beispielen demonstriert: (1) Visualisierungs- und Clusteranalyseverfahren, (2) elementare Techniken der uni- und multivariaten Statistik, (3) Lernverfahren zur Klassifikation und Regression, (4) Methoden zur Gewinnung von Assoziationsregeln und (5) maschinelle Verarbeitung von textuellen Daten.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-5-FEM-1-d Befragungseffekte in Umfragen
[Response Bias in surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Orientierung über die verschiedenen potentiellen Befragungseffekte (Interviewereffekte, Reihenfolgeeffekte etc.) in Umfragen. Befragungseffekte können zu Umfragefehlern führen und somit die Datenqualität maßgeblich beeinflussen.

Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die als Erklärungsansatz für Befragungseffekte dienen. Darüber hinaus werden die Befragungseffekte mit Hilfe kleiner Übungen vertieft. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich im Präsentieren zu üben sowie selbst Fragebögen zu korrigieren.

Jennifer Keck, M.A.
08-29-5-FEM-1-e Angewandte fortgeschrittene Regressionsverfahren
[Advanced Applied Regression Analysis]

Seminar
ECTS: 6/3

DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!!

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-2-a Grundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basics of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 30.01.18 12:00 - 14:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

Das Seminar bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (z.B. Leitfadeninterview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory Methodologie). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und mit Interpretationsverfahren gesammelt. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird vorausgesetzt, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Literaturempfehlungen:
Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Przyborski, Aglaja, Wohlrab-Sahr. Monika (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., korrigierte Auflage, München: Oldenbourg.
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Tom Töpfer
08-29-5-FEM-2-b Einführung in die empirische Netzwerkanalyse mit R
[Introduction to Empirical Social Network Analysis with R]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Die Netzwerkforschung beschreibt Relationen zwischen mehreren Akteuren (wie Cluster- und Cliquenbildungen) und untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen (wie der Dichte von Netzwerken, von Brückenverbindungen, von Gatekeeper- oder Brokerpositionen) für die soziale Integration, für ökonomische und politische Prozesse und allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen. Das rasch expandierende Forschungsfeld ist getrieben von relationalen Maßzahlen für Netzwerkpositionen von Akteuren und Strukturangaben für die Beschreibung der Gesamtnetzwerke. In den letzten Jahren wurden zudem zahlreiche Fortschritte beim Verständnis der Dynamiken von Netzwerken erzielt.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über zentrale Maßzahlen für Positionen und Strukturen sowie deren empirischen Anwendung. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive besonders interessant ist das Zusammenspiel von Attributen und Beziehungen. Zur kausalanalytischen Untersuchung bieten hierzu vor allem „Exponential Random Graph“ Modelle (ERGMs) vielfältige Möglichkeiten. Die zeitliche Entwicklung sozialer Netzwerke und die wechselseitige Beeinflussung von Dynamik und Struktur eines sozialen Netzwerks können zudem in „Siena“-Modellen erfasst werden.
Der Kurs möchte eine praktische Einführung in die empirische Netzwerkanalyse geben und nutzt zu diesem Zweck das Statistikprogramm „R“. Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse zur Netzwerkforschung erforderlich, jedoch werden Kenntnisse über allgemeine soziologische Theorien und Konzepte erwartet. Der Anspruch der Veranstaltung richtet sich daher an fortgeschrittene BA- und alle MA-Studierenden. Vorkenntnisse im Programmieren oder in anderen Statistikprogrammen (Stata, Spss) sind von Vorteil, werden jedoch nicht vorausgesetzt.



Leistung
Während des Semesters
a) Literatur-Verständnis:
2x „Experte“ (i.e. vorbereiten von Fragen, Kritik, Einordnung der Texte, Festmachen an Beispielen, etc.; ggf. unter Einbeziehung weiterführender Literatur)
b) Absolvieren der Übungsaufgaben in R, Korrektur während der Sitzung

Vorlesungsfreie Zeit
Empirische Hausarbeit
• Ca. 12 Seiten (General Studies mit 3 CP: ca. 6-7 Seiten)
• Bearbeitung eines selbstständig gewählten, geeigneten Datensatzes (Längsschnitt, Netzwerk) inkl. Literaturübersicht, empirischer Analyse und Einordnung der Ergebnisse
• Allgemeiner Kriterienkatalog s. http://www.mikrosoziologie.uni-bremen.de/index.php?id=69

Raphael Heiko Heiberger
08-29-5-FEM-2-c Soziale Ungleichheit in Deutschland und den USA
[Social Inequality in Germany and the USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Ungleichheit hat viele Gesichter. Sozial induzierte Ungleichheit ist jedoch stets an die sie rahmenden gesellschaftlichen Bedingungen geknüpft. Ohne ein Verständnis der strukturellen Umgebung sind daher auch nur stark eingeschränkte Aussagen über die ungleiche Verteilung sozialer Güter und Ressourcen möglich. Aus diesem Grund vergleichen wir in diesem Seminar die USA und Deutschland hinsichtlich verschiedener Dimensionen sozialer Ungleichheit. Während Deutschland als Prototyp einer „koordinierten Marktwirtschaft“ gilt, lässt sich das US-amerikanische Wohlfahrtsstaatsystem als „liberaler“ Idealtypus charakterisieren. In dem Seminar diskutieren wir, wie sich diese unterschiedlichen Voraussetzungen auf Ungleichheit bezüglich Armut, Bildung oder Vermögen auswirken. Auch werden potentielle politische Ansätze zur Verminderung der schiefen Verteilung analysiert und Datenquellen zur empirischen Validierung entsprechender Fragestellungen vorgestellt.
Das Seminar richtet sich an interessierte Bachelor und Master Studierende aller sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen (insb. Soziologie, Politik und VWL), wobei Grundkenntnisse über soziostrukturelle Phänomene und Theorien vorausgesetzt werden.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-5-FEM-2-d Qualitative Methoden für Fortgeschrittene: Qualitative Auswertungsstrategien

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)
Prof. Dr. Betina Hollstein
08-29-GS-30 Multivariate Research Methods I (in englischer Sprache)
[Multivariate Forschungsmethoden I]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Objectives: Multivariate Research Methods course provides an introduction to the logic of statistical control and multivariate statistical models, as they are commonly applied in the social science disciplines. The course emphasizes the understanding of statistical concepts and usage of statistics rather than mathematical formulas. The goals are: to enhance the students’ awareness of various methods in design and analysis of various social science problems; to introduce students to different methods and techniques for analyzing quantitative data; to develop the skills necessary to critically evaluate published work in social sciences; to develop students’ skills in modelling and carrying out their own research; to learn how to interpret results of statistical analyses; to guide and prepare students for more advanced courses in statistical methods.

Organization of the Course: Multivariate Research Methods I (MRM I, 10-12) will provide an overview and introduction into various statistical methods. MRM II (12-14) will provide an opportunity to deepen the knowledge of methods through reading and discussing professional literature where the methods are applied. It is recommended to take both courses but it is also possible to register for MRM I only.

Participants: This course is designed for advanced BA-students who have command of the basic social science methodology and statistics, such as descriptive and inferential statistics, as well as an introductory methods course at the Master-level. Interested participants from various social science programs and disciplines are welcome.

Language of instruction is English. Discussion, assignments, and exam: English or German.

Grading: Students are expected to attend and actively participate in the class. There are several grading schemes and options.

Multivariate Research Methods I only: General Studies ECTS 3 or 6.

Multivariate Research Methods II (in addition to ECTS received for MRM I) : General Studies ECTS 3 or 6.

Suggested readings: Agresti, Alan and Barbara Finley (various editions): „Statistical Methods for the Social Sciences,” Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall. Additional readings for MRM II will be provided in class. ‹‹ weniger

Prof. Sonja Drobnic
08-29-GS-31 Multivariate Research Methods II (in englischer Sprache)
[Multivariate Forschungsmethoden II]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Objectives: Multivariate Research Methods course provides an introduction to the logic of statistical control and multivariate statistical models, as they are commonly applied in the social science disciplines. The course emphasizes the understanding of statistical concepts and usage of statistics rather than mathematical formulas. The goals are: to enhance the students’ awareness of various methods in design and analysis of various social science problems; to introduce students to different methods and techniques for analyzing quantitative data; to develop the skills necessary to critically evaluate published work in social sciences; to develop students’ skills in modelling and carrying out their own research; to learn how to interpret results of statistical analyses; to guide and prepare students for more advanced courses in statistical methods.

Organization of the Course: Multivariate Research Methods I (MRM I, 10-12) will provide an overview and introduction into various statistical methods. MRM II (12-14) will provide an opportunity to deepen the knowledge of methods through reading and discussing professional literature where the methods are applied. It is recommended to take both courses but it is also possible to register for MRM I only.

Participants: This course is designed for advanced BA-students who have command of the basic social science methodology and statistics, such as descriptive and inferential statistics, as well as an introductory methods course at the Master-level. Interested participants from various social science programs and disciplines are welcome.

Language of instruction is English. Discussion, assignments, and exam: English or German.

Grading: Students are expected to attend and actively participate in the class. There are several grading schemes and options.

Multivariate Research Methods I only: General Studies ECTS 3 or 6.

Multivariate Research Methods II (in addition to ECTS received for MRM I) : General Studies ECTS 3 or 6.

Suggested readings: Agresti, Alan and Barbara Finley (various editions): „Statistical Methods for the Social Sciences,” Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall. Additional readings for MRM II will be provided in class. ‹‹ weniger

Prof. Sonja Drobnic
08-29-GS-32 Forschungsethik in den qualitativen Sozialwissenschaften
[Ethics and Qualitative Social Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

Forschungsethische Aspekte sind ein wichtiger Bestandteil der Forschungspraxis. Die Basis des Seminars bildet die Diskussion der Ethik-Kodizes verschiedener sozialwissenschaftlicher Organisationen, ausgewählte Literatur und Beispiele von Forschungsskandalen. Insbesondere werden ethische Grundlagen u.a. zu den Themenkomplexen Informierte Einwilligung, Schadensvermeidung in der Forschung, Privatheit und Vertrautheit, die Auseinandersetzung mit belastenden Situationen in der Forschung und Umgang mit personenbezogenen Forschungsdaten und deren Archivierung/Sekundärnutzung reflektiert.

Eine Literaturliste finden Sie auf Stud.IP.

Susanne Kretzer

4. Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-40 Soziologische Literaturrecherche
[Literature Search in Sociology ]

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 01.11.17 10:00 - 12:00 SuUB 2190
Mi 08.11.17 10:00 - 12:00 SuUB 2190
Mi 15.11.17 10:00 - 12:00 SuUB 2190
Mi 29.11.17 10:00 - 12:00 SuUB 2190
Mi 06.12.17 10:00 - 12:00 SuUB 2190
Mi 13.12.17 10:00 - 12:00 SuUB 2190

Die Veranstaltung ist eine Einführung in das vielfältige Informationsangebot für die soziologische Literaturrecherche der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Vorgestellt werden elektronische Kataloge, Fachdatenbanken und weitere Informationsquellen. Soziologische Fragestellungen sollen in praktischen Übungen in Recherchestrategien umgesetzt werden. Auch werden Fragen der Literaturbeschaffung, Literaturverwaltung und rechtliche Rahmenbedingen besprochen.
Der Leistungsnachweis erfolgt über eine Klausur. Die Teilnehmerzahl ist auf 19 begrenzt. Beteiligte Einrichtung: SuUB.

Dipl.-Sozök. Kirsten Bergert
08-29-GS-41 Soziologie trifft Psychologie(3): Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen –Prinzipien, Ansätze und Methoden der organisationalen Umsetzung
[Sociology meets Psychology (3): Acting socially sustainably in organisations - Principles and methods for organisational realisation]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 19:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Forschung zur Nachhaltigkeit nimmt Makro-, Meso- oder Mikroph?nomene in den Blick. W?hrend Politik und Soziologie die Makro- und Mesoebene interessiert, fokussiert dieses General Studies Seminar zu sozial nachhaltigem Handeln in Organisationen an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie die Meso- und Mikroebene ? Organisationen und darin handelnde Menschen. Im Teil 1 (WS im j?hrlichen Wechsel mit Teil 3) untersucht postmoderne Problemlagen organisationalen Handelns mit Blick auf strategische, gruppendynamische und individuelle Dimensionen (Grundlagen der Nachhaltigkeitsforschung, psychologische Perspektiven auf Arbeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitssucht, Burnout, Mobbing, Work-Life-Balance & Downshifting, etc). Im SoSe Teil 2 bearbeiten Studierende von Ihnen selbst ausgew?hlte Vertiefungsthemen, alternierend mit Teil 4 zu Aspekten interkultureller Kommunikation, jeweils theoretisch sowie mittels Felderkundung (forschendes Lernen mit qualitativen Methoden), um Aspekte sozial nachhaltigen Handelns in Organisationen genauer zu durchdringen (bspw. Arbeitsrecht, Identit?t und Arbeit, Psychologie des Vertrauens, Diversity-Management, Unternehmenskultur und -ethik, Ans?tze der Beratung, Konfliktmanagement, Stress und Entspannungstechniken, Interkulturelle Kommunikation).

Teil 3 dieses Wintersemester thematisiert Prinzipien, Ans?tze und Methoden, welche in Organisationen der Postmoderne f?r sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen zentral sind. Nach zwei einf?hrenden Sitzungen, die Arbeitsweise und Basiswissen f?r das Seminar vermitteln, werden Themen von kleinen Gruppen Studierender so vorbereitet, dass sie im Format eines ?Workshops? vorgestellt und gemeinsam interaktiv bearbeitet werden k?nnen. Dem Anwendungsfokus f?r General Studies folgend, liegt der Schwerpunkt so auf einer erfahrungszentrierten Didaktik auch f?r studentische Beitr?ge: Vorbereitendes Einlesen der Teilnehmenden, kurze Inputs und angeleitete Eigenaktivit?t der Teilnehmenden greifen ineinander. Die Dozentin gibt Beispiele, stellt Basisliteratur, ber?t die studentischen Gruppen in ihrer Vorbereitung und gibt ein differenziertes Feedback nach der Durchf?hrung.
Themen in diesem Wintersemester sind nach einer Einf?hrung in den Diskurs sozialer Nachhaltigkeit sowie in die psychologische Sicht auf Arbeit und Organisation: F?hrung und Organisation, Beteiligung und Arbeitsqualit?t, Kommunikation und Interaktion, Anerkennung und Arbeit, organisationale und individuelle Zeitpraktiken, etc.
Bereitschaft der Teilnehmenden zur Reflexion und Interaktion wird vorausgesetzt.

Das General Studies kann als Einzelseminar oder ?ber mehrere Semester studiert werden.
Empfohlen f?r Studierende ab 3. Semester, offen f?r Studierende ab 1. Semester, offen f?r anderer Fachrichtungen (BA, MA). Als Trainingsseminar begrenzt auf 20 Teilnehmende.

2 SWS: 14-t?gig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-st?ndig (s.t.!), Dienstag von 16-19 Uhr. Um verbindliche Anmeldung via Stud.IP wird gebeten; siehe auch alle Unterlagen dort.

Literatur zum Einlesen
Neuberger, O. (2002). F?hren und f?hren lassen. Stuttgart: Lucius & Lucius
Meyerhuber, S. (2017). CSR f?r sozial nachhaltiges Handeln: Psychologische Dynamik und Vulnerabilit?t mittlerer F?hrungskr?fte im permanenten Organisationswandel. In Lopez, CSR und Wirtschaftspsychologie. Berlin: Springer Gabler, 135-163.
Matyssek, A.K. (2011). Wertsch?tzung im Betrieb. Impulse f?r eine ges?ndere Unternehmenskultur. Norderstedt

Leistungsanforderung / CP
Erarbeitung einer interaktiven Lehreinheit zum gew?hlten Thema und deren schriftliche Dokumentation in studentischen Kleingruppen. (6 CP / 3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42 Sociology meets Psychology (3): Acting socially sustainably in organisations – Principles, approaches and methods for organisational solutions (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie (3): Sozial nachhaltigen Handelns in Organisationen – Prinzipien, Ansätze und Methoden für organisationale Lösungen]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 19:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) GW2 B2900 (2 SWS)

Sustainability research targets issues on the macro-, meso- or micro level (societies, organi-sations, groups and individuals). While a political or sociological viewpoint focuses on the macro- or meso-level, social sustainability in this course issues the meso- and micro-level of organisations and the people within. Part 1 (in winter terms, alternately with part 3) of this General Studies reflects rising problems in the postmodern organisation, considering the strategic, interactive and individual dimensions (topics: basics on sustainability studies, psy-chology of work, occupational health management, workaholism, burnout, mobbing, work-life-balance and downshifting). Part 2 (in summer terms) aims for a deeper understanding on topics of further in-depth consideration identified as important for a socially sustainable or-ganisation, chosen by students according to own interests. Part 4 targets the issue of inter-cultural communication in alternating summer terms. All summer term classes are accompa-nied by a field exploration besides theoretical knowledge in the classroom enlightenment. All parts described can be studied separately; since students like continuity, a series is offered.

Part 3 spotlights on principles, approaches and methods which enable the postmodern or-ganisation and their actors to support socially sustainable practices at the workplace. The first two sessions are dedicated to the organisation of the seminar and some basic knowledge. The further topics will be prepared in small groups of students. They take care to prepare inputs and interactional parts, shaped as a workshop, which allows for “living learning” (TCI didactic) about the chosen topic for all participants. Suggested topics are: Sustainable leadership, participation and quality of work, communication skills, acknowledgement and work, new practices of time-management, e.g.

The seminar uses English as Lingua Franca – coping with the effects of this setting is part of the reflection within the course, referring to differences between communication, comprehen-sion and understanding within a working environment. Students are supported to express themselves, didactically and by the lecturer. The interactive learning setting combines theo-retical and practical elements and allows for reflection on own experiences of participants.
The summer term 2018 and the winter term 2018/19 will offer students part 2 and 1 of the seminar with topics as mentioned above. Please note: all parts can be attended singularly.

Recommended for students in their 3rd semester. Open to first semester students, students from other faculties (BA, MA), and Erasmus students. As a training seminar, this course is limited to 20 participants.

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, 3 hours (s.t.!), Tuesdays, 6-9pm. Please register reliable via Stud.IP for your participation.

References
French W.L. & Bell C. H. (2005). Organizational Development and Transformation – Managing Effec-tive Change. McGraw-Hill.
Kuebel, M. A. (2002). Living Learning: A Reader in Theme Centered Interaction. Dehli: Media House.
Meyerhuber, S. (2013). Trust and Time in Reorganisations and the Role of Middle Management. In G. Becke, Mindful Change in Times of Permanent Reorganisation. Berlin: Springer.

Performance requirement / ECTS (CP)
Preparation of an interactive lecture and its documentary on the topic chosen, in a small group of students. (6 ECTS / 3 ECTS)

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-44 Bachelorarbeit - Themenfindung
Bachelor Thesis - Finding a Subject

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 14:00 - 18:00 SpT C4180
Sa 21.10.17 10:00 - 14:00 SpT C4180
Fr 03.11.17 14:00 - 18:00 SpT C4180
Sa 04.11.17 10:00 - 14:00 SH D1020
Fr 17.11.17 14:00 - 18:00 SpT C4180
Sa 18.11.17 10:00 - 14:00 SH D1020

Wie verfasse ich eine Bachelorarbeit? Wie beginne ich mit dem Schreiben und welche Vorbereitungen sollte ich getroffen haben? Das Seminar dient der Themenfindung und Vorbereitung einer Bachelorarbeit. Durch schrittweise aufeinander aufbauende Aufgaben werden die TeilnehmerInnen durch den Vorbereitungs- und Strukturierungsprozess einer Bachelorarbeit geleitet. Anhand von existierenden Studien ziehen wir die logische und argumentative Struktur von wissenschaftlichen Texten nach und sehen, wie der vorhandene Forschungsstand in eine neue Forschungsfrage übergeleitet wird. Auf dieser Grundlage formulieren die TeilnehmerInnen erste Fragestellungen, die sie im weiteren Verlauf des Seminars konkretisieren bzw. revidieren. Parallel suchen sie nach geeigneter wissenschaftlicher Literatur, bewerten diese und erarbeiten sich damit den Forschungsstand zu dem sie interessierenden Themengebiet. Während des Seminars werden außerdem regelmäßig Schreibübungen durchgeführt und Beispiele von guten Bachelorarbeiten an den Bremer Instituten für Politikwissenschaft und Soziologie präsentiert. Am Ende des Seminars verfassen die TeilnehmerInnen ein Exposé mit einer spezifischen und durchführbaren Fragestellung anhand dessen sie gezielt mit ihren BetreuerInnen über ihre Bachelorarbeit diskutieren können.

Carolin Baur

II. Fachergänzende Studien der Universität Bremen / General Studies FB 8 / Sozialwissenschaften

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2017/2018 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 26.01.17 12:00 - 14:00
Fr 27.10.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 27.10.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 03.11.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 18.10.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 25.10.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1022 Praxisprojekt Gemeinwohl - Sozialwissenschaftliche Organisationsberatung für gemeinwohlorientierte Einrichtungen
Professional practice Common Welfare (Tutorial)
Begleitseminar

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 FVG W0060 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 12:00 - 13:00 GW2 B2770

Das Praxisprojekt bietet die Möglichkeit die theoretische Fach- und Methodenkenntnisse aus dem Fachstudium praktisch anzuwenden. Es werden sozialwissenschaftliche Organisationsberatungen gebildet, die reale Aufträge von kommunalen, gemeinnützigen und öffentlichen Einrichtungen erhalten.

Die bis zu sechsköpfigen Beratungsagenturen werden bei der Bewältigung der Aufgabenstellung im Rahmen des Begleitseminars fachlich unterstuetzt. Die konkrete Zusammenarbeit mit der jeweiligen Einrichtung (studentische Projektarbeit) und das Begleitseminar bilden das Praxismodul Gemeinwohl. Praxisprojekt dauert 18 Wochen. Das Praxismodul endet mit den Abschlusspräsentationen der studentischen Agenturen, vor Ort, bei den Praxispartnern, die in der Woche vom 05.03. bis 09.03.2018 stattfinden.

Studierende der Bachelorstudiengänge Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte und Integrierte Europastudien werden ab dem 5. Fachsemester in das Praxisprojekt aufgenommen. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Kaution" erhoben. Bitte melden Sie sich direkt beim Zentrum Studium und Praxis (GW 2 Raum B2320) an. Die Anmeldefrist endet am 22. Juni 2017.

Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, den 28.06.2017 von 12 bis 13 Uhr statt - im GW 2 Raum B2770. Hier werden die eingereichten Aufgabenstellungen der potentiellen Praxispartner vorgestellt. Die teilnehmenden Studierenden entscheiden, welche Praxispartner bzw. welche Aufgaben sie favorisieren.

Rene Böhme

III. Angebote anderer Fächer

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M1 Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 1
Introduction into Communication and Media Studies 1

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 06.02.18 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)
Di 06.02.18 14:00 - 16:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)

Kommentar:

Prof. Dr. Andreas Hepp

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)