Offene Stellen an der Universität Bremen

Professur

An der Universität Bremen ist am Institut für Soziologie im Fachbereich 08/ Sozialwissenschaften zum 01.10.2018 eine


Professur
Besoldungsgruppe W3 oder W2
im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit

für das Fachgebiet


Soziologie mit dem Schwerpunkt Vergleichende Gesellschaftsforschung
Kennziffer: P278/17


zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die dieses Fachgebiet in Lehre und Forschung vertritt. Sie ist durch empirische Forschungen ausgewiesen, die sich aus soziologischer Perspektive mit der Transformation von Gegenwartsgesellschaften – u.a. mit sozialen Ungleichheiten, Wohlfahrtsstaatlichkeit und Politischer Ökonomie – befassen. Dabei stehen akteur- und institutionenbezogene internationale Vergleiche und transnationale Wechselwirkungen im Vordergrund.
In der Lehre beteiligt sich die Professur an den sozialwissenschaftlichen Studiengängen des Faches.  Sie ist weiterhin in die Graduiertenausbildung an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) eingebunden. In der Forschung wird ein individuelles Engagement in der Drittmitteleinwerbung und eine Beteiligung an laufenden sozialwissenschaftlichen Verbundforschungsinitiativen im Rahmen einer gut etablierten interdisziplinären Zusammenarbeit im Themenfeld soziale Ungleichheiten und Sozialpolitik erwartet.

Die Einstufung in die Besoldungsgruppe W2 oder W3 richtet sich nach der persönlichen Erfahrung, im Anschreiben soll die angestrebte Besoldungsgruppe angegeben werden.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss, eine fachlich einschlägige und herausragende Promotion sowie weitere wissenschaftliche (habilitationsadäquate) Leistungen, die auch außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können. Ferner sollten sehr gute Englischkenntnisse, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft zu hochschuldidaktischer Weiterbildung bestehen. Erwünscht sind Erfahrungen in der Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in Forschung und Lehre. Erwartet wird Erfahrung in der Lehre an einer Hochschule sowie die pädagogisch-didaktische Eignung. Von nicht-deutschsprachigen Bewerberinnen und Bewerbern wird die Mitwirkung in der deutschsprachigen Lehre nach 2 bis 3 Jahren erwartet.

Die Universität Bremen strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an und fordert deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Außerordentlich begrüßt werden internationale Bewerbungen und Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG.


Bewerbungen mit Lebenslauf (inklusive Zeugniskopien), Nachweisen der Forschungs- und Lehraktivitäten (u. a. Publikationsverzeichnis, Projekt(leitungs)erfahrungen, Lehrevaluationen) sowie ein Forschungs- und Lehrkonzept (in einer pdf-Datei) sind zusammen mit drei Publikationen (in drei separaten pdf-Dateien und unter Angabe der Kennziffer bis zum 15.10.2017 zu richten an: (die Dekanin oder Verwaltung des Fachbereichs 8/ Sozialwissenschaften, Universität Bremen, Universitäts-Boulevard 11-13, 28359 Bremen)
fb08.bewerbungnoSpam@uni-bremen.de

Weitere Auskünfte erteilt: Prof. Dr. Uwe Schimank (SchimanknoSpam@uni-bremen.de)

Weitere Informationen zu Berufungsverfahren an der Universität Bremen finden Sie unter
http://www.uni-bremen.de/de/berufungsverfahren.html

Erstellt am 14.09.17 von Rebekka Rosner