Frühjahrsprogramm

Frühjahr 2018

Französische Musik nach Wagner

Im Seminar werden insbesondere symphonische Kompositionen von Césare Franck, Vincent d‘Indy, Alberic Magnard und Claude Debussy vorgestellt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede will man bei diesem Vergleich beim Namen nennen und diskutieren. mehr »

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Komponistengespräche – Bremer Komponisten stellen sich vor

Noch nie war die Kluft zwischen den Komponisten und dem zeitgenössischen Publikum so groß wie heute. Mit diesem Seminar wird ein Versuch unternommen, eine beiderseitige Annäherung anzuleiten. Sechs Bremer Komponisten stellen sich und ihre Werke vor, Teilnehmer des Seminars stellen Fragen dazu. Beide Seiten – die Komponisten und das Publikum – kommen ins Gespräch. mehr »

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Die Anfänge des modernen Jazz

In den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte sich rasant eine neue Spielform des Jazz, der Bebop. War der Jazz zur Blütezeit des Swing mit seinen großen Orchestern zugleich Unterhaltungs- und Tanzmusik, entstand nun ein Stil, bei dem die künstlerische Selbstverwirklichung der Akteure besonders durch ihre Improvisationen in den Focus rückte … mehr »

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Bertel Thorvaldsen und das „goldene Zeitalter“ der Kunst in Dänemark

Es war eine Bilderbuchkarriere: Als Stipendiat kam der junge Bildhauer Bertel Thorvaldsen im Jahr 1797 nach Rom, erarbeitete sich rasch einen Ruf als ausgezeichneter Handwerker und avancierte schließlich zu einem der bedeutendsten Künstler seiner Zeit in ganz Europa … mehr »

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Das Tagebuch der Menschheit – Was die Bibel über unsere Evolution verrät

Lässt sich die Bibel, diese über lange Zeiträume von verschiedenen Autoren verfasste Text-Zusammenstellung, als eine Art „Tagebuch der Menschheit“ verstehen? Ist die Bibel als eines der ältesten schriftlichen Zeugnisse der Menschheit als Dokument kultureller, sozialer sowie auch politischer und rechtlicher Entwicklung lesbar – und nicht in einem religiösen oder ethisch-moralischen Sinn als heilige Schrift, als Wort Gottes??? mehr »

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Weisheit kommt mit dem Alter – aber meistens kommt das Alter allein

„Ich könnte wohl 100 werden!“ – Hochaltrigkeit als Lebensperspektive? Viele von uns werden voraussichtlich älter als in jüngeren Lebensjahren gedacht (oder vielleicht auch erwünscht). Immer mehr Menschen erreichen ein Alter über das neunzigste Lebensjahr hinaus und sind in ihrem hohen Alter „jünger“ als nach den gezählten Jahren.

Im Zentrum dieses Seminars stehen nachdenkliche Betrachtungen über höheres und hohes Lebensalter von Frauen und Männern in der Gegenwart. mehr »

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Verführerische Orte des urbanen Alltags!?

Weitläufige Einkaufszentren und imposante Shopping-Malls sind für uns heute im großstädtischen Alltag selbstverständlich. Im Paris des 19. Jahrhunderts jedoch kam das Aufkommen der ersten großen Warenhäuser einer wahren Revolution des Handels- und Wirtschaftslebens, des gesamten städtischen Lebens gleich – im Guten wie im Schlechten.

Die Veranstaltung schlägt einen Bogen von historisch-kulturgeschichtlichen Betrachtungen zu aktuellen Diskursen über Funktion und Bedeutung von Warenhäusern und Shopping-Malls.  mehr »

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Kleidung als kulturelle Praxis

Parodie, Provokation, Protest – 1960er bis 1990er Jahre

Wichtige Impulse zur Veränderung der restaurativ geprägten Nachkriegszeit der BRD gingen von rebellischen Jugendkulturen wie Rockern, Gammlern, Provos, Hippies oder Punks.

Allen Gruppen war gemeinsam, sich in der Öffentlichkeit in Szene zu setzen, Identität zu markieren und sich von den erschreckten Normalos - auf jeden Fall auch visuell! - abzusetzen. Der Kleidung kam dabei – neben der Musik – eine ganz entscheidende Rolle zu. mehr »

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Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften – Eine Einführung in den „Jahrhundertroman“

Von Robert Musils „Roman des Jahrhunderts“ kennen viele den Titel, aber wenige haben ihn gelesen. Der Titel „Mann ohne Eigenschaften“ ist deshalb so bekannt geworden, weil er eine Entwicklung der modernen Gesellschaft auf den Begriff bringt. Was meint Musil damit?  mehr »

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Die Geburt der Republik – Die deutsche Revolution von 1918/19

Vor hundert Jahren, im November 1918, begann in Deutschland die erste erfolgreiche Revolution. Innerhalb von wenigen Tagen brach unter dem Ansturm von aufständischen Soldaten und Arbeitern die Monarchie widerstandslos zusammen.

Ein „Rat der Volksbeauftragten“, gebildet aus den Arbeiterparteien, übernahm die Regierung und die spontan gegründeten Arbeiter- und Soldatenräte versuchten, die Umgestaltung der Gesellschaft zu bewirken. Diese Revolution wird heute von Vielen als Geburtsstunde der Demokratie begriffen. mehr »

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Das Jahr und seine Tage

Ein kultur- und religionsgeschichtliches Seminar zu Ritualen der Zeitnahme

An den drei Vormittagen sollen zunächst den Monatsnamen und Wochentagen und ihrer namentlichen Herkunft in den Kalendern nachgegangen werden. Die Zeitnahme hat ihre eigene Geschichte – von den religiösen Orakeln bis zum heutigen digitalem Datum in den Zeitzonen. … mehr »

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Stationen deutscher Lyrik. Natur- und Liebesgedichte seit dem Realismus bis ins 20. Jahrhundert III

Die Vorlesung behandelt die wichtigsten Gedichte zu den Themen Natur und Liebe vom Realismus bis zum Expressionismus. Sie beschäftigt sich mit repräsentativen Vertretern der lyrischen Gattung wie C. F. Meyer, Theodor Fontane, Hugo von Hofmannsthal, Stefan George, Georg Trakl und Gottfried Benn und anderen … mehr »

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Die Liebe in Geschichte und Gegenwart

Das Wort Liebe ist vielfältig, schillernd, abgenutzt, missbraucht und verlogen. Zugleich ist es so wunderschön, dass er gar nicht veralten oder gar verzichtbar wäre. Auch wenn es immer mehr Stimmen gibt, die behaupten, dass die kommenden Generationen gar nicht mehr liebesfähig seien... mehr »

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Navid Kermani „Große Liebe“

Navid Kermanis biographisch inspirierter Roman thematisiert die alles verzehrende, erste Liebe eines fünfzehnjährigen Gymnasiasten zu einer drei Jahre älteren Abiturientin. Um der Intensität der Liebeserfahrung und des sehnsuchtsvollen Trennungsschmerzes Ausdruck zu verleihen, werden die Erlebnisse des Jugendlichen in Beziehung zu mystischen Texten der persisch-arabischen Kultur gesetzt, vor allem des Sufi-Gelehrten Ibn Arabi (1165-1240). mehr »

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„Sprache – auf dem endlosen Weg zum Hause des Nachbarn“ Der Dichter Johannes Bobrowski

Johannes Bobrowski (1917 - 1965) war ein Dichter des 20.Jhs., der mit seinen Gedichten (u.a. aus seinen Lyrikbänden „Sarmatische Zeit“ und „Schattenland Strom“) Anerkennung gleichermaßen in Ost und West gewann. 1962 erhielt er den Preis der Gruppe 47. Man feierte ihn dort als „geschichtsbewusst und hochpolitisch“, obwohl er aus einer anderen lyrischen Tradition zu kommen schien … mehr »

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Die Stimme des 20. Jahrhunderts – Jewgeni Jewtuschenko

Einer, der mit seiner Poesie ganze Stadien zu füllen verstand, war der vielfach ausgezeichnete russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko. Als es in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Sowjetunion nach Tauwetter und etwas Freiheit aussah, wurde er binnen weniger Jahren zum Liebling der jungen Generation. So kritisch er das sowjetische System sah, brach er doch nie ganz damit ... mehr »

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Deutsche Literatur der Moderne

In der Zeit zwischen 1890 und 1920 entstehen, beeinflusst von der französischen und skandinavischen Literatur der Zeit, die Werke der modernen deutschen Literatur. Es werden Erzählungen von Arthur Schnitzler („Lieutenant Gustl“), Thomas Mann („Tristan“), Robert Musil („Die Amsel“), Hugo von Hofmannsthal („Reitergeschichte“) und Franz Kafka („Ein Landarzt“) besprochen. mehr »

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Daniel Kehlmann „Tyll“ (2017)

Der Schriftsteller Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, zählt seit der Veröffentlichung seines Romans „Die Vermessung der Welt“ (2005) zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren. Für seinen aktuellen Roman „Tyll“ wählte Kehlmann erneut die Historische Perspektive: er schickt seinen mittelalterlichen Possenreißer in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges. … mehr »

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„Jugend ohne Gott“. Roman,1938.

Zum Werk Ödon von Horvaths(1901-1938)

Ödon von Horvath, 1901 in Fiume geboren, studierte Philosophie und Germanistik in München und lebte ab 1932 abwechselnd in Murnau, Berlin und Wien. Er kam 1938 durch einen Unfall ums Leben. 
Ab den 1960er Jahren erlebten die Theaterstücke Horvaths eine erstaunliche internationale Renaissance; sie stehen bis heute auf den Spielplänen der großen Bühnen. Ebenfalls wieder aktuell ist Horvaths Prosa, vorab sein zweiter Roman „Jugend ohne Gott“.  mehr »

© Wilhelm Tacke

Die Kopten

Die koptisch-orthodoxen Christen in Ägypten sind Nachkommen der pharaonischen Ägypter. Sie nutzen einen pharaonischen Dialekt, den sie vorwiegend mit griechischen Buchstaben schreiben, teilweise noch in ihren Gottesdiensten. Ihre Kirche führen sie auf den Evangelisten Markus zurück, den sie als ersten Patriarchen von Alexandrien verehren ... mehr »

© Wikimedia, Tsungam, CC-BY-SA 4.0

Tagesexkursion zum koptischen Kloster in Höxter-Brenkhausen

Anba Damian, der koptisch-orthodoxe Bischof für Norddeutschland hatte nach seiner Priesterweihe 1983 die Ruine des ehemaligen Benediktinerinnenklosters in Höxter-Brenhausen übernommen, als er von Patriarch Shenouda als Seelsorger der Kopten nach Deutschland entsandt wurde. Mit Hilfe koptischer Diakone aus Ägypten hat er sie restauriert. Die Klosterruine ist inzwischen zu einer ansehnlichen Residenz des Bischofs nebst koptischem Kloster und kleinem Museum mutiert… mehr »

© Wikimedia, Ulamm, CC-BY-SA 4.0

Tagesexkursion – Die Reformation und die Folgen für das Kircheninnere

Die Exkursion zu vor- und nachreformatorischen Kirchen und Altären knüpft inhaltlich an eine Veranstaltung aus dem Herbstprogramm 2017 an. Während normalerweise die papistischen Altäre erst in der Zeit des Hochbarock durch lutherische Barock-Altäre ersetzt wurden, preschte man in der Grafschaft Oldenburg bereits in der Zeit des Manierismus vor. Die Tour beginnt in der St.-Ägidius-Kirche zu Berne … mehr »

© David Liuzzo

Erzbischof Gerhard II (1219 – 1258) Bremens letzter großer Kirchenfürst

Aus der Reihe der Bischöfe und Erzbischöfe von Bremen ragen immer wieder Persönlichkeiten heraus, die groß waren und auch die Gelegenheit hatten, groß zu sein. Der letzte der wirklich großen Erzbischöfe war Erzbischof Gerhard II (1219 - 1258), dessen Amtsantritt sich 2019 zum 800sten Male jährt … mehr »

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Unendlich

Als exakter Begriff oder Gegenstand einer Theorie ist Unendlich in der Mathematik relativ jung. Tatsächlich sind Überlegungen zum Unendlichen mit ersten wissenschaftlichen und auch religiösen Gedanken der Menschheit verbunden. Wir kommen heute noch ins Grübeln über das 2000 Jahre alte Paradoxon von Achilles und der Schildkröte, die der schnelle Läufer angeblich nie überholen kann. mehr »

© Wikimedia, M. Rietze, CC-BY-SA 2.0

Expedition Erde, Teil XV

Als exakter Begriff oder Gegenstand einer Theorie ist Unendlich in der Mathematik relativ jung. Tatsächlich sind Überlegungen zum Unendlichen mit ersten wissenschaftlichen und auch religiösen Gedanken der Menschheit verbunden. Wir kommen heute noch ins Grübeln über das 2000 Jahre alte Paradoxon von Achilles und der Schildkröte, die der schnelle Läufer angeblich nie überholen kann. mehr »

© Wikimedia, M. Rietze, CC-BY-SA 2.0

Geschichte Ägyptens X – Unter griechischer Herrschaft: Die Ptolemäerzeit (2)

In der Mitte des 2. Jh. v. Chr. zeichnete sich in Ägypten eine Entwicklung ab, die dem Ptolemäerreich letztlich zum Verhängnis werden sollte: In den Auseinandersetzungen mit rivalisierenden Diadochenreichen verließ sich Ägypten mehr und mehr auf die vor allem militärische Unterstützung der Römer, bis diese schließlich nach dem Tod Kleopatras VII. im Jahr 30 v. Chr. das reiche Land zur Provinz des eigenen Reichs machten ...  mehr »

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Die Römer in Britannien

Woran Caesar während des Gallischen Krieges noch scheiterte, gelang Claudius im Jahr 43 n. Chr. – die Eroberung Britanniens. Für rund vier Jahrhunderte sollten weite Teile der Insel unter römischer Verwaltung stehen. Es entwickelte sich in dieser Zeit eine unverkennbare römisch-britische Kultur, die uns nicht nur aus schriftlichen Zeugnissen der Antike bekannt ist, sondern auch durch zahlreiche archäologische Funde ...  mehr »

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Griechische Mythen – Die Göttin Athena

Athena, aus dem Kopf ihres Vaters Zeus geboren, ist nur auf den ersten Blick die beherrschte Göttin der Weisheit und die kunstfertige Göttin des Handwerks in der griechischen Mythologie. Beim genaueren Hinsehen zeigt sie auch unschöne oder widersprüchliche Eigenschaften ...  mehr »

© Wikimedia, Radomir Vrbovsky, CC-BY-SA 4.0

Assur und Babylon – Assurbanipal und Nebukadnezar / Keilschrift und Ikonograhpie

Der letzte Höhepunkt des neuassyrischen Großreiches in historischer und kulturgeschichtlicher Hinsicht ist unter Assurbanipal (668- 631) zu verzeichnen. Sein Herrschaftsbereich umfasste den gesamten Alten Orient und zeitweilig den Nordteil Ägyptens. Er machte Ninive, im Bereich des heutigen Mossul – dem Bibelleser aus dem Buche Jona bekannt – zur Hauptstadt des Reiches … mehr »

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Kunst und Kultur in der Stadt der Dogen

Als Ziel- und Knotenpunkt von Handelswegen, mit seiner besonderen Lage und seiner riesigen Handelsflotte, verfügte Venedig über Jahrhunderte über eine Monopolstellung im Handel mit seltenen Gewürzen, kostbaren Geschmeiden oder chinesischer Seide. Patrizier und Handelsherren wurden reich und mit dem Reichtum stieg das Bedürfnis nach Repräsentation, nach Schönheit auf allen Gebieten der Kunst, die bis heute Millionen von Besuchern nach Venedig locken …  mehr »

Gesamtprogramm

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