
Anlässlich des 40. Geburtstags ist im Oktober 2011 das Buch "40 Jahre Universität Bremen – 40 Jahre Bewegung" im Temmen-Verlag erschienen. Darin schaut der Journalist und Bremer Uni-Absolvent, Peter Meier-Hüsing, auf die vergangenen vier Jahrzehnte Unigeschichte zurück und spart dabei nicht an Kritik, Witz und Sympathie. (ISBN 978-3-8378-1015-8, 24.90 Euro)
Ein weiteres Buch über die Bremer Universität ist im Donat-Verlag erschienen. Dr. Birte Gräfing beschreibt in dem Band „Tradition Reform“ die stark umkämpften Anfänge.
„Von Marx zu Darwin – Universität Bremen – eine Zeitreise“ heißt der neue Dokumentarfilm über die Unigeschichte, den der Alumni Michael Wolff mit seiner Bremer Medienproduktionsfirma „fact+film“ gedreht hat. Die Uraufführung des spannenden Flms war im November 2011 in der Bremer Schauburg zu sehen. Einen Trailer und weitere Infos gibt es hier
Die Uni Bremen ist eine junge Universität: Sie wurde 1971 gegründet. In einer Zeit gesellschaftlicher Erneuerung entstand das „Bremer Modell“. Seine Kernelemente gelten noch heute und haben die außergewöhnlichen Forschungserfolge erst möglich gemacht: Interdisziplinarität, forschendes Lernen in Projekten, Praxisorientierung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Neue Leitziele sind hinzugekommen: Internationalisierung von Lehre und Forschung, Gleichberechtigung der Geschlechter, umweltgerechtes Handeln.
Nach der Gründung der Universität - als „wissenschaftlicher Komplex“ vor den Toren der Stadt - und verschiedenen Reformen in der Anfangszeit fand in den 80-er Jahren eine Konsolidierung statt. Die Bremer Universität wuchs. Natur- und ingenieurwissenschaftliche Fachbereiche wurden neu gegründet, die Uni kooperierte mit dem ebenfalls neu gegründeten Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, und der Technologiepark entstand (ab 1988).
Außerdem verzeichnete die Universität erste Erfolge bei der Einrichtung von Sonderforschungsbereichen (1986 wurde sie in die Deutsche Forschungsgemeinschaft aufgenommen) und bei der Einwerbung von beachtlichen Summen an Drittmitteln. Immer bessere Plätze in den Forschungsrankings, große überregionale Anerkennung und viele Stiftungsprofessuren waren die Folgen dieser Entwicklung.
Die Universität ging diesen Weg mit der Etablierung ihrer neuen Leitziele erfolgreich weiter. Sie widmete sich unter anderem der Nachwuchsförderung in der Forschung und setzte Personalentwicklungsprogramme für das junge Wissenschaftspersonal auf, das durch den Generationenwechsel in der Professorenschaft in großer Zahl an die Universität kam.
Hinzu kamen umfassende Veränderungen in Lehre und Studium, etwa eine neue Aufnahmepolitik mit fachspezifischen Zugangvoraussetzungen und die schnelle Umstellung der Studienprogramme auf Bachelor- und Masterabschlüsse. Belohnt wurde das Engagement mit dem Titel „Stadt der Wissenschaft 2005“, den Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur für Bremen und Bremerhaven gemeinsam errangen.
Rund 25.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten heute an der Universität Bremen. Sie ist das wissenschaftliche Zentrum im Nordwesten Deutschlands und bekannt für ihre Stärken in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Arbeiten ihrer zum Teil weltweit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind wichtige Impulsgeber für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung.
Auf ihren Erfolgen, die sich auch beim bisher hervorragenden Abschneiden bei der Exzellenzinitiative zeigten, ruht sich die Universität jedoch nicht aus. Als „lernende Organisation“ ist sie bestrebt, ihre Rolle immer wieder neu zu definieren, die sie in der gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschaftslandschaft ausfüllen will.
Einen historischen Abriss über die Geschichte der Universität Bremen bietet das Zentralarchiv der Universität.
Anlässlich des 40. Geburtstags im Jahr 2011 ist das Buch "40 Jahre Universität Bremen – 40 Jahre Bewegung" im Temmen-Verlag erschienen. Darin schaut der Journalist und Bremer Uni-Absolvent, Peter Meier-Hüsing, auf die vergangenen vier Jahrzehnte Unigeschichte zurück und spart dabei nicht an Kritik, Witz und Sympathie. (ISBN 978-3-8378-1015-8, 24.90 Euro)
Viele interessante Einblicke in ihre Entwicklung bietet auch das im Jahr 2006 zum 35-jährigen Bestehen der Universität erschienene Magazin[PDF] (1.9 MB).
1969 Als der Campus noch Wiese war
1970 Richtfest vom GW2
1971 Der Gruendungssenat
1973 Demo auf dem Marktplatz gegen NC
1975 Protest: Unileitung geht baden
Die Uni in den Achtzigern
1988 Bau der "Keksdose"
1989 Bau des Fallturms
senator and the director of the university bremen with confetti
1991 Erster Berninghausenpreis
1994 Einweihung des Geo-Bohrkernlagers
1996 Die Uni Bremen feiert 25. Geburtstag
1997 Die Mensa brennt
1997 und `98 Essen im Mensazelt
2000 Eroeffnung des Universums
2000 Die Glashalle wird eroeffnet
2002 Stabsuebergabe von Rektor Timm an Mueller
2002 Start der GSSS Graduiertenschule
2003 Franz. Woche in der Mensa
2005 Bremen ist Stadt der Wissenschaft
2006 Ingenieure zeigen Serviceroboter
2007 HEP 5 Uni-Demo in der Stadt
2007 HEP 5 Aktionen und Vorlesungen in der Stadt
2007 Dekaneaktion gegen HEP 5
2007 Eine ausgezeichnete Mensa
2008 Uni und Technologiepark wachsen
2009 Protest gegen Bologna-Reform
2009 Festival der Sprachen mit Werderstar
2009 Neue Cafete im GW2
2009 Mensa: Neue Kinderspielecke
2010 Die SuUB feiert 350-jaehriges Bestehen
2010 Forschungen im SFB Raumkognition
2010 Neuer Campuspark mit erweitertem MZH
2011 Jubel bei der Exzellenzentscheidung
2011 Seit 25 Jahren Hochschulsport fuer alle
2011 20 Jahre Berninghausenpreis
2011 Eine grosse Party zum 40. Geburtstag
Eine Strassenbahn faehrt bis Juni 2012 fuer die Uni
2011 Gold fuer Uniruderer in Bremen und Moskau
Juni 2012: Die Uni wird "Exzellenz-Universität"