Seminar: | Gesundheitsförderung am Beispiel eines Selbstmanagementprogramms zur Bewältigung von krebsbedingter Erschöpfung |
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Veranstalt.-Nr.: | 3646 |
Inhalt: | Krebs wird mittlerweile von Pflege- und GesundheitswissenschaftlerInnen als chronische Krankheit betrachtet, denn die moderne Medizin ermöglicht vielfach ein Überleben. Dennoch haben Betroffene auch nach Abschluss der Therapien mit Symptomen zu tun, die es zu bewältigen gilt. Viele internationale Studienergebnisse belegen, dass die tumorbedingte Erschöpfung (Fatigue) von allen Krebssymptomen die stärksten Auswirkungen auf Lebensqualität und Alltagsbewältigung hat. PatientInnen sagen: „Es ist alles so schwer, wie nasser Zement, ein Gewicht, das auf mich drückt.“ Das Erleben der Fatigue und ihrer Folgen grenzt die Betroffenen vielfach auch aus dem gesellschaftlichen Leben aus. Oftmals sind Pflegende die ersten AnsprechpartnerInnen für die Betroffenen. In diesem Seminar wird deshalb der Frage nachgegangen, was der aktuelle Forschungsstand an Antworten und Bewältigungsmöglichkeiten für Menschen mit dem Syndrom der tumorbedingten Erschöpfung bereithält. Hierbei wird insbesondere sowohl der für Betroffene wichtige Aspekt der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in den Blick genommen als auch die für Pflegende relevante Frage fokussiert, inwiefern sie unterstützend pflegerisch handeln können. Dazu werden zum einen Inhalte der aktuellen Forschungsstudie „FIBS“ des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen vorgestellt, die sich mit der Entwicklung und Evaluation eines Selbstmanagementprogramms bei tumorbedingter Fatigue befasst. Zum anderen wird konkret am Beispiel von zwei wissenschaftlich gesicherten Behandlungsansätzen (Sport und Bewegung sowie Zeit- und Energiemanagement) zur Bewältigung der tumorbedingten Fatigue erläutert, wie zum Beispiel mit dem Konzept der Stärkung des Selbstpflegehandelns gesundheitsförderlich gearbeitet werden kann. Insgesamt ist es das Ziel des Workshops, die berufliche Praxis vor dem Hintergrund der Theorie zu reflektieren. Aus diesem Grund werden die Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden der Ausgangspunkt und das leitende Kriterium des Seminars sein. |
Zielgruppe: | Das Seminar wendet sich an beruflich Pflegende (Gesundheits- und Krankenpflege) in der Onkologie. |
Termine: | 18.06.2013 |
Umfang: | 8 Unterrichtsstunden |
Dozent/in: | Susanne Fleckinger |
Teilnahmeentgelt: | 110 ,- Euro |
Veranstaltungsort: | ZB / Raum: B 0660 |
Anmeldeschluss: | 28.05.2013 |
Anmeldung: | Anmeldeformular bitte per Post oder Telefax schicken! |
Information und Beratung: | Gaby Rüdiger |
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