Nicht die Verlängerung des Lebens um jeden Preis, sondern die Lebensqualität - also die Wünsche, Ziele und das Befinden schwerstkranker Menschen - stehen im Vordergrund der palliativen Versorgung und Betreuung. Die Erfahrungen und Kompetenzen aller begleitenden und betreuenden Berufsgruppen werden einbezogen, um gemeinsam mit Betroffenen und Zugehörigen eine individuelle Betreuung und Begleitung zu ermöglichen. Diesen Prozess unterstützt das Weiterbildende Studium, da es als gemeinsame Ausbildung für die beteiligten Berufsgruppen konzipiert ist.
Während des Studiums beschäftigten Sie sich mit:
Ziel der Weiterbildung ist es, Sie für die professionelle Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in einem interprofessionellen Team zu qualifizieren:
Das Weiterbildende Studium ist praxis- und problemorientiert konzipiert. Sie lernen - wo immer es geht - an Ihrer eigenen Praxis oder an realitätsnahen Fallbeispielen. Neben der Arbeit im Plenum werden Sie immer wieder in Klein- und Projektgruppen arbeiten, um verschiedene Aspekte von Palliative Care in den Blick zu nehmen, theoretisches Wissen in einen praxisorientierten Kontext einzuordnen und sich in der interprofessionellen Zusammenarbeit zu üben.
Das Arbeitsfeld Palliative Care ist vielfältig: In Deutschland existieren eine Vielzahl Palliativstationen und stationäre Hospize. Trotzdem ist der Bedarf an palliativer Versorgung damit bei weitem noch nicht gedeckt.
Palliative Care ist nicht auf Palliativstationen und Hospize beschränkt. In der ambulanten und stationären Versorgung engagieren sich an vielen Stellen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und andere Berufsgruppen in der Betreuung von schwerkranken Menschen mit unheilbaren Erkrankungen.
Die Schaffung von Strukturen, mit denen eine umfassende Betreuung an diesen Stellen möglich ist, z.B. durch Vernetzung, Kooperationen oder Teambildungen, ist eine der Herausforderungen von Palliative Care.
Das Weiterbildende Studium bietet Ihnen die Möglichkeit, sich für dieses Arbeitsfeld fundiert zu qualifizieren.
"Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Lerngruppe ermöglicht ganz neue Erfahrungen. Jeder brachte seine seinen eigenen Blickwinkel und seine eigene Sprache mit. Daraus hat sich ein intensiver fächerübergreifender Austausch ergeben."