2011

Neue Hochschullehrer 2011

Diese Professorinnen und Professoren haben im Jahr 2011 ihre Tätigkeit an der Bremer Uni aufgenommen.

Prof. Dr. Thomas Brey (FB 2)

Thomas Brey ist seit dem 21. Oktober 2011 Professor für Funktionelle Ökologie im Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen. Er wurde 1957 in Würzburg geboren und studierte an der Universität Kiel Zoologie, Biochemie, Meereskunde und Limnologie. Seit 1990 ist er, unterbrochen durch verschiedene Auslandsaufenthalte, am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven tätig, wo er die Sektion “Functional Ecology” leitet. Sein Forschungsgebiet ist der Einfluss von Umwelt- und Klimaveränderungen auf die Funktion Mariner Ökosysteme, insbesondere in den Polargebieten. Brey analysiert Veränderungen in marinen Nahrungsnetzen und Stoffkreisläufen. Darüber hinaus rekonstruiert er aus fossilen Bioarchiven die Umwelt- und Lebensbedingungen von Meeresorganismen in vergangenen Warm. Dabei arbeitet er eng mit Biogeochemikern und Klimatologen zusammen. 

Prof. Dr. Thorsten Michael Gesing (FB 2)

Im Fachbereich Biologie / Chemie hat Thorsten M. Gesing zum 20. Januar 2011 die Professor für „Chemische Kristallographie fester Stoffe“ übernommen. Nach seinem Studium der Chemie in Münster promovierte er dort zur anorganischen Festkörperchemie. Bereits nach fünf Jahren habilitierte sich Gesing an der Universität Hannover, wo er als Oberassistent acht Jahre tätig war. Nach mehreren Gastdozenturen an der Dhaka University, (Bangladesh) kam er 2008 im Rahmen eines Paket-Projekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach Bremen zu Professor Reinhard X. Fischer. Dank dessen Unterstützung und dem Engagement der Universitätsleitung warb Thorsten Gesing die Heisenberg-Professur „Chemische Kristallographie fester Stoffe“ ein. In Bremen arbeitet er nun in der Anorganischen Chemie am Aufbau einer neuen Arbeitsgruppe die sich mit Synthese und temperaturabhängigen Struktur-Eigenschaftsbeziehungen anorganischer Festköper beschäftigt.

Prof. Dr. Christine Knipping (FB 3)

Christine Knipping ist seit Juli 2011 Professorin für Didaktik der Mathematik im Fachbereich Mathematik/Informatik. Sie studierte Mathematik, Physik, Erziehungswissenschaft und Philosophie in Göttingen, Berlin und Hamburg. Anschließend war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Hamburg tätig und promovierte 2002 mit einem Doppelabschluss der Universitäten Grenoble und Hamburg. Nach ihrer post doc Zeit an der Concordia University in Montréal, Kanada wurde sie 2003 als Junior-Professorin an die Universität Oldenburg berufen. Seit 2005 war Christine Knipping Professorin an der Acadia University, Kanada. Zu ihren Forschungsinteressen gehören die Heterogenität von Lernenden, Argumentations- und Beweisprozesse im Mathematikunterricht und International vergleichende Perspektiven auf schulischen Mathematikunterricht. In Bremen baut sie gemeinsam mit Dr. David Reid einen internationalen Weiterbildungs-Master-Studiengang in Didaktik der Mathematik (Advanced Masters in International Mathematics Education) auf.

Prof. Dr. Armin Lechleiter (FB 3)

Verstärkung im Fachbereich Mathematik/Informatik: Seit dem 1. Oktober 2011 ist Armin Lechleiter Juniorprofessor an der Universität Bremen. Er wird die Arbeitsgruppe Inverse Probleme am Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) im Fachbereich Mathematik aufbauen und dieses Gebiet ebenso wie die Numerische Mathematik und die Angewandte Analysis in Forschung und Lehre vertreten. Seine wissenschaftliche Karriere hat Lechleiter 2006 am Karlsruher Institut für Technologie gestartet, an dem er von 2001 bis 2006 bereits Mathematik mit Nebenfach Informatik studiert hat. Nach seiner Promotion 2008 wurde er 2009 vom britischen Institute of Mathematics and its Applications für seine Forschungsarbeiten mit dem zweiten Preis bei der Leslie Fox Prize Competition ausgezeichnet. Von 2008 bis 2011 hat er in der Gruppe „DeFI – Détermination de Formes et Identification“ an der École Polytechnique in Paris geforscht. In Bremen wird er an theoretischen und praktischen Aspekten der Parameteridentifizierung arbeiten.

Prof. Dr. Wilfried Jokat (FB 5)

Wilfried Jokat ist seit Dezember 2011 Professor für Geophysik der Polarregionen an der Universität Bremen. Er studierte von 1976 bis 1982 Geophysik an der FU Berlin. Anschließend war er für die Firma Prakla-Seismos in der Explorationsgeophysik tätig. Von 1983 bis 1986 promovierte er an der Universität Kiel auf dem Gebiet der Signalverarbeitung von tiefenseismischen Daten. Seit 1987 ist er als Geophysiker am Alfred Wegener Institut (AWI) Bremerhaven tätig. Seine Forschungsschwerpunkte zielen auf ein besseres Verständnis der tektonischen und sedimentären Geschichte beider Polregionen. Zur Beantwortung der Fragestellungen nimmt er an ausgedehnten Forschungsreisen und Schiffsexpeditionen teil. Schwerpunktmäßig erhebt er seismische Daten und Werte über Potentialfelder. In Bremen will er die Lehre in Richtung Geophysik der Polarregionen und angewandte Geophysik ergänzen. Im Rahmen der Kooperationsprofessur mit dem AWI wird er auch weiterhin Forschungsprojekte in der Arktis und Antarktis durchführen. 

Prof. Dr. Marcel Kuypers (FB 5)

Marcel Kuypers ist seit Juli 2011 Professor für Biogeochemie im Fachbereich Geologie. Kuypers studierte von 1992-1995 Chemie an der Universität Nijmegen. 2001promovierte er an der Uni Utrecht mit seiner Arbeit „Mechanisms and biogeochemical implications of the mid-Cretaceous global organic carbon burial events“. Von 2001-2004 war er als Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie tätig. Hier leitete Kuypers von 2005-2009 die Forschungsgruppe Nutrient. Seit 2009 ist er Leiter der Abteilung Biogeochemie und Direktor des Institutes. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Stoffwechselwegen, den Interaktionen und Regulationsmechanismen der mikrobiellen Prozesse in der Wasseräule und im Sediment. Denn Mikroorganismen kontrollieren maßgeblich marine Stoffkreisläufe, die durch den globalen Klimawandel beeinflusst werden und zur Sauerstoffminimumzonenausbreitung beitragen. 

Prof. Dr. Gesine Mollenhauer (FB 5)

Seit dem 1. September 2011 hat Gesine Mollenhauer die Kooperationsprofessur für Organische Sedimentologie zwischen dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven und dem Fachbereich Geowissenschaften inne. Sie studierte von 1993 bis 1999 Geologie-Paläontologie an der Uni Bremen und der Central Michigan University in den USA. Nach dem Diplom setzte sie ihre Studien im Bereich der Meeresgeologie und Paläozeanographie fort. Ihr Schwerpunkt lag dabei auf der Untersuchung der organischen Bestandteile von Tiefseesedimenten und der Radiokarbon-Datierung. 2002 promovierte Gesine Mollenhauer ebenfalls in Bremen. Im Anschluss forschte sie bis 2005 an der Woods Hole Oceanographic Institution, USA und dem Royal Netherlands Institute for Sea Research. Forschungsschwerpunkt sind dabei die Prozesse, die Ablagerung und Erhaltung von organischem Material in marinen Sedimenten bestimmen und die Zeiträume, innerhalb derer diese Prozesse ablaufen. Sie arbeitet weltweit, insbesondere aber in den Permafrostregionen der Arktis sowie an Kontinentalrändern und Flussmündungen.

Prof. Dr. Lorenz Kähler (FB 6)

Eine weitere Professur gibt es im Fachbereich Rechtswissenschaft: Lorenz Kähler hat im Juli 2011 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsphilosophie übernommen. Kähler hat Jura und Philosophie in Heidelberg, London, Cambridge und Göttingen studiert. 2003 promovierte er zu „Strukturen und Methoden der Rechtsprechungsänderungen“, dem eine qualitative und quantitative Analyse höchstrichterlicher Entscheidungen zugrunde lag. 2010 erfolgte dann ebenfalls in Göttingen die Habilitation im Vertragsrecht zum Thema „Begriff und Rechtfertigung abdingbaren Rechts“. Das Vertragsrecht, die Analyse gerichtlicher Entscheidungsprozesse sowie die rechtsphilosophische Reflektion werden auch seine künftige Tätigkeit in Bremen prägen. Aktuelle Forschungsprojekte umfassen die „Vergessenen Pflichten gegen sich selbst“ sowie das „Einverständnis in komplexen Verträgen“.

Prof. Dr. Ingeborg Zerbes (FB 6)

Ingeborg Zerbes ist seit 1. November 2011 als Professorin für Strafrecht und Strafprozessrecht im Fachbereich Rechtswissenschaften tätig. Sie hat an der Uni Wien Rechtswissenschaften studiert und dort zur Schuldunfähigkeit bei Affekttaten promoviert. Danach hat sie an der Uni Basel und im Max Planck Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg geforscht. In ihrer Habilitation hat sie sich mit den Befugnissen zur geheimen Überwachung der Kommunikation auseinandergesetzt („Spitzeln, Spähen, Spionieren“). Außer den Entwicklungen im Strafprozessrecht zählen heute vor allem das Strafrecht, wie es von der Europäischen Union beeinflusst wird, und die noch ungeklärten – strafrechtlichen Grenzen der Wirtschaft zu ihren Forschungs-Schwerpunkten. 
In Bremen wird Ingeborg Zerbes diesen Fragen weiter nachgehen und auch mit Praktikern Lösungen entwickeln. In der Lehre will sie den Studierenden vor allem die Grundlagen vermitteln, aus denen diese eine eigenständige Auseinandersetzung mit dem Strafrecht entwickeln können.

Prof. Dr. Christian Cordes (FB 7)

Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft hat Christian Cordes im Juli 2011 die Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Evolutorische Ökonomik, übernommen. Im Mittelpunkt steht dabei ein naturalistischer Ansatz in der Ökonomik. Dabei werden andere Disziplinen wie die Psychologie, die Anthropologie oder die Kognitionswissenschaften herangezogen, um menschliches Verhalten in ökonomischen Zusammenhängen besser zu verstehen – etwa in Bezug auf Konsumentenverhalten oder Gerechtigkeitsvorstellungen. Cordes studierte in Hannover Wirtschaftswissenschaften und ging 1998 an das Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, wo er 2003 promovierte. Es folgten Gastwissenschaftlerzeiten an der Universität Manchester (2004) und an der University of California (2005-2006). 2009 erfolgte die Habilitation in Jena. Seine Forschungstätigkeit in Bremen wird sich auf den Bereich der „Transnationalen Unternehmen“ konzentrieren. Hier stehen evolvierende Unternehmenskulturen im Mittelpunkt.

Prof. Dr. Herbert Kotzab (FB 7)

Zum 1. April 2011 hat Herbert Kotzab die Professur für Betriebswirtschaft und Logistikmanagement an der Universität Bremen übernommen. Der gebürtige Wiener studierte von 1984 bis 1991 an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Management. Er begann seine wissenschaftliche Laufbahn am Institut für Handel und Marketing an der WU wo er zum Thema „Neue Konzepte der Distributionslogistik im Handel“ promovierte und 2002 habilitierte. Seit 1999 war Herbert Kotzab bis zum Wechsel nach Bremen an der Copenhagen Business School. In dieser Zeit wurde er für seine Leistungen in Forschung und Lehre mehrfach ausgezeichnet (Best Paper Awards, Kardinal-Innitzer-Förderungspreis). In Bremen will Herbert Kotzab seine Arbeiten zum Thema Handels- und Konsumgüterlogistik fortsetzen und sich mit institutionenökonomischen Überlegungen zur Optimierung von Logistik- und Supply Chain Management sowie nachhaltigen Logistiksystemen beschäftigen.

Prof. Dr. Andreas Klee (FB 8)

Andreas Klee ist seit März 2011 Professor für „Politikwissenschaft und ihre Didaktik“ im Fachbereich Sozialwissenschaften. Dieses Gebiet bearbeitete er zuvor bereits zwei Jahre als Juniorprofessor. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer und dem Studium der Politikwissenschaften in Baden Württemberg wurde er an der Uni Oldenburg promoviert. Seine Dissertation befasst sich mit der Untersuchung fachdidaktischen Professionswissens. Seit November 2011 ist Klee Sprecher des Zentrums für die Didaktiken der Sozialwissenschaften, welches die Fachdidaktiken der Geschichte, Geografie und der Politikwissenschaft zueinander führt. Ziel dabei ist es, eine forschungsorientierte Fachdidaktik zu etablieren. Er leitet die Arbeitsgruppe  „Politische Bildung und Staatswandel“ im SFB 597 „Staatlichkeit im Wandel“ und lehrt im Promotionsprogramm „Prozesse fachdidaktischer Strukturierung“ an der Uni Oldenburg. Gemeinsam mit Kollegen aus der Geschichte und Geographie verantwortet er das schulische Großprojekt "Bremer Stadtforscher". 

Prof. Dr. Veronika Busch (FB 9)

Veronika Busch hat im Juni 2011 im Rahmen von Bleibeverhandlungen den Ruf auf die Professur für Systematische Musikwissenschaft im Fachbereich Kulturwissenschaften angenommen. Gleichzeitig hat sie einen Ruf der Folkwang Universität der Künste Essen abgelehnt. Nach ihrem Studium der Musikwissenschaft und Kulturwissenschaft an der HU Berlin war Veronika Busch am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung in Heidelberg tätig. 2004 wurde sie an der Uni Halle-Wittenberg mit der Studie „Tempoperformance und Expressivität - Eine Studie zwischen Musikpsychologie und Musiktherapie“ promoviert. Anschließend arbeitete sie dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, bevor sie 2006 nach Bremen wechselte; zunächst als Vertretungs- und ab 2008 als Juniorprofessorin für Systematische Musikwissenschaft. In Bremen beschäftigt sich Veronika Busch mit der Entwicklung der kindlichen Musikpräferenz und führt ihre Forschung zum musikalischen Zeiterleben sowie zum Zusammenhang von Musik und Gesundheit fort.

Prof. Dr. Ansgar Gerhardus (FB 11)

Ansgar Gerhardus hat zum 1. April 2011 die Professur für Versorgungsforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen übernommen. Er studierte Medizin in Heidelberg, Strassburg und Columbia, Missouri. In Heidelberg und Mannheim studierte er Ethnologie und Politikwissenschaften sowie Public Health in Hannover. Mit einer Studie zur Malariaprophylaxe in Peru promovierte er 1995 an der Uni Heidelberg und habilitierte sich 2010 zum Thema Evidence-based-Public-Health an der Uni Bielefeld. Gerhardus arbeitete als Arzt in Moshudi (Botswana) und in der tropenmedizinischen Ambulanz der Uniklinik Heidelberg. Als Wissenschaftler war er von 1998 bis 2011 an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie den Universitäten Heidelberg, Bremen, Bielefeld und San Francisco tätig. Im IPP leitet er die Abteilung Versorgungsforschung und wird sie mit den Schwerpunkten Versorgung, Patientenorientierung und interdisziplinäre Forschung neu ausrichten. Gerhardus war als Berater und Gutachter für zahlreiche internationale Organisationen tätig.

Prof. Dr. Till-Sebastian Idel (FB 12)

Till-Sebastian Idel ist seit April 2011 Professor für Schultheorie und empirische Schulforschung an der Uni Bremen. Er studierte von 1989 bis 1998 Erziehungswissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Universität Mainz. Dort promovierte er mit einer biographieanalytischen Arbeit zur Waldorfpädagogik. Von 2008 bis 2009 vertrat er eine Professur an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Idel beschäftigte sich in den vergangenen Jahren insbesondere mit der Einführung neuer Ganztagsschulen, der Entwicklung videoethnographischer Unterrichtsforschung und der Reform der Lehrerbildung. In Bremen forscht er im Schnittfeld von Schultheorie, rekonstruktiver Schulforschung und pädagogischer Professionalisierung intensiver zu Fragen der Entgrenzung und des Umgangs mit sozialer Heterogenität in Sekundarschulen. Darüber hinaus wirkt er am Aufbau eines Schwerpunkts zur Schul- und Unterrichtsforschung mit.

Prof. Dr. Karsten Detlef Wolf (FB 12)

Karsten D. Wolf hat am 1. April 2011 die Professur für didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen angetreten. Von 2005 bis 2010 lehrte und forschte er als Juniorprofessor am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Im Rahmen des competitive tenure tracks der Universität Bremen setzte er sich in einem offen Bewerbungsverfahren durch. Einen parallelen Ruf der Universität Augsburg auf die Professur für Mediendidaktik lehnte er ab. Nach der Promotion in Erziehungswissenschaften an der Universität Gießen zum Thema "Gestaltung und Einsatz einer internetbasierten Lernumgebung zur Unterstützung Selbstorganisierten Lernens" arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent an der Uni Bamberg. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen technologiebasierte Diagnostik (E-Assessment), Mediatisierung von Bildungsräumen, Lernen mit Video, Videogame Studies und Prozessanalysen von Schulunterricht. Aktuelle Projekte sind die Videoplattform draufhaber.tv und die Online-Förderdiagnostik für funktionale Analphabeten otu.lea.