Herbstprogramm

Herbst 2017

© Wikimedia Commons – gemeinfrei

Ausgewählte Lieder Franz Schuberts

Das Seminar wird der Kompositionstechnik und der Aufführungskunst gewidmet, die dem künstlerischen Vorhaben Schuberts gerecht werden wollen. Sechs Lieder, je eins pro Sitzung, werden mithilfe von ausgesuchten Aufnahmen analysiert und diskutiert. Die Teilnehmer werden eingeladen, sich aktiv an der Debatte über die Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte zu beteiligen. mehr »

© Nini and Carry Hess

Max Beckmann – Welttheater

Die Vortragsreihe stellt Leben und Werk des Künstlers im zeit- und kunstgeschichtlichen Kontext vor, schildert Beckmanns Situation nach 1933 und seine Jahre in Amerika. Zum Abschluss der Vortragsreihe findet ein Besuch der Beckmann-Sonderausstellung „Welttheater“ in der Kunsthalle Bremen statt. mehr »

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Ferdinand Hodler

Der Schweizer Maler Ferdinand Hodler (1853-1918) zählt zu den bedeutendsten und progressivsten Künstlern des Übergangs vom 19. zum frühen 20. Jahrhundert – er gehört zu den wichtigen Wegbereitern der modernen Kunst. Hodler, der oft dem Symbolismus oder dem Jugendstil zugerechnet wird, entwickelte einen unverwechselbaren Kompositions- und Malstil. Nicht zuletzt gilt er als Erneuerer der Monumentalmalerei. mehr »

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Das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig

Das 1754 gegründete Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig ist eines der ältesten Museen Europas. Bisher war wenig bekannt, dass das Museum, eine der spektakulärsten deutschen Gemäldesammlungen beherbergt. Nach mehrjährigem Umbau erstrahlt das Museum nun in beeindruckender Pracht und bekannte Werke von Cranach, Dürer, Holbein, Giorgione, Rubens, Rembrandt, Vermeer und anderen Größen der Kunstgeschichte können vorbildlich präsentiert werden. Der Vortrag führt in die Geschichte des Museums ein und stellt bedeutende Werke der Sammlung vor. mehr »

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Henri Matisse und Pierre Bonnard

„Es lebe die Malerei!“ – mit diesem programmatischen Ausruf grüßte Henri Matisse im August 1925 auf einer Postkarte aus Amsterdam seinen Freund und Künstlerkollegen Pierre Bonnard. Es folgte ein langewährender Briefwechsel zwischen ihnen. Matisse und Bonnard haben jeweils einen wichtigen Beitrag zur Kunst der Klassischen Moderne geleistet; Leben und Werk der beiden Künstler werden im zeitlichen Kontext einführend vorgestellt. mehr »

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Ein Morgen mit Mona Lisa

Das berühmteste Bild der Welt, das jeder kennt, auch wenn er das Original nie gesehen hat, ist Leonardos „Mona Lisa“. Es ist vermutlich deshalb so berühmt, weil es auch als das rätselhafteste Bild der Welt gilt. Das betrifft keineswegs nur das Lächeln. Und bei dem Lächeln ist die erste Frage nicht, was es bedeuten könnte, sondern: Lächelt sie oder lächelt sie nicht? Schon das ist nämlich kaum zu entscheiden, also rätselhaft. mehr »

© Bundesarchiv Bild 183-S94177

Trümmermode und New Look – Kleidung in der Nachkriegszeit

In der Nachkriegszeit mussten Mangel und Not überwunden werden. An den Kleidungsstücken – es wurde geflickt, verlängert und kombiniert – lässt sich ablesen, wie viel Erfindungsreichtum in ihre Wiederverwendung geflossen ist. Sehr schnell entwickelte sich aber in West und Ost eine industrielle Kleidungsproduktion. Auffällig dabei ist die Einführung synthetischer Stoffe wie Nylon und Perlon als Signal für Fortschritt und Modernität. Ein „Triumph der Mode“ war die neue Linie, die sich programmatisch „New Look“ nannte. mehr »

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Die Kunstavantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Das revolutionär Neue der Kunstgeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren, vorbereitet vom analytischen Kubismus (ab 1907), die ersten abstrakten und gegenstandslosen Bilder, wie sie nach 1910 zahlreich entstanden. Diese neue nicht mimetische Kunst stellte einen Wechsel dar von der Gegenstandsabhängigkeit zur Autonomie der Kunst und wurde als Befreiung empfunden. Kasimir Malewitsch beschreibt diesen Vorgang als „das beglückende Gefühl der befreienden Gegenstandslosigkeit.“ mehr »

© Bundesarchiv Bild 183-R1202-0019

Bulat Okudschawa – das gewöhnliche Wunder…

 

Bulat Schalwowitsch Okudschawa wurde am 9. Mai 1924 in Moskau geboren und ist am 12. Juni 1997 in Paris gestorben. Er war ein sowjetischer Dichter und Chansonnier, ein oppositioneller Künstler und Mitbegründer des russischen Autorenliedes der Sowjetunion. Sein Name galt für einige Generationen seiner Leser als Synonym der Begriffe ‚Intelligenz‘, ‚Edelmut‘ und ‚Wert‘.

 

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Fontanes Frauen

Nicht nur in seinem persönlichen Leben spielten in Theodor Fontanes Biographie die Frauen eine zentrale Rolle; in seinem erzählerischen Werk sind die weiblichen Figuren sprichwörtliche und stichwörtliche Synonyme für ihre Zeit und deren gesellschaftliche Bedingungen geworden. Seine Gesellschaftsromane verweisen auf den gesellschaftlichen, politischen und sozialen Wandel im späten 19.Jahrhundert, der an die Frauen zwar der Zeit entsprechende Forderungen stellt, aber keine emanzipatorischen Zugeständnisse macht. mehr »

© Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028

Brigitte Burmeister „Unter dem Namen Norma“ (1994)

Brigitte Burmeisters Wende-Roman „Unter dem Namen Norma“ wird in Wolfgang Emmerichs „Kleiner Literaturgeschichte der DDR“ als eine der drei bedeutenden literarischen Auseinandersetzungen mit der Wende-Zeit gelobt (neben Erich Loests „Nikolaikirche“ und Thomas Brussigs „Helden wie wir“, beide 1995). Der Roman thematisiert die Erfahrungen einer Mitte Vierzigjährigen Ich-Erzählerin namens Marianne Arends, einer Übersetzerin aus dem Französischen, die im Sommer 1992 in einem Hinterhof im Ostberliner Stadtbezirk Mitte lebt. mehr »

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Ralf Rothmann: „Im Frühling sterben“. Ein Roman (2015)

Der Roman „Im Frühling sterben“ handelt von den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs, dem Zusammenbruch aller Ordnungen und von Schuld, die eine Rückkehr in das sogenannte normale Leben unmöglich zu machen scheint. Die äußere Romanhandlung erzählt die Geschichte von zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945 zwangsrekrutiert werden. Der eine wird als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS eingesetzt, der andere muss an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tod verurteilt. mehr »

© Wilhelm Tacke

Was die Reformatoren überpinselten

– Freskomalereien in Kirchen in Bremen und um zu –

Die Reformation hat nicht nur die Kirche gespalten und die Theologie verändert, sondern sie hat auch das Innere der Gotteshäuser geändert. Die vor der Reformation mit Maria und den Heiligen bemalten Kirchenwände wurden in den lutherischen Kirchen vermutlich im 17. Jahrhundert einfach mit weißer Farbe übermalt, um diese Bilder zu beseitigen. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte man die Bilder dann – häufig zum Erstaunen der Gemeinden – unter der abblätternden Farbe wieder und restaurierte sie. mehr »

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Die Konfessionen in der Grabeskirche zu Jerusalem

Die Grabeskirche in Jerusalem ist vermutlich die einzige Kirche in der Welt, die sich sechs Konfessionen teilen. Dass das nicht ohne Reibungen abgeht, ja, gelegentlich gar zu Raufereien führt, ist nachvollziehbar. Im Vortrag wird erklärt, wie es dazu kam. Mit zahlreichen Fotos wird der heutigen Zustand und werden die sechs Konfessionen vorgestellt, die in der Grabeskirche Gottesdienste feiern. mehr »

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Tagesfahrt zu den Dorfkirchen in Marklohe, Barenburg, Scholen und Neuenkirchen

Auf der Tagesfahrt ins Bremer Umland soll in vier Kirchen gezeigt werden, was die Reformatoren bzw. die ihnen nachfolgenden Pastoren auf den Kirchengewölben und -wänden überpinselten. So lassen sich in der Bauernkirche von Scholen wie in der Dorfkirche von Neuenkirchen die originalen mittelalterlichen Fresken bewundern. In Marklohe hingegen wurden nicht nur die mittelalterlichen Gewölbemalereien gerettet, sie wurden auch hemmungslos ergänzt – das sieht man ihnen allerdings auch an... mehr »

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Biographie-Arbeit in den drei Weltreligionen

Die Veranstaltungsreihe befasst sich mit den Religionsstiftern Mose im Judentum, Jesus im Christentum und Mohammed im Islam und ihrer Biographie anhand ihrer jeweiligen Heiligen Schrift. Die erarbeiteten biographischen Daten werden einerseits der Wirkungsgeschichte des Religionsstifters gegenübergestellt und andererseits mit ausgewählten Biographien unserer Gegenwart konfrontiert. mehr »

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Bremen, Rom des Nordens?!

Wir Bremer sind stolz darauf, dass Adam von Bremen unser Bremen das „Rom des Nordens“ genannt hat. Aber haben wir das jemals hinterfragt? War Bremen wirklich das Rom des Nordens oder haben wir das – nach dem bewährten Grundsatz, dass eine starke Behauptung immer noch besser ist als ein schwacher Beweis – immer nur für Bremen in Anspruch genommen? mehr »

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Bremen und die Wasserstraße Weser (1250-1914)

Seit der Gründung der Stadt wurde die Entwicklung Bremens von der Weser geprägt, war der Fluss in vielfältiger Weise die Lebensader der Stadt. Recht hatten die Ratsherren 1649 festgestellt, die Stadt habe „ihre Seel und Leben gleichsamb auß den Wesertrafiquen.“ Über die Unterweser hatte die Stadt eine günstige Anbindung an die Nordsee und damit letztlich an das atlantische Wirtschaftssystem. Zugleich bildete der Oberweserraum ein bedeutendes Hinterland, das über Jahrhunderte entscheidend zur ökonomischen Blüte Bremens beitrug. mehr »

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Tage, die die Welt veränderten

Die Oktoberrevolution 1917. Ursachen, Verlauf und Folgen.

Keine Umwälzung außer der Großen Französischen Revolution von 1789 hat die Welt und den Verlauf der Geschichte so verändert wie die russische Oktoberrevolution vor 100 Jahren. Sie führte zur Entstehung der Sowjetunion, des ersten sich als sozialistisch definierenden Staates und zur Systemauseinandersetzung mit den kapitalistisch verfassten Ländern, die das 20. Jahrhundert mit Krieg und Kaltem Krieg prägte. Sie führte zur dauerhaften und internationalen Spaltung der Arbeiterbewegung und beförderte die Entkolonialisierung Afrikas und Asiens. mehr »

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La Biennale di Venezia

Zur Geschichte und Bedeutung der internationalen Kunstausstellun

Die Biennale von Venedig zählt zu den wichtigsten Kunstausstellungen weltweit. Wie ist sie entstanden und wie wurde sie, was sie heute ist? Darauf soll in den Vorträgen eine Antwort gegeben werden. Neben einem allgemeinen Überblick wird auch die wechselvolle Geschichte des deutschen Pavillons beleuchtet. mehr »

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Das Antike Griechische Theater als Institution

Aus kultischen Ursprüngen entstand im 6. Jh. v. Chr. in Athen der Brauch, im Rahmen von Dionysosfesten Tragödienaufführungen zu veranstalten. Schon vorher waren andernorts Komödien aufgeführt worden. Daraus entwickelte sich das Theater als selbständige Institution, die mit großem Aufwand gepflegt wurde und eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hatte. mehr »

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Die Großreiche Assur und Babylon

Einführung in die Archäologie des Zweistromlands

Die Vortragsfolge dient der Einführung in die Archäologie Mesopotamiens – es stehen die Kulturperioden des 10. - 6. Jhdt. v. Chr.,in denen zunächst Assur und später Babylon zu Großreichen aufsteigen, im Blickfeld. Bei der Betrachtung von Assur und Babylon wird u. a. die Architektur, die Plastik, Wandreliefs und die Glyptik Thema sein. mehr »

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Zur Geschichte Ägyptens: Unter griechischer Herrschaft – die Ptolemäerzeit

Viele Darstellungen der altägyptischen Geschichte stellen die Regierung der aus dem Umfeld der makedonischen Könige stammenden Ptolemäer in eine Reihe mit den assyrischen und persischen Herrschern, die Ägypten in der Spätzeit immer wieder besetzt hielten. Doch unterscheiden sich die Ptolemäer in einem Punkt grundlegend von diesen Fremdherrschern: Ägypten wird keine Provinz eines größeren Reiches – die neuen Machthaber etablieren sich vielmehr permanent in ihrem Herrschaftsbereich. mehr »

© Wikimedia Commons – gemeinfrei

Zypern – Schmelztiegel der Völker, Kulturen und Religionen

Die nach Sizilien und Sardinien drittgrößte Insel im Mittelmeer kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Überreste von Siedlungen und Nekropolen zeugen von einer Besiedlung der Insel bereits in der Jungsteinzeit. Im Laufe der Jahrhunderte gelangte die Insel in viele verschiedene Einflusssphären … mehr »

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Venedig und das Morgenland

Venedig symbolisiert wie keine andere europäische Stadt die vielseitigen Beziehungen zwischen dem Abendland und dem Morgenland. Über viele Jahrhunderte bis 1797 herrschte die Dogenrepublik über weite Teile des östlichen Mittelmeeres. Noch heute sieht man an venezianischen Bauten auf den griechischen Inseln häufig den geflügelten Löwen, der das Stadtwappen von Venedig und das Symbol des Evangelisten Markus ist. mehr »

Gesamtprogramm

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