Das Ende einer Partnerschaft, Streit mit Nachbarn und Familienangehörigen oder Ärger im Betrieb – Konflikte gibt es viele, und häufig eskalieren sie. Um es nicht so weit kommen zu lassen, werden immer häufiger Mediatoren zu Rat gezogen. Aus einer neutralen Position heraus unterstützen sie die Konfliktparteien darin, zu einer von beiden Seiten akzeptierten Lösung zu finden.
Seit Anfang 2012 qualifizieren sich wieder berufserfahrene Frauen und Männer an der Universität Bremen für diese Aufgabe. Ein wichtiger Teil des weiterbildenden Studiums Mediation ist die Arbeit an realen Fällen. Dafür werden Konfliktparteien gesucht, die ihren Streit mit Unterstützung einer Mediation lösen möchten.
Die Aufgabe eines Mediators ist nicht – wie häufig angenommen – das Finden einer Lösung. Er strukturiert vielmehr den Lösungsprozess und ermöglicht es den Beteiligten so, eigene Ergebnisse zu erarbeiten, die die Bedürfnisse der Parteien weitestgehend erfüllen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Vergangenheit, sondern der Weg in eine lösungsorientierte Zukunft. So ergibt sich eine hohe Akzeptanz und Tragfähigkeit der erarbeiteten Ergebnisse, die von vielen Studien bestätigt wird.
Während ihres Studiums an der Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen lernen die angehenden Mediatorinnen unter der Anleitung erfahrener Ausbilderinnen, wie sie diesen Prozess strukturieren und die Streitenden auf ihrem Weg zu einer Lösung unterstützen können. Konfliktparteien, die an einer kostengünstigen Mediation interessiert sind, können sich mit einer kurzen Schilderung ihres Falls bewerben. Die Zahl der Fälle, die angenommen werden können, ist begrenzt
Ansprechpartnerin:
Universität Bremen
Akademie für Weiterbildung
Frau Spies
Tel.: 0421 / 218 – 61614
Mail: bspies@uni-bremen.de