Lehrveranstaltungen SoSe 2017

General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

General Studies und Schlüsselqualifikationen am FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS FB 09

Lernfeld
N. N.

Benotung

Im Rahmen der General Studies können benotetet Leistungsnachweise (bspw. aus den Sprachkursen) eingebracht und damit für die Gesamtnote des Bachelorstudiums berücksichtigt werden. Es gibt aber keine Verpflichtung eine Note erwerben und einbringen zu müssen; i.d.R. sind Studienleistungen und die Lern-/Erfahrungsberichte in den GS NICHT benotet.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
Kontakt Studienzentrum
Bei allen Fragen zu General Studies und deren Anerkennung

Lernfeld

Juliane Schoppe & Marthe Heidemann
GW2 B 3885 & GW2 A 4740
Tel.: 0421 / 218 67511
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
www.studienzentrumfb9.uni-bremen.de

N. N.

Modul GS I - Profilbildung im Fachbereich

Der Fachbereich 09 bietet mit diesem Modul Veranstaltungen zu einer persönlichen Profilbildung im Rahmen kulturwissenschaftlicher Felder an. Diese Themenbereiche zur Profilbildung werden aus der spezifischen Perspektive der Faecher heraus gebildet. Dementsprechend wurde in Kooperation mit anderen Fachbereichen und Institutionen die Veranstaltungsreihe "Culture4all" zum Thema „kulturelle Bildung“ gestaltet. Ein zweiter Schwerpunkt hat sich orientiert an den Bedarfen der Studierenden zum Thema "Studien- und Berufsorientierung" sowie Forschendes Studieren entwickelt.

Prüfungsleistung: gemäß Projekt/Veranstaltung
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter "Leistungsnachweis" wird im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Leistungspunkte: gemäß Projekt/Veranstaltung

A. Diversity-Schwerpunkt

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden Ihnen im Rahmen des aus ForstA-Mitteln finanzierten Diversity-Schwerpunktes des FB09 angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-GS-3-19 Universität dis/abled? - Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen

Vorlesung

Einzeltermine:
So 24.01.16 18:00 - 20:00
Sa 30.01.16 18:00 - 20:00
Di 08.11.16 18:00 - 20:00
Di 29.11.16 18:00 - 20:00

08.11.16 , 18-20h „Barrierefreie Uni Bremen:
Anspruch – Realität – Visionen“
Podiumsdiskussion
Moderation: Anneliese Niehoff, Leitung Ref. 04: Chancengleichheit / Antidiskriminierung
ReferentInnen:
Prof. Eva-Maria Feichtner, Beauftragte für Inklusives Studieren
Prof. Cordula Nolte, creative unit homo debilis
Prof. Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Internationalität & Diversität
Nina Pfeifer & Vanessa Katzmann, Studierende, Interessengemeinschaft Handicap
Kassandra Ruhm, Betriebliche Sozialberatung

29.11.16, 18-20h „Das Leistungsprinzip
(Meritokratie): Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer Inklusiven Uni?“
Vortrag & Diskussion
Referentin: Viktoria Nicole Przytulla, Uni Bremen, Projekt InWi

24.01.17, 18-20h Modelle einer inklusiveren Universität. Im Fokus: Hörsensible Uni Oldenburg
ReferentInnen: Martin Podszus, Mareike Grundmann

30.01.17, 18-20h Teilhabe an der Forschung – inklusive Ansätze zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Impulsvorträge
ReferentInnen:
Prof. Mathilde Niehaus, Prof. Thomas Kaul, Uni Köln, Projekt PROMI
Viktoria Nicole Przytulla, Uni Bremen, Projekt InWi

Ergänzende Veranstaltungen sowie die Abstracts zu den Vorträgen finden Sie unter:
www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles

Prof. Dr. Yasemin Walda Karakasoglu, M.A.
Dr. Margrit E. Kaufmann

B. Culture4all

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden Ihnen im Rahmen des "Culture4all"-Schwerpunktes angeboten, der von Prof. Dr. Maria Peters (Studiendekanin und Professorin für Kunstpädagogik FB09) verantwortet und von Frau Anke Fischer organisiert wird. Siehe auch den Blog zu den Lehrveranstaltungen: https://culture4allbremen.wordpress.com/
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
ZPS 1-2-KS Performance Studies: KOPFSPRÜNGE. Kommunikation mit dem „Anderen“ erproben. Aufführungen und Performance (-Theorien) zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Kopfsprünge. Performances and performance theories located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 19:00 - 22:00 GW2 B2890 (4 SWS)

M.Ed. Sek/Ge und M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

M.Ed. GO
Umgang mit Heterogenität 1 (a)
Schwerpunkt: Interkulturelle Bildung

B.Sc. GO / B.A. BiPEb
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

Jörg Holkenbrink
Anna Maria Nadine Seitz, M.A.
ZPS 1-4-ST Performance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: the \'Theater der Versammlung’s\' studio theatre located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.16 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 4-12

Termine:
wöchentlich Mo 17:00 - 21:00 GW2 B1580 (2 SWS)
wöchentlich Mo 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
wöchentlich Di 17:00 - 21:00 GW2 B1580 (2 SWS)
wöchentlich Di 18:00 - 21:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

B.Sc. GO / B. A. BiPEB
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

Jörg Holkenbrink
ZPS 2-2-FL Performance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung (Fortsetzungsveranstaltung)
Performance Studies: Explorative learning with the \'Theater der Versammlung\'
Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-6

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Fr 28.04.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 12.05.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 12.05.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B1410
Sa 13.05.17 13:00 - 17:00
Fr 26.05.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B2890
So 04.06.17 14:00 - 20:00 GW2 B2890
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

M.Ed. Gy/Ge und M.Ed. Sek/Ge
EW L6 (b)

M.Ed. GO
GO3 c)

Jörg Holkenbrink
ZPS 2-2-RZ Performance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater
Performance Studies: Languages of stage direction and “the art of being audience”. Towards perception and the productive coming to terms with Other in encountering contemporary theatre
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 19:00 - 22:00 GW2 B2890 (4 SWS)

B.Sc. GO / B.A. BiPEB
Umgang mit Heterogenität 1 (b)

M.Ed. GO
GO3 c)

M.Ed. Sek/Ge und M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

Jörg Holkenbrink
Anna Maria Nadine Seitz, M.A.

Modul GS II - Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Die nachfolgenden Lehrveranstaltungen, Workshops, Infoveranstaltungen werden exklusiv für die Studierenden des Fachbereichs 09 angeboten, um spezifische überfachliche Schlüsselqualifikationen oder Anregungen zur beruflichen Orientierung zu erlangen.

Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der Veranstaltung, i.d.R. KEINE Benotung möglich
Anerkennung: Studienzentrum FB 09, Praxisbüro FB 09, Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
07-B35-2-27-01 Einführung in die BWL
Basics of Business and Management

Vorlesung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 26.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 17.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 07.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 28.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820

Selbstlernveranstaltung - nähere Information über Stud.IP

www.lemex.uni-bremen.de

Prof. Dr. Jörg-Rainer Freiling
09-54-4-MGS Strategie-Werkstatt
Angebot für alle Studierenden uniweit ab dem 4. Semester

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 06.04.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 11.05.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 01.06.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 06.07.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 03.08.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 28.09.17 14:00 - 17:00 VWG 1590

Achtung: Die angegebenen Uhrzeiten verstehen sich s.t. (sine tempore)!

Gehen Ihnen im Studienalltag auch mal die klugen Strategien aus? Zum Beispiel Hausarbeiten tatsächlich abzuschließen, für Prüfungen rechtzeitig zu lernen, Uni und Privatleben zu jonglieren– vielleicht mit Kindern, Behinderung oder Erkrankung – und beim Umgang mit Lehrenden und Kommilitonen?
Wir bieten einen vertrauensvollen Rahmen (5–12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen) der gegenseitigen Hilfe, in dem Schwierigkeiten zielführend erkannt und gelöst werden. Dabei wenden wir eine erprobte Coaching-Methode namens kollegiale Beratung an.
Studierende können bei uns nicht nur das Beratungsangebot annehmen, sondern erhalten auch Einblicke und eine praktische Einführung in das Moderieren einer kollegialen Beratung. Nach der erfolgreichen Teilnahme können wir ggf. auch bestätigen, dass jemand eine kollegiale Beratung moderiert hat.

Die angegebenen Uhrzeiten sind sine tempore (s.t.), d.h. wir fangen um 14:00 an.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie für die General Studies 3 CP erwerben. Für genauere Infos wenden Sie sich bitte an uns.

Dr. Gabriele Richter
Dr. Ingrid Zondervan
09-GS-3-1 Was macht mich aus - wo will ich hin?
What am I here for - and where to go?

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 06.04.17 12:15 - 13:15 SFG 3070
Fr 21.04.17 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 05.05.17 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 19.05.17 10:00 - 16:00 GRA2 0080
Fr 02.06.17 10:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Fr 16.06.17 10:00 - 16:00 FVG M0160
Fr 30.06.17 10:00 - 16:00 SFG 3070

Was macht Dich aus? Wo willst Du hin? Und welches sind die nächsten konkreten Schritte hinein in Dein Berufsleben?
Wer die eigenen Ziele, Wünsche und Talente kennt und ausreichend benennen kann, wird es leichter haben mit den Entscheidungen zur anstehenden Berufswegplanung umzugehen.
In diesem Seminar geht es um die schrittweise Entdeckung und Formulierung der ganz persönlichen Fähigkeiten und Vorstellungen, um so den weiterführenden Berufsweg nach den ganz individuelln Potentialen ausrichten und entwicklen zu können. Am Ende der Reihe werden Experteninterviews geführt und mit Unterstützung der Gruppe weiterführende Schritte in die Praxis geplant und angeregt.

Nicole Kahrs ist Initiatorin für Sinnstiftung und Potentialentfaltung, Unternhemerin, Projekt- und Organisationsentwicklerin, Trainerin und Moderatorin, professionelle Sinnsucherin und Begleiterin bei Fragen zur Lebensweggestaltung. Als Entwicklungsbegleiterin und Coach arbeitet sie mit Methoden der Transaktionsanalyse, dem Lasalle-Institut-Modell sowie Elementen aus dem Naturcoaching und der Visionssuche.

Die Teilnahme an der Vorbesprechung am 06.04. ist Voraussetzung für den Besuch des Seminars!

Dipl.-Sozw. Nicole Kahrs
09-GS-3-2 Online-Journalismus und Glaubwürdigkeit - warum auch Berichterstattung im Netz keinen doppelten Boden hat
Online Journalism and Credibility

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 10:00 - 17:00 MZH 5210
Sa 29.04.17 - So 30.04.17 (So, Sa) 10:00 - 17:00 MZH 1450

Online-Journalismus und Offline-Journalismus: Zwei getrennte Welten?
Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen?

Wenn der Journalist ?ber sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten?

Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.

Mit diesen und anderen Fragestellungen besch?ftigt sich das Blockseminar "Online-Journalismus". Mit selbstverfassten Interviews zu vorgegebenen Themen werden Live-Situationen vor dem Mikrofon und vor laufender Kamera simuliert. Die TeilnehmerInnen erarbeiten sich in der Interaktion durch praktische Erfahrung, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis f?r Online-Journalismus ist.

Wie unterscheiden sich Texte und Bilder f?rs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu pr?sentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen?

Das Seminar vermittelt fundierte Grundlagen f?r die selbstsichere, glaubw?rdige und stilsichere journalistische Arbeit im Internet vom Blog ?ber Social Media bis zum Webtext. Die Arbeitsweise von Contentmanagement-Systemen spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Grundlagen des Medien-und Urhebererrechts.

Helmut Stapel
09-GS-3-3 Projekte & Events professionell und effizient planen und durchführen
Projects and Events: How to plan, organize and execute them efficiently and professionally

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 12:00 - 17:00
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 10:00 - 18:00

"Ein Projekt ist eine zeitlich befristete, relativ innovative und risikobehaftete Aufgabe von erheblicher Komplexität, die aufgrund ihrer Schwierigkeit und Bedeutung meist ein gesondertes Projektmanagement erfordert".
(http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/projekt.html, 06.12..2013)

Das kann aber auch Spaß machen!
Um Projekte und Events erfolgreich zu planen und durchzuführen hilft ein Methodenkoffer mit unterschiedlichen Instrumenten. Diese Instrumente werden im Seminar vorgestellt und - abgestimmt auf die Bedarfe aller Teilnehmenden - anwendungsorientiert genutzt.

Inhalte der Veranstaltung:
* Konzeption / Management / Steuerung eines Projekts / Events
* Zielanalyse
* Budgetierung / Finanzierung
* Interne und ggf. externe Kommunikation
* Zeitmanagement

Andrea Kuhfuß
09-GS-3-4 Journalistisches Schreiben: Von der Recherche zum Bericht / Artikel

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 06.05.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstraße 7
So 07.05.17 10:00 - 17:00 GW2 B3850
Sa 20.05.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstraße 7

Journalisten und Journalistinnen sollten so schreiben können, dass ihre Texte auch tatsächlich gelesen werden. Dazu muss man nicht besonders talentiert sein, sondern einige einfache Grundregeln kennen und beherrschen. Diese werden im Seminar geübt und beim Schreiben eines Artikels angewendet. Von einem lebendigen und gleichzeitig verständlichen Schreibstil profitieren auch diejenigen, die später nichts "mit Medien machen" wollen. Leser_In von Zeitungen, Blogs, Literatur etc. sollten die Teilnehmenden allerdings sein.

Eiken Bruhn
09-GS-3-5 Journalistisches Schreiben für EinsteigerInnen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 10:00 - 17:00 FVG M0160
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstr. 7, 28195 Bremen
Sa 17.06.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstr. 7, 28195 Bremen

Journalist_Innen müssen ihre recherchierten Geschichten so aufschreiben, dass die Leser_Innen sofort in den Text gezogen werden, alles verstehen und bis zum Schluss am Ball bleiben - und sei das Thema auch noch so sperrig. Auf welche Weise kann das gelingen? Dieser Workshop gibt Einsteiger_Innen Antworten auf diese Fragen und einen Überblick über journalistische Formate wie Nachrricht, Reportage und Interview.
Die Teilnehmer_Innen brauchen nicht zwingedn Vorerfahrung, sollten sich aber schon für journalistische Geschichten interessieren, sollten also lesen - seien es Zeitungen, Magazine, Blogs oder Nachrichtenseiten. Der Workshop basiert auf der Mitarbeit, den Fragen und Wünschen der Teilnehmer_Innen. Es ist daher unerlässlich, dass von allen die drei Termine wahrgenommen werden.
Im Vordergrund stehen praktische Übungen und direktes Feedback, denn in der Theorie allein lässt sich journalistisches Schreiben nicht vermitteln. Für die Sitzungen in der Bremer taz Redaktion und in der Uni brauchen die Studierenden daher eigene Laptops. Sie müssen außerdem Zeit einplanen, um außerhalb des Seminars eine selbst gewählte Geschichte zu recherchieren und zu schreiben, die dann in der letzten Sitzunmg besprochen wird.

Die Dozentin ist Soziologin und freie Journalistin. Sie arbeitet als Chefin vom Dienst bei der taz in Hamburg und als Online-Redakteurin beim NDR in Hamburg. Ihr Handwerk hat sie an der Hamburg Media School, durch freie Mitarbeit etwa bei tagesschau.de und durch Praktika wie bei der dpa in Johannesburg oder dem Kultuweltspiegel gelernt.

Ilka Kreutzträger
09-GS-3-6 Beziehungen aufbauen - wie Sie durch Netzwerken über Social Media zum ersten Job finden
How to find your first job by networking via Social Media

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 GW2 B2880
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 GW2 B2880

Das vollständige Seminar umfasst die beiden Präsenztermine am 8. April und am 6. Mai von 10 - 16 Uhr. In der vierwöchentlichen Zwischenzeit bekommen Sie die Aufgabe, sich ein kleines berufliches Netzwerk von mindestens 3 Personen oder mehr aufzubauen. Hierzu müssen Sie für die vierwöchentliche Zwischenzeit etwas Zeit einplanen - die zugehörige Netzwerk-Methode dafür lernen Sie im Seminar. Im Vorfeld des Seminars legen Sie sich bitte ein Profil auf XING und LinkedIn an, da Sie im Seminar sofort damit arbeiten werden. Im Seminar bekommen Sie individuelles Feedback und Verbesserungsvorschläge zu Ihrem Profil.

Als AbsolventIn der Geisteswissenschaften kennt man das folgende Szenario nur zu gut: Nach dem Studienabschluss flattert oft eine Standardabsage nach der anderen mit der Post herein.
Noch nicht einmal zum Vorstellungsgespräch wurde man eingeladen...

Wäre die Sache anders gelaufen, hätte es vor der Bewerbung schon einen Kontakt zum Unternehmen, zum Museum, zur NGO, zur Abteilung des öffentlichen Dienstes, etc. gegeben. Inzwischen werden
über 50% der Jobs in Deutschland über berufliche Netzwerke vergeben - noch bevor es überhaupt zu einer öffentlichen Stellenausschreibung kommt.

Doch wie bekomme ich als AbsolventIn tragfähige Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern?

In dieser Veranstaltung lernen Sie:

wie Sie über Social-Media-Kan?le und Online-Portale potentielle Arbeitgeber besser kennenlernen und einordnen können.
wie Sie über Xing, Facebook, twitter & Co mit Mitarbeitern Ihres Wunscharbeitgebers in Kontakt treten können.
wie Sie Kontakte pflegen und eine Stellenbeschreibung noch vor ihrer Ausschreibung bekommen.

Britta Enders
09-GS-3-7 Kunst und Kultur kommunizieren und managen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 17:00
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 10:00 - 18:00

„Die Aufgabe des Kulturmarketing ist, Kultur am Leben zu erhalten, sie zu übersetzen und zu kommunizieren sowie den Künstlern den Freiraum zu geben, den sie für ihr Anliegen brauchen.“ (Reimann, Rockweiler: Handbuch Kulturmarketing. Cornelsen, Berlin 2005, S. 30)

Und wie funktioniert das in wirklich?

Das Seminar vermittelt den Teilnehmenden praxisorientiert Wissen und Werkzeuge rund um das Thema Kulturmarketing/Kulturkommunikation. Im Fokus steht dabei die Anwendung unterschiedlicher Tools zur Analyse der Persönlichkeit der Kultur-UnternehmerInnen und die Analyse der Möglichkeiten zur Positionierung des eigenen Produkts oder Projektes auf dem Markt.

Inhalte der Veranstaltung
* Potential- und Zielanalyse
* Zielpräzisierung
*Konkurrenz-, Umwelt-, Beschaffungs- und Nachfrageanalyse.
* Kommunikation intern und extern * Sponsoring

Andrea Kuhfuß
09-GS-3-8 Individuell bewerben

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 - Sa 20.05.17 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 SFG 3070

Alles, was Sie für Ihre persönliche und schriftliche Bewerbung wissen müssen.
Zielgruppe: Masterstudierende, BA-Studierende ab 3./4. Semester des Fachbereich 09.

Simone Caemmerer
09-GS-3-9 "Googelst Du noch oder recherchierst Du schon?" Fachinformationen für die Kulturwissenschaften (FB09) im Internet
09-GS-3-24

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 14:00 - 18:00
Mi 26.04.17 14:00 - 18:00
Mi 03.05.17 14:00 - 18:00

Wozu brauche ich im Zeitalter von Google überhaupt noch Bibliothekskataloge und Datenbanken? Was sind überhaupt die genauen Unterschiede? Und wie kann ich meine Literatur sinnvoll verwalten, damit ich nicht den Überblick verliere? In diesem Seminar soll ein Überblick über die wichtigsten Kataloge, Fachdatenbanken und Fachportale in den Kulturwissenschaften gegeben werden. In praktischen Übungen werden wir zudem verschiedene Recherchestrategien erlernen und anwenden. Insgesamt werden so in dem Seminar fächerübergreifend grundlegende Methoden und Fertigkeiten der inhaltlichen Recherche im Studium vermittelt. Je nach Leistung konnen bis zu 3 CP erworben werden. Die MindesteilnehmerInnenzahl liegt bei 5, die maximale bei 22 Studierenden.

Dr. Joachim Drews
09-GS-3-11 Erfolgreich Studieren

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 24.05.17 10:00 - 14:00 SFG 0150
Mi 31.05.17 10:00 - 14:00 SFG 0150
Mi 07.06.17 10:00 - 14:00 SFG 0150
Mi 14.06.17 10:00 - 14:00 SFG 0150

Dieses Seminar umfasst alle wichtigen Faktoren, die ausschlaggebend sind für erfolgreiches Studieren: Motivation, Zeitplanung, Selbstorganisation, Lernstrategien, Selbstregulations- und Konzentrationstechniken. Indem Sie Ihre aktuell angewandten Studienstrategien reflektieren, können Sie gut funktionierende Strategien weiter optimieren sowie durch neue Impulse gezielt erweitern - und so Ihre persönlichen effektiven Methoden für ein erfolgreiches Studium entwickeln.
Die Seminarinhalte werden über verschiedene Methoden vermittelt: Gruppenarbeit, Einzelreflexion, Diskussion, praktische Übungen und fachlicher Input.

Es besteht die Möglichkeit, über die Präsenz im Seminar und eine anschließende schriftliche Ausarbeitung 3 ECTS zu erwerben. Inhalt dieser Ausarbeitung ist u.a. die Umsetzung und Evaluation einer konkreten Zeitplanung. Näheres wird im Seminar erläutert.

Dr. rer. nat. Ulrike Holzwarth
09-GS-3-12 Geschäftsmodelle und Management von Non-Profit-Organisationen und Social Businesses

Seminar
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SpT C4180 (9.9 SWS)

In dem wöchentlichen, interdisziplinären Seminar werden die Besonderheiten von Organisationen beleuchtet, deren Hauptaufgabe nicht die Maximierung von Gewinnen, sondern die Lösung von gesellschaftlichen Problemen ist. NPOs, NGOs oder auch Social Businesses gewinnen zunehmend an Bedeutung - doch was unterscheidet diese Organisationsformen von klassischen Unternehmen?
Mit Hilfe des Business-Model-Canvas (https://strategyzer.com/canvas/business-model-canvas) werden wir die Besonderheiten dieses wirkungsorientierten Organisationen herausarbeiten und die Herausforderungen, die sich insbesondere im Management stellen, beleuchten.

Dipl. Oec. Nils Dreyer ist Gründer und Geschäftsführer der Hilfswerft gemeinnützige GmbH mit Sitz in Bremen und Oldenburg. Die Hilfswerft führt deutschlandweit Veranstaltungen zu Thema Social Entrepreneurship durch, insbesondere um Absolventen und Gründer für das Feld zu begeistern - siehe http://www.hilfswerft.de. Zudem ist Nils Dreyer Mit-Initiator des Social Entrepreneurship Stammtisch in Bremen.

Dipl.-Oec. Nils Dreyer
09-GS-3-14 Von Studierenden für Studierende: Wissenschaftliches Schreiben begleitet durch Schreibcoaches

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 17.06.17 11:00 - 15:00 SFG 1030
Mo 10.07.17 10:00 - 14:00 SFG 1030

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden des FB 09. Sie wird von zwei studentischen Schreib-Coaches geleitet. Ziel ist es, den Studierenden systematisch ein methodisches wie technisches Instrumentarium an die Hand zu geben für generelle Grundlagen von wissenschaftlichem Schreiben. Es wird hier ein Veranstaltungsformat von Studierenden für Studierende geboten, daher werden die Seminarinhalte prozessual in Absprache mit den Teilnehmenden bedarfsgerecht angepasst. Grundsätzlich gliedert sich die Veranstaltung in zwei Teile:
(1) eine Blockeinführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens
(2) eine weitere Veranstaltung , die den Studierenden die Möglichkeit zur Bearbeitung und Lösung konkreter Fragen und Probleme bietet, die während der individuellen Schreibprozesse für Arbeiten, Essays, Blogeinträge u.a. Formen des wissenschaftlichen Schreibens im laufenden Semester auftreten.

Britta Petersen (Projektverantwortliche)
09-GS-3-15 Die hohe Kunst des Fundraisings - Mittelbeschaffung für Startups und Organisationen: Schwerpunkt NGO'S und Social Business

Seminar
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

In diesem wöchentlichen, interaktiven Seminar werden die verschiedenen Möglichkeiten des Fundraisings (u.a. Crowdfunding, Spenden, Unternehmenskooperationen, Charity Shopping, Merchandising, Hybrid-Finanzierung, Social Impact Bonds) analysiert & deren Bedeutung bewertet.
Gemeinnützige Unternehmen und soziale Institutionen sind immer mehr auf die exzellente Professionalisierung bei der Mittelbeschaffung angewiesen. Im Seminar werden anhand echter Daten und spannender, realer Problemstellungen von Sozialunternehmen & gemeinnützigen Institutionen der Prozess des Fundraising und die zur Verfügung stehenden Werkzeuge intensiv beleuchtet. Abschließend können die Teilnehmer die Inhalte für echte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Fundraising-Aktivitäten gemeinnütziger Institutionen anwenden.


Sönke Burkert ist Gründer & Co-Geschäftsführer der Hilfswerft gGmbH mit Sitz in Oldenburg und Bremen und tätig als Unternehmensberater für Digitalstrategien. Er hat selber mehrere Unternehmen gegründet, gewann in diesem Zuge auch Europas höchstdotierten Gründerpreis und unterstützt heute als (Social) Business Angel Startups und Sozialunternehmen der Region. Die Hilfswerft ( http://www.hilfswerft.de ) ist auch Initiator des Social Entrepreneurship Stammtisch in Bremen und fördert bundesweit insbesondere mit universitären Veranstaltungen das soziale Unternehmertum.

Soenke Burkert
FZHB 0629 Für Studierende des Fachbereiches 9: Englisch für die Qualifizierung im Studium (acknowleged as UNIcert III course, part 1 of 3) (C1.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Mahaesvary Kayser

Modul GS III - Ausgewählte Fachveranstaltungen

Fuer den "Blick über den Tellerrand" des BA-Curriculums können die Studierenden hier u.a. aus den Veranstaltungen des Fachbereichs 09 auswählen. Nach Absprache zwischen Studierenden und den jeweiligen Lehrenden koennen auch Veranstaltungen anderer Fachbereiche besucht werden.

Anmeldung: Die Veranstaltungsorganisation erfolgt ueber StudIP.
Prüfungsleistung: aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung (ggf. Referat, schriftliche Ausarbeitung)
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter "Leistungsnachweis" wird entweder in den Institutssekretariaten gesiegelt oder im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Leistungspunkte: i.d.R. 2 CP (keine Note), kann nach Umfang der Arbeit und Absprache mit dem/der Lehrenden variieren
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-ME-899.99a In data we trust: Fairness, accountability and transparency (in englischer Sprache)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 MZH 1090 Kurs

Einzeltermine:
Mo 31.07.17 - Do 03.08.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 18:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5)

Modul "Spezielle Themen der Angewandten Informatik".

Juliane Jarke, PhD
Hendrik Heuer
08-31-GS-8 Zwischen Realität und Phantasie. Realitätscharakter und Realitätsebenen in Kunst und Film
Between Reality and Imagination. The Reality Character and Levels of Reality in Art and Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 20:00 GRA2 0080

Die Veranstaltung fängt am 03.05.2017 an.

Aufgrund der neuen Technologien gewinnt in unserer Zeit das Thema der virtuellen Realitäten zunehmend an Bedeutung. Im Zuge des Fortschritts der entsprechenden Technik werden sowohl das Potenzial als auch die Gefahr virtueller Realitäten immer dringlicher diskutiert. Dahinter steckt häufig eine Grundfrage: Was ist real, was ist virtuell? Wird man in der Zukunft in der Lage sein, zwischen den beiden zu unterscheiden?
Diese Fragen sind der Ausgangspunkt der Veranstaltung, die allerdings darüber hinaus geht und ein noch komplexeres Thema behandelt: die Mischung von Realität und Phantasie. Dabei will das Seminar zeigen, dass „andere“ oder „alternative“ Wirklichkeiten nicht erst Gegenstand unserer technisierten Zeit sind, sie beschäftigten schon Künstler längst vergangener Epochen. Bereits im Spätmittelalter hat sich in der Kunst eine Tendenz herauskristallisiert, übernatürliche Situationen als visuelles sowie greifbares Erlebnis darzustellen. Mit den Mitteln des Detailrealismus und des Illusionismus erreichten die Künstler eine vorher ungekannte Mischung aus Realitätsebenen, die sich in späteren Zeiten bis zum Medium Film fortgesetzt hat. Hier nutzen Drehbuchautoren und Regisseure Filme, um politische, gesellschaftliche, technische und individuelle Situationen oder eine Kombination davon zu interpretieren, ja zu transzendieren.
Nach einer kurzen Einleitung mit der Analyse von Kunstwerken vom Mittelalter bis heute wird das Seminar eine Reihe ausgewählter Filme aus Ost-, Westeuropa und den USA behandeln, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Mischung von Realitäten aufzuzeigen. Trotz der unterschiedlichen Stoffe des jeweiligen Filmes lautet die These, dass die Mischung von Realem, Übernatürlichem und Phantastischem sowohl ein überzeitliches als auch ein interkulturelles Phänomen ist.

Dr. Stavros Vlachos
09-30-01-B Ringvorlesung: Geschichte der Philosophie II
Lecture series History of Philosophy, Part II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Mi 04.10.17 - Fr 06.10.17 (Mi, Do, Fr) 14:00 - 18:00

Diese Vorlesung ist ein besonderes Angebot, das in dieser Art nur an ganz wenigen anderen Universitäten zu finden ist: Sie gibt einen Überblick über Themen, Theoriekonzeptionen und Lebenswerke einer Auswahl wichtiger Autoren aus der langen Geschichte der Philosophie. Die Vorlesung hat zwei Teile. Im Wintersemester werden Epochen von der griechischen Antike bis zu Kant vorgestellt, das nächste Sommersemester führt vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, d.h. die einzelnen Sitzungen werden von verschiedenen Lehrenden bestritten. So kann man die Lehrenden des Instituts für Philosophie kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Zugangsweisen und Denkstilen in der Philosophie vertraut machen. Die Ringvorlesung gibt zugleich auch Einblicke in die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte. Die Vorlesung und zugehörige Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Modulprüfung im Anschluss an das Sommersemester abgeschlossen wird.
Am Beispiel herausragender Denker werden historische Bedingtheiten und institutionelle Rahmenbedingungen der Philosophie, aber auch der innere Zusammenhang und die Entwicklung philosophischer Problemstellungen und Lösungsvorschläge thematisiert. Der historische Überblick soll es leichter machen, systematische Themen und Seminarveranstaltungen zu einzelnen Autoren aus der Geschichte der Philosophie einzuordnen und ihre Gedanken zu verknüpfen. Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen der beiden Semester. Dazu werden Materialien bereitgestellt, die in den Tutorien vertieft werden können.
Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies belegt werden. Natürlich sind auch alle willkommen, die sich für die Geschichte der Ideen unabhängig von Creditpoints und Studienordnungen interessieren.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Prof. Dr. Georg Mohr
Svantje Marei Guinebert
Dr. Frank Kannetzky
Anne Christina Thaeder
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-12-B Einführung in die formale Logik
Introduction to formal logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1170
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1170
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1580

Einzeltermine:
Di 10.10.17 10:00 - 12:00 SFG 1030

Die Vorlesung führt in die Klassische Logik (Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe) und ihre hauptsächlichen Darstellungsformen (semantischer und axiomatischer Aufbau, System des natürlichen Schließens), die Metatheorie der Logik sowie Grundideen nichtklassischer Logiken ein. Neben der Vermittlung formaler Fähigkeiten werden auch philosophische Aspekte der Logik und ihrer Anwendungen eine Rolle spielen. Der Besuch der begleitenden Tutorien wird dringend empfohlen. Außerdem sind Übungsblätter zu bearbeiten.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-22-B Nietzsche: Also sprach Zarathustra
Thus spoke Zarathustra

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 IW3 0210 (4 SWS)

Einzeltermine:
Di 18.10.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 07.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 14.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 21.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 28.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 07.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 14.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 21.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 28.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Mi 04.10.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770

Dieser Klassikerkurs wird aufgrund der Besonderheit des Zarathustra über das Winteresemester 16/17 hinaus fortgesetzt. Die Teilnahme ist freiwillig und kann nicht angerechnet werden. Sollte jemand aus reinem Interesse mitmachen wollen, bitte ich um Kontaktaufnahme unter: thaeder@uni-bremen.de


Mit vereinten Kräften und vielen Augen wollen wir uns an Nietzsches Zarathustra wagen; an das Buch für Alle und Keinen. Ohne Vorkenntnisse ist es mindestens so unverständlich wie faszinierend und vermutlich werden wir uns auch in diesem Seminar nicht auf die „richtige“ Interpretation dieses Klassikers einigen können. Davon möge sich aber keiner abschrecken lassen! Mit oder ohne Vorkenntnisse soll es für alle Interessierten die Möglichkeit geben, ihr Nietzsche-Verständnis durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion dieses Klassikers zu erweitern. Wir wollen uns zusammen die Zeit nehmen, um seine Hauptgedanken (Tod Gottes, Umwertung aller Werte, Übermensch, Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen) mithilfe von anderen ausgewählten Schriften und Kommentaren zu verstehen und uns gemeinsam mit Nietzsche fragen, ob dies eigentlich möglich ist.

Echtes Interesse, die Bereitschaft zum intensiven Lesen und zum Diskutieren der Texte sowie aktive Mitarbeit (auch in Form von Referaten) werden von allen Teilnehmenden erwartet. Wir werden ausschließlich mit Texten aus der Kritischen Studienausgabe arbeiten. Die Texte werden über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-24-B Humanistische Ethik (Erich Fromm)
Humanistic Ethics (Erich Fromm)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

In den 1930er Jahren, im Zusammenhang der Formierung der Kritischen Theorie am Frankfurter Institut für Sozialforschung, entwickelt Erich Fromm (1900–1980) das Konzept einer „analytischen Sozialpsychologie“. Einsichten der Marxschen Gesellschaftstheorie und der Freudschen Psychoanalyse miteinander verbindend, zielt es ab auf ein Verständnis des Bedingungsverhältnisses von menschlicher Psyche und gesellschaftlicher Lebenspraxis. In den unten aufgeführten Büchern entwickelt Fromm dieses Konzept zu einer Theorie des „Gesellschafts-Charakters“ weiter. Gleichzeitig wird der Ertrag humanistischer Anthropologie und Ethik für eine kritische Gesellschaftstheorie aufgezeigt.
Im Seminar werden Fromms wichtigste Texte zu diesem Projekt (s.u.) gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen beiden Bücher besitzt (der Kaufpreis liegt unter € 10), die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises (schriftlicher Prüfungsbestandteil im Modul B4) ist eine 6- bis 8-seitige Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 vorzulegen.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Fromm, Erich (1932), „Über Methode und Aufgabe einer analytischen Sozialpsychologie. Bemerkungen über Psychoanalyse und historischen Materialismus“, in: Zeitschrift für Sozialforschung, Leipzig, 1, 1932, S. 28-54
Fromm, Erich (1941), Die Furcht vor der Freiheit, München: dtv, S. 103–215.

Anzuschaffen:
*Fromm, Erich (1947), Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie, Mün-chen: dtv (die aktuellste Auflage).
*Fromm, Erich (1955), Wege aus einer kranken Gesellschaft. Eine sozialpsychologische Untersuchung, Mün-chen: dtv (die aktuellste Auflage).

Sekundärliteratur:

Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp, 1979, „Epilog“, S. 234–269 [im Stud.IP herunterzuladen]

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-26-B Mentale Einstellungen und kommunikative Akte
Mental attitudes and communicative acts

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 12.07.17 12:00 - 16:00 SFG 2010

Das Seminar soll eine Einführung und einen Überblick zu modernen Bemühungen um die Klärung fundamentaler Begriffe der Philosophie des Geistes und der Theorie kommunikativer Sprechakte im Rahmen der analytischen Philosophie geben.
Dabei wird an der Differenz zwischen objektivem Zukommen eines Wahrheitswertes und unterschiedlichen subjektiven Einstellungen zum Zukommen eines Wahrheitswertes angeknüpft. Die unterschiedlichen subjektiven Verhältnisse zum objektiven Wahrheitswert drücken sich in unterschiedlichen Arten des Zuschreibens eines solchen in mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten aus.
Hauptgegenstand des Seminars wird die Erörterung und Explikation von Begriffen mentaler und kommunikativer Einstellungen und Akte sowie deren gegenseitige Bezogenheit sein. Im Mittelpunkt werden dabei folgende Arten von mentalen bzw. kommunikativen Einstellungen und Akten stehen:
  • Konstative Einstellungen und Akte (Feststellung, Fürwahrhalten, Glaube, Wissen, Zustimmung, Behauptung etc.),
  • Voluntative Einstellungen und Akte (Wunsch, Absicht, Befürchtung, Versprechen, Drohung, Aufforderung etc.)
  • Axiologische Einstellungen und Akte (mentale und kommunikative Wertungen unterschiedlicher Art, Fürgut-, Fürschlechthalten, Gutheißen, Verdammen etc.).

Darauf aufbauend werden logische Beziehungen zwischen Aussagen über mentale Einstellungen und mentale Akte untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch zu erörtern sein, worauf sich mentale Einstellungen und Akte beziehen, was deren Gegenstände sind. Es wird untersucht werden, welche logischen Konsequenzen mit unterschiedlichen Beschreibungsarten (explizite, implizite, de dicto-, de re-Beschreibungen) verbunden sind und in welchem Verhältnis derartige Beschreibungsarten zu Bewusstheit, Dispositionalität und Unbewusstheit von mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten stehen.

Eingebettet in die skizzierten Zusammenhänge wird auf folgende Themen eingegangen werden:
  • Die Theorie der Ethik des Glaubens und die deontologische Glaubensauffassung.
  • Gibt es unaufrichtige mentale Einstellungen oder Akte, ist Selbstbetrug möglich?
  • Die Standardanalyse des Wissens, nach der Wissen als gerechtfertigter wahrer Glaube gilt.
  • Das Gettier-Paradoxon, in dem aufgezeigt wird, dass die Standardanalyse des Wissens auch in Fällen falschen Glaubens und unzutreffender Begründung zu Wissenszuschreibungen kommt.
  • Das Moore-Paradoxon, in dem gezeigt wird, dass aus begrifflichen Gründen nicht Beliebige Sätze behauptet werden können.
  • Aufrichtige und unaufrichtige kommunikative Akte (Lüge und ihre Bewertungen, Offenheit, Irrtum, Manipulation und Betrug, Verlässlichkeit).

Literatur

GETTTIER, E. L.: Is Justified True Belief Knowledge?, in: Griffith 144–146.
GRIFFITH, A. (ed.): Knowledge and Belief, Oxford 1967, 1968, 1973 etc.
IWIN, A. A.: Grundlagen der Logik von Wertungen, Berlin 1975.
KREISER, L./GOTTWALD, S./STELZNER, W. (Hrsg.): Nichtklassische Logik, Berlin 1988, 1991, 181–224.
KUTSCHERA, F. VON: Einführung in die Logik der Normen, Werte und Entscheidungen, Freiburg/München 1973.
LAUX, A./WANSING, H. (eds.): Knowledge and Belief in Philosophy and Artificial Intel-ligence, Berlin 1995.
LENZEN, W.: Glauben, Wissen und Wahrscheinlichkeit, Wien/New York 1980.
PHILIPP, P.: Logisch-philosophische Untersuchungen, Berlin/New York 1998.
SCHOPENHAUER, A.: 1864/2012, Die Kunst, Recht zu behalten. Eristische Dialektik, Zürich 2012)
SEARLE, J. R.: Sprechakte, Frankfurt a.M. 1971.
STELZNER, W.: Die Logik der Zustimmung. Historische und systematische Perspektiven epistemischer Logik. Mentis-Verlag: Paderborn 2013.

Prof. Dr. Werner Stelzner
09-30-27-B Einführung in die Erkenntnistheorie
Introduction to Epistemology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SFG 2070

Was ist und wozu dient Erkenntnistheorie? Was können wir wissen? Auf welche Weise lassen sich Überzeugungen begründen? Was besagt der erkenntnistheoretische Skeptizismus und welche Argumente lassen sich gegen ihn ins Feld führen?
In diesem Seminar werden wir uns mit ausgewählten Fragen und Argumenten der Erkenntnistheorie auseinandersetzen, um darüber möglichst zu einer ersten Übersicht über Themen und Positionen innerhalb dieser klassischen Disziplin der theoretischen Philosophie zu gelangen. Aus einer analytischen Einstellung heraus werden wir systematische Sachfragen in den Vordergrund stellen, dabei aber immer wieder auch klassische Antworten aus der Philosophiegeschichte besprechen.

Svantje Marei Guinebert
09-30-28-B Zum Begriff der Moral
On the concept of morals

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)

Im Seminar sollen anhand verschiedener Texte von der Antike bis in die Gegenwart das Problemfeld der Ethik und Moralphilosophie bestimmt und verschiedene Zugänge und Formen moralischer Begründung und Argumentation im Umriss erarbeitet werden. Das Ziel ist dabei nicht die spezielle Kenntnis einzelner Ansätze der Ethik, sondern ein topologisches Wissen sowie ein Problembewusstsein, welches ein Verständnis konkreter ethischer bzw. moralphilosophischer Ansätze erst ermöglicht, indem der Sinn der Frage(n) klarer wird, auf welche diese antworten.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-52-A Ideologie, Aufklärung, Ideologiekritik
Ideology, enlightenment, critique of ideology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vorurteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftgebrauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum entziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Seminar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-53-A Philosophie der Kunstinterpretation
Philosophy and the interpretation of art

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Philosophie der Kunstinterpretation beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen, die sich in Bezug auf die Interpretation von Kunstwerken stellen, zum Beispiel: Wenn es bessere und schlechtere Interpretationen von Werken gibt, woran lässt sich deren Güte bemessen? Gibt es mehrere oder nur eine korrekte Interpretation eines Werkes? Gibt es korrekte (wahre) Interpretationen oder haben Interpretationen nichts mit Wahrheit zu tun? Wozu interpretieren wir Kunstwerke? Was heißt es überhaupt, ein Kunstwerk zu interpretieren? Auf keine der hier genannten Fragen bieten Philosophinnen und Philosophen einhellige Antworten. Die Philosophie der Kunstinterpretation ist heterogen.
Im Seminar werden zwei Ziele verfolgt. Erstens soll ein erster Überblick über den Bereich erarbeitet werden. Hierfür wenden wir uns typischen Kontrastierungen zu und versuchen die mit ihnen bezeichneten Positionen möglichst genau zu bestimmen. Gängige Gegenüberstellungen sind zum Beispiel die von Interpretationsmonismus und
–pluralismus, Bedeutungskonstruktivismus und –realismus, Relativismus und Absolutismus in Bezug auf Bedeutung oder Interpretation. Zweitens soll ein Einblick in den Bereich vermittelt werden. Hierfür wenden wir uns einigen prominenten Positionen in der Debatte zu, wie sie zum Beispiel von Arthur Danto, Joseph Margolis oder Robert Stecker vertreten werden.

Felix Engel
09-30-54-A Der eindimensionale Mensch (Herbert Marcuse)
The One-Dimensional Man (Herbert Marcuse)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Die kritische Analyse dieser Gesellschaft bedarf neuer Kategorien: moralischer, politischer und ästhetischer. [...] Die Kategorie der Obszönität wird als Einleitung dienen. Diese Gesellschaft ist insofern obszön, als sie einen erstickenden Überfluß an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie draußen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszön, weil sie sich und ihre Mülleimer vollstopft, während sie die kärglichen Nahrungsmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszön in den Worten und dem Lächeln ihrer Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehüteten Intellektuellen.“
In dieser programmatischen These aus seinem Versuch über die Befreiung (1969) bringt Herbert Marcuse einen Grundgedanken auf den Punkt, der in seinen Hauptwerken Triebstruktur und Gesellschaft (1955) und Der eindimensionale Mensch (1964) ausgeführt wird.
Im Seminar werden diese drei Werke Marcuses gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen Bücher besitzt, die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises ist je nach Modul, für das dieses Seminar verwendet werden soll, eine mündliche Prüfung oder Klausur oder schriftliche Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 erforderlich.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp (Eros and Civilization) [Auszüge – im Stud.IP herunterzuladen]
Marcuse, Herbert (1965), Repressive Toleranz, in: Wolff/Moore/Marcuse, Kritik der reinen Toleranz, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1966, S. 93-128.

Anzuschaffen:
* Marcuse, Herbert (1964), Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft (The One-Dimensional Man. Studies in the Ideology of Advanced Industrial Society).
* Marcuse, Herbert (1969), Versuch über die Befreiung (An Essay on Liberation)

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-55-A Glück und Wissen. Platons frühe Dialoge
Happiness and Knowledge. Plato´s Earlier Dialogues

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Platons frühe Dialoge sind vielschichtiger, als eine flüchtige Lektüre vermuten lässt. Ein prominentes Thema ist das enge Verhältnis von Wissen und Glück und die darauf aufbauende Theorie vom guten Leben – eine der wirkungsmächtigsten Theorien in der Geschichte des westlichen Denkens. Aber daneben enthalten die frühen Dialoge auch ein philosophisches Porträt des Sokrates, die Anfänge der Logik und die Grundzüge der platonischen Metaphysik. Im Seminar soll diese Vielschichtigkeit durch detallierte Textinterpretation entschlüsselt werden. Im letzten Teil des Seminars wollen wir einen Blick auf die moderne Glücksforschung werfen.

Vorschlag zur Vorbereitung: Lektüre des Dialoges Laches.

Textgrundlage: Die Schleiermacher-Übersetzung im Verlag Rowohlt, Band 1, Preis 14,80 Euro. Ich bitte um Anschaffung dieses Bandes oder um eigene Herstellung von Kopien der Dialoge Laches, Euthyphron, Charmides aus dem genannten Rowohlt-Band.

Prof. Dr. Wolfgang Detel
09-30-56-A Ausgewählte Texte der Existenzphilosophie
Selected Writings of Existential Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)

Im Mittelpunkt der Existenzphilosophie steht die Existenz. Doch was genau bedeutet „Existenz“? Welches ist die spezifisch menschliche (allzumenschliche) Existenzweise? Und was heißt es, die „Existenz“ habe Vorrang vor der „Essenz“?
In diesem Seminar werden wir uns mit ausgewählten Texten der Existenzphilosophie auseinandersetzen und einige existenzphilosophische Denkfiguren von Autoren wie Kierkegaard, Heidegger, Nietzsche, Sartre, Camus und anderen diskutieren. In Reaktion auf die Phänomenologie und in Abgrenzung zu Idealismus und Positivismus ging und geht es DenkerInnen der Existenzphilosophie darum, das Dasein des Einzelnen, in die Welt geworfenen bzw. zur Freiheit verdammten, erhellend zu erfassen. Wie lässt sich der Mensch begreifen und beschreiben, wenn wir uns dazu nicht auf eine spezifisch menschliche Essenz beziehen können, sondern allein die Existenz als gegeben anzunehmen ist? Was heißt es, sich zu entwerfen, (wie) kann es uns gelingen, mit der Endlichkeit unseres Daseins, mit Angst, Sorge und Verlorenheit umzugehen? Einige Gemeinsamkeiten lassen sich ausfindig machen – wir werden aber auch zahlreiche Aspekte kennenlernen, die einzelnen PhilosophInnen der existentialistischen Positionen eigen sind.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Svantje Marei Guinebert
09-30-58-A Klassische Texte der Philosophie der Zeit: Aristoteles (Physik, Buch IV) und Augustinus (Bekenntnisse, Buch XI)
Classic Texts in Philosophy of Time: Aristotle (Physics, Book IV) and Augustine (Confessions, Book XI)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Aristoteles berichtet, dass die Zeit – bildlich gesprochen – vielen seiner Zeitgenossen Argwohn bereitet habe. Erstens sei fraglich gewesen, ob die Zeit überhaupt existiere, oder nicht vielmehr nicht existiere. Und zweitens sei unklar gewesen, was Zeit eigentlich ist.
Auf letztere Frage hat Augustinus (viele Jahrhunderte später) eine vielzitierte Antwort gegeben (McGilvary behauptet, dass jedes Werk zur Philosophie der Zeit mit folgenden Worten beginnt): „Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich es jemandem auf seine Frage hin erklären will, weiß ich es nicht.“
Auf den ersten Blick mutet diese Aussage Augustinus’ merkwürdig an, doch bei näherer Hinsicht zeigt sich, dass Augustinus hier nach einer Explikation des Zeitbegriffs fragt. Im Verlaufe dieses Seminares werden wir sehen, dass der Begriff der Zeit aber auf sehr verschiedene Weise expliziert werden kann. So ist Augustinus selbst etwa nicht zufrieden mit dem Vorschlag, Zeit mit der Bewegung der Himmelskörper zu identifizieren und schlägt stattdessen vor, diese in der Ausdehnung des Geistes zu lokalisieren. Aristoteles hingegen hatte eine Art Zweikomponententheorie favorisiert, die sowohl auf Bewegung bzw. Veränderung, als auch auf bestimmte Tätigkeiten der Seele baut, und die Zeit als Maß der Veränderung gemäß dem Früher und Später aufgefasst.

Das primäres Ziel dieses Seminars ist es, die Zeittheorien von Aristoteles und Augustinus zu studieren (wobei auch auf deren Rezeption eingegangen werden soll). In diesem Zusammenhang soll gezeigt werden, dass unterschiedliche Philosophen (bzw. Theologen) Zeit unterschiedlich explizieren, woraus sich die Frage ergibt, welche Zeitkonzeption die plausibelste ist. Darüber hinaus sollen aber auch generelle Einblicke in ontologische und metaphysische Fragestellungen vermittelt und bspw. angerissen werden, wie Zeit mit anderen Kategorien, etwa dem Raum, zusammenhängt, oder was es heißt, einen Begriff zu explizieren.


Literatur
Aristotle, Physics (Oxford World Classics Edition)
Saint Augustine, Confessions (Oxford World Classics Edition)

Thorben Petersen, M.A.
09-30-59-A Das Böse denken; am Beispiel Adolf Eichmann
Evil in modern thought
INFO: 28 SWS als Blockseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 SFG 1080 GW1 A0150 SFG 2020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 16:30 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Fr 19.05.17 14:00 - 18:00 SFG 0150
Fr 19.05.17 16:00 - 19:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Fr 28.07.17 15:00 - 17:00 SFG 0140
Fr 18.08.17 15:00 - 17:00 SFG 2060

Das Erdbeben von Lissabon 1755 ist eine der verheerendste Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Zwischen 30.000 und 100.000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Susan Neiman nimmt die Gewissheiten erschütternde Naturkatastrophe zum Ausgangspunkt ihrer philosophiehistorischen Rekonstruktion der Versuche, das Böse zu denken. Den einen Pol bilden Philosophen (Neiman nennt u.a. Kant, Hegel und Marx), die dem Bösen in gewisser Weise einen Sinn verliehen haben: Es sei nicht nur möglich, das Böse zu verstehen, es sei auch moralisch geboten, denn was wir verstehen, können wir bekämpfen. Am anderen Pol verortet sind u.a. Voltaire, Hume und Schopenhauer, die scharf gegen Versuche polemisieren, das Böse zu bannen, indem man es auf den Begriff bringt. Man müsse eher die Philosophie aufgeben, schreibt Voltaire sinngemäß, als den Versuch zu machen, eine Welt zu erklären, in der unschuldige Kinder in den Armen ihrer Mütter sterben. Im ersten Block des Seminars werden wir uns mit philosophischen Versuchen beschäftigen, das Böse begrifflich zu fassen. Der maßgebliche Text ist Susan Neimans Buch Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie, den wir im Verbund mit einigen von ihr behandelten Primärtexten lesen.
In der ersten Seminarhälfte geht es darum, grobe philosophiehistorische Linien nachzuzeichnen, in der zweiten geht es anhand einer exemplarischen Kontroverse ins Detail. 1961 wurde Adolf Eichmann, einer der Organisatoren der Shoah, von einem israelischen Gericht zum Tode verurteilt. Hannah Arendt hat in ihrer Reportage Eichmann in Jerusalem die sprichwörtlich gewordene These von der „Banalität des Bösen“ formuliert: Eichmann sei „von einer empörenden Dummheit“ und die Nazis eben keine Dämonen, sondern zu großen Teilen moralisch indifferente Bürokraten und Mitläufer gewesen. Die Idee einer Banalität des Bösen kann exemplarisch für einen bestimmten Strang des Denkens über das Böse nach Auschwitz stehen. Wir werden uns mit Arendts These und ihren Kontrahenten – vor allem mit der 2014 erschienenen Studie der Historikerin Bettina Stagneth – auseinandersetzen.

Literatur:

Susan Neiman: Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie. Frankfurt/M. 2004.

Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Frankfurt/M. 1964.

Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines Massenmörders. Reinbek 2014

Benjamin Moldenhauer
09-30-60-A Politik & Philosophie – Einführung in Denken und Werk von Jacques Rancière
Politics & Philosophy - Introduction to the thought and the works of Jacques Rancière

Seminar

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Mo 10.07.17 - Do 13.07.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 16:30 SFG 1080

Jacques Rancière (*1940-) gehört zweifellos zu den einflussreichsten französischen Philosophen der Gegenwart. Seine Arbeiten über Ästhetik und insbesondere seine Beiträge zur politischen Philosophie gehören zu den meist rezipierten Texten aus dem Kanon der sogenannten French Theory. Vor allem in Frankreich, in den USA und in Chile üben Rancières Theorien seit rund zwei Jahrzehnten zunehmenden Einfluss aus, der weit über die Grenzen der Universitäts-Philosophie hinaus geht und in andere Felder der Theorie (Soziologie, Politikwissenschaft), aber auch unmittelbar in die Praxis (Kunst, politischer Aktivismus) hineinwirkt.
Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmer/innen einen Einblick in Rancières Verständnis von Grundbegriffen der zeitgenössischen politischen Philosophie (Politik, Staat, Recht, Legitimität, Demokratie, Emanzipation) zu vermitteln. Daran anschließend wollen wir gemeinsam diskutieren, ob und inwiefern sich ausgehend von Rancières Arbeiten eine Lexik der sozialen Revolten und eine Grammatik der gesellschaftlichen Unruhen, die die westlichen Gesellschaften gegenwärtig erschüttern, entwickeln lässt.

Die angegebene Bibliographie ist nur ein fragmentarischer Auszug aus dem umfangreichen Textkorpus, den Rancières Schaffen darstellt, und will lediglich schlagwortartig eine Übersicht über sein (noch unabgeschlossenes) philosophisches Werk geben. Die für das Blockseminar im Juli zu lesenden Texte werden in der Sitzung zur Vorbesprechung im April gemeinsam mit den Seminarteilnehmer/innen festgelegt.



Bibliographie

A/ Texte von Jacques Rancière (Auswahl)

Le concept de critique et la critique de l´économie politique dès 'Manuscripts' de 1844 au 'Capital.', Maspéro, Paris, 1965
dt.: Der Begriff der Kritik und die Kritik der politischen Ökonomie. Merve, Berlin, 1972 (bzw. in: Louis Althusser et al., Das Kapital lesen, Westfälisches Dampfboot, Münster 2015)

La leçon d‘Althusser, Gallimard, Paris, 1974
dt.: Die Lektion Althussers, Laika, Berlin, 2014

Wider den akademischen Marxismus, Merve, Berlin, 1975

La Nuit des prolétaires, Archives du rêve ouvrier, Fayard, Paris, 1981
dt.: Die Nacht der Proletarier. Archive des Arbeitertraums, Turia + Kant, Wien/Berlin, 2013

Le Philosophe et ses pauvres, Flammarion, Paris, 2010 [1983]
dt.: Der Philosoph und seine Armen, Passagen, Wien, 2010

Le Maître ignorant. Cinq leçons sur l‘emancipation intellectuelle, Fayard, Paris, 1987
dt.: Der unwissende Lehrmeister. Fünf Lektionen über die intellektuelle Emanzipation, 2. Aufl. Passagen Verlag, Wien, 2009

Aux bords du politique, Osiris, Paris, 1990

La Mésentente: Politique et philosophie, Galilée, Paris, 1995
dt.: Das Unvernehmen, Suhrkamp, Frankfurt/Main, 2002

Le Partage du sensible: Esthétique et politique, La Fabrique, Paris, 2000
dt.: Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien, b_books, Berlin, 2006

L‘inconscient esthétique, Galilée, Paris, 2001
dt.: Das ästhetische Unbewusste, Diaphanes, Zürich, 2006

La haine de la démocratie, La Fabrique, Paris, 2005
dt.: Der Hass der Demokratie, August, Berlin, 2011


B/ Sekundärliteratur zum Einstieg

Antonia Birnbaum, „Die unbestimmte Gleichheit. Jacques Rancières Entwurf einer Ästhetik der Politik“ in: Joseph Jurt (Hrsg.), Von Michel Serres bis Julia Kristeva, Freiburg im Breisgau 1999, S. 193–209

Oliver Davis, Jacques Rancière, Polity Press, Camebridge, 2010

Nick Hewitt, Badiou, Balibar, Rancière: Re-thinking Emancipation, Continuum, London, 2010 [2007]

Joseph J. Tanke, Jacques Rancière: An Introduction. Philosophy, Politics, Asthetics, Continuum, London 2011

Samuel A. Chambers, The Lessons of Rancière, Oxford University Press, New York/Oxford, 2013

Sebastian Kock
09-30-61-A Einführung in die Naturphilosophie
Introduction to the Philosophy of Nature

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1410 (2 SWS)

"Übernatürliches gibt es nicht." Dies ist eine typisch moderne Überzeugung, die anzeigt, dass Natur für die meisten Menschen heute mit Wirklichkeit zusammenfällt. Das war nicht immer so. "Welt", "Wirklichkeit" und "Natur" sind Wörter, die lange Zeit in der Geschichte des abendländischen Denkens unterschiedliches bezeichneten. So endete für viele in der Antike die Natur spätestens am Mond. Jenseits des Mondes war noch Welt, aber nicht mehr Natur. Darüber hinaus sollte das, was da jenseits des Mondes war, vollkommener sein als die Natur unter dem Mond. Diese Vollkommenheitsdifferenzen sind aus dem modernen Wirklichkeitsverständnis verschwunden.
Die Vorlesung zeichnet diese Veränderungsprozesse der Naturauffassung anhand der Analyse einflussreicher philosophischer Systeme aus der Antike, der Neuzeit und der Gegenwart nach. Dabei werden zugleich Grundbegriffe wie "Raum", "Zeit", "Materie", "Ursache", "Gesetz", "Zufall" und die begrifflichen Konstellationen, in denen sie auftreten, als Gegenstände naturphilosophischen Nachdenkens in der Gegenwart vorgestellt.

Lernziele:

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden zu sensibilisieren für unterschiedliche Reflexionsformen über Naturprozesse und ihr Verhältnis zum Selbstbildnis des Menschen in seiner historischen Entwicklung. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, verschiedene Ansätze und Positionen differenzierend wiederzugeben und kritisch einzuordnen – inklusive Bezügen und Problematiken aus den Einzelwissenschaften und unserer heutigen Alltagswelt.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-62-A Philosophie der Zeit
Philosophy of Time

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000

Zeit ist eine fundamentale Dimension, in der wir uns sowohl als biologisch-physikalische wie auch als geistige Wesen bewegen. Zeit durchzieht unser Dasein in verschiedenen Erscheinungsformen – unter anderem als physikalische Zeit, als wahrgenommene Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive Zeit und als historische Zeit. Dementsprechend war und ist das Thema Zeit immer wieder der Gegenstand von grundlegenden Diskussionen in unterschiedlichen philosophischen Teildisziplinen – von Metaphysik über Wissenschaftsphilosophie und die Philosophie des Geistes bis hin zu Philosophiegeschichtsschreibung und Ethik.
Dieser Kurs bietet eine Einführung in die zeitspezifischen Fragestellungen dieser verschiedenen philosophischen Teildisziplinen und beleuchtet wichtige Querverbindungen. Behandelt wird u.a.: die Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Möglichkeit von Zeitreisen; die Konstitution unseres Zeitbewusstseins und dessen mögliche neurophysiologische Gegenstücke; zeitliche Vorurteile in unserer Lebensführung ("lieber heut' als morgen"); Verantwortung gegenüber zukünftigen und vergangenen Generationen.

Lernziele:

Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Begriffe und Theorien von Zeit zu beschreiben und zu vergleichen (physikalische Zeit, wahrgenommene Zeit, historische Zeit, …). Sie kennen die damit verbundenen zentralen Fragestellungen und Probleme unterschiedlicher Bereiche der Philosophie – insbesondere der Metaphysik, Wissenschaftsphilosophie, der Philosophie des Geistes, der Ethik und der Geschichtsschreibung der Philosophie. Die Studierenden sind befähigt, die Auswirkungen dieser Probleme in breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontexten kritisch zu diskutieren und zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-63-A Das Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet das Buch "The Infinite" von A.W. Moore (Routledge, 2.Aufl., 2001).

Lernziel

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-64-A Sprachen des Denkens - Einführung in die Symbolisierung geistiger Prozesse
Languages of Thought - Introduction to the Symbolization of Mental Processes

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 11.04.17 18:00 - 20:00 SFG 3190
Fr 16.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 17.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 23.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 24.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 07.07.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 08.07.17 10:00 - 15:00 SFG 3190

Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über Versuche, eine symbolische Darstellungsform mentaler Prozesse zu etablieren – oder, wie man es auch nennen könnte: eine Begriffsschrift des Mentalen. Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich historischer Schlüsseltexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Boole, Frege, Carnap und Turing. Im zweiten Teil wenden wir uns neueren Autoren aus der Philosophie des Geistes und auch aus dem Grenzbereich zwischen Philosophie und Kognitionswissenschaften zu. Behandelt werden Fragen zu den Themen "Computer und Denken", "Bewusstsein und Denken", "(Neuro-)Phänomenologie des Denkens" und "Biologie des Denkens". Hierzu werden wir u.a. Texte von Searle, Dretske, Chalmers, Marbach und Hacker diskutieren.

Lernziele:

Die Studierende sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage, verschiedene Ansätze zur Symbolisierung geistiger Prozesse zu benennen und kritisch zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-52-4-BM14-3 Orquesta no tipica - Tangoensemble
Tangoensemble Orquesta No Tipica

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

Juan Maria Solare
09-52-GS-1 Chor: "Bremen so frei" - 11 frisch komponierte vierstimmige Lieder über Bremen von David und Nicolas Jehn
Choir: "Bremen so frei" - 11 recently composed songs about Bremen by David and Nicolas Jehn

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 06.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070
Fr 26.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 27.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Die Bremer Komponisten David und Nicolas Jehn haben unter dem Titel „Bremen so frei“ 11 Lieder über Bremen, seine Geschichte, die Landschaft und seine Menschen frisch komponiert. Die Lieder sind modern, aber nicht modisch, lassen sich sehr gut singen und machen Spaß. Es gibt von den Liedern einstimmige Fassungen (zum Beispiel für Kinder) und vierstimmige für Chöre. Am Donnerstag, den 1. Juni werden beide Fassungen gemeinsam von möglichst vielen Menschen auf dem Bremer Marktplatz uraufgeführt. Der Uni-Chor macht auch mit und singt die vierstimmigen Fassungen. Wer nicht im Chor mitsingt, kann gerne spontan am 1. Juni um 10 Uhr auf den Marktplatz kommen und die einstimmigen Fassungen mitsingen. Weitere Infos, Noten und MP3s zum Projekt auf www.bremen-so-frei.de.
Im Uni-Chor sind neue Mitglieder willkommen und können einfach zur ersten Probe (Schnupperprobe) kommen. Chorerfahrung und die Fähigkeit Noten zu lesen sind Voraussetzung. Noten für den Chor (Klavierauszüge) können 30 Minuten vor Beginn der ersten Chorprobe im Foyer des GW1-Hörsaals erworben werden (Kosten 6 €). Ein Einstieg ins Projekt ist nur in der ersten Probe möglich. Die erste Probe ist eine Schnupperprobe; wer sich danach gegen das Mitsingen entscheidet, kann die Noten zurückgeben und erhält das Geld zurück.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-2 Orchester: Modest Musorgskijs "Bilder einer Ausstellung"
Orchestra: Modest Mussorgskys "Pictures of An Exhibition"

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 10.06.17 13:30 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Auf dem Programm steht Modest Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“ in der Bearbeitung für großes Orchester von Maurice Ravel. Die Konzerte finden in Kooperation mit dem musikpädagogischen Projekt von Prof. Dr. Eva Verena Schmid statt. Plätze sind frei bei allen Streichinstrumenten; Bratschen, Celli und Kontrabässe sind besonders willkommen. Neue Mitglieder nehmen vorher mit Susanne Gläß Kontakt auf.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-4 Unibigband Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS)

Die Unibigband Bremen wurde 1991 von Studenten der Universität Bremen gegründet und wird seit 2010 von Maximilian Suhr geleitet. Das Repertoire setzt sich zusammen aus klassischen Bigband-Arrangements des American Songbook, beinhaltet aber auch anspruchsvolle Werke des modernen Bigband-Sounds sowie Funk-lastige Fremd- und Eigenkompositionen. 2015 brachte die Band ihre erste CD heraus. Regelmäßige Konzertauftritte gehören ebenfalls zum Programm der Bigband.
Bewerben können sich aktuell Musiker mit den Instrumenten Altsaxofon, Tenorsaxofon, Baritonsaxofon, Trompete (1. Trompete), Percussion.
Die Proben finden in der Simon-Petrus Kirche in Bremen Habenhausen statt.

Maxi Suhr
09-52-GS-5 Großer Hochschulchor der HfK und der Uni Bremen
Choir of the University Bremen an University of Arts Bremen

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:45 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

Werke von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Benjamin Britten, William Harris, Peteris Vasks
Erste Probe: 18. Oktober 2016 um 18 Uhr
Konzert: 26. Januar 2017 im St. Petri Dom Bremen
weitere Infos: www.hochschulchor-bremen.de
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Weitere Informationen: http://www.musik.uni-bremen.de/de/studium/lehrveranstaltungen/kvv-sose-2016.html#c8074

Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-6 Kammerchor

Kurs

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Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-7 Popchor I und II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)
wöchentlich Mo 19:15 - 20:15 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)

Chor I - montags 18 - 19 Uhr
Chor II - montags 19.15 - 2015 Uhr
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Micha Keding
09-52-GS-366 Studiochor Kirchenmusik

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 15:45 - 17:45 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 1.32

Prof. Friederike Woebcken
09-53-4-BM6-2 Einführung in die Musiksoziologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Dr. Frank Nolte (LB)
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter
09-54-4-M5/2 Religion des Dritten Reiches

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die 12 Jahre nationalsozialistischer Herrschaft 1933-1945 bilden einen tiefen Einschnitt in der Geschichte und der Religionsgeschichte der Welt, Europas, Deutschlands, gleichzeitig muss man sie verstehen als einen Teil der Epoche von der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkriegs bis zur Mai-Revolution 1968. Tief verwurzelt in den kulturellen und religiösen Traditionen konnten sie doch die Konventionen von Kultur, Politik und Religion umstürzen.
In der Vorlesung werden die neue Heilsgeschichte (Das Heilige, Das Dritte Reich, Messias) behandelt, dann die kultische Dimension im Kult der Helden und Männer, des Führers, der Reichsparteitage, schließlich, wie die Religionen sich selbst revolutionierten: der Antisemitismus, die Kirchen nach dem Diktator-Prinzip und die Stellung der Bekennenden Kirche, die nationale Teil-Kirche der katholischen Weltkirche. Die Frage, wie eine abgrundtiefe Bosheit akzeptiert, ja begeistert getragen werden konnte und welche Rolle die Religion dabei als Begründung (und kaum widerständig) spielte, wird eine durchgängige Frage bilden.
Religionswissenschaftlich stellt die Religionsgeschichte des Dritten Reiches eine besondere Herausforderung dar: Ist die Religionswissenschaft in der Lage, Religion so zu beschreiben, dass die Weltanschauung des Nationalsozialismus in ihren kultischen Formen, ihrem religiösen Anspruch und ihrer Konkurrenz zu und Herkunft aus Christentum und Judentum angemessen bewertet wird? Worin liegt die Andersheit der Religion(en)?

Zur Einführung: Kurt Nowak: Geschichte des Christentums in Deutschland. Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jh., München 1995. - Vorzügliche Einführung: Monika Neugebauer-Wölk: Esoterik und Neuzeit. Überlegungen zur historischen Tiefenstruktur religiösen Denkens im NS. In: Zeitenblicke 5(2006), Nr. 1 (04.04.2006) URL: http://www.zeitenblicke.de/2006/1/Neugebauerwoelk (20.2.2007)
Joachim Mehlhausen: Nationalsozialismus und Kirchen. Theologische Realenzyklopädie 24(1994), 43-78.

Christoph Auffarth
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel
09-54-6-M7 Religiöse Identität: Theorien und Befunde

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)

Inhalt:
Das Seminar dient der Diskussion des Zusammenhangs von personaler Identitätsbildung und Religion. Was ist Identität und Identitätsbildung? Wie generiert sich personale religiöse Identität? Wie prägt Religion die personale Identität? Es werden zudem zentrale Aspekte der religiösen Identitätsbildung thematisiert (z.B. Anerkennung, Identitätspolitik, Hybridität).
Im Seminar werden dazu grundlegende Theorien der Identitätsbildung (Erikson, Krappmann, Keupp, Straub u. a.) wie auch zum Zusammenhang von Identität und Religion (Hahn, Luckmann, Oser u. a.) gelesen.
Des Weiteren wird unter Berücksichtigung empirischer Studien zu Migration, Radikalisierung, Individualisierung, Pluralisierung und Medienkommunikation die strukturelle wie qualitative Veränderung von personaler religiöser Identitätsbildung beispielhaft beleuchtet.

Literatur zur Einführung:
Rosa, Hartmut (2007): Identität, in: Straub, J. et al. (Hg.): Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Stuttgart u.a., 47-56.
Ammerman, Nancy (2004): Religious identities and religious Institutions, in: Handbook of the Sociology of Religion, ed.by M. Dillon, 207-224.

Zielgruppe:
- Bachelor Religionswissenschaft Modul 7; nicht-schulisch,
- offen auch für Interessierte aus dem BA; anrechenbar nach Rücksprache
- General Studies Bachelor

Erwartet wird die regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar und die regelmäßige Lektüre der Seminarliteratur wie auch die Übernahme von Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-MA-2-M1 Die Konstruktion von Gender und “Race” in der Religion/Kultur Ozeaniens

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 10:00 - 11:30 Übersee-Museum

Offen im General Studies-Bereich für alle Master-Studierenden der Uni Bremen.

Dr. Gabriele Richter
09-54-MA-2-M2 Globalisierung des Hinduismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt
Es ist nicht so lange her, dass die Verteilung der Religionen in der Welt mit vergleichsweise abgegrenzten geografischen Räumen identifiziert wurde: dem Christentum in Europa, dem Islam im Nahen Osten oder dem Hinduismus in Indien. Solche Zuordnungen sind angesichts beschleunigter Globalisierung brüchig oder sogar obsolet geworden.
Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit den Folgen dieser weltweiten Entwicklung auf die Gestalt von Religion(en). Am Beispiel des Hinduismus soll gezeigt werden, welche Veränderungen eine vormals regional und ethnisch begrenzte Religion erfährt, die im Zuge von Migrationsströmen und Neuen Religiösen Bewegungen globalen Zuspruch erfährt.
Wie prägt dieser globale Transfer die Formen hinduistischer Religiosität und deren Organisation? Welche Neuerungen haben sich herausgebildet? Wie etablieren sich hinduistische Gruppierungen in ihren (nicht-indischen) sozialen Umfeldern? Welchen Stellenwert haben dabei neue Kommunikationstechnologien? Mit welchen religionswissenschaftlichen Fachbegriffen lassen sich diese Prozesse der Veränderung und der Verstetigung (Institutionalisierung) beschreiben und untersuchen? Was ist überhaupt religiöser Wandel?

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) Prozesse der religiösen Veränderung im Kontext von Migration und Globalisierung zu erkennen, (2) zur kritischen Anwendung von einschlägigen theoretischen Begriffen und Konzepten, sowie (3) zur kultur- und religionswissenschaftlichen Einordnung neuer Ausdrucksgestalten des Hinduismus.

Methodik
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden auf der Basis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur wesentliche Begriffe, Konzepte und Forschungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil stehen Fallbeispiele im Vordergrund, die von Studierenden referiert und gemeinsam diskutiert werden.

Voraussetzungen
sehr gute Englischkenntnisse

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung (M2 Institutionalisierung oder MATS M7/M8).

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab April auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-MA-2-M3 Religion in postmigrantischen Gesellschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 27.04.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Do 11.05.17 08:00 - 10:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar führt in unterschiedliche Aspekte von Religion in modernen postmigrantischen Gesellschaften ein. Hierbei fokussiert das Seminar v.a. auf die europäischen Gesellschaften, deren Realität schon seit mehreren Generationen durch eine religiöse Diversität geprägt wird. In diesem Sinne sind sie als „postmigrantisch“ zu verstehen. Die Untersuchungsperspektive verschiebt sich dadurch von der Fokussierung auf ‚migrantische‘ Aspekte hin zum Zusammenleben von und zur Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Religionen.
Zu Beginn werden unterschiedliche Konzepte zur Thematisierung von Religion und Migration bzw. Postmigration diskutiert (z.B. Diaspora, Transnationalität, Pluralismus, Superdiversity, Hybridität, Integration). Das Seminar beschäftigt sich dann mit unterschiedlichen Fallbeispielen wie z.B. der politischen Regulierung von religiösem Pluralismus, der ästhetischen Bearbeitung von Orientalisierung, der Institutionalisierung religiöser Toleranz und der familiären Transmission von Religion.
Für weitere Themenvorschläge ist die Seminarplanung offen!

Literatur:
Karakasoglu, Y. & Klinkhammer, G. (2016): Religionsverhältnisse, in: Handbuch Migrationspädagogik, hg.v. Paul Mecheril. Beltz Verlag, 294-310.
Foroutan, N. & Ilez, D. (2016): Migrationsgesellschaft, in: a.a.O., 138-151.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 3
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-1

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n. V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-MA-2-M4 Weltbilder des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Im 19. Jahrhundert spottete man über die dummen Kleriker der Antike und des Mittelalters, dass sie die Erde sich als eine Scheibe vorstellten und vor Forschungsreisen warnend drohten, man werde am Rand der Welt ins Bodenlose abstürzen. Das gehört zu den Wissenschaftsmythen eines Alleinvertretungsanspruchs der Naturwissenschaften. Weltkarten – auch moderne – wollen etwas visualisieren, das Erfahrung (im Sinne auch des Fahrens) und ein Weltbild zugleich repräsentiert. Die Diskrepanz zwischen Schönheit („der blaue Planet“) und Realitätserfahrung ist ein altes Problem, das Platon mit dem Auftrag formulierte σῴζειν τὰ φαινόμενα sózein ta phainómena „in dem Idealbild müssen auch noch die realen Erfahrungen ‚gerettet‘ werden“. Die Weltkarten (mappae mundi) der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sind Karten, die einerseits mit der Heilsgeschichte eine umfassende Weltsicht darzustellen haben, andererseits mit Plinius‘ Naturgeschichte eine umfassende Beschreibung der Welt zu integrieren hat und mit der Weltreise Alexanders des Großen Nachrichten über die Ränder der Welt kennt. Mitte und Ränder als räumliche Kategorien, Anfang (Paradies) und Ende (Weltgericht), Enzyklopädie des Weltwissens vereint eine Mappa Mundi. Wo liegt das Paradies? Der Turmbau von Babel? Was ist der Nabel der Welt – und wo liegt der Arsch der Welt? Gibt es einen Ringfluss um die Welt? Wo leben die Einäugigen und die Kannibalen? Wo ist die Quelle des Nils? Und stürzt das Weltbild zusammen, wenn Kolumbus den vierten Kontinent entdeckt? – Und: Hat die Kultur des Islam ganz andere Karten hervorgebracht?
Fragen der Ästhetik und Utopie, der Raum-Ordnung, der Enzyklopädie lassen sich in einer Religionsästhetik als integratives Konzept der Religionswissenschaft beschreiben.

Zur Einführung
Dorothea von den Brincken: Uta Lindgren: Karte, Kartographie. Lexikon des Mittelalters 5(1991), 1021-1024. - Ute Schneider:
http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/bilder-in-geschichte-und-politik/73116/weltbilder-auf-karten?p=all . Hartmut Kugler: Die Ebstorfer Weltkarte. Kommentierte Neuausgabe in 2 Bänden. Berlin: Akademie 2007. Vgl. auch

Christoph Auffarth
09-54-MA-2-M5 Religiöse Autoriät im globalisierten Islam

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 18:00 - 20:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar behandelt den Wandel von religiöser Autorität im Kontext eines globalisierten Islam in seinen unterschiedlichen Traditionen und Sozialformen. Dabei stehen neue wie alte konkurrierende Institutionen im Fokus. Die Spannungslinien verlaufen in globaler Perspektive sowohl zwischen Erwartungen und Ansprüchen muslimischer und nicht-muslimischen Nationen/Regionen wie auch zwischen traditionellen und neuen Formen religiöser Autorität u.a.
Im Seminar werden zunächst unterschiedliche strukturelle und qualitative Formen von (religiöser) Autorität behandelt, um im Anschluss diverse islamische Institutionen, Organisationen und Bewegungen mit unterschiedlichem Autoritätsverständnis zu behandeln. Am Ende soll den SeminarteilnehmerInnen dadurch ein Überblick über zeitgenössische islamische Aktivitäten vorliegen wie auch über Spannungs- und Diskussionsverläufe sowohl intern in unterschiedlichen Strömungen des Islams als auch extern zu säkularen Institutionen.

Literatur:
Im Seminar wird anfänglich in einige historische Grundlagen islamischer Tradition eingeführt. Empfohlen wird zur vorbereitenden Lektüre eines der beiden Bücher:
  • Malise Ruthven: Der Islam. Reclam Sachbuch 4.A. 2010 oder
  • Mark Sedgwick: Islam & Muslims. A Guide to Diverse Experience in a Modern World. Intercultural Press 2006.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 5
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-2

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben; eigene Themenvorschläge sind willkommen!

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-57-6-M5 Lebensräume

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 18:00 Externer Ort: Science Centrum Botanika (6 SWS)

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 18:00 Science Centrum Botanika

Die Veranstaltung findet in den Veranstaltungsräumen des Science Centrum Botanika statt.

Das Projekt „Lebensräume“ ist eine sechsstündige Veranstaltung im Rahmen der Senioren-Universität. Die Veranstaltung findet von 12.00 – 17.30 Uhr in den Räumen der Botanika statt. Es wird zwischendurch eine Pause für ein (gemeinsames?) Mittagessen geben.

Ausgangspunkt dieses Projektes sind zunächst die fünf Weißhandgibbons, eine aussterbende Affenart, die jüngst in die Botanik eingezogen sind.

Fragestellungen:
Warum sterben Weißhandgibbons aus? Wo ist ihr Lebensraum? Wo gibt es Zusammenhänge von Ökonomie und Ökologie? Und schließlich die philosophische Überlegung: „Wie gehen wir mit Tieren um?“. Hier hat mich in letzter Zeit ein Buch von Richard David Precht angeregt, tiefer über das Verhältnis Mensch-Tier nachzudenken.
Aber auch die anerkannteste Primatenforscherin Jane Goodell hat viel dazu beigetragen, Primaten kennen und respektieren zu lernen. Respekt vor der Kreatur, das ist ein Thema, was sich durch die Veranstaltung ziehen wird.

Ein weiterer Aspekt des Projektes ist eine ganz praktische Überlegung: wie würden wir gerne im Alter sitzen? Wie also könnte man für die Botanika bewegliche Sitzgelegenheiten konzipieren, (die später vor den Gehegen der Gibbons aufgestellt werden sollen), die auch für hochaltrige Menschen zu nutzen sind? Hier nun ist Ingenieursarbeit gefragt, aber auch Kreativität und ein wacher Verstand, der ganz neue Möglichkeiten des Sitzens entwirft.

Die Veranstaltung wird sich mit der Didaktik des „forschendes Lernens“ – das nun wieder Einzug in die Lehrpläne der Universitäten hält - nicht nur in der Theorie befassen, sondern sie auch praktisch forschend umsetzen. Für diese Forschung wird es Hilfestellungen geben, Anleitungen, Wegweiser.

Ein weiteres Thema in der Vermittlung der Inhalte wird die multimediale Präsentation sein. Es wird also nicht nur das trockene Wort sein, welches Inhalte präsentiert, sondern eine mediale Vielfalt genutzt, die zur Annäherung an das Thema einlädt. Alle Teilnehmer werden hierfür in Kleingruppen angeleitet, ihre Forschungsergebnisse medial und schließlich auch in einem blog zu präsentieren. Auch hier werden die einzelnen Kleingruppen engmaschig betreut und angeleitet.

Das Thema Kommunikation innerhalb des Projektes wird sehr groß geschrieben. Jugendliche Studenten nutzen Veranstaltungen auch als soziale Treffpunkte. Das Projekt im Rahmen der Senioren-Universität wird daher beginnen mit einem „Speed-Dating“ – aber mit der Idee, wissenschaftliche Interessen und die Bildungs-Hintergründe der TeilnehmerInnen untereinander bekannt zu machen, zu kommunizieren um in einem zweiten Schritt miteinander in Arbeitsgruppen arbeiten zu können.

Eine medienkundige Hilfskraft wird das Projekt die gesamte Zeit aktiv und begeistert begleiten.

Monika Thiele
09-57-6-M5/2 Physical Activity Monitoring And Health

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
PD Dr. Mirko Brandes
09-57-6-MGS Alter-Krankheit-Lebenskunst (Film und Philosophie)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (4 SWS)
Monika Thiele
09-57-6-MGS/2 Gesundheitsförderung im Setting Betrieb

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2070 (2 SWS)
Stefan Dalichau
09-60-M7-C Digital Natives schulen Digital Natives – Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Workshops zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern
Peer-to-peer education among digital natives - Conceptualisation, implementation and evaluation of a workshop to nurture media literacy among pupils

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 MZH 1460 (6 SWS)

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Do 15.06.17 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1


Dr. Anke Offerhaus
Katharina Heitmann ((LB))
09-60-M7-P Theaterprojekt
Theater Project

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 30.03.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 06.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B1820
Sa 08.04.17 12:00 - 22:00 GW2 B1820
So 09.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 13.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 15.04.17 - So 16.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 27.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 28.04.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 30.04.17 - Mo 01.05.17 (So, Mo) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 04.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 06.05.17 - So 07.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 11.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 12.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 17:00 - 22:00 SH D1020
Do 18.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 25.05.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 28.05.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 01.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 03.06.17 - Mo 05.06.17 (So, Mo, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 08.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 09.06.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 11.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Mi 14.06.17 - Do 15.06.17 (Mi, Do) 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 17.06.17 - So 18.06.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 22.06.17 14:00 - 22:00 SH D1020
Sa 24.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 25.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 29.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 01.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 02.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 04.07.17 14:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 06.07.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 08.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 09.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 13.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 15.07.17 - So 16.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 22.07.17 - So 23.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-Q Museen erleben, Ausstellungen gestalten
Experiencing Museums, Curating Exhibitions

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)


Prof. Dr. Christine Lohmeier
09-60-M8/9-J Soziale Medien - damals, heute und morgen
Social Media - Back Then, Today and Tomorrow

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-60-M8/9-K Hacker and Maker: Politics and Creativity (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-GS-3-18 "Sprache der Wände" - Campus-Erkundungen und Reflexionen zu Graffiti im Studienalltag"
\"Words on Walls\" - Explorations and Reflexions on Graffiti

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 12:00 - 18:00 SFG 3070
Sa 03.06.17 10:00 - 16:00 MZH 1090

+ Die Termine für den Workshop stehen fest! +

Das gegenwärtige Stadtbild wird geprägt von einer Vielfalt von Motiven, die gesprüht, gemalt oder gekratzt sind. Ob an Hauswänden, Brücken, Laternenpfählen, Ampeln oder Mülleimern – Graffiti ist allgegenwärtig. Während die einen Graffiti in öffentlichen Räumen als Provokation bzw. Vandalismus betrachten und als illegal verstehen, halten es die anderen für Kunst und nutzen es als politisches und soziales Sprachrohr.

In diesem studentisch initiierten Workshop wird der Bremer Uni-Campus genauer unter die Lupe genommen und danach gefragt, wie Graffiti im Studienalltag wahrgenommen wird. Wir begeben uns auf die Suche nach Graffiti auf dem Uni-Gelände und versuchen, diese zu „entschlüsseln“. Welche Motive und Botschaften stecken darin, an wen sind sie gerichtet – und wie wirken sie auf uns?

Der Workshop bietet einen Einblick ist die Geschichte und zentrale Begriffe von Graffiti.
Er möchte dazu anregen, sich mit dem Campus als öffentlichem (Lern)Raum auseinan-derzusetzen und darüber zu reflektieren, inwiefern der Studienalltag durch Graffiti beein-flusst wird. Durch theoretisches Hintergrundwissen, den Austausch in der Gruppe und einen Campusstreifzug mit Kamera sollen die Teilnehmer*innen für ihre Lernumgebung sensibilisiert werden.

Voraussetzung für den Scheinerwerb mit 2 ECTS ist eine aktive Teilnahme an beiden Workshop-Tagen und eine schriftliche Reflexion oder Ausarbeitung eines dazugehörigen Themas (ca. fünf DIN-A4-Seiten).

DozentInnen: Ayla Satilmis, enter science in Kooperation mit Janne Lina Biermann und Jan Goedecke

Ayla Satilmis
09-GS-3-19 Antidiskriminerung - Erkundungen in einem Bremer Stadtteil
Antidiscrimination - Expolartions in a district of Bremen
Antidiscrimination - Explorations in a district of Bremen

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 11:00 - 14:00 ZB-B B1300
Fr 05.05.17 14:00 - 16:00 ZB-B B0660
Sa 06.05.17 11:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 19.05.17 - Sa 20.05.17 (Fr, Sa) 11:00 - 16:00

Diskriminierung und Dominanz sind allgegenwärtig. Je nach Kontext nehmen sie verschiedene Formen an und betreffen unterschiedliche Gruppen. Antidiskriminierung(spolitik) ist deshalb ein weites Feld und ein Querschnittsthema mit vielen Facetten.

In diesem Seminar fokussieren wir das Thema „Antimuslimischer Rassismus“ und verknüpfen unsere theoretischen Erkenntnisse mit Stadtteilarbeit. Wir erproben einen Theorie-Praxis-Transfer, indem wir konkrete Problemlagen vor Ort erkunden und geeignete Handlungs-strategien ausloten. Dabei beziehen wir uns auf Konzepte aus der Antidiskriminierungsarbeit, die wir sowohl theoretisch-konzeptionell reflektieren als auch praktisch austesten.

Die Veranstaltung ist als Blockseminar konzipiert und beinhaltet eine Exkursion in den Bremer Norden wie auch Workshops, um uns mit konkreten Schieflagen (und Fragen von Betroffenen) auseinanderzusetzen.




Voraussetzung für den Scheinerwerb mit 3 ECTS ist eine aktive Teilnahme am Blockseminar inkl. Exkursion und eine schriftliche Reflexion des Seminars oder Ausarbeitung eines dazugehörigen Themas (ca. 5 DIN-A4-Seiten).
Statt einer Verschriftlichung gibt es die Möglichkeit, einen Workshop mitzugestalten.

Ayla Satilmis
09-M39-2-04-02 Spieltheorie
Game Theory

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine problemorientierte Einführung (mit Anwendungsbeispielen) in die Theorie, Modelle und formalen Methoden „strategischer“ sozialer Interaktionen („Spieltheorie“). Es werden verschiedene typische Strukturen sozialer Entscheidungsprobleme und ihre modelltheoretischen Modellierungen vorgestellt (Koordinations-, Non-Koordinations-, Anti-Koordinations-Spiele und Soziale Dilemmata), jeweils in sog. „strategischer“ und in sog. „sequentieller“ Form, und ihre Lösungen sowohl in „reinen“ wie in „gemischten“ Strategien. Schließlich wird in das Prozessdenken für unbestimmt oft wiederholte Interaktionen in größeren Populationen, insbesondere in die Modellierung evolutionärer Prozesse, eingeführt („evolutionäre Spieltheorie“). Es werden vor diesem Hintergrund typische konventionelle Konzepte der orthodoxen Mainstream-Ökonomie wie „Rationalität“ und „Optimalität“ der „Märkte“ kritisch beurteilt und in Komplexität und ihre Implikationen eingeführt.

Dr. Nicola F. Maaser
10-GS-2-03 WoC-Werkstatt

Colloquium
ECTS: CPs: 2 für die regelmäßige Teiln

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 09:00 - 16:00 GW2 A3570 (FBR-Raum Fachbereich 10)
Dr. Daniel Schmidt-Brücken
90-30-25-B Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes
Ryle: The concept of mind

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2010 (4 SWS)

Neben Wittgenstein und Austin gilt Ryle als ein Hauptvertreter der Ordinary Language Philosophy. Wie Wittgenstein befasste er sich mit Problemen, die sich nach seiner Diagnose aus der Verwechslung grammatischer und logischer Unterscheidungen, sog. Kategorienfehlern, und entsprechenden ungültigen Inferenzen ergeben, die in scheinbar unauflösliche philosophische Verwirrungen führen. Auflösen lassen sich diese Begriffskonflikte nur per Analyse des Gebrauchs dieser Ausdrücke. Die Anwendung dieser sprachphilosophischen Methode auf zentrale Probleme der Philosophie des Geistes und der Handlung findet sich in Der Begriff des Geistes. Insbesondere argumentiert Ryle, dass gängigen Theorien des Geistes eine Verwechslung von Dispositionsausdrücken (für Geistiges und den Bereich des Handelns) mit Ausdrücken für (verborgene mentale) Ereignisse bzw. Ursachen zugrunde liegt und der Geist deshalb „paramechanisch“ als „Gespenst in der Maschine“ konzeptualisiert werden muss, was insbesondere das Leib-Seele-Problem unlösbar erscheinen lässt und zu zahlreichen Zirkeln und Regressen in der Philosophie des Geistes führt.
Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
90-30-57-A Nietzsche und das biologische Menschenbild
Nietzsche and the biological idea of man

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir uns mit den Gedanken Nietzsches zum Menschen beschäftigen und sie mit der biologischen Sicht seit Darwin vergleichen. Wir reflektieren die verschiedenen Menschenbilder und werden dazu zuerst ausgewählte Textausschnitte aus den verschiedenen Phasen von Nietzsches Denkweg lesen und diskutieren, um seine Sicht auf den Menschen nachzuvollziehen.
Für den Vergleich mit dem biologischen Menschenbild besprechen wir neben Textausschnitten von Charles Darwin u.a. auch Texte zur Entstehungsproblematik des menschlichen Moralverhaltens anderer Autoren.
Regelmäßige Anwesenheit, das Lesen der bereitgestellten Texte für die jeweilige Sitzung, sowie aktive Mitarbeit und Mitgestaltung (u.a. in Form von Referaten) werden für eine „aktive Teilnahme“ erwartet und sind auch Voraussetzung für andere Leistungsnachweise sowie für das Gelingen des Seminars.

Die Literatur wird angenehmerweise über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder

Modul GS IV - Fachergänzende Studien

Hier können Sie die Veranstaltungen des uniweiten Angebotes nutzen, das im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter "Fachergänzende Studien" aufgeführt ist und verschiedene Themenschwerpunkte (Studium Generale / interdisziplinäre Angebote aus den Fachbereichen / Sachkompetenzen , Fremdsprachen, Schlüsselkompetenzen, Studium und Beruf) umfasst; darin finden Sie die Angebote anderer Fachbereiche und weiterer universitärer Einrichtungen wie Career Center, International Office, Studierwerkstatt, Fremdsprachenzentrum, etc.
Für das WiSe 2015/16 siehe: http://www.uni-bremen.de/studium/lehrveranstaltungen/veranstaltungsverzeichnis.html?tx_hbulvp_pi1[module]=2986a13e97a1711bccf482ad834f1e9d&tx_hbulvp_pi1[sem]=23

Im Rahmen diese Moduls können auch Veranstaltungen der "eGeneral Studies" der Universität Bremen besucht werden. Siehe: http://mlecture.uni-bremen.de/egs/

Pruefungsleistung: gemaess Ankuendigung der Veranstaltung
Anerkennung: durch Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemaess Ankuendigung der Veranstaltung
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
eGeneral Studies

Seminar

Aktuelle Veranstaltungen der eGeneral Studies:
https://mlecture.uni-bremen.de/egs/

* Der Hohe Norden - The Far North - Le Grand Nord
* Recht der digitalen ´Medien
* Interkulturelle Kompetenzen
* Schlüsselkompetenzen - Ein Reflexionsangebot
* eSTUDI - Erfolgreich Studieren im Internet
* Bildung für nachhaltige Entwicklung
* World in Transition - A Social Contract for Sustainability
* Literatur, Filme, eGames und Nachhaltigkeit
* Sustainability Marketing
* Nachhaltige Entwicklung - Grundlagen und Umsetzung
* Klimaschutz und Klimaanpassung
* Transition Management
* Weltbevölkerung und weltweite Migration
* Weltfinanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
* Technik, Energie und Nachhaltigkeit
* Gesellschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Stiftungen
* Ehrenamtliches Engagement im Kontext der Flüchtlingsthematik
* Nachhaltiges Management
* Projektmanagement
* Nachhaltigkeit und Betriebswirtschaftslehre
* Grundlagen des Managements
* Menschliche Ernähtung und ökologische Folgen
* Civil Ecology - A Pathway to Sustainabilitiy

Informationen und Zugang zu den Seminaren finden Sie hier:
https://mlecture.uni-bremen.de/egs/

No Name
GS IV

Lernfeld

Unter dem neuen Titel "Fachergänzende Studien" als 1. Link im Lehrveranstaltungsverzeichnis finden Sie seit dem Sommersemester 2015 das uniweite Lehrangebot zu Ihren General Studies.

Siehe hier:
http://www.uni-bremen.de/studium/lehrveranstaltungen/veranstaltungsverzeichnis.html?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=93fdb6be384979f7300d263ba0c094be&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=26

N. N.

Modul GS V - Praxiserfahrungen (max. 12 CP)

Hierzu zählen über das Pflichtpraktikum hinaus im Rahmen des aktuellen Studiums wahrgenommene Praktika und studienrelevante berufliche Erfahrungen.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, 3-5 Seiten (näheres zum Bericht, siehe Homepage des Studienzentrums FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 4 - max. 12 CP, je nach Umfang
Grundsätzlich gilt: zusätzliche Praktika/Nebentätigkeiten werden ab einer Dauer von mind. 4 Wochen (4 CP) bis zu max. 12 Wo. (12 CP) anerkannt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS V

Lernfeld
N. N.
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz

Modul GS VI - Tutorien

Die Leitung eines Tutoriums kann dann für die GS angerechnet werden, wenn der Tutor/die Tutorin a) eine Tutorenschulung durch die Studierwerkstatt erfahren und b) selbst das zu begleitende Modul erfolgreich absolviert hat.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Mentor/in (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Mentor/in des Tutoriums, durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 6 CP (inkl. 1 CP Tutorenschulung) oder Honorar
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS VI

Lernfeld
N. N.

Modul GS VII - Studienrelevante Auslandsaufenthalte/Internationales

Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums können für den Bereich der GS geltend gemacht werden, wenn sie nicht Teil des Pflichtcurriculums eines der studierten Fächer sind.
Es werden auch Veranstaltungen des Fachbereichs (nach Absprache auch anderer Fachbereiche) im Forschungs- und Berufsfeldbezug zum Themenkomplex "Internationales/Interkulturalität" sowie sowie Angebote des International Office wie "Interkulturelles Zertifikat" (http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/interkulturelles-zertifikat.html) oder das Programm "Study Buddy" (http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/kompass/study-buddy.html) anerkannt.

Prüfungsleistung: Der studienrelevante Auslandsaufenthalt ist nachzuweisen durch entsprechende Bescheinigungen sowie einen Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Erasmusbeauftragten (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html).
Beim Programm "Study Buddy" geht der Bericht an das International Office.
Prüfungsleistungen bei Veranstaltungen: gemäß Ankuendigung

Anerkennung: durch Erasmusbeauftragte/n des Faches oder Studienzentrum FB 09 bzw. International Office Leistungspunkte: CP nach Dauer des Auslandsaufenthaltes (i.d.R. 6 CP pro Semester); anerkannt werden Aufenthalte ab einer Dauer von 4 Wochen.
Leistungspunkte für Veranstaltungen: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-GS-3-10 Praxiserfahrung im Ausland: Praktika, Jobben und mehr...
Work experience opportunities in English-speaking countries: All you need to know about job hunting, application papers, work permits and planning stages

Seminar

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 16:00 - 20:00 SFG 3070

Auch für Kulturwissenschaftler_Innen (egal welcher Fachrichtung) spielt praktische Arbeitserfahrung eine wesentliche Rolle zur Vorbereitung dees späteren Berufseinstiges. Wem es gelingt, eine solche Praxisphase im Ausland zu realisieren, gewinnt doppelt. Die wesentlichen Fragen sind immer nur: Wie soll das denn gehen? Wo passe ich hin? Kann ich mir das überhaupt leisten? In dieser Übersichtsveranstaltung schauen wir uns gemeinsam an, wie sich potentielle Arbeitgeber finden lassen und wie man mit ihnen über das beabsichtigte "Praktikum" spricht. Oft setht die deutsche Begrifflichkeit dem Bewerbungserfolg nämlich im Wege, und vernünftige Alternativen müssen her, damit man überhaupt verstanden wird. Genauso führt der Weg zu "schönen Praktika" im Ausland meistens nicht über (oftmals) überteuerte Platzierungsagenturen - es gibt eine Reihe von Instrumenten, deren Einsatz effektiver und erfolgversprechender sein kann. Anhand von vielen Beispielen aus dem englischsprachigen Raum beschäftigen wir uns mit diesen Themen, mit der Möglichkeit für individuelle Fragen und Diskussionen.
In einem zweiten Teil geht es um das Thema "Bewerben auf Englisch für Praktika, Stellen und Förderanträge".

Jürgen-Thomas Obieglo

Modul GS VIII - Sprachen (max. 12 CP)

Im Rahmen des Studiums erworbene Fremdsprachenkenntnisse, die nicht laut Prüfungsordnungen der studierten Fächer verpflichtend sind, können für die GS geltend gemacht werden.

Prüfungsleistung: Nachweis des absolvierten Kurses, der Prüfungsleistung und der Stundenanzahl
Anerkennung: Zertifikat durch das FZHB einreichen, bei außeruniversitären Nachweisen durch Vorlage beim Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: richten sich nach der für universitäre Sprachkurse üblichen Vergabe (vgl. FZHB); anerkannt werden können Leistungen im Umfang von max. 12 CP.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0629 Für Studierende des Fachbereiches 9: Englisch für die Qualifizierung im Studium (acknowleged as UNIcert III course, part 1 of 3) (C1.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Mahaesvary Kayser
FZHB 0900 Latein 1 + 2
Latin 1 + 2
Eingangsniveau: Anfänger, niveauübergreifender Kurs

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 13:30 AIB 0060 (2 SWS)
wöchentlich Fr 12:00 - 13:30 AIB 0060 (2 SWS)


Hans-Wolfgang Reimers
FZHB 0910 Arabisch (A1.1)
Arabic (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 08:30 - 12:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Dr. Jamshid Ibrahim, M.A.
FZHB 0911 Arabisch (A1.2)
Arabic (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 13:00 - 16:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Dr. Jamshid Ibrahim, M.A.
FZHB 0920 Modernes Hebräisch (A1.2)
Modern Hebrew (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 19:30 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Ursula Bauer
FZHB 0990 Türkisch (A1.1) - fällt aus!
Turkish (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6


N. N.
FZHB 0991 Türkisch (A1.2) - fällt aus!
Turkish (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 6


N. N.
FZHB 0992 Türkisch (B1.1.)
Turkish (B1.1)
Eingangsniveau: A2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:30 GW2 A3220 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Ahmet Arslan

Modul GS IX - Universitäres Engagement (max. 6 CP)

Ihr Engagement in StugA, AStA, Berufungskommissionen, selbstorganisierten universitären AGs, Gremienarbeit in Fachbereichs-/Institutsrat u.a. im Umfang von i.d.R. mindestens einem Semester kann für die GS anerkannt werden.
Lernziele: Teamarbeit, Sozialkompetenz, Kommunikations- und Organisationsfaehigkeit, ggf. Projektverantwortung, Einblicke in komplexe institutionelle Strukturen (Bsp. Universität).

Ergänzung: für dieses Modul gilt auch die Teilnahme am Programm "Study Buddy" von Kompass-Forum International, bei dem Studierende ein Semester lang Gaststudierende betreuen (siehe: http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/kompass/study-buddy.html).

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html) beim Programm "Study Buddy" geht dieser an das International Office
Anerkennung: durch das Studienzentrum FB 09, für "Study Buddy" durch das International Office
Leistungspunkte: 2 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS IX

Lernfeld
N. N.

Modul GS X - Wissenschaftliches Engagement

Das Modul umfasst Ihre Mitarbeit in Forschungsprojekten, Besuch von Fachtagungen, Kongressen, Gastvorträgen. Vor Besuch dieser Veranstaltungen ist mit einem/einer Fachdozent*in/Hochschullehrer*in abzusprechen, ob die Veranstaltung anerkannt wird.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, Projektpapier bzw. Forschungsbericht (3-5 Seiten); (näheres zum Bericht siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Hochschullehrer/in oder das Studienzentrum
Leistungspunkte: 2 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS X

Lernfeld
N. N.

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)