Garten der Nationen

Gelebte Internationalität: Bremer Konsular-Korps spendet der Universität Bremen einen "Garten der Nationen"

Mit einem feierlichen Akt wurde der Garten der Nationen am 1. Oktober 2010 offiziell eröffnet. In Anwesenheit zahlreicher Konsuln enthüllten Uni-Rektor Professor Wilfried Müller, Dr. Walter Dörhage für die Bremer Wissenschaftsbehörde, Professor Bernd-Artin Wessels, Doyen des Konsularischen Korps im Lande Bremen, und Landschaftsarchitektin Irene Lohaus die Tafel des mit Kirschbäumen bepflanzten Platzes zwischen Verwaltungsgebäude und Mehrzweckhochhaus (MZH). Der "Garten der Nationen" ist eine großzügige Spende des Bremer Konsular-Korps – und der Repräsentanten von fast 40 Ländern in Bremen. Einmal mehr wurde dadurch nicht nur bestätigt, dass Wirtschaft und Wissenschaft im Lande Bremen eng verbunden sind. Deutlich wird auch: für beide hat Internationalität einen besonderen Stellenwert.

Wie kam es zum "Garten der Nationen"?

Im Zuge der MZH-Erweiterung entstand vor dem Verwaltungsgebäude ein neuer Platz, der allerdings noch einer sinnvollen Nutzung bedurfte. Als Dr. Eberhard Haas und Professor Bernd-Artin Wessels, langjährige Freunde der Universität und engagierte Förderer des Wissenschaftsstandortes Bremen, davon erfuhren, machten sie die Umgestaltung des Platzes zu ihrer Sache. Im Kreise des Konsularischen Korps Bremen, dem beide angehören, zeigten sich auch andere Konsuln am Thema interessiert. Da die Konsuln Länder aus der ganzen Welt vertreten und weil zugleich Studierende aus mehr als 100 Ländern an der Bremer Uni immatrikuliert sind, entstand die Idee zum "Garten der Nationen" – und konnte durch die großzügige Spendenbereitschaft des Konsularischen Korps Bremen realisiert werden. "Er soll ein Platz der Völkerverständigung und eine Stätte der Begegnung für Studierende und Wissenschaftler aus der ganzen Welt sein, ein Ort, an dem über Wissenschaft und Forschung, über Bildung und Ausbildung, über Wirtschaft und Vernetzung geredet wird", hoffen die Initiatoren Haas und Wessels. Die drei verschiedenen und zu unterschiedlichen Zeiten blühenden Kirschbaumarten sind dabei als verbindendes Moment gewählt worden, da sie nahezu überall auf der Welt in unterschiedlichen Ausprägungen wachsen.

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