
Die Universität Bremen hat sich mit großem Erfolg am Professorinnenprogramm und an der Umsetzung der Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beteiligt. Sie wurde von der DFG als eine der zwölf besten Hochschulen ausgezeichnet. Um das gegenüber der DFG angestrebte Niveau zu erreichen und die sehr gute gleichstellungspolitische Position weiter zu verbessern, legt die Universität in Ergänzung ihrer bereits bestehenden vielfältigen Aktivitäten das Grete-Henry-Programm zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und personeller Vielfalt auf. Ziel des Programms ist die deutliche Erhöhung der Frauenanteile und eine größere personelle Vielfalt auf allen Ebenen des wissenschaftlichen Personals im Sinne der DFG-Gleichstellungsstandards.
Das Grete-Henry- Programm umfasst:
Weitere Schwerpunkte sind in Planung.
Grete Henry (Hermann) (*2. März 1901 und † 15.4.1984 in Bremen), war eine Mathematikerin, Physikerin, Philosophin und Pädagogin, die bei Emmy Noether in Göttingen promovierte und in regem wissenschaftlichen Austausch mit Werner Heisenberg, Leonard Nelson und anderen WissenschaflterInnen ihrer Zeit stand. Bis zu ihrem Gang ins Exil hielt sie während des Nationalsozialismus philosophische Kurse ab und publizierte intensiv in NS-kritischen Kontexten. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1947 wirkte sie am Aufbau der Pädagogischen Hochschule in Bremen mit und war dort 10 Jahre als Professorin für Physik und Philosophie tätig. Daneben engagierte sie sich in der Bildungspolitik von SPD und Gewerkschaften.
Mehr Informationen über Leben und Wirken von Grete Henry gibt es bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org./wiki/Grete_Hermann