Offene Stellen an der Universität Bremen

1 x 0,5 Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in

Das Institut für Umweltphysik und Fernerkundung (IUP/IFE) der Universität Bremen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe –

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Doktorand/in)
Entgeltgruppe E13 TV-L (50%) befristet für die Dauer von  3 Jahren


für das Thema:


 Validation von Sentinel-5 Precursor Daten mit MAX-DOAS Messungen


Die Befristung der Stelle erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach
§ 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Im Oktober 2017 wurde mit Sentinel-5P der erste Europäische Sentinel-Satellit zur Überwachung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre erfolgreich gestartet. Im Rahmen eines vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt geförderten Projektes sollen stationäre und mobile DOAS-Messungen von Stickstoffdioxid und Formaldehyd durchgeführt und zur Charakterisierung von horizontalen Spurenstoffgradienten in der Atmosphäre verwendet werden. Mit den Ergebnissen sollen sowohl operationelle, als auch am IUP Bremen erzeugte wissenschaftliche Datensätze von Sentinel-5P validiert und interpretiert werden.

Das IUP hat umfassende Erfahrungen in der Entwicklung und Nutzung von Fernerkundungssystemen für die Untersuchung der Atmosphäre. So entwickelt und betreibt das IUP bereits seit 25 Jahren DOAS-Instrumente für alle Plattformen (Land, See, Luft und Weltraum) und nutzt sie zur Bestimmung von Spurengasverteilungen in der Atmosphäre.


Anforderungsprofil:

  • Naturwissenschaftliches Hochschulstudium (Uni-Diplom oder Master of Science in Physik, Umweltphysik, Meteorologie oder in einem verwandten naturwissenschaftlichen Bereich) mit einer Durchschnittsnote besser als oder gleich 2,0 im deutschen System oder B im angelsächsischen Notensystem
  • gute Kenntnisse und einschlägige Erfahrung in mindestens einem der folgenden Bereiche: Physik und Chemie der Atmosphäre, Meteorologie, Erdfernerkundung, Strahlungstransfer oder Inversionsmethoden
  • Erfahrungen in der Verwendung einer höheren Programmiersprache  
  • gute Kenntnisse der deutschen und/oder der englischen Sprache (schriftlich und mündlich)
  • Bereitschaft und Eignung für körperliche Arbeiten beim vorübergehenden Einsatz auf Messkampagnen
  • Interesse an numerischer Datenauswertung
  • Engagement, Teamfähigkeit, wissenschaftliche Neugier und Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten


Das Institut für Umweltphysik bietet eine gute Arbeitsatmosphäre und Ausstattung. Die Tätigkeiten in diesem Projekt sind Teil einer Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und sind eingebettet in internationale Forschungskooperationen.

Weitere allgemeine Informationen finden Sie auf den Webseiten unseres Instituts: www.iup.physik.uni-bremen.de und www.doas-bremen.de. Mehr zum Sentinel-5P Satelliten finden Sie unter https://earth.esa.int/web/guest/missions/esa-eo-missions/sentinel-5p.

Allgemeine Hinweise :

Als Preisträgerin des Total-E-Quality Science Award strebt die Universität Bremen insbesondere die Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an und fordert deshalb Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden begrüßt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und ggf. Tätigkeitsnachweise) werden bis zum 01.02.2018 unter Angabe der Ausschreibungskennziffer A338/17 erbeten an

Institut für Umweltphysik
Universität Bremen
Dr. Andreas Richter  
Otto-Hahn-Allee 1

D-28359 Bremen
oder per Email an: richternoSpam@iup.physik.uni-bremen.de (in einer zusammengefassten PDF-Datei)

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) einzureichen.

Erstellt am 04.01.18 von Rebekka Rosner