05.01.2017
Autor/in: Angelika Rockel
Mitteilung Nr.: 4

Ringvorlesung zu Diversity: Inklusive Ansätze zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Nr. 004 / 5. Januar 2017 RO

Menschen mit Behinderung sind beim wissenschaftlichen Nachwuchs deutlich unterrepräsentiert. Obschon Deutschland mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention sich dazu verpflichtet hat, auch in den Bereichen Bildung und Erwerbsarbeit die gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, gibt es hier noch einigen Handlungsbedarf. Zu diesem Thema referieren am 12. Januar 2017 die Professoren Mathilde Niehaus und Thomas Kaul von der Universität Köln, die das Projekt PROMI (Promotion inklusive) leiten. In der Veranstaltung „Teilhabe an der Forschung – inklusive Ansätze zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ wird auf Grundlage der Erfahrungswerte, Best-Practice-Beispiele und identifizierten Hürden aus dem Hochschulalltag diskutiert, inwiefern unsere Hochschulen der Teilhabe an der Berufsqualifizierung und als Arbeitgeberinnen gemäß der Konvention gerecht werden. Was wird bereits dafür getan und wo gibt es weiterhin Verbesserungsbedarfe? Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Gebäude SFG, Raum 1030 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Hochqualifizierte Menschen mit Behinderung sichtbar fördern

Seitens der Universität Bremen nehmen die Promovierenden Antje Löwa vom Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement und Benjamin Tannert aus der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb) an der Diskussion teil. Sie werden von ihren Erfahrungen aus der Perspektive der Teilnehmenden des Bremer Projekts InWi (Inklusion in der Wissenschaft; das Bremer Pendant zum Projekt PROMI) berichten. Die Projekte PROMI und InWi treiben das Thema „Inklusive Hochschule“ voran mit dem Ziel erhöhter Teilhabechancen von Promovierenden mit Beeinträchtigung.

Der Vortrag mit anschließender Diskussion gehört zu der Veranstaltungsreihe „Diversity@Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!" mit dem diesjährigen Fokus auf „Universität dis/abled? – Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen“.


Hinweis:
Gebärdendolmetscher werden bei Bedarf anwesend sein. Bitte melden Sie sich dazu unter folgender E-Mailadresse bis zum 8. Januar 2017 an: diversitynoSpam@uni-bremen.de.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Referentin für Diversity Management
Nele Haddou
Tel.: 0421-218-6030
E-Mail: nele.haddounoSpam@vw.uni-bremen.de