Forschung

© The Royal Society of Chemistry

Biomolekül-Corona von Nanopartikeln

In die Umwelt eingebrachte Nanomaterialien verändern sich schlagartig in Abhängigkeit der Zusammensetzung des Umweltmediums. Welche Moleküle an welche Nanopartikel besonders effizient binden und wie die von ihnen dadurch ausgebildete Biomolekül-Hülle, die so genannte „Corona“, von den physikalisch-chemischen Eigenschaften der Nanomaterialien wie Größe, Material und/oder Oberflächenbeschaffenheit beeinflusst wird, ist noch weitgehend unverstanden. mehr »

© Sonja Faetsch, University of Bremen

"Grüne" Outdoortextilien

Die Deutsche Bundestiftung Umwelt (DBU) fördert für die nächsten 24 Monate das Projekt ‘Outdoortextilien’. Unter dem Motto ‘Wasserdicht, atmungsaktiv und grün’ werden in Zusammenarbeit von UFT, dem  Bundesverband der Deutschen Sportartikel –Industrie e.V. (BSI)  und dem Umweltamt (begleitend) nachhaltigere Alternativen zu etablierten fluorhaltigen wasser-,  öl- und schmutzabweisenden Textilappreturen erforscht. mehr »

© Stefan Stolte

in vitro Bioakkumulation

Bioaccumulation is of highest concern for environmental risk assessment of chemicals, since it is known to cause far‐reaching hazards to wildlife and human health. Generally, the experimental measurement of bioaccumulation is time‐consuming, expensive, and due to ethical concerns regarding animal welfare not feasible for large sets of chemicals. Thus prediction models ‐ mainly based on easily determinable physicochemical properties such as the octanol‐water partition coefficient ‐ are used for the risk assessment. The existing prediction models mehr »

© American Chemical Society

Flüssige Wasserstoffträger

Flüssige Wasserstoffträger (Liquid Organic Hydrogen Carriers; LOHCs) sind eine mögliche Alternative zur Speicherung von regenerativer Energie aus zum Beispiel Wind- und Sonnenkraft. Die Forschung in diesem Gebiet hat in den letzten Jahren zu ersten Anwendungen im Pilotmaßstab geführt. Zahlreiche unterschiedliche Chemikalien können hierbei Verwendung finden. mehr »

© Jan Köser

Speziierung von Nanopartikeln

Hergestellte Nanopartikel (ENP von engineered nanopartikel) werden gegenwärtig in einer Vielzahl von Anwendungen benutzt. Es gibt unterschiedliche Materialien aus denen die hergestellten Nanopartikel bestehen. Da wären die Metalloxid-basierten NP (SiO2, TiO2, CuO, ZnO, …), die Metall basierten NP (z.B. Silber oder Gold), oder aus Kohlenstoff bestehende NP (Ruß und Kohlenstoff-Nanoröhren, engl. Carbon nano tubes CNT). Für die Metall- und Metalloxid basierten NP ist die Freisetzung von Metallionen in der Umwelt ein wichtiger Faktor für das toxische Verhalten der NP, und ist somit auch für ihre Umwelt-Risiko-Abschätzung. mehr »

© Pixabay

Umweltrelevante Arzneimittel

The presence of active pharmaceutical ingredients (API) in the environment has been a growing concern in recent years. Around 2300 different API and are being administered and it is estimated that more than 8, 000 t of drugs are being consummated - annually alone in Germany. 1200 of these pharmaceuticals are considered environmentally relevant since they are Persistent, Bioaccumulative or Toxic (PBT). So far 150 different API have been detected in waste water effluents, in surface water, ground water and drinking water in Germany. Even though the concentration are very low (ng/L to µg/L) they may cause a threat not only to aquatic and terrestrial organisms but also to human health. mehr »

© Stefan Stolte, University of Bremen

Ionische Flüssigkeiten

Ionic Liquids (ILs) are salts with melting points below 100 °C that are formed solely by cations and anions, one or both of which are weakly coordinating ions. In recent years ILs have attracted  considerable interest, which has led to an impressive number of > 500 000 publications, including more than 10 000 patents.

The burgeoning number of publications and the still increasing interest in ILs are mainly due to the physicochemical properties of ILs, for instance, their often high electrochemical and thermal stability, wide range of viscosity, low vapour pressure, and favourable solvation capabilities. mehr »

© Jennifer Neumann, University of Bremen

Fotokatalytischer Abbau von Schadstoffen

Der Gebrauch von Chemikalien ist Teil unseres Alltags. Ob bunte Plastikbehälter, Pflanzenschutzmittel oder Medikamente, eine Vielzahl von Chemikalien erleichtert uns das Leben und ist für unsere Gesellschaft unabdingbar. Dabei steht dem Nutzen oft eine mögliche Umweltgefährdung gegenüber. Eine Reihe von Chemikalien belasten mittlerweile unsere Gewässer und Böden. Allein mehr als 150 Arzneimittelwirkstoffe wurden kürzlich in Oberflächengewässer, Böden, Sedimenten und Grundwasser nachgewiesen. Trotz ihrer überwiegend geringen Konzentrationen von 0,1-1 µg/L gilt ihr Auftreten in der Umwelt aus ökotoxikologischer Sicht als problematisch. mehr »