Profil

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Der Imagefilm der Uni Bremen: Er besteht aus sieben Modulen, die einzeln abgerufen werden können unter www.youtube.com/watch .

Eine von elf Exzellenzuniversitäten

Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten an der Universität Bremen. Sie ist bundesweit eine von elf Universitäten, die sich Exzellenzuniversität nennen dürfen und bekannt für ihre Stärken in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften.

Die Arbeiten ihrer zum Teil weltweit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind wichtige Impulsgeber, um gesamtgesellschaftliche Probleme zu lösen und innovative Ideen zu entwickeln. Gäste aus aller Welt bereichern das Campusleben der Universität Bremen, die als weltoffener Studien- und Forschungsstandort bekannt ist. Reformbereit und kreativ sucht sie seit über vier Jahrzehnten den intensiven Austausch mit der Öffentlichkeit und zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen.

Die hervorragende Forschungsqualität verdankt die Universität unter anderem der engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten auf dem Campus und in der Region. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben immer mehr Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den  Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist hier ein bundesweit bedeutender Hightechstandort gewachsen, an dem sich über 400 Firmen und wissenschaftliche Einrichtungen angesiedelt haben.

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Imagefilm-Modul der Uni Bremen zum Thema Forschung: Von der Idee bis zur Umsetzung.

Stark in der Forschung

In der Forschung zählt die Universität Bremen seit Jahren zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. Im Sommer 2012 wurde sie im Rahmen der bundesweiten Exzellenzinitiative zur "Exzellenz-Universität" gekürt. Der Förderatlas, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) regelmäßig veröffentlicht, sieht die Bremer Uni gleich mehrfach auf dem Spitzenplatz unter allen deutschen Universitäten.

Die Forschung an der Uni Bremen ist interdisziplinär aufgestellt - mit Kooperationen, die über die Grenzen von Fachbereichen hinausgehen. Um sich stärker zu profilieren und zur Umsetzung größerer Verbundvorhaben hat die Universität sechs Wissenschaftsschwerpunkte, auch Profilbereiche genannt, eingerichtet:

  • Meeres-, Polar- und Klimaforschung
  • Materialwissenschaften und ihre Technologien
  • Informations-, Kognitions- und Kommunikationswissenschaften
  • Sozialwissenschaften: Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat
  • Epidemiologie und Gesundheitswissenschaften
  • Logistik

Bei der Einwerbung von Drittmitteln zählt die Universität Bremen bundesweit zu den erfolgreichsten. 2011 warben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund 91 Millionen Euro an Forschungsgeldern ein. Das ist knapp ein Drittel des gesamten Uni-Etats.
Mehr auf unseren Forschungsseiten

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Imagefilm-Modul der Uni Bremen zur Lehre: Interdisziplinär und auf Augenhöhe

Engagiert in der Lehre

Die Universität Bremen steht seit ihrer Gründung für den Anspruch auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre. Insbesondere das Projektstudium („Bremer Modell“) steht für Elemente selbstständigen und an gesellschaftlichen Fragestellungen ausgerichteten Lernens. Dies drückt sich auch heute in einer Reihe von Studienelementen, der ausgeprägten Interdisziplinarität wie auch in den Leitzielen der Universität aus. In Erhebungen, Maßnahmen und Diskussionsprozessen wird deutlich, dass bei Lehrenden und Studierenden eine hohe Bereitschaft besteht, der engen Verbindung zwischen Lehre und Forschung Priorität einzuräumen. Die zukünftige Entwicklung des Lehrprofils wird den Fokus auf das forschende Studieren, die curriculare Verankerung umfangreicher Schlüsselkompetenzen sowie die unterstützende Einbindung von elearning-Anteilen haben.

Mehr dazu unter Studium und Lehre im Profil.

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Imagefilm-Modul "International, vielfältig und weltoffen".

Interkulturell und international

Ob Forschung, Studium oder Campus-Leben – die Universität Bremen zeichnet sich durch eine internationale und interkulturelle Vielfalt aus. Besonders liegt ihr am Herzen, den internationalen Mitgliedern – ob vorübergehende Gäste, Studierende oder festes Personal – optimale Unterstützung zu bieten. Rund 20.000 Menschen aus 120 Ländern studieren hier. Zahlreiche junge und renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus dem Ausland nach Bremen, um zu forschen und zu lehren. Der Erfolg in der Exzellenzinitiative wird diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch verstärken.

Mehr auf unserer Website International

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Imagefilm-Modul: Die Universität – ein Ort der Entwicklung

Offen für Neues

Die junge Bremer Universität ist stets offen für neue Entwicklungen. So hat sie beispielsweise im Jahr 2001 als erste deutsche Universität zur Nachwuchsförderung einen sogenannten „Tenure-Track“ (zu Deutsch: „Laufbahn zur Lebenszeitstelle“) für Juniorprofessuren eingeführt: die „Bremer Perspektive“. Sie bietet Juniorprofessorinnen und -professoren die Sicherheit, sich nach sechs Jahren im Wettbewerb mit externen Kandidatinnen und Kandidaten um eine dauerhafte Stelle bewerben zu können.

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Imagefilm-Modul der Uni Bremen: Globale Fragen – Bremer Antworten

Wissenschaft im Interesse der Allgemeinheit

Forschung zur Lösung gesellschaftlich brennender Fragen hat an der Uni Bremen Tradition. Dazu gehört die Erforschung von Grundlagen ebenso wie von konkreten Anwendungsbezügen. Dem Anspruch „Wissenschaft im Interesse der Allgemeinheit“ wird die Universität durch enge Kooperationen mit öffentlichen Institutionen und Unternehmen sowie durch ein breites Spektrum von Serviceleistungen für die Bevölkerung gerecht. Dieses öffentliche Angebot reicht vom Asthmatraining für Kinder über die genetische Beratung bis zum Zugang zu sozialpolitischen Archiven.

Logo OpenAccess

Open Access in der Universität Bremen: Strategisches Element der wissenschaftlichen Kommunikation

Open Access hat an der Publikationsleistung der Universität Bremen einen kleinen, aber stabilen Anteil – mit steigender Tendenz. Die Qualität der professionellen Open Access-Verlage muss sich hinter den etablierten Wissenschaftsverlagen nicht mehr verstecken. Die Universitätsleitung ist überzeugt, dass Open Access unverzichtbar für die zukünftige wissenschaftliche Kommunikation in der Universität Bremen ist. Daher unterstützt sie seit 2010 im Rahmen des DFG-Förderprogramms Open Access Publizieren Bremische Wissenschaftler bei den Publikationskosten.

Open Access etablieren

Der Zeitpunkt ist gekommen, das Profil der Open Access-Förderung auf Grundlage der Erfahrungen und der aktuellen Entwicklung zu schärfen und aktiver zu steuern. Ziel ist eine nachhaltige Verankerung von Open Access in der Universität Bremen – nicht nur finanziell, sondern auch in den Fachkulturen.
Ob Open Access sich in einer Fachdisziplin etablieren kann, hat im hohen Maße mit der Fachkultur zu tun – kein Zufall, dass Open Access gerade in den bremischen Wissenschaftsschwerpunkten Umweltphysik, Meeresforschung, Geowissenschaften und Gesundheitswissenschaften verbreitet ist. Die Universität wird sich bei der Förderung von Open Access vor allem auf die Profilfächer konzentrieren, damit Informationen und Fördermittel ihre Ziele erreichen. Bei der Erfassung und Auswertung von Publikationsleistungen der Universität soll zukünftig der Stellenwert und die Entwicklung von Open Access besonders evaluiert werden.

Plattform für junge Karrieren

Die Universität Bremen will jungen Talente und hervorragenden Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform für ihre wissenschaftliche Karriere bieten. Dazu gehört, dass intellektuelle Offenheit, kritische Reflexion und interdisziplinäre Kommunikation gefördert werden. Open Access wird für die kommende Generation von Wissenschaftlern ein selbstverständlicher Teil des wissenschaftlichen Austauschs sein. Der wissenschaftliche Nachwuchs soll daher als besondere Fokusgruppe gezielt über Open Access informiert werden. Für die Beurteilung der wissenschaftlichen Leistungen soll es keine Rolle spielen, ob die Publikationen in Open Access erfolgt sind.

Die regelmäßige finanzielle Förderung von Open Access Publizieren soll wie bisher abgesichert bleiben. Dadurch betont die Universitätsleitung die strategische Bedeutung von Open Access für die Zukunft der Informationsversorgung der Universität nach innen und außen.