Das Schulbezogene Forschungspraktikum (SFP) steht in einem engen Zusammenhang mit dem Abschlussmodul, das die Masterarbeit einschließt. Es stellt eine spezifische Form des forschenden Lernens im Lehramtsstudium dar. Ziel ist eine systematische und methodengeleitete Untersuchung, Entwicklung oder Erprobung von konkreten Aspekten und Elementen der Schul- und Unterrichtspraxis.
Das SFP kann sich sowohl auf unterrichtliche bzw. fachunterrichtliche wie übergreifende schulrelevante pädagogische oder fachdidaktische Fragestellungen beziehen. Entsprechend kann das SFP entweder bei einer der Fachdidaktiken der gewählten Fächer, bei der Erziehungswissenschaft oder interdisziplinär angesiedelt sein.
Das SFP wird von den Studierenden eigenständig durchgeführt. Sie werden dabei von Hochschullehrenden beraten und begleitet, um die erforderlichen Forschungsstandards zu sichern. Die Fragestellungen und möglichen methodischen Vorgehensweisen sollen in der Regel zwischen Studierenden, Hochschullehrenden und den AusbildungskoordinatorInnen derjenigen Schulen, an denen das Praktikum durchgeführt wird, ausgehandelt werden. Die Studierenden können die Fragestellung in Zweier- bis Dreierteams bearbeiten.
Das Schulbezogene Forschungspraktikum begleitet die Masterarbeit und hat keinen festgeschriebenen Zeitpunkt.
Informationen zur Anmeldung für das Schulbezogene Forschungspraktikum finden Sie auf der Webseite des Zentrums für Lehrerbildung unter "Praktika".