
Als guter Gastgeber kümmert sich die Uni Bremen vorbildlich um ihre Gäste aus aller Welt. Dafür wurde sie ausgezeichnet: Anfang Dezember erhielt sie vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den renommierten Titel „Internationale Hochschule 2012“. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Es ist die einzige Auszeichnung zur Internationalisierung in Deutschland, die an eine Institution als Ganzes vergeben wird. Ziel ist es, herausragende Strategien zur Betreuung ausländischer Studierender zu belohnen. Die Universität Bremen wurde ausgewählt, weil die Internationalisierung von der gesamten Einrichtung getragen wird und ein ''Campus der Vielfalt'' als Leitidee im Mittelpunkt steht. mehr

Die Universität Bremen hat im Juli 2012 als eine der acht ersten Hochschulen in Deutschland das Zertifikat zum Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft erhalten. Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, kommentierte diese Würdigung als wichtigen Meilenstein für die Bestrebungen der Universität Bremen, die Studien- und Arbeitsbedingungen stärker an den diversen Lebenslagen ihrer heutigen und künftigen Mitglieder auszurichten und dafür die Vielfalt auf dem Campus als Potenzial zu mobilisieren. „Die Erfahrungen aus dem Projekt sind auch in die Entwicklung unserer Diversity-Strategie eingeflossen". Die Auditierung als Diversity-Hochschule bildet den Abschluss des vor zwei Jahren begonnenen Projektes „Ungleich besser – Verschiedenheit als Chance“ des Stifterverbandes. mehr

Die Freude an der Universität Bremen kennt keine Grenzen: In der dritten Runde der Exzellenzinitiative hat es die Uni geschafft, in der Spitze der deutschen Universitätslandschaft anzukommen. Am Freitagnachmittag, den 15. Juni 2012, wurde die Entscheidung des Bewilligungsausschusses auf einer Pressekonferenz in Bonn bekanntgegeben – und in der Bremer Uni, wo man diesen Moment per Internet-Livestream gespannt mitverfolgte, brach ohrenbetäubender Jubel aus. „Ich empfinde diesen Erfolg als Sensation und als Höhepunkt unserer mehr als 40-jährigen Universitätsgeschichte“, sagte Uni-Rektor Professor Wilfried Müller in einer ersten Reaktion. „Wir selbst wussten immer um unsere Stärke, aber trotz aller Erfolge und Auszeichnungen in den vergangenen Jahren konnte man nicht sicher sein, ob wir ‚draußen‘ auch so positiv wahrgenommen werden. Jetzt haben wir es von einem internationalen Gutachtergremium schwarz auf weiß: Die Universität Bremen gehört in Deutschland zur absoluten Spitze!“ Mit der Kür zur „Exzellenz-Uni“ verbunden ist eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 50 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre, um das Zukunftskonzept umzusetzen. mehr

Es ist ein höchst erfreuliches Resultat für die Universität Bremen: Der neueste Förderatlas, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Mai 2012 veröffentlicht hat, sieht die Bremer Uni gleich mehrfach auf dem Spitzenplatz unter allen deutschen Universitäten. „Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben hervorragende Forschung, und deshalb werden sie von der DFG besonders häufig gefördert“, kommentiert Professor Rolf Drechsler, Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, dieses Ergebnis. Wenn man die absoluten Summen in Bezug zu den Forschern sieht, die sie eingeworben haben, landet die Uni Bremen in den beiden breit definierten Wissenschaftsbereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften hinsichtlich der DFG-Mittel pro Forscher jeweils auf Rang 1.
Bislang hieß es Förder-Ranking, neuerdings nun Förderatlas – aber die Aussage bleibt unabhängig von der Bezeichnung gleich: Seit 20 Jahren geht es für die Universität Bremen stetig bergauf. Der Förderatlas, die von der DFG publizierte Übersicht über das Fördergeschehen in der deutschen Wissenschaftslandschaft, umfasst in seiner neuesten Ausgabe den Berichtszeitraum die Jahre 2008 – 2010; als Einzeljahr wird von der DFG auch zu 2009 berichtet. mehr

Gleich zwei Kooperationsprojekte der Uni mit Bremer Schulen sowie ein Klimaprojekt wurden als offizielles Projekt 2011/2012 der Weltdekade der Vereinten Nationen anerkannt. Eine Auszeichnung erhielt das Kooperationsprojekt „Nachhaltige Chemie“ des Schulzentrums Rübekamp und der Universität. Hier nehmen Schülergruppen im Laufe ihrer Oberstufenzeit an interdisziplinären Unterrichtseinheiten auf dem Campus teil.
Das zweite Umweltprojekt „Greening with Goethe“ ist eine Kooperation zwischen der Uni und dem Goethe-Institut in Indien. Dabei übernehmen Schüler von indischen und deutschen Schulen eine wissenschaftlich begleitete Patenschaft über ein bestimmtes Gebiet ihrer Stadt.
Als drittes Projekt würdigte die UNESCO das vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) geleitete Forschungsprojekt „e2democracy“. Es hat die Klimaschutzinitiativen „Bremen und Bremerhaven kann mehr Klimaschutz!“ sowie das Klimaversprechen von Wennigsen und dem Calenberger Land ins Leben gerufen. Die lokalen Initiativen werden vom ifib bei ihrer Arbeit wissenschaftlich begleitet.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2011 die geschlechterpolitischen Zwischenbilanzen von 68 Hochschulen im Rahmen des Konzepts „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ begutachtet. Die Universität Bremen wurde als besonders vorbildlich eingestuft, denn sie verfolge eine überzeugende Gesamtstrategie. Hervorgehoben werden die vielfältigen Aktivitäten, um die Frauenanteile auf allen Wissenschaftsstufen zu steigern: das Grete-Henry-Programm zur Gewinnung von Professorinnen, plan m Mentoring für eine Wissenschaftskarriere, Perspektive Promotion zur Förderung von Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und die Aktivitäten des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik.
Die glänzende Einstufung der Universität Bremen stellt ein entscheidendes Kriterium bei der Förderung von Forschungsverbünden dar. „Wir freuen uns über das erneute Lob der DFG und fühlen uns dadurch auch im Wettbewerb der Exzellenzinitiative gestärkt“, so der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Professor Rolf Drechsler. Die forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG sollen schrittweise bis 2013 umgesetzt werden.
Weitere Informationen unter www.uni-bremen.de/chancengleichheit

Das Auswärtige Amt hat 2010 die Bremer Initiative „Runder Tisch Internationale Studierende in Bremen“ gewürdigt. Die Gemeinschaftsinitiative aller Bremer Hochschulen sowie der Psychologisch-therapeutischen Beratungsstelle des Studentenwerks, der Evangelischen Studentengemeinde und zahlreicher weiterer Initiativen und Einzelpersonen greift regelmäßig aktuelle Themen auf und trägt mit seinen Diskussionen und Aktivitäten zu einer steten Verbesserung der Situation ausländischer Studierender in Bremen bei. mehr

Am 10. Juni 2010 überreichte Staatssekretärin Katharina Reich vom Bundesumweltministerium Uni-Kanzler Gerd-Rüdiger Kück die Urkunde für den 2. Platz beim bundesweiten Wettbewerb: „Effizient mobil“.
Die Auszeichnung erhält die Uni Bremen für ihr neues Konzept im Mobilitätsmanagement mit dem Ziel, die CO2-Bilanz zu reduzieren und zu einer klimaneutralen Universität zu werden. Zu den konkreten Ideen gehören beispielsweise eine neue Internetplattform für Fahrgemeinschaften oder auch eine Umfrage zu individuellen Bus- oder Straßenbahnanbindungen, um gegebenenfalls auf neue Haltestellen hinzuwirken. „Die Universität Bremen hat sich das Ziel gesetzt, ihre CO2-Bilanz kontinuierlich zu verringern“, so Gerd-Rüdiger Kück. „Umweltmanagement und Ökostrom sind inzwischen Routine geworden. Wir sind auf gutem Wege eine umweltfreundliche Universität zu gestalten – der 2. Platz ist eine schöne Anerkennung dafür.“

Die Universität Bremen wurde bereits zum zweiten mal als familiengerechte Einrichtung ausgezeichnet. Sie erhält damit die Bestätigung des Zertifikats "audit familiengerechte hochschule", das von der Hertie-Stiftung vergeben wird. Die Universität bietet allen Uni-Angehörigen mit Kindern verschiedene familienorientierte Angebote. Ein Webportal mit Beratungsangeboten für Studierende, Uni-Angestellte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird kontinuierlich gepflegt und um neue Informationen ergänzt. Der von der Universität eingerichtete „Solidaritätsfonds“ für Studierende mit Kindern zur Überbrückung von finanziellen Engpässen hat sich bewährt und wird fortgeführt.
Die Flexibilisierung der Studienprogramme und der weitere Ausbau von e-learning-Angeboten im Studium sollen zu mehr Freiräumen für Studierende mit Familienaufgaben führen. Das Kinderbetreuungsangebot für Studierende und Uni-Angehörige wurde deutlich ausgeweitet. Dazu gehört auch das Angebot zur Kinderbetreuung während wissenschaftlicher Tagungen.