
Gleich zwei Kooperationsprojekte der Uni mit Bremer Schulen sowie ein Klimaprojekt wurden als offizielles Projekt 2011/2012 der Weltdekade der Vereinten Nationen anerkannt. Eine Auszeichnung erhielt das Kooperationsprojekt „Nachhaltige Chemie“ des Schulzentrums Rübekamp und der Universität. Hier nehmen Schülergruppen im Laufe ihrer Oberstufenzeit an interdisziplinären Unterrichtseinheiten auf dem Campus teil.
Das zweite Umweltprojekt „Greening with Goethe“ ist eine Kooperation zwischen der Uni und dem Goethe-Institut in Indien. Dabei übernehmen Schüler von indischen und deutschen Schulen eine wissenschaftlich begleitete Patenschaft über ein bestimmtes Gebiet ihrer Stadt.
Als drittes Projekt würdigte die UNESCO das vom Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) geleitete Forschungsprojekt „e2democracy“. Es hat die Klimaschutzinitiativen „Bremen und Bremerhaven kann mehr Klimaschutz!“ sowie das Klimaversprechen von Wennigsen und dem Calenberger Land ins Leben gerufen. Die lokalen Initiativen werden vom ifib bei ihrer Arbeit wissenschaftlich begleitet.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2011 die geschlechterpolitischen Zwischenbilanzen von 68 Hochschulen im Rahmen des Konzepts „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ begutachtet. Die Universität Bremen wurde als besonders vorbildlich eingestuft, denn sie verfolge eine überzeugende Gesamtstrategie. Hervorgehoben werden die vielfältigen Aktivitäten, um die Frauenanteile auf allen Wissenschaftsstufen zu steigern: das Grete-Henry-Programm zur Gewinnung von Professorinnen, plan m Mentoring für eine Wissenschaftskarriere, Perspektive Promotion zur Förderung von Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und die Aktivitäten des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik.
Die glänzende Einstufung der Universität Bremen stellt ein entscheidendes Kriterium bei der Förderung von Forschungsverbünden dar. „Wir freuen uns über das erneute Lob der DFG und fühlen uns dadurch auch im Wettbewerb der Exzellenzinitiative gestärkt“, so der Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Professor Rolf Drechsler. Die forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG sollen schrittweise bis 2013 umgesetzt werden.
Weitere Informationen unter www.uni-bremen.de/chancengleichheit

Das Auswärtige Amt hat 2010 die Bremer Initiative „Runder Tisch Internationale Studierende in Bremen“ gewürdigt. Die Gemeinschaftsinitiative aller Bremer Hochschulen sowie der Psychologisch-therapeutischen Beratungsstelle des Studentenwerks, der Evangelischen Studentengemeinde und zahlreicher weiterer Initiativen und Einzelpersonen greift regelmäßig aktuelle Themen auf und trägt mit seinen Diskussionen und Aktivitäten zu einer steten Verbesserung der Situation ausländischer Studierender in Bremen bei. mehr

Mit ihrem Konzept „Universität Bremen: Vielfalt als Tradition und Zukunft“ konnte die Uni Bremen 2010 beim Wettbewerb "Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft punkten. Sie gehört unter insgesamt 58 Bewerbern bundesweit zu den acht ausgewählten Hochschulen, die jeweils 25.000 Euro erhielten, um mit konkreten Projekten und Aktivitäten auf die zunehmende Vielfalt der Studierenden zu reagieren. Das Geld setzt die Universität zur Verbesserung von Lehre und Studium ein. mehr

Am 10. Juni 2010 überreichte Staatssekretärin Katharina Reich vom Bundesumweltministerium Uni-Kanzler Gerd-Rüdiger Kück die Urkunde für den 2. Platz beim bundesweiten Wettbewerb: „Effizient mobil“.
Die Auszeichnung erhält die Uni Bremen für ihr neues Konzept im Mobilitätsmanagement mit dem Ziel, die CO2-Bilanz zu reduzieren und zu einer klimaneutralen Universität zu werden. Zu den konkreten Ideen gehören beispielsweise eine neue Internetplattform für Fahrgemeinschaften oder auch eine Umfrage zu individuellen Bus- oder Straßenbahnanbindungen, um gegebenenfalls auf neue Haltestellen hinzuwirken. „Die Universität Bremen hat sich das Ziel gesetzt, ihre CO2-Bilanz kontinuierlich zu verringern“, so Gerd-Rüdiger Kück. „Umweltmanagement und Ökostrom sind inzwischen Routine geworden. Wir sind auf gutem Wege eine umweltfreundliche Universität zu gestalten – der 2. Platz ist eine schöne Anerkennung dafür.“

Die Universität Bremen wurde bereits zum zweiten mal als familiengerechte Einrichtung ausgezeichnet. Sie erhält damit die Bestätigung des Zertifikats "audit familiengerechte hochschule", das von der Hertie-Stiftung vergeben wird. Die Universität bietet allen Uni-Angehörigen mit Kindern verschiedene familienorientierte Angebote. Ein Webportal mit Beratungsangeboten für Studierende, Uni-Angestellte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird kontinuierlich gepflegt und um neue Informationen ergänzt. Der von der Universität eingerichtete „Solidaritätsfonds“ für Studierende mit Kindern zur Überbrückung von finanziellen Engpässen hat sich bewährt und wird fortgeführt.
Die Flexibilisierung der Studienprogramme und der weitere Ausbau von e-learning-Angeboten im Studium sollen zu mehr Freiräumen für Studierende mit Familienaufgaben führen. Das Kinderbetreuungsangebot für Studierende und Uni-Angehörige wurde deutlich ausgeweitet. Dazu gehört auch das Angebot zur Kinderbetreuung während wissenschaftlicher Tagungen.