01.09.2017
Autor/in: Meike Mossig
Mitteilung Nr.: 165

Tagungen der Universität Bremen im September 2017

Nr. 165 / 1. September MM

Bei einer internationalen Tagung versammeln sich jedes Jahr aus dem IT-Bereich, der Logistik und Elektrotechnik die Entwickler und Benutzer der Simulationsplattform „OMNeT++“ (Objective Modular Network Testbed in C++). Sie ist aus einer studentischen Arbeit entstanden und wird jetzt von der ungarischen Firma OpenSim betrieben, die Tausende von Nutzerinnen und Nutzer auf der ganzen Welt hat. Die Anwendungen, die entwickelt werden, reichen von der Simulation von Sensornetzwerken über Verkehrssimulationen bis Großrechner-Infrastrukturen. Sie werden in Forschung, Lehre und in der Industrie verwendet. In diesem Jahr findet diese internationale Tagung am 7. und 8. September 2017 an der Universität Bremen statt und wird von der Arbeitsgruppe von Professorin Anna Förster, Nachhaltige Kommunikationsnetze, am Fachbereich 1 – Physik / Elektrotechnik  organisiert. Die Gruppe ist seit Jahren maßgeblich bei der Entwicklung von „OMNeT++“ involviert. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Forschungsergebnisse zu präsentieren und neue Richtungen für die weitere Entwicklung zu diskutieren. Es werden etwa 50 Gäste erwartet. Weitere Informationen unter https://summit.omnetpp.org/2017/index.html  . Kontakt: Prof. Dr. Anna Förster, Tel.: +49 421 218 62383, E-Mail: anna.foersternoSpam@comnets.uni-bremen.de .

Das Projekt „Rent a Teacherman“ der Universität Bremen feiert sein fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird der bundesweit bekannte Jugendforscher Professor Klaus Hurrelmann in die Hansestadt kommen und einen Vortrag bei der Jubiläumstagung „Pädagogik der Vielfalt in `männerfreien` Räumen?“ halten. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. September 2017, im Haus der Wissenschaft statt (Sandstraße 4/5, 28195 Bremen). Das Grußwort spricht Bremens Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan. Ziel des Projekts ist es, mehr männliche Fachkräfte in Bremens und Bremerhavens Grundschulen zu bringen – zurzeit sind es gerademal zwölf Prozent. Bei „Rent a Teacherman“ sind männliche Lehramtsstudenten als pädagogische Assistenten im Einsatz. Vorbereitet und begleitet werden sie durch erziehungswissenschaftliche Veranstaltungen der Universität Bremen. Der Council of Europe zeichnete das Projekt 2015 mit dem Prädikat “good practice for gender equality in education in germany" aus. Weitere Informationen unter www.maenner-in-die-grundschule.de  . Kontakt:  Dr. Christoph Fantini, E-Mail: cfantininoSpam@uni-bremen.de  .

Am 14. und 15. September 2017 findet an der Universität Bremen die Tagung Social Policies and the Welfare State in the Global South (19th-20th Century)statt. Sie wird von Professorin Delia González de Reufels und Dr. Teresa Huhle aus der Geschichte Lateinamerikas (Institut für Geschichtswissenschaft, Fachbereich 8) in Kooperation mit dem Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik – SOCIUM veranstaltet. Die englischsprachige Tagung ist international und interdisziplinär besetzt und versammelt Forscherinnen und Forscher, die die transnationale, miteinander verbundene und mithin globale Geschichte von sozialpolitischen Instrumenten und Wohlfahrtsstaatlichkeit im so genannten Globalen Süden untersuchen. Dabei geht es um Arbeitsgesetzgebung, um die mögliche Bedeutung kolonialen Erbes für Sozialpolitik, um die Rolle von Internationalen Organisationen und Foren sowie um die Verbindungen zwischen Entwicklungshilfe und Wohlfahrtsstaatlichkeit. Weitere Informationen unter www.lateinamerika-geschichte.uni-bremen.de  . Kontakt: Daniel Westermann, E-Mail: global-welfarenoSpam@uni-bremen.de  

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen an den 69. Kindertherapietagen (KT-Tage) teil, zu der die Universität Bremen an dem Wochenende vom 16. und 17. September 2017 einlädt. Ziel ist es, neue pädagogische und therapeutische Ansätze unterschiedlichen Berufsgruppen bekannt zu machen. Die zwei Mal jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe versteht sich als interdisziplinäres Fortbildungsangebot, das über die Jahre zu einem berufsqualifizierenden Kurssystem ausgebaut wird. Jeder Kurs umfasst 16 Ausbildungsstunden. Darüber wird ein Zertifikat ausgehändigt. Die Inhalte werden dabei praxisorientiert vermittelt und von der Psychotherapeutenkammer und von der Ärztekammer Bremen mit jeweils 18 Fortbildungspunkten auf das Fortbildungszertifikat und als AiP-Ausbildungsveranstaltung anerkannt. Alle Workshops der KT-Tage werden im Rahmen der Weiterbildungsordnung des „Fachverbands für integrative Lerntherapie (FiL)" als Teilmodul „Grundlagen Psychologie" für die Weiterbildung zum Lerntherapeuten sowie für die Ausbildung zum Lerntherapeuten (FiL) anerkannt. Lehrkräfte können sich diese Veranstaltung auf ihre Fortbildungsverpflichtung anrechnen lassen. Weitere Informationen gibt es unter  www.zrf.uni-bremen.de . Kontakt: Eva Todisco, Telefon: 0421 218-68603, E-Mail: todisconoSpam@uni-bremen.de .

Mikrosysteme haben inzwischen Einzug in unzählige Produkte und Anwendungen gehalten. Moderne Smartphones, Kraftfahrzeuge oder medizinische Geräte sind ohne Mikrosensoren und -aktoren kaum noch vorstellbar. Der Technologiestandort Bremen weist langjährige Erfahrung und einen hohen Grad an interdisziplinärer Vernetzung in diesem Bereich auf. Mit dem Reinraum der Universität Bremen und den angeschlossenen Laboren existieren ideale Voraussetzungen für die Erforschung und Entwicklung von innovativen Mikrosystemen. Was gibt es neues in diesem Forschungsbereich in Bremen? Antwort auf diese Frage ermöglicht der Mikrosystemtechnik-Tag 2017 an der Universität Bremen am 19. September 2017. Veranstalter ist das Microsystem Center Bremen. Die Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmenden bietet einen umfassenden Überblick über den Stand und die Ziele der Mikrosystemtechnik. Darüber hinaus werden bestehende Forschungskooperationen mit Industriepartnern sowie Spinn-off-Unternehmen vorgestellt und Möglichkeiten für zukünftige Industrieprojekte aufgezeigt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter www.mcb.uni-bremen.de . Kontakt: Kai Burdorf, E-Mail: kburdorfnoSpam@mcb.uni-bremen.de , Telefon: 0421 218-62640.

Neue Prüfungsformen im Zeitalter der Digitalisierung stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, die mit rund 160 Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 19. bis 20. September 2017 an der Universität Bremen stattfindet. Das vierte E-Prüfungs-Symposium (ePS) wird jährlich an wechselnden Standorten organisiert und hat sich in kurzer Zeit zu der wichtigsten deutschsprachigen Austausch- und Vernetzungsplattform für Nutzerinnen und Nutzer, Expertinnen und Experten sowie Hochschulverantwortliche zu allen Themen rund um das E-Assessment entwickelt. Themen des Symposiums sind E-Assessments, also elektronisch durchgeführte Übungen, Einstufungstests, Klausuren und alle weiteren Formen von computergestützten Tests und Feedback. Organisiert wird die Veranstaltung vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) der Universität Bremen, der RWTH Aachen und e-teaching.org. Für Mitarbeitende der Universität Bremen ist der Besuch der Vorträge und Workshops kostenfrei. Die offizielle Anmeldedeadline ist bereits abgelaufen, Interessenten können sich aber noch bis zum 6. September direkt per E-Mail an epsnoSpam@uni-bremen.de  wenden. Weitere Informationen unter www.e-pruefungs-symposium.de . 

An der Universität Bremen gibt es in den Sprachwissenschaften seit drei Jahren die internationale Veranstaltungsreihe „Bremen Conferences on Multimodality“. Sie widmet sich der Vielfalt disziplinspezifischer und methodologischer Ansätze zur Beschreibung von Multimodalität. Mehr denn je ist sie eine der einflussreichsten semiotischen Theorien zur Analyse medienvermittelter Kommunikation. Hierbei werden beispielsweise das Zusammenspiel von Sprache, Bild, Typografie und Layout in einem Zeitungsartikel empirisch beschrieben und theoretisch reflektiert. Die diesjährige Konferenz an der Universität Bremen steht vom 20. bis 22. September 2017 unter dem Titel BreMM17 – Towards a New Discipline. Die Tagung mit rund 70 Teilnehmenden bietet Raum, aktuelle und zeitgemäße Entwicklungslinien der Multimodalitätsforschung und verwandter Disziplinen zu reflektieren. Weitere Informationen unter www.unihb.eu/bremm17 . Kontakt per E-Mail: bremm17noSpam@uni-bremen.de .

Rund um die Themen Erd- und Materialwissenschaften des 21. Jahrhunderts dreht sich alles bei der großen internationalen Tagung „GeoBremen 2017“ mit rund 700 Gästen an der Universität Bremen. Unter dem Motto The System Earth and its Materials – from Seafloor to Summit findet sie vom 24. bis 29. September 2017 und wird von der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft und der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung organisiert. Gastgeber sind die Universität Bremen, der Fachbereich Geowissenschaften und das MARUM  – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Vom Meeresboden bis zum Gipfel, vom Harz bis zum Himalaja, von der Geologie bis zur Ozeanographie, von der Petrologie bis zur Mineralogie, von der anorganischen Geochemie bis zur Geobiologie, von der Kruste zum Kern, vom Feld zum Labor und von der Erde bis zu den Sternen erwarten die Veranstalter spannende wissenschaftliche Beiträge, anregende Diskussionen und neue Ideen. Weitere Informationen unter www.GeoBremen17.de . Kontakt: MARUM  – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Telefon: +49 421 218-65521, E-Mail: GeoBremen17noSpam@marum.de .